Kategorien
Magen & Darm

Hausmittel zur Darmsanierung

Zucker ist die Hauptnahrung von Pilzen. Ein zu starker Pilzbefall im Darm aber machte Sie krank. Also sollten Sie weitgehend auf Zucker verzichten, weichen Sie auf Stevia aus. Genau so hilfreich ist es, wenn Sie zweimal im Jahr eine sechswöchige Kur mit Joghurtprodukten machen, die einen hohen Anteil an linksdrehender Milchsäure haben (Apotheke). Das ist vor allem nach einer Antibiotikatherapie nötig. Genau so wichtig ist es, das Sie von Weissmehlprodukten auf Vollkornprodukte umsteigen und den Anteil von Obst und Gemüse an Ihrer Nahrung deutlich erhöhen.
Ein weiteres Hausmittel für eine Darmsanierung ist eine Kur mit Vulkanasche (Apotheke, Reformhaus). Die absorbiert Giftstoffe im Darm, saugt sie auf, sie können ausgeschieden werden. Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.

Colon-Hydrotherapie

Hilfe für den Darm Sie können Ihren Darm auch mit Hilfe von Wasserspülungen sanieren. Dabei werden durch einen Therapeuten etwa zehn Liter Wasser mit wechselnden Temperaturen zwischen 21 und bis zu 40 Grad druckfrei in den Darm eingeleitet. Das abfließende Wasser soll den Darm in seiner ganzen Länge von Kotresten und anderen schädlichen Ablagerungen befreien. Schädliche Bakterien und im Darm angesiedelte Hefepilze sollen ausgespült werden. Einige Therapeuten setzen dem Wasser Sauerstoff, Kaffee oder Essig in geringen Mengen zu. Eine Darmspülung ist ein “ausleitendes” Verfahren. Durch dieses Naturheilverfahren soll die schleichende Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe, Pilze und Bakterien vom Darm her verhindert werden. Eine komplette Therapie umfasst etwa zehn bis zwölf Spülungen. Sie sollte unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden.

Weitere Hausmittel für eine Darmsanierung

  • Machen Sie nach den Hauptmahlzeiten einen „Verdauungsspaziergang“: Der bringt den Darm in Schwung, das hilft bei der Verdauung.
  • Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.
  • Trinken Sie täglich einen Viertelliter Buttermilch oder Sauerkrautsaft.
  • Nehmen Sie immer mal wieder Flohsamen zu sich. Der quillt im Darm auf und putzt ihn aus.
  • Trinken Sie morgens ein Glas warmes Wasser mit einem Löffel naturtrübem Apfelessig.
  • Schlucken Sie unzerkaute Senfkörner. Die ätherischen Öle werden im Magen frei gesetzt und gelangen in den Darm. Die unverdaulichen Schalen dienen zusätzlich als „Putzmittel“.
  • Nehmen Sie Bärlauch-Präparate und Bitterpflanzen-Granulat zu Ihren Mahlzeiten ein.
  • Trinken Sie eine Woche lang täglich vier Glas Wasser mit zwei EL Olivenöl gemischt einem halben Glas ungesüßten Orangen- oder Grapefruitsaft.
Kategorien
Magen & Darm

