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Hausmittel

Mittelohrentzündung: Die besten Hausmittel

Diese Tipps helfen bei einer Mittelohrentzündung

  • Nehmen Sie Nasentropfen, damit die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum abschwellen. Das lindert den Druck aufs Mittelohr, Flüssigkeit kann abfließen.
  • Die Ohren müssen warm bleiben – also eine Mütze tragen. Auch wenn es nicht sehr kalt ist.
  • Zwiebeln sehr klein schneiden, in ein Tuch geben und dieses zudrehen, bis der Zwiebelsaft das Tuch durchtränkt hat. Dann das Zwiebelsäckchen erwärme und aufs Ohr legen.
  • Legen Sie sich eine warme (nicht heiße) Wärmflasche auf das schmerzende Ohr.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit warmem Olivenöl und formen Sie ihn zu einem Stopfen. Den führen Sie ins Ohr ein – aber nur soweit, dass Sie ihn wieder herausholen können. Alle zwei bis drei Stunden erneuern.
  • Rühren Sie Bockshornkleesamen zu einem Brei den Sie erhitzen. In ein Tuch schlagen, auf das schmerzende Ohr legen.
  • Diese Prozedur können Sie auch mit einem heißen Heublumensack durchführen.
  • Während einer Entzündung nicht flach schlafen, erhöhen Sie das Kopfkissen.
  • Träufeln Sie ein bis zwei Tropfen Teebaumöl auf ein Wattepad und schieben Sie das vorsichtig in den Gehörgang. Die Tropfen nie direkt ins Ohr geben.
  • Bereiten Sie ein Kamillendampfbad und halten Sie das schmerzende Ohr über die aufsteigenden Dämpfe.
  • Wickeln Sie eine geschälte Knoblauchzehe in ein durchlässiges Küchenpapier oder in Watte und legen Sie die Zehe ins Ohr.
  • Kauen Sie öfter einen Kaugummi. Durch die ständigen Kaubewegungen öffnet sich die Eustachische Röhre zwischen Mittelohr und Mundhöhle. Dadurch wird das Ohr entlüftet, bleibt trocken. Bakterien, die eine Entzündung auslösen, können sich erst gar nicht ansiedeln.
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Knochen & Gelenke

Hausmittel gegen Muskelkater

Was hilft gegen Muskelkater? 

  1. Massieren Sie die schmerzenden Muskeln mit Arnikatinktur ein
  2. Essen Sie frische Kartoffel- und/oder Gemüsesuppe und lutschen Sie Zitronenscheiben aus.
  3. Reiben Sie sich mit Johanniskrautöl ein.
  4. Legen Sie auf die schmerzenden Stellen ein mit Essig getränktes Tuch.
  5. Nehmen Sie eine Naturborsten-Bürste oder einen Sisal-Handschuh. Beginnen Sie nun mit dem Massieren am rechten Fußrücken in kreisenden Bewegungen. Gehen Sie über die Fußsohle hoch zum Oberschenkel und zum Po. Dann machen Sie dasselbe am linken Bein. Dann vom rechten Handrücken die Außenseite und die Innenseite des Armes hochmassieren. Danach vom linken Handrücken den linken Arm hoch . Zuletzt massieren Sie Schultern, Nacken und Rücken .
  6. Machen Sie eine Einreibung mit asiatischem Tigerbalm.
  7. Geniessen Sie die Wärme der Sauna.
  8. Nehmen Sie ein sehr warmes Bad mit Rosmarinöl.
  9. Machen Sie unter minimaler Belastung die selben Bewegungen, die den Muskelkater ausgelöst haben.
  10. Mehrmalige Einreibungen mit Franzbranntwein.
  11. Falls in Ihrer Nähe vorhanden: Gehen Sie in ein Thermalbad. Aber nicht länger als 30 Minuten im Thermalwasser verweilen.
  12. Reiben Sie Ihre schmerzenden Muskeln mit Latschenkieferöl ein.
  13. Nehmen Sie zur Nahrungsergänzung Magnesium ein.
  14. Essen Sie als “Erste Hilfe” eine Banane.
  15. Nach einem starken Muskelkater muss eine mehrtägige Trainingspause eingehalten werden.
  16. Ein gutes Massageöl ist eine Mischung aus 8 – 10 Tropfen Teebaumöl, ein EL Oliven- oder Avocadoöl, das Sie vor der sportlichen Aktivität einmassieren sollten um Muskelkater vorzubeugen.
  17. Übergießen Sie einen TL getrocknete Stiefmütterchenblätter mit einer Tasse kaltem Wasser, lassen Sie die 8 Stunden stehen und sieben dann ab. Kein Mittel auf Dauer.
  18. Ein Teelöffel der Kräutermischung Gänseblümchen/Majoran zu gleichen Teilen in eine Tasse kochendes Wasser geben, 10 Minuten kochen lassen, danach absieben. Dreimal täglich eine Tasse warm trinken.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Melancholie

 

