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Die 4 besten Hausmittel zur Zahnaufhellung

Sie haben meist nur eine bescheidene Wirkung. Denn wir haben uns schon zu lange an unseren Zähnen versündigt. Aber bevor Sie nun zur brachialen Chemie greifen, zum „Bleaching“ mit aller Gewalt und oft katastrophalen Folgen – bedienen Sie sich doch aus dem Regal der gute alten Hausmittel zur Zahnaufhellung. Wir haben die fünf besten Hausmittel zur Zahnaufhellung für Sie rausgesucht.

Deshalb werden Ihre Zähne braun und unansehnlich

Sie werden älter, und Ihre Zähne immer unansehnlicher, sie werden gelb, manchmal sogar braun. Dieser Prozess setzt etwa ab dem 40. Lebensjahr ein. Der Grund: Der weiße Zahnschmelz wird durch Abnutzung immer dünner, das unter dem Zahnschmelz liegende Dentin schimmert durch, und das ist eben nicht strahlen weiß. Dieser Prozess wird durch unsere Lebensweise und durch unsere falschen Verhaltensweisen hervorgerufen und gefördert. Hier die wichtigsten Ursachen, warum Sie eine Zahnaufhellung brauchen könnten:
Da wären zum Ersten einmal die vorwiegend genutzten Getränke Kaffee, schwarzer Tee und der häufige Genuss von Cola und Limonaden. Ganz schlecht für die Farbe Ihrer Zähne ist das Rauchen, denn das macht gelbe/braune Zähne. Achten Sie auf Ihren Speichelfluss. Wenn Sie morgens mit trockenem Mund aufwachen, dann kann der Speichel seine Schutzfunktion für den Zahnschmelz nicht erfüllen – die verfärben sich. Fluorid ist eine wertvolle Substanz um die Zähne zu schützen. Bei einer Überdosierung ist aber leider das Gegenteil der Fall. Sie greifen auch bei kleinen Entzündungen und Erkrankungen zu antibiotischen Mitteln, oder Sie hatten in Ihrer Vergangenheit eine längere Behandlung mit Antibiotika – auch das kann die Zähne verfärben.
Nun gibt es ja viele Zahnpasten (eigentlich alle) die Ihnen ein blendendes Weiß versprechen. Vorsicht, denn die können Schleifmittel enthalten, die den Zahnschmelz abschmirgeln.

Mit Aktivkohle können Sie Ihre Zähne selbst aufhellen

Kohle und Zahnpflege, wie geht das denn zusammen? Ganz einfach: Wenn Sie ihre unansehnlich verfärbten Zähne wieder aufhellen wollen, dann können Sie zur Aktivkohle greifen. Medizinische Aktivkohle wird schon seit Jahrtausenden als Heilmittel angewendet. Sie hat eine außergewöhnliche hohe Bindekraft zum Aufsaugen von Giften, Chemikalien, Geruchsstoffen und Verschmutzungen. Sie ist in Apotheken erhältlich und nicht teuer. Wenn Sie Ihre Zähne mit Aktivkohle aufhellen wollen, dann ist das ganz einfach – und Sie können sich die teueren Weißmacher in Zahnpasten oder gar den Gang zum Zahnarzt zum Bleaching sparen. Geben Sie etwas Aktivkohlepulver auf Ihre nasse Zahnbürste und bürsten Sie die Zähne damit etwa drei bis vier Minuten. Sehr sanft und ohne Druck. Das gibt der Aktivkohle die Möglichkeit verfärbende Stoffe, wie zum Beispiel die Gerbstoffe von Kaffee oder Schwarztee, aufzunehmen und sie von den Zähnen zu entfernen. Es dauert nur wenige Anwendungen und schon merken Sie: Die Aufhellung meiner Zähne funktioniert. Aktivkohle hat keinen Eigengeschmack und entwickelt keinen unangenehmen Geruch. Sie sollten aber die Behandlung Ihrer Zähne mit Aktivkohle nicht allzu häufig anwenden, denn sie hat auch eine Schmirgelwirkung. Drei bis viermal die Zähne mit Aktivkohle putzen, das genügt schon zur Aufhellung.

