Ysop

Diese aus Asienstammende Heilpflanze wird im Volksmund auch „Josefskraut“ genannt. Sie ähnelt dem Bohnenkraut ist aber viel intensiver und stärker. Wegen seins aromatischen Geschmacks gibt man es gerne Braten, Salate und Suppen. Bereits die alten Hebräer nannten die Pflanze das „heilige Kraut“. Man benutzte ihn als Weihwedel und zum Ausräuchern heiliger Stätten. Mönche brachten diese Pflanze aus dem Mittelmeerraum zu uns. Ysop gedeiht in sonnigen lagen, kann problemlos im Garten gezogen werden. Blüten und Blätter werden im Juli/August gesammelt und sorgsam im Schatten getrocknet. In seiner Wirkung ähnelt er dem Salbei.

Die gesunde Wirkung des Ysop

  • Er bringt die Körpersäfte in Bewegung
  • Ysop hilft bei Heuschnupfen
  • Bei Asthma erleichtert er das Atmen
  • Wird bei Halsschmerzen und chronischen Infekten der Atemwege eingesetzt
  • Bei Husten wirkt er schleimlösend
  • Regt Darm, Magen und Verdauung an
  • Sein Öl hilft bei Gelenkschmerzen und Rheuma
  • Lässt blaue Flecken schneller verschwinden

Die heilenden Inhaltsstoffe des Ysop

  • Viele ätherische Öle
  • Gerbstoffe für die Verdauung
  • Bitterstoffe für Galle und Leber
  • Harze
  • Flavanoide

Zwei Rezepte mit Ysop

Ysoptee:

Zutaten:
Zwei Teelöffel von der getrockneten und zerkleinertn Ysop-Pflanze, ein Viertelliter Wasser.

Zubereitung:
Ysop mit dem kalten Wasser aufkochen, dann fünf Minuten ziehen lassen, den Tee abseihen. Davon täglich zwei Tassen trinken.

Zitronenforelle mit Ysop

Zutaten:
Vier Forellen, vier Bio-Zitronen, zwei Bund Petersilie, zwei Ysopzweige, zwei Schalotten, Salz und Pfeffer.

Zubereitung:
Fische waschen und mit Zitronensaft beträufeln. Die Petersilie (einige Blättchen aufheben), Ysop und Schalotten sehr fein hacken, vermischen, geriebene Zitronenschale, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen. Die Forellen mit dieser Masse füllen. Restliche Zitronenschälen, in Scheiben schneiden und halbieren. Die Fischhaut einritzen, Zitronenscheiben halb hineinschieben. Die Fische einölen, von beiden Seiten fünf Minuten grillen. Dabei immer wieder einölen. Mit der übrigen Petersilie servieren.