Hausmittel bei Reizblase

Auch so eine Krankheitserscheinung die immer noch mit einem Tabu belegt ist: Man spricht da nicht gerne darüber. Warum, ist nicht erklärbar. Eine Reizblase ist eine natürliche Erkrankung de Organismus. Wer davon betroffen ist, der muss leiden, der muss Unbequemlichkeiten ertragen, der gerät manchmal sogar in eine soziale Ächtung. Dabei können sich Menschen mit dem Problem Reizblase – davon gibt es sehr viel mehr, als bekannt ist – in vielen Fällen selber helfen. Denn gegen das Problem Reizblase gibt es sehr viele gesunde Hausmittel.

Es gibt so gut wie kein gesundheitliches Problem, bei dem man mit der richtigen Ernährung nicht Abhilfe schaffen kann. So ist es auch bei der Reizblase. Da ist es zum Beispiel sehr hilfreich, wenn Sie jeden Abend zwei EL  grünschalige weiche Kürbiskerne essen. Sie enthalten Phenylglykoside. Das sind Pflanzenhormone, welche die Blase stärken. Unterstützt werdn sie von den Wirkstoffen Sitosterin und Delta-7-Sterole, die sich auch positiv auf die Prostata-Vergrößerung des Mannes auswirken. Sehr positiv ist auch der Genuss der Cranberry-Früchte, täglich eine Handvoll genügt.
Ein Hausmittel bei Reizblase ist auch das Blasen-Training, bei dem der Unterbauch in Abständen von 3 Stunden mit der Hand gestrichen und geklopft wird. Damit wird ein Reflex ausgelöst, der die Blasen-Entleerung einleitet. Das Blasen-Training muss unter ärztlicher Anleitung durchgeführt werden. Regelmäßiges Beckenboden-Training stärkt die entsprechenden Muskeln und verhindert und bekämpft Reizblasen-Beschwerden. Es gibt die Möglichkeit einer Akupunkturbehandlung bei Reizblase. Ebenfalls gut: Trainieren Sie Ihre Blase durch regelmäßiges Harnlassen zu bestimmten Zeiten. Legen Sie sich eine Wärmflasche abends auf die Blase.
Natürlich spielen Tees als Hausmittel bei Reizblase eine grosse Rolle. Übergießen Sie je einen Teelöffel Schwarztee, Frauenmantel und drei Fäden echten Safran mit einer Tasse fast kochendem Wasser. Sieben Minuten ziehen lassen, durchseihen und abkühlen lassen, in kleinen Schlucken trinken. Zwei bis drei Tassen am Tag. Kochen Sie Heublumen auf, tränken Sie ein Leintuch mit dem Sud und legen Sie es möglichst heiß auf die Blasengegend.

Weitere bewährte Hausmittel gegen Reizblase:

  • Bei einer Reizblase ja nicht die Flüssigkeitszufuhr verringern. Im Gegenteil: Zweieinhalb Liter pro Tag sind das Minimum.
  • Verzichten Sie auf Kaffee, auf jeden Fall sollten Sie den Konsum einschränken.
  • Machen Sie eine Kur mit Bärentraubenblättern (Tee oder Präparate).
  • Sie sollten sich niemals auf einen kalten Sitz (Stein, Boden etc.) setzen.
  • Halten Sie den Unterleib und die Nieren schön warm.
  • Trinken Sie nur stillesMineralwasser oder besser ungesüßte Kräutertees. Mineralwasser mit viel Kohlensäure ist schlecht für die Reizblase,
  • genau so wie Kaffee, Wein und kohlensäurehaltige Frucht-Limonaden.
  • Trinken Sie täglich drei Glas Preiselbeersaft.
  • Rücken Sie dem Problem mit autogenem Training zu Leibe.
  • Sieben Tropfen Propolistinktur auf einen Würfelzucker geben und dreimal täglich nehmen.
  • Für einen Tee werden ein bis zwei Esslöffel Birkenblätter mit einer Tasse heißem Wasser übergossen, nach etwa 15 Minuten abseihen. Drei- bis viermal täglich eine Tasse Tee zwischen den Mahlzeiten trinken.
  • Machen Sie eine Kur mit Zinnkrauttinktur.
  • Täglich zwei Tassen Tee aus Brennesselkraut.