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Feuchte Kälte: Hilfe bei Gelenkschmerzen

Kurkuma, Bromelin und Ingwer: Drei wichtige Helfer

Die durch feuchte Kälte hervorgerufenen Gelenkschmerzen gehen meist einher mit Arthritis, Gicht und Rheuma. Da wirkt die feuchte Kälte wie ein Turbolader. Was aber können selbst dagegen tun?
Da gibt es bei den Naturmitteln eine sehr wirksame Dreier-Spitze. Nämlich Kurkuma, Bromelin und Ingwer. Werden Sie als Dreierpack eingesetzt, dann stärkt jedes dieser Naturmittel die Wirkung des anderen. Untersuchungen haben ergeben, dass zum Beispiel die Wirkstoffe von Kurkuma bei Gelenkschmerzen ähnlich wirksam sind wie Schmerzmittel gegen Gelenkentzündungen. Das auch Ingwer diese Wirkung hat ist der Erfahrungsmedizin schon seit Jahrhunderten bekannt. Und Bromelin ist ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird. Es hilft gegen Schmerzen, die bei feuchter Kälte inn entzündeten Gelenken, Sehnen und Muskeln verstärkt auftreten. Wenn Sie bei feuchter Kälte leicht Gelenkschmerzen bekommen, dann sollten Sie alle drei Wirkstoffe dreimal täglich auf leeren Magen einnehmen.

Machen Sie sich selbst aus frischen oder getrockneten Brennnesseln eine Tee. Übergießen Sie zwei TL Brennnesselbläter mit einer Tasse kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, durchseihen. Drei Wochen lang täglich bis zu sechs Tassen davon trinken.

Gelenkschmerzen wegen Verspannungen

Halten Sie bei dieser Witterung Ihre Gelenke stets warm. Da helfen wollenen Gelenkwärmer und warme Unterhosen für die Knie. Achte Sie vor allem darauf dass Sie keinen Zug bekommen. Wenn Sie die Schmerzen vor allem in den Fingergelenken bekommen, dann hilft folgender Trick: Legen Sie in eine Schüssel mit warmem Wasser eine Schwamm oder ein Handtuch. Das müssen Sie greifen und dann mehrere Minuten lang kräftig durchkneten.

Einer der Gründe, warum Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte auftreten sind Verspannungen. Sie nehmen bei dieser Witterung im Freuen unwillkürlich eine Schonhaltung ein, die zu Gelenkschmerzen führt. Diese können auch die Begleiterscheinung einer Grippe sein. Da ist es falsch, die Gelenke zu sehr zu schonen. Sie müssen sie bewegen, damit sie besser durchblutet werden und Entzündungs- und Schadstoffe abtransportiert werden können.

Kalter Quark für die Gelenke

Bei feuchter Kälte nehmen die Gelenkknorpel weiter Nährstoffe auf, Entzündungen entstehen und die sind schmerzhaft. Wenn Sie an einer solchen leiden, dann sind Ihre Gelenke heiss und geschwollen. Da dürfen Sie auf keinen Fall mit Wärme ran. Was aber sehr hilfreich ist, das ist ein kalter kühlender Quarkwickel. Verrühren Sie Magerquark mit etwa Olivenöl und kühlen Sie den Brei im Kühlschrank. Dann eiskalt etwa einen Zentimeter dick auf das schmerzende Gelenk auftragen, mit einem Wolltuch abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen.

Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte lindern. Generell: Weniger Fleisch, mehr Fisch. Und da eignen sich besonders fette Meeresfische wie Makrele, Hering oder Lachs. Den die haben einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Diese wiederum können schmerzende Entzündungen in den Gelenken stoppen.

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Hausmittel gegen Nackenschmerzen

Nackenschmerzen: Die Muskeln entspannen

Eine große Hilfe bei der Lösung von verkrampften Nackenmuskeln bietet eine Physiotherapie. Dabei löst der Physiotherapeut die verspannte Nackenmuskulatur mit Massagen oder bestimmt Handgriffen. Die Gelenkblockaden und Verspannungen werden mit den Händen gelöst. Es sind immer mehrere Behandlungen nötig. Dabei wird Ihnen der Physiotherapeut/in auch die nötigen Übungen und Handgriffe für eine Behandlung der Nackenschmerzen zeigen. Fast immer gehört auch eine Behandlung mit natürlicher Wärme (Fangopackung) zu einer Behandlung von quälenden Nackenschmerzen. Mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson wird jeder Muskel im Körper nach zehn Sekunden starker Anspannung bewusst locker gelassen. Da sich die psychische Anspannung körperlich als Muskelverspannung zeigt, kommt bei dieser Technik auch der Geist zur Ruhe. Und die Rückenschmerzen verschwinden.

Wärme für den Nackenbereich

Wärme ist für die verspannten Muskeln im Nackenbereich das A und O einer erfolgreichen Therapie. Der Hals, die Halsmuskulatur und die Halswirbelsäule müssen einfach warm gehalten werden. Ein heißes Bad, ein wärmender Schal, ein schützender Rollkragenpulli lockert die Muskulatur auf und lindert Ihre Schmerzen. Sehr gut sind auch Wärmepflaster, die über Stunden ihre Wärme in den gesamten Nackenbereich abstrahlen. Das gilt generell: Wenn Sie anfällig für Nackenschmerzen sind, dann sollten Sie den Hals, die Nackenmuskeln und den Nackenwirbelbereich auch im Sommer mit einem Tuch schützen. Besonders kalte Zugluft (offenes Autofenster) ist sehr gefährlich.

