Hausmittel für Raucherentwöhnung

Das Rauchen, die Nikotinsucht – absolute Schwerpunkthemen, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Süchtige Raucher rauchen sich selbst in Lebensgefahr. Denn wer raucht, der führt seinem Körper Nikotin und krebserregende Feinstoffpartikel zu. Nikotin ist ein starkes Gift, es kann in reiner Form einen Menschen sehr schnell töten. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. Die Herztätigkeit wird beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich, das Durchblutungssystem wird gestört.

Die schwerwiegendsten Folgen für Rauchen sind:

  • Chronische Bronchitis (Raucherhusten)
  • Arteriosklerose
  • Krebs, vorwiegend Lungenkrebs
  • Schwere Durchblutungsstörungen (Raucherbein)

Wenn sich bei Ihnen folgende Symptome zeigen, dann sollten Sie schleunigst mit dem Rauchen aufhören:

  • Häufiger Husten mit Auswurf
  • Luftnot schon bei kleinen körperlichen Anstrengungen
  • Schmerzende Beine beim gehen
  • Herzstiche oder Herzschmerzen bei Anstrengungen.

Gegen das Rauchen helfen Ihnen auch gesunde Hausmittel:

Raucherentwöhnung: 21 Tipps um rauchfrei zu werden

  1. Machen Sie Inhalationen, die Ihre Bronchien vom Schleim befreien.
  2. Akupunktur hilft beim Abgewöhnen. Die Punkte liegen am Ohr und bewirken, daß Ihnen die Zigarette nicht mehr schmeckt.
  3. Wenn Sie schon viele Möglichkeiten probiert haben, es aber nicht geschafft haben, dann sollten Sie es mit Hypnose versuchen.
  4. Wenn Sie das Verlange spüren, dann machen Sie einen scharfen Spaziergang von anderthalb bis zwei Kilometer Länge. Tief durchatmen, das bringt Sauerstoff in Ihren Körper.
  5. Machen Sie am Arbeitsplatz folgende Übung: Die Hände vor der Brust rhytmisch zusammenpressen oder die Finger ineinander verhaken und auseinander ziehen.
  6. Ihre Ausrede bisher: „Nach einer Zigarette kann ich mich besser konzentrieren.“ Machen Sie deshalb einfach Konzentrationsübungen.
  7. Trinken Sie beim Rauchen Milch: Die harmoniert nicht mit dem Geschmack von Zigaretten, das Rauchen ist kein Genuß mehr.
  8. Stellen Sie Ihre Ernährung um: Nach einer Fleischmahlzeit schmeckt die Zigarette, nach Obst, Gemüse und Milchprodukten nicht mehr.
  9. Wenn Sie eine Entwöhnungskur machen, dann b rauchen Sie einen „Paten“, der Sie überwacht.
  10. Schließen Sie sich einer Gruppe Entwöhnungswilliger an: In Gemeinschaft ist man stärker.
  11. Vermeiden Sie die Art von Stress, bei dem Sie automatisch zur Zigarette greifen.
  12. Machen Sie nicht den Fehlern statt zur Zigarette zum Alkohol zu greifen.
  13. Treiben Sie Ausdauersport, egal welchen.
  14. Sie schaffen den Blitz-Entzug nicht? Dann machen Sie folgendes: Reduzieren Sie nach und nach die Zahl der gerauchten Zigaretten – und erhöhen Sie gleichzeitig nach und nach Ihr sportliches Pensum.
  15. Schmeißen Sie alles weg, was mit dem Rauchen zu tun hat: Feuerzeug, Aschenbecher, Streichhölzer etc.
  16. Bewahren Sie ja nicht eine „Schachtel für den Notfall“ auf. Wenn die zur hand ist, dann haben Sie jeden Tag mehrmals einen „Notfall.“
  17. Wenn die Gier nach Nikotin über Sie kommt, dann lutschen Sie schnell zuckerfreie Eukalyptus-Bonbons.
  18. Oder Sie trinken ganz schnell einen halben Liter Wasser.
  19. Machen Sie ganz tiefe Atemzüge und blähen dabei Ihren Bauch auf.
  20. Essen Sie reichlich Tomaten, Auberginen, Blumenkohl und Pellkartoffel. Diese Gemüsesorten enthalten nämlich geringe Mengen an Nikotin, erhalten einen leichten Nikotinspiegel im Blut und beugen damit Entzugserscheinungen vor.
  21. Umsteigen auf die angeblich unschädliche Wasserpfeife ist Blödsinn: Nikotin bleibt Nikotin.

 

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