18 Tipps gegen Melancholie

  1. Gehen sie in die Sauna. Besonders zu empfehlen: Eine Bio-Sauna mit Farblicht und nicht mehr als 60 Grad.
  2. Verbannen Sie farbliche Grau-, Braun- und Schwarztöne aus Ihrer Umgebung. Fröhliche Farbtöne sind besser: Orange, Gelb, sanftes Grün und leuchtendes Blau.
  3. Vitamine und Mineralien vertreiben den Trübsinn. Bunte Saftdrinks, Karotte-, Apfel- und Orangensaft bringen die richtige Mischung in den richtigen Farben.
  4. Holen Sie sich Blumen ins Haus. Ein bunter Strauß bringt Sie auf fröhliche Gedanken.
  5. Essen Sie täglich eine Banane. Deren Inhaltsstoffe setzen Glückshormone frei.
  6. Trübsinn entsteht oft durch Stress und ungelöste Spannungszustände. Dagegen hilft eine Kombination von Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse.
  7. Sehr hilfreich ist auch Johanniskraut als Solist: Es bringt die aus den Fugen geratene innere Balance wieder ins Gleichgewicht, aktiviert Botenstoffe.
  8. Lächeln Sie sich einfach jeden Morgen zwei Minute im Spiegel selber an.
  9. Wenn es Sie richtig erwischt hat, dann besprechen Sie mit Ihrem Arzt eine Lichttherapie. Das Gerät sollte aber mindestens 2 500 Lux abstrahlen, die Sonnenbank ist zu wenig.
  10. Zeigen Sie der Sonne die Zähne: Die Bestrahlung weckt Botenstoffe, die wiederum fördern die Produktion von Glückshormonen.
  11. Essen Sie sehr dunkle, Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil.
  12. Trinken Sie täglich zwei Tassen Lavendelblütentee.
  13. Bei einer Farblichttherapie mit der Farbe Rot kann man Depressionen bekämpfen.
  14. Bei einer Farblichttherapie mit Grün kann man die Nerven regenerieren und sein inneres Gleichgewicht wiederfinden.
  15. Suchen Sie sich Gesellschaft, Einsamkeit ist in diesem Zustand nicht hilfreich.
  16. Jetzt ist es Zeit, sich intensiv mit einem Hobby zu beschäftigen. Das erzeugt Glücksgefühle.
  17. Belohnen Sie sich selbst.
  18. Strengen Sie sich bei sportlicher Betätigung körperlich an – da werden Glückshormone im Körper freigesetzt.
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Hausmittel

Hausmittel bei Menstruationsbeschwerden

Betroffen sind Millionen Frauen in der Zeitspanne von der Geschlechtsreife bis nach dem Ende der Wechseljahre. Natürlich gibt es da erstklassige Medikamente – aber es gibt auch eine Vielzahl von wirklich nebenwirkungsfreien gesunden Hausmitteln.
Als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden (Regelschmerzen) haben sich viele Tees bewährt.   Es hilft, wenn Sie am Abend eine Tasse Kamillen- oder Melissentee trinken. Sie können es auch mit Oreganotee probieren: Einen Teelöffel Oregano in einem Achtelliter Wasser aufkochen, sieben Minuten ziehen lassen, abseihen, täglich zwei bis drei Tassen trinken. Kochen Sie zwei Teelöffel Frauenmanteltee mit einer Tasse Wasser auf, ziehen lassen, warm trinken. Schon zwei Tage vor der Periode damit beginnen. Noch ein guter Tee als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden: Drei Esslöffel Majoran mit einem Liter Wasser aufbrühen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf mit Honig süßen und über den Tag verteilt den Tee warm und schluckweise trinken. Das hilft, wenn die Beschwerden akut sind.

Weitere Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden:

  • Erhöhen Sie kurz vor und während der Periode die tägliche Magnesiumzufuhr (300mg/Tag)
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Bauch.
  • Auch ein erwärmtes Dinkelkissen ist hilfreich.
  • Nehmen Sie vor dem Schlafengehen ein entspannendes Sitzbad.
  • Senken Sie für diese Zeit Ihre Salzzufuhr
  • Essen Sie viel entwässernde Lebensmittel: Reis, Äpfel, Brennnesseltee, Kräutertees.
  • Wichtig ist auch viel Vitamin B6. Das ist enthalten in: Fisch, Nüssen, Getreide, Reis, Bohnen, Avocado und Leber.
  • Vermeiden Sie Kaffee und Schwarzen Tee.
  • Entspannen Sie sich bei harmonischer, sanfter Musik.
  • Geben Sie Ihrem Bad am Abend Johanniskrautöl bei.
  • Massieren Sie sich sanft direkt über dem Steißbein.
  • Vermeiden Sie Alkohol in diesen Tagen.
  • Essen Sie so oft wie möglich frisches Obst und Gemüse.
  • Entspannen Sie sich bei Yoga- und Atemübungen.
  • Papayakerne im Mörser zerkleinern oder durch die Pfeffermühle drehen und zusammen mit der normalen Nahrung einnehmen.
  • Verbessern Sie Ihre Stimmung durch den Duft ätherischer Öle: Lavendel, Melisse, Wacholder.
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Schmerzen

Magenschmerzen mit Hausmittel behandeln

Eines voraus: Mit Magenschmerzen müssen Sie zum Arzt gehen, auch eine Magenspiegelung ist oft notwendig und heutzutage kein großes Problem mehr. Aber Sie können auch zusätzlich Ihre Magenprobleme mit gesunden Hausmitteln behandeln – oder ihnen vorbeugen.

