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Magen & Darm

Hausmittel gegen Erbrechen

Und oft ist das Erbrechen auch gut, denn es befördert schlecht bekömmlichen Mageninhalt nach draußen – dennoch ist das Erbrechen eine höchst unwillkommene Sache. Also beugen wir dem Erbrechen mit bewährten Hausmitteln vor.
Ist das Erbrechen nicht zu verhindern, dann verlieren wir viel Flüssigkeit. Die ersetzen wir am besten durch milde Tees. Ganz hervorragend eignet sich dafür der Ingwer-Tee. Übergießen sie ein  paar dünne Scheiben frisch geschälten Ingwer mit kochendem Wasser, dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Anschließend mit etwas Honig süßen und heiß trinken: Übelkeit und der Drang zum Erbrechen lassen schnell nach. Der Grund dafür sind die Hauptwirkstoffe des Ingwer: Gingerol und Shogaol. Sie absorbieren Säuren im Magen, wirken beruhigend. Schwangere Frauen sollten diesen Tee nicht trinken, da Ingwer in größeren Mengen vorzeitige Wehen auslösen kann.

Ein weiteres bewährtes Hausmittel gegen das Erbrechen (z. B. nach Operationen) ist die Akupressur. Der Akupunkturpunkt ist der “Perikard 6” (PE 6), in der Traditionellen Chinesischen Medizin auch als Neiguan bekannt. Dieser Punkt liegt an der Innenseite des Handgelenks zwischen den beiden tastbaren Sehnen, etwa zwei Fingerbreit über der Beugefalte. Massieren Sie diesen Punkt mit dem Zeigefinger etwa zwei Minuten pro Handgelenk. Wenn die Übelkeit und der Drang zum Erbrechen nicht nachlassen, dann nach etwa 20 Minuten wiederholen.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Erbrechen

  • Reiben Sie einen halben Apfel, lassen Sie die Masse braun werden, dann langsam essen.
  • Gehen Sie an offene Fenster und atmen Sie sehr langsam tief ein und langsam wieder aus. Etwa zehn bis zwölf Atemzüge machen.
  • Lösen Sie einen EL Heilerde in warmem Wasser auf, langsam trinken.
  • Lösen Sie einen TL Spargelpulver (Apotheke) in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf, langsam trinken.
  • 500 g Möhren in einem Liter Wasser gar kochen, durch einen Sieb passieren, mit Traubenzucker und Salz würzen. Über den ganzen Tag immer wieder in kleinen Mengen essen.
  • Füllen Sie ein verschließbares Glas mit frischen Schafgarbenblüten, geben Sie es in 40%igen Alkohol und verschließen Sie das Glas. Vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Bei Bedarf einen Esslöffel trinken.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Eisenmangel

Hausmittel gegen den Mangel an Vitalstoffen werden immer wichtiger. Weltweit ist zum Beispiel jeder dritte Mensch vom Eisenmangel betroffen: Das ist eine gefährliche Sache. Das Spurenelement Eisen kann unser Körper nicht selbst produzieren, er muss es über die Nahrung bekommen. Und zwar täglich 1 bis 2 Milligramm. Eisenmangel kann sehr gefährlich sein, denn wir brauchen Eisen für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, der den Sauerstofftransport im Blut zu Muskeln und Organen sicher stellt.

Ernährung bei Eisenmangel

Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder sogar vegan. Das ist einerseits nicht falsch, andererseits aber auch nicht ungefährlich: Denn um unseren Eisenhaushalt in Balance zu halten brauchen wir Fleisch. Deshalb sollten Sie in der Woche drei bis viermal eine Portion mageres Fleisch (am besten gedünstet oder gekocht) essen. Ihrem Eisenhaushalt können Sie aber auch mit Linsen oder weißen Bohnen aufbessern. Zwei- bis dreimal ein solches Gericht pro Woche genügt. Gute Lebensmittel gegen den Eisenmangel sind Gemüsearten mit viel Vitamin C. Zum Beispiel: Paprika, Sauerkraut, Rosenkohl oder Kartoffeln.

