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Hausmittel

Die besten Naturmittel bei trockenen und brennenden Augen

Trockene und brennende Augen haben noch mehr Ursachen als die bereits erwähnten: Auch Kontaktlinsen, Abgase in den Großstädten, zu hoher Ozongehalt in der Luft (Sommermonate) oder beizender Rauch können zu einem Abriss des schützenden Tränenfilms auf den Augen führen. Ein abgerissener oder schadhafter Tränenfilm ist gefährlich. Er kann zur Austrocknung des Auges und zur Vernarbung und Eintrübung der Hornhaut führen. Dann lässt die Sehleistung stark nach. Ihr Tränenfilm besteht aus drei Schichten: Die äußere ist ein dünner Fettfilm, der verhindert dass die darunter liegende wässerige Schicht zu schnell verdunstet. In dieser Schicht wird das Auge mit Sauerstoff, Nährstoffen und Spurenelementen versorgt. Dann kommt die dritte Schicht, die Mucinschicht. Diese Schleimschicht liegt direkt auf der Augenoberfläche. Und sorgt dafür, dass Ihr Tränenfilm auf der Binde- und Hornhaut haftet – nur so können Nährstoffe und Sauerstoff zuverlässig zu deren Gewebezellen kommen. Natürlich gibt es ausser den künstlichen Tränenflüssigkeiten auch Naturmittel, die Ihre Augen vor dem Austrocknen schützen und das Brennen der Augen verhindern. Wir haben die besten für Sie ausgesucht.

Kartoffeln helfen bei trockenen Augen

Unsere Kartoffel ist nicht nur eines der wichtigsten Nahrungsmittel, sie wird auch in der Natur- und Erfahrungsmedizin bei vielen Erkrankungen als Naturheilmittel eingesetzt. Und helfen tut sie auch, wenn Sie nach stundenlanger Arbeit am Computer, nach konzentriertem Lesen und Lernen an brennenden Augen leiden. Sie hilft Ihnen, das Brennen wieder los zu werden. Schneiden Sie einfach eine rohe Kartoffel in etwa fünf Millimeter starke Scheiben. Legen Sie sich hin und decken Sie die geschlossenen Augen mit den Kartoffelscheiben ab. Diese Aktion sollte etwa 20 Minuten bis eine halbe Stunde dauern. In dieser Zeit sollten Sie die Kartoffelscheiben mehrmals gegen frische austauschen. Die beste Zeit ist vor dem Schlafengehen. Die wasserhaltigen Kartoffelscheiben verhindern ein Austrocknen der Augenoberfläche in der Nacht, das zu Entzündungen führen kann. Die Kartoffel enthält viel Flüssigkeit, die auf diesem Weg Ihre Augentrockenheit lindern kann. Ausserdem hat sie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine – alles Vitalstoffe die der Tränenflüssigkeit zugute kommen. Sie können auch zwei bis drei Kartoffeln fein reiben und den Brei möglichst kühl auf die geschlossenen Augenlieder legen. Noch ein helfender Kartoffelbrei: Stellen Sie aus einer heißen Pellkartoffel, einem Eigelb und etwas aufgekochter Milch einen Brei her den Sie abkühlen lassen. Wenn er kühl geworden ist auf die geschlossenen Augen geben und etwa eine Viertelstunde bis 20 Minuten einwirken lassen.

So macht Augentrost Ihre Augen wieder fit

Ihre Augen sind trocken, sie brennen, sie sind rot und die Augenlider geschwollen – da kann Ihnen Augentrost helfen. Das Heilkraut Augentrost hat seinen Namen, weil es bei trockenen und brennenden Augen ein sehr gut heilendes Naturmittel ist. In der Pflanzenheilkunde wird es schon seit Hunderten von Jahren bei trockenen und entzündeten Augen eingesetzt. Den Inhaltsstoffen von Augentrost wird eine antibakterielle, zusammenziehende und wundheilende Wirkung zugeschrieben. Das Augentrostkraut wird in Form von Umschlägen und Auflagen bei Augen- und Bindehautentzündungen, bei durch trockenen Augen ausgelöste Lidrandentzündungen, vor allem aber bei überanstrengten Augen und bei Augenbrennen eingesetzt. Einen Augentrosttee können Sie problemlos selber machen. Geben Sie zwei EL frisches (oder einen El getrocknetes) Augentrostkraut in eine Gefäß und gießen Sie einen halben Liter kochendes Wasser dazu. Dann zehn Minuten bis eine Viertelstunde zugedeckt ziehen lassen. Über den Tag verteilt trinken, das unterstützt die augenklärende Wirkung von innen. Äußerlich wird der Tee so angewendet: Mit dem abgekühlten Tee tränken Sie ein Wattepad bis es total nass ist und betupfen dann damit die Umgebung de Auges. Eine stärkere Wirkung hat ein Augenbad mit dem Augentrosttee. Geben Sie in eine Tasse abgekühlten Tee drei bis fünf Salzkörnchen, das gleicht den Tee dem Salzgehalt Ihrer Tränenflüssigkeit an. Dann den Tee sehr sorgfältig filtern, um alle Schwebeteilchen zu entfernen. Nun füllen Sie eine Augenbadewanne mit dem Tee, drücken diese gegen das Auge und öffnen ganz kurz das Auge, so dass die Augenoberfläche mit dem Tee in Berührung kommt. Das Auge wieder schließen und einige Zeit geschlossen halten. Danach einige Male blinzeln. Sie können auch diese Augenkompresse anwenden: 25 g getrocknetes Augentrostkraut mit 10 g gestossenem Fenchel mischen. Von der Mischung einen TL mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. In den warmen Tee zwei kleine Mullkompressen tauchen und diese zehn Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Drei- bis viermal am Tag anwenden.

Omega 3-Fettsäuren und Karotten verhindern trockene Augen

Klingt paradox, ist aber so: Gegen trockenen und brennende Augen kann man auch von Innen etwa tun. Beziehungsweise diese Beschwerden verhindern. Die Augengesundheit und der Tränenfilm lassen sich durch die richtige, gesunde Ernährung gut erhalten. Aber was brauchen Sie für Ihre gesunden Augen? Da sind vor allem die Omega-Fettsäuren 3 und 6 zu nennen. Die sind vor für die stabilisierende Fettschicht des Tränenfilms auf unserem Auge wichtig. Funktioniert diese Schicht nicht mehr, dann kommt es zu Rötungen, Juckreiz oder Brennen. Die Fettsäuren Omega 3 und 6 kann unser Körper nicht selbst herstellen, wir müssen sie über die Nahrung zuführen. Sie sind vor allem in diesen Lebensmitteln vorhanden: Hering, Lachs, Makrele, Schellfisch und Kabeljau. Wir finden Sie auch in Raps- und Leinöl und Walnüssen. Die wichtigen Fettsäuren Linolsäure, Gamma-Linolensäure und Arachidonsäure finden wir in den Omega 6-Fettsäuren. Diese wiederum in Sojabohnen, Sonnenblumenöl, Schweineschmalz, Gans, Distelöl und Amarant. Kinder bekommen oft zu hören: „Iss Karotten. Die sind gut für die Augen“. Das stimmt. Für einen funktionierenden Tränenfilm braucht das Auge Vitamin B6, das in Sardinen Kartoffeln und Grünkohl vorkommt. Und gegen trockene Augen Vitamin A (Retinol) das in Karotten (die enthalten auch Beta-Carotin), Kürbissen, Aprikosen, Spinat, Milchprodukten und Leber enthalten ist. Ganz wichtig für die Augenbefeuchtung ist das Vitamin B12. Das ist in Rinder-, Kalbs- und Schweineniere und Makrelen enthalten. Auch das Vitamin E wird im Kampf gegen trockene Augenbenötigt. Vitamin E finden Sie in Paprika, Spinat, Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl.

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Körperpflege

Die 4 besten Hausmittel zur Zahnaufhellung

Sie haben meist nur eine bescheidene Wirkung. Denn wir haben uns schon zu lange an unseren Zähnen versündigt. Aber bevor Sie nun zur brachialen Chemie greifen, zum „Bleaching“ mit aller Gewalt und oft katastrophalen Folgen – bedienen Sie sich doch aus dem Regal der gute alten Hausmittel zur Zahnaufhellung. Wir haben die fünf besten Hausmittel zur Zahnaufhellung für Sie rausgesucht.

Deshalb werden Ihre Zähne braun und unansehnlich

Sie werden älter, und Ihre Zähne immer unansehnlicher, sie werden gelb, manchmal sogar braun. Dieser Prozess setzt etwa ab dem 40. Lebensjahr ein. Der Grund: Der weiße Zahnschmelz wird durch Abnutzung immer dünner, das unter dem Zahnschmelz liegende Dentin schimmert durch, und das ist eben nicht strahlen weiß. Dieser Prozess wird durch unsere Lebensweise und durch unsere falschen Verhaltensweisen hervorgerufen und gefördert. Hier die wichtigsten Ursachen, warum Sie eine Zahnaufhellung brauchen könnten:
Da wären zum Ersten einmal die vorwiegend genutzten Getränke Kaffee, schwarzer Tee und der häufige Genuss von Cola und Limonaden. Ganz schlecht für die Farbe Ihrer Zähne ist das Rauchen, denn das macht gelbe/braune Zähne. Achten Sie auf Ihren Speichelfluss. Wenn Sie morgens mit trockenem Mund aufwachen, dann kann der Speichel seine Schutzfunktion für den Zahnschmelz nicht erfüllen – die verfärben sich. Fluorid ist eine wertvolle Substanz um die Zähne zu schützen. Bei einer Überdosierung ist aber leider das Gegenteil der Fall. Sie greifen auch bei kleinen Entzündungen und Erkrankungen zu antibiotischen Mitteln, oder Sie hatten in Ihrer Vergangenheit eine längere Behandlung mit Antibiotika – auch das kann die Zähne verfärben.
Nun gibt es ja viele Zahnpasten (eigentlich alle) die Ihnen ein blendendes Weiß versprechen. Vorsicht, denn die können Schleifmittel enthalten, die den Zahnschmelz abschmirgeln.

Mit Aktivkohle können Sie Ihre Zähne selbst aufhellen

Kohle und Zahnpflege, wie geht das denn zusammen? Ganz einfach: Wenn Sie ihre unansehnlich verfärbten Zähne wieder aufhellen wollen, dann können Sie zur Aktivkohle greifen. Medizinische Aktivkohle wird schon seit Jahrtausenden als Heilmittel angewendet. Sie hat eine außergewöhnliche hohe Bindekraft zum Aufsaugen von Giften, Chemikalien, Geruchsstoffen und Verschmutzungen. Sie ist in Apotheken erhältlich und nicht teuer. Wenn Sie Ihre Zähne mit Aktivkohle aufhellen wollen, dann ist das ganz einfach – und Sie können sich die teueren Weißmacher in Zahnpasten oder gar den Gang zum Zahnarzt zum Bleaching sparen. Geben Sie etwas Aktivkohlepulver auf Ihre nasse Zahnbürste und bürsten Sie die Zähne damit etwa drei bis vier Minuten. Sehr sanft und ohne Druck. Das gibt der Aktivkohle die Möglichkeit verfärbende Stoffe, wie zum Beispiel die Gerbstoffe von Kaffee oder Schwarztee, aufzunehmen und sie von den Zähnen zu entfernen. Es dauert nur wenige Anwendungen und schon merken Sie: Die Aufhellung meiner Zähne funktioniert. Aktivkohle hat keinen Eigengeschmack und entwickelt keinen unangenehmen Geruch. Sie sollten aber die Behandlung Ihrer Zähne mit Aktivkohle nicht allzu häufig anwenden, denn sie hat auch eine Schmirgelwirkung. Drei bis viermal die Zähne mit Aktivkohle putzen, das genügt schon zur Aufhellung.

Wieder helle Zähne durch Zitronen- und Orangenschalen

Ihre Zähne sind noch gut und stark, Sie können kräftig damit zubeißen, Ihr Zahnarzt ist zufrieden mit dem Zustand Ihres Gebisses. Aber die Farbe, oje oje: Ein trübes Gelb, das schon fast zum Braun hinneigt. Das gefällt Ihnen nicht, und Sie wollen etwas dagegen tun. Aber was? Ein professionelles Bleaching – das ist teuer und lässt mit der Zeit auch wieder nach. Außerdem ist es nicht gut für den Zahnschmelz. Aufhellende Zahncremes soll man auch nicht dauerhaft benutzen. Da hat uns die Natur ein ganz simples Mittel geschenkt: Orangen und Zitronen. Schälen Sie diese Zitrusfrüchte (es ist egal, welche Sie nehmen), nehmen Sie die Schalen und reiben Sie mit der Schaleninnenseite kräftig Ihre Zähne und das Zahnfleisch ein. Nicht länger als einen halbe Minute. Danach müssen Sie Ihre Zähne und den Mund sehr sorgsam mit Wasser ausspülen. Das machen Sie so lange, bis jeglicher saurer Geschmack aus Ihrem Mund verschwunden ist. Das ist wichtig, sonst geht die Fruchtsäure mit Ihrem Speichel eine Verbindung ein, die den schützenden Zahnschmelz schädigt. Schon nach wenigen Wochen werde Sie feststellen: Es hat geholfen, meine Zähne sind heller geworden und nicht mehr so hässlich verfärbt.Benutzen Sie für diese Zahnaufhellung bitte nur Bio-Früchte. Bei gespritzten Früchten könnten die Substanzen Ihre Mundschleimhäute belasten. Wenn Ihre Zähnen jedoch schon hochempfindlich sind und auf Reize wie kalt oder heiß oder süß oder sauer mit Schmerzen reagieren – dann ist diese Zahnaufhellung nicht zu empfehlen.

Ölziehen: Nach acht Wochen werden die Zähne heller

Kokosöl ist ein tolles Naturheilmittel. Es wirkt antibakteriell, kann Pilze bekämpfen und schützt die Haut und vor allem die Schleimhäute. Und es ist eine gesunde Sache für die Küche. In letzter Zeit ist das so genannte Ölziehen in Mode gekommen. Dabei wird Kokosöl im Mund durch die Zähne hin und her gezogen. Und zwar mindestens eine Viertelstunde bis 20 Minuten. Das desinfiziert und reinigt nicht nur den Mundraum und die Zwischenräume der Zähne von Essensresten und Bakterien – es verbessert auch die Qualität des so genannten Bio-Films, weil durch Ölziehen die Fettsäuren des Kokosöls schädliche Bakterien der Mundflora binden und diese dann eliminieren. Nach der Prozedur müssen Sie das Öl unbedingt wieder ausspucken und den Mund- und Rachenraum gründlich ausspülen. Machen Sie das Ölziehen täglich morgens bei nüchternem Magen. Um den Effekt zu verstärken können Sie es am Abend nach dem Zähneputzen wiederholen. Wenn Sie sich an die Regeln halten, dann werden Sie nach etwa acht Wochen den Erfolg dieser Zahnaufhellung bemerken.

Die richtigen Nahrungsmittel für die Zahnaufhellung

Unsere Zähne sind unsere Kauwerkzeuge. Sie kommen als erstes mit Nahrungsmitteln in Berührung wenn wir essen. Und erst wenn die Nahrung durch die Zähne zerkleinert wurde beginnt der Verdauungsprozess. Logischerweise hat also die Nahrung eine direkte Einwirkung auf die Färbung unserer Zähne. Mit der richtigen Ernährung werden Sie mit der Zeit wieder heller. Zuerst einmal, was Sie meiden sollten: Das Rauchen generell, den täglichen Genuss von mehreren Tassen Kaffee oder Schwarzen Tee. Oder jeden Tag Rotwein trinken. Alle diese Genussmittel hinterlassen auf Ihren Zähnen Farbstoffe, gemischt mit teilweise aggressiven Säuren die den weißen Zahnschmelz abtragen. Um Ihre Zähne hell zu halten ist eine mineralstoffhaltige Nahrung sehr wichtig. Dazu gehört vor allem Gemüse, das einen hohen Kalziumgehalt hat, wie zum Beispiel Fenchel oder alle Sorten grünes Blattgemüse. Genau so positiv wirkt sich eine hohe Zufuhr an Kalium und Magnesium auf die Färbung Ihrer Zähne aus: Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Aprikosen sind da besonders geeignet. Zu den Zahnaufhellern gehören auch Karotten, Kürbis und die immer öfter gegessenen Süßkartoffeln. Wenn Sie das regelmässig auf ihrem Teller haben, dann sorgen Sie für helle Zähne. Mandeln und Walnüsse sorgen mit ihren Vitalstoffenn ebenfalls für helle und schöne Zähne. Nicht zu vergessen sind Eiweiß aus natürlichem Joghurt und Bio-Eier aus der Freilandhaltung.

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Hausmittel Heilpflanzen

Arnikatinktur

Arnikatinktur Anwendung

Arnikatinktur ist das ideale Mittel zur natürlichen Behandlung von nicht blutenden Wunden. Die Tinktur verdünnen und direkt auf die betroffene Stelle geben. Bereits nach kurzer Zeit stellt sich die schmerzstillende und heilende Wirkung ein. Tragen Sie die Arnikatinktur nie auf eine offene Wunde auf, auch nicht in verdünnter Form.

Rezept Arnikatinktur

Zutaten:
30 Arnika-Blütenköpfe, ein halber Liter Weingeist oder Wodka/Korn.

Zubereitung:
Die Blüten mit dem hochprozentigen Weingeist/Schnaps ansetzen, einen Monat an einem warmen Ort aufbewahren, täglich schütteln. Die Tinktur hilft bei Insektenstichen, Verstauchungen und Prellungen. Im Verhältnis 1 : 3 mit Wasser verdünnen.

https://www.gesunde-hausmittel.de/arnika

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Hausmittel Magen & Darm

Hausmittel gegen Magenkrämpfe

Magenkrämpfe kommen oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie spüren einen stechenden Schmerz in Ihrem Bauch, der bis zur Brust und zum Rücken ausstrahlen kann. Sehr oft kommen zu diesen krampfartigen Schmerzen auch Durchfall oder Erbrechen. Die Ursachen dieser überfallartigen Magenkrämpfe können eine Magenverstimmung, eine Infektion, verdorbene Lebensmittel oder eine Entzündung der Magenschleimhaut sein, verursacht durch Bakterien oder unverträgliche Medikamente. Schlimmstenfalls sind es ein Magengeschwür, oder auch Krebs. Deshalb ist es gut, wenn Sie wissen: So verhindere und heile ich Magenkrämpfe. Für Sie haben wir die besten Hausmittel zusammen gestellt.

Mit Tee gegen die Magenkrämpfe

Wenn der Bauch krampft, dann hat Mutter Natur sehr gute Hausmittel für Sie bereitgestellt. Dazu gehören verschiedene Tees. Sie wirken krampflösend, entspannend und beruhigend. Der Klassiker ist der Kamillentee, er wirkt krampflösend und antientzündlich. Zubereitung: Zwei Teelöffel Kamillenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen. Der Tee sollte zehn Minuten zugedeckt ziehen, dann durchseihen. Bei Magenkrämpfen können bis zu drei Tassen täglich von dem Tee getrunken werden. Pfefferminztee hat mit seinem Wirkstoff Menthol eine krampflösende Wirkung. Zubereitung: Frische Pfefferminzblätter waschen, klein zupfen, mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lassen, dann trinken.

Die Süßholzwurzel enthält das Saponin Glycyrrhizin. Schneiden Sie eine Wurzel in kleine Stücke die Sie kurz aufkochen. Danach etwa zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Je süßer Sie den Tee haben wollen, desto länger müssen Sie ihn ziehen lassen. Den Süßholzwurzeltee nur schluckweise über den Tag verteilt trinken.Drei Kräuter die helfen: Anis, Fenchel und Kümmel. Mischen Sie die Samen zu gleichen Teilen und mörsern Sie diese kurz. Die Mischung (ein Teelöffel) mit einer Tasse kochendem Wasser aufbrühen. Auch dieser Tee hat eine entspannende, krampflösende Wirkung.

Heilerde löst Magenkrämpfe und verhindert sie

Heilerde kann bei Magenkrämpfen sowohl innerlich wie auch äußerlich angewendet werden. Rühren Sie Heilerde mit Kamillentee oder warmem Wasser zu einem Brei an, den Sie langsam trinken. Heilerde bindet Gifte und Schadstoffe und bringt Magen und Darm wieder in Ordnung. Sie kann auch als Wickel eingesetzt werden: Mit Heilerde und warmem Wasser einen Brei anrühren, diesen auf ein Tuch auftragen und auf den Oberbauch legen – das löst den Krampf. Diese Wirkung können Sie auch mit einer Leinsamenpackung erzielen.

Wärmende Kartoffelwickel gegen Magenkrämpfe

Generell ist Wärme gut, wenn Sie an Magenkrämpfen leiden. Kochen Sie Kartoffeln mit der Schale gar, zerdrücken Sie die heißen Kartoffeln und geben Sie den Brei auf Leintuch. Machen Sie daraus ein Päckchen, das Sie auf den schmerzenden Bauch legen. Wirken lassen, bis die Kartoffeln kalt geworden sind. So eine heilende Wärmepackung können Sie auch mit Salz herstellen: Das Salz langsam im Ofen bis auf etwa 50 Grad erhitzen, dann verpacken und auflegen.

Die richtige Nahrung verhindert Magenkrämpfe

Logischerweise haben Magenkrämpfe auch etwa mit der Verdauung zum tun. Auslöser ist meist eine fette und üppige Ernährung. Bei Auslandsreisen können es auch ungewohnte Gewürze sein. Wenn Sie zu Magenkrämpfen neigen, dann nehmen Sie leichte Suppen und vor allem Gewürze wie Kümmel, Ingwer und Fenchel in Ihren Speiseplan auf. Die Hauptbestandteile Ihrer Mahlzeiten sollten Reis, gedünstetes Gemüse oder Kartoffeln sein.

Pflanzliche Bitterstoffe sind ein gutes Mittel gegen Magenkrämpfe. Die finden wir vor allem in Salaten und Kräutern wie Löwenzahn, Radicchio und Chicorée. Und dann gewöhnen Sie sich langsames und gründliches kauen an. Wer sein Essen halbgekaut herunterschlingt, der muss mit Magenkrämpfen rechnen.

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Hausmittel

Hausmittel bei Angstzuständen

Angstzustände kommen meistens in der Nacht, wenn sich im Unterbewusstsein bestimmte Ängste sozusagen ins Bewusstsein drängen. Gegen solche Angst-Attacken hilft Ihnen dieser Tee: 20 g Baldrianwurzeln, je 10 g Hopfenzapfen, Melissenblätter, Pfefferminzblätter und 5 g Pomeranzenschale mischen. Drei Teelöffel mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen, trinken. Davon ein bis zwei Tassen vor dem Schlafengehen trinken. Auch ein Kräuterkissen neben dem Kopfkissen ist hilfreich. Verwenden Sie folgende Kräuter in einem Leinensäckchen: Hopfen, Rosmarin, Salbei, Hopfen, Thymian und Baldrian.

Generell sind viele Tees geeignet, die aufkommenden Angstzustände zu bekämpfen. Trinken Sie zum Beispiel einfach jeden Tag zwei Tassen Orangenblütentee. Oder am späten Nachmittage zwei Tassen Hopfenblütentee. Der Hopfen spielt auch bei diesem Tee eine Rolle: Mischen Sie 4 Teile Hopfenblüten, je 2 Teile Baldrianwurzel und Lavendel sowie 1 Teil Melissenblätter. 1 gehäufter Teelöffel wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Bei Bedarf 3 Tassen pro Tag trinken.