Anis verhindert Magenschmerzen

Oft entwickeln sich aus einem Druckgefühl oder einer leichten Übelkeit im Magen nach einiger Zeit richtig beschwerliche Magenschmerzen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfehle ich ein altbewährtes Hausmittel: Bereiten Sie sich bei Magenschmerzen, Übelkeit oder Druck im Magen folgenden Kombitee zu: Pfefferminzblätter (20 g), Kamillenblätter (10 g), Melissenblätter (10 g) und angestoßene Anisfrüchte (5 g). 2 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. bedeckt ziehen lassen, abseihen. Bei Schmerzen, Druckgefühl oder Übelkeit immer eine Tasse trinken. Bei dieser Mischung ist der Anis das wichtigste Kraut. Seine wichtigen Inhaltsstoffe sind Acetylcholin, ätherische Öle, Bor, Kampfer, Thymol und Vitamin C. Als Tagesdosis werden für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren vier Gramm, für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren zwei Gramm und für Babies ein Gramm empfohlen.

Magenschmerzen haben oft seelische Gründe

Wir alle kennen den Spruch: “Das ist mir auf den Magen geschlagen.” Damit meinen wir immer eine sehr unangenehme Überraschung oder ein schlimmes Erlebnis. Der Magen reagiert dann gereizt bis hin zu richtigen Magenschmerzen. Auch eine übermäßige seelische Dauerbelastung (Arbeitsstress, Verlustängste, Liebeskummer) kann die Ursache sein. Ja sogar die Angst vor einer Krankheit kann die Magenschmerzen auslösen. Wie können Sie sich nun davor schützen? Das ist relativ einfach: Reduzieren Sie die Stressauslöser, lassen Sie sich nicht mehr alle unangenehmen und schwierigen Aufgaben aufbürden, reduzieren Sie Ihren Ehrgeiz. Lernen Sie Absagen zu erteilen und sagen Sie nicht zu jedem Auftrag und zu jeder Bitte Ja und Amen.

Haferbrei bei Magenschmerzen

Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben und generell zu Magenschmerzen neigen, dann gibt es ein ganz einfaches Hausmittel gegen dieses Übel: Essen Sie eine Woche lang jeden Morgen zum Frühstück einen Haferflockenbrei, leicht gesalzen. Das sollten Sie immer in regelmäßigen Abständen wiederholen. Ihr Magen wird sich beruhigen, die Schmerzen werden verschwinden oder gar nicht erst auftreten. Hafer hat einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Außerdem hat er einen hohen Anteil an Ballaststoffen (zehn Prozent, wasserlösliche und unlösliche Ballaststoffe ungefähr zu gleichen Teilen) die auf Magen und Darm regulierend wirken. Das im Hafer enthaltene Hafer-Beta-Clucan verringert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut.

Blaubeeren schützen vor Magenschmerzen

Blaubeeren kennen wir als Kompott, als Marmelade und auf Torten. Aber wussten Sie, das getrocknete Blaubeeren (in der Apotheke erhältlich) ein altbewährtes Mittel gegen Magenschmerzen sind? Hier das sehr einfache Rezept: Weichen Sie 1 Esslöffel getrocknete Blaubeeren (in der Apotheke erhältlich) in 200 ml Wasser 10 Minuten ein. Nach 10-minütigem Kochen unter ständigem Rühren passieren Sie das Ganze und trinken Sie davon in kleinen Schlucken. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Blaubeere sind Gerbsäure und Anthocyane. Die Frucht ist magenfreundlich, beruhigt die Magennerven, stärkt das Abwehrsystem und verhindert, das aus Magenschmerzen Magengeschwüre werden. In den Sommermonaten bis in den Herbst hinein können Blaubeeren frisch genossen werden.

Schüssler Salze gegen Magenschmerzen

Wenn Ihr Magen nicht in Ordnung ist, dann ist Gefahr im Verzug. Denn Magendrücken, Völlegefühl, Schmerzen können Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung, für Magengeschwüre und letzten Endes auch für Magenkrebs sein. Also genau beobachten und untersuchen lassen. Sie können Ihren Magenproblemen aber auch mit Schüsslersalzen zu Leibe rücken:

Nr. 3. Ferrum phosphoricum
Nr. 4. Kalium chloratum

Das Ergänzungssalz:
Nr. 18. Calcium sulfuratum

Sie können alle genannten Salze, maximal drei Salze zur gleichen Zeit einnehmen, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten bis die Magenschmerzen vorbei sind. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Hier noch weitere bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Magenschmerzen angehen können:

  • Nehmen Sie jeden Morgen eine Tasse Koriander-Tee.
  • Trinken Sie nach einem schweren und fetten Essen Artischockensaft.
  • Oder trinken Sie einen – aber wirklich nur einen – Magenbitter.
  • Machen Sie folgende Kur: Zwei bis drei Wochen lang, jeden Tag zwischen den Mahlzeiten eine Tasse Kamillentee trinken. Sie sollten auf vier Tassen kommen.
  • Zermahlen oder zerstoßen Sie 100 g Kümmel, 5 g Koriander, 5 g Sternanis. Mit 300 g Kandiszucker mischen und mit 700 ml Wodka abfüllen. Gut verschließen und vier Wochen ziehen lassen. Abseihen und nochmals 14 Tage beiseite stellen. Nach dem Essen ein Schnapsglas davon trinken.
  • Trinken Sie einen Tee aus Basilikumblättern.
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Oberbauch.
  • Trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser auf ex.
  • Trinken Sie einen warmen Tee, Kümmel und Fenchel gemischt.
  • Lösen Sie eine Messerspitze Natron in Wasser auf und trinken Sie das Glas langsam leer.
  • Essen Sie einen Teller entfettete Hühnersuppe.
  • Falls Sie noch rauchen – sofort beenden.
  • Mischen Sie 1 TL Brombeerblätter und 1 TL Kamilleblüten. Übergießen Sie die Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser und lassen den Tee 5 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab und trinken Sie von diesem Tee in kleinen Schlucken. Nicht süßen.
  • Vermeiden Sie sehr stark gesalzene oder scharf gewürzte Speisen.
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Knochen & Gelenke

Hausmittel bei Muskelzerrung

  1. Wärme tut nicht gut. Behandeln Sie den verletzten und schmerzenden Körperteil so schnell wie möglich mit Kälte.
  2. Wenn Sie die Zerrung mit Eis kühlen, dann müssen Sie das unbedingt in ein Tuch einschlagen, sonst kann es Erfrierungen der Haut geben.
  3. Nach etwa 20 bis 35 Minuten Kühlung mit leichten und unbelasteten Bewegungen die Behandlung fortsetzen.
  4. Behandeln Sie die verletzte Stelle und das Umfeld mit Kälte-Spray.
  5. Zerquetschen Sie trockene Majoranblätter, mischen Sie diese mit Honig und schmieren Sie den Brei auf die Zerrung.
  6. Tragen Sie mehrmals täglich Ringelblumensalbe auf.
  7. Reiben Sie die betroffenen Stelle mehrmals am Tag mit Franzbranntwein ein.
  8. Machen Sie unbedingt vor jeder sportlichen Betätigung ausreichende Aufwärm- und Dehnübungen.
  9. Machen Sie Einreibungen mit Arnikatinktur.
  10. Kühlen Sie die verletzte Muskulatur alle drei Stunden unter fließendem kalten Wasser. So lange, wie Sie die Kälte aushalten können.
  11. Stellen Sie folgenden Absud her: Jeweils 20 Gramm Salbei, Ysop und Arnika (Apotheke) mit einem Viertelliter Korn ansetzen und zwei Wochen lang ziehen lassen. Dann abgießen und die Blätter in den Sud ausdrücken. Damit täglich einreiben.
  12. Tragen Sie für etwa zwei Wochen eine elastische Bindung um den verletzten Körperteil oder das Gelenk.
  13. Sorgen Sie für eine ausreichende Versorgung mit Magnesium.
  14. Erwärmen Sie zwei Esslöffel Olivenöl, 4 g Bienenwachs und 15 g Lanolin im Wasserbad. Sobald die Masse flüssig ist geben Sie 20 Tropfen Wacholderöl und zwei Esslöffel Rosskastanientinktur (Apotheke) dazu. Nach dem Erkalten einreiben.
  15. Machgen Sie eine Kur mit Schüssler Salz Nummer 7.
  16. Reiben Sie die Stelle abends mit Melkfett in.
  17. Lagern Sie den verletzten Körperteil – wenn möglich – hoch. Damit das Blut aus den verletzten Gefäßen ablaufen kann.
  18. Hacken Sie einen Bund Petersilie und mischen Sie es unter ein steifgeschlagenes Eiweiß. Streichen Sie die Masse auf ein Tuch und legen Sie sie auf die Verstauchung. Die Auflage sollte rund zwei Stunden liegen bleiben.
  19. Machen Sie dreimal täglich Umschläge mit essigsaurer Tonerde.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Muskelkrämpfe

So behandeln Sie Muskelkrämpfe

  1. Wenn Sie stark geschwitzt haben, sollten Sie eine Messerspitze Kochsalz in Wasser verrühren und trinken.
  2. 10 bis 20 Sekunden kräftig den betroffenen Muskel in Gegenrichtung des Krampfes dehnen. Dadurch entsteht ein Reflex, der zu einer automatischen Entspannung der verkrampften Muskulatur führt.
  3. Trinken Sie beim Sport zwischendurch immer wieder Mineralwasser oder isotonische Getränke.
  4. Sie bringen Ihr Mineralstoffgleichgewicht durch eine Apfelschorle schnell wieder auf Vordermann.
  5. Ziehen Sie bei einem Wadenkrampf vorsichtig den Fuß nach oben.
  6. Wenn Sie häufig unter Krämpfen leiden, müssen Sie Ihr Blut auf Mineralien-Unterversorgung untersuchen lassen.
  7. Schnüren Sie Ihre Schuhe nicht zu eng, das könnte einen Muskelkrampf auslösen.
  8. Wärmen Sie vor jedem Sport Ihre Muskeln auf.
  9. Gegen Muskelkrämpfe hilft die richtige Ernährung. Bauen Sie verstärkt Nüsse, Milchprodukte, Gemüse und Obst in Ihren Speiseplan ein.
  10. Wenn Sie intensiv Sport treiben, sollten Sie zwischendurch eine Banane essen.
  11. Wenn Sie Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen dann prinzipiell nicht während dem Training, sondern danach.
  12. Sonnenblumenkerne sind gute Magnesiumspender.
  13. Essen Sie mehrmals zum Frühstück Haferflocken.
  14. Legen Sie bei Beinkrämpfen ein eiskaltes Tuch in die Kniekehle.
  15. Bei Wadenkrämpfen das Bein ganz ausstrecken und die Zehen mit der Hand zu sich ziehen. Danach am besten abwechselnd kaltes und Wasser über das Bein laufen lassen.
  16. Zweimal täglich drei gehäufte Teelöffel Basenpulver einnehmen.
  17. Folgende Tees wirken krampflösend: Basilikum-, Lavendel-, Rosmarin-, Pfefferminz und Zitronenmelissentee.
  18. Nehmen Sie regelmäßig Schüßler Salz Nr. 7, Magnesium phosphoiricum D 6.
  19. Machen Sie sich einen Kälteumschlag.
  20. Tritt der Krampf im Liegen auf, aufstehen, herumgehen, vorsichtig auf dem Fuß abrollen.
  21. Essen Sie jeden Abend fünf Mandeln.
  22. Benutzen Sie beim bergab gehen Wanderstöcke.
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Haut & Nägel