Darmreinigung mit Hausmitteln

13 Tipps zur Darmreinigung

  • Machen Sie eine Sauerkrautkur: Zwei Tage lang nur Sauerkraut essen. Am besten im Rohzustand.
  • Lösen Sie einen Löffel Heilerde in kaltem Wasser auf und trinken Sie das jeden Morgen auf nüchternen Magen. Die Heilerde saugt die Giftstoffe im Darm auf.
  • Trinken Sie eine Woche lang zwei Liter stilles Wasser statt Frühstück
  • Tauchen Sie ein halbes Pfund frischen Spinat vier Minuten in kochendes Wasser, dann gut abtropfen und zwei EL Sesamöl hinzufügen. Diesen Spinat zweimal am Tag auf nüchternen Magen essen.
  • Pressen Sie zwei Knoblauchzehen aus, mischen Sie den Saft mit lauwarmem Wasser und trinken Sie ein Glas morgens auf nüchternen Magen.
  • Entleeren Sie Ihren Darm mit Bullrichsalz
  • Machen Sie ein Fasten mit Suppe. Das Rezept für eine klassische Fastensuppe: Ein Kilo Kartoffeln, ein Kilo Gemüse (Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, gewürzt mit Kümmel, Muskat, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Ingwerpulver und drei Esslöffeln geschroteten Dinkel mit Wasser ansetzen und ca. eine halbe Stunde lang kochen. Abseihen, nicht salzen. Diese Suppe ist basisch und baut Übersäuerung ab. Davon täglich mittags einen Teller schlürfen.
  • Nehmen Sie zur Darmreinigung immer mal wieder einen kräftigen Schluck Sauerkrautsaft.
  • Essen Sie vor dem Frühstück biotischen Magerjoghurt.
  • Trinken Sie eine Woche lang vor dem Frühstück einen Viertelliter Kartoffelsaft.
  • Trinken Sie vor dem Frühstück kalte Buttermilch mit geschrotetem Leinsamen.
  • Weichen Sie am Abend vier oder fünf Dörrpflaumen in Wasser ein, über Nacht stehen lassen. Am Morgen das Wasser vor dem Frühstück trinken.
  • Ein Einlauf reinigt den Darm, damit er wieder korrekt arbeiten kann. Einläufe sind weder antiquiert noch schädlich, sondern eine schonende und effektive Methode, das Darmgleichgewicht wieder herzustellen. Sie fühlen sich danach wieder wohl und vom Druck befreit.
Kategorien
Hausmittel

Hausmittel Blutzucker senken

Das heißt: Sie müssen bei erhöhten Zuckerwerten unbedingt zum Arzt gehen. Oft aber helfen auch gesunde Hausmittel bei der Prävention und unterstützen Sie, wenn Sie Ihren Blutzucker senken wollen.

Um den Blutzucker mit Hausmitteln zu senken, müssen Sie unbedingt mehr Sport treiben. Täglich eine halbe Stunde Laufen, Joggen, Nordic walking, Radfahren oder Schwimmen ist Pflicht. Nicht die hohe Leistung ist wichtig, sondern die Regelmäßigkeit. Ebenso müssen Sie sofort nach der Diagnose das Rauchen einstellen. Wenn Sie auf Alkohol nicht verzichten können, dann trinken Sie Diät-Bier, Light-Bier oder sehr trockene Weißweine (achten Sie auf den Hinweis „Für Diabetiker geeignet“ auf dem Etikett). Machen Sie regelmäßig eine Messung Ihrer Blutzuckerwerte (Apotheke).

Darüber hinaus zählt natürlich eine richtige Ernährung mit zu den Hausmitteln für das Senken des Blutzuckers. Wenn Sie es schaffen, dann sollten Sie komplett auf alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel verzichten. Und bei Fruchtsäften sollten Sie vorsichtig sein: Viele haben einen hohen Zuckergehalt. Bei naturbelassenen Säften auf den Fruchtzucker achten. Generell müssen Sie sich gut über Diabetiker-Lebensmittel informieren. Erhöhen Sie den Anteil von gedämpftem Gemüse in Ihrem Lebensmittelverbrauch und senken Sie den Anteil von Weißmehlprodukten. Außerdem sind bei Blutzucker fünf kleine Mahlzeiten besser als drei grosse.

Nehmen Sie den regelmäßigen Verzehr von Kresse in Ihren Speiseplan auf: Die enthält Chrom, das senkt den Blutzuckerspiegel. Sehr zu empfehlen: Machen Sie eine Kur mit Nopal-Kaktus-Tee (Apotheke). Ganz entscheidend aber ist ein Enzym in den Schösslingen des Nopals mit dem Namen Glycose-6-Phosphat-Isomerase. Dieses Enzym kann zu hohe Blutzuckerwerte senken. Auch eine zinkhaltige Ernährung ist hilfreich: Finden Sie in Hafer, Mohn, Tilsiter, Bergkäse und Austern.