Weitere Tipps, mit denen Sie Nackenschmerzen verhindern oder therapieren können:

  • Besorgen Sie sich ein Nackenkissen und eine rückenschonende Matratze.
  • Legen Sie auf die schmerzenden Stellen im Nacken einen warmen Quarkwickel
  • Falsches Sitzen bei der Arbeit (vor allem am Computer) löst Nackenschmerzen aus. Stehen Sie alle Stunde auf und machen Sie zehn Minuten Lockerungsübungen, um die verspannten Muskeln wieder zu entspannen
  • Beugen Sie Ihren Kopf im Stehen vorsichtig nach links, während Ihre rechte Hand sich nach unten streckt, bis Sie eine Dehnung im Hals rechts spüren. Halten Sie nun die Position für zehn Sekunden und fahren anschließend auf der linken Seite genauso fort
  • Heben Sie die Schulter beim Einatmen an und lassen Sie sie beim tiefen Ausatmen fallen. Wiederholen Sie die Übung fünf Mal
  • Lockern Sie die Schultern mit kreisenden Bewegungen auf und schütteln Sie die Arme aus.
  • Wenn Sie wegen des verspannten Nackens Kopfschmerzen bekommen, nehmen Sie entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Auch ein Bandscheibenvorfall kann Nackenschmerzen auslösen: Beim Arzt abklären lassen.
  • Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass Sie Ihren Nacken in einer bequemen und zugleich gesunden Position halten.
  • Der Kirschsteinsack wird im Backofen aufgewärmt und dann auf die schmerzende Stelle gelegt. Besonders geeignet als wärmende Kompresse für die Nacht. Ca. 16 Mark (Bioladen, Reformhaus, Ökoversand).
  • Sauna oder Dampfbad tun Körper und Seele gut; die Wärme hilft auch gegen den Nackenschmerz. Lassen Sie beim kalten Duschen hinterher die verspannten Partien aus, damit sich die Muskeln nicht wieder verhärten.
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Schmerzen

Hausmittel gegen Schmerzen

Nun gibt es natürlich Schmerzmittel wie Sand am Meer, aber meist mit einer ellenlangen Beschreibung der Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel. Das ist kein Grund um zu Verzweifeln, denn es gibt auch die ganz simplen, nebenwirkungsfreien Hausmittel, mit denen Sie Ihre Schmerzen behandeln können.

13 Tipps gegen Schmerzen

  1. Machen Sie eine zwei bis vierwöchige Kur mit den Extrakten der Teufelskralle.
  2. Wenn Ihr Magen es verträgt, dann würzen Sie etwa drei Wochen lang sehr stark mit Cayenne-Pfeffer. Der Wirkstoff Capsaicin hemmt die Freisetzung eines bestimmten Schmerzbotenstoffes, die Schmerzsingnale werden nicht weitergeleitet.
  3. Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Weidenrinden-Tee.
  4. Pressen Sie eine Zitrone aus und träufeln Sie den Saft auf ein Mulltuch. Legen Sie das Tuch auf die Stirn des Erkrankten und wickeln Sie ein Handtuch um den Kopf. Der Umschlag ist nach etwa einer halben Stunde wieder zu entfernen (hilft vor allem bei Kopfschmerzen).
  5. Reiben Sie Meerrettich, befeuchten Sie die Masse mit etwa Essigwasser und wickeln Sie diese igut n ein Tuch. Legen Sie die Kompresse für etwa 10 Minuten auf den Nackenansatz.
  6. Machen Sie sich folgenden Heiltee, und trinken Sie täglich mehrere Tassen:5 g Pfefferminze
    5 g Kamille
    5 g Hirtentäschel
    5 g Fenchel
    5 g Dill
    10 g Majoran
    15 g Himbeere

    Jeweils einen EL der Mischung mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten bis eine Viertelstunde ziehen lassen, durchseihen und möglichst heiss trinken.

  7. Eine sehr starke Wirkung hat folgender Tee (nicht während der Schwangerschaft anwenden): 5 g Eisenkrautwurzel, 15 g Schlüsselblumen, 10 g Sauerampfer, 5 g Enzian, 5 g Holunder.
  8. Gegen starke Zahnschmerzen die ins Gesicht und die Ohren ausstrahlen hilft Ihnen ein Tee aus: 15 g Habichtskraut, 15 g Mausöhrlekraut, 15 g Pomeranzenschalen, 5 g Bärlappsamen. Einene EL der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen, durchseihen,. abkühlen und drei Tassen täglich trinken.
  9. Machen Sie einen raschen Spaziergang, bei dem Sie immer tief Luft holen.
  10. Überprüfen Sie, ob Gürtel oder Kragen nicht zu eng sitzen.
  11. Regen Sie morgens und abends die Durchblutung durch abwechselnd warmes (nicht heisses) und Kühlen (nicht kaltes) Duschen an.
  12. Lenken Sie sich durch ein spannendes Buch oder durch Ihre Lieblingsmusik ab.
  13. Probieren Sie es mit Weihrauch-Tabletten. Das Harz hilft oft bei chronischen Schmerzen.
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Schmerzen

Magenschmerzen mit Hausmittel behandeln

Eines voraus: Mit Magenschmerzen müssen Sie zum Arzt gehen, auch eine Magenspiegelung ist oft notwendig und heutzutage kein großes Problem mehr. Aber Sie können auch zusätzlich Ihre Magenprobleme mit gesunden Hausmitteln behandeln – oder ihnen vorbeugen.