Milchschorf Hausmittel

Milchschorf ist sehr oft eine genetisch bedingte überschießende Reaktion des Immunsystems, also eine Allergie. Milchschorf selbst ist zwar unangenehm, aber meist harmlos. Allerdings können sich auf der betroffenen Haut Keime ansiedeln, die zu Entzündungen und Schorf führen. Ein Besuch beim Kinderarzt ist da Pflicht. Aber es gibt natürlich auch gesunde Hausmittel, mit denen Sie Milchschorf verhindern oder lindern können.

Diese Hausmittel helfen gegen Milchschorf

Die Behandlung des Milchschorfs bei Babies hängt stark von der Ernährung ab. Füttern Sie das Kind möglichst erst ab dem zweiten Lebensjahr mit Eiern, Fisch oder Kuhmilch und deren Produkten. Verzichten Sie dafür auf Nahrungsmittel mit Soja. Stillen Sie das Kind so lange wie möglich um es vor der Neurodermitis zu bewahren. Wenn Ihr Baby unter Kopfgneis leidet, dann sollten Sie die Kopfhaut und alle anderen verschorften Stellen die Krusten bilden nur mit unparfümierten Präparaten behandeln. Kühle, feuchte Umschläge mindern den Juckreiz auch, alle zwei bis drei Stunden wechseln.

Um die Symptome oder auch die Erkrankung Milchschorf mit der richtigen Behandlung bekämpfen zu können, lohnt es sich, verschiedene Kräuter auf die Kopfhaut zu bringen. Übergießen Sie einen Esslöffel Stiefmütterchenkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und auskühlen. Die Schuppen mit dem lauwarmen Sud aufweichen, Krusten vorsichtig entfernen und nochmals mit dem Tee betupfen. Eventuell vorher eine Ölpackung mit Babyöl machen.
Betupfen Sie die erkrankten und verschorften Stellen mit Johanniskrautöl. Auch das kann den Juckreiz lindern: Eine Behandlung mit Teebaumöl (Arzt befragen).

Ekzeme nicht aufkratzen

Eltern müssen darauf achten, dass Ihr Baby über Nacht Fäustlinge aus Baumwolle trägt. Das Schlafzimmer eines Kindes mit Milchschorf sollte nicht zu warm sein. Um zu verhindern, dass ein Ekzem aufgekratzt wird schneiden Sie dem Kind – auch wenn es protestiert – die Nägel sehr kurz.
Ersetzen Sie Kleidung aus Schafwolle oder Kunstfasern durch Baumwollsachen. Waschen Sie alle neuen Anziehsachen der Kinder vor dem ersten Tragen. Aber verwenden Sie so wenig Waschpulver wie möglich. Die Haut des Kindes sollte nicht mit Metall (Druckknöpfe) in Berührung kommen. Machen Sie eine Behandlung mit Nachtkerzenöl (Apotheke). Haarwäsche bei Kopfgneis nur dann, wenn es unbedingt nötig ist.

Schuppen mit Tee auflösen

Machen Sie einen Stiefmütterchentee zum Einreiben und zum Ablösen der Schuppen. Machen Sie Umschläge mit folgender Teemischung:
Stiefmütterchenkraut 30 g, Zauberstrauchblätter 30 g, Odermennigkraut 20g, Taubnesselblüten 20 g. Einen Esslöffel der Teemischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Tränken Sie ein Taschentuch mit dem körperwarmen Tee (Temperatur mit Badethermometer prüfen!), legen Sie es auf die betroffene Stelle und ziehen Sie Ihrem Baby ein Mützchen darüber, damit der Kopf nicht so rasch auskühlt. Belassen Sie den Umschlag für 10 bis 15 Minuten. Sie können ihn zwei- bis dreimal täglich anwenden.