Diese Hausmittel helfen auch den Blutzucker zu senken:

  • Schneiden Sie eine große Zwiebel in grobe Würfel und lassen Sie diese in einem dreiviertel Liter Rotwein drei bis fünf Tage ziehen. Davon täglich vor dem Mittag- und Abendessen 0,03 Liter trinken.
  • Machen Sie eine dreiwöchige Kur mit Curcuma-Kapseln.
  • Regelmäßige Gaben von Zimt-Pulver im Rahmen einer Therapie können deutlich bei Diabetes Typ 2 den zu hohen Blutzuckerspiegel senken.
  • Achten Sie auf Ihren Verbrauch an Kohlenhydraten.
  • Weichen Sie zehn Gramm grüne Teeblätter in 250 ml Wasser ca. fünf Stunden kalt ein. Täglich über den Tag hinweg immer wieder einen Schluck trinken.
  • Schneiden Sie eine große Zwiebel in grobe Würfel und lassen Sie diese in einem dreiviertel Liter Rotwein drei bis fünf Tage ziehen. Davon täglich vor dem Mittag- und Abendessen 0,03 Liter trinken.
  • Machen Sie im Sommer/Herbst eine Kur mit Kürbis: Drei Wochen lang täglich ca. 400g Kürbis essen.
  • Lassen Sie gekochte Hirse aufquellen. Etwa 100 g. diese Portion auf den Tag verteilt v o r den Hauptmahlzeiten essen.
Kategorien
Magen & Darm

Darmträgheit

Sollte eine solche Periode länger als zwei Wochen anhalten, dann müssen Sie zum Arzt gehen. Darmträgheit haben Sie dann, wenn Sie weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang haben, oder wenn Sie sich ewig auf dem Klo mit Pressen quälen müssen, bevor sich etwas rührt. Natürlich können Sie Darmträgheit auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.
Denn Darmträgheit schränkt den Stoffwechsel ein, im Darm können sich Giftstoffe sammeln, man fühlt sich unwohl und unbeweglich. Sollte eine solche Periode länger als zwei Wochen anhalten, dann müssen Sie zum Arzt gehen. Darmträgheit haben Sie dann, wenn Sie weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang haben, oder wenn Sie sich ewig auf dem Klo mit Pressen quälen müssen, bevor sich etwas rührt. Natürlich können Sie Darmträgheit auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.

