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Fettleibigkeit

Bei Fettleibigkeit dem Körper Kalorien entziehen

Eigentlich brauchen Sie keine Medikamente und andere Hilfsmittel um gegen Ihre Adipositas anzugehen: Ein fester Wille und mehr Wissen um Entstehung und Therapie dieser Volkskrankheit genügen. Der erste Hauptpunkt ist eine grundlegende und anhaltende Umstellung Ihrer Ernährung. Sie müssen Ihrem Körper Kalorien entziehen, er darf nicht mehr bekommen, als er verbraucht. Das heisst: Energiereiche Nahrung reduzieren, die Zufuhr von energiearmer Nahrung erhöhen. Also: weitgehender Verzicht auf Zucker, Kohlenhydrate und tierische Fette. Dafür mehr Fisch, Gemüse, Beeren und Obst. Essen Sie so viel Kohl wie möglich, denn der ist ein Schlankmacher, billig und über das ganze Jahr zu haben. Steigen Sie um auf mehr ballaststoffhaltige Nahrungsmittel. Wichtig sind Vollkornprodukte, denn die erzeugen ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Wir sind eine fleischessende Gesellschaft, aber kommen Sie weg von Schweine- und Rindfleisch, steigen Sie um auf Geflügel und Putenfleisch. Verzichten Sie bei der Zubereitung Ihres Essen weitgehend auf braten, backen und frittieren. Kochen, sanft garen und dämpfen verringert die Fettzufuhr. Sie sollen viel zutrinken, aber auf keinen Fall Limonaden oder gesüßte Tees. Wenn Sie Wurst und Milchprodukte auf den Tisch bringen, dann nur in der Magerstufe.

Bewegung gegen Fettleibigkeit

Der zweite wichtige Punkt ist die Bewegung: Sie müssen Ihre körperliche Aktivität erhöhen. Dabei müssen Sie beachten: Wegen Ihres Übergewichtes sind Ihre Gelenke bereits über Gebühr belastet. Also muss es eine gelenkschonende Bewegung sein: Radfahren, Wandern und Nordic walking auf federndem Waldboden, Schwimmen. Bergwanderin ist bedenklich, weil beim Abstieg die Knie gewaltig belastet werden. Egal, was Sie machen: Die Ausdauer ist wichtig, nicht die schnelle und kurzfristige Leistung. Eine Stunde gemächlich Radfahren bringt mehr, als 20 Minuten Tempobolzen bis Ihnen die Luft ausgeht. Starten Sie mit wöchentlich mindestens 3 x 20 Minuten Ausdauersport. Das können Sie langsam steigern, bis Sie jeden Tag 30 bis 40 Minuten sportlich tätig sind.

Das sind die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Kampf gegen die Fettleibigkeit. Nun noch ein paar Tips, die Ihnen helfen:

  • Trinken Sie täglich drei Glas Mineralwasser, mit frischem Zitronensaft gemischt.
  • Essen Sie so oft wie möglich Kresse. Die hat einen hohen Chromanteil, der dämpft Hungergefühle.
  • Nehmen Sie jeden morgen einen Ingwer-Tee zu sich.
  • Stellen Sie sich um auf täglich fünf kleine Mahlzeiten. Die sollten vorwiegend aus Obst und Gemüse bestehen. Eine Portion sollte jeweils nicht mehr als 130 Gramm wiegen.
  • Streichen Sie konsequent alles, was aus Weißmehl gebacken ist: Brötchen, Brezeln, Kuchen, Weißbrot, Baguette usw.
  • Riechen Sie vor dem Schlafen an Blutorangen: Der Geruch verhindert die nächtlichen Hungerattacken.
  • Kohl sollten Sie so oft und so viel wie möglich essen, denn nachweislich unterstützt Kohl unter allen heimischen Gemüsesorten am besten die Gewichtsreduktion. Kohl enthält sehr viele Vitamine und Ballaststoffe und ist kalorienarm. Die beste Wirkung erzielt man mit Kohl als Sauerkraut, da hierbei der Kohl zusätzlich beim Abnehmen die Darmfunktion unterstützt.
  • Diese Schüsslersalze können Sie bei Fettleibigkeit anwenden:
    • Nr. 4. Kalium Chloratum
    • Nr. 7. Magnesium Phosphoricum
    • Nr. 9. Natrium Phosphoricum
    • Nr. 10. Natrium Sulfuricum
    • Nr. 12. Calcium Sulfuricum
    • Nr. 22. Calcium carbonicum
    • Nr. 23. Natrium bicarbonicum
    • Nr. 27. Kalium bichromicum