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Hausmittel

Hausmittel gegen ständige Müdigkeit

Bitterschokolade mobilisiert Kräfte

Ständige Müdigkeit rührt auch oft von einem Mangel an Kraftreserven her – wirb sind einfach ausgelutscht. Wenn wir diesen Zustand beheben wollen, dann spielt natürlich die Ernährung eine große Rolle im Kampf gegen Müdigkeit. Ganz schnell mobil werden Sie durch einen Riegel Bitterschokolade. Das geht auch mit einer halben oder ganzen frischen Ananas. Ihre Enzyme und Spurenelemente aktivieren die Gehirnarbeit. Die Ananas gibt aber auch körperliche Kraft. Der angenehme Nebeneffekt: Die Haut wird schöner und der Organismus wird entschlackt. Ein ganz alte Hausmittel ist ein Quarkbrot, bestreut mit Brunnenkresse, Sauerampfer und feingeschnittenem Knoblauch oder Schnittlauch. Essen Sie eine mit Knoblauch, Zitronengras und Chili gewürzte heiße Hühnersuppe.

Zink als Hausmittel gegen Müdigkeit

Sehr oft wird ein starker Kaffee oder ein Espresso empfohlen. Das ist im Prinzip nicht verkehrt, aber die Munterwirkung tritt erst nach etwa drei Stunden ein. Was dagegen ganz bestimmt und lang anhaltend wirkt ist ein schwarzer, ganz dich eingekochter Tee. Ein Teelöffel genügt für viele Stunden. Ganz simpel ist dieses alte indische Hausmittel: Trinken Sie schnell eine Tasse heißes Wasser. Besser als Kaffee, Espresso oder Tee ist eine Tasse heiße Gemüse- oder Fleischbrühe, gut gewürzt. Das Spurenelement Zink ist ein wichtiger Helfer im Kampf gegen die Müdigkeit. Trinken Sie 2 mal täglich 1 Tasse Ingwerwurzel-Tee ( Apotheke ). Und nehmen Sie das Spurenelement Zink ( Apotheke ). Am besten täglich 1 Tablette Zink-D, eine Zink-Form, die besonders schnell von der Zelle aufgenommen wird. Wenn Ihre Müdigkeit chronisch ist, dann machen Sie eine Senfsamen-Kur. Nehmen Sie 14 Tage lang täglich jeweils 1 Stunde vor jeder Mahlzeit 1 Teelöffel mit ganzen Senfkörnern ( Reformhaus, Apotheke ) und etwas kaltes Wasser. Sie müssen das Ganze intensiv kauen, bevor Sie es schlucken.

Der Vitaminstoß am Morgen

Da wir gerade bei den Vitaminen sind – auch das Vitamin C sorgt dafür, dass Sie munter werden oder bleiben. Verpassen Sie sich also einen Vitamin C-Stoss:  1/8 Liter frischen Orangensaft, den Saft einer halben Zitrone, ein Viertelliter frischer Apfelsaft, ein Viertelliter frischer Möhrensaft, mit einem Teelöffel Honig süßen, zum Frühstück trinken. Auch gut zum Frühstück: Geben Sie drei Esslöffel naturtrüben Apfelessig und etwas Honig in ein Glas Wasser – langsam trinken.

Weitere Hausmittel gegen ständige Müdigkeit:

  • Bereiten Sie sich ein Fußbad mit Bohnenkraut-Zusatz.
  • Setzen Sie sich aufrecht hin, biegen Sie den Kopf nach hinten und atmen Sie 5 mal tief ein und aus. Dann legen Sie das Kinn an die Brust und atmen wieder 5 mal durch. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.
  • Morgens einen kalten Knieguss und mehrmals am Tag die Arme bis zum Ellenbogen in kaltes Wasser tauchen.
  • Machen Sie eine Kur mit Brennnesseltee: Jeden Tag drei Wochen lang zwei Tassen trinken.
  • Besorgen Sie sich (Apotheke) folgende Kräuter: 10 g Frauenmantel, 15 g Silbermantel, 10 g Pfefferminze, 20 g Baldrian, 20 g Ehrenpreis, 10 g Enzian, 15 g Sellerie, gut mischen. Davon 4 Esslöffel mit kaltem Weißwein ansetzen und eine Stunde ziehen lassen. Dann kurz aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Abseihen und täglich eine Tasse vom Kräuterwein trinken. Das vier Wochen lang.
  • Egal wie das Wetter ist: Richtig anziehen und eine Stunde an die frische Luft, dabei so schnell gehen, wie Sie können.
  • Hören Sie eine belebende Musik , die Sie erfreut.
  • Nehmen Sie ein Duftbad. Aber nicht zu lange (15 Minuten) und nicht zu heiß (38 Grad).
  • Abwechselnd lauwarm und heiß duschen.
  • Zehn Minuten lang regelmäßig und tief durchatmen.
  • Bauen Sie mehr Obst und Gemüse in Ihre Nahrung ein.
  • Trinken Sie so viel, wie Sie können: Mineralwasser, Leitungswasser und Kräutertees.
  • Vorsicht bei Alkohol: Macht erst munter und dann müde.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Migräne

Magnesiummangel verursacht Migräne

“Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen” – so heißt es.Das gilt auch für die Vorbeugung und Linderung von Migräne. Wenn Sie zum Beispiel unter der “Auto-Migräne” leiden, dann ist es hilfreich, wenn Sie vor der Abfahrt eine obst- und vollkornreiche Mahlzeit zu sich nehmen. Das verhindert einen Magnesiummangel – und der verursacht Migräne. Was Ihnen auch hilft: Trinken Sie bei Migräne dreimal am Tag einen Viertelliter Gemüsesaft und fasten Sie. Bei Hunger ist ein Teller Haferschleimsuppe erlaubt. Das Rezept für den Gemüsesaft: 300 g Rote Bete-Saft, 100 g Möhrensaft, 100 g Selleriesaft, 30 g Rettichsaft und 2 Esslöffel Kartoffelsaft.

