Ungeduld

Es gibt Menschen, denen kann es einfach nicht schnell genug gehen: Sie drängeln im Verkehr, Sie warten mit ihren Antworten nicht ab, Sie prellen ständig vor – und wundern sich, wenn das Probleme bringt. Denn solche Menschen mag man nicht.

Sie schaden sich auch selbst: Wer sich mit der Hand auf der Hupe und ständig auf die anderen fluchend durch den Verkehr würgt -der muss ich nicht wundern, wenn er Magenschmerzen hat, wenn er kurzatmig wird, wenn das Sodbrennen sein ständiger Begleiter ist. Medikamente gegen Ungeduld gibt es in diesem Sinne nicht, wohl aber gute und gesunde Hausmittel.

So behandeln Sie Ihre Ungeduld

  1. Verlangsamen Sie ganz bewusst das Lebenstempo.
  2. Sie müssen warten und es geht absolut nicht voran? Denken Sie an etwas Schönes, das nichts mit der momentanen Situation zu tun hat.
  3. Lernen Sie Geduld, erledigen Sie Aufgaben bewusst ganz langsam.
  4. Ein Bad zur Beruhigung Ihrer Ungeduld: Schneiden Sie 8 Zitronen mit Schale in Stücke, weicht diese ein paar Stunden in kaltem Wasser ein und drücken sie diese dann durch ein Sieb ins Badewasser.
  5. Trinken Sie Johanniskraut-Tee: 2 Teelöffel mit 1 Tasse Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, duchseihen, 2 – 3 Tassen am Tag trinken.
  6. Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  7. Setzen Sie sich aufrecht hin, drücken Sie die Zungenspitze gegen den Gaumen. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus und legen Sie dabei die Fingerspitzen beider Hände fest aneinander. Die Übung sollte eine Minute lang dauern.
  8. Machen Sie täglich einen Spaziergang zu einem Ziel, das Sie in einer Viertelstunde erreichen können – Sie aber lassen sich Zeit und brauchen eine halbe Stunde.
  9. Schränken Sie den Kaffeekonsum drastisch ein.
  10. Füllen Sie ein Stoffsäckchen mit Hopfenzapfen und legen Sie es sich unters Kopfkissen.
  11. Gegen Ungeduld kann auch eine Kur mit den Schüssler Salzen Nr. Calcium floratum, Nr.5 Kalium phosphoricum, Nr. 16 Lithium chloratum und Nr.23 Natrium bicarbonicum helfen.
  12. Sie suchen ungeduldig nach der Lösung eines Problems. FRagen Sie sich: “Ist das wirklich wichtig für mich?”