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Hausmittel gegen Magenkrämpfe

Magenkrämpfe kommen oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie spüren einen stechenden Schmerz in Ihrem Bauch, der bis zur Brust und zum Rücken ausstrahlen kann. Sehr oft kommen zu diesen krampfartigen Schmerzen auch Durchfall oder Erbrechen. Die Ursachen dieser überfallartigen Magenkrämpfe können eine Magenverstimmung, eine Infektion, verdorbene Lebensmittel oder eine Entzündung der Magenschleimhaut sein, verursacht durch Bakterien oder unverträgliche Medikamente. Schlimmstenfalls sind es ein Magengeschwür, oder auch Krebs. Deshalb ist es gut, wenn Sie wissen: So verhindere und heile ich Magenkrämpfe. Für Sie haben wir die besten Hausmittel zusammen gestellt.

Mit Tee gegen die Magenkrämpfe

Wenn der Bauch krampft, dann hat Mutter Natur sehr gute Hausmittel für Sie bereitgestellt. Dazu gehören verschiedene Tees. Sie wirken krampflösend, entspannend und beruhigend. Der Klassiker ist der Kamillentee, er wirkt krampflösend und antientzündlich. Zubereitung: Zwei Teelöffel Kamillenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen. Der Tee sollte zehn Minuten zugedeckt ziehen, dann durchseihen. Bei Magenkrämpfen können bis zu drei Tassen täglich von dem Tee getrunken werden. Pfefferminztee hat mit seinem Wirkstoff Menthol eine krampflösende Wirkung. Zubereitung: Frische Pfefferminzblätter waschen, klein zupfen, mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lassen, dann trinken.

Die Süßholzwurzel enthält das Saponin Glycyrrhizin. Schneiden Sie eine Wurzel in kleine Stücke die Sie kurz aufkochen. Danach etwa zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Je süßer Sie den Tee haben wollen, desto länger müssen Sie ihn ziehen lassen. Den Süßholzwurzeltee nur schluckweise über den Tag verteilt trinken.Drei Kräuter die helfen: Anis, Fenchel und Kümmel. Mischen Sie die Samen zu gleichen Teilen und mörsern Sie diese kurz. Die Mischung (ein Teelöffel) mit einer Tasse kochendem Wasser aufbrühen. Auch dieser Tee hat eine entspannende, krampflösende Wirkung.

Heilerde löst Magenkrämpfe und verhindert sie

Heilerde kann bei Magenkrämpfen sowohl innerlich wie auch äußerlich angewendet werden. Rühren Sie Heilerde mit Kamillentee oder warmem Wasser zu einem Brei an, den Sie langsam trinken. Heilerde bindet Gifte und Schadstoffe und bringt Magen und Darm wieder in Ordnung. Sie kann auch als Wickel eingesetzt werden: Mit Heilerde und warmem Wasser einen Brei anrühren, diesen auf ein Tuch auftragen und auf den Oberbauch legen – das löst den Krampf. Diese Wirkung können Sie auch mit einer Leinsamenpackung erzielen.

Wärmende Kartoffelwickel gegen Magenkrämpfe

Generell ist Wärme gut, wenn Sie an Magenkrämpfen leiden. Kochen Sie Kartoffeln mit der Schale gar, zerdrücken Sie die heißen Kartoffeln und geben Sie den Brei auf Leintuch. Machen Sie daraus ein Päckchen, das Sie auf den schmerzenden Bauch legen. Wirken lassen, bis die Kartoffeln kalt geworden sind. So eine heilende Wärmepackung können Sie auch mit Salz herstellen: Das Salz langsam im Ofen bis auf etwa 50 Grad erhitzen, dann verpacken und auflegen.

Die richtige Nahrung verhindert Magenkrämpfe

Logischerweise haben Magenkrämpfe auch etwa mit der Verdauung zum tun. Auslöser ist meist eine fette und üppige Ernährung. Bei Auslandsreisen können es auch ungewohnte Gewürze sein. Wenn Sie zu Magenkrämpfen neigen, dann nehmen Sie leichte Suppen und vor allem Gewürze wie Kümmel, Ingwer und Fenchel in Ihren Speiseplan auf. Die Hauptbestandteile Ihrer Mahlzeiten sollten Reis, gedünstetes Gemüse oder Kartoffeln sein.

Pflanzliche Bitterstoffe sind ein gutes Mittel gegen Magenkrämpfe. Die finden wir vor allem in Salaten und Kräutern wie Löwenzahn, Radicchio und Chicorée. Und dann gewöhnen Sie sich langsames und gründliches kauen an. Wer sein Essen halbgekaut herunterschlingt, der muss mit Magenkrämpfen rechnen.

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Hausmittel bei chronischer Darmentzündung

Bei einer chronischen Darmentzündung kommt es schubweise zu krampfartigen Unterbauchschmerzen, zu Blähungen, zu schmerzhaftem Stuhldrang (vor allem nachts), zu Müdigkeit und zu leichtem Fieber. Viele Patienten verlieren an Gewicht und an Appetit. Sehr oft ist der Durchfall auch blutig und mit Schleim durchsetzt. Durch eine chronische Darmentzündung kann die Darmhaut bis in ihre tieferen Schichten verletzt werden. Entzündliche Darmerkrankungen entstehen vermutlich durch ein Zusammenspiel von erblichen, psychischen und immunologischen Faktoren. Das Rauchen, Stress oder starke Belastungen können einen Krankheitsschub auslösen. Eine chronische Darmentzündung bedeutet ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. sie sollten sich also regelmässig auf bösartige Veränderungen im Darm untersuchen lassen.untersuchen lassen.

Als Hausmittel hat sich eine Kombination der Pflanzenstoffe von Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle bewährt. Myrrhe wirkt entzündungshemmend, desinfizierend und greift giftige Darmpilze an. Kamille wirkt antibakteriell, ist ebenfalls entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Kaffeekohle bildet eine große Oberfläche, bindet Schadstoffe, die mit ihr ausgeschieden werden. Bei der Myrrhe sind ätherische Öle, Gerb-und Bitterstoffe die wichtigsten Inhaltsstoffe.

Auch schleimstoffhaltige Kräuter wie Eibischwurzel oder Spitzwegerich gehören zu den Hausmitteln die bei chronischer Darmentzündung helfen. Sie legen eine schützende Schleimschicht über die entzündeten Stellen. Hilfreich sind auch Brombeerblätter (Tee) oder Tormentill (Blutwurz). Ein wichtiges Hausmittel gegen eine Darmentzündung ist auch der Tee aus Eichenrinde. Eichenrinde wirkt entzündungshemmend und zieht die Schleimhäute zusammen, das beschleunigt die Heilung.

Ist die Darmentzündung bakteriell bedingt, dann ist natürliche Hefe ein gutes Hausmittel. Sie scheint das Anheften von Krankheitserregern an die Darmwand zu verhindern. Da sich eine chronische Darmentzündung oft durch abfallartigen Durchfall äussert, sollten Sie viel trinken und die Flüssigkeit zu ersetzen. Kochen Sie sich eine Möhrensuppe: 500 g Möhren weich kochen und durch einen Sieb pressen. Den wässerigen Brei gut salzen und etwas Traubenzucker dazu geben. Über den Tag verteilt in kleinen Portionen essen.

Oder Sie bereiten sich dieses Hausmittel zu: Rösten Sie Roggenmehl kurz an und geben Sie abgekochtes Wasser dazu, bis ein fester Brei entsteht. Davon essen Sie jede Stunde einen bis zwei EL voll und trinken Fencheltee dazu. Machen Sie eine Kur mit Baldriantee: Zwei Wochen lang täglich drei Tassen lauwarm trinken.

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Gallensteine Hausmittel

Mit Apfelessig gegen Gallensteine

Kleine Gallensteine können Sie ohne Operation aus der Gallenblase wieder entfernen. Da hilft dieses bewährte Hausmittel: Apfelessig stoppt die Bildung von Steinen in der Galle. Trinken Sie sieben Tage dreimal täglich ein Glas Wasser mit zwei EL Apfelessig um die Steine weich zu machen. Danach werden die Steine ausgeleitet. Teilen Sie einen halben Liter Olivenöl in acht Portionen auf. Jeder Portion fügen Sie zwei EL Zitronensaft zu. Diese achte Portionen trinken Sie in Abständen von einer Viertelstunde, bis der halbe Liter Olivenöl weg ist. Danach trinken Sie viel Wasser oder zuckerfreie Säfte. Vorsicht: Dieses Hausmittel kann Durchfall verursachen. Danach sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, täglich zwei Glas Wasser mit zwei EL Apfelessig zu trinken.

Es gibt sich Getränke, die Gallenstein aufweichen und sie abgehen lassen. Wenn Sie über zwei Wochen täglich einen halben Liter Birnensaft trinken, dann unterstützt das den Gallenfluss und hilft, Gallensteine abzuleiten. Auch das Essen von Birnen ist gut. Drei Tassen Pfefferminztee pro Tag sind ein gutes Mittel um kleine Steine aus der Gallenblase und dem Gallengang zu lösen. Hilft übrigens auch bei Koliken und Schmerzen.

Gemüsesäfte haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen. Die entgiften die Leber und die Galle und führen Schadstoffe ab. Sehr gut geeignet sind da Rote Beete, Gurken und Karotten als tägliches Hausmittel gegen Gallensteine. Das Heilkraut Löwenzahn enthält sehr viele Bitterstoffe. Bereiten Sie diesen Tee zu: Ein Tl Löwenzahnwurzel mit einer Tasse Wasser erhitzen. Fünf Minuten zugedeckt ziehen. mit Honig süßen und langsam trinken. Drei Tassen täglich.

Diese Hausmittel helfen auch bei Gallensteinen:

  • Ein halbes Glas Rotwein senkt das Risiko für Gallensteine erheblich.
  • Vermeiden Sie die Kohlenhydrate aus raffiniertem Zucker und Weißmehl. Desgleichen Fast food und gebratenes Fleisch.
  • Essen Sie möglichst viel Obst und Gemüse das einen hohen Anteil an Ballaststoffen hat.
  • Massieren Sie an beiden Füßen zwei Daumen hinter der Stelle, an der sich der große und und der zweite Zeh trennen.
  • Ein Wärmewickel auf dem rechten Oberbauch bringt schnelle Hilfe.
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Hausmittel gegen Würmer

Hausmittel aus der Natur gegen Würmer

Die Wurzeln von Rhabarber. Nehmen Sie zwei g getrockneter und zerstoßener Rhabarberwurzel und mischen Sie diese Menge mit einem EL Honig. Diese Mischung nimmt ein Erwachsener drei Monate lang jeweils vier Tage hintereinander morgens auf nüchternen Magen. Für Kinder bis 145 Jahre genügt die Hälfte, für Kinder unter sechs Jahren ein Viertel.

Zerquetschen Sie drei frische Knoblauchzehen und geben Sie diese in eine Tasse Milch. Die Mischung 12 Stunden ziehen lassen. Von dieser Knoblauchmilch trinken Sie die Wochen lang jeden Morgen eine Tasse auf nüchternen Magen.

Pressen Sie aus rohem Weisskohl ein halbes Glas Saft (ca. ein Achtelliter). Innerhalb von zwei Monaten trinken Sie diesen Saft an jeweils sechs aufeinanderfolgenden Tagen eines Monats. Für Kinder wie bei der Rhabarber-Wurzel reduzieren.

Bereiten Sie sich aus Walnussschalen folgenden Absud:

Geben Sie 20 g Nussschalen in einen Liter Wasser, 10 Minuten lang kochen, dann abseihen. Davon drei Wochen lang jeden Tag drein Tassen trinken. Diese Mittel ist für Kinder nicht geeignet.