Anis verhindert Magenschmerzen

Oft entwickeln sich aus einem Druckgefühl oder einer leichten Übelkeit im Magen nach einiger Zeit richtig beschwerliche Magenschmerzen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfehle ich ein altbewährtes Hausmittel: Bereiten Sie sich bei Magenschmerzen, Übelkeit oder Druck im Magen folgenden Kombitee zu: Pfefferminzblätter (20 g), Kamillenblätter (10 g), Melissenblätter (10 g) und angestoßene Anisfrüchte (5 g). 2 TL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. bedeckt ziehen lassen, abseihen. Bei Schmerzen, Druckgefühl oder Übelkeit immer eine Tasse trinken. Bei dieser Mischung ist der Anis das wichtigste Kraut. Seine wichtigen Inhaltsstoffe sind Acetylcholin, ätherische Öle, Bor, Kampfer, Thymol und Vitamin C. Als Tagesdosis werden für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren vier Gramm, für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren zwei Gramm und für Babies ein Gramm empfohlen.

Magenschmerzen haben oft seelische Gründe

Wir alle kennen den Spruch: “Das ist mir auf den Magen geschlagen.” Damit meinen wir immer eine sehr unangenehme Überraschung oder ein schlimmes Erlebnis. Der Magen reagiert dann gereizt bis hin zu richtigen Magenschmerzen. Auch eine übermäßige seelische Dauerbelastung (Arbeitsstress, Verlustängste, Liebeskummer) kann die Ursache sein. Ja sogar die Angst vor einer Krankheit kann die Magenschmerzen auslösen. Wie können Sie sich nun davor schützen? Das ist relativ einfach: Reduzieren Sie die Stressauslöser, lassen Sie sich nicht mehr alle unangenehmen und schwierigen Aufgaben aufbürden, reduzieren Sie Ihren Ehrgeiz. Lernen Sie Absagen zu erteilen und sagen Sie nicht zu jedem Auftrag und zu jeder Bitte Ja und Amen.

Haferbrei bei Magenschmerzen

Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben und generell zu Magenschmerzen neigen, dann gibt es ein ganz einfaches Hausmittel gegen dieses Übel: Essen Sie eine Woche lang jeden Morgen zum Frühstück einen Haferflockenbrei, leicht gesalzen. Das sollten Sie immer in regelmäßigen Abständen wiederholen. Ihr Magen wird sich beruhigen, die Schmerzen werden verschwinden oder gar nicht erst auftreten. Hafer hat einen sehr hohen Gehalt an Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Außerdem hat er einen hohen Anteil an Ballaststoffen (zehn Prozent, wasserlösliche und unlösliche Ballaststoffe ungefähr zu gleichen Teilen) die auf Magen und Darm regulierend wirken. Das im Hafer enthaltene Hafer-Beta-Clucan verringert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut.

Blaubeeren schützen vor Magenschmerzen

Blaubeeren kennen wir als Kompott, als Marmelade und auf Torten. Aber wussten Sie, das getrocknete Blaubeeren (in der Apotheke erhältlich) ein altbewährtes Mittel gegen Magenschmerzen sind? Hier das sehr einfache Rezept: Weichen Sie 1 Esslöffel getrocknete Blaubeeren (in der Apotheke erhältlich) in 200 ml Wasser 10 Minuten ein. Nach 10-minütigem Kochen unter ständigem Rühren passieren Sie das Ganze und trinken Sie davon in kleinen Schlucken. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Blaubeere sind Gerbsäure und Anthocyane. Die Frucht ist magenfreundlich, beruhigt die Magennerven, stärkt das Abwehrsystem und verhindert, das aus Magenschmerzen Magengeschwüre werden. In den Sommermonaten bis in den Herbst hinein können Blaubeeren frisch genossen werden.

Schüssler Salze gegen Magenschmerzen

Wenn Ihr Magen nicht in Ordnung ist, dann ist Gefahr im Verzug. Denn Magendrücken, Völlegefühl, Schmerzen können Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung, für Magengeschwüre und letzten Endes auch für Magenkrebs sein. Also genau beobachten und untersuchen lassen. Sie können Ihren Magenproblemen aber auch mit Schüsslersalzen zu Leibe rücken:

Nr. 3. Ferrum phosphoricum
Nr. 4. Kalium chloratum

Das Ergänzungssalz:
Nr. 18. Calcium sulfuratum

Sie können alle genannten Salze, maximal drei Salze zur gleichen Zeit einnehmen, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten bis die Magenschmerzen vorbei sind. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Hier noch weitere bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Magenschmerzen angehen können:

  • Nehmen Sie jeden Morgen eine Tasse Koriander-Tee.
  • Trinken Sie nach einem schweren und fetten Essen Artischockensaft.
  • Oder trinken Sie einen – aber wirklich nur einen – Magenbitter.
  • Machen Sie folgende Kur: Zwei bis drei Wochen lang, jeden Tag zwischen den Mahlzeiten eine Tasse Kamillentee trinken. Sie sollten auf vier Tassen kommen.
  • Zermahlen oder zerstoßen Sie 100 g Kümmel, 5 g Koriander, 5 g Sternanis. Mit 300 g Kandiszucker mischen und mit 700 ml Wodka abfüllen. Gut verschließen und vier Wochen ziehen lassen. Abseihen und nochmals 14 Tage beiseite stellen. Nach dem Essen ein Schnapsglas davon trinken.
  • Trinken Sie einen Tee aus Basilikumblättern.
  • Legen Sie sich eine Wärmflasche auf den Oberbauch.
  • Trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser auf ex.
  • Trinken Sie einen warmen Tee, Kümmel und Fenchel gemischt.
  • Lösen Sie eine Messerspitze Natron in Wasser auf und trinken Sie das Glas langsam leer.
  • Essen Sie einen Teller entfettete Hühnersuppe.
  • Falls Sie noch rauchen – sofort beenden.
  • Mischen Sie 1 TL Brombeerblätter und 1 TL Kamilleblüten. Übergießen Sie die Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser und lassen den Tee 5 Minuten ziehen. Seihen Sie ihn dann ab und trinken Sie von diesem Tee in kleinen Schlucken. Nicht süßen.
  • Vermeiden Sie sehr stark gesalzene oder scharf gewürzte Speisen.
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Knochen & Gelenke Schmerzen

