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Magen & Darm

Völlegefühl Hausmittel

Aber es gibt auch sehr viele, sehr gute und gesunde Hausmittel mit denen Sie Ihr Völlegefühl behandeln können. Davon abgesehen ein guter Rat: Wenn Sie chronisch an Völlegefühl leiden, dann sollten Sie zum Arzt, denn da kann Böses dahinter stecken.

19 Hausmittel gegen Völlegefühl

  1. Essen Sie langsam und mit Andacht. Geben Sie dem Magen Zeit zu erkennen: “Ich bin satt”. So vermeiden Sie zu große Portionen.
  2. Würzen Sie Ihr essen wenn möglich mit Kümmel.
  3. Wenn schon Verdauungsschnaps, dann einen Kümmel oder einen Anisschnaps (Ouzo oder Pernod oder türkischen Raki).
  4. Lösen Sie eine Messerspitze Natron in einem Glas Wasser auf, langsam trinken.
  5. Gewöhnen Sie sich einen kurzen Verdauungsspaziergang an.
  6. Essen Sie Beilagen mit viel Bitterstoffen: Artischocken, Chikorree, Radiccio, Löwenzahn.
  7. Würzen Sie Fleisch oder Fisch mit Thymian oder Rosmarin.
  8. Kauen Sie Ihre Speisen gut durch, dann verdaut der Magen schneller.
  9. Rohkost ist gesund – aber liegt auch schwer im Magen.
  10. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten – wenn möglich – mit Fenchel zu.
  11. Trinken Sie nach dem Essen eine kleine Tasse sehr starken Pfefferminztee.
  12. Legen Sie sich eine nicht zu heiße Wärmflasche auf.
  13. Übergießen Sie zwei Teelöffel Rosmarinblätter mit einem Achtelliter heißem Wasser, eine Viertelstunde ziehen lassen, abseihen – dreimal täglich eine Tasse frisch zubereitet zwischen den Mahlzeiten trinken.
  14. 1 Teel. Wermutkraut mit 1 /4 Liter kochendem Wasser übergießen. 5 Min. ziehen lassen, 3 mal tägl. 1 Tasse trinken, 1 Stunde nach dem Essen. Den Tee nicht süßen.
  15. Geben Sie fünf Gramm getrockneten Rosmarin in 100 Gramm 70%igen Alkohol (Apotheke). In eine dunkle Flasche füllen und drei Wochen im Warmen ziehen lassen. Dann abseihen, umfüllen und nach dem Essen einen Teelöffel trinken.
  16. Massieren Sie sich den Bauch kräftig mit Kümmelöl ein.
  17. Versuchen Sie, kräftig zu rülpsen. Da hilft ein Weissbier.
  18. Essen Sie zum Nachtisch frische Ananas.
  19. Tragen Sie keine engen Hosen, die den Magen einschnüren.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Vergesslichkeit

24 Tipps gegen Vergesslichkeit

  1. Essen Sie 25 Tage lang jeden Tag eine Nuss mehr. Wenn Sie die Tagesration von 25 Nüssen erreicht haben, zählen Sie rückwärts: Jeden Tag eine Nuss weniger, bis Sie auf Null sind.
  2. Essen Sie zweimal in der Woche Brokkoli: Die darin enthaltenen Glucosinolate, Carotinoide, das Eisen und das Calcium erhöhen die Konzentrationsfähigkeit.
  3. Milch- und Sojaprodukte versorgen das Gehirn mit Lecitihin, es bleibt leistungsfähig.
  4. Schneiden Sie Paprika in Streifen und lecken Sie den Saft von den Schnittstellen, das regt das Denken an.
  5. Verstreuen Sie Ihre Erinnerungsnotizen nicht in der ganzen Wohnung, sondern nur an einem bestimmten Ort. Oder führen Sie einen Merk-Kalender.
  6. Um Ihr Gehirn nicht zu überlasten, sollten Sie sich nur merken, was wirklich wichtig ist.
  7. Lernen Sie morgens den Vers eines Gedächtnis und prüfen Sie am Abend, ob Sie ihn behalten haben.
  8. Spielen Sie einmal in der Woche “Memory”.
  9. Machen Sie eine Kur mit Extrakten des Gingko-Baumes.
  10. Lassen Sie sich Namen wiederholen und sprechen Sie die deutlich und laut vor sich hin.
  11. Betrachten Sie sich Gesichter ganz genau, merken Sie sich Auffälligkeiten (große Nase, Schlitzaugen etc) und verknüpfen Sie die mit dem Namen.
  12. Vermeiden Sie Stress. Die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol macht vergesslich.
  13. Lernen Sie Telefonnummern auswendig und wiederholen Sie die immer wieder.
  14. Wenn Sie sich intensiv etwas einprägen wollen, sollten Sie nach dem ersten Lernblock 5 Minuten Pause machen, nach dem zweiten 10 Minuten, nach dem dritten 20 Minuten.
  15. Einen Monat lang jeden Tag 10 Minuten sich etwas einprägen ist besser, als jede Woche anderthalb Stunden büffeln.
  16. Nikotin, Alkohol und andere Drogen greifen Ihre Merkspeicher an – Sie verlieren an Gedächtnis.
  17. Verstärken Sie die Aufnahme von Omega 3-Fettsäuren: Zweimal in der Woche Meeresfisch, Sojaprodukte, Weizenkeime.
  18. Vermeiden Sie Glutamat im Essen oder in Getränken, soweit Sie können.
  19. Verwenden Sie Lein- oder Rapsöl. Das darin enthaltene Vitamin B 12 stärkt Ihre Gedächtnisleistung.
  20. Nehmen Sie täglich Salbeiöl-Kapseln.
  21. Gotu Kola und Jiaogulan-Blätter kauen oder als Tee zubereiten machen Ihr Gedächtnis frisch (Apotheke).
  22. Machen Sie eine 14tägige Kur mit Brennesselsaft.
  23. Sofort nach dem Verlassen stehen bleiben und innerlich memorieren, was Sie alles erledigen wollten.
  24. Jeden Tag als Zwischenmahlzeit fünf Walnüsse essen.
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Haut & Nägel