Echter Thymian ist ein sehr gutes Heilkraut. Auch mit ihm können Sie Würmer bekämpfen. Übergiessen Sie 1 Thymianzweig in einer 1 Tasse mit kochendem Wasser. Der Thymian muss 10 Minuten ziehen. Der Tee wird nach dem Abkühlen in kleinen Schlucken getrunken. Diese Kur macht man über den Zeitraum von 3 Wochen. Die Anwendung ist für Kinder nicht geeignet!

 Hilfe gegen Bandwürmer

Bandwürmer kommen bei uns am meisten vor. Auch gegen diese lästigen Darmparasiten können Sie mit Naturmitteln angehen. Mit einem ganz einfachen Mittel: Mit Karotten. Trinken Sie drei Wochen lang jeden Morgen 30 g Saft von gekochten Karotten und noch einmal 30 g während der Nacht.  Oder: Rühren Sie 10 getrocknete und pulverisierte Wurmfarnwurzeln in eine Tasse Wasser, verquirlen Sie das Pulver sehr gut und dann sofort trinken. Diese Anwendung muss auf nüchternen Magen geschehen. Vier stunden später nehmen Sie ein Abführmittel. Dieses Mittel und die Anwendung sind für Kinder nicht geeignet.

Enzian kennen wir eigentlich nur als guten Magenschnaps. Aber Sie können ihn auch gegen Würmer einsetzen. Geben Sie 20 g Wurzeln vom Gelben Enzian in einen Liter Wasser. Die Wurzeln vier Minuten aufkochen und dann zehn Stunden ziehen lassen. Von diesem Sud trinken Sie täglich drei Tassen. Für Kinde ist diese Anwendung allerdings nicht geeignet.

 Die gefährlichen Würmer

Besonders gefährlich sind Fuchsbandwurm, Leber-Egel und Hundespulwurm. Diesen nehmen wir auf, wenn wir mit Tierkot in Berührung g kommen oder wenn wir frische Kräuter oder Beeren aus der freien Natur essen. Hier gibt es diese natürlichen Schutzmöglichkeiten:

Waschen Sie nach dem Sammeln der Kräuter und Beeren  gründlich die Hände mit Seife und sehr warmem Wasser. Verzahnen Sie beim Waschen die Finger ineinander. Nehmen Sie beim Händewaschen die Ringe vom Finger und säubern Sie mit einer Bürste die Fingernägel. Besonders gründlich  müssen Sie handeln, wenn Sie mit den Händen mit Tierlosung in Kontakt gekommen sind.

Das Waschen von Bärlauch- und Brunnenkresse-Blättern  oder anderen Wildpflanzen kann die Infektiösen Parasiten nicht entfernen. Man sollte daher die Pflanzen sammeln, nach Hause tragen , gründlich mit heißem Wasser waschen, am besten blanchieren. Wer vorbildlich vorsichtig ist, sollte Wildgemüse und Wildkräuter nur in gekochten Zustand essen, auch dann, wenn man damit bloss ein anderes Gericht würzt. Und besonders vorsichtig sollte man sein, wenn Kinder mitessen. Kochen ist die einzige Möglichkeit, etwaige kontaminierte Pflanzen in infektiösen Gefahren zu befreien.

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Hausmittel gegen Erbrechen

Und oft ist das Erbrechen auch gut, denn es befördert schlecht bekömmlichen Mageninhalt nach draußen – dennoch ist das Erbrechen eine höchst unwillkommene Sache. Also beugen wir dem Erbrechen mit bewährten Hausmitteln vor.
Ist das Erbrechen nicht zu verhindern, dann verlieren wir viel Flüssigkeit. Die ersetzen wir am besten durch milde Tees. Ganz hervorragend eignet sich dafür der Ingwer-Tee. Übergießen sie ein  paar dünne Scheiben frisch geschälten Ingwer mit kochendem Wasser, dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Anschließend mit etwas Honig süßen und heiß trinken: Übelkeit und der Drang zum Erbrechen lassen schnell nach. Der Grund dafür sind die Hauptwirkstoffe des Ingwer: Gingerol und Shogaol. Sie absorbieren Säuren im Magen, wirken beruhigend. Schwangere Frauen sollten diesen Tee nicht trinken, da Ingwer in größeren Mengen vorzeitige Wehen auslösen kann.

Ein weiteres bewährtes Hausmittel gegen das Erbrechen (z. B. nach Operationen) ist die Akupressur. Der Akupunkturpunkt ist der “Perikard 6” (PE 6), in der Traditionellen Chinesischen Medizin auch als Neiguan bekannt. Dieser Punkt liegt an der Innenseite des Handgelenks zwischen den beiden tastbaren Sehnen, etwa zwei Fingerbreit über der Beugefalte. Massieren Sie diesen Punkt mit dem Zeigefinger etwa zwei Minuten pro Handgelenk. Wenn die Übelkeit und der Drang zum Erbrechen nicht nachlassen, dann nach etwa 20 Minuten wiederholen.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Erbrechen

  • Reiben Sie einen halben Apfel, lassen Sie die Masse braun werden, dann langsam essen.
  • Gehen Sie an offene Fenster und atmen Sie sehr langsam tief ein und langsam wieder aus. Etwa zehn bis zwölf Atemzüge machen.
  • Lösen Sie einen EL Heilerde in warmem Wasser auf, langsam trinken.
  • Lösen Sie einen TL Spargelpulver (Apotheke) in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf, langsam trinken.
  • 500 g Möhren in einem Liter Wasser gar kochen, durch einen Sieb passieren, mit Traubenzucker und Salz würzen. Über den ganzen Tag immer wieder in kleinen Mengen essen.
  • Füllen Sie ein verschließbares Glas mit frischen Schafgarbenblüten, geben Sie es in 40%igen Alkohol und verschließen Sie das Glas. Vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Bei Bedarf einen Esslöffel trinken.
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Hausmittel gegen Reizdarm

Vier Tees, die bei Reizdarm helfen

Es gibt in der Hausmittel- und Erfahrungsmedizin vier bewährtet Tees, die bei Reizdarm lindern und helfen: Das sind Kümmel-, Anis-, Fenchel- und Baldriantee. Sie alle haben Inhalts- und Wirkstoffe, die entspannend und lindernd wirken und auf die Ursachen von Reizdarmproblemen einwirken. Kümmel unterstützt Magen, Galle und Leber bei der Fettverdauung. Fenchel ist wunderbar, wenn Sie von Blähungen geplagt werden. Anistee hilft bei iVerdauungsschwäche und bei Blähungen. Auch gegen Appetitlosigkeit kann er eingesetzt werden, ebenso gegen Magenkrämpfe. Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Magen. Er verhindert Darmkrämpfe und ist gut bei einer Magenschleimhautentzündung. Wenn Sie unter einem Reizdarm leiden, dann sollten Sie mit diesen Tees eine Kur machen: Jeweils von einem Tee zwei Wochen klang täglich drei Tassen lauwarm trinken.

Hilfe bei Verstopfung durch Reizdarm

Eine sehr häufige Folge eines Reizdarm ist ein chronische Verstopfung, also müssen wir die Ursachen dafür vorwiegend in der Ernährung suchen. Da ist es zum Beispiel sehr hilfreich, wenn Sie täglich zum Frühstück Kleie essen. Weizenkleie ist reich an Ballaststoffen, an Vitaminen, Eisen und wichtigen Flavonoiden. Die Rückstände aus den harten Bestandteilen des Getreides, bestehend aus Schalen und Keimlingen, die nach dem Mahlen und Absieben von Weizenmehl zurückbleiben, regen die Peristaltik an und beugen damit auch Verstopfungen vor. Medizinische gesehen liegt eine Verstopfung vor, wenn Sie weniger als drei mal in der Woche Stuhlgang haben. Zusätzlich sollten Sie viel Flüssigkeit aufnehmen: Täglich etwa zwei bis drei Liter können die Beschwerden schon deutlich lindern.

Hier noch eine weitere Auswahl von bewährten Hausmitteln zur Behandlung der Beschwerden von Reizdarm:

  • Ihre Nahrung sollte etwa zur Hälfte aus Obst und Gemüse bestehen.
  • Atmen Sie zwei- bis dreimal täglich etwa acht Minuten tief und gleichmäßig in den Bauch hinein.
  • Vermeiden Sie in Ihrer Ernährung blähende Gemüsesorten wie Bohnen, Linsen, Zwiebeln oder Kohlgerichte.
  • Machen Sie sich täglich einen warmen Leibwickel: Ein Tuch mit warmem Wasser tränken, auswringen und auf den Bauch legen. Darüber ein Baumwolllaken, und darüber dann eine Wolldecke. Mindestens eine gute halbe Stunde liegen bleiben.
  • Gewöhnen Sie Ihren Darm an eine bestimmte Zeit zur Entleerung. Und lassen Sie sich auf der Toilette Zeit. Vermeiden Sie starkes Pressen.
  • Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin und Kaffee.
  • Versuchen Sie, sich jeden Tag etwa 20 bis 30 Minuten kräftig zu bewegen: Radfahren, laufen, schnell spazieren gehen, schwimmen.

Manche Medikamente stören die Darmfunktion und verursachen Nebenwirkungen wie Blähungen und Bauchschmerzen. Das kann auf Dauer zu einem Reizdarm führen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, prüfen Sie, ob diese Medikamente nicht zu Reizdarm-Symptomen wie Verstopfung oder Durchfall führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Einige Medikamente, die ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind, können Magenprobleme verursachen. Informieren Sie deshalb immer Ihren Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen!.

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Hausmittel bei Gallenbeschwerden

Aber gerade bei Gallenbeschwerden gibt es sehr gute, bewährte und nebenwirkungsfreie Hausmittel aus der Erfahrungs- und Naturmedizin.

Kräutertee bei Gallenbeschwerden

Nach dem Essen beginnt unser Organismus mit der Verdauung. Dabei zieht sich normalerweise die Muskulatur der Gallenblase zusammen und drückt die Gallenflüssigkeit, die in der Gallenblase gespeichert ist, in den Dünndarm. Dort wirken die Säuren auf die aufgenommene Nahrung ein und ermöglichen so die Zersetzung. Schon die kleinsten Störungen können große Beschwerden hervorrufen. Dagegen gibt es viele Kräutertees.

Hier das Rezept für einen der wirkungsvollsten Tees:
Mischen Sie 30 g Gelbwurz, 30 g Kümmel, 20 g Pfefferminzblätter und 20 g Schellkraut. Übergiessen Sie von dieser Mischung zwei TL mit einer Tasse kochendem Wasser. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Flüssigkeit die sich an der Abdeckung gesammelt hat unbedingt zurück in die Tasse gießen. Von diesem Tee drei Tassen täglich trinken.

Artischocke bringt die Galle in Schwung

Ein großes Problem ist es auch, wenn Ihre Galle zu wenig Gallenflüssigkeit produziert. Dann kann vor allem die Fettverdauung nicht mehr richtig funktionieren, es kommt zu großen Schwierigkeiten. Dagegen hat sich ein Extrakt von Artischockenblättern sehr bewährt. Der regt die Produktion der Gallensäure sehr stark an. Er ist sogar dann noch hilfreich, wenn den Betroffenen die Gallenblase entfernt worden war. Man muss ihn vor dem Essen einnehmen. Bei Gallenbeschwerden sind vor allem die Bitterstoffe der Artischocke hilfreich. Und da vor allem das Cynarin. Das steigert die Gallenabsonderung und schützt die Leberzellen. Zusätzlich hat es eine positiv Wirkung auf den Fettstoffwechsel und senkt die Blutfettwerte.