Sehr oft haben ständig wiederkehrende Angstzustände eine seelische Ursache. Da sind liebevolle Körperkontakte wie Schmusen, Streicheln oder Kuscheln mit dem Partner hilfreich – das vertreibt nämlich Ihre Angst. Schaffen Sie zuhause eine Zone der Geborgenheit, eine kuschelige Höhle, in die Sie sich bei Angst flüchten können. Ebenfalls sehr beruhigend ist es, wenn Sie immer mal wieder an Lavendel- oder Rosenöl riechen. Ganz wichtig ist es, über die Angstzustände offen zu reden. Sprechen Sie darüber mit dem Partner und mit Freunden. Sie können Angst durchaus auch mit Alkohol in Zaum halten. Aber da müssen Sie genau dosieren: Ein Glas zu viel, und die Angst packt Sie verstärkt.

Weitere Ratschläge gegen Angstzustände

  • Erhöhen Sie Ihre körperlichen Aktivitäten: Sport baut Glückshormone auf und Ängste ab.
  • Schokolade mit geringem Fett- und hohem Kakaoanteil hat denselben Effekt.
  • Gehen Sie mit Meditationen und Yoga gegen Ihre Angst an.
  • Nähern Sie sich der Ursache Ihrer Angst Schritt für Schritt, immer dichter: Je näher Sie kommen, desto mehr verliert sich die Angst.
  • Sie haben Angst vor einem Menschen: Stellen Sie ihn sich in Unterhosen vor.
  • Sie haben konkrete Ängste, zum Beispiel vor Operationen, vor dem Zahnarzt, vor dem Fliegen. Informieren Sie sich, machen Sie sich mit dem Thema vertraut. Es gibt Gruppentherapien, die Ihnen Ängste dieser Art nehmen.
  • Gehen Sie den Ursachen Ihrer Angst (notfalls mit einem Psychologen) auf den Grund.
  • Nehmen Sie nach Rücksprache mit dem Arzt Stimmungsaufheller wie Johannistropfen.
  • Machen Sie sich selbst stark. Denken Sie an Ihre Erfolge, an Schwierigkeiten die Sie gemeistert haben, an völlig hoffnungslose Situationen die Sie zum Guten gewendet haben.
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Haare Hausmittel Haut & Nägel

Apfelessig

Abnehmen ohne Apfelessig ist so gut wie undenkbar. Wie heißt es so schön im Volksmund “Sauer macht lustig”. Stimmt. Apfelessig aber ist auch gesund und macht Sie fit. Er reguliert Ihre Cholesterinwerte, er sorgt für eine flotte Verdauung und er hilft bei Diabetes weil er den Blutzuckerspiegel senkt. Damit reduziert Apfelessig auch die Gefahren durch die Diabetes-Folgekrankheiten. Und nun die grösste Überraschung: Apfelessig ist sauer – aber er hat eine basische Wirkung. Lesen Sie jetzt, warum Apfelessig Sie fit und gesund macht.

Apfelessig vor dem Frühstück trinken

Fangen wir mit “Wann” und “Wie” an. Ihre tägliche Ration Apfelessig nehmen Sie bitte jeden Morgen v o r dem Frühstück ein. Verdünnen Sie zweieinhalb TL naturtrüben Apfelessig mit einem Viertelliter lauwarmem stillen Mineralwasser oder gereinigtem Leitungswasser. Sie können auch noch einen halben TL Honig zusetzen. Das Gemisch zügig leeren. Eine Viertelstunde nach der Einnahme können Sie dann in aller Ruhe gemütlich frühstücken. Dieses Ritual wird schnell zu einer Gewohnheit, die Sie nicht mehr missen möchten.

Ihre Verdauung kommt schnell in Schwung

Die schnellste Wirkung – die Sie auch täglich merken werden – zeigt der Apfelessig-Drink bei der Verdauung. Die wird nämlich durch den Apfelessig angeregt. Er fördert die Bildung von Verdauungsflüssigkeit. Der Verdauungstrakt ist sehr aktiv und reagiert schnell auf die Inhaltsstoffe des Apfelessigs. Er macht auch schwere und fette Speisen leicht verdaulich. Wenn Sie unter Sodbrennen leiden hilft dieser tägliche Drink Ihnen auch: Er beruhigt den Säure-Basen-Haushalt, das Brennen verschwindet. Wenn Sie den täglichen Stuhlgang nach dem Apfelessig-Drink schon am Vormittag erledigen, dann sind Sie fit und unbelastet für denn ganzen Tag.

Hier das Rezept für den Apfelessig-Drink tagsüber

Für einen halben Liter (500 ml) benötigen Sie 250 ml stilles Wasser, drei EL naturtrüben Bio-Apfelessig, 180 ml Bio-Apfelsaft und den Saft einer Bio-Limette. Dieses Getränk ist stark basisch und reguliert den Blutzuckerspiegel. Trinken Sie zwischendurch immer wieder einen Schluck vor oder nach den Mahlzeiten, das kann Heißhungerattacken abmildern und verhindert, dass Sie zu schnell und zu viel essen. Die Zubereitung ist simpel: Alle Zutaten mischen, kühl halten und tagsüber schluckweise trinken. Der Drink hält sich mehrere Tage.

Mit Apfelessig besiegen Sie Juckreiz, Sonnenbrand und Schweißgeruch

Apfelessig hat eine starke antibakterielle Wirkung. Die verhindert, das Bakterien übel riechenden Schweiß an bestimmten Körperstellen (Achseln, Nacken, Füsse, Intimbereich) bilden. Ein großes Problem für sehr viele Menschen. Das immer häufiger auftritt, weil die Naturstoffe bei Unterwäsche, Socken und Hemden durch synthetische Materialien ersetzt werden. Schweißflecken in der Wäsche verschwinden, wenn Sie diese einen Tag in Essig einweichen. Bei juckenden Insektenstichen oder Hautausschlag tropfen Sie unverdünnten Apfelessig auf die juckenden Hautstellen und verreiben ihn vorsichtig. Auch wenn eine offene Wunde juckt kann Apfelessig helfen: Er lindert den Juckreiz, desinfiziert die Wunde und fördert ihre Heilung. Bei Sonnenbrand nehmen Sie ein mit Apfelessig getränktes sauberes Tuch und bedecken damit die verbrannten Stellen. So geht der Sonnenbrand schnell zurück.

Nehmen Sie Apfelessig ein und Sie haben weniger Hunger

Apfelessig ist nicht nur gut für die Verdauung, er ist auch ein wichtiger Diät-Begleiter wenn Sie abnehmen wollen. Seine Inhaltsstoffe sorgen dafür, das die Nährstoffe Ihrer Nahrungsmittel vom Körper besser verwertet werden. Dadurch sind Sie länger satt und brauchen weniger Nachschub an Nährstoffen. Die Folge: Sie essen weniger. Noch eine wichtige Hilfe: Da der Apfelessig auch Ihren Blutzuckerspiegel reguliert, haben Sie weniger Heisshungerattacken weil Sie in einen Zustand der Unterzuckerumg verfallen. Wegen dieser Eigenschaft kann Apfelessig auch eine bestehende Diabetesbehandlung unterstützen.

Apfelessig schützt auch vor Blasenentzündung

Der zu Essig vergorene Apfelwein hat eine starke antibakterielle Wirkung und kann Pilze aller Art vernichten. Bevor Sie zum Beispiel bei einer Blasenentzündung zu Antibiotika greifen, sollten Sie es mit Apfelessig versuchen. Dadurch wird die Vermehrung der Bakterien in der erkrankten Harnröhre vermindert, das schmerzhafte Brennen wird gelindert. Vorbeugend kann er sogar vor einer Lebensmittelvergiftung schützen. Deshalb wurde Apfelessig früher auch zum Haltbarmachen bei Lebensmitteln eingesetzt (Fleisch). Wenn Sie Fleisch vor der Zubereitung mit Apfelessig marinieren, dann töten Sie giftige Keime auf der Lebensmitteloberfläche ab.

Apfelessig für die Mund- und Zahnpflege

Rauer Rachen, entzündetes Zahnfleisch und die Zähne sehen auch nicht mehr so richtig strahlend weiß aus: An ihnen hat der Gilb gewütet und sie sind unansehnlich geworden. Und eine Stelle im Mundraum die Sie sich aufgebissen haben, die will und will nicht heilen. Nehmen Sie einfach mehrmals am Tag ein Glas Wassert, gießen einen halben TL Essig dazu und spülen Sie mit dieser Mischung gründlich Ihren Mund aus. Durch seine antibakterielle Eigenschaft lässt der Apfelessig die Entzündungen verschwinden – und mit seinen Säureverbindungen ist ein natürliches und zahnschmelzschonendes Bleaching möglich.

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Hausmittel Körperpflege

Damenbart entfernen: Diese 6 Tipps solltest Du kennen

Zupfen Sie Barthaare mit einer Pinzette aus

Wenn es nur einzelne Haare sind, die in Ihrem Gesicht sprießen, dann können Sie den kleinen Schönheitsfehler leicht mit einer Pinzette beheben. Straffen Sie die Haut um das Haar, packen Sie es mit einer schmalen Pinzette und ziehen Sie es mit einem Ruck mitsamt der Wurzel heraus. Es darf nicht abreißen, die Wurzel muss mit raus.

Epilieren ist besser als rasieren

Sie können sich natürlich auch rasieren – aber das muss dann jeden Tag geschehen, sonst lauten Sie mit einem Stoppelbart herum. Und der sieht nur bei Männern manchmal gut aus, bei Frauen gar nicht. Dazu kommt: Sind Ihre Haare dunkel, dann bleibt auch nach dem Rasieren ein dunkler Schatten zurück – Sie sehen dann aus wie ein frisch rasierter Mann. Die gute Alternative ist Epilieren. Dabei werden die Haare mit der Wurzel ausgerissen. Dann kann an dieser Stelle kein Haar mehr sprießen. Der Nachteil: Es wird Ihnen weh tun. Nach dem Epilieren muss die Hautsorgfältig und sanft gereinigt werden. Am besten mit einem sanften Desinfektionsmittel.

Damenbart entfernen mit Wachs

Kaufen Sie sich kalte Wachsstreifen (Drogerie, Apotheke). Diese Streifen brauchen Sie nur auf die befallenen Hautstellen drücken so dass die Haare erfasst werden. Danach abziehen. Bitte schnell, sonst dauern die Schmerzen länger an. Ihren Damenbart mit Heißwachs entfernen ist effektiver – aber auch schmerzhafter. Schmelzen Sie Wachskugeln zu einer weichen Masse und tragen diese warm und weich auf die Haut auf. Dort etwa acht bis 12 Minuten antrocknen lassen und schnell abziehen. Damit erfassen Sie viele Haare mit einem Ruck. Das ist sinnvoller.

Auch Zucker hilft beim Entfernen des Damenbarts

Wenn Sie kein Wachs haben, dann mischen Sie einfach Zucker mit Zitronensaft und kochen die Mischung auf. Wir das Gebräu zäh, dann tragen Sie diese Mischung (vorher abkühlen lassen) noch gut warm auf die Haut auf Lassen Sie sie antrocknen und abkühlen und ziehen Sie dann die Masse von der Haut ab. Auch bei dieser Prozedur werden die Haare mit der Wurzel entfernt. Es dauert dann etwa einen Monat, bis wieder welche nachwachsen. Dann müssen Sie wieder zu Zitronen und Zucker greifen und die Prozedur wiederholen.

Supermix gegen den Damenbart: Honig, Hafer und Zitrone

Mischen Sie Hafer, Honig und Zitronen zu einem dicken Brei, den Sie auf die behaarten Stellen auftragen. Damit versorgen Sie die Haut mit Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Der Honig liefert die Antioxidantien, der Hafer spendet Feuchtigkeit und reguliert den Ph-Wert und als Peeling entfernt er Hautschuppen. Die Zitrone macht die Haut nicht nur heller, sondern Sie bremst auch das Haarwachstum – Ihr Damenbart wird dünner.

So können Sie Barthaare selbst ziehen

Mit der Fadentechnik können Sie mehrere lästige Barthaare auf einmal ziehen. Mit einem Faden legen Sie einen Kreis um mehrere Barthaare, ziehen den Faden fest zu und ziehen sie mit der Wurzel heraus. Tut weh und ist ziemlich schwierig. Einfacher geht es mit einer Spirale, die Sie beim Kosmetiker oder in der Drogerie kaufen können. Die ist auch für Anfängerinnen geeignet.

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Erkältungskrankheiten

Hausmittel gegen Reizhusten

Wenn Sie vom Reizhusten geplagt werden, dann müssen Sie zusehen, das sie ihn schnell wieder loswerden, bevor er chronisch wird. Deshalb: Die besten Tipps und Hausmittel gegen den andauernden Reizhusten, der besonders schlimm ist, wenn es sich um einen trockenen Husten handelt.

Inhalieren hilft den Bronchien

Eines der besten und bewährtesten Hausmittel gegen den Reizhusten ist das Inhalieren. Die wohltuenden Dämpfe der verwendeten Kräuter und ätherischen Öle befeuchten Ihre Atemwege, die Inhaltsstoffe können direkt vor Ort wirken, bis hinein in die Bronchien. Außerdem werden bei trockenem Husten auch die Atemwege und Schleimhäute befeuchtet, das steigert deren Abwehrkraft. Besonders wirksam sind Kamille, Thymian, Salbei, Eukalyptus und Melisse. Es gibt fertige Inhalationslösungen aus der Drogerie oder Apotheke, die Sie ganz einfach anwenden können. So inhalieren Sie: Einen Topf Wasser zum Sieden bringen, so dass Dampf aufsteigt, jetzt die Kräuter oder ätherischen Öle hineingeben, den Kopf über den dampfenden Topf halten und mit einem Handtuch abdecken. Tief durch Nasen und Mund einatmen.

Ingwertee ist ein guter Helfer gegen Reizhusten

Bei einem durch eine Erkältung verursachten trockenen Reizhusten ist der Genuss von Kräutertees ein altbewährtes Hausmittel. Trinken Sie täglich drei Tassen (eine unbedingt vor dem Schlafengehen), dann haben Sie den Husten und die Erkältung bald im Griff. Als Hausmittel sind diese Tees geeignet: Spitzwegerich-Tee, Tee von Anis oder Thymian und der Melissentee. Seit einiger Zeit ist zu diesen uralten Hausmitteln auch der südostasiatische Ingwertee hinzugekommen. Alle Tees können Sie mit Honig süßen, am besten ist Fenchelhonig. Warme Milch mit Honig ist weniger zu empfehlen, weil die Milch die Atemwege verschleimt.

Hausmittel Knoblauch und Zwiebel gegen trockenen Husten

Was wären Hausmittel ohne das Wundergemüse Zwiebel und Knoblauch? Auch bei Reizhusten und trockenem Husten haben sie sich sehr bewährt. Auch wenn man nach ihrem Einsatz unangenehm riecht – sie helfen seht gut gegen den Reizhusten. Zum Beispiel der Zwiebelsirup: Schneiden Sie Zwiebeln in dicke Scheiben und bestreuen sie mit viel Zucker. Dann stehen und ziehen lassen, bis sich ein zäher Sirup gebildet hat. Von diesem Sirup nehmen Sie jeden Tag einen bis zwei Teelöffel. Dazu sollten Sie viel trinken. Jetzt zum Knoblauch als Hausmittel gegen Husten und Erkältung. Zerdrücken Sie ungeschälte Knoblauchzehen (fünf bis sieben Stück) und kochen Sie den Brei mit einem Viertel Liter Wasser auf. Damit es nicht zu grausam schmeckt, geben Sie den Saft einer Zitrone und drei Esslöffel Honig dazu. Diese Mischung erneut aufkochen, abseihen und jeden Tag drei Teelöffel einnehmen.

Bad mit ätherischen Ölen

Erkältung und Reizhusten kommen oft zusammen. Gegen beide Krankheiten helfen stärkende Bäder mit den ätherischen Ölen heilender Kräuter. Deren Wirkstoffe gelangen über die Haut in den Körper oder werden als vom Badewasser aufsteigende Dämpfe eingeatmet und können so ihre heilende Wirkung in den Atemwegen und Bronchien ausüben. Bleiben Sie etwa 20 Minuten im Badewasser, das Sie auf konstant 37 bis 38 Grad halten. Besonders geeignet als heilende Badezusätze sind: Eukalyptus-, Thymian-, Rosmarin- und Mentholöl.

Der heilende Kartoffelwickel

Bei den Hausmitteln haben sich Wickel vielen Jahrhunderten bewährt. Das gilt auch für den Reizhusten. Sehr gut ist ein sehr warmer Kartoffel-Wickel. Der löst den Schleim und mindert den Hustenreiz, das entlastet die Atemwege und heilt. So machen Sie den Wickel: Fünf mittelgroße Kartoffeln mit der Schale kochen, zerdrücken und in ein Leintuch wickeln. Auf Rücken, Brust oder Hals legen und einwirken lassen, bis das Kartoffelpaket kalt geworden ist. Die Hitze so dosieren, das der Kartoffelwickel nicht schmerzt oder zu Verbrennungen führt.

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Hausmittel

Stoffwechsel anregen mit Hausmitteln

Sie sehen – ein gut funktionierender Stoffwechsel ist von absoluter Wichtigkeit für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Natürlich gibt es gerade für Stoffwechselerkrankungen viele Mittel der Schulmedizin – aber es gibt eben auch gute natürliche Hausmittel die einen gesunden Stoffwechsel anregen.

Diese Gewürze regen den Stoffwechsel an

Sie essen gerne scharf, würzen mit Pfeffer, Chili und Paprika, verwenden auch Ingwer in Ihrer Küche – dann tun Sie bereits eine Menge für einen gesunden Stoffwechsel. Denn alle diese Gewürze sind natürliche Hausmittel, die den Stoffwechsel im Körper ankurbeln – in diesem Fall die so genannte Thermogenese. Denn sie bewirken, das Ihr Körper mehr Wärme produziert, und das frisst Energie. Um diese zu erzeugen wird die Fettverbrennung verstärkt – durch eben diese scharfen Gewürze, zu denen auch Curry zählt. Zwei bis drei Mahlzeiten in der Woche in denen die oben genannten Gewürze eine wichtige Rolle spielen – und schon haben Sie ihrem Stoffwechsel auf natürliche Weise geholfen.

Weitere natürliche Hausmittel für einen gesunden Stoffwechsel sind der Kaffee und der Tee, wobei Grüner Tee dem Schwarzen Tee vor zu ziehen ist. Gönnen Sie also zum Essen, oder auch mal zwischendurch, ein Tässchen Tee oder Kaffee. Denn die regen unseren Metabolismus – sprich Stoffwechsel – an. Vor allem aber die Energiegewinnung durch die Verbrennung von Kohlenhydraten und Fettsäuren. Generell ist es wichtig, das Sie Ihrem Körper immer ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung stellen. Das Minimum sind zweieinhalb Liter pro Tag.

Klares Wasser um Gifte auszuscheiden

Das beste Getränk für Ihren Stoffwechsel ist reines oder gefiltertes Quellwasser. Mit der Hilfe von reinem Wasser kann Ihr Körper die Umwelt-, Stoffwechsel- und Wohngifte so wie andere Schadstoffe aus unserer Umwelt auch wieder ausscheiden. Das ist wichtig, denn die so genannte “Verschlackung” durch schädliche Substanzen führt zu Fehlfunktionen und Krankheiten. Deshalb ist es wichtig, den Stoffwechsel anzuregen, damit es nicht zu Gift- und Schlackeneinlagerungen in unserem Körper kommt. Das Wasser sollte kühl sein, denn dann verbraucht der Körper Energie um es auf Körpertemperatur zu bringen. Das allein schon fördert den Stoffwechsel.

Abnehmen ist eine positive Angelegenheit, deshalb greifen viele zu Crash-Diäten: Hungerdiäten, einseitige Ernährung, enormes Herunterfahren der Nahrungszufuhr. Wenn das geschieht, schaltet der Körper auf Sparprogramm: Er fährt seinen Bedarf herunter und baut Energieverbraucher wie es die Muskeln sind, einfach ab. Das verlangsamt den Stoffwechsel dramatisch. Und ein verlangsamter Stoffwechsel ist schlecht für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers.

Fahren Sie den Stress hinunter

Wenn Sie in einer chronischen Stress-Situation leben (Ärger am Arbeitsplatz, Zukunftsangst, Beziehungsstress), dann wird der Stoffwechsel zuerst angekurbelt. Wird der Stress aber chronisch, dann gerät die Hormonbalance Ihres Körpers ins Wackeln, die metabolische Regulierung stimmt nicht mehr. Deshalb nehmen viele Menschen in Stress-Situationen zu. Sie müssen also Ihren Stress in den Griff kriegen, ihn herunter fahren.

Sport regt den Stoffwechsel gut an

Eines der besten natürlichen Hausmittel, den Stoffwechsel anzuregen ist Sport. Er fördert die Produktion von Mitochondrien in den Muskeln. Mitochondrien sind die Energie-Kraftwerke in den Körperzellen. Sie erzeugen Energie bei Bedarf und fördern so den Abbau von Fett und Kohlenhydraten. Das beschleunigt den Stoffwechsel und den Verbrauch von Kalorien die beim Sport “verfeuert” werden. Führt also zum Abbau von Kilos.

Je mehr Muskeln Sie haben, desto mehr Energie verbrauchen Sie. Selbst wenn Sie die Muskeln gar nicht brauchen, sie im Ruhezustand sind. Muskeln verbrennen am Tag rund 30 kcal pro Kilo Muskelmasse mehr, als das entsprechende Fettgewebe. Also sehen Sie zu, das Sie Fettgewebe in Muskeln umsetzen.

Vitamin C ist enorm wichtig

Um einen gesunden Stoffwechsel anzuregen, sollten Sie sich ballaststoffreich ernähren und vor allem mehr basisch. Ballaststoffreich sind alle Lebensmittel, die Pektine enthalten (z. B. Äpfel). Empfehlenswert sind auch Nahrungsmittel, die wenig Kalorien aber dafür viele Nährstoffe enthalten. Wie Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Fisch und fettarmes Fleisch. Ganz wichtig ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin C. Über den Tag verteilt immer mal Äpfel, Acerola-Kirschen, Orangen, Kiwi, Zitrusfrüchte, Spinat, Paprika oder Brokkoli essen. Und nicht vergessen: Das gute alte Sauerkraut.

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Bellenden Husten schnell los werden

Außerdem kann bellender Husten auch ein Vorbote des Keuchhustens oder der gefürchteten Kinderkrankheit Pseudokrupp sein. Es ist also wichtig, bellenden Husten schnell wieder los zu werden. Hier einige Ratschläge.

Sie müssen dem Patienten unbedingt das Atmen erleichtern. Dazu gehört eine klare und reine Luft. Also: Auch wenn der bellende Husten mit einer Erkältung verbunden ist Fenster öffnen und frische Luft in die Wohnung lassen. Konzentrierte Schadstoffe in der Luft – vor allem Tabakrauch – müssen unbedingt vom Patienten fern gehalten werden. See- oder Bergluft sind ideal. Vor allem müssen Nebellagen gemieden werden. Denn in der Nebelluft konzentrieren sich die Schadstoffe.