Eiswasser kann bei Migräne helfen

Bei Migräneanfällen können die Betroffenen oft kein Licht und keinen Lärm ertragen. Also legen Sie sich in einen abgedunkelten und absolute stillen Raum. Kälte spielt in der Bekämpfung von Migräne eine grosse Rolle. Tränken Sie zwei Leintücher mit kaltem Wasser. Das eine auf die Stirn, das andere in den Nacken legen. Nach ca. 10 Minuten die Behandlung wiederholen – bis die Migräne besser wird. Legen Sie Ihre Fingerspitzen in Eiswasser, bis sie sehr kalt sind. Dann gegen die Augenbrauen drücken, bis sie wieder warm sind. Beliebig oft wiederholen. Auch der Pfarrer Kneipp hatte mittel gegen Migräne: Seine Wassergüsse und Wassertreten vertreiben die bösen Migräne-Geister.

Weitere Hausmittel, die der Migräne vorbeugen oder sie bekämpfen:

  • Trinken Sie 14 Tage lang täglich dreimal eine Tasse Lindenblütentee mit 2 Teelöffel Melissengeist.
  • Prof. Dr. Diener, Universität Essen hat beobachtet: Regelmäßiger Schwimmsport verringert die Zahl der Migräne-Anfälle.
  • Übergießen Sie einen Esslöffel Leinsamen mit einem Viertelliter Wasser und lassen Sie das Ganze über Nachtstehen. Dann gut umrühren, durchseihen, die Flüssigkeit erwärmen und schluckweise trinken.
  • Wickeln Sie ein kleine Stück Kampfer in Watte und stecken Sie sich das Paketchen ins Ohr. Zur Schmerzlinderung Schafgarbetee trinken.
  • Wenn Sie merken, dass sich ein Migräneanfall anbahnt, dann trinken Sie vorher Rotbuschtee, mit Nelken gewürzt.
  • Verstreichen Sie einige Tropfen Pfefferminzöl mit kreisenden Bewegungen auf den Schläfen.
  • Würzen Sie einen doppelten Espresso mit dem Saft einer halben Zitrone, schnell trinken. Schmeckt furchtbar, hilft aber oft.
  • Legen Sie sich einen Eisbeutel für einige Minuten in den Nacken.
  • Massieren Sie Ihren “Sonnenpunkt” – liegt etwa zwei Zentimeter hinter und knapp unter dem äußeren Ende der Augenbrauen – mit den Fingerspitzen etwa eine Minute lang.
  • Zwingen Sie sich oder den Migräne-Patienten nicht zum Essen, wenn kein Hungergefühl da ist.
  • Wenn Sie den Anfall kommen spüren – schnell an die frische Luft.
  • Versuchen Sie, sich jeden Tag für 15 Minuten vollkommen zu entspannen.
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Hausmittel

Mandelentzündung Hausmittel

Der helfende Quarkwickel

Mit die besten Hausmittel bei Mandelentzündung sind die Halswickel. Zum Beispiel dieser: Streichen Sie 1/4 Kilo zimmerwarmen Quark fingerdick auf ein Leinentuch auf und legen Sie das Tuch mit der Quarkseite an den Hals. Darüber binden Sie ein trockenes zweites Tuch. Lassen Sie den Quark über Nacht einwirken. Er wird am nächsten Morgen trocken, fest und gelb bis bräunlich verfärbt sein. Ein Zeichen, dass durch die Wärme der Auflage über die Haut Giftstoffe ausgeschieden wurden. Oder machen Sie einen Wickel aus einem mit Zitronensaft getränkten Leintuch. Ebenfalls hilfreich ist ein Wickel mit essigsaurer Tonerde. Und wenn gar nichts vorhanden ist, dann geht auch ein mit Salzwasser getränkter Halswickel.

Meerrettich-Rezept zum Gurgeln

Bei einer Mandelentzündung können Sie auch Meerrettich einsetzen. Reiben Sie frischen Meerrettich, geben davon einen gehäuften Esslöffel zusammen mit zwei Nelken und einem Teelöffel Honig in ein Glas mit warmem Wasser. Gut umrühren, ca. 15 Minuten ziehen lassen, die Nelken wieder heraus nehmen, schluckweise langsam trinken. Und natürlich setzen Sie Salbei ein. Machen Sie sich Salbeitee und gurgeln Sie jede Stunde mit 1/4 Liter. Und so bereiten Sie den Tee zu: 1 Esslöffel getrocknete Salbeiblätter (Apotheke, Reformhaus) wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen, lauwarm und ungesüßt verwenden.