Mangel-Diäten helfen nur kurzfristig

Vermeiden Sie Mangel-Diäten (Ananas- oder Erdbeerdiät z. B.). Essen Sie normale Mischkost mit einem erhöhten Anteil an Ballaststoffen. Es ist mit Mangeldiäten – vollständiger Verzicht auf Fett oder Kohlenhydrate und ähnliche Gewaltkuren – so eine Sache: Sie zeitigen einen relativ schnell messbaren Erfolg. In 14 Tagen oder einem Monat verlieren Sie so bis zu sieben Kilo. Aber der Körper gerät in eine Mangelsituation, denn er braucht zum Beispiel auch Fett. Und wenn Sie dann die Diät beenden, hortet er genau das, was Sie ihm vorher rigoros entzogen haben: Zum Beispiel Fett. Und dann dauert es nur noch ein paar Wochen, und Sie haben wieder Ihr vorheriges Gewicht – oder sogar noch mehr. Um nachhaltig abzunehmen müssen Sie einen Dreiklang schaffen: Die richtige Nahrung, die richtige Menge und die richtige Bewegung. Dann kommen Sie aus dem Teufelskreis der Fettleibigkeit raus.

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Hausmittel gegen Frieren

Ingwer wärmt

Viele Hausmittel gegen das Frieren zielen auf den Aufbau innerer Wärme. Das ist mitunter sehen einfach: Nehmen Sie ein Stück geschälten Ingwer, kochen Sie es ca. fünf bis sieben Minuten in Wasser auf. Dann abseihen, den Sud mit etwas Milch abschmecken, Honig dazu geben und warm trinken. Schon wird Ihnen warm. Oder härten Sie sich morgens mit Wechselduschen ab. Noch ein wohlschmeckendes Essen, das Ihnen einheizt: Essen Sie eine heiße, scharf gewürzte Hühnersuppe, bevor Sie sich der Kälte aussetzen. Auch die sollte mit Ingwer angereichert sein.

Die richtige Kleidung

Frieren hat natürlich auch etwas mit der Kleidung zu tun. Tragen Sie im Winter keine engen Schuhe und Fausthandschuhe sind immer besser als Fingerhandschuhe. Tragen Sie Kleidung, deren Material viel Luft speichern kann (grobe Schafswolle z. B.) Alte, verfilzte Pullover können die Körperwärme nicht mehr halten – weg damit. Tragen Sie locker sitzende Kleidung. Die Luftschicht zwischen Unterhemd und Hemd ist ein guter Schutz gegen Kälte. Wenn Sie geschwitzt haben, die nassen Sachen sofort ausziehen, denn der trocknende Schweiß führt zu einer starken Abkühlung des Körpers. Unsere Räume sind in der Heizperiode meistens sehr gut warm – Sie brauchen also meistens keinen Pullover,

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Frieren:

  • Wenn Kinder im Sommer zu lange im Wasser waren und frieren (bibbern, blaue Lippen), kräftig abrubbeln, in Bewegung halten, sofort das nasse Badezeug ausziehen, etwas Warmes zu trinken geben – auf keinen Fall in die pralle Sonne stellen.
  • Wärmen Sie frischgepressten Orangensaft auf, geben Sie einen Schuß Zitronensaft dazu, heiß trinken.
  • Versuchen Sie es nicht mit Alkohol – der wirkt nur kurzfristig, danach friert man noch mehr.
  • Besonders schnell friert man an den Zehen und den Fingerspitzen. Rollen Sie die Zehen in den Schuhen ein. Drehen Sie die Arme wie Windmühlenflügel mit aller Kraft. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen – und das wärmt.
  • Zucker- und kohlenhydrathaltige Nahrung führt dem Körper schnelle Energie zu – die wärmt.
  • Machen Sie regelmäßig Saunagänge.
  • Trainieren Sie Ihre Kälteabwehr: Jeden Morgen bei offenem Fenster und mit nacktem Oberkörper Atemübungen machen.
  • Wenn Sie im Sommer in klimatisierten Räumen leben, dann sollte die eingestellt Raumtemperatur höchsten vier Grad unter der Außentemperatur liegen. Also nicht: Draußen 30 Grad, drinnen 18 Grad.
  • Wenn Sie wirklich sehr gefroren haben und unterkühlt sind, dann nur langsam aufwärmen, sonst kommt es zu einem Kälteschock.
  • Wenn sich auf der Haut bereits weiße Flecken zeigen auf keinen Fall mit Schnee abrubbeln. Ganz langsam erwärmen, sonst kommt es zu Hautschäden.
  • Trinken Sie eine Tasse Rosmarintee gegen das Frieren: Ein Teelöffel Rosmarinblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen. Zwei mal am Tag vertreibt das Frieren.
  • Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pefferschoten, Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin heizt den Körper von innen.
  • Bürstenmassagen sind ein wirksames Mittel gegen Kalte Hände und Füße. Sie erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.
  • Stecken Sie in die Zehenzwischenräume jeweils einen Finger und bewegen Sie diese in den Zwischenräumen. Das fördert die Durchblutung der Füße, sie werden von selber warm.
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Frühjahrsmüdigkeit

Mit Wildkräutern gegen Frühjahrsmüdigkeit

Um die Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen gibt es eine Menge guter Hausmittel. Fangen wir doch mal mit den Kräutern an. Gehen Sie raus in die Natur, suchen Sie frischem Bärlauch. Der wächst jetzt schon an den lichten Waldrändern die Sonne abbekommen. Den auf einem Butterbrot oder mit Quark essen. Das gilt auch für Kresse, die jetzt ebenfalls schon wild wächst. Generell stecken alle Wildkräuter voller Frühlingskraft: Sauerampfer, Brunnenkresse, Schnittlauch, Petersilie etc.

Weitere Hilfen gegen die Frühjahrsmüdigkeit aus der Natur: Holen Sie sich jungen Löwenzahn von den Wiesen. Blätter und Stengel klein schneiden, als Salat oder als Auflage für Quark essen. Würzen Sie Suppen oder Salat mit Sauerampfer. Der reinigt das Blut, regt Nieren- und Lebertätigkeit an. Pflücken Sie Gänseblümchen, schneiden Sie die ganz klein und mischen Sie diesen Aufschnitt unter den Salat.

Ihr Körper braucht jetzt auch verstärkt Vitamin E. Das finden Sie in Nüssen, Weizenkeimen und – öl, Eiern und in Vollkornprodukten. Ganz wichtig ist das Vitamin C. Erhöhen Sie die Zufuhr dieses Vitamins drastisch. Beste Lieferanten: Paprika, Zitrusfrüchte, frisches Sauerkraut aus dem Fass, Kiwis, Hagebuttenmus. Am Ende des Winter leiden wir oft an Eisenmangel. Dagegen helfen: Bitterstoffe (Artischocke, Radiccio-Salat), Brennnesseltee, Sonnenblumenkerne, Rote Bete, Hühnersuppen.

Ihre Augen sind wintermüde. Da helfen: Spinat, Broccoli, Karotten, Bohnen und Mais, Milch- und Milchprodukte, Eigelb, Fisch, Aprikosen und Pfirsiche sowie alle roten Obst- und Gemüsesorten.Planen Sie ein Entschlackungswochenende: Jeden Tag ein Kilo Pellkartoffeln mit gekochtem Apfel, Frühlingskräutern aber ohne Butter und Quark verzehren. Dazu nur Wasser trinken. Am Besten etwa 3 Liter am Tag.