Die Malve ist eigentliche eine Zierpflanze für den Garten. Aber sie ist auch ein bewährtes Hausmittel gegen bellenden Husten, denn ihre Schleimstoffe wirken beruhigend auf entzündete Atemwege. Setzen Sie am Abend vier Teelöffel getrocknete Malvenblüten mit einem halben Liter kaltem Wasser an und lassen das Gebräu über Nacht ziehen. Am nächsten Tag abseihen, den Sud erwärmen und über den Tag drei Tassen trinken.

Bei bellendem Husten sammelt sich Schleim an, der nachts in die Atemwege hinabrinnt. Die ätherischen Öle von Fenchel, Anis und Thymian wirken schleimlösend und erleichtern das Abhusten. Bereiten Sie sich diesen Tee zu: Zehn Gramm Thymian mit je 20 Gramm Fenchel- und Anissamen mischen. Pro Tasse gießen Sie zwei Teelöffel dieser Mischung mit 200 ml kochendem Wasser auf, zehn Minuten ziehen lassen, mit Honig süßen und drei Tassen täglich trinken.

Nehmen Sie einen großen weißen Rettich und höhlen Sie ihn aus. In den Hohlraum geben Sie Honig und warten drei Stunden. In dieser Zeit zieht der Honig aus dem Rettich Saft und vermischt sich mit dem. Diese Mischung füllen Sie in eine dunkle Flasche und trinken zweimal täglich nach dem Essen ein kleines Gläschen. Auch Inhalieren mit Salz hilft, Ihren bellenden Husten schnell wieder los zu werden. Lösen sie zehn Gramm Meersalz in einem Liter kochendem Wasser auf. Den Kopf über den dampfenden Topf hängen und mit einem Handtuch abdecken. Zehn Minuten den Salzdampf durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen.

Eine schnelle Hilfe bei bellendem Husten kann auch der Huflattich bringen. Seine Blätter enthalten Schleimstoffe, die Entzündungen hemmen und festsitzenden Hustenschleim lösen. Machen Sie folgenden Tee: Zwei Teelöffel getrocknete Blätter fein schneiden und mit einer Tasse heißem Wasser übergießen. Dann fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Mehrere Tassen am Tag trinken, aber den Tee nicht länger als vier Wochen anwenden. Sie können dieses Naturmittel auch als Saft in der Apotheke beziehen.

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Leberwerte selbst natürlich senken

Der bekannteste Grund für überhöhte Leberwerte ist starker und ständiger Alkoholgenuss. Es ist auch der häufigste Grunde – aber es gibt auch noch andere Ursachen: Tablettenmissbrauch, Medikamente, Infektionen mit Parasiten, Bakterien oder Viren. Oder zu fettreiche Ernährung und eine Verengung der Gallenwege. Wenn Sie die Leberwerte auf Dauer nicht senken können, dann droht eine Leberzirrhose oder sogar ein Leberkrebs.

Der bekannteste Leberwert ist der Gamma GT-Wert. Er ist ein sehr empfindlicher Mess-Parameter. Der Normalwert für Männer liegt bei 60 U/l, der für Frauen bei 40U/l. Ein überhöhter Wert gibt einen deutlichen Hinweis für eine Leber- oder Gallenwegserkrankung.

Das einfachste Hausmittel um hohe Leberwerte selbst natürlich zu senken ist eine Einschränkung beim Alkoholgenuss: 40 Gramm reinen Alkohol für den Mann (ein Liter Bier), 20 Gramm für die Frau (ein halber Liter Bier) pro Tag. Und dann muss Schluss sein. Sie können natürlich an einem Tag auch mehr trinken. Aber dann sollten Sie immer wieder Trinkpausen einlegen, an denen Sie gar keinen Alkohol trinken. Auch den Genuss von tierischem Fett müssen Sie reduzieren. Mehr als 60 Gramm pro Tag dürfen es nicht sein.

Die Leber ist sehr regenerationsfähig und kann sich in wenigen Wochen gut erholen und eingelagertes Fett abbauen. Drei Naturmittel sind als Hausmittel bei zu hohen Leberwerten besonders gut geeignet: Die Artischocke, der Salbei und die Mariendistel.

Mariendistel schützt die Leberzellen

Mariendistel enthält den Wirkstoff Silymarin. Der fördert die Regeneration der Leberzellen und verhindert, das bereits geschädigte Zellen im Gewebe irreparabel werden. Ausserdem sorgt die Mariendistel durch die Stärkung der Leber für eine bessere Fettverdauung. Machen Sie eine mehrwöchige Kur mit Mariendisteltee oder mit Mariendistel-Präparaten aus der Apotheke.

Artischocken reparieren geschädigte Leberzellen

Die Artischocke ist eines der besten Hausmittel bei einer alkoholbedingten Fettleber. Ihre wichtigsten Inhaltsstoffe sind Cynarin und Cynaridin. Sie können lädierte Leberzellen reparieren, regen den Gallenfluss an (Fettverdauung) und fangen zellschädigende Freie Radikale ab. Essen Sie Artischocken als Beilage zu fettem Essen, machen Sie eine Kur mit Artischockenfrischsaft oder nehmen Sie Präparate, die aus Artischockenblättern hergestellt wurden.

Salbei gibt der Leber Kraft

Der Salbei ist wirklich ein Allheilmittel. Er enthält Bitterstoffe, die der Leber neue Kraft geben. Sie kann damit ein Überangebot an Fetten besser verarbeiten und verhindert deren Einlagerung in die Leberzellen. Trinken Sie eine Woche lang täglich von diesem Tee einen halben Liter: In einen halben Liter kaltes Wasser kommen eineinhalb Esslöffel getrocknete Salbeiblätter aus der Apotheke. Das Ganze aufkochen und drei Minuten kochen lassen. Durchseihen, in eine Wärmekanne füllen und über den Tag verteilt trinken.

Die Heublume spielt als Hausmittel bei zu hohen Leberwerten eine besondere Rolle. Bereiten Sie sich ein Wannenbad mit Heublumensud. Darin zehn Minuten lang bei 38 Grad baden. Danach den Oberbauch mit 42 Grad warmem Wasser abduschen, abtrocknen und eine Stunde im Bett ruhen. Auch der Heublumenwickel ist hilfreich. In kochendem Wasser überbrühen Sie zwei Handvoll Heublumen und lassen sie eine Viertelstunde ziehen. Dann ein Leintuch damit völlig durchfeuchten, auswringen und auf den Oberbauch legen. Darüber ein Baumwolltuch und ins Bett legen. Gut mit einer Mariendisteltee-Kur zu kombinieren.

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Magen & Darm

Hausmittel bei chronischer Darmentzündung

Bei einer chronischen Darmentzündung kommt es schubweise zu krampfartigen Unterbauchschmerzen, zu Blähungen, zu schmerzhaftem Stuhldrang (vor allem nachts), zu Müdigkeit und zu leichtem Fieber. Viele Patienten verlieren an Gewicht und an Appetit. Sehr oft ist der Durchfall auch blutig und mit Schleim durchsetzt. Durch eine chronische Darmentzündung kann die Darmhaut bis in ihre tieferen Schichten verletzt werden. Entzündliche Darmerkrankungen entstehen vermutlich durch ein Zusammenspiel von erblichen, psychischen und immunologischen Faktoren. Das Rauchen, Stress oder starke Belastungen können einen Krankheitsschub auslösen. Eine chronische Darmentzündung bedeutet ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. sie sollten sich also regelmässig auf bösartige Veränderungen im Darm untersuchen lassen.untersuchen lassen.

Als Hausmittel hat sich eine Kombination der Pflanzenstoffe von Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle bewährt. Myrrhe wirkt entzündungshemmend, desinfizierend und greift giftige Darmpilze an. Kamille wirkt antibakteriell, ist ebenfalls entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Kaffeekohle bildet eine große Oberfläche, bindet Schadstoffe, die mit ihr ausgeschieden werden. Bei der Myrrhe sind ätherische Öle, Gerb-und Bitterstoffe die wichtigsten Inhaltsstoffe.

Auch schleimstoffhaltige Kräuter wie Eibischwurzel oder Spitzwegerich gehören zu den Hausmitteln die bei chronischer Darmentzündung helfen. Sie legen eine schützende Schleimschicht über die entzündeten Stellen. Hilfreich sind auch Brombeerblätter (Tee) oder Tormentill (Blutwurz). Ein wichtiges Hausmittel gegen eine Darmentzündung ist auch der Tee aus Eichenrinde. Eichenrinde wirkt entzündungshemmend und zieht die Schleimhäute zusammen, das beschleunigt die Heilung.

Ist die Darmentzündung bakteriell bedingt, dann ist natürliche Hefe ein gutes Hausmittel. Sie scheint das Anheften von Krankheitserregern an die Darmwand zu verhindern. Da sich eine chronische Darmentzündung oft durch abfallartigen Durchfall äussert, sollten Sie viel trinken und die Flüssigkeit zu ersetzen. Kochen Sie sich eine Möhrensuppe: 500 g Möhren weich kochen und durch einen Sieb pressen. Den wässerigen Brei gut salzen und etwas Traubenzucker dazu geben. Über den Tag verteilt in kleinen Portionen essen.

Oder Sie bereiten sich dieses Hausmittel zu: Rösten Sie Roggenmehl kurz an und geben Sie abgekochtes Wasser dazu, bis ein fester Brei entsteht. Davon essen Sie jede Stunde einen bis zwei EL voll und trinken Fencheltee dazu. Machen Sie eine Kur mit Baldriantee: Zwei Wochen lang täglich drei Tassen lauwarm trinken.

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Herz-Kreislauf

Herzstolpern Hausmittel

Eine natürliche Ursache für Herzstolpern sind Blähungen. Die können sogar Herzschmerzen hervorrufen. Der Grund: Durch eine gestörte Verdauung kommt es zum einer Gasansammlung im Bauchraum. Diese drückt das Zwerchfell nach oben, es kommt zu einer Beengung des Herzens, der Herzschlag gerät ins stolpern. Vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln oder Rohkost. Setzen Sie Ihrem Essen Kümmel zu. Mischen Sie Fenchel, Kümmel, Anis und Koriander zu gleichen Teilen und bereiten Sie sich aus der Mischung einen Tee zu, den Sie nach jeder Mahlzeit trinken sollten (Ein TL der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen).

Hilfreich sind natürlich auch Bitterstoffe, die bei der Fettverdauung Blähungen verhindern. Die finden Sie in Rucola, Chicorée, Endivien und Radicchio. Die sollten Sie vor der Mahlzeit genießen. Oder Sie trinken danach ein Gläschen Artischocken- oder Löwenzahnsaft.

Magnesiummangel löste nicht nur Muskelkrämpfe aus, sondern ist auch die Ursache für Herzstolpern. Auch gegen den Magnesiummangel können Sie Nahrungsmittel einsetzen. Reichlich Magnesium finden Sie in Kürbis- und Sonnenblumenkernen, im Kakao (Bitterschokolade), in Bananen, in Amaranth und Sesam. Auch Hülsenfrüchte enthalten Magnesium. Um Blähungen zu vermeiden sollten Sie solche Gerichte mit Kümmel, Ingwer, Koriander und Kurkuma würzen.

Sport als Mittel gegen Herzstolpern ist ebenfalls zu empfehlen. Da helfen am besten Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Laufen und Nordic walking. Fangen Sie mit 20 Minuten an und steigern Sie sich langsam – zwei bis dreimal in der Woche.Das ist gut für Ihr Herz.

Bei Tees die als Naturarznei gegen das Herzstolpern eingesetzt werden können, sind vor allem Hopfen-, Lavendel- und Melissentee wichtig. Da ist das Rezept: Ein TL des gewähltes Tees mit einem Viertelliter kochendem Weser übergiessen und acht bis zehn Minuten ziehen lassen. Sie können mit Honig süßen. Und auch beim Herzrasen und Herzrhythmusstörungen spielen die Schüssler-Salze eine wichtige Rolle: Das sind Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum und Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum.

Alle diese Mittel tragen zur Entspannung bei. Und die ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Herzstolpern. Also vermeiden Sie Stress, gönnen Sie sich tagsüber alle Stunde fünf bis zehn Minuten „Auszeit“, machen Sie Waldspaziergänge und Meditationsübungen. Ein ruhiger und gleichmäßiger Herzschlag ist lebenswichtig für Sie.

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Haut & Nägel

Hausmittel: Gürtelrose selbst behandeln

Die Gürtelrose ist sehr oft mit einem nahezu unerträglichen Juckreiz verbunden. Um diesen zu verhindern griffen Sie zu einem bewährten Hausmittel: Der Pflanze Aloe vera. Schneiden Sie diese in kleine Stücke, so dass ihr Saft austritt. Um die Gürtelrose selbst zu behandeln geht auch ein 100%iges Aloe vera-Gel, das keine Duftstoffe enthalten sollte. Während der akuten Phase ist es auch schmerzlindernd, wenn Sie dreimal pro Tag 1000 Milligramm Lysin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Der Wirkstoff beschlkeunigtb die Heilung, weil er Viren an der Vermehrung behindert.

Capsain, das ist der Wirkstoff der Chilischoten, blockiert in unseren Nervenzellen die Weitergabe von Schmerzsignalen. Deshalb sollten Sie ruhig hin und wieder extrem scharf essen. Noch ein altes Hausmittel: Tränken Sie ein sauberes Leintuch mit kalter Milch und legen Sie es auf die von dere Gürtelrose betroffenen Hautstellen. Sie können auch Eiswürfel einsetzen. Diese dürfen aber auf keinen Fall mit der Haut direkt in Kontakt kommen.

Wenn Sie die Gürtelrose selbst behandeln wollen, dann können Sie auch Pasten einsetzen. Stellen Sie aus Honig uns Essig eine Paste her – die lindert den Juckreiz. Oder Sie stellen aus Wasser und Backpulver einen Brei her, den Sie auf die Haut auftragen. Diese Paste trocknet die Bläschen aus, so wird der Juckreiz abgeschwächt. Austrocknend und entzündungshemmend ist auch eine Paste aus Wasser und Bittersalz. Damit die Haut einmal täglich einreiben, einwirken lassen. Eines unserer älteren und bewährtesten Hausmittel ist die Melisse. Wegen ihrer antiviralen Eigenschaften kann man Sie auch zur Selbstbehandlung bei Gürtelrose einsetzen.

Übergießen Sie 6 TL mit Melissenblätter mit einem Achtelliter kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, dann abkühlen. Tränken Sie mit dem Auf ein sauberes Tuch und tupfen Sie damit die juckenden Stellen ab. Sie müssen während der Behandlungszeit Ihrer Gürtelrose viel Vitamine zu sich nehmen. Wicht sind vor allem die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Vermeiden sollten Sie die Sonne, Stress jeglicher Art und körperliche Anstrengungen.

Noch ein paar bewährte Hausmittel, um Gürtelrose selbst zu behandeln:

  • Mischen Sie naturtrüben Apfelessig mit Wasser zu gleichen Teilen. Diese Mischung tupfen Sie mit einem sterilen Wattebausch auf die betroffenen Hautpartien und lassen sie antrocknen. Mehrmals täglich anwenden.
    Es ist auch hilfreich, wenn Sie dreimal am Tag eine Mischung aus einem TL Apfelessig, einem TL Honig und einem Glas warmen Wassers trinken.
    Stellen Sie aus Süßholz nach Anleitung der Packungsbeilage einen Sud her, denn Sie jeden Tag auftragen, bis die Gürtelrose weg ist.n Sie können daraus auch einen Tee herstellen und zwei Tassen am Tag trinken.
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Haut & Nägel

Hausmittel gegen Nesselsucht

Da hat sich schon seit Omas Zeiten das Backpulver bewährt. Denn es enthält Natron, das bei einer akuten Nesselsucht den Juckreiz lindert, ihn oft sogar verschwinden lässt. Verrühren Sie das Pulver mit Wasser zu einer steifen Paste, die Sie auf die betroffenen Hautstellen auftragen und dort einwirken lassen. Sie können das Backpulver aber auch als Zusatz im Badewasser verwenden. Genau so gut hat sie der Essigwickel bewährt. Mischen Sie Essig mit Wasser im Verhältnis 1 : 2 und tränken Sie damit ein sauberes Tuch. Das können Sie auf die juckende Haut legen.

Es gibt auch zwei Kräuter, die hilfreich sind. Das ist erstens die Zaubernuss (Hamamelis). Sie ist entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Auch eine Kur mit Ringelblumensalbe ist ein gutes Mittel gegen die Hautkrankheit Nesselsucht. Die verwendete Salbe oder creme sollte möglichst hochwertig sein (Apotheke).

Auch eine Kältebehandlung linderte die Leiden der Nesselsucht. Wickeln Sie kalte Kompressen oder die Kühlakku aus dem Gefrierfach in ein Tuch und legen es auf die juckenden Stellen. Schon nach 20 Minuten stellt sich Linderung ein. Auch ein kurzes, kaltes Bad ist hilfreich. Besonders, wenn Sie ihm Backpulver zufügen. Ganz wichtig ist für Menschen die unter der Nesselsucht eine hochdosierte Versorgung mit Vitamin C. Dabei sollten sie jedoch die Menge von 1 000 Milligramm nicht überschreiten, da es sonst zu Durchfall kommen kann.

Vielleicht hilft Ohne auch dieses alte chinesische Rezept: Nehmen Sie 200 ml Essig, 60 g braunen Zucker, 30 g frisch geriebenen Ingwer und kochen sie die Mischung fünf Minuten auf. Danach 150 ml Wasser dazugeben, abkühlen lassen und auf die juckende Haut auftragen. Es helfen auch Brennnessel-Kapseln aus der Apotheke, täglich ca. 400 mg einnehmen.

Was Ihnen bei einer Nesselsucht noch hilft:

  • Machen Sie Basilikumblätter über Dampf weich und geschmeidig und legen Sie die Blätter für einige Minuten auf die betroffenen Hautstellen.
  • Schneiden Sie Aloe vera in Stück und bestreichen Sie mit dem aus den Schnittstellen austretenden Saft die juckenden Stellen.
  • Die ätherischen Öle von Pfefferminze oder Sandelholzöl mit etwas Wasser mischen und alle zwei bis drei Stunden auf die Haut streichen.
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Hausmittel

Sommer: Gesund trinken

Beginnen wir mit der Minze. Besorgen Sie sich Minze aus Bio-Anbau oder aus dem eigenen Garten. Ihr Mentholanteil riecht angenehm und sorgt für ein frisches kühles Gefühl schon im Mund. Ihre ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe sind gut für die Verdauung, haben eine krampflösende Wirkung und helfen bei Schmerzen. Wenn Sie im Sommer auf der Terrasse gesund trinken wollen, dann ist hier das Rezept: Nehmen Sie anderthalb Tassen frische Minze und geben Sie diese mit einem TL Kreuzkümmelpulver und einer Prise Salz, drei bis vier TL frisch gepressten Zitronensaft und einer halben Tasse Wasser in den Mixer. Die entstehende Paste im Verhältnis 1 : 3 mit Wasser mischen, Eiswürfel dazu und wer es mag mit Honig süßen.

Ein uraltes Hausmittel gegen den Sommerdurst ist die Zitronenlimonade. Es gibt unendlich viele industriell produzierte Zitronenlimonaden – aber das ist kein gesundes Trinken, da zu viel Zucker verwendet wird. Machen Sie die Limonade selbst: Nehmen Sie pro Glas den Saft einer halben Zitrone oder Limette, gut mit Wasser mischen und mit Stevia oder Honig süßen. Auf Eis servieren. Sie trinken Vitamin C in großen Mengen, und regen mit diesem gesunden Drink die Leber und die Verdauung an. Sie können auch zwei bis drei Blätter Minze dazu geben.

Smoothies sind der Renner dieses Sommer. Machen Sie sich einen Wassermelonen-Gurken-Smoothie. Die Scheiben einer Salatgurke (geschält) und drei Viertel einer Wassermelone in den Mixer geben. Die Masse danach im Kühlschrank runter kühlen. Auch hier können Sie ein paar Blätter Minze beigeben. Das bringt Vitamine und mit der Gurke auch Selen, welches das Knochenwachstum fördert und das Bindegewebe stärkt. Selen schützt uns auch vor dem Umweltgift Aluminium, dem wir immer stärker ausgesetzt sind. Aluminium spielt bei den Krankheiten Autismus und Alzheimer eine große Rolle. Mit der Gurke nehmen Sie bei diesem Drink auch wichtige Elektrolyte auf.

Ingwer würzt unsere Speisen und weckt als Tee unsere Lebensgeister. Aber im Sommer steht er für gesundes Trinken. Er entgiftet unseren Körper, verbessert die Verdauung und hat wichtige Antioxidantien die unser Immunsystem stärken. Machen Sie sich folgenden Drink: Ingwer aus Bio-Anbau mit der Schale in dünne Scheiben schneiden und eine habe Stunde in Wasser kochen. Danach den Ingwer zugedeckt noch einige Zeit ziehen lassen. Abseihen und abkühlen lassen. Mit Eiswürfeln servieren. Sie können mit Honig süßen oder aber Zitronensaft verfeinern. Schneller geht, wenn Sie eine etwa zwei Zentimeter großes Stück Ingwer zusammen mit drei großen Karotten und einem halben Liter Wasser in den Mixer geben und mit einem TL Zitronensaft auf Eis servieren.

Eistee ist im Sommer eine erfrischendes und belebendes Getränk. Aber die fertigen Eistees haben einen hohen Zuckeranteil. Um gesund zu trinken müssen Sie ihn selbst machen. Und zwar aus Zitronengras. Die Stängel des Zitronengrases dünn schneiden, zehn Minuten in Wasser kochen, danach zehn Minuten ziehen lassen, Zitronensaft und Honig dazu und kalt servieren. Zitronengras wirkt gegen Pilze, und bekämpft Freie Radikale, stärkt also das Immunsystem. Im Sommer hat Zitronengras noch einen schönen Nebeneffekt: Der Geruch stößt Mücken ab.

Sehr gesund trinken Sie auch mit diesem Rezept aus Indien: Sie nehmen 150 g Joghurt, 100 ml Milch, eine Prise Meersalz, 80 g Feldsalat, einen EL Honig, einen gestrichenen EL frischen Zitronensaft, 150 ml kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure. Einmal die festen Bestandteile durchixen, dann das Mineralwasser dazugeben und nochmals mixen. Auf drei Gläser verteilen und mit Chiliflocken bestreuen, sofort trinken.

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Hausmittel Magen & Darm

Gallensteine Hausmittel

Mit Apfelessig gegen Gallensteine

Kleine Gallensteine können Sie ohne Operation aus der Gallenblase wieder entfernen. Da hilft dieses bewährte Hausmittel: Apfelessig stoppt die Bildung von Steinen in der Galle. Trinken Sie sieben Tage dreimal täglich ein Glas Wasser mit zwei EL Apfelessig um die Steine weich zu machen. Danach werden die Steine ausgeleitet. Teilen Sie einen halben Liter Olivenöl in acht Portionen auf. Jeder Portion fügen Sie zwei EL Zitronensaft zu. Diese achte Portionen trinken Sie in Abständen von einer Viertelstunde, bis der halbe Liter Olivenöl weg ist. Danach trinken Sie viel Wasser oder zuckerfreie Säfte. Vorsicht: Dieses Hausmittel kann Durchfall verursachen. Danach sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, täglich zwei Glas Wasser mit zwei EL Apfelessig zu trinken.

