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Hausmittel gegen Übersäuerung

Gesunde Ernährung verhindert die Übersäuerung

Wenn wir uns mit einer normalen Mischkost mit ausreichend Ballaststoffen ernähren, dann kann es eigentlich gar nicht zu einer Übersäuerung kommen. Aber das tun wir ja leider nicht. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Säurebildend sind vor allem tierische Eiweisse aus Fleisch, Wurst, Eiern, Milch und Milchprodukten. Schlecht sind auch Backwaren, die aus Weissmehl hergestellt werden und gesüßt sind. Aber auch synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süssstoffe wie z. B. Aspartam etc. tragen zur Übersäuerung bei.

Eintopf stoppt die Übersäuerung

In einem gesunden Körper herrscht zwischen Basen und Säuren ein Verhältnis von etwa 80 : 20. Zu den einfachen Hausmitteln gehören basische Lebensmittel. Basen bilden z. B. Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Pflaumen, rote und weisse Weintrauben, Kiwis, Pfirsiche, Oliven und sogar Zitronen sind basisch. Beim Gemüse sollten Sie immer wieder zu den basischen Sorten greifen. An erster Stelle stehen da Kartoffeln, Lauch, Paprika, Schwarzwurzel, Rotkohl, Weisskohl (Sauerkraut), Karotten, grüne Bohnen, Pfifferlinge, Kohlrabi, frische Erbsen, Gurken und Wirsing. Wenn Sie zwei bis dreimal in der Woche einen schmackhaften Eintopf auftischen, dann haben Sie viel gegen die Übersäuerung getan.

Diese Lebensmittel sollten Sie bei Übersäuerung meiden

Natürlich müssen Sie auch wissen, welche Lebensmittel besonders viel zur Übersäuerung beitragen. Die sollten Sie meiden – oder aber mit basischen Lebensmittel kombinieren. So dass Ihr Basen-Säure-Gleichgewicht bereits beim Essen gewahrt bleibt. Da sind zu nennen Fleisch und Fleischbrühe, Wurst, Schinken, Eier und Schalentiere. Milch und alle Milchprodukte (auch von Schaf oder Ziege), Spargel, Artischocken, gehärtete Fette, gesüßte und kohlensäurehaltige Getränke, schwarzer Tee, Alkohol, Nudeln, Reis, Brot und Brötchen, Rosenkohl, Zucker und auch Honig, alle Nüsse ausser den Mandeln und auch Kaffee. “Um Himmelswillen,” werden Sie sagen, “da kann man sich ja fast nicht mehr ernähren.” Keine Angst: Sie müssen eben einfach diese sauren Lebens,Titel mit basischen Lebensmittel kombinieren. Ganz einfaches Beispiel: Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut. Wenn wir eine ganz normale Mischkost zu uns nehmen und auf den Ausgleich zwischen sauer und basisch achten – dann kann nichts passieren, es kommt zu keiner Übersäuerung.

Hier noch einige gute Hausmittel-Tipps gegen die Übersäuerung:

  • Legen Sie einfach einmal in der Woche einen Basen-Tag ein. Es wird nichts gegessen oder getrunken, was säurebildend ist.
  • Essen Sie immer mal wieder zwischendurch ein paar Gabeln rohes Sauerkraut.
  • Machen Sie regelmässig einen Kartoffeltag. Der Speiseplan könnte so aussehen:
    • Morgens gedämpfte Kartoffeln mit geriebenen Karotten, die mit Öl und Zitronensaft gewürzt sind.
    • Mittag einen Kartoffelbrei mit Blattsalaten, mit Petersilie bestreut und Muskat gewürzt. Gedämpftes Gemüse wie Fenchel, Karotten oder Sellerie.
    • Abends gibt es Röstkartoffeln oder Kartoffelbratling mit etwas Butter.
  • Machen Sie eine Kur mit Basenpulver oder -Tabletten. Dauert mehrere Wochen.
  • Nehmen Sie abends einen halben Teelöffel Natron ein.
  • Machen Sie Atemübungen und sehen Sie zu, dass Sie einmal am Tag richtig schwitzen. Man spricht nicht umsonst vom “sauren” Schweiss.
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Ungeduld

Sie schaden sich auch selbst: Wer sich mit der Hand auf der Hupe und ständig auf die anderen fluchend durch den Verkehr würgt -der muss ich nicht wundern, wenn er Magenschmerzen hat, wenn er kurzatmig wird, wenn das Sodbrennen sein ständiger Begleiter ist. Medikamente gegen Ungeduld gibt es in diesem Sinne nicht, wohl aber gute und gesunde Hausmittel.