Wieder helle Zähne durch Zitronen- und Orangenschalen

Ihre Zähne sind noch gut und stark, Sie können kräftig damit zubeißen, Ihr Zahnarzt ist zufrieden mit dem Zustand Ihres Gebisses. Aber die Farbe, oje oje: Ein trübes Gelb, das schon fast zum Braun hinneigt. Das gefällt Ihnen nicht, und Sie wollen etwas dagegen tun. Aber was? Ein professionelles Bleaching – das ist teuer und lässt mit der Zeit auch wieder nach. Außerdem ist es nicht gut für den Zahnschmelz. Aufhellende Zahncremes soll man auch nicht dauerhaft benutzen. Da hat uns die Natur ein ganz simples Mittel geschenkt: Orangen und Zitronen. Schälen Sie diese Zitrusfrüchte (es ist egal, welche Sie nehmen), nehmen Sie die Schalen und reiben Sie mit der Schaleninnenseite kräftig Ihre Zähne und das Zahnfleisch ein. Nicht länger als einen halbe Minute. Danach müssen Sie Ihre Zähne und den Mund sehr sorgsam mit Wasser ausspülen. Das machen Sie so lange, bis jeglicher saurer Geschmack aus Ihrem Mund verschwunden ist. Das ist wichtig, sonst geht die Fruchtsäure mit Ihrem Speichel eine Verbindung ein, die den schützenden Zahnschmelz schädigt. Schon nach wenigen Wochen werde Sie feststellen: Es hat geholfen, meine Zähne sind heller geworden und nicht mehr so hässlich verfärbt.Benutzen Sie für diese Zahnaufhellung bitte nur Bio-Früchte. Bei gespritzten Früchten könnten die Substanzen Ihre Mundschleimhäute belasten. Wenn Ihre Zähnen jedoch schon hochempfindlich sind und auf Reize wie kalt oder heiß oder süß oder sauer mit Schmerzen reagieren – dann ist diese Zahnaufhellung nicht zu empfehlen.

Ölziehen: Nach acht Wochen werden die Zähne heller

Kokosöl ist ein tolles Naturheilmittel. Es wirkt antibakteriell, kann Pilze bekämpfen und schützt die Haut und vor allem die Schleimhäute. Und es ist eine gesunde Sache für die Küche. In letzter Zeit ist das so genannte Ölziehen in Mode gekommen. Dabei wird Kokosöl im Mund durch die Zähne hin und her gezogen. Und zwar mindestens eine Viertelstunde bis 20 Minuten. Das desinfiziert und reinigt nicht nur den Mundraum und die Zwischenräume der Zähne von Essensresten und Bakterien – es verbessert auch die Qualität des so genannten Bio-Films, weil durch Ölziehen die Fettsäuren des Kokosöls schädliche Bakterien der Mundflora binden und diese dann eliminieren. Nach der Prozedur müssen Sie das Öl unbedingt wieder ausspucken und den Mund- und Rachenraum gründlich ausspülen. Machen Sie das Ölziehen täglich morgens bei nüchternem Magen. Um den Effekt zu verstärken können Sie es am Abend nach dem Zähneputzen wiederholen. Wenn Sie sich an die Regeln halten, dann werden Sie nach etwa acht Wochen den Erfolg dieser Zahnaufhellung bemerken.

Die richtigen Nahrungsmittel für die Zahnaufhellung

Unsere Zähne sind unsere Kauwerkzeuge. Sie kommen als erstes mit Nahrungsmitteln in Berührung wenn wir essen. Und erst wenn die Nahrung durch die Zähne zerkleinert wurde beginnt der Verdauungsprozess. Logischerweise hat also die Nahrung eine direkte Einwirkung auf die Färbung unserer Zähne. Mit der richtigen Ernährung werden Sie mit der Zeit wieder heller. Zuerst einmal, was Sie meiden sollten: Das Rauchen generell, den täglichen Genuss von mehreren Tassen Kaffee oder Schwarzen Tee. Oder jeden Tag Rotwein trinken. Alle diese Genussmittel hinterlassen auf Ihren Zähnen Farbstoffe, gemischt mit teilweise aggressiven Säuren die den weißen Zahnschmelz abtragen. Um Ihre Zähne hell zu halten ist eine mineralstoffhaltige Nahrung sehr wichtig. Dazu gehört vor allem Gemüse, das einen hohen Kalziumgehalt hat, wie zum Beispiel Fenchel oder alle Sorten grünes Blattgemüse. Genau so positiv wirkt sich eine hohe Zufuhr an Kalium und Magnesium auf die Färbung Ihrer Zähne aus: Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Aprikosen sind da besonders geeignet. Zu den Zahnaufhellern gehören auch Karotten, Kürbis und die immer öfter gegessenen Süßkartoffeln. Wenn Sie das regelmässig auf ihrem Teller haben, dann sorgen Sie für helle Zähne. Mandeln und Walnüsse sorgen mit ihren Vitalstoffenn ebenfalls für helle und schöne Zähne. Nicht zu vergessen sind Eiweiß aus natürlichem Joghurt und Bio-Eier aus der Freilandhaltung.