21 Tipps zur Behandlung von Darmträgheit

  • Problem Nummer 1: Wir essen zu viel Fleisch, tierische Fette und Zucker. Stellen Sie Ihre Nahrung auf ballaststoffreiche Lebensmittel um: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte.
  • Wenn Sie weniger als zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, kann das zur Darmträgheit führen.
  • Je mehr Sie sich bewegen oder körperlich betätigen, desto geringer ist die Gefahr einer Darmträgheit.
  • Trinken Sie am Abend einen Tee aus Kamille. Pfefferminze und Wermut (zu gleichen Teilen).
  • Vor dem Frühstück drei Gabeln rohes Sauerkraut essen.
  • Lassen Sie ein Glas Wasser über Nacht abstehen, vor dem Frühstück auf nüchternen Magen trinken.
  • Pressen Sie eine Knoblauchzehen aus, den Saft und die Masse in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben, auf einen Zug austrinken.
  • Rühren Sie in Ihren Frühstücksjoghurt zwei Löffel Leinensamen oder Kleie.
  • Setzen Sie am Abend Leinsamen mit Wasser an, über Nacht stehen lassen, am anderen Tag die Flüssigkeit nüchtern trinken.
  • Machen Sie eine Darmreinigungskur mit Bittersalzen (Apotheke).
  • Kochen Sie ein halbes Pfund Spinat ca. drei Minuten in kochendem Wasser und essen Sie ihn, auf zwei Portionen verteilt, mit zwei Esslöffeln Sesamöl auf nüchternen Magen vor den Hauptmahlzeiten.
  • Essen Sie Produkte aus Roggenmehl.
  • Reiben Sie am Abend einen großen Apfel, lassen Sie ihn an der Luft stehen bis die Masse braun wird – dann essen.
  • 1 EL Haferkleie,1 EL Leinsamen, 2 EL Flohsamen (Apotheke)
  • mischen, 2 Gläser Wasser aufgießen, 3-4 Stunden quellen lassen, umrühren und vor der Nachtruhe einnehmen.
  • Machen Sie sich alle drei Stunden eine sanfte Bauchmassage mit kreisenden Bewegungen.
  • Weichen Sie üb er Nacht fünf Dörrpflaumen ein, trinken Sie am anderen Morgen diesen Saft und essen Sie die Dörrpflaumen.
  • Essen Sie ein Müsli mit Kleie als Frühstück.
  • Dreimal täglich einen Esslöffel Weizenkleie zu sich nehmen.
  • Trinken Sie auf nüchternen Magen einen Esslöffel reines Olivenöl.
  • Trinken Sie auf nüchternen Magen zwei Glas Apfelmost.
Kategorien
Magen & Darm

Hausmittel gegen Durchfall – Was Ihnen hilft

Besonders schlimm wird es, wenn der Durchfall mit Krämpfen verbunden ist oder man einfach den Schließmuskel nicht mehr beherrscht. Dafür – oder dagegen – gibt es unendlich viele gute Ratschläge und Hausmittel. Ich habe für Sie einige wichtige Hausmittel zusammengestellt.

Pektin stoppt schädliche Darmbakterien

Reiben Sie einen reifen, leicht säuerlichen Apfel, lassen Sie die Masse an der Luft oxidieren bis sie bräunlich wird, dann in kleinen Bissen essen. Das ist ganz wichtig, denn ein Apfel enthält Pikten. Dieser Inhaltsstoff besteht aus einem Kohlenhydrat mit sehr vielen Molekülen. Kommt er in Verbindung mit Wasser, wird eine gelartige Lösung mit sehr großer Oberfläche und einer guten Fähigkeit, sich auszubreiten (Kriechfähigkeit), gebildet. Auf diese Weise wird zum einen eine mechanische Schutzschicht an der Darmwand erzeugt, so dass schädigende Einflüsse wie beispielsweise Bakteriengifte nicht mehr an die Darmwandzellen gelangen. Zum anderen ist diese Gelschicht in der Lage, selbst Bakteriengifte an sich zu binden, die damit ihre Wirkung verlieren und letztlich mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden. Damit bekommen Sie den Durchfall in den Griff. Zusätzlich werden bestimmte Bakterienarten von Apfelpektin wirksam bekämpft, der genaue Wirkmechanismus dafür ist allerdings bisher noch nicht geklärt. Pektin hat noch eine zweite, sehr positive Wirkung: Es senkt den Cholesterinspiegel, trägt so zum Schutz der Adern bei.

Hefe vernichtet Durchfallbakterien

Eine weitere gute Möglichkeit gegen Durchfall anzugehen ist der Einsatz von natürlicher Hefe. Diese bekommen Sie als Kapseln in der Apotheke. Die Hefe enthält den Hefepilz Saccharomyces cerevisiae. Der ist offenbar in der Lage die bakteriellen Gifte die den Durchfall hervorrufen zu binden oder durch Enzyme zu zerstören. Dann können die “Abfälle” ausgeschieden werden. Viele Bakterien werden an die Hefezellwand gebunden. Die Hefe scheint das Anheften von Krankheitserregern an die Darmwand zu vermindern. Das verhindert ihre Vermehrung und fördert ihre Ausscheidung. Sie können Hefepräparate vorbeugend einnehmen, so dass es gar nicht erst zum Durchfall kommt. Medizinisch nachgewiesen wurde auch, dass Hefepräparate eine stabilisierende Wirkung auf das Immunsystem haben.