Wenn Sie ein Wurstfreund sind, dann greifen Sie gegen Eisenmangel zur Blutwurst. Die enthält nämlich viel Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist. Auch in der Apotheke gibt es gute Mittel gegen Eisenmangel: Das “Kräuterblut” oder das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum. Sie können sich ein Hausmittel auch selbst zubereiten: Lösen Sie 100 g Eisenzucker in einem Liter Rotwein auf und trinken Sie davon morgens und abends je ein Schnapsglas voll. Sie sollten zu den Mahlzeiten immer ein Glas Orangensaft oder ein Glas Apfelsaft trinken. Das Vitamin C in der Orange sowie die Apfelsäure im Apfelsaft helfen, das Eisen in der Nahrung besser und schneller vom Körper aufgenommen werden kann.

In Ihren Speiseplan sollten Sie auch folgende Nahrungsmittel aufnehmen: Rettich, Vollkornroggenbrot, Mohrrüben, Spinat, Mangold und Erdbeeren. Wenn Sie sich eine eisenreiche Mahlzeit zubereitet haben, dann sollten Sie dazu keinen Kaffee oder Tee trinken. Das hindert den Körper an der Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.

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Hausmittel Magen & Darm

Hausmittel zum Entwässern

 

17 Tipps um den Körper natürlich zu entwässern

  1. Senken Sie Ihren Salzverbrauch radikal.
  2. Stärken Sie die Motorik Ihrer Wadenmuskeln.
  3. Machen Sie Muskelübungen um die Pumpfunktion Ihrer Muskulatur zu verbessern.
  4. Spargelgerichte wirken entwässernd. Aber Vorsicht: Zu viel Spargel erhöht wegen der Purine die Gichtgefahr.
  5. Legen Sie einmal in der Woche einen Reistag ein.
  6. Kauen Sie am Morgen fünf getrocknete Wacholderbeeren.
  7. Gin wirkt entwässernd, aber Sie müssen die Folgen bedenken.
  8. Machen Sie eine Kur mit Brennnesselsaft oder -tee (Apotheke), morgens trinken.
  9. Eine Woche lang eine Hauptmahlzeit durch ein Pfund frische Erdbeeren ersetzen.
  10. Bier und generell Alkohol wirken entwässernd, aber es ist davon abzuraten.
  11. Das gilt ebenfalls für alle koffeinhaltigen Getränke.
  12. So paradox es klingt: Erhöhen Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr auf vier Liter/Tag.
  13. Zwei Karotten und einen Apfel in 500 g Sauerkraut raspeln, eine Hand voll Kürbiskerne und zwei Esslöffel Olivenöl untermischen und roh essen.
  14. Pürieren Sie 10 Zwiebeln, durchsieben, 80 g Honig und 1/2 L Weißwein dazugeben, einen Tag ziehen lassen und täglich ca. 150 g davon einnehmen.
  15. Massieren Sie Ihre Füße mit Rosmarin-Öl ein.
  16. Machen Sie eine Kur mit einer entwässernden Diät. Drei Tage nur Reis pur oder gekochte Kartoffeln essen. Auf keinen Fall salzen. Dazu pro Tag eine halbe rohe Gurke oder drei mittelgroße Tomaten.
  17. Lassen Sie zwei Esslöffel Wacholderbeeren ca. 10 Minuten in Wasser köcheln. Dann in ein Fußbad geben und darin die Füße eine Viertelstunde lang baden.
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Hausmittel Knochen & Gelenke

Hausmittel gegen Entzündungen

Also sind Entzündungen innerer Organe oder eine Vergiftung des Blutes immer und unbedingt ein Fall für den Arzt. Fest steht aber auch: Entzündungen sind eine natürliche Reaktion des Körpers. Trotzdem wollen wir uns mit gesunden Hausmitteln vertraut machen, die bei der Behandlung die Kunst des Arztes unterstützen können. Vor allem bei leichten Entzündungen.