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Hausmittel Körperpflege

Damenbart entfernen: Diese 6 Tipps solltest Du kennen

Zupfen Sie Barthaare mit einer Pinzette aus

Wenn es nur einzelne Haare sind, die in Ihrem Gesicht sprießen, dann können Sie den kleinen Schönheitsfehler leicht mit einer Pinzette beheben. Straffen Sie die Haut um das Haar, packen Sie es mit einer schmalen Pinzette und ziehen Sie es mit einem Ruck mitsamt der Wurzel heraus. Es darf nicht abreißen, die Wurzel muss mit raus.

Epilieren ist besser als rasieren

Sie können sich natürlich auch rasieren – aber das muss dann jeden Tag geschehen, sonst lauten Sie mit einem Stoppelbart herum. Und der sieht nur bei Männern manchmal gut aus, bei Frauen gar nicht. Dazu kommt: Sind Ihre Haare dunkel, dann bleibt auch nach dem Rasieren ein dunkler Schatten zurück – Sie sehen dann aus wie ein frisch rasierter Mann. Die gute Alternative ist Epilieren. Dabei werden die Haare mit der Wurzel ausgerissen. Dann kann an dieser Stelle kein Haar mehr sprießen. Der Nachteil: Es wird Ihnen weh tun. Nach dem Epilieren muss die Hautsorgfältig und sanft gereinigt werden. Am besten mit einem sanften Desinfektionsmittel.

Damenbart entfernen mit Wachs

Kaufen Sie sich kalte Wachsstreifen (Drogerie, Apotheke). Diese Streifen brauchen Sie nur auf die befallenen Hautstellen drücken so dass die Haare erfasst werden. Danach abziehen. Bitte schnell, sonst dauern die Schmerzen länger an. Ihren Damenbart mit Heißwachs entfernen ist effektiver – aber auch schmerzhafter. Schmelzen Sie Wachskugeln zu einer weichen Masse und tragen diese warm und weich auf die Haut auf. Dort etwa acht bis 12 Minuten antrocknen lassen und schnell abziehen. Damit erfassen Sie viele Haare mit einem Ruck. Das ist sinnvoller.

Auch Zucker hilft beim Entfernen des Damenbarts

Wenn Sie kein Wachs haben, dann mischen Sie einfach Zucker mit Zitronensaft und kochen die Mischung auf. Wir das Gebräu zäh, dann tragen Sie diese Mischung (vorher abkühlen lassen) noch gut warm auf die Haut auf Lassen Sie sie antrocknen und abkühlen und ziehen Sie dann die Masse von der Haut ab. Auch bei dieser Prozedur werden die Haare mit der Wurzel entfernt. Es dauert dann etwa einen Monat, bis wieder welche nachwachsen. Dann müssen Sie wieder zu Zitronen und Zucker greifen und die Prozedur wiederholen.

Supermix gegen den Damenbart: Honig, Hafer und Zitrone

Mischen Sie Hafer, Honig und Zitronen zu einem dicken Brei, den Sie auf die behaarten Stellen auftragen. Damit versorgen Sie die Haut mit Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Der Honig liefert die Antioxidantien, der Hafer spendet Feuchtigkeit und reguliert den Ph-Wert und als Peeling entfernt er Hautschuppen. Die Zitrone macht die Haut nicht nur heller, sondern Sie bremst auch das Haarwachstum – Ihr Damenbart wird dünner.

So können Sie Barthaare selbst ziehen

Mit der Fadentechnik können Sie mehrere lästige Barthaare auf einmal ziehen. Mit einem Faden legen Sie einen Kreis um mehrere Barthaare, ziehen den Faden fest zu und ziehen sie mit der Wurzel heraus. Tut weh und ist ziemlich schwierig. Einfacher geht es mit einer Spirale, die Sie beim Kosmetiker oder in der Drogerie kaufen können. Die ist auch für Anfängerinnen geeignet.