Hier das Rezept für einen Tee der Heilerin Hildegard von Bingen: Zu gleichen Teilen Hollerblüten, Gänseblümchen, Salbei, Scharfgarben, Quendel, Brombeerblätter und Schlüsselblumenblüten mischen, mit kochendem Wasser übergießen. Diesen Sud lässt man fünf Minuten zugedeckt ziehen, damit die ätherischen Öle nicht entweichen. Oder: Machen Sie sich folgenden Energietee: Äpfel- und Brombeerstücke, Hagebutten. Himbeerblätter, Melisse und Pfefferminze zu gleichen Teilen mischen. Für eine Tasse Tee einen Esslöffel dieser Mischung mit heißem Wasser übergießen und sieben Minuten ziehen lassen. Ungesüßt trinken.

Weitere Hausmittel bei Frühjahrsmüdigkeit

  • Würzen Sie Suppen oder Salat mit Sauerampfer. Der reinigt das Blut, regt Nieren- und Lebertätigkeit an.
  • Gießen Sie kochende Milch auf Pfefferminzblätter,, fünf bis sieben Minuten ziehen lassen, abkühlen und langsam trinken.
  • Viel Sauerstoff. Verlegen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten an die frische Luft.
  • Trinken Sie dreimal täglich einen Esslöffel Löwenzahn-Frischsaft (Apotheke-Reformhaus), verdünnt mit Wasser, Apfelsaft oder Buttermilch. Drei Wochen lang.
  • Trinken Sie morgens 200 ml frischen Orangensaft, gemischt mit zwei Teelöffeln Kokosnuss-Sirup.
  • Täglich zum oder statt Mittagessen ein großes Glas (drittel Liter) gemischt aus frischem Karotten- und Apfelsaft, dem Saft einer halben Zitrone und zwei Teelöffeln Olivenöl.

Und noch ein Extra-Tip, der Hammermix gegen Frühjahrsmüdigkeit: 1 Handvoll junger Löwenzahnblätter, eine Orange, ein Apfel, 1/8 l Buttermilch oder Kefir, ein Teelöffel Blütenpollen, ein Teelöffel Honig. Alles pürieren und verdünnt mit Apfel- oder Orangensaft trinken. Eine Woche lang jeden Morgen trinken.

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Haut & Nägel

Frostbeulen

20 Tipps gegen Frostbeulen

  1. Erwärmen Sie die betroffene Stelle mit warmem (nicht heißem) Wasser.
  2. Auf keinen Fall mit Schnee einreiben.
  3. Trinken Sie heißen Tee, notfalls auch heißes Wasser.
  4. Keinen Alkohol trinken, die betroffene Stelle auch nicht damit einreiben.
  5. Bestreichen Sie die Stellen mit durchblutungsfördernden Salben.
  6. Nehmen Sie ein Vollbad, das mit lauwarmem Wasser beginnt, die Temperatur sehr langsam steigern.
  7. Machen Sie Umschläge mit einer warmen Kamillelösung.
  8. Mischen Sie Zinnkraut und Eichenrinde, übergießen Sie 50 Gramm mit einem halben Liter heißem Wasser. Ziehen lassen, abkühlen, einen Umschlag machen.
  9. Machen Sie aus Heilerde und lauwarmem Wasser einen Brei, den Sie auftragen und abdecken.
  10. Zwiebeln mit der Schale zerkleinern, mit kochendem Wasser überbrühen, etwas abkühlen lassen und dann die erfrorenen Stellen sehr heiß waschen.
  11. Legen Sie rohe Kartoffelscheiben auf die erfrorenen Stellen, abdecken und einwirken lassen. Mehrmals wiederholen.
  12. Für ein Vollbad: Kochen Sie 500 g Eichenrinde mit drei Litern Wasser zehn Minuten lang. Dann dem Badewasser zusetzen.
  13. Besteichen Sie die Erfrierungen mit einer 20%igen Teebaumöllösung.
  14. Bestreichen Sie über einen längeren Zeitraum die erfrorenen Stellen mit Lavendelöl.
  15. Geben Sie in ein Fläschchen Glyzerin-Öl ( Apotheke ) eine Prise Salz und reiben Sie damit abends die Frostbeulen ein. Am nächsten Morgen waschen Sie den Fuß mit kaltem Kartoffelwasser und reiben die Haut danach mit Leinöl ein. Die Kur dauert etwa 3 Wochen.
  16. Schneiden Sie eine Zitrone in Scheiben und reiben Sie damit die schmerzenden Stellen mehrmals am Tag ein.
  17. Kochen Sie 5 Kartoffel 30 Minuten in zwei Liter Wasser, und nehmen Sie dann in dem Wasser, sobald es nur mehr lauwarm ist, 15 Minuten lang ein Fußbad.
  18. Bereiten Sie einen Tee aus Kalmuswurzeln oder aus Eichenrinde aus der Apotheke und gönnen Sie darin den Füßen 15 Minuten ein lauwarmes Bad. Danach 30 Sekunden in kaltes Wasser tauchen, abtrocknen , warme Wollsocken überziehen. Zusätzlich mit Ringelblumen-Salbe einreiben.
  19. Schälen Sie eine Zwiebel, pressen Sie sie, tränken Sie mit dem Saft Wattebäusche und legen Sie diese für 3 Stunden auf die Frostbeulen.
  20. Gegen Frostbeulen hilft Meerrettich. Zwei Esslöffel geriebenen Meerrettich mit 1/2 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, dann in eine Fußbad gießen, die Füße eine Viertelstunde darin baden.
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Hausmittel