Hausmittel bei Verbrennungen

Eiweiss wirkt wie ein natürliches Pflaster

Früher galt es als schnelles Hausmittel bei kleineren Verbrennungen: Die verbrannte Hauptstelle mit Butter, Öl oder Fett bestreichen und dann darüber Mehl streuen. Lassen Sie die Finger davon, denn das ist grober Unsinn und kann obendrein auch noch Entzündungen hervorrufen. Was Ihnen hilft ist folgendes bewährtes Hausmittel: Schlagen Sie schnell ein frisches Ei auf, nehmen Sie das Eiweiss und bestreichen Sie damit die verbrannte Stelle. Das wirkt wie ein natürliches Pflaster, Infektionen werden verhindert, es kann sich neue Haut bilden. Noch eine schnelle Hilfe bei Verbrennungen: Halten Sie die verbrannte Stelle sofort unter kaltes, fliessenden Wasser. Auf keinen Fall aber dürfen Sie Eiswasser verwenden.

Aloe vera-Saft verhindert Entzündungen

Die Inhaltsstoffe der Aloe vera-Pflanze werden in der Schönheits- und Hautpflege in vielfältiger Weise angewendet. Sie liefert aber auch eine gute Hilfe bei Verbrennungen: Nehmen Sie ein sauberes Leintuch, tränken Sie dieses mit 100%igem Aloe vera-Saft (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) und bedecken Sie damit vorsichtig die verbrannte Hautstelle. Im Aloe vera-Saft ist der Wirkstoff Acemannan enthalten. Der verhindert eine hässliche Narbenbildung und fördert die Heilung. Acemannan hat eine starke antibakterielle und antivirale Wirkung und verhindert deshalb Infektionen der Brandwunde.

Noch mehr Hausmittel gegen Verbrennungen

  • Bestreichen Sie die Brandblase mit Quark oder Joghurt (nicht, wenn die Stelle schon offen ist).
  • Lassen Sie kleine Verbrennungen (keine Blasenbildung) an der Luft heilen. Stechen Sie Brandblasen nicht auf.
  • Bei einer Verbrühung die Kleidung sofort entfernen.
  • Bei einer Verbrennung die Kleider nur dann entfernen, wenn Sie nicht an der Haut oder der Wunde kleben. Da muss der Arzt ran.
  • Decken Sie die Verbrennung sofort mit einem sterilen Tuch ab.
  • Sehr oft finden sich im Verbandskasten eine sterile Alufolie: Damit die Verbrennung abdecken.
  • Legen Sie eine Scheibe frisch geschnittener Zwiebel auf die verletzte Stelle.
  • Wenn Sie sich die Zunge verbrannt haben, nehmen Sie einen kleinen Schluck Sahne zur Kühlung.
  • Tränken Sie ein sauberes, nicht fusselndes Tuch mit Sauerkrautsaft und legen Sie es auf die Wunde.
  • Halten Sie für alle Fälle im Gefrierfach eine biegsame Eiskompresse bereit.
  • Bedecken Sie die Brandstelle mit Scheiben von roher Kartoffel.
  • Berühren Sie eine Brandwunde niemals mit den Fingern.
  • Verwenden Sie keine Salben mit Fettanteil – dien halten die Hitze in der Verbrennung.