Hausmittel gegen Gelenkschmerzen

Die Gelenke sanft belasten

Viele Menschen sind der Meinung, bei Gelenkscherzen müsse man die Gelenke möglichst wenig bewegen und sie schonen. Das ist falsch. Ein gutes Hausmittel: Bewegen Sie die Gelenke sanft, aber stetig. Die Bewegung ist wichtig, darf aber nicht zur Belastung werden. Sanftes Wandern auf weichen Wald- und Wiesenwegen ist hilfreich. Auch sanfte Steigungen zu bewältigen ist gut. Auf keinen Fall aber dürfen Sie steile Abwärtswege gehen – das ist mörderisch für die Kniegelenke. Wenn Sie eine steile Treppe abwärts gehen müssen, dann gehen sie rückwärts – auch wenn das komisch aussieht. Auch alle Bewegungen im Wasser sind positiv, weil der Auftrieb das Körpergewicht mindert. Machen Sie zweimal in der Woche Aqua-Jogging gegen Schmerzen in den Hüft-, Knie und Fußgelenken. Genau so kann die Ernährung zum Hausmitteln werden. Essen Sie auf keinen Fall Schweinefleisch, weder in der Wurst, noch als Braten oder Schinken. Stellen Sie Ihre Ernährung auf basisch um: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Fisch. Bauen Sie verstärkt Kartoffeln in Ihren Speiseplan ein, die sind ein basenreiches Nahrungsmittel.

Wickel sind bewährte Hausmittel bei Gelenkschmerzen

Sehr gute Hausmittel gegen Gelenkschmerzen sind auch Wickel. Machen Sie eine Senfkompresse für das schmerzende Gelenk: 4 EL Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem streichfähigen Brei anrühren, in ein Leinentuch packen und einmal täglich auflegen. Mit 3 bis 5 Minuten beginnen, dann auf bis zu 15 Minuten steigern. Nicht länger als fünf Tage anwenden. Oder: 100 Gramm Beinwellwurzel mit 1 Liter Wasser etwa 10 Minuten kochen und noch warm als Umschlag verwenden. Das ist auch ein bewährtes Hausmittel: Zwei bis vier Esslöffel geriebene Beinwellwurzel mit etwas heißem Wasser zu einem Brei rühren. Noch warm auf ein Tuch streichen und dieses auf die betroffene Stelle auflegen. Alle 2 bis 4 Stunden erneuern. Und auch ein Quarkwickel hat sich als Hausmitteln sehr bewährt:  Normalen Quark (Fettgehalt ist unwichtig) gut fingerdick auf ein Tuchstreichen und mit einem Tuch abdecken. Dann die Kompresse auf das Gelenk legen. Drauf lassen, bis der Quark bröckelig wird. Mehrmals am Tag anwenden. Rollen Sie Wirsingblätter auf einer nicht saugfähigen Unterlage mit einer Glasflasche bis der Saft austritt. Dann die Wirsingblätter dachziegelartig auf das schmerzende Gelenk legen, mit einem Tuch bedecken und mit einer elastischen Binde befestigen. Ca. anderthalb Stunden einwirken lassen, mehrmals am Tag wiederholen.

Gegen Ihre Gelenkschmerzen haben sich auch Öle und Tinkturen als Hausmittel sehr bewährt. Hier einige Tipps:

  • 5 g getrockneten Rosmarin in 100 ml 70%igen Alkohol mischen und drei Wochen verschlossen an einem warmen Ort ziehen lassen. Danach abseihen und in eine verschließbare, dunkle Flasche füllen. Bei Bedarf die schmerzenden Stellen damit einreiben.
  • Das nordafrikanische Argan-Öl hilft bei Gelenkschmerzen. Reiben Sie die schmerzenden Stellen abends mit Propolis-Salbe aus dem Bienenstock ( Apotheke ) ein.
  • Je 15 Tropfen Cajeputöl (weisser Teebaum) und Lavendelöl in 50 ml Sesamöl mischen und damit die Gelenke einreiben.
  • Lassen Sie sechs TL Oregano über Nacht in 100 ml Olivenöl ziehen. Damit die Gelenke zweimal täglich einreiben.
  • Massieren Sie die schmerzenden Gelenke dreimal täglich mit Kümmelöl.
  • Machen Sie eine Kur mit Weidenrindenextrakt. Reiben Sie die Gelenke mit Arnikasalbe ein.

 

In letzter Zeit wurde eine alte Heilmethode als nützlich erkannt: Lassen Sie sich mit Blutegeln behandeln. Sie sind in der Schmerztherapie sehr wirksam.

Und noch ein sehr bewährtes Hausmittel, das Sie selbst herstellen können: Verrühren Sie zwei bis drei EL Heilerde (Apotheke)mit Wasser zu einem streichfesten Brei. Den Brei etwa einen halben Zentimeter dick auf das Gelenk auftragen, mit einem Tuch bedecken und die Heilerde so lange wirken lassen, bis sie bröselig wird.

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Knochen & Gelenke Schmerzen

Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Die meisten Rückenschmerzen rühren vom falschen Sitzen oder den falschen Bewegungen am Arbeitsplatz her. Deshalb sollten Sie sich jede halbe Stunde aufrecht hinsetzen oder aufstehen. Dann breiten Sie die ausgestreckte Arme so weit es geht aus, drücken sie soweit es geht nach hinten, so dass Sie zwischen den Schulterblättern ein Ziehen verspürt. Diese Übung jeweils eine Minute ausführen, kurze Pause machen und wiederholen. So vermeiden Sie Rückenschmerzen am Computer: Die Wirbelsäule gerade halten, also nicht verkantet oder schräg zum Arbeitsplatz oder Computer sitzen. Die Füße sollten fest und richtig platt auf dem Boden ruhen. Besorgen Sie sich ein medizinisches Sitzkissen, blasen Sie es auf. Durch die ständig wechselnde Sitzposition wird die Wirbelsäule in immer verschiedenen Positionen be- und entlastet.