Hausmittel gegen kalte Füße

Das hilft gegen kalte Füße

  1. Machen Sie im Sommer morgens zehn Minuten barfuß Tautreten im Gras. Im Winter Schneetreten. Aber das nur so lange, wie Sie es aushalten.
  2. Füllen Sie die Badewanne wadentief mit Wasser (16 bis 18 Grad), gehen Sie darin im Storchenschritt ein bis zwei Minuten herum. Dabei den einen Fuß immer ganz aus dem Wasser ziehen. Zwei bis dreimal wiederholen. Macht Sie morgens fit und abends müde.
  3. Stellen Sie sich in die Badewanne und beginnen Sie, die Beine von unten nach oben zu duschen. Beginnen Sie mit ca. 32 Grad und steigern Sie innerhalb von 20 Minuten die Temperatur bis es Ihnen zu heiß wird. Anschließend die Füße gut abtrocknen, Schafwollsocken anziehen und ins Bett gehen.
  4. Rollen Sie jeden Abend Ihre Füße ca. sieben Minuten auf einem Igelball.
  5. Sie wachen nachts auf, weil Sie kalte Füße haben? Dann klemmen Sie Ihre “Eisfüße” abwechselnd in die Kniekehle des anderen Beines.
  6. Übergießen Sie einen Teelöffel Rosmarinblätter mit einer Tasse kochendem Wasser, sieben Minute ziehen lassen, dann trinken. Zweimal am Tag anwenden.
  7. Schneiden Sie Ingwer in dünne Scheiben, übergießen Sie diese mit kochendem Wasser, ziehen lassen und heiß eine Tasse trinken. Sie werden von Wärme am ganzen Körper durchströmt.
  8. Stecken Sie in die Zwischenräume der Zehen jeweils einen Finger und bewegen Sie diese kräftig. Das fördert die Durchblutung.
  9. Massieren Sie Ihre Füße und die Waden aufsteigend mit einem rauhen Massagehandschuh.
  10. Machen Sie folgende Bürstenmassage: Beginnen Sie an der rechten Fußaußenseite bis zum Oberschenkel mit kreisenden Bewegungen. Dann kommt die Innenseite des rechten Beines dran. Dann kommt das linke Bein dran.
  11. Würzen Sie Ihr Essen scharf mit Chili (nicht, wenn Sie an Besenreisern leiden).
  12. Schlagen Sie die Beine beim Sitzen nicht übereinander.
  13. Reiben Sie die Füße vor dem Schlafengehen mit Rhizinussöl ein und ziehen Sie alte Socken über.
  14. Schneiden Sie zwei Knoblauchzehen sehr klein, mischen Sie sie mit Schweineschmalz, einen Tag ziehen lassen, dann abends die Füße damit einreiben.
  15. Nehmen Sie abends ein warmes Fußbad, geben Sie ins Wasser zwei Hände voll Holzasche und einen Esslöffel Salz.
  16. Machen Sie ein Fußbad und pressen Sie den Saft von zwei Zitronen hinein.
  17. Bereiten Sie sich ein Fußbad aus fünf Liter heißem Wasser und 20 g Senfmehl. Zehn Minuten baden.
  18. Tragen Sie genügend weite Schuhe mit festen Sohlen und warmen Socken (am Besten ist Schafwolle, auch wenn sie kratzt).
  19. In warmen Räumen die Schuhe ausziehen. Sonst schwellen die Füße an und beginnen zu schwitzen.
  20. Machen Sie abends ein Fußbad mit Latschenkieferöl.
  21. Geben Sie zwei bis drei Tropfen Zimtöl in Ihr Fußbad.
  22. Nehmen Sie regelmäßig Kombinationspräparate von Weißdorn und Knoblauch.
  23. Nehmen Sie einmal in der Woche eine Fußreflexzonen-Massage.
  24. 50g Thymian, 125g Walnussblätter, 50g Lorbeerblätter, 50g Efeublätter (Apotheke) mischen und mit 3Liter Wasser zum kochen bringen, abkühlen lassen. Anschließend fügt man noch 2 Esslöffel Kochsalz und 1 Esslöffel Natron hinzu. Dann ungefähr 10 bis 15 Minuten die Füße darin baden.
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Haut & Nägel