Es gibt sich Getränke, die Gallenstein aufweichen und sie abgehen lassen. Wenn Sie über zwei Wochen täglich einen halben Liter Birnensaft trinken, dann unterstützt das den Gallenfluss und hilft, Gallensteine abzuleiten. Auch das Essen von Birnen ist gut. Drei Tassen Pfefferminztee pro Tag sind ein gutes Mittel um kleine Steine aus der Gallenblase und dem Gallengang zu lösen. Hilft übrigens auch bei Koliken und Schmerzen.

Gemüsesäfte haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen. Die entgiften die Leber und die Galle und führen Schadstoffe ab. Sehr gut geeignet sind da Rote Beete, Gurken und Karotten als tägliches Hausmittel gegen Gallensteine. Das Heilkraut Löwenzahn enthält sehr viele Bitterstoffe. Bereiten Sie diesen Tee zu: Ein Tl Löwenzahnwurzel mit einer Tasse Wasser erhitzen. Fünf Minuten zugedeckt ziehen. mit Honig süßen und langsam trinken. Drei Tassen täglich.

Diese Hausmittel helfen auch bei Gallensteinen:

  • Ein halbes Glas Rotwein senkt das Risiko für Gallensteine erheblich.
  • Vermeiden Sie die Kohlenhydrate aus raffiniertem Zucker und Weißmehl. Desgleichen Fast food und gebratenes Fleisch.
  • Essen Sie möglichst viel Obst und Gemüse das einen hohen Anteil an Ballaststoffen hat.
  • Massieren Sie an beiden Füßen zwei Daumen hinter der Stelle, an der sich der große und und der zweite Zeh trennen.
  • Ein Wärmewickel auf dem rechten Oberbauch bringt schnelle Hilfe.
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Haut & Nägel

Hausmittel gegen Hautkrebs

Das wichtigste ist der Sonnenschutz. Denn die Sonne entwickle im Sommer eine gewaltige UV-Strahlung, und damit steigt auch die Gefahr für einen Hautkrebs. Ihr Körper spürt die UV-Strahlung nicht, es gibt also keine Warnungen, wenn die Dosis zu hoch wird. Bedenken Sie: Immer wenn Sie schön braun werden kann auch die Haut geschädigt werden. Deshalb: Meiden Sie unbedingt die Sonne zwischen 11.00 und 16.00 Uhr und tragen Sie Kleidung, die zwar leicht und luftig ist, die aber viel Haut bedeckt. Das entspannte Brutzeln im Liegestuhl, das Gesicht der Sonne zugewandt – das sollten Sie bleiben lassen.

Der beste Schutz ist: Eincremen, eincremen und nochmals eincremen. Benutzen Sie keine Bräunungscreme, sondern eine Schutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktur. Der sollte bei starker Sonneneinstrahlung und langem Aufenthalt im Freien mindesten den Faktor 30 haben. Wenn die Sonne vom Himmel knallt, ist der Schatten zwar kühl – aber er schützt nicht vor den UV-Strahlen: Die Gefahr einen Hautkrebs zu bekommen steigt. Also auch hier cremen oder sich bedecken.

In Australien ist das Thema Hautkrebs besonders relevant. Dort entdeckten Forscher aus Brisbane durch Versuche an Patienten, das der Saft der Garten-Wolfsmilch sehr gut gegen nicht-melanomatöse Hautkrebsarten (z.B. weißer Hautkrebs) wirkt. Das liegt offenbar an einem in der Garten-Wolfsmilch enthaltenen Stoff namens Ingenol-Mebutat. Dieser Saft ist in der Garten-Wolfsmilch enthalten und zerstört eindeutig Krebszellen.

Extrakte und Salben der Ringelblume haben bei den Vorstufen von Veränderungen der Hautoberfläche eine positive Wirkung gezeigt. Die Inhaltsstoffe dieses Heilkrauts gelten schon seit Jahrhunderten als hautfreundlich und werden bei verschiednen Hauterkrankungen eingesetzt. Desgleichen haben die Pflanzenfarbstoffe bestimmter Obst- und Gemüsesorten eine vorbeugende Wirkung auf die Entstehung von Hautkrebs. Dazu gehören Tomaten, Brokkoli, Weintrauben, roter Paprika und Papaya. Es gibt da aber keine Erkenntnisse, wie viel und wie oft diese Früchte gegessen werden müssen um eine Wirkung zu erzielen.

Vorstufen des Weißen Hautkrebses können sehr gut ärztlich mit der Photodynamischen Therapie behandelt werden. Dabei wird eine Substanz auf die betroffenen Stellen aufgetragen und mit rotem oder manchmal blauem Licht bestrahlt. Es gibt aber auch die Möglichkeit gegen diese Vorstufe (aktinische Keratose) mit speziellen Cremes vorzugehen oder sie mit einem Kältespray zu vereisen. Auch eine Laserbehandlung ist möglich. Auch kann der Arzt die verhornten Stellen mit einem Skalpell abschälen.

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Hausmittel gegen Scheidenpilz

Eine Infektion durch den Scheidenpilz kann durch mangelnde oder falsche Intimhygiene, enge und luftundurchlässige Kleidung (Jeans), Medikamente oder durch einen Diabetes begünstigt werden. Die Übertragung findet meistens durch ungeschützten Geschlechtsverkehr statt. Sie können einen Scheidenpilz durch Medikamente behandeln oder es mit bewährten Hausmitteln versuchen.

Richtige Hygiene verhindert Scheidenpilz

Das einfachste und beste Hausmittel gegen einen Scheidenpilz ist eine ausreichende und richtige Hygiene. Eine übertrieben Intimhygiene ist absolut schädlich, um die Scheide zu waschen genügt klares Wasser. Verzichten Sie auf Intimsprays, Duschgels und Seife – die stören die Scheidenflora, töten die dort angesiedelten Milchsäurebakterien, welche den Scheidenpilz abwehren sollen. Ständige Feuchtigkeit im Intimbereich fördert das Wachstum der Pilze. Benutzen Sie atmungsaktive Wäsche, am besten aus Baumwolle. Slipeinlagen oder Binden mit Kunststoffbeschichtung sind schädlich.

Der Scheidenpilz ist ein Hefepilz der auch im Darm vorkommt. Reinigen Sie sich also nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten. Wechseln Sie zweimal täglich Ihre Unterwäsche und waschen Sie diese mit 95 Grad. Da diese Art von Pilzen sich fast ausschließlich von Zucker und Kohlenhydraten ernährt, sollten Sie sich bei einer Ansteckung von Zucker und Weißmehlprodukten fern halten.

Ein Sitzbad ist bewährt bei Scheidenpilz

Bereiten Sie mit kochendem Wasser einen Sud aus Zinnkraut, Kamille, Kapuzinerkresse, Myrrhe, Eichenrinde, Salbe und Schafgarbe. Der Sud muss mindestens eine Viertelstunde ziehen. Den geben Sie in ein Sitzbad. Täglich zweimal baden.

Auch Umschläge sind gegen einen Scheidenpilz erfolgreich. Tränken Sie ein Tuch mit Essigwasser und legen Sie es 20 Minuten auf die betroffenen Stellen im Intimbereich. Das geht auch mit einem Tuch, das Sie mit Teebaumöl beträufelt haben.

Verteilen Sie eine Portion brobiotischen Joghurt auf ein sauberes Tuch und bestreichen Sie damit die Scheide von außen. Für die Behandlung des Innenbereichs tauchen Sie einen Tampon in den Joghurt.

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So besiegen Sie die Flugangst: Tipps und Hausmittel

Flugangst habt viel mit dem Gefühl des Eingesperrtseins zu tun: Die enge Kabine, die Nachbarn, die direkt und hautnah neben einem Sitzen. Das Gefühl “Ich kann nicht einfach aufstehen und rausgehen.” Das hilft es, wenn Sie einen Sitzplatz am Gang wählen. Dort können Sie wenigstens schnell mal aufstehen, wenn die Flugangst übermächtig wird. Der Fensterplatz ist nicht gut, denn da blicken Sie auf die unendliche Tiefe bis zum Boden. Ganz schlecht ist der Mittelplatz: Denn das sind Sie wirklich eingezwängt.
Sorgen Sie dafür, das die Zeit bis zum Abflug möglichst stressfrei ist. Packen Sie schon am Tag vor dem Abflug, essen Sie leicht – und vermeiden Sie Alkohol. Sehen Sie zu, das Sie frühzeitig an der Abfertigung sind. Wer in letzter Sekunde zum Check in hetzt, der jagt den Blutdruck hoch – das ist schon der Anfang der Flugangst. Wenn Sie mit dem Auto anfahren, dann rechnen Sie mit Verzögerungen – und fahren Sie so los, dass Sie eine halbe Stunde Pufferzeit haben.
Es hat keinen Zweck, die Angst zu unterdrücken oder gegen sie anzukämpfen. Sie sind nervös und schusselig – das ist eben so. Wenn Sie die eigenen Ängste verleugnen oder überspielen, dann verschwenden Sie Kraft. Und reden Sie über Ihre Flugangst: Mit dem Personal, mit dem Nachbarn. Im Gespräch lösen sich Ängste, Sie fühlen sich freier. Und fangen Sie gar nicht erst an zu grübeln: “Was wäre, wenn….”
Sie können gegen die Flugangst auch mit ganz simplen Übungen angehen: Fahren Sie den Sitz zurück, und streichen Sie fest mit der Und kreisförmig über den Bauch. Das entspannt Sie. Noch einen Übung: Ziehen Sie die Schultern hoch in Richtung Ohren. Dabei tief einatmen und etwa zehn Sekunden die Luft anhalten. Danach total ausatmen und dabei die Schultern wieder fallen lassen. Nach fünf bis zehn Wiederholungen wird es Ihnen schon besser gehen.
Ein weiteres Mittel gegen die Flugangst ist die Progressive Relaxation. Dabei spannen Sie die Muskeln stark an, halten diesen Zustand eine Weile und lösen dann langsam die Entspannung. Diese Übung kann  man im Liegen oder Sitzen durchführen. Das macht Sie ruhiger und bringt auch geistige Entspannung. Diese Übung können Siem problemlos während des ganzes Fluges wiederholen.
Natürlich hält auch die Natur Hausmittel gegen die Flugangst bereit. Das sind vor allem Kräuter. Die sind bewährte Hausmittel, problemlos erhältlich und seit Jahrhunderten bewährt. Dazu gehören Baldrian und Hopfen, auch Lavendel hat sich bewährt, schon der Duft wirkt beruhigend. Trinken Sie drei tage vor dem Abflug bis zu drei Tassen Melissentee. Oder nehmen Sie am Abend vor dem Abflug ein Bad mit Rosmarin als Badezusatz. Essen Sie während des Fluges immer wieder ein Stück Bitterschokolade, oder eine Banane. Damit erzeugen Sie eine positive Grundstimmung.
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Hausmittel

Winterdepression

Serotoninhaltige Lebensmittel helfen

Die Zahl der Betroffenen ist gigantisch: Fast jeder vierte Deutsche klagt zwischen November und März über eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten verbunden mit Gewichtszunahme. Um die Winterdepression zu stoppen müssen wir in dieser Zeit die körpereigene Produktion von Serotonin erhöhen. Serotonin wirkt sich sehr positiv auf unsere Stimmung aus. Und wir können mit serotoninhaltigen Lebensmittel die Winterdepression stoppen. Zu diesen Lebensmitteln zählen: Bananen, Nüsse, Tomaten und Pflaumen. Auch Kakaobohnen haben einen hohen Serotoninanteil. Deshalb ist es gut, wenn Sie gegen die Winterdepression ein Stück Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (dunkle Bitterschokolade) essen.

Serotonin als Hausmittel einzusetzen um die Winterdepression zu stoppen macht aber nur Sinn, wenn Sie diese Nahrungsmittel mit Nahrungsmitteln kombinieren, die Tryptophan enthalten. Das finden Sie in Cashew-Nüssen, in Kalbfleisch, Weizenkeimen, Hühnereiern oder im Emmentaler Käse. Und dazu die Kohlenhydrate-Träger, Reis oder Kartoffeln.

Winterdepression durch Vitamin D-Mangel

Als ein wichtiger Auslöser der Winterdepression wurde ein Mangel an Vitamin D entdeckt. Das so genannte “Sonnenvitamin” spielt eine zentrale Rolle bei der Produktion von Serotonin und Dopamin. Diese beiden Stoffe spielen eine zentrale Rolle bei der Winterdepression. Haben wir davon zuwenig im Blut – dann wird es kritisch. Vitamin D kann aber nur produziert werden, wenn unsere Haut UV-Strahlen abbekommt – und dafür brauchen wir Sonnenschein. Und der ist im Winter leider selten. Deshalb nutzen Sie in den Wintermonaten jede Möglichkeit, Sonne zu tanken. Wenn Sie scheint, dann wenden Sie ihr das Gesicht und die Hände zu. Lächeln Sie dabei, denn die Zähne besitzen die Eigenschaft IV-Strahlen aufzunehmen. Ein bewährtes Hausmittel gegen die Winterdepression ist auch der Besuch einer Sonnenbank. Achten Sie darauf, das das Studio zertifiziert ist.

Vitamin D kann im Sommer gespeichert werden. Gehen Sie regelmässig in die Sonne ( kurze Intervalle von zehn, höchstens 15 Minuten) genügen. Im Winter ist es gut, wenn Sie Sonne in höheren Lagen tanken. Nutzen Sie also Sonntage, um in höhere Berglagen zu gelangen. Als Hausmittel gibt es auch Lebensmittel, mit denen Sie Vitamin D zuführen können um so die Winterdepression zu stoppen. Dazu gehören Hering, Makrele oder Lachs, Milch und Nüsse und auch Eier. Davon müssten Sie aber große Mengen essen, um den Vitamin B-Bedarf in den sonnenarmen Monaten zu decken. Also ist die Einnahme von hochwertigen Vitamin D-Präparaten durchaus empfehlenswert.

Eines der besten Hausmittel um die Winterdepression zu stoppen ist aber ganz einfach ein kurzer Winterurlaub in den Bergen. Das Vergnügen im Schnee, die körperliche Betätigung. die intensive Sonnenstrahlung (Hautschutz nicht vergessen), das alles hellt Ihre Stimmung auf. Und meistens ist dann nach so einem Urlaub der Frühling auch nicht mehr weit.

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Hausmittel

Natürliche Hausmittel gegen Muskelschmerzen

Muskelschmerzen werden sehr oft durch Entzündungen ausgelöst, die von Bakterien und Viren ausgehen. Das bedeutet, das wir auf eine starkes Immunsystem angewiesen sind. Immunstärkend sind zum Beispiel Kräuter und Gewürze mit starken antibakteriellen Wirkstoffen. Zu diesen Hausmitteln zählen Knoblauch, Meerrettich und Senföle. Die können wir über unsere Nahrung zu uns nehmen. Auch Tees mit den Wirkstoffen von Rosmarin, Thymian und Kamille stärken das Immunsystem. Muskelschmerzen können auch durch Osteoporose ausgelöst werden. Um diese zu bekämpfen ist es sinnvoll, Naturjoghurt mit Kräutern ( Dill und Petersilie) in die Ernährung einzubauen.

Sie können die Muskelschmerzen auch äusserlich durch die Anwendung von natürlichen Hausmitteln angehen. Nehmen Sie eine Moorbad (höchstens eine Viertelstunde), danach gut ausruhen. Auch Einreibungen sind bewährte Hausmittel geben Muskelschmerzen: Verwenden Sie Saft aus rohen Kartoffeln (Reformhaus), Arnika- oder Johanniskrautöl. Sehr hilfreich ist es auch, wenn Sie 100 g Oreganokraut in einem Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen und dann den Sud Ihrem Badewasser beimischen. Sie können aber auch gegen Ihre Muskelschmerzen die seit langem bewährte Latschenkiefertinktur einsetzen. Die schmerzenden Körperteile damit einreiben und einziehen lassen – das lindert die Schmerzen.

Manchmal kommt es auch zu krampfartigen Muskelschmerzen. Das rührt oft von einer Übersäuerung der Muskulatur her. Streichen Sie sofort den Genuss von Schweinefleisch, ernähren Sie sich mehr basisch (Gemüse und Obst). Greifen Zier zu einem Basenpulver (Apotheke) und würzen Sie wo es geht mit Zitrone – die ist nämlich basisch. In diesem Zusammenhang ist es ganz wichtig, das Sie mehr trinken als sonst: Das Minimum sollten zweieinhalb Liter pro Tag sein. Ein ganz altes Mittel aus Omas Zeiten: Erhitzen Sie Reis oder Bohnen, dann in eine Socke geben, diese auf die schmerzenden Muskeln legen – das hilft schnell.

Garantiert hilfreich ist es, wenn Sie Ihrem Körper Ruhe gönnen. Zum Beispiel mit einem heißen Bad, dem Sie durchblutungsanregende Wirkstoffe wie Brennnessel oder Fichtennadelextrakten zugefügt haben. Das hilft besonders, wenn Ihre Muskelschmerzen durch eine Erkältung hervorgerufen wurden. Sehr oft werden Muskelschmerzen durch Schadstoffe hervorgerufen, die vom Lymphfluss nicht abtransportiert wurden. Um den anzuregen greifen Sie zum Hausmittel der Lymphdrainage. Da helfen auch grüner Blattsalat und Grüner Tee.

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Körperpflege

Haut im Winter: Der Beste Schutz

Wenn es um den Schutz der Haut im Winter geht, dann spielt natürlich das Cremen eine ganz besonders große Rolle. Halten Sie sich an die Faustregel: Im Winter muss die Hautcreme fetter sein als im Sommer. Also verwenden Sie jeden Tag mindestens einmal ein fettreiche, rückfettende Gesichtscreme. Die klare kalte Winterluft ist trocken, die Luft in den geheizten Räumen ist auch sehr trocken. Hier lauter der Tippt den Schutz der Haut im Winter: Mindestens dreimal in der Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske auftragen. Und danach wieder eine fetthaltige Creme.

Im Winter trinken wirb gerne mal ein Gläschen gegen die Kälte. Das ist falsch, denn Alkohol trocknet die Haut aus. Und trockene Haut wird rissig, es können Keime und Parasiten eindringen – sie bekommen eine Winterakne. Also weg mit dem Alkohol. Sie werden es selbst merken: Nach einem längeren Aufenthalt im Freien, oder gar nach einem Tag Wintersport, sind die Lippen trocken und teilweise rissig. Bevor die Risse tiefer werden und die Haut schmerzhaft einreißt, sollten Sie zu einem fettenden Lippenstift greifen. Gut sind als Schutz Stifte mit Jojobaöl, Bienen- oder auch Palmwachs. Das Befeuchten der Lippen mit der Zunge ist falsch – sie trocknen noch schneller aus.

Auch die Hände brauchen jetzt im Winter einen besonderen Schutz. Sie werden in der Kälte hässlich rot, rauen auf und die Haut wird rissig. Natürlich sind da Handcremes ein guter Schutz. Aber noch mehr freuen sich die Haut Ihrer Hände über eine sanfte Massage mit Mandelöl. Das stärkt die Haut, macht sie geschmeidig und widerstandsfähig gegen die Kälte. Diese Verwöhnkur sollten Sie zwei- bis dreimal in der Woche machen. Auch gut ist es, wenn Sie Olivenöl mit Zitronensaft mischen und die Hände damit pflegen.

Die dicke Winterkleidung, die trockene Luft – das macht generell der Haut am ganzen Körper zu schaffen. Sie wird trocken, rau und schuppig. Und sie beginnt zu jucken. Da helfen fetthaltige Lotionen, möglichst duftfreie Duschöle und Körperöle. Wenn Sie in der Winterzeit ein schönes Bad nehmen, dann denken Sie auch an Ihre Haut: Geben Sein rückfettende Zusätze oder Badeöle ins Badewasser. Noch einfacher. Geben Sie in großes Glas Vollmilch und einen Esslöffel Olivenöl in die Badewanne.

Wenn Sie einen Skiurlaub machen, dann bedenken Sie: Im Hochgebirge und bei reflektierendem Schnee bekommt die Haut eine hohe Dosis UV-Strahlen ab. Davor müssen Sie sich unbedingt schützen. Kein Sonnenbad an der Hüttenwand und eine Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor nicht unter 30.

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Aktuelles Schmerzen

Feuchte Kälte: Hilfe bei Gelenkschmerzen

Kurkuma, Bromelin und Ingwer: Drei wichtige Helfer

Die durch feuchte Kälte hervorgerufenen Gelenkschmerzen gehen meist einher mit Arthritis, Gicht und Rheuma. Da wirkt die feuchte Kälte wie ein Turbolader. Was aber können selbst dagegen tun?
Da gibt es bei den Naturmitteln eine sehr wirksame Dreier-Spitze. Nämlich Kurkuma, Bromelin und Ingwer. Werden Sie als Dreierpack eingesetzt, dann stärkt jedes dieser Naturmittel die Wirkung des anderen. Untersuchungen haben ergeben, dass zum Beispiel die Wirkstoffe von Kurkuma bei Gelenkschmerzen ähnlich wirksam sind wie Schmerzmittel gegen Gelenkentzündungen. Das auch Ingwer diese Wirkung hat ist der Erfahrungsmedizin schon seit Jahrhunderten bekannt. Und Bromelin ist ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird. Es hilft gegen Schmerzen, die bei feuchter Kälte inn entzündeten Gelenken, Sehnen und Muskeln verstärkt auftreten. Wenn Sie bei feuchter Kälte leicht Gelenkschmerzen bekommen, dann sollten Sie alle drei Wirkstoffe dreimal täglich auf leeren Magen einnehmen.

Machen Sie sich selbst aus frischen oder getrockneten Brennnesseln eine Tee. Übergießen Sie zwei TL Brennnesselbläter mit einer Tasse kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, durchseihen. Drei Wochen lang täglich bis zu sechs Tassen davon trinken.

Gelenkschmerzen wegen Verspannungen

Halten Sie bei dieser Witterung Ihre Gelenke stets warm. Da helfen wollenen Gelenkwärmer und warme Unterhosen für die Knie. Achte Sie vor allem darauf dass Sie keinen Zug bekommen. Wenn Sie die Schmerzen vor allem in den Fingergelenken bekommen, dann hilft folgender Trick: Legen Sie in eine Schüssel mit warmem Wasser eine Schwamm oder ein Handtuch. Das müssen Sie greifen und dann mehrere Minuten lang kräftig durchkneten.

Einer der Gründe, warum Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte auftreten sind Verspannungen. Sie nehmen bei dieser Witterung im Freuen unwillkürlich eine Schonhaltung ein, die zu Gelenkschmerzen führt. Diese können auch die Begleiterscheinung einer Grippe sein. Da ist es falsch, die Gelenke zu sehr zu schonen. Sie müssen sie bewegen, damit sie besser durchblutet werden und Entzündungs- und Schadstoffe abtransportiert werden können.

Kalter Quark für die Gelenke

Bei feuchter Kälte nehmen die Gelenkknorpel weiter Nährstoffe auf, Entzündungen entstehen und die sind schmerzhaft. Wenn Sie an einer solchen leiden, dann sind Ihre Gelenke heiss und geschwollen. Da dürfen Sie auf keinen Fall mit Wärme ran. Was aber sehr hilfreich ist, das ist ein kalter kühlender Quarkwickel. Verrühren Sie Magerquark mit etwa Olivenöl und kühlen Sie den Brei im Kühlschrank. Dann eiskalt etwa einen Zentimeter dick auf das schmerzende Gelenk auftragen, mit einem Wolltuch abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen.

Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte lindern. Generell: Weniger Fleisch, mehr Fisch. Und da eignen sich besonders fette Meeresfische wie Makrele, Hering oder Lachs. Den die haben einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Diese wiederum können schmerzende Entzündungen in den Gelenken stoppen.

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Hausmittel

Nächtlicher Harndrang Hausmittel

Beginnen wir mit einem Rat, der eigentlich paradox klingt: Sie müssen trotzdem normal – eher viel – trinken. Es hilft nichts, wenn Sie die tägliche Flüssigkeitszufuhr reduzieren, es müssen täglich mindestens anderthalb Liter sein. Der Grund: Durch die Füllung der Blase wird die Blasenmuskulatur gedehnt und gleichzeitig gekräftigt. Bei zu geringer Füllung nimmt mit der Zeit das Fassungsvermögen der Blase ab. Dadurch setzt der Harndrang immer früher bei immer geringeren Flüssigkeitsmengen ein. Ausserdem werden Schadstoffe nicht ausgeschieden, sie konzentrieren sich im Urin – das führt zu Blasenreizungen. Was nützlich ist: Zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie die Zufuhr von Flüssigkeit einstellen. Das “Gute Nacht-Bier” kurz bevor Sie ins Bett gehen ist kontraproduktiv.

Aber das ist Alkohol in jeder Form. Kaffe, Tee und Alkohol (egal ob Bier oder Wein) sind harntreibende Getränke, die sollten Sie meiden, denn diese Getränke setzen die Blase unter Druck. Also: Trinken Sie Wasser, Früchte- und Kräutertees oder Saftschorlen – dann “müssen” Sie nicht so oft. Noch ein bewährtes Hausmittel gegen den nächtlichen Harndrang ist das Blasentraining. Wenn Sie schon kleinsten Druck die Toilette aufsuchen, dann lernt die Blase: “Sofort Harndrang melden, auch wenn ich gar nicht voll bin.” Schieben Sie den Toilettengang so weit wie möglich hinaus, das spart so manchen nächtlichen Gang.

Sehr oft ist der Harndrang das erste Anzeichen für eine Vergrösserung der Prostata. Also müssen wir auch die Prostata pflegen. Zum Beispiel dadurch, dass Sie jeden Tag zwei EL grüne weichschalige Kürbiskerne essen. Die enthalten die Pflanzenhormone Phenylglykoside und die Wirkstoffe Sitosterin und Delta-7-Sterole – alles gut für Ihre Prostata. Auch empfehlenswert ist ein Kur mit Extrakten aus Sägepalmfrüchten. Und nehmen Sie ruhig hin und wider ein warmes (38 Grad) Sitzbad mit Zinnkrautextrakt im Badewasser. Die Inhaltsstoffe der Brennnesselwurzeln lindern ebenfalls den nächtlichen Harndrang.

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Magen & Darm

Hausmittel gegen Würmer

Hausmittel aus der Natur gegen Würmer

Die Wurzeln von Rhabarber. Nehmen Sie zwei g getrockneter und zerstoßener Rhabarberwurzel und mischen Sie diese Menge mit einem EL Honig. Diese Mischung nimmt ein Erwachsener drei Monate lang jeweils vier Tage hintereinander morgens auf nüchternen Magen. Für Kinder bis 145 Jahre genügt die Hälfte, für Kinder unter sechs Jahren ein Viertel.

Zerquetschen Sie drei frische Knoblauchzehen und geben Sie diese in eine Tasse Milch. Die Mischung 12 Stunden ziehen lassen. Von dieser Knoblauchmilch trinken Sie die Wochen lang jeden Morgen eine Tasse auf nüchternen Magen.

Pressen Sie aus rohem Weisskohl ein halbes Glas Saft (ca. ein Achtelliter). Innerhalb von zwei Monaten trinken Sie diesen Saft an jeweils sechs aufeinanderfolgenden Tagen eines Monats. Für Kinder wie bei der Rhabarber-Wurzel reduzieren.

Bereiten Sie sich aus Walnussschalen folgenden Absud:

Geben Sie 20 g Nussschalen in einen Liter Wasser, 10 Minuten lang kochen, dann abseihen. Davon drei Wochen lang jeden Tag drein Tassen trinken. Diese Mittel ist für Kinder nicht geeignet.

Echter Thymian ist ein sehr gutes Heilkraut. Auch mit ihm können Sie Würmer bekämpfen. Übergiessen Sie 1 Thymianzweig in einer 1 Tasse mit kochendem Wasser. Der Thymian muss 10 Minuten ziehen. Der Tee wird nach dem Abkühlen in kleinen Schlucken getrunken. Diese Kur macht man über den Zeitraum von 3 Wochen. Die Anwendung ist für Kinder nicht geeignet!

 Hilfe gegen Bandwürmer

Bandwürmer kommen bei uns am meisten vor. Auch gegen diese lästigen Darmparasiten können Sie mit Naturmitteln angehen. Mit einem ganz einfachen Mittel: Mit Karotten. Trinken Sie drei Wochen lang jeden Morgen 30 g Saft von gekochten Karotten und noch einmal 30 g während der Nacht.  Oder: Rühren Sie 10 getrocknete und pulverisierte Wurmfarnwurzeln in eine Tasse Wasser, verquirlen Sie das Pulver sehr gut und dann sofort trinken. Diese Anwendung muss auf nüchternen Magen geschehen. Vier stunden später nehmen Sie ein Abführmittel. Dieses Mittel und die Anwendung sind für Kinder nicht geeignet.

Enzian kennen wir eigentlich nur als guten Magenschnaps. Aber Sie können ihn auch gegen Würmer einsetzen. Geben Sie 20 g Wurzeln vom Gelben Enzian in einen Liter Wasser. Die Wurzeln vier Minuten aufkochen und dann zehn Stunden ziehen lassen. Von diesem Sud trinken Sie täglich drei Tassen. Für Kinde ist diese Anwendung allerdings nicht geeignet.

 Die gefährlichen Würmer

Besonders gefährlich sind Fuchsbandwurm, Leber-Egel und Hundespulwurm. Diesen nehmen wir auf, wenn wir mit Tierkot in Berührung g kommen oder wenn wir frische Kräuter oder Beeren aus der freien Natur essen. Hier gibt es diese natürlichen Schutzmöglichkeiten:

Waschen Sie nach dem Sammeln der Kräuter und Beeren  gründlich die Hände mit Seife und sehr warmem Wasser. Verzahnen Sie beim Waschen die Finger ineinander. Nehmen Sie beim Händewaschen die Ringe vom Finger und säubern Sie mit einer Bürste die Fingernägel. Besonders gründlich  müssen Sie handeln, wenn Sie mit den Händen mit Tierlosung in Kontakt gekommen sind.

Das Waschen von Bärlauch- und Brunnenkresse-Blättern  oder anderen Wildpflanzen kann die Infektiösen Parasiten nicht entfernen. Man sollte daher die Pflanzen sammeln, nach Hause tragen , gründlich mit heißem Wasser waschen, am besten blanchieren. Wer vorbildlich vorsichtig ist, sollte Wildgemüse und Wildkräuter nur in gekochten Zustand essen, auch dann, wenn man damit bloss ein anderes Gericht würzt. Und besonders vorsichtig sollte man sein, wenn Kinder mitessen. Kochen ist die einzige Möglichkeit, etwaige kontaminierte Pflanzen in infektiösen Gefahren zu befreien.

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Hausmittel

Hausmittel zur problemlosen Zeitumstellung

Der Kreislauf schläft noch, der Blutdruck ist unten, wir sind noch schläfrig und haben Aufmerksamkeitsdefizite. Das ist besonders schlecht für alle die frühmorgens zur Arbeit müssen. Die Zeitumstellung ist wie ein kleiner Jetlag. Aber es gibt einfache und bewährte Hausmittel, mit denen wir die Zeitumstellung austricksen können.

Anders als bei einer Reise in eine andere Zeitzone, ist bei der Zeitumstellung nur die Anzeige auf der Uhr verändert – nicht aber die Lichtverhältnisse, nach denen sich der Biorhythmus richtet. Deswegen ist die Umstellung jedes Mal eine Belastung – für die Laune und den Körper. Unsere Biorhythmus isst ausgerichtet auf den Lichteinfall ins Auge, dort haben wir eigene Lichtdetektoren. Eine Stunde mehr Licht bedeutet für den Biorhythmus chronobiologisch in etwa einem Ortswechsels von Berlin nach Südmarokko.

Weil wir biochronologisch gesehen eine Stunde früher aufstehen müssen ist für viele Menschen die Zeitumstellung nicht unbedenklich – da taumelt so mancher noch schlaftrunken durch den Morgen. Die Folgen lesen sich statistisch nachweisen: Nach in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung steigen die Unfallzahlen sprunghaft an. Achten Sie also im Straßenverkehr nicht nur auf Ihr Verhalten, sonder auch auf das der anderen.

Die Zeitumstellung bringt uns körperlichen und seelischen Stress. Das führt unter anderem zu einem Abnötige der Herzinfarkte. Wenn Sie also von Haus aus Herzprobleme haben, dann lassen Sie den Tag in aller Ruhe angehen. Machen Sie gleich nach dem Aufstehen eine kleine leichte Gymnastik. Auch lauwarm-kühle-warme Wechselduschen sind hilfreich. Springen Sie nicht sofort aus dem Bett, sondern bleiben Sie erst einmal 20 bis 30 Sekunden am Bettrand sitzen.

Ein bewährtes Hausmittel ist das Training des früheren Aufstehens. Fangen sie ein paar Tage vor der Umstellung damit an, früher aufzustehen und früher ins Bett zu gehen. So kommt die Zeitumstellung nicht ganz so plötzlich. Ihr Körper kann sich umstellen und Sie fühlen sich am ersten Tag der Sommerzeit nicht ganz so schlapp und wie erschlagen.

In den ersten tagen nach der Zeitumstellung fühlen Sie sich morgens wie erschlagen, während Sie spätabends immer noch wach sind und schlecht einschlafen können. Damit Sie keine Probleme mit dem Einschlafen haben, sollten Sie nachmittags am besten keinen schwarzen Tee oder Kaffee mehr trinken. Verzichten Sie außerdem für ein paar Tage auf zu grelle Lampen – zünden Sie lieber ein paar Kerzen an. Dann fällt es dem Körper leichter in den Schlafmodus zu kommen.

Wegen der Umstellung auf die Sommerzeit ist Ihr Schlafrhythmus für einige Tage durcheinander. Sie sehnen sich deshalb sehr oft nach einem kleinen Mittagsschläfchen. Das wäre aber leider kontraproduktiv, denn dadurch fällt es dem Körper noch schwerer, den neuen Biorhythmus zu finden. Verzichten Sie deshalb lieber eine Woche lang auf Ihr Mittagsschläfchen, bis sich wieder alles eingespielt hat.

Ganz wichtig ist es, das Ihr Kreislauf eine Stunde früher in Schwung kommt. Verlegen Sie besser Ihre sportliche Tätigkeit von den späten Nachmittagsstunden auf die frühen Morgenstunden. Also: Morgenspaziergang, eine kleine Runde mit dem Fahrrad oder ein Frühbesuch im Schwimmbad. Abends dagegen ist progressive Muskelentspannung oder Yoga ein gutes Hausmittel um die Zeitumstellung zu bewältigen.

Noch ein bewährtes HausmitteL: Passen Sie Ihren Tagesablauf konsequent der Zeitumstellung an. Das bedeutet, das Sie zur selben Uhrzeit wie vor der Umstellung ins Bett gehen und auch aufstehen. Das fällt zwar anfangs schwer, aber so kann sich Ihr Körper ganz schnell auf die Sommerzeit einstellen.

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Magen & Darm

Hausmittel gegen Erbrechen

Und oft ist das Erbrechen auch gut, denn es befördert schlecht bekömmlichen Mageninhalt nach draußen – dennoch ist das Erbrechen eine höchst unwillkommene Sache. Also beugen wir dem Erbrechen mit bewährten Hausmitteln vor.
Ist das Erbrechen nicht zu verhindern, dann verlieren wir viel Flüssigkeit. Die ersetzen wir am besten durch milde Tees. Ganz hervorragend eignet sich dafür der Ingwer-Tee. Übergießen sie ein  paar dünne Scheiben frisch geschälten Ingwer mit kochendem Wasser, dann eine Viertelstunde ziehen lassen. Anschließend mit etwas Honig süßen und heiß trinken: Übelkeit und der Drang zum Erbrechen lassen schnell nach. Der Grund dafür sind die Hauptwirkstoffe des Ingwer: Gingerol und Shogaol. Sie absorbieren Säuren im Magen, wirken beruhigend. Schwangere Frauen sollten diesen Tee nicht trinken, da Ingwer in größeren Mengen vorzeitige Wehen auslösen kann.

Ein weiteres bewährtes Hausmittel gegen das Erbrechen (z. B. nach Operationen) ist die Akupressur. Der Akupunkturpunkt ist der “Perikard 6” (PE 6), in der Traditionellen Chinesischen Medizin auch als Neiguan bekannt. Dieser Punkt liegt an der Innenseite des Handgelenks zwischen den beiden tastbaren Sehnen, etwa zwei Fingerbreit über der Beugefalte. Massieren Sie diesen Punkt mit dem Zeigefinger etwa zwei Minuten pro Handgelenk. Wenn die Übelkeit und der Drang zum Erbrechen nicht nachlassen, dann nach etwa 20 Minuten wiederholen.

Weitere bewährte Hausmittel gegen das Erbrechen

  • Reiben Sie einen halben Apfel, lassen Sie die Masse braun werden, dann langsam essen.
  • Gehen Sie an offene Fenster und atmen Sie sehr langsam tief ein und langsam wieder aus. Etwa zehn bis zwölf Atemzüge machen.
  • Lösen Sie einen EL Heilerde in warmem Wasser auf, langsam trinken.
  • Lösen Sie einen TL Spargelpulver (Apotheke) in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf, langsam trinken.
  • 500 g Möhren in einem Liter Wasser gar kochen, durch einen Sieb passieren, mit Traubenzucker und Salz würzen. Über den ganzen Tag immer wieder in kleinen Mengen essen.
  • Füllen Sie ein verschließbares Glas mit frischen Schafgarbenblüten, geben Sie es in 40%igen Alkohol und verschließen Sie das Glas. Vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Bei Bedarf einen Esslöffel trinken.
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Hausmittel

Schwerhörigkeit

Aber auch schon in jungen Jahren kann Lärm (Disco) die Ohren schädigen. Auch Erkrankungen wie Infektionen oder Verletzungen können dazu führen, dass man schwer hört. In vielen Fällen helfen leistungsfähige Hörgeräte, die Schwerhörigkeit zu verringern. Sie selbst aber können der Schwerhörigkeit mit Natur- und Hausmitteln abhelfen. Lesen Sie, was Sie tun können, um weiter gut hören zu können.

Das führt zur Schwerhörigkeit

Der Gehörgang ist durch Ohrenschmalz oder Fremdkörper verstopft. Die Ärzte wundern sich immer wieder, was sie in verstopften Ohren von Menschen finden. Ein durch Unfall oder Krankheit perforiertes Trommelfell. Eine chronische Entzündung oder Fehlbildungen des Mittelohrs. Sie können nur noch schlecht hören, weil Sie ständigem Lärm ausgesetzt sind. Auch ein Hörsturz kann die Ursache für Schwerhörigkeit sein, das müssen die Ärzte feststellen. Nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma kann es zum Verlust des Hörens kommen.

Wann müssen Schwerhörige zum Arzt

Tritt der Hörverlust plötzlich auf oder geht er mit Schmerzen oder Fieber einher, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Auch wenn sich die Schwerhörigkeit schleichend entwickelt, sollten Sie Ihr Hörvermögen testen lassen. Denn hält der Hörverlust länger an, verlernt das Gehirn die Verarbeitung der Signale auf den betroffenen Frequenzen. Dann helfen auch Hörgeräte nicht mehr. Ein sicheres Anzeigen für beginnende Schwerhörigkeit ist es, wenn Sie in einer größeren Gesprächsrunde, bei der auch mal durcheinander geredet wird, nicht mehr mitkommen, weil Sie die Menschen nicht mehr hören.

Natur- und Hausmittel bei Schwerhörigkeit

Menschen mit dem Handicap Schwerhörigkeit werden leider oft ausgegrenzt. Hier einige Tipps, wie Sie selbst mit der Schwerhörigkeit umgehen sollten:

Verheimlichen Sie nicht dass Sie schwer hören und tun Sie nicht so, als hätten Sie das Gespräch verstanden. Das führt nur zu Irrtümern. Wenn Sie auf Fragen die völlig unpassenden Antworten geben. Bitten Sie Ihre Gesprächspartner lauter, und vor allem verständlicher zu sprechen. Tun Sie nie so, als hätte Sie alles verstanden. Setzen Sie sie sich in einer großen Runde neben jemanden von dem Sie wissen, dass er laut und verständlich spricht. Bitten Sie ihn notfalls, zu “dolmetschen”, und das Gespräch für Sie zusammen zum fassen.

Eine gute Shiatsu-Übung um besser zu hören: Nehmen Sie den rechten Mittelfinger zwischen linken Zeigefinger und Daumen (Zeigefinger oben, Daumen unten).Drücken oder massieren Sie den unteren Rand des Nagels, zählen Sie bis fünfzehn. Entspannen Sie sich. Wechseln Sie danach die Hand: Rechter Zeigefinger und rechter Daumen nehmen nun den linken Mittelfinger “in die Zange”. Massieren Sie nun wiederum fünfzehn Sekunden lang den Nagelrand. Zweimal wechseln. Bei der ganzen Übung tief ein- und ausatmen.

Schalten Sie Lärmquellen in Beruf, Haushalt und Privatleben möglichst aus – oder dämpfen Sie diese. Ein bis zwei Stunden am Tag sollte es wirklich leise um sie herum sein.

Geben Sie in einen Liter Weingeist 100 g Meisterwurz, das Gemisch 14 Tage in einem geschlossenen Glas bei ca. 20 Grad ziehen lassen, dann den Meisterwurz auspressen und acht Wochen lang jeden Tag vielmals je 25 Tropfen mit einem EL Wasser einnehmen.

Tränken Sie einen Wattebausch mit Schwedenkräutern und stecken Sie diesen locker etwa eine Viertelstunde lang ins Ohr. Immer wieder wiederholen.

Das Reinigen des Ohres mit Wattestäbchen ist problematisch. Oft wird Ohrenschmalz nicht entfernt, sondern im Gehörgang zusammengeschoben – die Schwerhörigkeit wird verstärkt. Das bessere Hausmittel. Tropfen Sie vier bis fünf Tropfen handwarmes Olivenöl ins Ohr. Den Kopf zur Seite legen, so dass es tief eindringen kann. Nach etwa fünf Minuten den Kopf wenden und das gelöste Ohrenschmalz abtropfen lassen. Für die alltägliche Ohrenpflege genügt es, ein sauberes Tuch um den kleinen Finder zu wickeln und das das Ohr zu säubern.

Wenn Sie dem Lärm nicht entkommen können, dann benutzen Sie Ohrenstöpsel ohne sin zu scheuen.

Besprechen Sie bei Schwerhörigkeit mit Ihrem Arzt die Möglichkeit einer Akupunktur-Behandlung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Zwiebel würfeln und mit Zucker bestreuen, über Nacht stehen lassen, damit sich Zwiebelsaft bildet; diesen am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen. Den so gewonnenen Zwiebelsaft mit einem Schuss Olivenöl verrühren. Mit einer Pipette (in Apotheken erhältlich) ins Ohr träufeln. Das Ohr mit einem Wattebausch verschließen.

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Herz-Kreislauf

Augenflimmern

Das Flimmern vor den Augen kann auch ein Vorbote des Grünen Stars sein. Es ist also Vorsicht und ein Besuch beim Augenarzt geboten. Aber auch mit Hausmitteln kann man dieser Sehschwäche zu Leibe rücken. Denn Probleme mit den Augen sind ein wichtiges Thema, weil sie unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Augenflimmern tritt durch Durchblutungsstörung des Gehirns halb- oder beidseitig auf. Augenflimmern entsteht meist bei langen Bildschirmarbeiten, kann aber auch durch starke psychische und physische Belastung und/oder durch Medikamente hervorgerufen werden. Vor allem aber bei älteren Menschen kann Augenflimmern der Vorbote einer Migräne sein. Unter Umständen sogar ein Frühsymptom für einen Grünen Star. Oft ist Augenflimmern auch mit starken Kopfschmerzen verbunden.

Welche Sehstörungen treten nun beim Flimmern im Auge vor allem auf? Die Augen ermüden, tränen, erröten, brennen oder flimmern, die Nah- oder Fernsicht verschwimmt, Doppelbilder entstehen, der Nacken ist verspannt, Kopf- und Rückenschmerzen treten auf.

Wenn es soweit gekommen ist, müssen Sie Ihre Augen entlasten. Um das Augenflimmern gar nicht erst aufkommen zu lassen oder es zu lindern, können Sie folgende bewährte Hausmittel anwenden.

Die grösste Belastung für unsere Augen ist die Bildschirmarbeit. Wer stundenlang in den Computer starrt, muss darein die Ursache für sein Augenflimmern suchen. Deshalb: Nach etwa zwei Stunden Bildschirmarbeit, empfiehlt sich eine kleine Pause von etwa 15 Minuten. Stehen Sie auf und geben Sie dem Augen einen Ruhepunkt – am Besten ist der Blick ins Grüne. Genau so simpel sind folgende Hausmittel: Erfrischen Sie die Augen mit kaltem Wasser, die Kühle regt den Tränenfluss an.

Übung gegen das Augenflimmern

Decken Sie das linke Auge mit der rechten Hand ab. Dann halten Sie die linke Hand mit ausgestrecktem Arm vor das rechte Auge. Betrachten Sie die Handfläche. Bewegen Sie die Hand langsam auf das Auge zu und wieder weg. Versuchen Sie dabei immer, das Auge scharf auf die Hand einzustellen. Danach trainieren Sie mit der anderen Hand und dem anderen Auge.
Bei vielen Patienten die mit Augenflimmern zum Arzt gehen wird festgestellt: Die Sehstörungen kommen ganz einfach von der falschen Brille. Also lassen Sie auf jeden Fall Ihre Augen überprüfen. Noch eine Übung, die Ihre Augen stärkt und gegen Augenflimmern hilfreich ist: Stellen Sie sich mit gegrätschten Beinen hin. Drehen Sie den Oberkörper mehrmals langsam in den Hüften hin und her. Lassen Sie Ihren Blick diese Bewegung verfolgen. Betrachten Sie dabei die Gegenstände rund um sich genau. Nach 2 Minuten halten Sie an und schließen die Augen. Versuchen Sie gleichmäßig zu atmen. Wiederholen Sie die Übung mehrmals täglich. Diese Augen-Körpergymnastik ist generell gut für Ihre Gesundheit.

