Bockshornklee

Im N ahen Osten und in Nordafrika wird Bockshornklee als Nahrungsmittel und Futterpflanze angebaut. Er wird auch als Gewürzpflanze den Currypulvermischungen beigemengt. Ursprünglichstammt er aus Persien, schon die alten Ägypter setzten seine Wirkstoffe in der Pflanzenheilkunde und bei der Geburtshilfe ein. Karl der Grosse befahl seinen Anbau in Mitteleuropa und Hildegard nahm ihn als Heilmittel bei Hautkrankheiten. Pfarrer Kneipp machte ihn wieder bekannt und schrieb: “ Foenum graecum (Bockshornklee) ist das beste von allen mir bekannten Heilmitteln zum Auflösen von Geschwüren und Geschwülsten.“

Bockshornklee: Eine Naturarznei aus Persien

Benediktinermönche haben den Bockshornklee schon vor über 1 000 Jahren zu uns gebracht. Ursprünglich stammt die Naturarznei aus Persien/Indien. Seine Samen ist ein sehr gutes Mittel für Menschen, die sich nach langer Krankheit in der Rekonvaleszenz befinden, er ist hilfreich gegen Bluthochdruck und bei Geschwüren, die sich nicht schliessen wollen.

Darüber hinaus heilt und wirkt der Bockshornklee noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Appetitlosigkeit
  • Offene Beine
  • Lymphdrüsenschwellung
  • Verdauungsstörungen
  • Halsschmerzen
  • Bronchitis
  • Husten
  • Blasenentzündung
  • Abszesse
  • Blutarmut

Die Heilstoffe des Bockshornklees

  • Saponin
  • Eiweiss
  • Schleimstoffe
  • Phosphor
  • Bitterstoffe
  • Eisen
  • Ätherische Öle
  • Flavonglykosid

Zwei Rezepte mit Bockshornklee

Bockshornklee-Tee

Zutaten:
Ein Teelöffel zerstossener Bockshornkleesamen, ein Viertelliter Wasser, ein paar Tropfen Orangenöl.

Zubereitung:
Den zerstossenen Bockshornkleesamen mit einem Viertelliter heissem Wasser übergiessen, ziehen lassen, das Orangenöl dazugeben, durchseihen, zwei bis drei Tassen am Tag trinken.

Bockshornklee-Breiumschlag

Zutaten:
100 g Bockshornklee-Samen. Wasser.

Zubereitung:
Den Bockshornklee mit wenig Wasser anrühren, den Brei aufkochen. Den warmen Brei auf ein Tuch geben, dieses auf die betroffenen Körperstellen legen, eine halbe Stunde einwirken lassen.