Hier noch ein paar kurz Tipps, wie Sie Gallenbeschwerden mit Naturmitteln bekämpfen oder vorbeugen können:

  • Einen Teelöffel Bitterklee auf einen Viertelliter kochendes Wasser ansetzen. 5 Minuten ziehen lassen, danach abseihen, warm trinken.
  • Besorgen Sie Brunnenkressesaft aus der Apotheke oder Reformhaus. Dreimal täglich je einen Teelöffeln mit Wasser im Verhältnis 1 : 5 verdünnt einnehmen.
  • Ein halbes Gramm Bitterholz-Äste sehr stark zerkleinern und mit einer Tasse kochendem Wasser überschütten. Eine Viertelstunde ziehen lassen, dann durchseihen. Davon drei Tassen täglich trinken.
  • Mischen Sie 20 g Bibernelle, 20 g Bärlapp, 10 g Löwenzahn, 5 g Wermut, 40 g Efeu, 40 g Schließgras und 10 g Tausendguldenkraut (Apotheke). Von dieser Mischung übergiessen Sie drei EL mit kaltem Apfelwein, aufkochen und drei Minuten sieden lassen, durchseihen. Täglich etwa achtmal im Abstand von einer Stunde einen EL einnehmen.
  • Machen Sie sich einen heißen Bauchwickel, indem Sie ein Geschirrtuch in heißem Wasser tränken, auswringen und auf den Oberbauch legen. Bedecken Sie das Geschirrtuch zusätzlich mit einem Badetuch und halten Sie es mit einer Wärmflasche warm.
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Hausmittel zur Darmsanierung

Zucker ist die Hauptnahrung von Pilzen. Ein zu starker Pilzbefall im Darm aber machte Sie krank. Also sollten Sie weitgehend auf Zucker verzichten, weichen Sie auf Stevia aus. Genau so hilfreich ist es, wenn Sie zweimal im Jahr eine sechswöchige Kur mit Joghurtprodukten machen, die einen hohen Anteil an linksdrehender Milchsäure haben (Apotheke). Das ist vor allem nach einer Antibiotikatherapie nötig. Genau so wichtig ist es, das Sie von Weissmehlprodukten auf Vollkornprodukte umsteigen und den Anteil von Obst und Gemüse an Ihrer Nahrung deutlich erhöhen.
Ein weiteres Hausmittel für eine Darmsanierung ist eine Kur mit Vulkanasche (Apotheke, Reformhaus). Die absorbiert Giftstoffe im Darm, saugt sie auf, sie können ausgeschieden werden. Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.

Colon-Hydrotherapie

Hilfe für den Darm Sie können Ihren Darm auch mit Hilfe von Wasserspülungen sanieren. Dabei werden durch einen Therapeuten etwa zehn Liter Wasser mit wechselnden Temperaturen zwischen 21 und bis zu 40 Grad druckfrei in den Darm eingeleitet. Das abfließende Wasser soll den Darm in seiner ganzen Länge von Kotresten und anderen schädlichen Ablagerungen befreien. Schädliche Bakterien und im Darm angesiedelte Hefepilze sollen ausgespült werden. Einige Therapeuten setzen dem Wasser Sauerstoff, Kaffee oder Essig in geringen Mengen zu. Eine Darmspülung ist ein “ausleitendes” Verfahren. Durch dieses Naturheilverfahren soll die schleichende Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe, Pilze und Bakterien vom Darm her verhindert werden. Eine komplette Therapie umfasst etwa zehn bis zwölf Spülungen. Sie sollte unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden.

Weitere Hausmittel für eine Darmsanierung

  • Machen Sie nach den Hauptmahlzeiten einen „Verdauungsspaziergang“: Der bringt den Darm in Schwung, das hilft bei der Verdauung.
  • Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.
  • Trinken Sie täglich einen Viertelliter Buttermilch oder Sauerkrautsaft.
  • Nehmen Sie immer mal wieder Flohsamen zu sich. Der quillt im Darm auf und putzt ihn aus.
  • Trinken Sie morgens ein Glas warmes Wasser mit einem Löffel naturtrübem Apfelessig.
  • Schlucken Sie unzerkaute Senfkörner. Die ätherischen Öle werden im Magen frei gesetzt und gelangen in den Darm. Die unverdaulichen Schalen dienen zusätzlich als „Putzmittel“.
  • Nehmen Sie Bärlauch-Präparate und Bitterpflanzen-Granulat zu Ihren Mahlzeiten ein.
  • Trinken Sie eine Woche lang täglich vier Glas Wasser mit zwei EL Olivenöl gemischt einem halben Glas ungesüßten Orangen- oder Grapefruitsaft.
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Hausmittel gegen Übersäuerung

Gesunde Ernährung verhindert die Übersäuerung

Wenn wir uns mit einer normalen Mischkost mit ausreichend Ballaststoffen ernähren, dann kann es eigentlich gar nicht zu einer Übersäuerung kommen. Aber das tun wir ja leider nicht. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Säurebildend sind vor allem tierische Eiweisse aus Fleisch, Wurst, Eiern, Milch und Milchprodukten. Schlecht sind auch Backwaren, die aus Weissmehl hergestellt werden und gesüßt sind. Aber auch synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süssstoffe wie z. B. Aspartam etc. tragen zur Übersäuerung bei.

Eintopf stoppt die Übersäuerung

In einem gesunden Körper herrscht zwischen Basen und Säuren ein Verhältnis von etwa 80 : 20. Zu den einfachen Hausmitteln gehören basische Lebensmittel. Basen bilden z. B. Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Pflaumen, rote und weisse Weintrauben, Kiwis, Pfirsiche, Oliven und sogar Zitronen sind basisch. Beim Gemüse sollten Sie immer wieder zu den basischen Sorten greifen. An erster Stelle stehen da Kartoffeln, Lauch, Paprika, Schwarzwurzel, Rotkohl, Weisskohl (Sauerkraut), Karotten, grüne Bohnen, Pfifferlinge, Kohlrabi, frische Erbsen, Gurken und Wirsing. Wenn Sie zwei bis dreimal in der Woche einen schmackhaften Eintopf auftischen, dann haben Sie viel gegen die Übersäuerung getan.

Diese Lebensmittel sollten Sie bei Übersäuerung meiden

Natürlich müssen Sie auch wissen, welche Lebensmittel besonders viel zur Übersäuerung beitragen. Die sollten Sie meiden – oder aber mit basischen Lebensmittel kombinieren. So dass Ihr Basen-Säure-Gleichgewicht bereits beim Essen gewahrt bleibt. Da sind zu nennen Fleisch und Fleischbrühe, Wurst, Schinken, Eier und Schalentiere. Milch und alle Milchprodukte (auch von Schaf oder Ziege), Spargel, Artischocken, gehärtete Fette, gesüßte und kohlensäurehaltige Getränke, schwarzer Tee, Alkohol, Nudeln, Reis, Brot und Brötchen, Rosenkohl, Zucker und auch Honig, alle Nüsse ausser den Mandeln und auch Kaffee. “Um Himmelswillen,” werden Sie sagen, “da kann man sich ja fast nicht mehr ernähren.” Keine Angst: Sie müssen eben einfach diese sauren Lebens,Titel mit basischen Lebensmittel kombinieren. Ganz einfaches Beispiel: Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut. Wenn wir eine ganz normale Mischkost zu uns nehmen und auf den Ausgleich zwischen sauer und basisch achten – dann kann nichts passieren, es kommt zu keiner Übersäuerung.

Hier noch einige gute Hausmittel-Tipps gegen die Übersäuerung:

  • Legen Sie einfach einmal in der Woche einen Basen-Tag ein. Es wird nichts gegessen oder getrunken, was säurebildend ist.
  • Essen Sie immer mal wieder zwischendurch ein paar Gabeln rohes Sauerkraut.
  • Machen Sie regelmässig einen Kartoffeltag. Der Speiseplan könnte so aussehen:
    • Morgens gedämpfte Kartoffeln mit geriebenen Karotten, die mit Öl und Zitronensaft gewürzt sind.
    • Mittag einen Kartoffelbrei mit Blattsalaten, mit Petersilie bestreut und Muskat gewürzt. Gedämpftes Gemüse wie Fenchel, Karotten oder Sellerie.
    • Abends gibt es Röstkartoffeln oder Kartoffelbratling mit etwas Butter.
  • Machen Sie eine Kur mit Basenpulver oder -Tabletten. Dauert mehrere Wochen.
  • Nehmen Sie abends einen halben Teelöffel Natron ein.
  • Machen Sie Atemübungen und sehen Sie zu, dass Sie einmal am Tag richtig schwitzen. Man spricht nicht umsonst vom “sauren” Schweiss.
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Bauchspeicheldrüsenentzündung

Dazu gehört der totale Nahrungsentzug, das Weiterleben wird in dieser Phase durch intravenöse Nährmittellösungen gesichert. Aber auch bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung können gesunde Hausmittel unterstützend, vorbeugend und lindernd wirken.

Zu viel Alkohol fördert Bauchspeicheldrüsenentzündung

Das allergrößte Übel ist ein konsequenter Alkoholmissbrauch. Schrauben Sie deshalb generell Ihren Alkoholkonsum zurück. Hat man bei Ihnen eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse festgestellt, dann herrscht ab sofort absolutes Alkoholverbot. Beugen Sie vor und unterstützen Sie eine Therapie durch den Verzicht auf fettes Fleisch und Vollmilchprodukte. Ein gutes Hausmittel: Würzen Sie alle fetten Speisen mit Kümmel. Oder essen Sie oft Artischocken. Beides entlastet die Bauchspeicheldrüse. Ebenfalls hilfreich: Der Verzicht auf Süßigkeiten.

Leinöl wirkt entzündungshemmend

Überhaupt spielen Nahrungsmittel und Gewürze bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung eine große Rolle. Verwenden Sie zum Kochen Leinöl. Das wirkt über seine Omega 3-Fettsäuren entgiftend und entzündungshemmend. Durchbrechen Sie den Rhythmus Frühstück-Mittagessen-Abendessen und verteilen Sie die tägliche Nahrungsaufnahme auf fünf bis sechs kleine Portionen. Steigen Sie beim Fleischkonsum generell auf Geflügel um. Zwei- bis dreimal in der Woche sollte das Abendessen nur aus Obst und Gemüse bestehen.

Ebenfalls geeignet sind Tees. Lassen Sie sich in der Apotheke folgende Teemischung anfertigen: 3 Teile Käsepappel, 3 Teile Löwenzahn, 3 Teile Odermennig, 3 Teile zerriebener Mariendistelsamen, 2 Teile Mistel, 1 Teil Ringelblume, 1 Teil Schafgarbe, 1 Teil Spitzwegerich, 1 Teil Tausendguldenkraut. Zubereitung: Zwei Teelöffel der Mischung mit zwei Liter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten lang zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Davon drei Wochen lang dreimal täglich eine Tasse lauwarm trinken. Oder trinken Sie täglich zwei Tassen Löwenzahntee (zwei Wochen lang).

Noch ein Hausmittel, das äußerlich angewendet wird. Nehmen Sie dreimal in der Woche folgendes Sitzbad (Wasser bis zum Nabel): 30 g Kamille und 30 g Pfefferminze mit zwei Liter kochendem Wasser übergießen, eine Viertelstunde ziehen lassen. Abseihen und ins Badewasser gießen. Darin eine Viertelstunde bei ca. 35/36 Grad baden. Danach den Unterleib mit Weizenkeimöl, Oliven- oder Kamillenöl abreiben.

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Afterjucken Hausmittel

Es gibt sehr viele Möglichkeiten sie mit schulmedizinischen Methoden bis hin zur Operation zu behandeln, man kann das quälende Jucken am After aber auch mit gesunden Hausmitteln behandeln oder zumindest lindern.