Tipps gegen Entzündungen

  • Schwellungen und Schmerzen bei Entzündungen mit Kälte behandeln.
  • Bei einer Mandelentzündung verringert Speiseeis die Schmerzen.
  • Bei Entzündungen im Rachenraum hilft das Kauen von Nelken.
  • Höhlen Sie eine Zwiebel aus. Kochen Sie Kandiszucker auf, bis er vollständig aufgelöst ist. Damit füllen Sie die ausgehöhlte Zwiebel. Es bildet sich nach einem Tag ein Saft, den Sie noch einmal erhitzen müssen. Denn in Abständen von zwei bis drei Stunden löffelweise zu sich nehmen.
  • Erhitzen Sie Haferbrei in Milch und vermischen Sie ihn mit unparfümierter Creme (Melkfett). Das ergibt eine wirkungsvolle Paste gegen Gelenkentzündungen, als Wickel über Nacht einwirken lassen.
  • Bei Entzündungen der Haut helfen Einreibungen mit Aloe vera (ohne Duftstoffe).
  • Gegen Entzündungen mit Husten hilft ein Brustwickel mit warmem Schweineschmalz.
  • Wenn Sie der oben erwähnten Haferbrei-Gelenkpaste Menthol- oder Thymianöl beimischen, dann haben Sie tolles Mittel gegen Halsentzündungen, das am Hals einmassiert werden muss.
  • Gegen Entzündungen müssen Sie Ihr Immunsystem stärken: Vitaminreiche Kost mit viel Vitamin A, C und E (enthalten in Karotten, Beeren, Zitrusfrüchten, rotem Paprika, Tomaten, Sauerkraut, Kiwis, Bananen, Weizenkeimen und Vollkornprodukten).
  • Entzündete Hautstellen mit verdünntem Teebaumöl behandeln.
  • Nehmen Sie abends ein Kamillendampfbad.
  • Gegen Nagelbettentzündungen helfen Bäder mit aufgelöster Kernseife.
  • Machen Sie gegen Entzündungen der Blasen- und Harnwege eine Kur mit Cranberrysaft oder – extrakten.
  • Bei Entzündungen nach einem Insektenstich hilft es, wenn Sie über die Einstichstelle kräftig mit einem frischen Basilikumblatt reiben.
  • Ein Salat aus frischen Brennnesseln lindert Entzündungen in den Gelenken.
  • Kamille – ob als Tee zum Gurgeln, oder als Sud zu Spülungen – ist entzündungshemmend.
  • Knoblauch enthält schwefelhaltige antibakterielle Wirkstoffe gegen innere Entzündungen.
  • Weich gewalkte Kohlblätter ohne die Mittelrippe auf entzündete Körperstellen legen und über Nacht einwirken lassen.
  • Bei einer Blasenentzündung helfen täglich zwei bis drei Glas Preiselbeersaft.
  • Bei entzündeten Wunden wenden Sie Ringelblumensalbe an. Die können Sie selbst zubereiten: 2 Esslöffel Butterschmalz oder Butter im Topf schmelzen lassen, 2 Esslöffel Ringelblumenblüten (Apotheke) einstreuen, ca. 12 Minuten schwenken, die Butter darf nicht braun werden. Abseihen, kühl stellen. Die Salbe ist bis zu drei Wochen haltbar.
  • Je 25 g Rosen- und Kamillenblüten, Salbei- und Pfefferminzblätter mit kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen. Mehrmals täglich gurgeln.
  • Bekämpft Freie Radikale und lindert Entzündungen: Die Rote-Bete-Paste. Zubereitung: 600 g Rote Beete geputzt in einem Topf mit anderthalb Liter Wasser zum Kochen bringen. 45 Min. gar kochen lassen. Die Rote Beete herausnehmen, abkühlen lassen, schälen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Öl dazu geben.
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Hausmittel

Hausmittel bei Erschöpfung

Manchmal stimmen auch Ernährung und Lebensweise mit den an uns gestellten Anforderungen nicht überein – dann verfallen wir in diesen Zustand der Erschöpfung. Wir geraten in eine Zwangslage, der wir nicht entkommen können. Also müssen wir nach Mitteln suchen, die uns rasch helfen. Wir brauchen gesunde Hausmittel, um diese Erschöpfung zu überwinden. Ich habe für Sie welche gefunden.