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Haut im Winter: Der Beste Schutz

Wenn es um den Schutz der Haut im Winter geht, dann spielt natürlich das Cremen eine ganz besonders große Rolle. Halten Sie sich an die Faustregel: Im Winter muss die Hautcreme fetter sein als im Sommer. Also verwenden Sie jeden Tag mindestens einmal ein fettreiche, rückfettende Gesichtscreme. Die klare kalte Winterluft ist trocken, die Luft in den geheizten Räumen ist auch sehr trocken. Hier lauter der Tippt den Schutz der Haut im Winter: Mindestens dreimal in der Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske auftragen. Und danach wieder eine fetthaltige Creme.

Im Winter trinken wirb gerne mal ein Gläschen gegen die Kälte. Das ist falsch, denn Alkohol trocknet die Haut aus. Und trockene Haut wird rissig, es können Keime und Parasiten eindringen – sie bekommen eine Winterakne. Also weg mit dem Alkohol. Sie werden es selbst merken: Nach einem längeren Aufenthalt im Freien, oder gar nach einem Tag Wintersport, sind die Lippen trocken und teilweise rissig. Bevor die Risse tiefer werden und die Haut schmerzhaft einreißt, sollten Sie zu einem fettenden Lippenstift greifen. Gut sind als Schutz Stifte mit Jojobaöl, Bienen- oder auch Palmwachs. Das Befeuchten der Lippen mit der Zunge ist falsch – sie trocknen noch schneller aus.

Auch die Hände brauchen jetzt im Winter einen besonderen Schutz. Sie werden in der Kälte hässlich rot, rauen auf und die Haut wird rissig. Natürlich sind da Handcremes ein guter Schutz. Aber noch mehr freuen sich die Haut Ihrer Hände über eine sanfte Massage mit Mandelöl. Das stärkt die Haut, macht sie geschmeidig und widerstandsfähig gegen die Kälte. Diese Verwöhnkur sollten Sie zwei- bis dreimal in der Woche machen. Auch gut ist es, wenn Sie Olivenöl mit Zitronensaft mischen und die Hände damit pflegen.

Die dicke Winterkleidung, die trockene Luft – das macht generell der Haut am ganzen Körper zu schaffen. Sie wird trocken, rau und schuppig. Und sie beginnt zu jucken. Da helfen fetthaltige Lotionen, möglichst duftfreie Duschöle und Körperöle. Wenn Sie in der Winterzeit ein schönes Bad nehmen, dann denken Sie auch an Ihre Haut: Geben Sein rückfettende Zusätze oder Badeöle ins Badewasser. Noch einfacher. Geben Sie in großes Glas Vollmilch und einen Esslöffel Olivenöl in die Badewanne.

Wenn Sie einen Skiurlaub machen, dann bedenken Sie: Im Hochgebirge und bei reflektierendem Schnee bekommt die Haut eine hohe Dosis UV-Strahlen ab. Davor müssen Sie sich unbedingt schützen. Kein Sonnenbad an der Hüttenwand und eine Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor nicht unter 30.

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Rasurbrand

Um Rasurbrand zu vermeiden sollten die Rasierklingen oder das Rasiermesser wirklich richtig scharf sein. Wechseln Sie die Klingen aus, wenn es anfängt beim Rasieren zu “ziepen” sonst droht Rasurbrand. Ein Messer sollte vor jede Rasur geschärft werden. Gut ist es auch, wenn Sie ein paar Tropfen Pre-Shave-Oil auf der Haut verteilen bevor Sie sich rasieren. Wenn Sie Problem mit einem Rasurbrand haben, dann sollten Sie möglichst duft- und aromafreien Rasierschaum verwenden. Sehr gut eignen sich Aloe-Vera Produkte. Das gilt auch für Aftershaves. Statt eines Rasierwasser mit scharfem Alkohol verenden Sie besser ein Gel oder Balm.

Noch einige Tipps gegen Rasurbrand

Verrühren Sie etwas Quark mit kalt geschleudertem Honig und geben Sie einige Tropfen Kamillenöl aus der Apotheke hinzu. Tragen Sie nach der Rasur eine dünne Schicht des Mittels gegen Rasurbrand auf die betroffenen Hautpartien auf und lassen Sie die Maske ca. fünf bis zehn Minuten wirken. Nun waschen Sie die Maske mit lauwarmem Wasser ab und tupfen Ihre Haut trocken.

Reinigen Sie vor der Rasur die Gesichtshaut gründlich mit warmem Wasser und Reinigungslotion oder -Gel. Dadurch verbleiben auf der Haut weniger Keime die Rötungen hervorrufen können.