Afterjucken behandeln

  • Schweiß und kleine Stuhlreste bleiben oft in der faltigen Afterschleimhaut hängen, reizen die empfindliche Schleimhaut – Sie haben Afterjucken. Dagegen hilft Hygiene bei der Sie keine Mittel mit Duftstoffen benutzen.
  • Verwenden Sie nur weiches, unbedrucktes und unparfümiertes Toilettenpapier.
  • Mit dem Papier nur leicht reiben, den Afterbreich danach mit lauwarmem Wasser reinigen und sorgfältig trocken tupfen.
  • Verwenden Sie kein feuchtes Toilettenpapier, das kann den Juckreiz steigern.
  • Pflege- und Waschmittel mit Aloe vera Zusatz können die Beschwerden lindern.
  • Der Afterbereich sollte nie feucht und warm sein. Trocken Sie diesen Bereich mit einem auf maximal lauwarm gestellten Föhn.
  • Salben sind nicht unbedingt zu empfehlen, da sie das Pilzirisiko steigern, benutzen Sie lieber ein Wundpulver.
  • Legen Sie nicht fusselnde Watteschichten zwischen die Gesässhälften, die nehmen Feuchtigkeit auf.
  • Verzichten Sie bei folgenden Sportarten auf engsitzende Hosen und ziehen Sie weite und luftige Hosen an: Reiten, Radfahren, Wandern und Laufen.
  • Nach dem Sport den Analbereich sorgfältig säubern, duschen und abtrocknen.
  • Einige Medikamente – vor allem Antibiotika – können Afterjucken auslösen: Lesen Sie den Beipackzettel sorgfältig.
  • Sehr hilfreich sind Sitzbäder, mit Heilkräuterzusatz. Geeignet sind:
    • Eichenrinde
    • Ringelblume
    • Schafgarbe
    • Zinnkraut
    • Hamamelis
    • Blutwurz
    • Kamille
    • Ackerschachtelhalm
  • Trinken Sie von diesem Tee morgens auf nüchternen Magen eine Tasse: 10 g Kamille, 10 g Faulbaumrinde, 10 Knoblauch, 10 g Rainfarn, 10 g Schafgarbe. Ein EL dieser Mischung genügt für eine Tasse.
  • Vermeiden Sie Alkohol, scharfe Gewürze und scharfe Speisen.
  • Besorgen Sie sich Steinkleeblüten und geben Sie diese in ein Glas mit Olivenöl. Das lassen Sie sechs bis acht Wochen in der Sonne stehen. Dann durchseihen, die Haut um den After damit regelmäßig bestreichen.
  • Machen Sie sich ein Sitzbad mit Eichenrindenextrakt (Apotheke). Danach legen Sie sich eine Quarkkompresse auf den After.
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Darmreinigung mit Hausmitteln

13 Tipps zur Darmreinigung

  • Machen Sie eine Sauerkrautkur: Zwei Tage lang nur Sauerkraut essen. Am besten im Rohzustand.
  • Lösen Sie einen Löffel Heilerde in kaltem Wasser auf und trinken Sie das jeden Morgen auf nüchternen Magen. Die Heilerde saugt die Giftstoffe im Darm auf.
  • Trinken Sie eine Woche lang zwei Liter stilles Wasser statt Frühstück
  • Tauchen Sie ein halbes Pfund frischen Spinat vier Minuten in kochendes Wasser, dann gut abtropfen und zwei EL Sesamöl hinzufügen. Diesen Spinat zweimal am Tag auf nüchternen Magen essen.
  • Pressen Sie zwei Knoblauchzehen aus, mischen Sie den Saft mit lauwarmem Wasser und trinken Sie ein Glas morgens auf nüchternen Magen.
  • Entleeren Sie Ihren Darm mit Bullrichsalz
  • Machen Sie ein Fasten mit Suppe. Das Rezept für eine klassische Fastensuppe: Ein Kilo Kartoffeln, ein Kilo Gemüse (Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, gewürzt mit Kümmel, Muskat, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Ingwerpulver und drei Esslöffeln geschroteten Dinkel mit Wasser ansetzen und ca. eine halbe Stunde lang kochen. Abseihen, nicht salzen. Diese Suppe ist basisch und baut Übersäuerung ab. Davon täglich mittags einen Teller schlürfen.
  • Nehmen Sie zur Darmreinigung immer mal wieder einen kräftigen Schluck Sauerkrautsaft.
  • Essen Sie vor dem Frühstück biotischen Magerjoghurt.
  • Trinken Sie eine Woche lang vor dem Frühstück einen Viertelliter Kartoffelsaft.
  • Trinken Sie vor dem Frühstück kalte Buttermilch mit geschrotetem Leinsamen.
  • Weichen Sie am Abend vier oder fünf Dörrpflaumen in Wasser ein, über Nacht stehen lassen. Am Morgen das Wasser vor dem Frühstück trinken.
  • Ein Einlauf reinigt den Darm, damit er wieder korrekt arbeiten kann. Einläufe sind weder antiquiert noch schädlich, sondern eine schonende und effektive Methode, das Darmgleichgewicht wieder herzustellen. Sie fühlen sich danach wieder wohl und vom Druck befreit.
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Hausmittel Magen & Darm

Blasensteine

Diese Kristalle bleiben an Engstellen hängen und verursachen oft kolikartige und sehr starke Schmerzen. Kleine Blasennsteine bis zu etwa 6 mm Durchmesser können oft auf natürliche Weise ausgeschieden werden, ansonsten benötigt man Medikamente, gebündelte Schallwellen, eine Operation oder die Entfernung des Steines mittels einer durch die Harnröhre eingeführte Schlinge. Da ist es schon besser, die Entstehung oder die Entfernung des Blasensteins durch die Behandlung mit gesunden Hausmitteln zu verhindern oder durchzuführen.

18 Tipps gegen Blasensteine

  1. Verdünnen Sie den Urin durch Flüssigkeitsaufnahme: Sie sollten am Tag etwa zweieinhalb Liter Urin ausscheiden.
  2. Trinken Sie am besten stilles Mineralswssser, Leistungswasser oder ungesüßte Kräutertees.
  3. Essen Sie kalziumhaltige Lebensmittel (Käse, Milchprodukte, Sojaprodukte, Vollkornprodukte) um das steinbildende Oxalat im Darm zu binden.
  4. Folgende Lebensmittel sollten Sie meiden oder nur selten genießen: Rhabarber, Spinat, Mangold, Erdbeeren, Rüben, Schokolade, Schwarzen Tee, Cola, Nüsse, Weizenkleie und Kaffee.
  5. Um die Bildung von Cystinsteinen zu verhindern, sollten Sie am Tag etwa drei Liter Wasser trinken, einen Liter davon in der Nacht.
  6. Übergießen Sie frische Quecke mit heißem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, abkühlen und langsam trinken: Hilft Blasensteine ausspülen.
  7. Trinken Sie täglich zwei Tassen Maistee, verhindert die Steinbildung und entwässert.
  8. Bereiten Sie einen Tee aus Eibischwurzeln oder -blättern. Täglich zwei Tassen trinken.
  9. Versuchen Sie, nachts so wenig wie möglich auf der Seite zu schlafen.
  10. Übergießen Sie einen Esslöffel Birkenblätter mit einem Viertelliter Wasser, ziehen lassen, abseihen und trinken. Einen Monat lang drei Tassen täglich trinken.
  11. Nehmen Sie täglich Sitzbäder mit einem Zusatz von Stranddistelwurzeln.
  12. Trinken Sie abends einen halben Liter Weißbier.
  13. Essen Sie dreimal in der Woche Reis – das entwässert.
  14. Machen Sie eine dreiwöchige Kur mit Holundersaft: 50 Milliliter am Tag.
  15. Trinken Sie täglich zwei Tassen Rosmarintee.
  16. Kauen Sie täglich drei bis fünf getrocknete Wacholderbeeren.
  17. Essen Sie frisch geriebenen Meerrettich.
  18. Fenchel, als Tee oder als Gemüse genossen, regt die Entwässerung an.
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Magen & Darm

Brechreiz Hausmittel

Erbrechen ist sehr oft eine befreiende Reaktion des Körpers auf einen überfüllten Magen oder auf verdorbene Speisen. Es kann aber auch ein Anzeichen für Erkrankungen im Verdauungstrakt sein oder eine Reaktion auf Medikamente. Auch seelische Ursachen, so wie extreme Ekelgefühle sind dafür verantwortlich. Alles Dinge, für die es natürlich auch Medikamente gibt. Sehr oft aber genügt eine Behandlung mit gesunden Hausmitteln.

17 Tipps gegen Brechreiz

  1. Vermeiden Sie Kaffee oder Orangensaft auf nüchternen Magen.
  2. Wenn Sie fühlen, daß in Ihnen Übelkeit aufsteigt – sofort raus an die frisch Luft.
  3. Sie gehören zu den bedauernswerten Menschen, denen im Auto oder auf einem Schiff schnell übel wird – dann brauchen Sie frische Luft.
  4. Tragen Sie keine beengende Kleidung, öffnen Sie den Hosengürtel.
  5. Nehmen Sie nach dem Erbrechen schwachen Schwarztee und erst nach einigen Stunden getoastetes Brot oder Kekse ohne Zuckergehalt zu sich.
  6. Übergießen Sie drei Scheiben sehr dünn geschnittenen Ingwer mit kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, lauwarm und ungesüßt trinken.
  7. Vermeiden Sie fettes und sehr scharfes Essen.
  8. Beim Erbrechen verliert der Körper wie beim Durchfall wichtige Mineralien, die müssen Sie ersetzen.
  9. Rühren Sie aus einer Cola die Kohlensäure raus und trinken Sie die Flüssigkeit langsam in kleinen Schlucken. Dazu ein paar Salzstangen.
  10. Wenn Sie einen Brechreiz verspüren, dann riechen Sie schnell an der Schnittstelle einer frisch aufgeschnittenen Zitrone.
  11. Bei Brechreiz auf keinen Fall Alkohol oder Kaffee trinken oder zur Beruhigung eine Zigarette rauchen.
  12. Nehmen Sie Vitamin B 6 in hoher Dosierung.
  13. Essen Sie langsam eine zerdrückte Banane.
  14. Nehmen Si Bierhefe in Wasser gelöst zu sich.
  15. Trinken Sie zwei Tassen Kamillentee, legen Sie sich danach für drei Minuten auf den Rücken, für drei Minuten auf die linke und dann für drei Minuten auf die rechte Seite. Zum Schluß für drei Minuten auf den Bauch.
  16. Machen Sie einen Brei aus geröstetem Roggenmehl und abgekochtem Wasser, essen Sie davon alle zwei Stunden zwei Esslöffel. Trinken Sie dazu Fencheltee.
  17. Gegen Übelkeit mit Brechreiz hilft ein halber geriebener Apfel, der braun oxidiert ist.
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Hausmittel Magen & Darm

Hausmittel zum Entwässern

 

17 Tipps um den Körper natürlich zu entwässern

  1. Senken Sie Ihren Salzverbrauch radikal.
  2. Stärken Sie die Motorik Ihrer Wadenmuskeln.
  3. Machen Sie Muskelübungen um die Pumpfunktion Ihrer Muskulatur zu verbessern.
  4. Spargelgerichte wirken entwässernd. Aber Vorsicht: Zu viel Spargel erhöht wegen der Purine die Gichtgefahr.
  5. Legen Sie einmal in der Woche einen Reistag ein.
  6. Kauen Sie am Morgen fünf getrocknete Wacholderbeeren.
  7. Gin wirkt entwässernd, aber Sie müssen die Folgen bedenken.
  8. Machen Sie eine Kur mit Brennnesselsaft oder -tee (Apotheke), morgens trinken.
  9. Eine Woche lang eine Hauptmahlzeit durch ein Pfund frische Erdbeeren ersetzen.
  10. Bier und generell Alkohol wirken entwässernd, aber es ist davon abzuraten.
  11. Das gilt ebenfalls für alle koffeinhaltigen Getränke.
  12. So paradox es klingt: Erhöhen Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr auf vier Liter/Tag.
  13. Zwei Karotten und einen Apfel in 500 g Sauerkraut raspeln, eine Hand voll Kürbiskerne und zwei Esslöffel Olivenöl untermischen und roh essen.
  14. Pürieren Sie 10 Zwiebeln, durchsieben, 80 g Honig und 1/2 L Weißwein dazugeben, einen Tag ziehen lassen und täglich ca. 150 g davon einnehmen.
  15. Massieren Sie Ihre Füße mit Rosmarin-Öl ein.
  16. Machen Sie eine Kur mit einer entwässernden Diät. Drei Tage nur Reis pur oder gekochte Kartoffeln essen. Auf keinen Fall salzen. Dazu pro Tag eine halbe rohe Gurke oder drei mittelgroße Tomaten.
  17. Lassen Sie zwei Esslöffel Wacholderbeeren ca. 10 Minuten in Wasser köcheln. Dann in ein Fußbad geben und darin die Füße eine Viertelstunde lang baden.
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Magen & Darm

Bauchweh

Geriebener Apfel

Unser Bauch hat ja nun sehr viel mit Nahrung und Ernährung zu tun. Was also liegt näher, als sich da nach Hausmitteln umzuschauen, wen er mal schmerzt. Sie können den Bauchschmerzen vorbeugen, wenn Sie nach dem Essen einen halben TL Kümmel kauen. Oder eine Tasse mit lauwarmem Fencheltee trinken. Auch Lakritze kann – in kleinen Mengen – helfen, das Bauchweh zu besiegen. Und dann ist da noch das gute alte Oma.Rezept: Reiben Sie einen Apfel und lassen Sie die Masse an der Luft braun werden, dann langsam löffelweise essen.