Das hilft gegen Erschöpfung und Abgeschlagenheit

  • Reiben Sie die Handflächen aneinander bis sie heiß werden: Das bringt einen schnellen Energieschub.
  • Trinken Sie ein Glas sehr heißes Wasser, Sie fühlen wie sich die innere Wärme in Energie verwandelt.
  • Nehmen Sie einen Esslöffel naturtrüben Apfelessig, einen Teelöffel Honig und warmes Wasser in der Menge eines doppelten Schnapses. Gut mischen und vor dem Frühstück trinken.
  • Füllen Sie das Waschbecken mit kaltem Wasser. Zuerst taucht Sie den rechten, dann den linken Unterarm ein, soweit wie möglich. Man bewegt nun die Unterarme im kalten Wasser hin und her, 20 bis 40 Sekunden, nicht länger. Dabei laut zählen,damit man richtig atmet. Arme aus dem Wasser, Wasser nur abstreifen, hin und her gehen, damit die Arme kräftig schwingen,bis sie trocken sind.
  • Lösen Sie Mandelmehl in heißer Milch auf und trinken Sie davon zwei Glas.
  • Verwenden Sie Dusch- oder Badezusätze mit Rosmarin.
  • Lassen Sie auch mal alle Fünfe gerade sein: Ständige Perfektion erschöpft Ihre Kraftreserven.
  • Besorgen Sie sich aus der Apotheke 25 g Frauenmantel, 15 g. Knabenkrautwurzel, 10 g Habichtskraut und 40 g Ginseng. Mischen Sie die Kräuter, kochen Sie sie mit Wasser auf und trinken Sie den Tee möglichst heiß.
  • Nehmen Sie auf die Schnelle zwei Stück Traubenzucker.
  • Essen Sie ein Stück Vollkornbrot, dick mit Senf bestrichen.
  • Bereiten Sie sich eine große Tasse Gemüse- oder Fleischbrühe zu. In kleinen Schlucken langsam trinken.
  • Erschöpfung beruht oft auf Eisenmangel. Bauen Sie deshalb in Ihre Ernährung verstärkt Apfelmus, gerieben Äpfel, Kürbiskerne, Petersilie, Schnittlauch und grüne Erbsen ein.
  • Bekämpfen Sie Ihre Erschöpfungszustände mit Bewegung. Nicht zusamengesunken am Schreibtisch hocken und nur noch ganz flach atmen: Alle Stunde fünf Minuten intensive Bewegungen bis hin zur Atemlosiogkeit. Das bringt Sauerstoff in die Lungen und das Blut zirkuliert schneller.
  • Kartoffeln mit einem Zweig Pfefferminze in Wasser dämpfen und mit Quark essen.
  • Mischen Sie einen Teil Lavendelblüten mit vier Teilen Zucker, in einem verschlossenen Gefäß aufbewahren. Wenn Sie sich schlapp fühlen einen gestrichenen Teelöffel essen.
  • Spannen Sie einen Muskel oder mehrere Muskelgruppen für 10 Sekunden an und lassen Sie dann wieder locker. Zum Beispiel die Po-Backen. Oder die Oberarm-Muskeln. Oder die Bauchmuskeln. Das gibt Energie.Die Übung sollte jeweils 5 mal wiederholt werden.
  • Versuchen Sie, mindestens sieben Stunden zu schlafen. Alkohol als Einschlafhilfe ist nicht geeignet.
  • Eine Akupressur-Übung: Auf der Spitze der Mittelfinger beider Hände sitzt der Energie-Punkt KS 9. Von hier aus gehen Energielinien, die den Kreislauf beleben. Reiben Sie nun einfach jeweils mit dem Daumen einer Hand die Spitze des Mittelfingers so fest, das ein Wärmegefühl eintritt. Dann Pause machen und die Übung wiederholen.
  • Geben Sie in eine Tasse Fleischbrühe zwei zerdrückte Knoblauchzehen, eine Prise Chayenne-Pfeffer oder eine Chili-Schote, viel Petersilie und Schnittlauch. Erhitzen, ziehen lassen, dann trinken.
  • 3 Tropfen Lavendelöl in Taschentuch träufeln, immer wieder tagsüber daran riechen. Oder 5 Tropfen auf einen nassen Wattebausch im Raum auf einem Teller auflegen.Die ätherischen,beruhigenden Öle aus der Luft einatmen.
  • Lassen Sie einen Teelöffel Bienen-Blütenpollen im Munde zergehen.
  • Entspannen Sie sich regelmäßig in der Sauna.
  • Trinken Sie 2 mal täglich 1 Tasse Ingwerwurzel-Tee ( Apotheke ). Und nehmen Sie das Spurenelement Zink ( Apotheke ). Am besten täglich 1Tablette Zink-D, eine Zink-Form, die besonders schnell von der Zelle aufgenommen wird .
  • Nehmen Sie 14 Tage lang täglich jeweils 1 Stunde vor jeder Mahlzeit 1 Teelöffel mit ganzen Senfkörnern ( Reformhaus, Apotheke ) und etwas kaltes Wasser. Sie müssen das Ganze intensiv kauen, bevor Sie es schlucken.
  • Setzen Sie sich aufrecht hin, biegen Sie den Kopf nach hinten und atmen Sie 5 mal tief ein und aus. Dann legen Sie das Kinn an die Brust und atmen wieder 5 mal durch. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.
  • Gehen Sie barfuß in eine Wiese, bleiben Sie dort einige Minuten stehen und gehen Sie dann eine Stunde lang im Gras hin und her. Sie holen sich dabei Kraft aus der Erde. Dann lösen Sie eine Multi-Vitamin-Mineralstoff-Brausetablette in 1/4 Liter Wasser auf und trinken den Fitness-Cocktail langsam in kleinen Schlucken.
  • Mischen Sie im Mixer 1/4 Liter Milch mit 2 Esslöffel Haferflocken und 1/2 Banane. Das gibt Ihnen einen Energie-Schub.
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Erkältungskrankheiten