Gurgeln ist ein wichtiges Mittel bei Mandelentzündung. Sehr bewährt hat sich der Einsatz von Propolis. Dreimal täglich einen Teelöffel Zucker mit ca. fünf Tropfen Propolis einnehmen. Oder diese mit einem halben Glas lauwarmen Wasser mischen und gurgeln. Sowie 2-3 Propolisbonbons lutschen. Gurgeln Sie jede Stunde mit 100prozentigem Aloe-vera-Saft aus dem Reformhaus. Der Hauptwirkstoff Acemannan im Gel des Aloe Vera-Blattes bekämpft die Entzündungen im Rachenraum und beruhigt die Schleimhäute.

Bratäpfel fördern die Selbstheilung

Ein Mittel aus alten Zeiten, das aber oft verblüffend wirkt: Bereiten Sie drei duftende Bratäpfel im Backofen zu – am besten mit etwas Honig bestreichen – und essen Sie alle 3 hintereinander, sobald sie lauwarm sind. Vermutlich werden dabei im Fruchtfleisch und in der Schale der Äpfel bestimmte Enzyme aktiviert, welche den Selbstheilungsprozess in den Hals-Schleimhäuten anregen und beschleunigen.

Brustwickel hilft bei Mandelentzündung

Den Kartoffelwickel können Sie leicht selbst zubereiten: Kochen Sie vier bis sechs mittelgroße Knollen weich. Dann die Kartoffeln zerdrücken und auf ein Tuch geben. Für einen Brustwickel das Tuch so einschlagen, dass ein etwa 20 auf 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht. Dieses auf die Brust legen oder um den Hals binden und mit einem Schal fixieren. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist. Und noch zwei Tipps aus dem unerschöpflichen Reservoir der Wickel: Kochen Sie vier bis sechs mittelgroße Knollen weich. Dann die Kartoffeln zerdrücken und auf ein Tuch geben. Für einen Brustwickel das Tuch so einschlagen, dass ein etwa 20 auf 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht. Dieses auf die Brust legen oder um den Hals binden und mit einem Schal fixieren. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist. Oder: Besorgen Sie sich Heilerde aus der Apotheke und rühren Sie 5 Esslöffel oder ein wenig mehr mit kaltem Wasser zu einem dickflüssigen Brei an. Tragen Sie diesen Brei mit den Fingern direkt auf den Hals auf und binden Sie ein Leinentuch darüber, und darüber noch ein Wolltuch.

Weitere Ratschläge bei Mandelentzündung

  • Geben Sie Weihrauchöl (Apotheke) 3 Tropfen in ein Glas warmes Wasser und gurgeln Sie mehrmals am Tag damit. Sie können auch Propolis-Tinktur aus dem Bienenstock (Apotheke ) verwenden. Dafür müssen Sie 15 Tropfen in einem Glas warmem Wasser verrühren.
  • Machen Sie einen Liter Salbeitee, lassen Sie ihn kochen und nehmen Sie von den aufsteigenden Dämpfen ein Dampfbad.
  • Nehmen Sie ein kleines Glas Johannisbeersaft in ganz kleinen Schlucken zu sich. Dabei behalten Sie jeden Schluck ca. ein bis zwei Minuten im Mund.
  • Binden Sie über Nacht eine getragene Socke um den Hals, die Sie mit einem Handtuch nach außen abdecken.
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Hausmittel

Insektenstich, Mückenstich, Wespenstich

Das hilft bei einem Insektenstich, Mückenstich oder Wespenstich

  1. Zerdrücken Sie frische Kohlblätter und schmieren Sie den Saft auf die betroffene Hautstelle.
  2. Tragen Sie weiße, grüne oder hellbraune Stoffe. Dann werden Sie von den Insekten nicht so sehr belästigt.
  3. Wenn Sie nach einem Stich sehr stark unter Juckreiz leiden, dann können Sie die betroffenen Stellen behandeln mit: Zwiebelsaft, Essig mit Salz gemischt, Zitronensaft, in Wasser aufgelöster Hefe oder Sie legen einfach einen feuchten Würfelzucker auf.
  4. Bei Stichen in Mund, Rachen oder Lippen so schnell wie möglich mit Eis behandeln: Auflegen oder Eiswürfel lutschen.
  5. Um Entzündungen nach Stichen vorzubeugen sollten Sie einen Tropfen heißen Wachs auf den Einstich fallen lassen.
  6. Rühren Sie einen Teelöffel Tonerde mit Wasser zu einem Brei, mischen Sie drei Tropfen Pfefferminzöl unter und betupfen sie damit die Stichstelle.
  7. Zerhacken Sie frische Petersilie, geben Sie diese auf ein sauberes Tuch und legen Sie den Wickel auf den Einstich.
  8. Die juckende Stelle nicht kratzen, sondern mit der eigenen Spucke sanft einspeicheln.
  9. Den Saft von zerriebenen Bohnenkrautblättern auf die juckenden Hautstellen geben.
  10. Es hilft auch, wenn Sie den Stich mit frischer Zitrone, einer aufgeschnittenen Zwiebel oder mit frischem Meerrettich einreiben.
  11. Die Eingeborenen der Karibik schwören auf ein großes Glas Rum vor dem Frühstück: Der Geruch soll abstoßend wirken.
  12. Nach einem Bienenstich sollten Sie unbedingt den Stachel vorsichtig mit einer Pinzette entfernen..