Finger weg von Fettcremes. Nach Gesichtswäsche und Rasur gönnen Sie Ihrer Haut lieber einen Feuchtigkeits- und Frischekick. Ideal sind schnell einziehende, unparfümierte Hydrogels mit antibakteriellen und talgregulierenden Inhaltsstoffen.

Bei der Intimrasur die rasierten Hautstellen besonders gut abtrocknen, sonst können sich in die Hautfalten Pilze einnisten.

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12 Körperpeeling Hausmittel zum selber machen

Tipps fürs Körperpeeling

  1. Mischen Sie Zucker in einer Schüssel mit Olivenöl und tragen Sie den Brei unter der Dusche auf Ihre Haut auf.
  2. Einen sauren Apfel reiben, mit Honig mischen, auftragen, ca. 20 Min. einwirken lassen und abwaschen.
  3. Tränken Sie ein saugfähiges Tuch mit Gurkensaft und legen Sie es auf die betroffenen Stelle mindestens für 20 Minuten auf.
  4. Mischen Sie braunen Rohrzucker mit Vanille- und Zitronenextrakt. Die feinen Zuckerkristalle entfernen Hautschuppen und bringen Feuchtigkeit.
  5. Kochen Sie Arnika und Kamillenblüten in Wasser auf. Ein Leintuch damit anfeuchten und so heiß wie möglich aufs Gesicht legen. Mehrmals wiederholen. Dann kalt abwaschen.
  6. Mischen Sie braunen Rohrzucker mit Vanille- und Zitronenextrakt. Die feinen Zuckerkristalle entfernen Hautschuppen und bringen Feuchtigkeit.
  7. Machen Sie aus frischer Milch und Hefe einen Brei, tragen Sie den auf die Haut auf und lassen Sie ihn eine Viertelstunde einwirken. Dann sorgfältig abspülen.
  8. Zuerst wird der Körper mit Ol massiert. Dann machen Sie aus zehn Löffeln abgebrühtem Kaffeepulver eine Paste und reiben damit den Körper ab. Gründlich abspülen.
  9. Die besonders trockenen Hautstellen (Ellenbogen, Kniekehlen, Schienbeine) alle drei bis vier Tage einmal mit Olivenöl einreiben und dieses einziehen lassen. Dann mit einer weichen Bürste abrubbeln.
  10. Machen Sie ein – kurzes – Körperpeeling mit Kaffeesatz. Danach gut abspülen.
  11. Mischen Sie Salz und Honig. Diese Mischung reiben Sie im Dampfbad in die Haut ein schwitzen sie wieder ab.
  12. Mahlen Sie Mandeln und bereiten daraus mit Olivenöl einen Brei. Damit die Haut abreiben, zehn Minuten einwirken lassen, sorgfältig abspülen.
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Hausmittel für gesunde und schöne Haut

18 Tipps für schöne und gesunde Haut

  • Pürieren Sie eine reife Banane und geben Sie zwei EL Sahne dazu. Gut mischen, auf das Gesicht auftragen und zehn Minuten einwirken lassen. Dann warm abwaschen.
  • Verrühren Sie drei EL Honig in einem halben Liter warmer Milch und setzen Sie diese Mischung Ihrem Badewasser zu.
  • Die besonders trockenen Hautstellen (Ellenbogen, Kniekehlen, Schienbeine) alle drei bis vier Tage einmal mit Olivenöl einreiben und dieses einziehen lassen.
  • Jagen Sie Quark, Gurken und Sahne zu gleichen Teilen durch den Mixer. Die Masse aufs Gesicht auftragen, 20 Minuten einwirken lassen, dann lauwarm abwaschen.
  • Mischen Sie zwei EL Glycerin und Honig mit einem TL Zitronensaft. Geben Sie die Mischung in einen Liter lauwarmes Wasser und waschen Sie damit täglich Ihre Haut.
  • Sie haben gelb gerauchte Fingerspitzen? Mehrmals mit Zitronensaft abreiben.
  • Wenn Sie eine Mahlzeit mit Reis oder Dinkel zubereiten, das übrig gebliebene Kochwasser ins Bad geben. Dieses Wasser enthält Mineralstoffe für die Regenerierung der Haut.
  • Reiben Sie einen schönen sauren Boskopfapfel und vermengen Sie ihn mit Honig. Diese Maske etwa eine halbe Stunde einwirken lassen.
  • Wenn Sie unter starker Hautrötung leiden, dann hilft es schon, wenn Sie ihr Gesicht morgens und abends mit kalter Milch abwaschen.
  • Nach dem Händewaschen oder dem Abspülen die Hände mit Glyzerin einreiben und dieses einziehen lassen.
  • Verwenden Sie zum Reinigen der Haut lauwarmen Schafsgarbentee.
  • Machen Sie ein – kurzes – Peeling mit Kaffeesatz. Danach gut abspülen.
  • Mischen Sie zwei TL Mandelkleie mit einem halben TL Zitronensaft und einem Eiweiß. Diese Maske einmal wöchentlich für etwa 20 Minuten einwirken lassen.
  • Essen Sie regelmässig in Milch gekochte Speisezwiebeln.
  • Ist Ihre Haut spröde, dann sollten Sie generell dem Wasch- oder Badewasser immer etwas Milch zusetzen.
  • Gegen unruhige Haut legen Sie mehrmals rohes Sauerkraut auf die betroffenen Hautstellen.
  • Setzen Sie täglich Ihrem Essen zwei EL Weizenkeimöl zu.
  • Ersetzen Sie beim Essen Reis durch gekochte Hirse als Beilage.
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Hausmittel zur Narbenbehandlung