Die gute alte Wärmeflasche

Bei Bauchweh können Sie aber auch noch mit diesen alten Hausmittel helfen. Legen Sie sich einfach für eine halbe Stunde eine Wärmflasche auf den Bauch, dann in Seitenlage ins Bett legen und die Beine anziehen. Sie können aber auch ganz dezent eine wärmende Leibbinde tragen und gelegentlich den Bauch mit kreisenden Bewegungen massieren. Wen Sie Bauchweh wegen einer festsitzenden Blähung haben, dann hilft es sehr oft, wenn Sie eine Treppe hochsteigen.

Tees und Tinkturen gegen Bauchweh

Aber natürlich gibt es auch Tees und Tinkturen gegen Bauchweh. Zermahlen oder zerstoßen Sie 100 g Kümmel, 5 g Koriander, 5 g Sternanis. Mit 300 g Kandiszucker mischen und mit 700 ml Wodka abfüllen. Gut verschließen und vier Wochen ziehen lassen. Abseihen und nochmals 14 Tage beiseite stellen. Nach dem Essen ein Schnapsglas davon trinken. Mischen Sie 1 TL Brombeerblätter und 1 TL Kamilleblüten. Übergießen Sie die Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser und lassen den Tee 5 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab und trinken Sie von diesem Tee in kleinen Schlucken. Nicht süßen.

Weitere bewährte Hausmittel gegen Bauchweh:

  • Mischen Sie Anis-Kümmel und Fenchel zu gleichen Teilen und bereiten Sie sich davon einen Tee. Davon ein bis zwei Tassen lauwarm trinken.
  • Vermeiden Sie Kaffee oder schwarzen Tee.
  • Trinken Sie keine kohlensäurenhaltigen Getränken.
  • Übergießen Sie 20 g Rosmarinblätter (Apotheke) mit einer Flasche leichten nicht zu säurehaltigem Weißwein. Fünf Tage ziehen lassen, dann täglich zwei Schnapsgläschen trinken.
  • Besorgen Sie sich Apfelminze (Apotheke oder Gärtnerei) und bereiten Sie sich davon einen Tee. Bei Bedarf ein bis zwei Tassen trinken.
  • Verzichten Sie eine Woche lang auf alle Nahrungsmittel, die Zucker enthalten.
  • Bereiten Sie sich einen Tee aus Gänsekraut (Apotheke) zu, lauwarm trinken.
  • Versuchen Sie, Ihre Angstgefühle los zu werden (Yoga. Meditation, Atemübungen).
  • Einen (wirklich nur einen) Kümmel- oder Anisschnaps trinken.
  • Zwei TL Kamille mit kochendem Wasser übergießen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Dann ein Leinentuch mit dem etwas abgekühlten Tee übergießen und fest auswringen, falten und auf den Bauch legen. Der Wickel darf nicht zu heiß sein, testen Sie die Temperatur erst auf Ihrem Unterarm. Außentuch rundherum wickeln, etwa 15 Minuten ruhen.
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Darmträgheit

Sollte eine solche Periode länger als zwei Wochen anhalten, dann müssen Sie zum Arzt gehen. Darmträgheit haben Sie dann, wenn Sie weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang haben, oder wenn Sie sich ewig auf dem Klo mit Pressen quälen müssen, bevor sich etwas rührt. Natürlich können Sie Darmträgheit auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.
Denn Darmträgheit schränkt den Stoffwechsel ein, im Darm können sich Giftstoffe sammeln, man fühlt sich unwohl und unbeweglich. Sollte eine solche Periode länger als zwei Wochen anhalten, dann müssen Sie zum Arzt gehen. Darmträgheit haben Sie dann, wenn Sie weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang haben, oder wenn Sie sich ewig auf dem Klo mit Pressen quälen müssen, bevor sich etwas rührt. Natürlich können Sie Darmträgheit auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.

21 Tipps zur Behandlung von Darmträgheit

  • Problem Nummer 1: Wir essen zu viel Fleisch, tierische Fette und Zucker. Stellen Sie Ihre Nahrung auf ballaststoffreiche Lebensmittel um: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte.
  • Wenn Sie weniger als zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, kann das zur Darmträgheit führen.
  • Je mehr Sie sich bewegen oder körperlich betätigen, desto geringer ist die Gefahr einer Darmträgheit.
  • Trinken Sie am Abend einen Tee aus Kamille. Pfefferminze und Wermut (zu gleichen Teilen).
  • Vor dem Frühstück drei Gabeln rohes Sauerkraut essen.
  • Lassen Sie ein Glas Wasser über Nacht abstehen, vor dem Frühstück auf nüchternen Magen trinken.
  • Pressen Sie eine Knoblauchzehen aus, den Saft und die Masse in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben, auf einen Zug austrinken.
  • Rühren Sie in Ihren Frühstücksjoghurt zwei Löffel Leinensamen oder Kleie.
  • Setzen Sie am Abend Leinsamen mit Wasser an, über Nacht stehen lassen, am anderen Tag die Flüssigkeit nüchtern trinken.
  • Machen Sie eine Darmreinigungskur mit Bittersalzen (Apotheke).
  • Kochen Sie ein halbes Pfund Spinat ca. drei Minuten in kochendem Wasser und essen Sie ihn, auf zwei Portionen verteilt, mit zwei Esslöffeln Sesamöl auf nüchternen Magen vor den Hauptmahlzeiten.
  • Essen Sie Produkte aus Roggenmehl.
  • Reiben Sie am Abend einen großen Apfel, lassen Sie ihn an der Luft stehen bis die Masse braun wird – dann essen.
  • 1 EL Haferkleie,1 EL Leinsamen, 2 EL Flohsamen (Apotheke)
  • mischen, 2 Gläser Wasser aufgießen, 3-4 Stunden quellen lassen, umrühren und vor der Nachtruhe einnehmen.
  • Machen Sie sich alle drei Stunden eine sanfte Bauchmassage mit kreisenden Bewegungen.
  • Weichen Sie üb er Nacht fünf Dörrpflaumen ein, trinken Sie am anderen Morgen diesen Saft und essen Sie die Dörrpflaumen.
  • Essen Sie ein Müsli mit Kleie als Frühstück.
  • Dreimal täglich einen Esslöffel Weizenkleie zu sich nehmen.
  • Trinken Sie auf nüchternen Magen einen Esslöffel reines Olivenöl.
  • Trinken Sie auf nüchternen Magen zwei Glas Apfelmost.
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Völlegefühl Hausmittel

Aber es gibt auch sehr viele, sehr gute und gesunde Hausmittel mit denen Sie Ihr Völlegefühl behandeln können. Davon abgesehen ein guter Rat: Wenn Sie chronisch an Völlegefühl leiden, dann sollten Sie zum Arzt, denn da kann Böses dahinter stecken.

19 Hausmittel gegen Völlegefühl

  1. Essen Sie langsam und mit Andacht. Geben Sie dem Magen Zeit zu erkennen: “Ich bin satt”. So vermeiden Sie zu große Portionen.
  2. Würzen Sie Ihr essen wenn möglich mit Kümmel.
  3. Wenn schon Verdauungsschnaps, dann einen Kümmel oder einen Anisschnaps (Ouzo oder Pernod oder türkischen Raki).
  4. Lösen Sie eine Messerspitze Natron in einem Glas Wasser auf, langsam trinken.
  5. Gewöhnen Sie sich einen kurzen Verdauungsspaziergang an.
  6. Essen Sie Beilagen mit viel Bitterstoffen: Artischocken, Chikorree, Radiccio, Löwenzahn.
  7. Würzen Sie Fleisch oder Fisch mit Thymian oder Rosmarin.
  8. Kauen Sie Ihre Speisen gut durch, dann verdaut der Magen schneller.
  9. Rohkost ist gesund – aber liegt auch schwer im Magen.
  10. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten – wenn möglich – mit Fenchel zu.
  11. Trinken Sie nach dem Essen eine kleine Tasse sehr starken Pfefferminztee.
  12. Legen Sie sich eine nicht zu heiße Wärmflasche auf.
  13. Übergießen Sie zwei Teelöffel Rosmarinblätter mit einem Achtelliter heißem Wasser, eine Viertelstunde ziehen lassen, abseihen – dreimal täglich eine Tasse frisch zubereitet zwischen den Mahlzeiten trinken.
  14. 1 Teel. Wermutkraut mit 1 /4 Liter kochendem Wasser übergießen. 5 Min. ziehen lassen, 3 mal tägl. 1 Tasse trinken, 1 Stunde nach dem Essen. Den Tee nicht süßen.
  15. Geben Sie fünf Gramm getrockneten Rosmarin in 100 Gramm 70%igen Alkohol (Apotheke). In eine dunkle Flasche füllen und drei Wochen im Warmen ziehen lassen. Dann abseihen, umfüllen und nach dem Essen einen Teelöffel trinken.
  16. Massieren Sie sich den Bauch kräftig mit Kümmelöl ein.
  17. Versuchen Sie, kräftig zu rülpsen. Da hilft ein Weissbier.
  18. Essen Sie zum Nachtisch frische Ananas.
  19. Tragen Sie keine engen Hosen, die den Magen einschnüren.
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Bauchschmerzen Hausmittel

Eines voraus: Mit Bauchschmerzen müssen Sie zum Arzt gehen, auch eine Magenspiegelung ist oft notwendig und heutzutage kein großes Problem mehr. Aber Sie können auch zusätzlich Ihre Magenprobleme mit gesunden Hausmitteln behandeln – oder ihnen vorbeugen.