Bei Durchfall sollten Sie Salz ersetzen

Wenn Sie an Durchfall erkrankt sind, dann wird Ihre Ausscheidung sehr flüssig. Der Darm verdaut nicht, die Durchfall-Bakterien entziehen dem Körper zusätzliche Flüssigkeit, Ihr Stuhl ist nicht mehr fest und kompakt. Diese enorme Flüssigkeitsausscheidung führt zu einem stark erhöhten Verlust an Mineralien, die für das Funktionieren des Körpers unersetzlich sind. Sie müssten also vermehrt Mineralien zuführen. Sehr gut eignet sich daher bei Durchfall der Genuss von schwarzem Tee, der gesalzen und nicht gesüßt wird. Versuchen Sie, dazu einen Zwieback oder ein kleines Stück sehr dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt zu essen. Drei Tassen am Tag sollten genügen.

Möhrensuppe bremst den Durchfall

Gut bewährt als Hausmittel gegen Durchfall hat sich die Möhrensuppe. Die bereiten Sie folgendermaßen zu: 500 g Möhren gut reinigen und gar kochen, bis sie ganz weich sind. Dann durch ein Sieb pressen. Den entstandenen wässrigen Brei kräftig mit Salz würzen und auch etwas Traubenzucker dazu geben. Die Möhrensuppe über den Tag verteilt in kleinen Portionen essen. So gelangen die antibakteriellen Wirkstoffe der Möhren in den Darm. Dort saugen sie die an den Darmwänden befindlichen Giftstoffe (die verursachen den Durchfall) auf, so dass diese auf natürlichem Weg ausgeschieden werden können. So lagern Sie Möhren: kühl und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie etwa eine Woche haltbar. Das Grünzeug vorher abschneiden. Das verringert den Flüssigkeitsverlust und die Karotten bleiben länger frisch. Mit der Zeit verlieren Karotten nach und nach einen Teil ihrer Inhaltsstoffe.

Schüssler Salze gegen Durchfall

Den Durchfall kann man mit Medikamenten und guten Hausmitteln stoppen. Auch die Schüsslersalze gehören mittlerweile zu den Hausmitteln. Folgende Salze haben sich bei der Behandlung von Durchfall bewährt:

Nr. 3. Ferrum phosphoricum
Nr. 5. Kalium phosphoricum
Nr. 8. Natrium chloratum
Nr. 10. Natrium sulfuricum

Dazu kommen die Ergänzungssalze:

Nr. 13. Kalium arsenicosum
Nr. 14. Kalium bromatum
Nr. 19. Cuprum arsenicosum
Nr. 23. Natrium bicarbonicum
Nr. 24. Arsenum jodatum

Sie können alle passenden Salze bei Durchfall einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten bis der Durchfall weg ist. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Hier noch einige bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen den Durchfall angehen können:

  • Schütteln Sie aus einer Cola die Kohlensäure raus, lassen Sie sie lauwarm werden und trinken Sie dann die Cola in kleinen Schlucken. Dazu essen Sie eine Handvoll Salzstangen.
  • Essen Sie Reisschleim, in kleinen Portionen, mehrmals am Tag. Denn Schleim nur mit Wasser (niemals Milch) anmachen und leicht salzen, nicht zuckern.
  • Bereiten Sie sich einen Brei aus geröstetem Roggenmehl und abgekochtem Wasser zu, essen Sie davon stündlich ein bis zwei Esslöffel. Dazu trinken Sie einen Fencheltee.
  • Auch wenn es schwer fällt: Sie müssen bei Durchfall mehr trinken als sonst, weil der Körper durch den meist flüssigen Durchfall sehr viel Wasser verliert. Mindestens drei Liter stilles Mineralwasser (nie kalt) und lauwarmen Tee.
  • Übergießen Sie zwei Teelöffel Bohnenkraut mit einem Viertelliter kochendem Wasser, ziehen und dann abkühlen lassen, davon täglich zwei bis drei Tassen trinken bis der Durchfall weg ist. Nicht für Kinder geeignet.
Kategorien
Hausmittel