Auch einfache Übungen sind gute Hausmittel gegen Rückenscherzen. Zum Beispiel: Legen Sie ich in Rückenlage auf den Boden. Legen Sie einen Tennisball zwischen Becken und Boden. Nun bewegen Sie den Rücken hin und her oder in kreisenden Bewegungen, sodass der Ball die Rückenmuskel und die Wirbel massiert. Ein altbewährtes Hausmittel gegen Rückenschmerzen ist das Schwimmen. Die Wirbelsäule wird durch den Auftrieb des Wassers entlastet. Am meisten Wirkung erzielen Sie, wenn sie in der Rückenlage schwimmen. Massagen können auch kontraproduktiv sein, unter Umständen verschlimmert sich Ihr Zustand. Also den Arzt befragen.

Weiter bewährte Hausmittel gegen Rückenschmerzen:

  •  Setzen Sie auf einem Hocker in die Dusche und bewegen Sie einen sehr warmen Wasserstrahl knapp unter dem Rippenbogen langsam hin und her. Mit 31 Grad anfangen, langsam steigern.
  • Legen Sie sich nach diesem Lumbalguss auf dem Rücken ins Bett. Die Waden liegen dabei hoch auf einem Turm aus Kissen, so daß Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden.
  • Erhitzen Sie einen Heublumensack mit Wasserdampf und binden Sie sich den ins Kreuz. Dann 45 Minuten im Bett ruhen und einwirken lassen.
  • Legen Sie sich eine erwärmte Fango-Packung (Apotheke) ins Kreuz und lassen Sie die einwirken. Massieren in den unteren Kreuzbereich erwärmtes Sesamöl ein.
  • Rühren Sie Heilerde mit kaltem Wasser zu einem Brei an und bestreichen Sie damit die schmerzenden Stellen. Das können Sie auch mit kaltem Quark machen.
  • Bauen Sie auf jeden Fall Übergewicht ab . Ein dicker Bauch zieht am Rückgrat.
  • Wenn Sie spüren, daß sich Rückenschmerzen ankündigen- sofort ein heißes Vollbad nehmen. Mit dem Zusatz von Melissen- oder Lavendelblütentee. 20 Minuten lang baden, abtrocknen, ins Bett gehen und gut zudecken.
  • Geben Sie vier Kilo Kochsalz in ein Vollbad, auflösen, in der etwa 38 Grad warmen Sole 20 Minuten liegen bleiben, danach das Salz auf der Haut antrocknen lassen, eine Stunde lang warm verpackt ruhen. Dann gut abwaschen.
  • Kochen Sie Pellkartoffeln, die Sie zu einem Brei zerstampfen und in ein Tuch verpacken. Dieses auf den Rücken legen, mehrmals wiederholen.
  • Reiben Sie sich den Rücken vor dem Schlafengehen mit Kampferöl ein.
  • Füllen Sie ein Leinensäckchen mit einer von folgenden Getreidesorten, erwärmen Sie es und legen Sie es wie eine Wärmflasche auf den Rücken: Dinkel, Roggen oder Hirse.
  • Machen Sie regelmäßig Rotlichtbestrahlungen.
  • Geben Sie 15 Tropfen Thymianöl ins Badewasser.
  • Machen Sie abends eine Einreibung mit Arnikaextrakt.
  • Machen Sie sich einen Badezusatz aus einem Teelöffel Hopfenöl und einem Esslöffel Honig.
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Schmerzen

Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Und wer sie hat, der leidet furchtbar. Die Lebensqualität sinkt auf Null, man wird für seine Mitmenschen zur Belastung, weil man nichts hören, nichts sehen und nichts tun will. Der Medizin sind über 200 verschiedene Kopfschmerzen bekannt, das macht die Therapie so schwierig.

Wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen oder immer stärker werden, dann ist der Besuch beim Arzt unaufschiebbar. Vorher aber gibt es viele Möglichkeiten gegen Kopfschmerzen vorzugehen: Mit Medikamenten (Nebenwirkungen) oder mit gesunden Hausmitteln aus der Naturmedizin.

Mit Kräutern Kopfschmerzen behandeln

Hausmittel gegen Kopfschmerzen sind vor allem die Kräuter. Es hilft Ihnen schon, wenn Sie statt Kaffee einen Melissen- oder Hibiskusblütentee trinken. Sie können auch Wacholderbeeren zerkleinern, diese mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten umziehen lassen und dann trinken. Wenden Sie Tee und Extrakte der Weidenrinde an. Machen Sie sich einen Rotbuschtee mit zwei Gewürznelken. Diesen Tee können Sie vorbeugend und auch während der Kopfschmerzattacken trinken. Sehr oft ist aber einfach nur Wassermangel die Ursache für Ihre Kopfschmerzen -Sie müssen also viel trinken.

Hausmittel gegen Kopfschmerzen bei Erkältungen

Rezept: Zerdrücken Sie ein Pfund heißer Pellkartoffeln mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. So eine Kartoffel-Packung legen Sie 3 bis 4 mal am Tag auf die Stirn. Schließen Sie dabei die Augen und legen Sie sich hin. Oder: Schneiden Sie eine rohe Kartoffel in Scheiben und legen Sie sich diese auf die Stirn und auf die Schläfe. Reiben Sie damit etwas auf der Haut herum.