29 Tipps die bei Bauchschmerzen helfen

  • Nehmen Sie jeden Morgen eine Tasse Koriander-Tee.
  • Trinken Sie nach einem schweren und fetten Essen Artischockensaft.
  • Oder trinken Sie einen – aber wirklich nur einen – Magenbitter.
  • Machen Sie folgende Kur: Zwei bis drei Wochen lang, jeden Tag zwischen den Mahlzeiten eine Tasse Kamillentee trinken. Sie sollten auf vier Tassen kommen.
  • Zermahlen oder zerstoßen Sie 100 g Kümmel, 5 g Koriander, 5 g Sternanis. Mit 300 g Kandiszucker mischen und mit 700 ml Wodka abfüllen. Gut verschließen und vier Wochen ziehen lassen. Abseihen und nochmals 14 Tage beiseite stellen. Nach dem Essen ein Schnapsglas davon trinken.
  • Trinken Sie einen Tee aus Basilikumblättern.
  • Bereiten Sie sich bei Magenschmerzen, Übelkeit oder Druck im Magen folgenden Kombitee zu: Pfefferminzblätter (20 g), Kamillenblätter (10 g), Melissenblätter (10 g) und angestoßene Anisfrüchte (5 g). 2 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. bedeckt ziehen lassen, abseihen. Eine Tasse trinken. Bei Schmerzen, Druckgefühl oder Übelkeit eine Tasse trinken.
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Oberbauch.
  • Trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser auf ex.
  • Trinken Sie einen warmen Tee, Kümmel und Fenchel gemischt.
  • Lösen Sie eine Messerspitze Natron in Wasser auf und trinken Sie das Glas langsam leer.
  • Essen Sie einen Teller entfettete Hühnersuppe.
  • Reduzieren Sie Ihren Stress. Lernen Sie, Absagen zu erteilen und nicht zu allem Ja und Amen zu sagen.
  • Falls Sie noch rauchen – sofort beenden.
  • Weichen Sie 1 Esslöffel getrocknete Blaubeeren (in der Apotheke erhältlich) in 200 ml Wasser 10 Minuten ein. Nach 10-minütigem Kochen unter ständigem Rühren passieren Sie das Ganze und trinken Sie davon in kleinen Schlucken.
  • Mischen Sie 1 TL Brombeerblätter und 1 TL Kamilleblüten. Übergießen Sie die Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser und lassen den Tee 5 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab und trinken Sie von diesem Tee in kleinen Schlucken. Nicht süßen.
  • Essen Sie eine Woche lang jeden Morgen zum Frühstück einen Haferflockenbrei, leicht gesalzen.
  • Vermeiden Sie sehr stark gesalzene oder scharf gewürzte Speisen.
  • Wenn Sie Medikamente nehmen, überprüfen Sie bitte, ob diese magenschädigend (Nebenwirkung) sind.
  • Achten Sie darauf, daß Sie Ihre Mahlzeiten regelmäßig und möglichst zu den selben Zeiten einnehmen.
  • Nehmen Sie drei Tropfen Pfefferminzöl auf einem Stück Würfelzucker vor dem Schlafengehen.
  • Lutschen Sie ein Stück Ingwer oder trinken Sie eine Tasse Ingwertee.
  • Trinken Sie nach dem Essen einen großen Schluck Kartoffelsaft.
  • Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Das bindet die Magensäure besser als drei große Hauptmahlzeiten.
  • Trinken Sie nach einem schweren Essen ein Glas frischen Kohlsaft.
  • Gewöhnen Sie sich das kleine und möglichst magere Abendessen an.
  • Erhöhen Sie den Anteil von Obst und Gemüse an Ihrem Nahrungsaufkommen drastisch.
  • Verzichten Sie so oft wie möglich auf Fleisch und tierisches Fett.
  • Streichen Sie Zucker aus Ihrem Nahrungsprogramm. Beginnen Sie am Montag und lassen Sie Tag für Tag immer mehr Zucker weg. Am Sonntag schon werden Sie feststellen, dass Sie sich fast zuckerfrei ernähren. Diesen Level müssen Sie halten.
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Hausmittel gegen Übelkeit

Übelkeit kann aber auch durch Erschöpfung entstehen, durch Alkohol- oder Nikotinmissbrauch. Wie auch immer – es ist eine üble Sache. Die Sie mit gesunden Hausmitteln gut behandeln können.

Weißbier hilft schnell gegen Übelkeit

Fangen wir mit den ganz schnell helfenden und zur Verfügung stehenden Hausmitteln an. Lutschen Sie die Hälfte einer frischen Zitrone aus oder gehen Sie raus an die frische Luft, wo Sie mehrmals ganz tief durchatmen. Bitte im Sitzen, denn es kann Ihnen schwindelig werden. Trinken Sie – so schnell Sie können – ein Glas Weißbier aus. Die aufgenommene Kohlensäure löste einen gewaltigen Rülpser aus, der den Magen entlastet. Oder: Essen Sie eine Handvoll Salzstangen, die Sie mit warmer Cola runterspülen. Ebenfalls sehr hilfreich: Reiben Sie einen halben Apfel und lassen Sie die Masse an der Luft braun werden. Dann langsam löffelweise essen.

Helfende Tees bei Übelkeit

Kommen wir zu einem weiteren Sortiment von guten Hausmitteln: Den Tees. Trinken Sie sofort eine Tasse Pfefferminz- oder Kamillentee. Oder einen halben Liter dünnen schwarzen Tee. Lösen Sie einen TL Spargelpulver (Apotheke) in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf, langsam trinken. Ganz besonders gut ist dieses Hausmittel gegen Übelkeit: 2 Teelöffel Kümmelsamen werden in einem Mörser etwas zerrieben. Dann in eine Tasse geben, mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen und warm in kleinen Schlucken trinken.

Hausmittel gegen Übelkeit zum selber machen

Sie können ein bewährtes Hausmittel aber auch selbst herstellen: Füllen Sie ein verschließbares Glas mit frischen Schafgarbenblüten, geben Sie es in 40%igen Alkohol (weißer Schnaps) und verschließen Sie das Glas. Vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Bei Bedarf einen Esslöffel trinken. Was der Übelkeit gut vorbeugt: Mischen Sie fettem Essen (Bratkartoffeln, Schweinebraten) reichlich Kümmel bei. Oder: 500 g Möhren in einem Liter Wasser gar kochen, durch einen Sieb passieren, mit Traubenzucker und Salz würzen. Über den ganzen Tag immer wieder in kleinen Mengen essen.

Weitere Hausmittel, die Ihnen bei Übelkeit helfen:

  • Ein Liter stilles Mineralwasser, ein Liter Orangensaft, acht Teelöffel Zucker, ein Teelöffel Kochsalz. Diese Menge den Tag über trinken.
  • Garen Sie Ihre Speisen immer gut durch.
  • 2 Teelöffel Kümmelsamen werden in einem Mörser etwas zerrieben. Dann in eine Tasse geben, mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen und warm in kleinen Schlucken trinken.
  • Essen Sie mehrmals am Tag zwei EL Roggenmehlbrei und trinken Sie dazu Fencheltee. Essen Sie eine große Portion gedämpften Fenchel.
  • Vermeiden Sie jede Sonnenbestrahlung, vor allem, wenn Sie die Übelkeit im Urlaub bekommen.
  • Essen Sie mehrmals am Tag zwei EL Roggenmehlbrei und trinken Sie dazu Fencheltee.
  • Essen Sie einen Teller Haferflockensuppe (fettarme Brühe).
  • Essen Sie eine Hühnersuppe (ohne Haut kochen, Fett abschöpfen), mit Zitronengras und Ingwer würzen.
  • Übergießen Sie zwei dünne Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, in kleinen Schlucken trinken.
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Hausmittel gegen Verstopfung

Für eine optimale Verdauung brauchen wir: Wasser, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und Milchsäurebakterien. Wenn die Balance im Darm gestört wird, dann kommt es entweder zum Durchfall oder zur Verstopfung. Diese Störung kann auch seelische Ursachen haben: Ärger, Frust, ungelöste Probleme. Auf keinen Fall sollten wir sofort zu Abführmitteln greifen: Probieren Sie es zuerst mit gesunden Hausmitteln.

Viel trinken bei Verstopfung

Da gibt es unendlich viele natürliche Abführmittel. Ganz simpel: Stellen Sie am Abend ein Glas Wasser auf den Nachttisch. Sofort nach dem Aufwachen trinken Sie das abgestandenen Wasser. Wenn Sie es vertragen, dann können Sie am Abend und am Morgen auch einen Löffel pures Olivenöl zu sich nehmen. Noch schneller sind Sie die Verstopfung los, wenn Sie Olivenöl nehmen, das mit Pfefferschoten angesetzt wurde. Schon die Oma hat sich damit geholfen: Nehmen Sie lauwarmes Wasser und weichen Sie am Abend 5 Dörrpflaumen oder getrocknete Feigen ein. Am nächsten Morgen die Früchte kauen und das Wasser trinken.

Ein bewährtes Mittel um die Verdauung auf Trab zu bringen ist auch Leinsamen. Weichen Sie 1 Esslöffel Leinsamen ( Drogeriemarkt) in 1/4 Liter lauwarmem Wasser ein.Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen kauen Sie den aufgequollenen Leinsamen und trinken das Leinsamen-Wasser, aber auch zusätzlich noch mehr Wasser dazu. Essen Sie vor jeder Mahlzeit drei Gabeln rohes Sauerkraut.

Bewegung ist wichtig bei Verstopfung

Die richtige Bewegung ist ebenfalls gut für die Verdauung und beseitigt eine Verstopfung. Das schaffen Sie zum Beispiel mit Seilhüpfen oder mit dieser Gymnastikübung: Legen Sie sich auf den Rücken. Stützen Sie die Hände in die Hüften, strecken Sie die Beine hoch und machen Sie 10 Minuten lang Radfahr-Bewegungen in der Luft. Legen Sie sich mehrmals am Tag in Rückenlage auf den Boden und massieren Sie sanft mit beiden Händen den Bauch.

Mehr Hausmittel gegen Verstopfung:

  • Trinken Sie vor dem Frühstück ein Glas Sauerkrautsaft.
  • Trinken Sie einige Tage jeden Tag jeweils 1/2 Liter Salbeitee. Stellen Sie morgend 1/2 Liter kaltes Wasser in einem Topf auf die Herdplatte. Rühren Sie 1 gehäuften Esslöffel getrocknete Salbeiblätter ( Apotheke,Reformhaus, Drogerie) ein.Bringen Sie das Ganze zum Kochen und lassen Sie es dann genau 3 Minuten kochen. Vorsicht,nicht vom Herd weggehen,denn es schäumt und geht leicht über. Trinken Sie den Salbeitee aus einer Thermoskanne in 3 Portionen über den Tag verteilt.
  • Weichen Sie 1 Esslöffel Leinsamen ( Drogeriemarkt) in 1/4 Liter lauwarmem Wasser ein.Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen kauen Sie den aufgequollenen Leinsamen und trinken das Leinsamen-Wasser,aber auch zusätzlich noch mehr Wasser dazu.
  • Trinken Sie vor dem Essen ein Glas lauwarmes Wasser, in das Sie einen großen Schluck Rettichsaft gegeben haben.
  • Essen Sie zwischen den Mahlzeiten zwei Scheiben frische Ananas.
  • Essen Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Becher probiotisches Joghurt mit 1 Esslöffel Weizenkleie verrührt.
  • Machen Sie sich einen Einlauf. Entweder ein halber Liter lauwarmes Wasser oder Kamillentee.
  • Je 1/3 Hagebutte, Hibiskus und Holunderblüten mischen und abends zwei Teelöffel mit Wasser übergießen, ziehen lassen und trinken.
  • Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen ein Gläschen naturtrüben Apfelessig, mit einem Glas Wasser verdünnt.
  • Übergießen Sie Gewürznelken mit heißem Wasser, lassen Sie den Sud zehn Minuten ziehen, abseihen und drei Tassen davon am Tag trinken.
  • Meiden Sie sehr süße Speisen, Vollmilchschokolade und mehr als zwei Bananen am Tag weil das die Verstopfung fördert.
  • Nehmen Sie zum Frühstück ein Müsli mit 1 Esslöffel Kleie, ein Esslöffel Leinsamen und zwei Teelöffel Milchzucker.
  • Essen Sie jeden Tag einen Becher Joghurt/Kefir/Buttermilch (fettarm) mit einem Löffel Kleie oder Leinsamen angereichert. Dazu ein Glas Wasser trinken.
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Hämorrhoiden: Die besten Hausmittel

Wer diese Probleme hat, der muss leiden – und sich oft genug auch noch blöde und unangebrachte “Witze” anhören. Dabei gibt es viele gute Hausmittel, die Abhilfe schaffen, oder die helfen, Hämorrhoiden zu verhindern.

