Rosmarin

Es lässt den Braten duften und uns das Wasser im Mund zusammenlaufen: Rosmarin, das wunderbarste Gewürz der Mittelmeerküche. Und er hat gewaltige Heilkräfte. Das wussten schon die Menschen der Antike, würzten und heilten mit Rosmarin. In Griechenland war er der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Im Mittelalter wurde in Krankenstuben Rosmarin gelegt, um die Luft zu reinigen. Geerntet werden die Blätter (Nadeln) des Rosmarins den ganzen Sommer über. Aus den Blüten wird das Rosmarinöl gemacht. Die frischen Blätter werden in der Küche verarbeitet.

Die Wirkung des Rosmarin

  • Er aktiviert Herz und Kreislauf
  • Er hilft bei niedrigem Blutdruck, kalten Händen und Füssen
  • Rosmarin macht frisch, er vertreibt Müdigkeit, Erschöpfung und Trägheit
  • Als Tee aktiviert er die Galle und die Leber
  • Er behebt Verdauungsstörungen
  • Zwöffingerdarm und Magen weden durch den Genuss von Rosmarin gestärkt
  • Das Rosmarinöl hilft gegen rheumatische Schmerzen
  • Ebenso auch bei Nervenschmerzen
  • Rosmarin regt die Durchblutung an
  • Er stärkt die Muskeln, man bringt bessere Leistungen
  • Er hilft gegen Muskelkater
  • Rosmarin in die Kopfhaut einmassiert stärkt die Gedächtnisleistung

Die heilende Inhaltsstoffe des Rosmarin

  • Er hat ätherische Öle mit wichtigen Heilstoffen
  • Eukalyptol und Alpha-Pinen
  • Dazu Kampfer, Borneol und Verbenon (die machen den markanten Geruch)
  • Rosmarinsäure, die Bitterstoffe Rosmanol und Carmosol sind für den bitteren Geschmack verantwortlich
  • Rosmarin hat viel von den Flavanoiden Luteolin und Apigenin

Zwei Rezepte mit Rosmarin

Rosmarintee

Zutaten:
Getroclnete Rosmarinblätter, kaltes Wasser

Zubereitung:
Einen gehäufter Teelöffel Rosmarinnadeln gut waschen, mit einem Viertelliter kaltem Wasser auf den Herd stellen, einmal kurz aufkochen, sofort durchseihen und lauwarm trinken

Rosmarinkartoffeln mit Schafskäse

Zutaten für vier Personen:
Ein Kilo Kartoffeln, ein Achtelliter Olivenöl, 250 g grüne Bohnen, Salz, Pfeffer, zwei Knoblauchzehen, zwei Zweige Rosmarin, 200 g Schafskäse.

Zubereitung:
In Scheiben geschnittene Kartoffeln im heißen Öl fünf Minuten braten. Zudecken, bei mittlerer Hitze zehn Minuten weiter garen lassen. Dann etwas vom Öl abgiessen. Inzwischen Bohnen putzen, und in wenig Wasser ca. sechs Minuten garen. Knoblauchzehen klein schneiden. Mit den gehackten Rosmarinnadeln zu den Kartoffeln geben. Nochmals sechs Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Bohnen dazu geben, mit dem zerbröselten Schafskäse bestreuen.