Fußpilz Hausmittel

Überall dort, wo Menschen barfuß laufen, besteht die Gefahr, dass man sich mit dem hochinfektösen Fußpilz ansteckt. Diese Gefahr besteht generell überall da, wo die Füße in feucht warmem Klima ohne den Schutz von Schuhen mit dem Boden in Berührung kommen. Die moderne Medizinforschung hat sehr gute chemische Mittel gegen dieses Übel entwickelt, aber die Naturmedizin kennt auch eine Menge gesunde Hausmittel. Mit denen Sie Ihren Arzt bei der Behandlung unterstützen können.

Fußpilz: Vorbeugen und behandeln

Fußpilz ist sehr ansteckend. Deshalb sollten Sie Hausmittel anwenden, um eine Infektion zu verhindern. Steigen Sie niemals, auch nicht bei Bekannten und schon gar nicht bei Betroffenen, in geliehene Schuhe. Benutzen Sie nie einen Waschlappen oder ein Handtuch, das vor Ihnen jemand anderer benutzt hat.Tragen Sie im Schwimmbad, in der Sauna in den Umkleideräumen Ihres Fitness-Studios Ihre persönlichen Schlappen oder Sportschuhe. Sie müssen Ihre Füße immer gut abtrocknen. Das gilt auch für Haarbürsten oder Nagelscheren: Niemals fremde benutzen. Und vergessen Sie nie: Fußpilz ist keine harmlose Krankheit.

Hausmittel Nr. 1: Teebaumöl

Bei so vielen vom Fußpilz Betroffenen ist es wichtig, wenn Sie eine Therapie vom Arzt mit Hausmitteln unterstützen. Ein ganz wichtiger Helfer ist das Teebaumöl: Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und baden Sie täglich die befallenen Füße eine Viertelstunde darin. Sie können Teebaumöl aber auch direkt verwenden und die befallenen Stellen dreimal täglich damit einreiben. Tragen Sie keine Strümpfe oder Socken aus synthetischem Material (Nylon etc.). Wenn sich die ersten Symptome zeigen, machen Sie jeden Morgen eine Anwendung mit Apfelessig. Bestreuen Sie betroffenen Stellen täglich mit Heilerde.

Auch Backpulver kann helfen

Reiben Sie die Zwischenräume der befallenen Zehen mit aufgeschnittenem Knoblauch ein. Ein altes Hausmittel aus der Küche: Streuen Sie Speisenatron oder Backpulver in Ihre Strümpfe oder Socken. Geben Sie Curcuma in Wasser und streichen Sie die Mischung auf die betroffenen Stellen. Fußpilze entwickeln sich sehr schnell in einem feuchtwarmen Hautklima. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer trockene Füße haben. Pflegen Sie den Säureschutzmantel Ihrer Haut an den Füßen mit ph-neutralen und rückfettenden Waschmitteln.