Hausmittel gegen Depressionen

 

11 Tipps gegen Depressionen

  1. “Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.” Der Spruch ist uralt – und eine tolle Lebensweisheit. Denn Eifersucht gleitet sehr schnell ab in Aggression – oder Depression. Also lassen Sie Eifersucht gar nicht erst aufkommen, suchen Sie bei Zweifeln am Partner sofort die klärende Aussprache.
  2. Dass Johanniskraut ein Stimmungsaufheller ist, das weiß man schon seit Jahrhunderten, wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Johanniskraut-Tee (Apotheke).
  3. Sie fühlen sich mies, traurig und niedergeschlagen? Dann gönnen Sie sich doch ein Lindenblütenbad. Kochen Sie drei Handvoll Lindenblüten in einem Liter Wasser etwa 20 Minuten auf. Seihen Sie den Sud durch und gießen Sie ihn ohne die Lindenblüten in Ihr Badewasser. Dieses Bad etwa eine halbe Stunde lang genießen, dann ins Bett gehen. Am nächsten Morgen lacht auch Ihrem Gemüt wieder die Sonne.
  4. Bei Sport und Ausdauerbewegung (Radfahren, Laufen, Schwimmen) werden im Gehirn glücklich machende Botenstoffe und Hormone frei gesetzt – so werden Sie depressive Gedanken los.
  5. Bei Depressionen spielt das autonome Nervensystem eine große Rolle. Ein wichtiger Strang verläuft auf der Fußsohle. Machen Sie sich ein Fußbad, massieren Sie dann Ihre Füße. Besonders den Punkt in der Mitte der Fußballen.
  6. Alkohol löst traurige Gedanken auf, macht die Welt rosiger. Aber Vorsicht: Belassen Sie es bei max. einem halben Liter Bier oder zwei Glas Wein. Ein richtiger Alkoholrausch kann Sie noch tiefer in die Depression stürzen.
  7. “Allein ist es auch im Paradies langweilig,” sagt der Volksmund. Recht hat er. Denn Langeweile führt zum Grübeln, und das führt in die Depression. Also rein in die Gesellschaft, gehen Sie unter Menschen, sprechen Sie über die Dinge, die Sie bedrücken.
  8. Nehmen Sie täglich einmal eine Messerspitze pulverisierte Kalmuswurzel, aufgelöst in etwa 250 ml Wasser als Getränk ein.
  9. Mischen Sie folgende Kräuter zu gleichen Teilen: Brennnessel, Schafgarbe, Helmkraut, Birkenblätter und Ackerschachtelhalm. Eine Tasse Wasser mit einem gehäuften Teelöffel dieser Mischung aufkochen, abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen. Vor jeder Mahlzeit trinken. Wenn Sie süßen wollen, dann mit Honig.
  10. Kochen Sie eine Handvoll frische Salbeiblätter in 0,5 Liter Wasser auf und lassen Sie die Mischung ca, 20 Minuten ziehen. Dann ab gießen und abkühlen lassen. Diesen See füllen Sie in eine Flasche aus dunklem Glas und geben je eine Prise Zimt, Ingwer, Nelken und ein kleines Stück Angelikawurzel dazu. Dann geben Sie 100ml Portwein dazu. Die Mischung an einem kühlen Platz aufbewahren. Wenn Sie sich depressiv fühlen ein Schnapsglas davon Morgens und am Abend trinken.
  11. Essen Sie zwischendurch eine Banane. Durch deren Inhaltsstoffe werden Glückshormone freigesetzt, die trüben Gedanken verschwinden.
Kategorien
Herz-Kreislauf

Durchblutungsstörungen Hausmittel

Weil das Problem so groß ist, sollten Sie vor allem vorbeugend dagegen angehen. Dabei helfen Ihnen Medikamente und viele gute Hausmittel.