 

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Magen & Darm

Hausmittel gegen Verstopfung

Für eine optimale Verdauung brauchen wir: Wasser, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und Milchsäurebakterien. Wenn die Balance im Darm gestört wird, dann kommt es entweder zum Durchfall oder zur Verstopfung. Diese Störung kann auch seelische Ursachen haben: Ärger, Frust, ungelöste Probleme. Auf keinen Fall sollten wir sofort zu Abführmitteln greifen: Probieren Sie es zuerst mit gesunden Hausmitteln.

Viel trinken bei Verstopfung

Da gibt es unendlich viele natürliche Abführmittel. Ganz simpel: Stellen Sie am Abend ein Glas Wasser auf den Nachttisch. Sofort nach dem Aufwachen trinken Sie das abgestandenen Wasser. Wenn Sie es vertragen, dann können Sie am Abend und am Morgen auch einen Löffel pures Olivenöl zu sich nehmen. Noch schneller sind Sie die Verstopfung los, wenn Sie Olivenöl nehmen, das mit Pfefferschoten angesetzt wurde. Schon die Oma hat sich damit geholfen: Nehmen Sie lauwarmes Wasser und weichen Sie am Abend 5 Dörrpflaumen oder getrocknete Feigen ein. Am nächsten Morgen die Früchte kauen und das Wasser trinken.

Ein bewährtes Mittel um die Verdauung auf Trab zu bringen ist auch Leinsamen. Weichen Sie 1 Esslöffel Leinsamen ( Drogeriemarkt) in 1/4 Liter lauwarmem Wasser ein.Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen kauen Sie den aufgequollenen Leinsamen und trinken das Leinsamen-Wasser, aber auch zusätzlich noch mehr Wasser dazu. Essen Sie vor jeder Mahlzeit drei Gabeln rohes Sauerkraut.

Bewegung ist wichtig bei Verstopfung

Die richtige Bewegung ist ebenfalls gut für die Verdauung und beseitigt eine Verstopfung. Das schaffen Sie zum Beispiel mit Seilhüpfen oder mit dieser Gymnastikübung: Legen Sie sich auf den Rücken. Stützen Sie die Hände in die Hüften, strecken Sie die Beine hoch und machen Sie 10 Minuten lang Radfahr-Bewegungen in der Luft. Legen Sie sich mehrmals am Tag in Rückenlage auf den Boden und massieren Sie sanft mit beiden Händen den Bauch.

Mehr Hausmittel gegen Verstopfung:

  • Trinken Sie vor dem Frühstück ein Glas Sauerkrautsaft.
  • Trinken Sie einige Tage jeden Tag jeweils 1/2 Liter Salbeitee. Stellen Sie morgend 1/2 Liter kaltes Wasser in einem Topf auf die Herdplatte. Rühren Sie 1 gehäuften Esslöffel getrocknete Salbeiblätter ( Apotheke,Reformhaus, Drogerie) ein.Bringen Sie das Ganze zum Kochen und lassen Sie es dann genau 3 Minuten kochen. Vorsicht,nicht vom Herd weggehen,denn es schäumt und geht leicht über. Trinken Sie den Salbeitee aus einer Thermoskanne in 3 Portionen über den Tag verteilt.
  • Weichen Sie 1 Esslöffel Leinsamen ( Drogeriemarkt) in 1/4 Liter lauwarmem Wasser ein.Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen kauen Sie den aufgequollenen Leinsamen und trinken das Leinsamen-Wasser,aber auch zusätzlich noch mehr Wasser dazu.
  • Trinken Sie vor dem Essen ein Glas lauwarmes Wasser, in das Sie einen großen Schluck Rettichsaft gegeben haben.
  • Essen Sie zwischen den Mahlzeiten zwei Scheiben frische Ananas.
  • Essen Sie morgens auf nüchternen Magen 1 Becher probiotisches Joghurt mit 1 Esslöffel Weizenkleie verrührt.
  • Machen Sie sich einen Einlauf. Entweder ein halber Liter lauwarmes Wasser oder Kamillentee.
  • Je 1/3 Hagebutte, Hibiskus und Holunderblüten mischen und abends zwei Teelöffel mit Wasser übergießen, ziehen lassen und trinken.
  • Trinken Sie morgens auf nüchternen Magen ein Gläschen naturtrüben Apfelessig, mit einem Glas Wasser verdünnt.
  • Übergießen Sie Gewürznelken mit heißem Wasser, lassen Sie den Sud zehn Minuten ziehen, abseihen und drei Tassen davon am Tag trinken.
  • Meiden Sie sehr süße Speisen, Vollmilchschokolade und mehr als zwei Bananen am Tag weil das die Verstopfung fördert.
  • Nehmen Sie zum Frühstück ein Müsli mit 1 Esslöffel Kleie, ein Esslöffel Leinsamen und zwei Teelöffel Milchzucker.
  • Essen Sie jeden Tag einen Becher Joghurt/Kefir/Buttermilch (fettarm) mit einem Löffel Kleie oder Leinsamen angereichert. Dazu ein Glas Wasser trinken.