Noch einige Hausmittel, mit denen Sie gegen Augenflimmern angehen können:

  • Legen Sie kalte Kompressen auf die Augen und den Nacken. Das lindert die Beschwerden.
  • Starker Alkoholkonsum kann ebenfalls der Grund für flimmernde Augen sein. Reduzieren Sie diesen.
  • Lassen Sie vom Arzt feststellen, ob Sie genügend Tränenflüssigkeit produzieren. Wenn nicht, dann nehmen Sie Augentropfen.
  • Wenn Sie sich in klimatisierten Räumen aufhalten, dann müssen Sie immer mal wieder für zehn Minuten raus und Ihren Augen eine “Frischluftdusche” gönnen. Dass verringert die Gefahr, dass Sie an Augenflimmern leiden.
  • Kühlen Sie Ihre Augen mit Aloe vera-Gel oder mit Rosenwasser.
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Haut & Nägel

Bluterguss Hausmittel

Ist der Bluterguss sehr groß und breitet sich schnell aus, sollte er ärztlich versorgt werden, da hier die Möglichkeit besteht, dass eines der größeren Blutgefäße verletzt wurde. Unerkannt und unbehandelt können solche Gefäßeinrisse zu lebensbedrohlichen Schockzuständen durch den hohen Blutverlust führen. Bei sehr großen Hämatomen oder bei Blutergüssen in unmittelbarer Gelenknähe kann ein chirurgischer Eingriff nötig sein.

Man unterscheidet in der Medizin drei Arten von Hämatomen:

  1. Subkutaner Bluterguss: direkt unter der Haut
  2. Intramuskulärer Bluterguss: innerhalb des Muskelgewebes
  3. Periostealer Bluterguss: in der Knochenhaut

So verläuft der Abbau eines Hämatoms

Wenn das Hämatom von außen gut sichtbar ist, kommt es innerhalb von 24 Stunden nach der Verletzung zu einer roten bis rot-blauen Hautverfärbung. Durch den biochemischen Abbau des Bluts ändert sich die Farbe nach ein bis vier Tagen zu einem tiefen Dunkelblau, um etwa nach weiteren drei Tagen in eine grünliche Farbe überzugehen. Beginnend mit dem siebten Tag verfärbt sich das Hämatom erst in einen gelblich-bräunlichen Farbton, nach spätestens zwei bis drei Wochen ist es dann in der Regel völlig verschwunden.

Bei einem Bluterguss ohne Begleitverletzungen (Platzwunde, Knochenbrüche) genügt eigentlich ein Besuch beim Arzt um den genauen Verletzungsstand festzustellen. Danach können Sie den blauen Fleck selbst behandeln. Auch mit guten und bewährten Hausmitteln.

Ganz wichtig ist die sofortige Kühlung der betroffenen Körperstelle. Eisbrocken in eine Serviette packen und auf die verletzte Stelle drücken. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Haut nicht unmittelbar mit dem Eis in Berührung kommt.

Die verletzte Körperstelle unbedingt hochlagern. Dadurch wird der Blutfluss zum verletzten Gebiet verringert. Durch Hochlagern tritt weniger Blut aus, so dass sich das Hämatom langsamer oder sogar nicht weiter ausbreitet. Aufgrund der Kälte ziehen sich die zuführenden Blutgefäße zusammen und weniger Blut tritt in das Gewebe aus. Wenig bewegen, da die Muskulatur weiterhin gut durchblutet wird und sich der Bluterguss verstärken kann.

Auf ein Hämatom sollten auf keinen Fall warme Kompressen gelegt werden. Die Wärme erweitert die Blutgefässe, die Blutung wird nicht gestoppt, die Schwellung wächst und der Bluterguss erweitert sich und wird noch größer.

Noch zwei Dinge müssen Sie beachten, wenn Sie ein Hämatom schnell wieder in den Griff bekommen wollen: Massagen sind absolut kontraproduktiv und Alkohol ist strikt verboten. Der erweitert die Gefäße und verdünnt das Blut – die Blutung verstärkt sich. So geht ein blauer Fleck durch einen Bluterguss nur sehr langsam weg.

Der von einem Bluterguss betroffene Körperteil sollte unbedingt geschont werden, um eine neue Einblutung ins Gewebe zu verhindern und weitere Gefäßverletzungen zu vermeiden.

Bei der Behandlung von einem Bluterguss spielen Hausmittel eine große Rolle. Sie wirken an Ort und Stelle, lassen blaue Flecken verschwinden und lindern Schmerzen. So dass Sie oft auf Medikamente verzichten können. Bei der Behandlung wird oft auf Arnika zurück gegriffen.

Hausmittel zur Bekämpfung von einem Bluterguss:

  • Machen Sie Essigumschläge. Dazu vermischen Sie Essig mit Wasser und tränken ein Tuch damit. Legen Sie dieses auf die betroffene Stelle.
  • Arnika hat eine abschwellende Wirkung. Entweder legen Sie frische Arnikablätter auf Stelle, diese müssen Sie dann aber erst mit einem Mörser ein wenig zermatschen, oder Sie geben eine Arnikasalbe auf den Bluterguss.
  • Schmieren Sie ganz schnell Butter auf den Bluterguss. Die Säuren der Butter lösen ihn rasch auf.
  • Schneiden Sie eine Zwiebele in zwei Teile und legen Sie eine Zwiebelhäfte auf den Bluterguss. Nicht auf auf offene Wunden.
  • Je 10 g Arnika, Beinwurz, Johanniskraut, Königskerze und Ringelblume mischen, in einem halben Liter Wasser aufkochen, 10 Min. köcheln lassen, etwas abkühlen lassen, ein Tuch einweichen und als Kompresse verwenden.
  • 15 g Lanolin, 4 g Bienenwachs und 30 ml Olivenöl im Wasserbad erwärmen, 30 ml Rosskastanientinkur aus der Apotheke, sowie 20 Tropfen Wacholderöl zugeben und ziehen lassen. In ein Behältnis füllen und erkalten lassen. Einreiben oder als Kompresse auflegen.
  • Zerreiben Sie eine Handvoll Petersilie und verteilen Sie den Beie auf dem Bluterguss. Mit einer elastischen Binde sichern.
  • Bestreichen Sie den Bluterguss mehrmals am Tag mit Arnikagelee (Apotheke).
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Schmerzen

Hausmittel gegen Nackenschmerzen

Nackenschmerzen: Die Muskeln entspannen

Eine große Hilfe bei der Lösung von verkrampften Nackenmuskeln bietet eine Physiotherapie. Dabei löst der Physiotherapeut die verspannte Nackenmuskulatur mit Massagen oder bestimmt Handgriffen. Die Gelenkblockaden und Verspannungen werden mit den Händen gelöst. Es sind immer mehrere Behandlungen nötig. Dabei wird Ihnen der Physiotherapeut/in auch die nötigen Übungen und Handgriffe für eine Behandlung der Nackenschmerzen zeigen. Fast immer gehört auch eine Behandlung mit natürlicher Wärme (Fangopackung) zu einer Behandlung von quälenden Nackenschmerzen. Mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson wird jeder Muskel im Körper nach zehn Sekunden starker Anspannung bewusst locker gelassen. Da sich die psychische Anspannung körperlich als Muskelverspannung zeigt, kommt bei dieser Technik auch der Geist zur Ruhe. Und die Rückenschmerzen verschwinden.

Wärme für den Nackenbereich

Wärme ist für die verspannten Muskeln im Nackenbereich das A und O einer erfolgreichen Therapie. Der Hals, die Halsmuskulatur und die Halswirbelsäule müssen einfach warm gehalten werden. Ein heißes Bad, ein wärmender Schal, ein schützender Rollkragenpulli lockert die Muskulatur auf und lindert Ihre Schmerzen. Sehr gut sind auch Wärmepflaster, die über Stunden ihre Wärme in den gesamten Nackenbereich abstrahlen. Das gilt generell: Wenn Sie anfällig für Nackenschmerzen sind, dann sollten Sie den Hals, die Nackenmuskeln und den Nackenwirbelbereich auch im Sommer mit einem Tuch schützen. Besonders kalte Zugluft (offenes Autofenster) ist sehr gefährlich.

Weitere Tipps, mit denen Sie Nackenschmerzen verhindern oder therapieren können:

  • Besorgen Sie sich ein Nackenkissen und eine rückenschonende Matratze.
  • Legen Sie auf die schmerzenden Stellen im Nacken einen warmen Quarkwickel
  • Falsches Sitzen bei der Arbeit (vor allem am Computer) löst Nackenschmerzen aus. Stehen Sie alle Stunde auf und machen Sie zehn Minuten Lockerungsübungen, um die verspannten Muskeln wieder zu entspannen
  • Beugen Sie Ihren Kopf im Stehen vorsichtig nach links, während Ihre rechte Hand sich nach unten streckt, bis Sie eine Dehnung im Hals rechts spüren. Halten Sie nun die Position für zehn Sekunden und fahren anschließend auf der linken Seite genauso fort
  • Heben Sie die Schulter beim Einatmen an und lassen Sie sie beim tiefen Ausatmen fallen. Wiederholen Sie die Übung fünf Mal
  • Lockern Sie die Schultern mit kreisenden Bewegungen auf und schütteln Sie die Arme aus.
  • Wenn Sie wegen des verspannten Nackens Kopfschmerzen bekommen, nehmen Sie entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Auch ein Bandscheibenvorfall kann Nackenschmerzen auslösen: Beim Arzt abklären lassen.
  • Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass Sie Ihren Nacken in einer bequemen und zugleich gesunden Position halten.
  • Der Kirschsteinsack wird im Backofen aufgewärmt und dann auf die schmerzende Stelle gelegt. Besonders geeignet als wärmende Kompresse für die Nacht. Ca. 16 Mark (Bioladen, Reformhaus, Ökoversand).
  • Sauna oder Dampfbad tun Körper und Seele gut; die Wärme hilft auch gegen den Nackenschmerz. Lassen Sie beim kalten Duschen hinterher die verspannten Partien aus, damit sich die Muskeln nicht wieder verhärten.
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Hausmittel

Hausmittel bei Blut im Urin

Häufige Ursache: Eine Harnwegsinfektion

Eine der häufigsten Ursachen für Blut im Urin ist eine Harnwegsinfektion. Die Ursache davon ist meist eine Infizierung mit Darmbakterien vom Typ Escherichia coli. Oder es sind Staphylokokken. Den Grund dafür muss der behandelnde Arzt bei einer gründlichen Untersuchung feststellen. Es kann aber auch an einer Unterkühlung des Unterbauchs liegen (nasse Badehose, keine warme Unterwäsche etc.) Diese Infektionen führen dazu, dass Blut in den Urin gelangt. Dagegen können Sie mit bewährten Hausmitteln vorgehen:

  • Kochen Sie eine Handvoll frische Brunnenkresse zehn Minuten lang in einem Viertelliter Wasser, abseihen und dann langsam trinken
  • Trinken Sie täglich etwa einen Viertelliter Cranberry-Saft zur Vorbeugung und als Therapie
  • Geben Sie kochend heißen Kamillentee in einen alten Topf, stellen Sie den in die Klomuschel und setzen Sie sich aufs Klo. Decken Sie alles gut mit einer Decke ab und nehmen Sie so ein “Sitz-Dampfbad”
  • Tragen Sie beim Schlafen keine Unterwäsche, da durch das Reiben des Slips Darmbakterien in die Scheide gelangen können und von dort über die Harnröhre in die Blase
  • Nach dem Schwimmen sofort das nasse Badezeug ausziehen.

Entzündete Nieren: Symptome abklären lassen

Nierenentzündungen und Nierensteine sind ebenfalls eine sehr häufige Ursache für Blut im Urin. Auch hier ist es unerlässlich, dass die Symptome von einem Arzt abgeklärt werden, damit die Ursachen medizinisch bekämpft werden können. Es gibt da viele Medikamente, Steine können auch durch Ultraschall zerstört werden, aber Sie können das Blut im Urin auch durch bewährte Hausmittel verhindern. Eines der besten Mittel ist eine grosse Flüssigkeitsaufnahme. Am besten geeignet ist Leistungswasser, stilles Mineralwasser und ungesüsste Kräutertees. Davon sollten Sie mindestens zwei Liter am Tag konsumieren. Unser Blut wird fortwährend von den Nieren gereinigt. Die wirken als Filter und sondern Schadstoffe aus dem Blut aus. Diese werden mit Wasser in die Blase abgesondert. Kommet es an der Filterstation (der Nierenrinde) zu Störungen und Entzündungen gelangen vermehrt rote Blutkörperchen in den Urin – er färbt sich rot, Sie haben eine Hämaturie. Ihren Nieren können Sie mit folgenden Hausmitteln helfen: Kochen Sie 30 g Mangold eine Viertelstunde in klarem Wasser. Danach abseihen und täglich drei Tassen trinken * Kochen Sie 15 g Wurzeln der gemeinen Quecken und 10 g Wurzeln vom Walderdbeerstrauch in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen 10 Minuten kochen, danach wir der Absud gefiltert. Drei Tassen täglich trinken * Heidelbeertee ist ebenfalls ein schon altes Hausmittel, zudem hemmt der Tee Bakterien. Nehmen Sie 2 Tl. Heidelbeerblätter, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser gießen, zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Trinken Sie den Tee über den Tag verteilt, in möglichst kleinen Schlucken.

Hier noch einige Tipps, mit denen Sie die Ursachen von Blut im Urin bekämpfen können:

  • Einen Esslöffel getrocknete Löwenzahnblätter und -wurzeln mit einer Tasse kaltem Wasser ansetzen, zum Sieden bringen und eine Minute kochen lassen. Nach 15 Minuten abseihen. Täglich zwei Tassen trinken.
  • Meerrettich gilt als desinfizierend und reinigend. Einfach frisch, aus dem Glas mit Brot oder als Trunk essen. Für den Trunk drei Esslöffel mit einem halben Liter Wasser und Zitronensaft über Nacht ziehen lassen und trinken.
  • Dreimal täglich ca. 5 Tropfen Propolistinktur auf einem Zuckerwürfel oder ebenso dreimal täglich eine Propoliskapsel einnehmen.
  • Nehmen Sie dazu fünf Esslöffel Heidekrautblüten mitsamt Blättern, übergießen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser, dann fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Täglich drei bis vier Tassen trinken.
  • Halten Sie Ihre Nieren mit einer Leibbinde warm.
  • Geben Sie 4 g Lauchsamen für 24 Stunden in einen Liter Weißwein. Nach dem Ziehen wird der Wein gefiltert. Von dieser Zubereitung nimmt man täglich täglich 2 kleine Gläser.

Wenn Sie feststellen, dass Sie Blut im Urin haben, dann müssen Sie sofort vom Arzt eine Untersuchung durchführen lassen, um die Ursache zu ergründen. Sie können aber die Behandlung ganz bestimmt mit den beschriebenen Hausmitteln unterstützen.

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Herz-Kreislauf

Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck

Kneipp-Güsse gegen niedrigen Blutdruck

Als absolut einfaches und sehr gutes Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck haben sich kalte Güsse nach Pfarrer Kneipp bewährt. Sie steigern den Blutdruck, indem sie das sympathische Nervensystem anregen. Gegen Morgenmüdigkeit hilft (kurzes) kaltes Abduschen. Eine Massagebürste beim Duschen verbessert die Durchblutung zusätzlich. Führen Sie den kalten Wasserstrahl langsam und mit kreisenden Bewegungen von den Füssen nach oben und von den Handgelenken zur Schulter – also immer zum Herzen hin. Das mehrmals wiederholen. Sie heben dadurch nicht nur den Blutdruck an, Sie stärken auch Ihre Abwehrkraft und das Immunsystem.

Niedriger Blutdruck: Ohnmacht vermeiden

Zu niedriger Blutdruck bewirkt ein Absinken der Versorgung des Gehirns mit Blut. Es kommt zu einem Mangel an Sauerstoff und Nährmitteln. Das führt irgendwann zu einem Ohnmachtsanfall – Sie fallen einfach um. Es ist deshalb sehr wichtig – wenn Sie an niedrigem Blutdruck leiden – auf die Vorboten einer solchen Ohnmacht zu achten. Achten Sie auf Körpersignale wie plötzlicher Schwindel, grundloses Herzrasen oder einen unverhofften Schweißausbruch. Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, dann müssen Sie sich ganz schnell, setzen, oder sich hinhocken oder – das ist immer gut – sich flach hinlegen. Dabei sollten Sie die Beine hochlagern. Das sollten Sie machen, bevor der Blutdruck völlig in den Keller sackt und ihnen schwarz vor Augen wird.

Ausdauersport hebt niedrigen Blutdruck an

Eines der besten und simpelsten Hausmittel gegen zu niedrigen Blutdruck) ist regelmäßiger Sport. Dabei kommt es ausschließlich auf die Ausdauer und nicht auf die Höchstleistung an. Also nicht eine Viertelstunde auf dem Fahrrad strampeln bis die Puste ausgeht, sondern lieber eine Stunde gemächlich und in einem gleichmäßigen Tempo (etwa 20 km/h) auf ebenem Gelände dahinrollen. Das gilt auch für andere Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Wandern. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, dann steigt Ihr Blutdruck zwar nicht plötzlich und ruckartig an – aber Ihr Körper lernt, mit den Blutdruckschwankungen umzugehen und niedrigen Blutdruck zu vermeiden.

Weitere bewährte und gesunde Hausmittel gegen zu niedrigen Blutdruck:

  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe. Die verhindern ein Absacken des Blutes in die Beine, halten so den Blutdruck hoch. Die Strümpfe müssen eng sitzen, dürfen aber nicht einschnüren.
  • Wenn Sie unter niedrigem Blutdruck leiden , dann sollten Sie morgens langsam aufstehen: Aufrichten, die Füsse auf den Boden stellen und so ein bis zwei Minuten verharren. Erst dann aufrecht hinstellen.
  • Niedriger Blutdruck macht sich nach dem Essen am stärksten bemerkbar, große Mahlzeiten binden das Blut im Verdauungstrakt. Essen Sie lieber mehrere kleine Portionen, über den Tag verteilt.
  • Oft hilft auch ein Espresso oder eine kleine Süßigkeit, um den Blutdruck wieder anzukurbeln.
  • Sie müssen viel trinken, um Ihr Blutvolumen zu erhöhen. Zwei bis drei Liter Mineralwasser oder Tees sind Pflicht.
  • Wenn Ihr Blutdruck schnell zu niedrig ist, dann hilft es, wenn Sie Salzstangen knabbern.
  • Generell sollten Sie bei zu niedrigem Blutdruck (im Gegensatz zu Bluthochdruck) mit Salz nicht sparen und gut gewürzt essen.
  • Essen Sie bei niedrigem Blutdruck ein Stück Lakritze.
  • Das berühmte Glas Sekt hilft nur bedingt und kurzfristig. Außerdem enthält es Alkohol.
  • Mischen Sie je 10 g Besenginster und Weißdorn. Davon einen TL mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, eine Viertelstunde ziehen lassen, abseihen, ungesüßt trinken. Drei Tassen täglich.
  • Stellen Sie aus diesen Kräutern eine Mischung her: 10 g Nelken, 10 g Lindenblüten, 10 g Schellkraut, 10 g Zitwer, 10 g Koriander, 20 g Lindenblüten, 5 g Rainfarn, 5 g Cascarillrinde, 20 g Isländisch Moos. Alle Kräuter mit Weißwein im Verhältnis 1 : 10 ansetzen, zwei Wochen lang im Warmen ziehen lassen. Davon täglich fünfmal je einen EL einnehmen.
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Magen & Darm

Hausmittel gegen Reizdarm

Vier Tees, die bei Reizdarm helfen

Es gibt in der Hausmittel- und Erfahrungsmedizin vier bewährtet Tees, die bei Reizdarm lindern und helfen: Das sind Kümmel-, Anis-, Fenchel- und Baldriantee. Sie alle haben Inhalts- und Wirkstoffe, die entspannend und lindernd wirken und auf die Ursachen von Reizdarmproblemen einwirken. Kümmel unterstützt Magen, Galle und Leber bei der Fettverdauung. Fenchel ist wunderbar, wenn Sie von Blähungen geplagt werden. Anistee hilft bei iVerdauungsschwäche und bei Blähungen. Auch gegen Appetitlosigkeit kann er eingesetzt werden, ebenso gegen Magenkrämpfe. Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Magen. Er verhindert Darmkrämpfe und ist gut bei einer Magenschleimhautentzündung. Wenn Sie unter einem Reizdarm leiden, dann sollten Sie mit diesen Tees eine Kur machen: Jeweils von einem Tee zwei Wochen klang täglich drei Tassen lauwarm trinken.

Hilfe bei Verstopfung durch Reizdarm

Eine sehr häufige Folge eines Reizdarm ist ein chronische Verstopfung, also müssen wir die Ursachen dafür vorwiegend in der Ernährung suchen. Da ist es zum Beispiel sehr hilfreich, wenn Sie täglich zum Frühstück Kleie essen. Weizenkleie ist reich an Ballaststoffen, an Vitaminen, Eisen und wichtigen Flavonoiden. Die Rückstände aus den harten Bestandteilen des Getreides, bestehend aus Schalen und Keimlingen, die nach dem Mahlen und Absieben von Weizenmehl zurückbleiben, regen die Peristaltik an und beugen damit auch Verstopfungen vor. Medizinische gesehen liegt eine Verstopfung vor, wenn Sie weniger als drei mal in der Woche Stuhlgang haben. Zusätzlich sollten Sie viel Flüssigkeit aufnehmen: Täglich etwa zwei bis drei Liter können die Beschwerden schon deutlich lindern.

Hier noch eine weitere Auswahl von bewährten Hausmitteln zur Behandlung der Beschwerden von Reizdarm:

  • Ihre Nahrung sollte etwa zur Hälfte aus Obst und Gemüse bestehen.
  • Atmen Sie zwei- bis dreimal täglich etwa acht Minuten tief und gleichmäßig in den Bauch hinein.
  • Vermeiden Sie in Ihrer Ernährung blähende Gemüsesorten wie Bohnen, Linsen, Zwiebeln oder Kohlgerichte.
  • Machen Sie sich täglich einen warmen Leibwickel: Ein Tuch mit warmem Wasser tränken, auswringen und auf den Bauch legen. Darüber ein Baumwolllaken, und darüber dann eine Wolldecke. Mindestens eine gute halbe Stunde liegen bleiben.
  • Gewöhnen Sie Ihren Darm an eine bestimmte Zeit zur Entleerung. Und lassen Sie sich auf der Toilette Zeit. Vermeiden Sie starkes Pressen.
  • Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin und Kaffee.
  • Versuchen Sie, sich jeden Tag etwa 20 bis 30 Minuten kräftig zu bewegen: Radfahren, laufen, schnell spazieren gehen, schwimmen.

Manche Medikamente stören die Darmfunktion und verursachen Nebenwirkungen wie Blähungen und Bauchschmerzen. Das kann auf Dauer zu einem Reizdarm führen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, prüfen Sie, ob diese Medikamente nicht zu Reizdarm-Symptomen wie Verstopfung oder Durchfall führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Einige Medikamente, die ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind, können Magenprobleme verursachen. Informieren Sie deshalb immer Ihren Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen!.

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Magen & Darm

Hausmittel bei Gallenbeschwerden

Aber gerade bei Gallenbeschwerden gibt es sehr gute, bewährte und nebenwirkungsfreie Hausmittel aus der Erfahrungs- und Naturmedizin.

Kräutertee bei Gallenbeschwerden

Nach dem Essen beginnt unser Organismus mit der Verdauung. Dabei zieht sich normalerweise die Muskulatur der Gallenblase zusammen und drückt die Gallenflüssigkeit, die in der Gallenblase gespeichert ist, in den Dünndarm. Dort wirken die Säuren auf die aufgenommene Nahrung ein und ermöglichen so die Zersetzung. Schon die kleinsten Störungen können große Beschwerden hervorrufen. Dagegen gibt es viele Kräutertees.