Bevor Sie zum Arzt gehen, oder auch während und nach einer vom Arzt verschriebenen Therapie können Sie einige dieser Tipps mit Hausmittel gegen Ihre Hämorrhoiden ausprobieren.

Hämorrhoiden natürlich behandeln

Lassen Sie sich beim Stuhlgang Zeit. Nicht heftig pressen, denn dann vergrößern Sie das Hämorrhoidalpolster, es kommt zur Ausweitung der Venen, die zu Hämorrhoiden werden können. Und damit beginnen die Schmerzen. Unbedingt müssen Sie darauf achten, dass Sie mehrlagiges Toilettenpapier mit einem Feuchtigkeitseffekt verwenden. Ziehen Sie mindestens einmal am Tag Ihren Schließmuskel im 2 bis 3 Sekundenrhythmus zusammen. Mindestens 30 mal: Zusammenziehen, kurz halten, langsam wieder loslassen. Damit können Sie Ihre Beschwerden in den Griff bekommen. Sie sollten immer viel Wasser trinken, damit es nicht zu einer Verstopfung kommt.

Ein sehr bewährtes Mittel bei Hämorrhoiden sind Behandlungen mit Eichenrindenextrakt. Machen Sie sich ein Sitzbad mit Eichenrindenextrakt. Danach legen Sie sich eine Quarkkompresse auf den After. Sie könne aber auch eine Salbe aus Eichenrindenextrakt (Apotheke) anwenden. Nach dem Stuhlgang (möglichst nicht pressen) reinigen Sie feucht nach: Lauwarmes Wasser im Bidet oder aus einer Handdusche. Abtrocknen nur mit einem weichen Handtuch. Feuchte Reinigungstücher dürfen keine Chemikalien enthalten.

Stellen Sie Ihre Ernährung um. Essen Sie bei Beschwerden ballaststoffreich mit viel Vollkornprodukten, Obst und frischem Gemüse, das roh ist (Sauerkraut) oder schonend zubereitet wurde. Trinken Sie viel Wasser, am besten stilles Mineralwasser. Kochen Sie einen Löffel Taubnessel mit einer Tasse Wasser auf, fünf bis sieben Minuten ziehen lassen. Davon zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Besorgen Sie sich Steinkleeblüten und geben Sie diese in ein Glas mit Olivenöl. Das lassen Sie sechs bis acht Wochen in der Sonne stehen. Dann durchseihen, die Haut um den After damit täglich bestreichen.

Das beste Hausmittel: Ringelblumensalbe

Vermeiden Sie Süßigkeiten, die schaffen die Voraussetzungen für eine Verstopfung und belasten damit die Hämorrhoiden. Mischen Sie Ringelblumensalbe mit Honig im Verhältnis 1: 1. Diesen Mix direkt aufstreichen und einwirken lassen. Zäpfchen und Salben aus dem Blatt des Hammamelisbaums helfen gegen Hämorrhoiden. Sie hemmen Entzündungen und bekämpfen sehr schnell das unangenehme Nässen der Hämorrhoiden. Entdecken Sie Blut im Stuhl, oder bereitet Ihnen das Pressen beim Stuhlgang Schmerzen, dann müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Mischen Sie zu gleichen Teilen Johanniskraut, Königskerze, Mariendistel, Schafgarbe, Kamille und Kastanienblüten. Davon kochen Sie jeden Tag morgens und abends einen Esslöffel mit einer Tasse Wasser auf, ziehen lassen, abseihen und trinken.

Vermeiden Sie Sportarten, bei denen die Organe im Becken heftig nach unten geschleudert werden, das belastet nämlich den Beckenboden und belastet den Enddarm: Solche Sportarten sind zum Beispiel: Seilspringen, Basket- und Volleyball, Tennis und Joggen auf hartem Untergrund. Mischen Sie Steinklee und Kamille zu gleichen Teilen, übergießen Sie 1 Esslöffel mit 1/4 Liter kochendem Wasser, lassen Sie 10 Minuten ziehen. Dann abseihen, täglich drei Tassen trinken. Sie könne aber auch ein Sitzbad in diesem Tee nehmen, oder die Hämorrhoiden mehrmals am Tag mit einem teegetränkten Wattebausch abtupfen. Der Kamille-Steinklee-Tee wirkt beruhigend auf die Haut und hemmt Entzündungen im Analbereich. Die Wirkstoffe des Steinklees haben eine heilende Wirkung auf die geschädigten Venen und bilden Geschwüre zurück.

Weitere Hämorrhoiden Hausmittel

  • Trinken Sie jeden Tag einen Viertelliter Apfelmost oder naturtrüben Apfelsaft.
  • Auch gut sind heiße Kompressen mit Schafgarbentee oder ein zweimaliges Dampfbad mit Kamillentee pro Tag.
  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich.
  • Wenn Sie anfällig für Hämorrhoiden sind, dann sollten Sie längere Aufenthalten in großen Höhen vermeiden.
  • Bereiten Sie sich selbst eine helfende Salbe zu: Erwärmen Sie 15 g Lanolin, 4 g Bienenwachs und 30 ml Olivenöl im Wasserbad, geben Sie 30 ml Rosskastinentinktur (Apotheke) und 20 Tropfen Wacholderöl dazu. Ziehen lassen und In ein Behältnis füllen, abkühlen lassen. Zweimal täglich einreiben.
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Hausmittel gegen Durchfall – Was Ihnen hilft

Besonders schlimm wird es, wenn der Durchfall mit Krämpfen verbunden ist oder man einfach den Schließmuskel nicht mehr beherrscht. Dafür – oder dagegen – gibt es unendlich viele gute Ratschläge und Hausmittel. Ich habe für Sie einige wichtige Hausmittel zusammengestellt.

Pektin stoppt schädliche Darmbakterien

Reiben Sie einen reifen, leicht säuerlichen Apfel, lassen Sie die Masse an der Luft oxidieren bis sie bräunlich wird, dann in kleinen Bissen essen. Das ist ganz wichtig, denn ein Apfel enthält Pikten. Dieser Inhaltsstoff besteht aus einem Kohlenhydrat mit sehr vielen Molekülen. Kommt er in Verbindung mit Wasser, wird eine gelartige Lösung mit sehr großer Oberfläche und einer guten Fähigkeit, sich auszubreiten (Kriechfähigkeit), gebildet. Auf diese Weise wird zum einen eine mechanische Schutzschicht an der Darmwand erzeugt, so dass schädigende Einflüsse wie beispielsweise Bakteriengifte nicht mehr an die Darmwandzellen gelangen. Zum anderen ist diese Gelschicht in der Lage, selbst Bakteriengifte an sich zu binden, die damit ihre Wirkung verlieren und letztlich mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden. Damit bekommen Sie den Durchfall in den Griff. Zusätzlich werden bestimmte Bakterienarten von Apfelpektin wirksam bekämpft, der genaue Wirkmechanismus dafür ist allerdings bisher noch nicht geklärt. Pektin hat noch eine zweite, sehr positive Wirkung: Es senkt den Cholesterinspiegel, trägt so zum Schutz der Adern bei.

Hefe vernichtet Durchfallbakterien

Eine weitere gute Möglichkeit gegen Durchfall anzugehen ist der Einsatz von natürlicher Hefe. Diese bekommen Sie als Kapseln in der Apotheke. Die Hefe enthält den Hefepilz Saccharomyces cerevisiae. Der ist offenbar in der Lage die bakteriellen Gifte die den Durchfall hervorrufen zu binden oder durch Enzyme zu zerstören. Dann können die “Abfälle” ausgeschieden werden. Viele Bakterien werden an die Hefezellwand gebunden. Die Hefe scheint das Anheften von Krankheitserregern an die Darmwand zu vermindern. Das verhindert ihre Vermehrung und fördert ihre Ausscheidung. Sie können Hefepräparate vorbeugend einnehmen, so dass es gar nicht erst zum Durchfall kommt. Medizinisch nachgewiesen wurde auch, dass Hefepräparate eine stabilisierende Wirkung auf das Immunsystem haben.

Bei Durchfall sollten Sie Salz ersetzen

Wenn Sie an Durchfall erkrankt sind, dann wird Ihre Ausscheidung sehr flüssig. Der Darm verdaut nicht, die Durchfall-Bakterien entziehen dem Körper zusätzliche Flüssigkeit, Ihr Stuhl ist nicht mehr fest und kompakt. Diese enorme Flüssigkeitsausscheidung führt zu einem stark erhöhten Verlust an Mineralien, die für das Funktionieren des Körpers unersetzlich sind. Sie müssten also vermehrt Mineralien zuführen. Sehr gut eignet sich daher bei Durchfall der Genuss von schwarzem Tee, der gesalzen und nicht gesüßt wird. Versuchen Sie, dazu einen Zwieback oder ein kleines Stück sehr dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt zu essen. Drei Tassen am Tag sollten genügen.

Möhrensuppe bremst den Durchfall

Gut bewährt als Hausmittel gegen Durchfall hat sich die Möhrensuppe. Die bereiten Sie folgendermaßen zu: 500 g Möhren gut reinigen und gar kochen, bis sie ganz weich sind. Dann durch ein Sieb pressen. Den entstandenen wässrigen Brei kräftig mit Salz würzen und auch etwas Traubenzucker dazu geben. Die Möhrensuppe über den Tag verteilt in kleinen Portionen essen. So gelangen die antibakteriellen Wirkstoffe der Möhren in den Darm. Dort saugen sie die an den Darmwänden befindlichen Giftstoffe (die verursachen den Durchfall) auf, so dass diese auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können. So lagern Sie Möhren: kühl und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie etwa eine Woche haltbar. Das Grünzeug vorher abschneiden. Das verringert den Flüssigkeitsverlust und die Karotten bleiben länger frisch. Mit der Zeit verlieren Karotten nach und nach einen Teil ihrer Inhaltsstoffe.

Schüssler Salze gegen Durchfall

Den Durchfall kann man mit Medikamenten und guten Hausmitteln stoppen. Auch die Schüsslersalze gehören mittlerweile zu den Hausmitteln. Folgende Salze haben sich bei der Behandlung von Durchfall bewährt:

Nr. 3. Ferrum phosphoricum
Nr. 5. Kalium phosphoricum
Nr. 8. Natrium chloratum
Nr. 10. Natrium sulfuricum

Dazu kommen die Ergänzungssalze:

Nr. 13. Kalium arsenicosum
Nr. 14. Kalium bromatum
Nr. 19. Cuprum arsenicosum
Nr. 23. Natrium bicarbonicum
Nr. 24. Arsenum jodatum

Sie können alle passenden Salze bei Durchfall einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten bis der Durchfall weg ist. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Hier noch einige bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen den Durchfall angehen können:

  • Schütteln Sie aus einer Cola die Kohlensäure raus, lassen Sie sie lauwarm werden und trinken Sie dann die Cola in kleinen Schlucken. Dazu essen Sie eine Handvoll Salzstangen.
  • Essen Sie Reisschleim, in kleinen Portionen, mehrmals am Tag. Denn Schleim nur mit Wasser (niemals Milch) anmachen und leicht salzen, nicht zuckern.
  • Bereiten Sie sich einen Brei aus geröstetem Roggenmehl und abgekochtem Wasser zu, essen Sie davon stündlich ein bis zwei Esslöffel. Dazu trinken Sie einen Fencheltee.
  • Auch wenn es schwer fällt: Sie müssen bei Durchfall mehr trinken als sonst, weil der Körper durch den meist flüssigen Durchfall sehr viel Wasser verliert. Mindestens drei Liter stilles Mineralwasser (nie kalt) und lauwarmen Tee.
  • Übergießen Sie zwei Teelöffel Bohnenkraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser, ziehen und dann abkühlen lassen, davon täglich zwei bis drei Tassen trinken bis der Durchfall weg ist. Nicht für Kinder geeignet.
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Hausmittel gegen Blähungen

Da wir – anders als in anderen Kulturkreisen – den natürlichen Abgang von Blähungen (ein kräftiger Furz, auch Pubs genannt) zurückhalten und unterdrücken, kann das zu unangenehmen Folgen führen. Vor allem fühlen wir uns im Bauch nicht wohl. Dagegen gibt es nun sehr viele Hausmittel, die sowohl vorbeugen als auch helfen können.