Dennoch: Bei Durchblutungsstörung ist unbedingt der Arzt aufzusuchen. Sehr oft treten im Alter Durchblutungsstörungen der Netzhaut auf. Mehrere Studien haben ergeben: Hier kann der Ginkgo-Baum – der älteste Baum der Welt – helfen. Der hochdosierte Craton-Extrakt aus dem Ginkgo- Baum baut die Durchblutung wieder auf, indem er die Gefäße regeneriert. Es gibt den Ginkgo-Extrakt in Tablettenform in der Apotheke.

Da schauen wir uns doch mal im Kräutergarten der Natur um, was wir das gegen Durchblutungsstörungen finden. Zum Beispiel diesen Waldmeister-Tee: Einen TL Waldmeister mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. Abkühlen, Schluck für Schluck langsam trinken.

Oder: Mischen Sie getrocknete Ringelblumen, Gänseblümchen und Stiefmütterchen-Kraut zu gleichen Teilen. Einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufkochen und fünf Minuten lang ziehen lassen, dann absieben. Langsam trinken. Das unterstützt die Therapie bei einer Durchblutungsstörung. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen empfahl vor vielen hundert Jahren bei Durchblutungsstörungen Fenchel, Gundelrebenkraut und Habichtskraut.

Gegen Durchblutungsstörungen sind auch Einreibungen ein bewährtes Hausmittel. Durch Einreibungen mit Rosmarinöl kann man die Durchblutungsstörungen und damit die Leistung der Muskeln verbessern. Arterielle Probleme werde dadurch auch behoben, Herzinfarkt und Arteriosklerose positiv beeinflusst. Machen Sie Einreibungen mit Latschenkieferöl. Das gilt vor allem für die Beine. Auch Kampfer-Destillat ist gut zum Einreiben. Das hilft den Arterien und verhindert Durchblutungsstörungen.

Weitere bewährte Hausmittel bei Durchblutungsstörungen:

  • Hören Sie sofort mit dem Rauchen auf. Nikotin verengt die Gefäße, die Durchblutung wird behindert.
  • Nehmen Sie das Schüßler Salz Nummer 3: Fördert die Durchblutung, stärkt damit das Immunsystem und hilft bei der Wundheilung.
    Mischen Sie getrocknete Ringelblumen, Gänseblümchen und Stiefmütterchen-Kraut zu gleichen Teilen. Einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufkochen und fünf Minuten lang ziehen lassen, dann absieben. Langsam trinken. Das unterstützt die Therapie bei einer Durchblutungsstörung.
  • Vom Knoblauch wissen wir unter anderem, dass er enorm die Durchblutung fördert und unsere Gefäße jung, elastisch und gesund erhält. Ein bis zwei Zehen am Tag wirken Wunder. Oder Knoblauchpulver aus der Apotheke. Das sollten Sie beginnen, sobald bei Ihnen Symptome einer Durchblutungsstörung festgestellt wurden.
  • Massagen fördern die Durchblutung und beheben arterielle Probleme.
  • Machen Sie an jedem Morgen in der Dusche ein Wechselbad: Kühl-lauwarm, heiß. So beugen Sie einem Gefäßverschluss vor.
  • Die Haut kräftig mit einer Massagebürste rubbeln., das wirkt auch bei Bluthochdruck.
  • Das Koffein im Bohnenkaffee verengt die Gefäße und behindert die Durchblutung. Dann droht ein Schlaganfall.
  • Sie müssen viel trinken, um das Blut flüssig zu erhalten.
  • Weder ihre Schuhe, noch Handschuhe oder Kleidung dürfen eng sein. Das behindert den Blutfluss.
  • Das einfachste Hausmittel bei einer Durchblutungsstörung: Ballaststoffreich und fettarm essen.