Hausmittel gegen kalte Füße

Mit das Unangenehmste am Winter sind kalte Füße. Das könnte man ja noch auf die kalte Temperatur schieben und sagen: „So ist es eben im Winter.“ Aber das Problem haben ja viele Menschen auch unabhängig von der Jahreszeit. Sobald es kühler wird, meldet das Gehirn: „Es ist kalt an den Füßen.“ Vor allem in der Nacht, wenn man im Schlaf die Füße unbewusst unter der Zudecke ins Freie streckt. Kalte Füße sind Warnungen dafür, daß die Durchblutung nicht mehr funktioniert, das der Kreislauf nicht in Ordnung ist. Mit kalten Füßen beginnen viele Erkältungskrankheiten, vor allem im Mund-Rachenraum. Helfen Sie diesem lästigen Problem doch einfach mit gesunden Hausmitteln ab. Denn da gibt es viele.

Das hilft gegen kalte Füße

  1. Machen Sie im Sommer morgens zehn Minuten barfuß Tautreten im Gras. Im Winter Schneetreten. Aber das nur so lange, wie Sie es aushalten.
  2. Füllen Sie die Badewanne wadentief mit Wasser (16 bis 18 Grad), gehen Sie darin im Storchenschritt ein bis zwei Minuten herum. Dabei den einen Fuß immer ganz aus dem Wasser ziehen. Zwei bis dreimal wiederholen. Macht Sie morgens fit und abends müde.
  3. Stellen Sie sich in die Badewanne und beginnen Sie, die Beine von unten nach oben zu duschen. Beginnen Sie mit ca. 32 Grad und steigern Sie innerhalb von 20 Minuten die Temperatur bis es Ihnen zu heiß wird. Anschließend die Füße gut abtrocknen, Schafwollsocken anziehen und ins Bett gehen.
  4. Rollen Sie jeden Abend Ihre Füße ca. sieben Minuten auf einem Igelball.
  5. Sie wachen nachts auf, weil Sie kalte Füße haben? Dann klemmen Sie Ihre „Eisfüße“ abwechselnd in die Kniekehle des anderen Beines.
  6. Übergießen Sie einen Teelöffel Rosmarinblätter mit einer Tasse kochendem Wasser, sieben Minute ziehen lassen, dann trinken. Zweimal am Tag anwenden.
  7. Schneiden Sie Ingwer in dünne Scheiben, übergießen Sie diese mit kochendem Wasser, ziehen lassen und heiß eine Tasse trinken. Sie werden von Wärme am ganzen Körper durchströmt.
  8. Stecken Sie in die Zwischenräume der Zehen jeweils einen Finger und bewegen Sie diese kräftig. Das fördert die Durchblutung.
  9. Massieren Sie Ihre Füße und die Waden aufsteigend mit einem rauhen Massagehandschuh.
  10. Machen Sie folgende Bürstenmassage: Beginnen Sie an der rechten Fußaußenseite bis zum Oberschenkel mit kreisenden Bewegungen. Dann kommt die Innenseite des rechten Beines dran. Dann kommt das linke Bein dran.
  11. Würzen Sie Ihr Essen scharf mit Chili (nicht, wenn Sie an Besenreisern leiden).
  12. Schlagen Sie die Beine beim Sitzen nicht übereinander.
  13. Reiben Sie die Füße vor dem Schlafengehen mit Rhizinussöl ein und ziehen Sie alte Socken über.
  14. Schneiden Sie zwei Knoblauchzehen sehr klein, mischen Sie sie mit Schweineschmalz, einen Tag ziehen lassen, dann abends die Füße damit einreiben.
  15. Nehmen Sie abends ein warmes Fußbad, geben Sie ins Wasser zwei Hände voll Holzasche und einen Esslöffel Salz.
  16. Machen Sie ein Fußbad und pressen Sie den Saft von zwei Zitronen hinein.
  17. Bereiten Sie sich ein Fußbad aus fünf Liter heißem Wasser und 20 g Senfmehl. Zehn Minuten baden.
  18. Tragen Sie genügend weite Schuhe mit festen Sohlen und warmen Socken (am Besten ist Schafwolle, auch wenn sie kratzt).
  19. In warmen Räumen die Schuhe ausziehen. Sonst schwellen die Füße an und beginnen zu schwitzen.
  20. Machen Sie abends ein Fußbad mit Latschenkieferöl.
  21. Geben Sie zwei bis drei Tropfen Zimtöl in Ihr Fußbad.
  22. Nehmen Sie regelmäßig Kombinationspräparate von Weißdorn und Knoblauch.
  23. Nehmen Sie einmal in der Woche eine Fußreflexzonen-Massage.
  24. 50g Thymian, 125g Walnussblätter, 50g Lorbeerblätter, 50g Efeublätter (Apotheke) mischen und mit 3Liter Wasser zum kochen bringen, abkühlen lassen. Anschließend fügt man noch 2 Esslöffel Kochsalz und 1 Esslöffel Natron hinzu. Dann ungefähr 10 bis 15 Minuten die Füße darin baden.