Hausmittel gegen Erkältung

Kein Wunder, dass bei einer solchen Volkskrankheit das Angebot an alten und gesunden Hausmitteln besonders groß ist. Wir sollten es nutzen, denn diese Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Zeiten sind allemal billiger als der Gang in die Apotheke oder zum Apotheker.

Die Majoran-Salbe gegen Schnupfen

Ein gutes Hausmittel gegen Erkältung können Sie selbst herstellen, eine Majoran-Salbe: Getrocknete Majoran-Blätter( Apotheke ) werden zerrieben und durch ein feines Sieb geschüttelt. 3 Teelöffel von diesem Majoran-Pulver werden mit 1 Esslöffel hochprozentigem Alkohol übergossen. Dazu 2 Esslöffel frische, ungesalzene Butter geben, alles 5 Minuten im Wasserbad erhitzen. Danach durch ein Tuch seihen und kalt werden lassen. Kühl in einem Gefäß lagern. Gegen Schnupfen reibt man mehrmals am Tag die Nasenlöcher damit ein.

Meerrettich und Zwiebel helfen Ihnen

Reiben Sie 2 Esslöffel voll Meerrettich und mischen Sie etwas Zwiebelsaft und 1 Esslöffel Honig dazu. Gut verrühren.Alle 2 bis 3 Stunden 1 Esslöffel davon einnehmen. Meerrettich wirkt als natürliches Antibiotikum. Schneiden Sie eine große Zwiebel in kleine Stücke, geben Sie die Stücke in eine Schale, die Sie in Kopfhöhe möglichst nahe an Ihr Bett stellen. Die Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen, Sie atmen leichter, Schleim kann abfließen. Schneiden Sie Knoblauch und eine Zwiebel in gleich große Stücke, fädeln Sie diese auf eine Schnur auf und binden Sie sich die so bestückte Schnur um den Hals. Das löst den Nasenschleim, Sie können freier atmen.

Schüssler Salze gegen Erkältung

Aber es gibt auch Schüsslersalze, die bei Erkältungen hilfreich sein können. Bewährt haben sich die Salze Nr. 3. Ferrum phosphoricum, Nr. 5. Kalium phosphoricum und Nr. 10. Natrium sulfuricum.