Kopfschmerzen können auch körperliche Ursachen haben. Lockern Sie den Träger Ihres Büstenhalters. Wenn der BH-Träger an den Schultern zu sehr einschneidet, dann wird Druck auf die Halswirbelsäule ausgeübt. Dadurch können Kopfschmerzen entstehen. Bewegung in frischer Luft hilft sehr oft wegen der erhöhten Sauerstoffzufuhr. Kaufen Sie sich ein Zimmer-Fahrrad und treten Sie gleich nach dem Aufstehen eifrig in die Pedale. Medizinische Messungen haben ergeben: Radfahren fördert die Produktion von natürlichen, schmerzlindernden Substanzen.

Die ätherischen Öle der Minze haben einen positiven Einfluss auf Kopfschmerzen. Tupfen Sie Minzöl auf die Stirn, die Schläfen und über der Nasenwurzel auf die Haut und verreiben Sie es. Oder befeuchten Sie Holunderblüten mit Wein oder Essig und legen Sie sich die Blüten auf die Stirn. Oft löst ein Mangel an bestimmten Vitalstoffen den Kopfschmerz aus. Trinken Sie dagegen eine Tasse salzige Fleisch- oder Gemüsebrühe, dick mit frischer Petersilie bestreut und dunkeln Sie das Zimmer ab, legen Sie sich hin und entspannen Sie.

Ein ganz simples Mittel gegen Kopfschmerz geht so: Zerstoßen Sie Eiswürfel, füllen Sie diese in eine Plastiktüte und legen Sie die kalte Packung für eine Minute in den Nacken, auf die Stirn oder die Schläfen. Drei Minuten Pause machen, dann mehrmals wiederholen. Das hilft auch oft: Massieren Sie mit leichtem Druck die schmerzenden Stellen mit Mittel- und Zeigefinger. Fünf Minuten sind genug.

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Erkältungskrankheiten Schmerzen

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Gute Wickel gegen Halsschmerzen

Im Kampf gegen Halsschmerzen spielen Quark-Wickel eine große Rolle. Sie können problemlos in dem Haushalt selber gemacht und angewendet werden – so, wie es unsere Omas auch schon gemacht haben wenn ein Familienmitglied über Halsschmerzen klagte. Ein Rezept: Streichen Sie 250 g lauwarmen Quark fingerdick auf ein Leinentuch auf und legen Sie das Tuch mit der Quarkseite an den Hals. Darüber binden Sie ein trockenes zweites Tuch. Lassen Sie den Quark über Nacht einwirken. Er wird am nächsten Morgen trocken, fest und gelb bis bräunlich verfärbt sein. Ein Zeichen, dass durch die Wärme der Auflage über die Haut Giftstoffe ausgeschieden wurden.

Tees vertreiben Halsschmerzen

Natürlich hatten unsere Großmütter gegen Halsschmerzen auch Tees in ihrer Hausapotheke. Wie zum Beispiel den Wilde Malve Tee. Er darf nicht gekocht und nicht heiß überbrüht werden, weil sonst die wertvollen Schleimstoffe kaputtgehen und der Tee gegen Halsschmerzen wirkungslos bleibt. 2 gehäufte Teelöffel Wilde Malve werden mit 1/4 Liter kaltem Wasser 8 Stunden angesetzt. Dann durchseihen, leicht erwärmen und schluckweise trinken.

Der bekannteste Tee ist natürlich der Salbeitee. Bereiten Sie Salbeitee zu und gurgeln Sie jede Stunde mit 1/4 Liter. Und so bereiten Sie den Tee zu: 1 Esslöffel getrocknete Salbeiblätter ( Apotheke, Reformhaus) wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen, lauwarm und ungesüßt verwenden. Nach einigen Anwendungen lassen die Halsschmerzen in der Regel nach.

Aloe Vera Saft als Hausmittel

Die Heilkräfte der Aloe-Vera-Pflanzen spielen in der Naturmedizin eine immer grössere Rolle. Auch gegen Halsschmerzen wird sie als Saft eingesetzt. Gurgeln Sie jede Stunde mit 100prozentigem Aloe Vera-Saft aus dem Reformhaus. Der Hauptwirkstoff Acemannan im Gel des Aloe Vera Blattes bekämpft die Entzündungen im Rachenraum, beruhigt die Schleimhäute und vertreibt die Halsschmerzen. Acemannan wird in alle Zellmembrane des gesamten Körpers eingelagert und bewirkt dort die Immunstärkung des ganzen Organismus gegen krankmachende Parasiten, Viren und Bakterien.

Heißes Schweineschmalz lindert die Halsschmerzen

Uralt ist auch ein Hausmittel, das bei Ihnen als Kind vielleicht noch selbst angewendet wurde: Erhitzen Sie Schweineschmalz in der Pfanne, tränken Sie mit der flüssigen Masse ein Leintuch und wickeln Sie es sich so heiß wie möglich um den Hals. Aufpassen, dass der Wickel nicht zu heiß ist, denn dann kann es zu Verbrennungen kommen. Mit einem wollenen Schal abdecken und über Nacht einwirken lassen, damit vertreiben Sie Halsschmerzen mit Sicherheit. Da das erhitzte Schmalz die Hitze sehr lange hält, wirkt diese andauernde Wärme sehr gut gegen Ihre Halsschmerzen.