Hier das Rezept für einen der wirkungsvollsten Tees:
Mischen Sie 30 g Gelbwurz, 30 g Kümmel, 20 g Pfefferminzblätter und 20 g Schellkraut. Übergiessen Sie von dieser Mischung zwei TL mit einer Tasse kochendem Wasser. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Flüssigkeit die sich an der Abdeckung gesammelt hat unbedingt zurück in die Tasse gießen. Von diesem Tee drei Tassen täglich trinken.

Artischocke bringt die Galle in Schwung

Ein großes Problem ist es auch, wenn Ihre Galle zu wenig Gallenflüssigkeit produziert. Dann kann vor allem die Fettverdauung nicht mehr richtig funktionieren, es kommt zu großen Schwierigkeiten. Dagegen hat sich ein Extrakt von Artischockenblättern sehr bewährt. Der regt die Produktion der Gallensäure sehr stark an. Er ist sogar dann noch hilfreich, wenn den Betroffenen die Gallenblase entfernt worden war. Man muss ihn vor dem Essen einnehmen. Bei Gallenbeschwerden sind vor allem die Bitterstoffe der Artischocke hilfreich. Und da vor allem das Cynarin. Das steigert die Gallenabsonderung und schützt die Leberzellen. Zusätzlich hat es eine positiv Wirkung auf den Fettstoffwechsel und senkt die Blutfettwerte.

Hier noch ein paar kurz Tipps, wie Sie Gallenbeschwerden mit Naturmitteln bekämpfen oder vorbeugen können:

  • Einen Teelöffel Bitterklee auf einen Viertelliter kochendes Wasser ansetzen. 5 Minuten ziehen lassen, danach abseihen, warm trinken.
  • Besorgen Sie Brunnenkressesaft aus der Apotheke oder Reformhaus. Dreimal täglich je einen Teelöffeln mit Wasser im Verhältnis 1 : 5 verdünnt einnehmen.
  • Ein halbes Gramm Bitterholz-Äste sehr stark zerkleinern und mit einer Tasse kochendem Wasser überschütten. Eine Viertelstunde ziehen lassen, dann durchseihen. Davon drei Tassen täglich trinken.
  • Mischen Sie 20 g Bibernelle, 20 g Bärlapp, 10 g Löwenzahn, 5 g Wermut, 40 g Efeu, 40 g Schließgras und 10 g Tausendguldenkraut (Apotheke). Von dieser Mischung übergiessen Sie drei EL mit kaltem Apfelwein, aufkochen und drei Minuten sieden lassen, durchseihen. Täglich etwa achtmal im Abstand von einer Stunde einen EL einnehmen.
  • Machen Sie sich einen heißen Bauchwickel, indem Sie ein Geschirrtuch in heißem Wasser tränken, auswringen und auf den Oberbauch legen. Bedecken Sie das Geschirrtuch zusätzlich mit einem Badetuch und halten Sie es mit einer Wärmflasche warm.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Schweissfüsse

Sandalen verhindern Schweißfüße

Die einfachsten Mittler von Mutter Natur sind viel frische Luft an den Füssen und Naturmaterialien um die Füsse herum. Das bedeutet: Gehen Sie so oft wie möglich barfuß. Im Sommer morgens im Garten, im Urlaub am Strand oder auf der Badewiese und auch zuhause. Tragen Sie offene Sandalen – auch wenn über diese Schuhmode gelästert wird. Ihre Socken sollten immer aus Baumwolle oder Wolle sin – niemals aus Chemiefasern. Das gilt auch für die Schuhe: Entweder Naturleder oder atmungsaktives Material. Wenn Ihr Schuh eine Gummisohle hat, dann sollten Sie dazu eine saugfähige Einlegesohle tragen. Auch wichtig: Wenn Sie eine Schuh einen ganzen Tag getragen haben, dann sollte er sich am anderen Tag erholen dürfen.

Schweißfuß: Da hilft ein Einlegesohle aus Zedernholz

Sie können aber natürlich noch viel mehr dafür tun, dass Ihr Schweißfuß verschwindet, oder sich gar nicht erst entwickeln kann: Benutzen Sie Einlegesohlen aus Zedernholz. Die Zedern haben sehr starke Abwehrmittel gegen Pilzbefall durch Mikroorganismen entwickelt. Dazu kommt, dass Einlegesohlen aus Zedernholz den Fußschweiß aufsaugen, ohne gleichzeitig die Fußsohle auszutrocknen. Das heißt: Es kommt kaum zu einer starken Schweißbildung und die Mikroorganismen die den Schweiß zersetzen – das macht den üblen Geruch – werden unschädlich gemacht. Was im Schuh bleibt ist der angenehme und wohltuende Geruch nach Zedernholz. Was bedeutet: Sie können auch in der Öffentlichkeit unbesorgt Ihre Schuhe ausziehen.

Holzasche und Salz gegen Ihren Schweißfuß

Ganz wichtig im Kampf gegen die Schweißfüße ist natürlich ein erhöhter Hygiene- und Pflegeaufwand. Es ist wichtig, dass Sie die Füsse morgens und abends gründlich waschen und sie danach sorgfältig abtrocknen. Danach können Sie auch einen trockenen Fußpuder verenden. Für eine Fußwaschung gegen den Schweiß hat sich bewährt: Mischen Sie Holzasche und Salz zu gleichen Teilen (jeweils eine Handvoll) und geben Sie etwa drei bis fünf Liter warmes Wasser dazu. Darin die Füsse etwa eine Viertelstunde baden. Danach können Sie zusätzlich dünn eine Zinksalbe auftragen.

Hier noch einige gute Hausmittel gegen Ihre Schweißfüße:

  • Zwei EL Kümmel, zwei gehäufte EL Senfmehl in drei Liter Wasser kochen. Auf etwa 38 bis 39 Grad abkühlen lassen, die Füsse 15 bis 20 Minuten darin baden.
  • Vier TL Kochsalz in 200 ml Wasser auflösen. Die Sole in ein Fußbad geben, fünf bis zehn Minuten einwirken lassen. Hilft auch gegen Fußpilz.
  • Rühren Sie ein Kilo Eichenrind in fünf Liter Wasser ein und kochen Sie diesen Sud eine halbe Stunde lang. Danach abseihen und die Füsse darin abends baden. Der Sud kann mehrmals verwendet werden.
  • Baden Sie Ihre Füsse in verdünnter Tomatensoße etwa fünf Minuten lang. Dann gut kalt abwaschen und abtrocknen. Frische Baumwollsocken überziehen.
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Magen & Darm

Hausmittel zur Darmsanierung

Zucker ist die Hauptnahrung von Pilzen. Ein zu starker Pilzbefall im Darm aber machte Sie krank. Also sollten Sie weitgehend auf Zucker verzichten, weichen Sie auf Stevia aus. Genau so hilfreich ist es, wenn Sie zweimal im Jahr eine sechswöchige Kur mit Joghurtprodukten machen, die einen hohen Anteil an linksdrehender Milchsäure haben (Apotheke). Das ist vor allem nach einer Antibiotikatherapie nötig. Genau so wichtig ist es, das Sie von Weissmehlprodukten auf Vollkornprodukte umsteigen und den Anteil von Obst und Gemüse an Ihrer Nahrung deutlich erhöhen.
Ein weiteres Hausmittel für eine Darmsanierung ist eine Kur mit Vulkanasche (Apotheke, Reformhaus). Die absorbiert Giftstoffe im Darm, saugt sie auf, sie können ausgeschieden werden. Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.

Colon-Hydrotherapie

Hilfe für den Darm Sie können Ihren Darm auch mit Hilfe von Wasserspülungen sanieren. Dabei werden durch einen Therapeuten etwa zehn Liter Wasser mit wechselnden Temperaturen zwischen 21 und bis zu 40 Grad druckfrei in den Darm eingeleitet. Das abfließende Wasser soll den Darm in seiner ganzen Länge von Kotresten und anderen schädlichen Ablagerungen befreien. Schädliche Bakterien und im Darm angesiedelte Hefepilze sollen ausgespült werden. Einige Therapeuten setzen dem Wasser Sauerstoff, Kaffee oder Essig in geringen Mengen zu. Eine Darmspülung ist ein “ausleitendes” Verfahren. Durch dieses Naturheilverfahren soll die schleichende Vergiftung des Organismus durch Fäulnisstoffe, Pilze und Bakterien vom Darm her verhindert werden. Eine komplette Therapie umfasst etwa zehn bis zwölf Spülungen. Sie sollte unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden.

Weitere Hausmittel für eine Darmsanierung

  • Machen Sie nach den Hauptmahlzeiten einen „Verdauungsspaziergang“: Der bringt den Darm in Schwung, das hilft bei der Verdauung.
  • Eine zweitägige Rizinus-Kur entleert den Darm vollständig. Auch Glaubersalz hat diese Wirkung.
  • Trinken Sie täglich einen Viertelliter Buttermilch oder Sauerkrautsaft.
  • Nehmen Sie immer mal wieder Flohsamen zu sich. Der quillt im Darm auf und putzt ihn aus.
  • Trinken Sie morgens ein Glas warmes Wasser mit einem Löffel naturtrübem Apfelessig.
  • Schlucken Sie unzerkaute Senfkörner. Die ätherischen Öle werden im Magen frei gesetzt und gelangen in den Darm. Die unverdaulichen Schalen dienen zusätzlich als „Putzmittel“.
  • Nehmen Sie Bärlauch-Präparate und Bitterpflanzen-Granulat zu Ihren Mahlzeiten ein.
  • Trinken Sie eine Woche lang täglich vier Glas Wasser mit zwei EL Olivenöl gemischt einem halben Glas ungesüßten Orangen- oder Grapefruitsaft.
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Hausmittel

Hausmittel gegen Stottern

Kinder stottern häufig

In Deutschland haben fast eine Millionen Menschen das Problem Stottern, 80 Prozent davon sind Männer. Auch bei Kindern tritt das Stottern häufig auf, erledigt sich aber sehr oft von selbst. Die Ursachen sind noch weitgehend unbekannt. Es sind wohl eine Kombination aus physikalischen, genetischen und psychologischen Gründen. Bei Kindern kann es auch ein schlimmes Erlebnis sein, welches das Stottern auslöst. Hilfe von aussen hat nur selten Erfolg. Der stotternde Mensch muss sich in den meisten Fällen selbst heilen. Da haben sich zwei Selbsthilfe-Therapien besonders bewährt.

Die Globale Therapie des Stotterns (Phillip J. Roberts)

Diese Methode wurde von Phillip J. Roberts entwickelt, der selbst ein Stotterer war. Sie können damit das Stottern selbst zuhause und in Ihrem Rhythmus besiegen. Sie brauchen dafür täglich etwa eine halbe bis eine ganze Stunde Zeit um die insgesamt 30 Übungen zu absolvieren. Die Übungen sind so beschaffen, dass Stotterer nach und nach flüssig sprechen und die psychologischen Hemmungen abgebaut werden. Auch Verhaltensweisen die das Stottern fördern, werden so abgebaut. Buch: Comprehensive Stuttering Therapie, Phillip J. Roberts.

Ein zweites sehr erfolgreiches Programm zur Selbsthilfe für Stotterer wurde von William D. Parry entwickelt. Der wurde in den USA von einem schweren Stotterer zu einem erfolgreichen Strafverteidiger. Er entwickelte eine neue Theorie zur Bewältigung des Stotter-Phänomens. Er ging von einer neurologischen Verwirrung zwischen der Stimme und dem Valsalva-Muskel (diese Muskelgruppe spannen wir an, wenn wir uns anstrengen) aus. Er entwickelte eine Technik, mit der das Stotterproblem durch Kontrolle des Valsalva-Muskels behoben werden kann. Buch: Understanding & çontrolling Stuttering.

Sehr hilfreich sind auch Sprach- und Sprechpathologen oder Training mit einem Logopäden. Die dort angewendeten Therapien umfassen Atemtraining und Sprechtechnik. Zusätzlich wird die Kommunikation trainiert. Mit den Stotterern wird auch psychologisch gearbeitet.
Mehr Infos: Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. www.bvss.de

  • In der Homöopathie wird gegen das Stottern oder gegen Zungenlähmung eine Kur mit Augentrostaufguss empfohlen.
  • Machen Sie Übungen mit einem Diktiergerät um sich selbst zu kontrollieren.
  • Bekämpfen Sie aufsteigende Nervosität vor anstehenden Gesprächen.
  • Prägen Sie sich lange Standardsätze ein, die zu Gesprächsbeginn sagen. Wenn Sie die “unfallfrei” absolviert haben, dann fällt ihnen das “stotterfreie” Sprechen leichter.
  • Reden Sie mit sich selbst wenn Sie alleine sind, oder lesen Sie sich selbst etwas vor. Das Stottern wird sehr oft nach und nach verschwinden.
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Körperpflege

Rasurbrand

Um Rasurbrand zu vermeiden sollten die Rasierklingen oder das Rasiermesser wirklich richtig scharf sein. Wechseln Sie die Klingen aus, wenn es anfängt beim Rasieren zu “ziepen” sonst droht Rasurbrand. Ein Messer sollte vor jede Rasur geschärft werden. Gut ist es auch, wenn Sie ein paar Tropfen Pre-Shave-Oil auf der Haut verteilen bevor Sie sich rasieren. Wenn Sie Problem mit einem Rasurbrand haben, dann sollten Sie möglichst duft- und aromafreien Rasierschaum verwenden. Sehr gut eignen sich Aloe-Vera Produkte. Das gilt auch für Aftershaves. Statt eines Rasierwasser mit scharfem Alkohol verenden Sie besser ein Gel oder Balm.

Noch einige Tipps gegen Rasurbrand

Verrühren Sie etwas Quark mit kalt geschleudertem Honig und geben Sie einige Tropfen Kamillenöl aus der Apotheke hinzu. Tragen Sie nach der Rasur eine dünne Schicht des Mittels gegen Rasurbrand auf die betroffenen Hautpartien auf und lassen Sie die Maske ca. fünf bis zehn Minuten wirken. Nun waschen Sie die Maske mit lauwarmem Wasser ab und tupfen Ihre Haut trocken.

Reinigen Sie vor der Rasur die Gesichtshaut gründlich mit warmem Wasser und Reinigungslotion oder -Gel. Dadurch verbleiben auf der Haut weniger Keime die Rötungen hervorrufen können.

Finger weg von Fettcremes. Nach Gesichtswäsche und Rasur gönnen Sie Ihrer Haut lieber einen Feuchtigkeits- und Frischekick. Ideal sind schnell einziehende, unparfümierte Hydrogels mit antibakteriellen und talgregulierenden Inhaltsstoffen.

Bei der Intimrasur die rasierten Hautstellen besonders gut abtrocknen, sonst können sich in die Hautfalten Pilze einnisten.

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Schlaf

Besser schlafen mit Hausmitteln

Kein Sport direkt vor dem Schlafen

Eine ganz natürliche Methode um besser schlafen zu können ist zum Beispiel die Bewegung. Aber auf keinen Fall kurz vor dem ins Bett gehen, denn körperliche Bewegung dreht erst einmal den Kreislauf hoch, bringt mehr Sauerstoff zu Muskeln und Gehirn. Mit einem Wort: Sie können erst mal nicht besser schlafen, sondern sind hellwach. Also ist es sinnvoll, sportliche Betätigung auf den Vormittag oder den frühen Nachmittag zu verlegen. Denn dann kommt der Ermüdungseffekt zur richtigen Zeit: Nämlich am Abend.

Rituale für einen besseren Schlaf

Besseren Schlaf können Sie auch durch konsequent täglich wiederholte Rituale erzielen. Damit stellen Sie Ihren Biorhythmus, Ihren Körper und Ihre Seele auf die Schlafenszeit ein. Dazu gehört etwa ein warmes Bad, zwei Stunden bevor Sie ins Bett gehen. Sie können das warme Bad durch Kräuterölzusätze (Thymian, Rosmarin, Lavendel) angenehmer gestalten. Etwa eine Stunde bevor Sie sich hinlegen sollten Sie das Fernsehprogramm beenden. Denn in spannender Krimi zur späten Stunde oder eine TV-Diskussion mit Streit und Themen die Sie aufregen verhindern einen besseren Schlaf.

Sorgen von der Seele schreiben

Wenn Sie den ganzen Tag über ein Ärger oder ein besonderes Thema sehr stark beschäftigt hat, dann ist es hilfreich für einen besseren Schlaf, wenn Sie sich das in einem Tagebuch vor dem Schlafengehen von der Seele schreiben. Wenn es dabei eine Entscheidung zu fällen gibt, dann fällen Sie diese vor dem Einschlafen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie drei bis vier Stunden aufwachen weil sich dieses Problem gemeldet hat. Und dann dauert es lange, bis Sie wieder eingeschlafen sind.

Kein Wecker und kein Alkohol

Sie wachen nachts immer mal wieder auf und schauen auf den auf dem Nachtisch stehenden Wecker oder Ihre Uhr? Dann stellen Sie einfach den Wecker weit weg vom Bett auf und legen Sie die Uhr ab – dann stellt sich ein besserer Schlaf von alleine ein. Versuchen Sie auch, nach 19.00 Uhr nur wenig zu trinken. Drei Halbe Bier zwischen 20.00 und 22.00 Uhr fördern einen besseren Schlaf auf keinen Fall. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Alkohol betäubt nur kurzfristig, die einschläfernde Wirkung verfliegt nach drei bis vier Stunden – Sie wachen auf.
  2. Drei Halbe Bier sind einfach zu viel Flüssigkeit. Ausserdem treibt Bier – Sie müssen raus, die Blase entleeren – vorbei ist es mit dem besseren Schlaf.

Magen und Darm müssen auch ruhen

Ein ruhender und unbeschäftigter Magen und Darm sorgen immer für einen besseren Schlaf: Also sollten Sie nach 19.00 Uhr nichts mehr essen. Und das Abendessen sollte möglichst klein und leicht verdaulich sein. Salat und Rohkost sind überaus gesund – aber nicht am Abend, wenn es um einen besseren Schlaf geht. Denn das sind schwer verdauliche Lebensmittel, also bleiben sie halbverdaut in Magen und Darm liegen und beginnen zu gären. Das ist ungesund, führt zu Blähungen und mit einem besseren Schlaf ist es auch aus.

Noch einige kurze Tipps für einen besseren Schlaf:

  • Das Bett ist zum Schlafen da: Lesen Sie nicht und sehen Sie nicht fern.
  • Sparen Sie nicht an der Matratze und am Kopfkissen: Die müssen100%ig passen, Sie müssen sich wohlfühlen.
  • Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe: Kein Radio, keine indirekte Beleuchtung, es muss abgedunkelt sein.
  • Die beste Temperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad, die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60%.
  • Sie müssen sich im Bett warm und wohlig fühlen – dürfen aber auf keinen Fall schwitzen.
  • Vermeiden Sie Arbeitstage, die bis spät in den Abend hineingehen. Das muss dann ebne am nächsten Tag erledigt werden.
  • Ihre persönliche Abendruhe sollte mindestens zwei bis drei Stunden bevor dem Schlafen beginnen.
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Hausmittel Magen & Darm

Hausmittel gegen Übersäuerung

Gesunde Ernährung verhindert die Übersäuerung

Wenn wir uns mit einer normalen Mischkost mit ausreichend Ballaststoffen ernähren, dann kann es eigentlich gar nicht zu einer Übersäuerung kommen. Aber das tun wir ja leider nicht. Die Übersäuerung des Körpers wird massgeblich durch den Verzehr säurebildender Nahrungsmittel und einer ungünstigen Lebensweise beschleunigt. Säurebildend sind vor allem tierische Eiweisse aus Fleisch, Wurst, Eiern, Milch und Milchprodukten. Schlecht sind auch Backwaren, die aus Weissmehl hergestellt werden und gesüßt sind. Aber auch synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süssstoffe wie z. B. Aspartam etc. tragen zur Übersäuerung bei.

Eintopf stoppt die Übersäuerung

In einem gesunden Körper herrscht zwischen Basen und Säuren ein Verhältnis von etwa 80 : 20. Zu den einfachen Hausmitteln gehören basische Lebensmittel. Basen bilden z. B. Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Pflaumen, rote und weisse Weintrauben, Kiwis, Pfirsiche, Oliven und sogar Zitronen sind basisch. Beim Gemüse sollten Sie immer wieder zu den basischen Sorten greifen. An erster Stelle stehen da Kartoffeln, Lauch, Paprika, Schwarzwurzel, Rotkohl, Weisskohl (Sauerkraut), Karotten, grüne Bohnen, Pfifferlinge, Kohlrabi, frische Erbsen, Gurken und Wirsing. Wenn Sie zwei bis dreimal in der Woche einen schmackhaften Eintopf auftischen, dann haben Sie viel gegen die Übersäuerung getan.

Diese Lebensmittel sollten Sie bei Übersäuerung meiden

Natürlich müssen Sie auch wissen, welche Lebensmittel besonders viel zur Übersäuerung beitragen. Die sollten Sie meiden – oder aber mit basischen Lebensmittel kombinieren. So dass Ihr Basen-Säure-Gleichgewicht bereits beim Essen gewahrt bleibt. Da sind zu nennen Fleisch und Fleischbrühe, Wurst, Schinken, Eier und Schalentiere. Milch und alle Milchprodukte (auch von Schaf oder Ziege), Spargel, Artischocken, gehärtete Fette, gesüßte und kohlensäurehaltige Getränke, schwarzer Tee, Alkohol, Nudeln, Reis, Brot und Brötchen, Rosenkohl, Zucker und auch Honig, alle Nüsse ausser den Mandeln und auch Kaffee. “Um Himmelswillen,” werden Sie sagen, “da kann man sich ja fast nicht mehr ernähren.” Keine Angst: Sie müssen eben einfach diese sauren Lebens,Titel mit basischen Lebensmittel kombinieren. Ganz einfaches Beispiel: Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut. Wenn wir eine ganz normale Mischkost zu uns nehmen und auf den Ausgleich zwischen sauer und basisch achten – dann kann nichts passieren, es kommt zu keiner Übersäuerung.

Hier noch einige gute Hausmittel-Tipps gegen die Übersäuerung:

  • Legen Sie einfach einmal in der Woche einen Basen-Tag ein. Es wird nichts gegessen oder getrunken, was säurebildend ist.
  • Essen Sie immer mal wieder zwischendurch ein paar Gabeln rohes Sauerkraut.
  • Machen Sie regelmässig einen Kartoffeltag. Der Speiseplan könnte so aussehen:
    • Morgens gedämpfte Kartoffeln mit geriebenen Karotten, die mit Öl und Zitronensaft gewürzt sind.
    • Mittag einen Kartoffelbrei mit Blattsalaten, mit Petersilie bestreut und Muskat gewürzt. Gedämpftes Gemüse wie Fenchel, Karotten oder Sellerie.
    • Abends gibt es Röstkartoffeln oder Kartoffelbratling mit etwas Butter.
  • Machen Sie eine Kur mit Basenpulver oder -Tabletten. Dauert mehrere Wochen.
  • Nehmen Sie abends einen halben Teelöffel Natron ein.
  • Machen Sie Atemübungen und sehen Sie zu, dass Sie einmal am Tag richtig schwitzen. Man spricht nicht umsonst vom “sauren” Schweiss.
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Hausmittel

Aphten

Kamillentinktur gegen Aphten

Sie können gegen Aphten mit einer Kamillentinktur vorgehen. Die können Sie auch selbst ganz einfach herstellen: Besorgen Sie sich in der Apotheke 70%igen Alkohol und 20 g Kamillenblüten. Die setzen Sie mit dem Alkohol an und lassen sie einige Tage ruhen. Dann abseihen. Nehmen Sie die Tinktur, verdünnen Sie sie im Verhältnis 1 : 5 mit Wasser und gurgeln Sie dreimal täglich mit gründlichem Mundausspülen. Solange wiederholen, bis die Aphten verschwunden sind. Kamille hat eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. Sie wirkt außerdem antibakteriell. Ihre wichtigsten Wirkstoffe sind Caprinsäure, Flavonoide, Cumarine, Gerb- und Schleimstoffe. Kamille und Kamillenblüten sind mit die wichtigsten und wirkungsvollsten Heilkräuter, die wir kennen.