So behandeln Sie Ihre Ungeduld

  1. Verlangsamen Sie ganz bewusst das Lebenstempo.
  2. Sie müssen warten und es geht absolut nicht voran? Denken Sie an etwas Schönes, das nichts mit der momentanen Situation zu tun hat.
  3. Lernen Sie Geduld, erledigen Sie Aufgaben bewusst ganz langsam.
  4. Ein Bad zur Beruhigung Ihrer Ungeduld: Schneiden Sie 8 Zitronen mit Schale in Stücke, weicht diese ein paar Stunden in kaltem Wasser ein und drücken sie diese dann durch ein Sieb ins Badewasser.
  5. Trinken Sie Johanniskraut-Tee: 2 Teelöffel mit 1 Tasse Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, duchseihen, 2 – 3 Tassen am Tag trinken.
  6. Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  7. Setzen Sie sich aufrecht hin, drücken Sie die Zungenspitze gegen den Gaumen. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus und legen Sie dabei die Fingerspitzen beider Hände fest aneinander. Die Übung sollte eine Minute lang dauern.
  8. Machen Sie täglich einen Spaziergang zu einem Ziel, das Sie in einer Viertelstunde erreichen können – Sie aber lassen sich Zeit und brauchen eine halbe Stunde.
  9. Schränken Sie den Kaffeekonsum drastisch ein.
  10. Füllen Sie ein Stoffsäckchen mit Hopfenzapfen und legen Sie es sich unters Kopfkissen.
  11. Gegen Ungeduld kann auch eine Kur mit den Schüssler Salzen Nr. Calcium floratum, Nr.5 Kalium phosphoricum, Nr. 16 Lithium chloratum und Nr.23 Natrium bicarbonicum helfen.
  12. Sie suchen ungeduldig nach der Lösung eines Problems. FRagen Sie sich: “Ist das wirklich wichtig für mich?”
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Hausmittel gegen Übergewicht

Dagegen gibt es nun viele medizinische Möglichkeiten bis hin zur Fettabsaugung oder zur operativen Magenverkleinerung. Und noch viel mehr Diäten – die aber meistens nicht viel nützen. Halten wir uns lieber an bewährte und gesunde Hausmittel. Die kosten nichts und helfen – wenn man sich daran hält.

26 Tipps gegen Übergewicht

  1. Ob Käse oder Wurst – es kommt nur noch die Magerstufe auf den Tisch.
  2. Joghurt ist gesund – aber mit 3.6% Fettgehalt macht er auch dick.
  3. Steigen Sie um von Schweine- auf Geflügelfleisch.
  4. Streichen Sie tierische Fette so weit wie möglich aus Ihrem Speiseplan.
  5. Fleisch- und Wurstverzehr um die Hälfte senken, Obst- und Gemüsekonsum verdoppeln.
  6. Jeden Tag eine halbe Stunde intensiv bewegen, so daß Sie schwitzen und der Puls kurzfristig auf über 140 geht.
  7. Ersetzen Sie zum Frühstück die Streichwurst (unglaublich viel Fett) durch Hüttenkäse in der Magerstufe.
  8. Alle zuckerhaltigen Getränke (Limo oder Cola) werden rigoros gestrichen.
  9. Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum um rund die Hälfte.
  10. Milch ist gesund – macht aber dick.
  11. Zucker sollte eigentlich total vom Speiseplan verschwinden.
  12. Zum Einkaufen gehen Sie zu Fuß oder nehmen das Fahrrad.
  13. Sie essen nichts mehr was in Fett ausgebacken ist (Krapfen, Pommes Frittes etc.)
  14. Alles, was paniert ist, wird gestrichen (Schnitzel, Kotelett etc.)
  15. Suchen Sie Kontakt mit Menschen, die auch Abnehmen wollen.
  16. Lassen Sie sich bei einer Diät unbedingt beraten.
  17. Vermeiden Sie so genannte “leere” Nahrungsmittel wie Weißbrot, Kuchen und geschälten Reis.
  18. Trinken Sie vor jeder Mahlzeit ein Glas handwarmes Wasser.
  19. Auf pflanzliche Fett umsteigen ist ok – aber auch die machen im Übermaß dick.
  20. Wenn Sie Ihre Ernährung auf leicht und fettarm umstellen und sich täglich eine Stunde im Freien bewegen (Laufen, Radfahren, Nordic walking) dann nehmen Sie garantiert ab.
  21. Stellen Sie sich beim Salatwürzen von Mayonnaise auf Essig und Öl um.
  22. Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.
  23. Trinken Sie täglich eine Tasse Ingwer-Aufguß, das mobilisiert den Stoffwechsel.
  24. Finger weg von Alko-Poppern.
  25. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt fünf kleine Obst- und Gemüsemahlzeiten am Tag. Hört sich viel an, aber Sie können sich nach der Faustregel richten: Eine Portion sind ca. 100 bis 130 Gramm.
  26. Essen Sie so oft wie möglich Kohl. Der unterstützt das Abnehmen maximal. Sehr gut: Jeden Tag einige Gabeln rohes Sauerkraut.