Bewährte Hausmittel gegen Blähungen

Schon bei der Auswahl und der Zubereitung von Essen können Sie gegen Blähungen bewährte Hausmittel einsetzen. Für Ihre Gesundheit sollten Sie die Nahrung gut kauen. Das erspart den Darmbakterien Arbeit, im Darm wird weniger Gas erzeugt, Blähungen können gar nicht erst entstehen. Sie sollten auch viel Wasser trinken, das macht den Nahrungsbrei flüssiger und ist gut für die Verdauung. Würzen Sie Gerichte mit Hülsenfrüchten (blähen sehr stark) mit den Zweigspitzen von Bohnenkraut. Das hilft übrigens auch bei Kohl-Gerichten (Wirsing, Sauerkraut, Krautwickel), die ebenfalls stark blähend sind.

Trinken Sie einen Tee oder eine angewärmte Mich, mit Kümmel oder Anis gewürzt. Das hilft bei der Verdauung und lindert etwaige Beschwerden. Essen Sie lieber Gekochtes statt Gebratenem – denn das fördert Blähungen. Reduzieren Sie Ihren Bierkonsum, vor allem obergäriges Bier oder Weißbier kann wegen des hohen Kohlensäuregehalts zu Blähungen führen. Trinken Sie zu sehr frischem oder gar unreifem Obst kein Wasser. Eines der simpelsten Hausmittel: Nach einem großen Essen brauchen Sie Bewegung. Der “Verdauungsspaziergang” reduziert die Gasbildung im Darm.

Pflücken Sie Im Frühjahr (geht schon Ende März los) frischen Bärlauch, schneiden Sie diesen sehr klein und geben Sie ihn in eine Flasche, die Sie mit weißem Schnaps (Korn oder Wodka) auffüllen. Drei Wochen an einem warmen Platz ziehen lassen (sonnige Fensterbank oder Heizungsnähe), dann durchseihen, in eine dunkle Flasche umfüllen. Nach einem schweren Essen ein Gläschen davon trinken, das erspart den Arzt. hilft Bauch und Darm. Würzen Sie fettes Essen (Bratkartoffeln, Schweinefleisch) gut mit Kümmel. Oder reichen Sie als Vorspeise eine Quarkspeise, die mit Kümmel gewürzt ist. Kümmel hilft blähungsfrei zu verdauen – genoss wie Anis.

Die bewährten Hausmittel: Anis, Kümmel und Fenchel

Ein ebenfalls sehr bewährtes Hausmittel ist Fenchel. Geben Sie zum Salat frischen Fenchel, der hilft ebenfalls, Blähungen zu verhindern. Und er beruhigt den Magen.
Essen Sie nach 19.00 Uhr keinen frischen Salat oder schwer verdauliche Rohkost mehr. Das wird nicht mehr verdaut und beginnt im Magen oder im Darm zu gären.
Wenn Sie an chronischen Blähungen leiden: Zwei Teelöffel Dillsamen mit zwei Tassen kochendem Wasser übergießen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen, eine Tasse am Morgen, die andere am Abend langsam trinken. In ein Glas mit lauwarmem Wasser zwei Teelöffel naturtrüben Apfelessig gießen, einen Teelöffel Honig dazu geben, gut umrühren und nach dem Essen trinken.

Wenn Sie mehrere Kräuter und Heilpflanzen mischen, dann bekommen Sie ein bewährtes Hausmittel gegen Blähungen und für eine gute Verdauung: Bereiten Sie sich einen Absud aus Fenchel, Kümmel und Anis zu. Die Zutaten zu gleichen Teilen mischen. Jeweils einen Teelöffel davon mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen, dann langsam trinken. Besonders Kleinkinder leiden sehr oft unter Blähungen. Da helfen milde Anis-, Fenchel- oder Kümmeltees.

Gegen Blähungen bei Kindern

Reiben Sie einem Kind, das unter Blähungen leidet, zweimal täglich Bauch, Brust und Rücken mit einer Majoransalbe ein. Die können Sie selbst herstellen: Zerstoßen Sie einen Esslöffel getrocknete Majoranblätter, füllen Sie die Masse in ein Glas und übergießen Sie diese mit Weingeist (95% aus der Apotheke). Gut zwei Stunden ziehen lassen, dann einen Esslöffel Schweineschmalz oder Butter dazugeben, im Wasserbad erwärmen, bis aus Majoran und dem Fett eine Salbe geworden ist. Ca. fünf Minuten verrühren, abkühlen lassen und dann gekühlt aufbewahren.

Auch ein Glas Rosmarinwein hilft bei Blähungen. Den stellen Sie so her: Einen Zweig Rosmarin in eine durchsichtige Flasche geben, mit einem trockenen Weißwein übergießen, verschließen und drei Woche in der Wärme ziehen lassen. Danach die Flüssigkeit in eine dunkle Flasche umfüllen und kühl aufbewahren. Bei Bedarf ca. die Menge eines doppelten Schnapses trinken.

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Hausmittel gegen Sodbrennen

Dieses Problem kennt fast jeder zweite Deutsche ab 40. Meist geht es wieder vorbei. Aber Sodbrennen kann auch chronisch werden, dann kann es sich sogar zu einem todbringenden Tumor auswachsen.

Etwa bei jedem vierten Bundesbürger arbeitet der Ringmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht mehr richtig. Dieser Muskel wirkt wie ein Ventil zwischen beiden Organen. Wenn der Muskel nicht mehr richtig schließt, kann ein Teil des Mageninhalts samt Magensäure in die Speiseröhre gelangen. Die Magensäure besteht zum großen Teil aus Salzsäure, die im Magen die Verdauung vorbereitet und Keime abtötet. Die Schleimhäute im Magen sind darauf eingerichtet, in der Speiseröhre jedoch löst dieser Magensaft große Schmerzen aus – als hätten Sie sich verbrannt. Natürlich gibt es gegen Sodbrennen gute Medikamente, aber besser ist es, Sie verlassen sich besser auf die gesunden Hausmittel, dann kann es gar nicht erst zum Sodbrennen kommen.

Sellerie verhindert Sodbrennen

Wenn Sie nur hin und wieder von nächtlichem Sodbrennen geplagt werden, Fan gibt es da ein sehr einfaches und gutes Hausmittel dagegen. Gegen Sodbrennen können Sie sich einen Sellerie-Tee zubereiten: Frische grüne Sellerieblätter gut waschen und klein hacken. Eine Handvoll in einem Liter Wasser aufkochen, fünf Minuten lang zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen, lauwarm und ungesüßt nach dem Essen trinken. Das verhindert die Bildung von zuviel Magensäure, die dann zum Sodbrennen führt. Oder: Essen Sie Sellerie als Beilage oder als Salat: Das neutralisiert zu hohen Säuregehalt im Magensaft und verhindert so Sodbrennen. Schon die alten Römer wussten, dass Sellerie das Brennen nach einem fetten und schweren Essen verhindert. Ihr Rezept: Sie verwendeten Sellerieblätter mit Datteln und Pinienkernen in Spanferkel-Füllungen.

Bitteres Tausendguldenkraut bei Sodbrennen

Natürlich gibt es unter den vielen Hausmitteln gegen Sodbrennen auch einen wirksamen Tee, den unsere Großmütter schon kannten: Sehr wirksam gegen fallweises Sodbrennen ist Tausendgulden-Kraut-Tee. Man übergießt abends 1/2 Teelöffel Tausendgulden-Kraut ( Apotheke ) mit 1/4 Liter kaltem Wasser. Am nächsten Morgen durchseihen, zimmerwarm in kleinen Schlucken trinken. Schmeckt sehr bitter aber ist auch sehr wirksam gegen das Übel Sodbrennen. Tausendgüldenkraut ist ein Verwandter des Enzians und deshalb so bitter. Es wird aber nicht nur bei Sodbrennen eingesetzt, sondern auch bei Blähungen, Völlegefühl und sonstigen Verdauungsbeschwerden.

Nächtliches Sodbrennen: So vermeiden Sie es

Sodbrennen ist auch eine Frage der Ernährung. Da es vor allem in der Nacht auftritt, können Sie schon mit der richtigen Wahl des Abendessens aufkommendes Sodbrennen verhindern. Sie sollten auf jeden Fall Hülsenfrüchte und fettes Fleisch vermeiden. Beim Nachtisch sollten Sie gesüßte Kompotte ( Rote Grütze) vermeiden. Die Kombination von Zucker und Fruchtsäure ist die beste Voraussetzung für ein kräftiges Sodbrennen, das schon zwei bis drei Stunden nach dem Verzehr einsetzen kann. Auch der Genuss von reichlich Alkohol und das Rauchen sind sehr oft der Grund für nächtliches Sodbrennen. Wichtig ist auch die richtige Lage beim Schlafen: Schieben Sie einen Keil unters Kopfkissen. Dann liegt der Oberkörper höher und der Magensaft kann nicht in die Speiseröhre aufsteigen.

Schüssler Salze gegen Sodbrennen

Sehr oft wird man nach einer guten und richtig mächtigen Mahlzeit mit Fleisch und tollem Nachtisch böse bestraft: Man bekommt Sodbrennen. Schlaflose Stunden, Brennen im Rachen bis runter zum Magen. Es ist, als würde die Speiseröhre brennen. Neben natürlichen Hausmitteln, gibt es auch folgende Schüssler Salze zur Behandlung:

Nr. 8. Natrium chloratum
Nr. 9. Natrium phosphoricum
Nr. 9. Natrium phosphoricum
Nr. 10. Natrium sulfuricum

Dazu die Ergänzungssalze:

Nr. 16. Lithium chloratum
Nr. 23. Natrium bicarbonicum
Nr. 24. Arsenum jodatum

Sie können alle passenden Salze einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Hier noch weitere bewährte Sodbrennen Hausmittel:

  • Besorgen Sie sich aus dem Reformhaus naturreinen, milchvergorenen Kartoffelsaft und trinken Sie einige Wochen 10 Minuten vor jeder Mahlzeit 1/8 Liter in kleinen Schlucken. Der Kartoffelsaft bindet die überschüssige Magensäure.
  • Haben Sie keinen Saft, dann können Sie auch eine rohe Kartoffel auskauen.
  • Mandeln zerdrücken, mit ein wenig kalter Milch zu einem Brei anrühren und essen.
  • Hilft schnell: Natronpulver in einem Glas Wasser auflösen und trinken.
  • Einen Apfel reiben, die Masse an der Luft braun werden lassen, dann essen.
  • Ein Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser geben, langsam trinken.
  • Einige Wacholderbeeren zerkauen und schlucken.
  • Sehr bewährt hat sich frisch gepresster Möhrensaft. Man trinkt 1 Likörgläschen voll, lässt jeden Schluck längere Zeit im Mund. Vorbeugend kann man dieselbe Menge vor jeder Mahlzeit trinken.
  • Bewährt hat sich eine Kräutertee-Mischung aus Kümmel und Odermenning zu gleichen Teilen. 1 Esslöffel dieser Mischung wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen, 10 Minuten ziehen lassen. Durchseihen, lauwarm in kleinen Schlucken trinken.