Gegen Aphten: Grüne Teeblätter kauen

Über die Heilkräfte des Grünen Tee ist schon viel geschrieben worden. Das geht hin bis zu einer vorbeugenden Wirkung bei Krebs. Im Gegenteil zum Schwarzen Tee ist Grüner Tee nicht fermentiert. Das erhält seine wertvollen Inhaltsstoffe. Die sollen den Cholesterinspiegel senken und die Entstehung von Diabetes hemmen. Fest steht, dass die im Tee enthaltenen Catechine antioxidativ wirken und so das Immunsystem stärken. Um die Aphten zu bekämpfen sollten Sie täglich drei Tassen Grünen Tee trinken und mehrmals am Tag ein oder mehrere Teeblätter zerkauen. So bereiten Sie den Grünen Tee richtig zu: Kanne und Tassen vorwärmen. Kochen Sie das Teewasser auf, und lassen Sie es fünf Minuten abkühlen. Die Teeblätter in die vorgewärmte Kanne geben: pro Tasse einen gestrichenen Teelöffel. Übergießen Sie die Teeblätter dann mit dem abgekühlten Wasser.

Noch einige Mittel gegen Aphten:

  • Erhöhen Sie Ihre Vitamin C-Zufuhr. Nehmen Sie täglich zusätzlich 200 mg Vitamin C ein. Und zermahlen Sie eine Woche lang zweimal täglich eine Vitamin -Tablette und tragen Sie das Pulver auf die Aphten auf.
  • Sie können auch den Mund dreimal täglich mit Rettichsaft ausspülen. Wenn Ihnen das zu scharf ist, dann nehmen Sie den Saft einer Wassermelone.
  • Zum Spülen können Sie auch folgende Tees verwenden: Thymian-, Himbeerblätter oder Brombeerblättertee.
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Hausmittel

Fettleibigkeit

Bei Fettleibigkeit dem Körper Kalorien entziehen

Eigentlich brauchen Sie keine Medikamente und andere Hilfsmittel um gegen Ihre Adipositas anzugehen: Ein fester Wille und mehr Wissen um Entstehung und Therapie dieser Volkskrankheit genügen. Der erste Hauptpunkt ist eine grundlegende und anhaltende Umstellung Ihrer Ernährung. Sie müssen Ihrem Körper Kalorien entziehen, er darf nicht mehr bekommen, als er verbraucht. Das heisst: Energiereiche Nahrung reduzieren, die Zufuhr von energiearmer Nahrung erhöhen. Also: weitgehender Verzicht auf Zucker, Kohlenhydrate und tierische Fette. Dafür mehr Fisch, Gemüse, Beeren und Obst. Essen Sie so viel Kohl wie möglich, denn der ist ein Schlankmacher, billig und über das ganze Jahr zu haben. Steigen Sie um auf mehr ballaststoffhaltige Nahrungsmittel. Wichtig sind Vollkornprodukte, denn die erzeugen ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Wir sind eine fleischessende Gesellschaft, aber kommen Sie weg von Schweine- und Rindfleisch, steigen Sie um auf Geflügel und Putenfleisch. Verzichten Sie bei der Zubereitung Ihres Essen weitgehend auf braten, backen und frittieren. Kochen, sanft garen und dämpfen verringert die Fettzufuhr. Sie sollen viel zutrinken, aber auf keinen Fall Limonaden oder gesüßte Tees. Wenn Sie Wurst und Milchprodukte auf den Tisch bringen, dann nur in der Magerstufe.

Bewegung gegen Fettleibigkeit

Der zweite wichtige Punkt ist die Bewegung: Sie müssen Ihre körperliche Aktivität erhöhen. Dabei müssen Sie beachten: Wegen Ihres Übergewichtes sind Ihre Gelenke bereits über Gebühr belastet. Also muss es eine gelenkschonende Bewegung sein: Radfahren, Wandern und Nordic walking auf federndem Waldboden, Schwimmen. Bergwanderin ist bedenklich, weil beim Abstieg die Knie gewaltig belastet werden. Egal, was Sie machen: Die Ausdauer ist wichtig, nicht die schnelle und kurzfristige Leistung. Eine Stunde gemächlich Radfahren bringt mehr, als 20 Minuten Tempobolzen bis Ihnen die Luft ausgeht. Starten Sie mit wöchentlich mindestens 3 x 20 Minuten Ausdauersport. Das können Sie langsam steigern, bis Sie jeden Tag 30 bis 40 Minuten sportlich tätig sind.

Das sind die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Kampf gegen die Fettleibigkeit. Nun noch ein paar Tips, die Ihnen helfen:

  • Trinken Sie täglich drei Glas Mineralwasser, mit frischem Zitronensaft gemischt.
  • Essen Sie so oft wie möglich Kresse. Die hat einen hohen Chromanteil, der dämpft Hungergefühle.
  • Nehmen Sie jeden morgen einen Ingwer-Tee zu sich.
  • Stellen Sie sich um auf täglich fünf kleine Mahlzeiten. Die sollten vorwiegend aus Obst und Gemüse bestehen. Eine Portion sollte jeweils nicht mehr als 130 Gramm wiegen.
  • Streichen Sie konsequent alles, was aus Weißmehl gebacken ist: Brötchen, Brezeln, Kuchen, Weißbrot, Baguette usw.
  • Riechen Sie vor dem Schlafen an Blutorangen: Der Geruch verhindert die nächtlichen Hungerattacken.
  • Kohl sollten Sie so oft und so viel wie möglich essen, denn nachweislich unterstützt Kohl unter allen heimischen Gemüsesorten am besten die Gewichtsreduktion. Kohl enthält sehr viele Vitamine und Ballaststoffe und ist kalorienarm. Die beste Wirkung erzielt man mit Kohl als Sauerkraut, da hierbei der Kohl zusätzlich beim Abnehmen die Darmfunktion unterstützt.
  • Diese Schüsslersalze können Sie bei Fettleibigkeit anwenden:
    • Nr. 4. Kalium Chloratum
    • Nr. 7. Magnesium Phosphoricum
    • Nr. 9. Natrium Phosphoricum
    • Nr. 10. Natrium Sulfuricum
    • Nr. 12. Calcium Sulfuricum
    • Nr. 22. Calcium carbonicum
    • Nr. 23. Natrium bicarbonicum
    • Nr. 27. Kalium bichromicum

Mangel-Diäten helfen nur kurzfristig

Vermeiden Sie Mangel-Diäten (Ananas- oder Erdbeerdiät z. B.). Essen Sie normale Mischkost mit einem erhöhten Anteil an Ballaststoffen. Es ist mit Mangeldiäten – vollständiger Verzicht auf Fett oder Kohlenhydrate und ähnliche Gewaltkuren – so eine Sache: Sie zeitigen einen relativ schnell messbaren Erfolg. In 14 Tagen oder einem Monat verlieren Sie so bis zu sieben Kilo. Aber der Körper gerät in eine Mangelsituation, denn er braucht zum Beispiel auch Fett. Und wenn Sie dann die Diät beenden, hortet er genau das, was Sie ihm vorher rigoros entzogen haben: Zum Beispiel Fett. Und dann dauert es nur noch ein paar Wochen, und Sie haben wieder Ihr vorheriges Gewicht – oder sogar noch mehr. Um nachhaltig abzunehmen müssen Sie einen Dreiklang schaffen: Die richtige Nahrung, die richtige Menge und die richtige Bewegung. Dann kommen Sie aus dem Teufelskreis der Fettleibigkeit raus.

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Herz-Kreislauf

Hausmittel gegen Kreislaufprobleme

Tipps gegen Kreislaufprobleme

  1. Im Sommer die Faustregel beachten: Mehr Schatten als Sonne.
  2. Nehmen Sie vorbeugend Wechselfußbäder: Die Füße fünf bis acht Minuten in etwa 40 Grad warmem Wasser baden, dann kurz in normale kaltes Leitungswasser tauchen (höchstens zwei Minuten). Danach eine Ruhepause einlegen.
  3. Trinken Sie zum Frühstück eine Tasse heissen Kaffee mit viel Zucker.
  4. Tagsüber immer wieder mal eine Tasse Grünen oder Schwarzen Tee (kalt oder warm) trinken.
  5. Bereiten Sie sich eine Pfefferminzmilch zu: Trockene Pfefferminzblätter mit kochender Milch übergiessen, fünf bis acht Minuten ziehen lassen, lauwarm trinken.
  6. Bauen Sie den Genuss von täglich etwa fünf Walnüssen in Ihr Ernährungsprogramm ein. Die kräftigen und stabilisieren den Kreislauf.
  7. Auch ein Gläschen Sekt am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung.
  8. Machen Sie den Kreislauf fit für den Tag durch sportliche Betätigung: Joggen, Radfahren, Nordic walking. Am Anfang genügen 20 bis 30 Minuten, dann langsam steigern. Schwimmen ist auch gut, aber auf keinem Fall in Thermalwasser. Das kann den Kreislauf eher belasten.
  9. Geben Sie einen Esslöffel Senf in ein Glas kaltes Wasser und vermischen es mit einem bis zwei TL Kochsalz. Diese zugegebenermaßen bittere Medizin auf einmal runterschlucken.
  10. Pressen Sie sich einen EL Zwiebelsaft und mischen Sie ihn mit einem TL Honig. Zweimal täglich zu sich nehmen.
  11. 35 g Baldrianwurzel, 35 g Hopfenzapfen, 25 g Johanniskraut, 25 g Melisse und 50 g Passionsblume in eine gut verschließbaren Behälter oder in eine Flasche geben und mit einem Liter hochprozentigen Schnaps übergießen. Zwei Wochen an einem kühlen und dunklen Ort ziehen lassen. Wenn Sie merken, dass Ihr Kreislauf schlapp macht, ein Gläschen trinken.
  12. Folgende Kur wird auch empfohlen: Morgens einen EL Sanddorn- und einen EL Mistelsaft einnehmen. Am Abend dann zwei EL Melissensaft einnehmen. Das sechs Wochen lang durchhalten, Ihr Kreislauf läuft wieder rund.
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Hausmittel

Schlaganfall

Aber Sie selbst können auch mit bewährten alten Hausmitteln den Kampf gegen den Schlaganfall unterstützen: Durch Vorbeugung und eine vernünftige Lebensweise.

Tipps zur Vorbeugung eines Schlaganfalls

  1. Mischen Sie zu gleichen Teilen Birkenblätter, Ackerschachtelhalm, Schafgarbe, Frauenmantel, Brennnessel, Arnika, Silberware und 1/3 Teil Lavendel. Von dieser Mischung einen TL in einer Tasse Wasser aufkochen, eine Viertelstunde zugedeckt ziehen lassen und vor dem Essen ungesüsst trinken.
  2. Bereiten Sie sich folgenden Kräuterwein zu: Angelikawurzel, Bertramwurzel, Rosmarin, Majoran, Meisterwurz, Salbei, FünffingerkreutVeilchen, Ysop und Nelkenwurz zu gleichen Teilen mischen. Von dieser Mischung drei Finmger voll auf eine Tasse Apfelwein, gut einkochen, täglich drei Tassen trinken.
  3. Essen Sie Lebensmittel, die viel Omega 3-Fettsäuren enthalten: Fetter Meeresfisch, Sojaprodukte, Vollkornprodukte, Raps- oder Leinsamenöl. Nehmen Sie auch Präparate mit Omega 3-Fettsäuren.
  4. Machen Sie regelmässig Wechselbäder.
  5. Machen Sie konsequent einmal in der Woche einen Obsttag.
  6. Machen Sie folgende Trinkkur: 2-3 TL Mistel mit 1 /4 Liter kaltem Wasser übergießen, 8 Stunden stehen lassen, 2 mal täglich 1 Tasse trinken.
  7. Unbedingt einhalten: Verzichten Sie auf Nikotin und stark zuckerhaltige Limonaden.
  8. Alkohol in geringen Mengen (Männer höchsten 40 g, Frauen nur 20 g) ist hilfreich.
  9. Lassen Sie ab dem 60. Lebensjahr regelmässig Ihr Halsschlagader auf eine Verengung überprüfen. Eine solche Verengung erhöht das Risiko für einen Schlaganfall.
  10. Fettansammlungen um die Taille (das Bauchfett) sind gefährlich. Dagegen hilft Sport und eine der Lebensweise angepasste Ernährung.
  11. Sehen Sie zu, dass Ihr Body-Mass-Index (BMI) nicht über 28 steigt.
  12. Treiben Sie Sport: Mindestens dreimal in der Woche mindestens 30 Minuten intensive Bewegung.
  13. Folsäure senkt das Schlaganfall-Risiko: Dieses Vitamin finden Sie vor allem in grünem Gemüse und Vollkornprodukten. Diese in die tägliche Ernährung einbauen.
  14. Generell gilt: So viel wie möglich Knoblauch essen. Seine Inhaltsstoffe senken das Schlaganfall-Risiko. Wenn der Geruch stört, dann greifen Sie zu Knoblauch-Präparaten.
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Körperpflege

12 Körperpeeling Hausmittel zum selber machen

Tipps fürs Körperpeeling

  1. Mischen Sie Zucker in einer Schüssel mit Olivenöl und tragen Sie den Brei unter der Dusche auf Ihre Haut auf.
  2. Einen sauren Apfel reiben, mit Honig mischen, auftragen, ca. 20 Min. einwirken lassen und abwaschen.
  3. Tränken Sie ein saugfähiges Tuch mit Gurkensaft und legen Sie es auf die betroffenen Stelle mindestens für 20 Minuten auf.
  4. Mischen Sie braunen Rohrzucker mit Vanille- und Zitronenextrakt. Die feinen Zuckerkristalle entfernen Hautschuppen und bringen Feuchtigkeit.
  5. Kochen Sie Arnika und Kamillenblüten in Wasser auf. Ein Leintuch damit anfeuchten und so heiß wie möglich aufs Gesicht legen. Mehrmals wiederholen. Dann kalt abwaschen.
  6. Mischen Sie braunen Rohrzucker mit Vanille- und Zitronenextrakt. Die feinen Zuckerkristalle entfernen Hautschuppen und bringen Feuchtigkeit.
  7. Machen Sie aus frischer Milch und Hefe einen Brei, tragen Sie den auf die Haut auf und lassen Sie ihn eine Viertelstunde einwirken. Dann sorgfältig abspülen.
  8. Zuerst wird der Körper mit Ol massiert. Dann machen Sie aus zehn Löffeln abgebrühtem Kaffeepulver eine Paste und reiben damit den Körper ab. Gründlich abspülen.
  9. Die besonders trockenen Hautstellen (Ellenbogen, Kniekehlen, Schienbeine) alle drei bis vier Tage einmal mit Olivenöl einreiben und dieses einziehen lassen. Dann mit einer weichen Bürste abrubbeln.
  10. Machen Sie ein – kurzes – Körperpeeling mit Kaffeesatz. Danach gut abspülen.
  11. Mischen Sie Salz und Honig. Diese Mischung reiben Sie im Dampfbad in die Haut ein schwitzen sie wieder ab.
  12. Mahlen Sie Mandeln und bereiten daraus mit Olivenöl einen Brei. Damit die Haut abreiben, zehn Minuten einwirken lassen, sorgfältig abspülen.
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Hausmittel

Jetlag

 

  1. Belasten Sie während des langen Fluges Ihren Magen nicht mit umfangreichen Mahlzeiten und Ihren Kreislauf nicht mit grösseren Mengen Alkohol.
  2. Passen Sie sich am Zielort so schnell wie möglich der dortigen Zeit an.
  3. Unternehmen Sie am Urlaubsort am ersten Tag schon so viel wie möglich, und gehen Sie nach der Rückkehr auch schnell wieder arbeiten.
  4. Nehmen Sie die Hilfsmittel der Flugbegleiter an: Ohrenstöpsel und Schlafmaske.
  5. Wenn Sie am Zielort sind, dann bewegen Sie sich so viel Sie nur können. Ja nicht in die Liege und die in die Sonne stellen. Gut sind längere Spaziergänge.
  6. Verzichten Sie während des Fluges auf das TV-Bordprogramm, auf Kaffee, Schwarzen Tee und vor allem auf Alkohol (auch wenn er umsonst ist).
  7. Wenn Sie Richtung Westen fliegen (USA), dann versuchen Sie, einen Flug am Vormittags zu bekommen. Geht es aber Richtung Osten (Asien), dann sollten Sie es mit einem Nachtflug probieren.
  8. Ein kleiner Psycho-Trick: Stellen Sie Ihre Uhr schon vor dem Abflug auf die Zeit am Zielort ein.
  9. Wenn Sie wegen Jetlag nicht einschlafen können, dann geben Sie Aromaöle (Lavendel, Melisse, Orange) in eine Duftlampe im Schlafzimmer.
  10. Wenn Sie Richtung Osten fliegen, sollten Sie einige Tage vorher früher als sonst ins Bett gehen und dafür auch früher aufstehen. Bei Flügen in den Westen ist es umgekehrt.
  11. Bei Ankunft am Zielort auf vernünftige Weise viel Sonne tanken: Das regt die körpereigene Melantonin-Produktion an. Melantonin hält Sie wach.
  12. Verzichten Sie einige Tage auf ein Mittagsschläfchen – mach Sie lieber einen Spaziergang.
  13. So richtig sportlich sollten Sie sich erst am zweiten oder dritten Tag betätigen.
  14. Wichtig für die Zeitumstellung ist auch die langsame Anpassung an das fremde Essen: Vermeiden Sie für den Anfang sehr scharfe oder sehr ölige einheimische Gerichte.
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Haut & Nägel

Hausmittel gegen Schwangerschaftsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen auch bei Wachstumsschüben oder bei Übergewicht. Dagegen können Sie vor und nach der Geburt mit bewährten alten Hausmittel viel tun.

  1. Mischen Sie 5 Tropfen Neroliöl, 10 Tropfen Lavendelöl und 50 ml Weizenkeimöl und massieren Sie dieses Gemisch sanft in die Haut ein.
  2. Machen Sie täglich eine Zupfmassage: Massageöl auf die Haut auftragen, dann kleine Hautstücke zwischen Daumen und Zeigefinger leicht nach oben ziehen.
  3. Gönnen Sie den betroffenen Hautstellen schon vor der Geburt eine täglich Massage mit einem Massageöl.
  4. 100 g Blätter vom Frauenmantel in einem Liter Wasser fünf Minuten kochen, dann zehn Minuten ziehen lassen. Damit eine Kompresse tränken und zweimal täglich auftragen.
  5. 40 g getrocknetem Ackerschachtelhalm in einem Liter Wasser drei Minuten kochen, abkühlen lassen, erst dann abseihen. Tränken Sie ein Leintuch mit dem Absud und legen Sie diese für eine Viertelstunde auf die betroffenen Hautstellen.
  6. Folgende Schüssler Salze können – innerlich genommen – helfen:
    • Nr. 1 Calcium fluoratum D12
    • Nr. Kalium sulfuricum D6
    • Nr. 11 Silicea
  7. Die Salze Nr 1 und Silicea können Sie auch als Salbe verwenden.
  8. Machen Sie an Ihren Dehnungstreifen regelmässig Massagen mit Kokosöl.
  9. Machen Sie eine Kur mit einer Mixtur aus Bergtannenöl und Ziegenbutter.
  10. Machen Sie täglich Übungen zur Kräftigung und Straffung des Bindegewebes.
  11. Kochen Sie Blätter vom Efeu 15 Minuten in ganz wenig Wasser. Danach die Blätter zu einem Brei zerdrücken, diesen in ein Tuch einschlagen, dieses nach dem Abkühlen für eine Viertelstunde auf die betroffenen Stellen legen.
  12. Machen Sie täglich Wechselduschen an Bauch, Hüften und Po.
  13. Schneiden Sie Orangen in zwei Hälften und reiben Sie mit den Schnittflächen Ihre Dehnungsstreifen ab.
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Hausmittel

Zugluft

Zugluft verursacht Gelenk- und Muskelschmerzen, sie verspannt den Rücken und führt zu Bindehautentzündungen. Gegen all diese Probleme kann man mit Medikamenten angehen – man kann sie aber auch mit gesunden Hausmitteln behandeln.

Tipps gegen Zugluft

  1. Auch wenn es weh tut: Die betroffenen Körperpartien nicht schonen, sondern sie sanften Bewegungen aussetzen. Liegen kann Verkrampfungen selten lösen – es verursacht selbst welche.
  2. Lüften ist wichtig, aber so lüften, dass die Luft als Wind durch die Wohnung streicht ist falsch. Lüften Sie immer nur ein Zimmer und öffnen sie immer nur ein Fenster.
  3. Benutzen Sie bei Rücken- und Muskelschmerzen sich selbst erwärmende Thermoumschläge (Apotheke).
  4. Gegen Nackenschmerzen durch Zugluft hilft die “heisse Rolle”: Machen Sie aus einem Frottierhandtuch eine feste Rolle. Giessen Sie heisses Wasser ins Innere der Rolle, so dass sie warm wird. Legen Sie sich mit dem Nacken auf die Rolle.
  5. Legen Sie einen erwärmten Heublumensacke oder ein warmes Dinkelkissen auf die schmerzende Stelle.
  6. Sehr oft ist es den der Sonnenseite zugewandten Körperteilen sehr heiss, während die auf der Schattenseite kühl sind – schützen Sie Rücken, Nacken und Nieren durch Decken oder einen umgehängten Pullover.
  7. Pressen Sie Watte zu einem flachen Stück, beträufelnd Sie es mit Johanniskrautöl und legen es auf die schmerzende Stelle. Mit einem dicen Tuch oder einer Folie abdecken.
  8. Wenn Zugluft unvermeidbar ist, dann können Sie die Ohren mit einem ölgetränkten Wattebausch schützen.
  9. Tropfen Sie sich täglich morgens einen Tropfen Mandel- oder Sesamöl ins Ohr.
  10. Hat die Zugluft zu einer Bindehautentzündung geführt, dann hilft ein Augenbad: Bereiten Sie aus Aloe Vera, Kamille und Fenchel einen Aufguss zu und machen Sie damit drei- bis viermal täglich ein Augenbad.
  11. Ob Frei- oder Hallenbad: Nach dem Baden müssen Sie die Haare unbedingt trocken Fönen und jede Zugluft vermeiden.
  12. Auch wenn die anderen mitleidig lächeln – tragen Sie einen Schal gegen die Zugluft.
  13. Scheuen Sie sich nicht, im Lokal einen anderen Tisch zu verlangen, wenn man Sie in einer zugigen Ecke platziert hat.
  14. Reiben Sie schmerzende Stellen ud Körperteile mit Tigerbalm ein.
  15. Sorgen Sie für dichte Fenster. Haben Sie noch alte Doppelfenster, dann legen Sie im Winter eine “Fensterrolle” zwischen die Fenster.