Einfache aber gute Hausmittel gegen den Fußpilz

  • Waschen Sie täglich Ihre Füße morgens und abends. Die Zwischenräume der Zehen besonders sorgfältig abtrocknen.
  • Vermeiden Sie die Desinfektionsspender in Saunen und Schwimmbädern. Dort ist der Boden besonders stark mit Fußpilz infiziert. Nehmen Sie Ihr eigenes Desinfektions-Spray mit.
  • Sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Füße (Wandern, Gymnastik).
  • Schneiden Sie Ihre Fußnägel sehr kurz.
  • Verwenden Sie für Ihre Fußbäder einen Gerbstoffzusatz.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit frischer Molke und legen Sie ihn über Nacht auf die vom Pilz befallenen Stellen.
  • Reiben Sie die befallene Haut mit Johanniskrautöl ein.
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Hausmittel gegen Pupsen, Furzen

Konservennahrung macht Blähungen

Blähungen und die darauf folgenden – oft sehr lautstarken Entladungen – sind vorwiegend eine Folge von falscher Ernährung und mangelnder Verdauung: Im Darm wird nicht mehr richtig verdaut, es kommt zur Gärung, es bilden sich Gase. Vermeiden Sie auf jeden Fall stark gewürzte Konservennahrung – Tiefkühlkost ist hingegen kein Problem. Nach 19.00 Uhr sollten Sie keine Rohkost und ich keinen  Salat mehr zu sich nehmen – diese Nahrung wird nicht mehr verdaut, bleibt über Nicht im Darm, gärt: Gase bilden sich. Sehr stark führt auch warmes Brot zu Pupsen. Wenn Sie Ihre Nahrung gut kauen, dann ist das bereits eine Vorverdauung, es können sich dann weniger Gase bilden.

 Gesunde Hausmittel gegen Blähungen

Unsere Nahrung ist heute oft sehr wenig ballaststoffreich und habt eine hohe Energiedichte. Das erschwert die Arbeit unserer Verdauungsorgane. Aber diese Arbeit können Sie durch natürliche Hausmittel gut unterstützen. Hier einige bewährte und einfache Hausmittel:

  • Sprechen Sie beim Essen nicht ständig ohne Pause oder Komma. Sie schlucken Luft, es bilden sich Pupse.
  • Massieren Sie im Uhrzeigersinn Ihren Bauch, wenn Sie merken, das sich dort Gas ansammelt.
  • Essen Sie Kümmel zum oder nach den Mahlzeiten.
  • Anis, gekaut, als Tee oder als Schnaps, ist hilfreich, wenn Sie Pupse verhindern wollen.
  • Eine Viertelstunde Bewegung (Verdauungsspaziergang) nach einem großen Essen ist hilfreich.
  • Nehmen Sie zwischen den Mahlzeiten immer mal wieder einen gestrichenen Teelöffel Heilerde zu sich.
  • Trainieren Sie Ihren Schließmuskel mehrmals am Tag durch kräftiges Zusammenziehen. So können Sie es wenigsten schaffen, das Ihnen der Pups nicht in Gegenwart anderer oder in geschlossenen Räumen auskommt.
  • Trinken Sie ein Glas warme Milch mit Anis oder Kümmel.
  • Etwa 10 mal Gas ablassen am Tag ist normal. Ab 20 mal sollten Sie zum Arzt gehen.
  • Vor Theater- oder Kinobesuchen oder vor großen Festen sollten Sie keine Hülsenfrüchte verzehren.
  • Eine gesunde Darmflora hemmt die Gasentwicklung im Bauch: Täglich ein Joghurt oder Kefir auf nüchternen Magen.
  • Keine rohen Zwiebeln am Abend.
  • Fettes Schweinefleisch unbedingt mit Kümmel würzen.