Weiter altbewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Halsschmerzen angehen können:

  • Gurgeln Sie jeden Tag morgens und abends mit einem Glas lauwarmem Wasser, in das Sie 15 Tropfen Propolis-Tinktur gegeben haben. Das wirkt auch vorbeugend.
  • Bei akuten Halsschmerzen sollten Sie dreimal täglich mit einem Glas warmem Wasser gurgeln, in dem Sie jeweils acht Tropfen australisches Teebaumöl aufgelöst haben.
  • Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen die viel pfeifen seltener Halsschmerzen haben als andere. Also: Immer wieder pfeifen.
  • Lassen Sie Holunderblüten in einer Tasse mit heißem Wasser ziehen, süßen Sie mit Honig und trinken Sie das heiße Getränk in kleinen Schlucken.
  • Verrühren Sie drei Esslöffel Heilerde (Apotheke) mit Wasser zu einem dicken Brei, verteilen Sie den auf einem Tuch und wickeln Sie sich das um den Hals. Mit einem Tuch abdecken, wenn die Heilerde getrocknet ist, abnehmen und erneuern.
  • Ein altbewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen: Binden Sie sich einen getragenen Socken über Nacht um den Hals.
  • Sie sind erkältet und schwitzen stark. Binden Sie ich ein schweißgetränktes Unterhemd um den Hals und decken Sie es mit einem Handtuch ab. Über Nacht einwirken lassen.
  • Verrühren Sie in 1/4 Liter lauwarmes Wasser 2 Esslöffel naturtrüben Apfelessig und spülen Sie jede Stunde damit den Mund- und Rachenraum aus. Damit werden viele Krankheitskeime die Halsschmerzen verursachen abtransportiert.

Schüssler Salze

Gegen Halsschmerzen ist das Salz Nr. 4 Kalium chloratum zu empfehlen. Dieses hat sich bei entzündlichen Erkrankungen wie Halsschmerzen bewährt.

Dazu können die Ergänzungssalze angewendet werden:

  • Nr. 21. Zincum chloratum
  • Nr. 22. Calcium carbonicum
  • Nr. 27. Kalium bichromicum

Nehmen Sie gleich zu Beginn die genannten Salze ein, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

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Schmerzen

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Die klassische Mittelohrentzündung entsteht durch eine bakterielle Infektion, es bildet sich Eiter, der Druck auf die empfindsamen Nerven des Mittelohres ausübt. So entstehen Schmerzen, die quälen und manchmal fast unerträglich sind. Deshalb sollten Sie bei Verdacht auf eine Mittelohrentzündung oder gar -vereiterung sofort den Arzt aufsuchen. Aber auch bei Ohrenschmerzen gibt es viele gesunde Hausmittel.

Hilfe von der Königskerze

Es gibt ein Mittel gegen Ohrenschmerzen, das schon im Mittelalter bekannt war. Das können Sie selbst ganz leicht zubereiten. Das Rezept geht so: 30 Gramm getrocknete und kleingehackte Blüten der Königskerze ( Apotheke ) werden mit 100 Gramm kaltgepresstem Olivenöl in eine helle Glasflasche gegeben. Die Flasche muss 4 Wochen am Fensterbrett in der Sonne stehen. Dann durchseihen, auspressen und alles durch einen Filter (Kaffeefilter genügt) laufen lassen. Dann kühl und dunkel aufbewahren. Davon gibt man bei Ohrenschmerzen 3 mal täglich nur 1 Tropfen in den Gehörgang. Die wichtigsten Wirkstoffe in den Blüten der Königskerze sind ihre Flavone, die ätherischen Öle und die Saponine. Worauf Sie achten müssen: Es kann bei direktem Hautkontakt zu allergischen Reaktionen kommen.

Kaugummi verhindert Ohrenschmerzen

Manchmal sind Hausmittel so simpel, dass man es kaum glauben kann. So auch dieses Mittel zur Vorbeugung gegen Ohrenschmerzen: Kauen Sie einfach öfter einen Kaugummi. Und zwar mit kräftigen Kaubewegungen. Dabei geschieht nämlich folgendes: Durch die ständigen Kaubewegungen öffnet sich die Eustachische Röhre zwischen Mittelohr und Mundhöhle. Dadurch wird das Ohr entlüftet und bleibt trocken. Bakterien, die eine Entzündung auslösen, können sich erst gar nicht ansiedeln. Das sollten Sie vor allem in der zu Ohrenentzündungen führenden Jahreszeit tun. Genauso wichtig ist es aber auch, das Ohr nach Baden oder Duschen immer trocken zu halten. Benutzen Sie ein feines, saugfähige Tuch, oder einen Fön, der aber nur einmischen mehr als lauwarm sein sollte. Vermeiden Sie unbedingt kalte Luft oder starken Wind, wenn Ihr Ohrinneres noch feucht ist. Das führt sonst sehr schnell zu Ohrenschmerzen.

Verhärtetes Ohrenschmalz ist die Ursache

Sehr oft entstehen Ohrenschmerzen, wenn sich in Ihrem Ohr ein Ohrenschmalzpropfen gebildet hat. Das passiert oft, wenn Sie das Ohrenschmalz mit einem Wattestäbchen immer weiter ins Ohr hineinschieben, statt das Ohrenschmalz zu entfernen. Irgendwann verhärtet das Ohrenschmalz und drückt schmerzhaft aufs Trommelfell und das empfindliche Innenohr: Sie bekommen Ohrenschmerzen. Sie können nun das verhärtete Ohrenschmalz langsam und vorsichtig mit einer lauwarmen Öl-Wasserlösung aufweichen und dann nach und nach entfernen. Besser aber ist es, wenn Sie beim Ohrenarzt eine Ohrenspülung machen lassen. Da wird der verhärtete Pfropfen mit Sicherheit professionell entfernt.