Dazu kommen folgende Ergänzungssalze:

Nr. 17. Manganum sulfuricum, Nr. 22. Calcium carbonicum, Nr. 23. Natrium bicarbonicum und Nr. 27. Kalium bichromicum

Sie können alle passenden Salze gegen Erkältung einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Mit Tees gegen die Erkältung angehen

Trinken Sie mehr als sonst. Sie sollten es auf drei bis vier Liter bringen. Gute Hausmittel gegen Erkältung sind diese Tees:

  • Mischen Sie Hagebutten und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Einen Esslöffel davon mit einem Viertelliter Wasser übergießen, aufkochen, ziehen lassen, abseihen und trinken. Mindestens drei Tassen am Tag.
  • Lassen Sie sich in der Apotheke 30 Gramm Holunderblüten, 20 Gramm Lindenblüten, 25 Gramm Thymiankraut, 25 Gramm Hagebuttenschalen mischen. Davon übergießen Sie 1 gehäuften Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit etwas Honig süßen. 2 Tassen pro Tag trinken.
  • Braunen Kandiszucker, Zwiebelstücke und frische oder getrocknete Brombeerblätter in 1/4 Liter kurz kochen. Zirka acht Minuten ziehen lassen, danach durchsieben und heiß trinken.

Energiepunkte aktivieren

Es gibt gleich mehrere Energie-Punkte, die man im Rahmen der Akupressur gegen eine Erkältung aktivieren sollte. Diese Punkte, die eine Selbstheilung des Körpers einleiten, sitzen am kleinen Finger, am Ringfinger, am Mittel- und am Zeigefinger. Massieren Sie zuerst mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand alle Finger der linken Hand. Und zwar in kreisenden, festen Bewegungen immer von unten nach oben. Dann wiederholen Sie die Übung mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand an den Fingern der rechten Hand.

Weitere gute Hausmittel gegen Erkältung

  • Sehr häufig gehen Kopfschmerzen mit einer Erkältung einher. Tun Sie folgendes: Zerdrücken Sie ein Pfund heißer Pellkartoffel mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. So eine Kartoffel-Packung legen Sie 3 bis 4 Mal am Tag auf die Stirn. Schließen Sie dabei die Augen und legen Sie sich hin.
  • Sie können Ihre Abwehrkräfte mit Sanddorn stärken. Morgens und abends zwei Esslöffel Saft (Apotheke, Reformhaus) in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und trinken.
  • Kartoffeln weich kochen, zerdrücken und den Brei (so heiß wie möglich) in einem Tuch auf den Brustkorb legen. Über Nacht einwirken lassen.
    Abends und morgen mit Salzwasser eine Nasenspülung machen. Das Salzwasser aus der hohlen Hand in die Nase hochziehen, es durch den Mund wieder ausspucken. Unangenehm aber wirksam.
  • Verrühren Sie einen Teelöffel Salz und einen Teelöffel Natron in einer Tasse mit lauwarmem Wasser. Ein Q-Tip eintauchen und die Nasenwände von innen mit der Flüssigkeit betupfen. Die Flüssigkeit kräftig hochziehen. Dann ein neues Q-Tip in Mandelöl tauchen und die Nasenwände von innen betupfen.
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen stoppt die Erkältung, wirkt antibakteriell, lässt die Schleimhäute abschwellen, stärkt das Immunsystem. Nicht länger als zehn Minuten inhalieren.
  • Hühnersuppe enthält viel Zink, das stärkt das Immunsystem. Würzen Sie die Suppe mit Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, dann stoppt sie die Erkältung noch besser.
  • Ein uraltes Bauernrezept: Holundersaft mit Wasser mischen (1 : 3), heiß machen und dann trinken., Ab ins Bett und schwitzen.
  • Viel rotes Gemüse und Obst essen: Karotten, Paprika, Tomaten, Rote Bete – das bringt Vitamin C für die Immunabwehr.
  • Halten Sie Ihr Zimmer trotz Erkältung kühl und lüften Sie mehrmals täglich.

Noch ein Rat für härtere Naturen: Erhitzen Sie einen sehr großen (50 ml) weißen Schnaps (Korn, Wodka, Obstler), geben Sie eine große Prise Pfeffer dazu. Schnell austrinken und ab ins Bett.