Kamille beruhigt die Schmerzen

Wenn Ihre Ohrenschmerzen nicht so groß sind, dass Sie unbedingt zum Arzt wollen, dann hilft Ihnen auch folgendes altbewährte Hausmitte: Zwei Esslöffel Kamillenblüten ( Apotheke ) werden mit fünf Esslöffel heißem Sonnenblumenöl übergossen. 24 Stunden ziehen lassen. Dann die Blüten auspressen und in ein Gefäß füllen. Dunkel und kühl lagern. Tränken Sie einen Wattebausch darin und stecken ihn in das schmerzende Ohr. Der Wattebausch muss mehrmals am Tag erneuert werden. Nach einigen Anwendungen werden Ohrenschmerzen nachlassen. Inzwischen weiß die Medizinforschung: Die Kamille enthält Substanzen, die im Gehirn ähnlich wirken wie ein pharmazeutisches Beruhigungsmittel. Verantwortlich dafür ist das Flavonoid Apigenin, das beruhigend Eigenschaften hat. Das heiss, die Ohrenschmerzen werden nicht mehr als so stark empfunden, Sie haben fürs Erste Ihre Ruhe.

Hier noch 10 bewährte Tipps, mit denen Sie gegen den die Ohrenschmerzen angehen können:

  1. Tropfen Sie in das schmerzende Ohr ein bis zwei Tropfen warmes, aber nicht heißes, Öl.
  2. Generell gilt: Einen Fremdkörper nur vom Arzt entfernen lassen.
  3. Schützen Sie beim Baden Ihre Ohren mit Badewatte.
  4. Behandeln Sie bei einer leichten Entzündung das betroffene Ohr mit einer Mischung aus Glycerin und Alkohol (Apotheke).
  5. Sie bekommen Ohrenschmerzen bei Start und Landung im Flieger, oder bei schnellen Höhenwechseln im Auto? Das liegt an der Veränderung des Luftdrucks. Drücken Sie bei geschlossenem Mund beide Nasenflügel zusammen und machen Sie durch Dagegenatmen einen Druckausgleich.
  6. Schneiden Sie eine Zwiebel klein, zerdrücken Sie diese auf einem Tuch, bis es mit dem Zwiebelsaft vollgesogen ist. Dann legen Sie sich das Tuch ungefähr eine halbe Stunde auf das schmerzende Ohr.
  7. Zerhacken Sie Petersilie, schlagen Sie den Brei in ein Tuch und legen Sie dieses aufs Ohr. Längere Zeit (mind. 40 Minuten) einwirken lassen.
  8. Bereiten Sie ein Kamillendampfbad und halten Sie das schmerzende Ohr über die aufsteigenden Dämpfe.
  9. Ihnen schmerzen die Ohren wegen der Kälte? Wärmen Sie die Ohren mit den Händen oder mit warmen (niemals heißen) Tüchern.
  10. Zerdrücken Sie gekochte Kartoffeln und wickeln Sie den heißen Brei in ein Tuch, das Sie sich ans Ohr halten.
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Schmerzen

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Das beginnt mit einem leichten Pochen und steigert sich zu einem Crescendo an Schmerzen, die einen wirklich an den Rand des kreischenden Wahnsinns treiben können. Natürlich muß man mit richtig ernsthaften Zahnschmerzen zum Zahnarzt gehen. Denn die sind Warnsignale, dass ein Zahn ernsthaft gefährdet ist. Aber es gibt auch eine Menge gesunde Hausmittel mit denen man den Zahnschmerzen begegnen kann.

Diese Hausmittel helfen gegen Zahnschmerzen

  • Stecken Sie eine Gewürznelke zu dem schmerzenden Zahn.
  • Bedecken Sie die schmerzende Stelle mit hochprozentigem Schnaps und lassen Sie den ca. zehn Minuten einwirken. Dann entweder ausspucken oder runterschlucken.
  • Nehmen Sie getrocknete Rosmarinblätter und kauen Sie darauf herum.
  • Legen Sie einen Eisbeutel auf die Wange über der schmerzenden Stelle.
  • Spülen Sie die schmerzende Stelle immer wieder mit lauwarmem Salbeitee.
  • Bestreichen Sie ein Wattestäbchen mit Nelkenöl und reiben Sie damit die schmerzende Stelle ein.
  • Mischen Sie Wacholderbeeren, getrocknete Wacholderzweigspitzen und Huflattichblätter zu gleichen Teilen, zünden Sie das Ganze in einem Topf an, und saugen Sie den Rauch in den Mund ein.
  • Schneiden Sie aus frischen Wirsingblättern die dicke Mittelrippe raus, die Blätter dann mit dem Nudelholz weich walken, den Brei auf einen Leinenlappen legen und diesen auf die Wange über der schmerzenden Stelle drücken.
  • Steinklee mit einem halben Liter heißen Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und damit mehrmals am Tag gurgeln.
  • Bei Schmerzen durch Zahnfleischentzündung helfen die natürlichen Kräfte der Ringelblume. Bereiten Sie sich selbst eine Tinktur daraus zu. 3 Eßlöffel getrocknete Ringelblumen-Blüten werden 14 Tage lang in 1/2 Liter Obstwein angesetzt. Dann durchseihen. Dunkel und kühl lagern. Geben Sie 3 mal am Tag 1 Esslöffel davon in 1/8 Liter lauwarmes Wasser und spülen Sie damit den Mund aus.
  • Bestreichen Sie die Zähne mit Teebaumöl.
  • Die Hautfalte zwischen Nase und Oberlippe ein bis zwei Minuten leicht massieren. Das ist ein Akupressurpunkt gegen Zahnschmerzen.
  • Geben Sie Propolistinktur auf die schmerzenden Stellen.
  • Gurgeln Sie mit verdünntem Teebaumöl.
  • Ziehen Sie lauwarmen grünen Tee zwischen den Zähnen durch. Er hat viele Gerbstoffe und eine stark entzündungshemmende Wirkung.

Schüssler Salze gegen Zahnschmerzen

Man kann auch mit Schüsslersalzen gegen Zahnschmerzen behandeln.

Nehmen Sie dafür das Salz Nr. 8. Natrium chloratum und das Ergänzungssalz Nr. 17. Manganum sulfuricum.
Sie können alle passenden Salze einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.