Konkrete Tipps zur Narbenbehandlung

  • Die Narbe nicht dem Sonnenlicht aussetzen.
  • Behandeln Sie die Oberfläche von Schnitt- oder Schürfwunden mit Wund- und Heilsalben die den Wirkstoff Dexpanthenol enthalten.
  • Brandsalben müssen mit Hydrogelen behandelt werden.
  • Tragen Sie einen Extrakt aus Zwiebeln auf die heilende Wunde auf.
  • Eine frische Narbe verträgt keine Zugbelastungen.
  • Tragen Sie keine Kleidung, die auf der Narbe reibt.
  • Wenn Sie in die Sonne müssen, muss die Narbe bedeckt bleiben.
  • Täglich eine sanfte Massage ist gut für eine glatte Narbenbildung.
  • Benutzen Sie fettende Cremes zur Behandlung der Narbe.
  • Benutzen Sie spezielle Narbenpflaster aus Silikon.
  • Es gibt spezielle Maden, die bei der Wundheilung zersetztes Gewebe “wegputzen”.
  • Kortison hemmt das Zellwachstum und verhindert überschiessende Gewebewucherungen der Narbe.
  • Auch Laser und spezielle Schleifgeräte sind gut bei wuchernden Narben.
  • Verwenden Sie Aloe vera-Saft oder Gel ohne Duftstoffe zur Pflege der Narbe.
  • Reiben Sie die Narben jeden Tag mit Hagebutten ein.
  • Gegen Narbenschmerzen: Zu gleichen Teilen Johanniskraut und Kamille mischen.
  • Ein Teelöffel Kräutermischung in eine Tasse kochendes Wasser geben, 10 Minuten kochen lassen, danach abseihen. Dreimal täglich eine Tasse warm trinken.
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Hausmittel gegen trockene Haut

Hautpflege mit Karottensaft

Die meisten Hausmittel gegen diese Zivilisationskrankheit können Sie selbst problemlos herstellen und anwenden. Reiben Sie zum Beispiel die betroffenen Hauptstellen regelmäßig mit frisch gepresstem Karottensaft ein. Eine Viertelstunde einwirken lassen, dann gut abwaschen. Oder: Nehmen Sie einen Liter Vollmilch und 200 ml Olivenöl, gießen Sie beides in Ihr Badewasser, bei ca. 35 bis 38 Grad eine halbe Stunde baden. Vitamine und Pflanzenstoffe sind wichtig für Ihre Haut. Daher benutzen Sie möglichst oft diese Mixtur: Mischen Sie Milch oder Buttermilch mit Fruchtsaft (Orange, Apfel, Karotte etc.) und reiben Sie damit Ihre Haut ab. Dann gut trocknen lassen.

Hausmitte für die Badewanne

Natürlich sollten Sie das tägliche Bad zur Verbesserung Ihrer Haut einsetzen. Bei trockener Haut ist ein gutes Hausmittel, wenn Sie dem Badewasser Lavendelöl zusetzen. Aufpassen: Lavendelöl darf nicht unverdünnt mit Ihrer Haut in Berührung kommen. Verwenden Sie für Ihre Körperpflege statt Seife Mandelkleie, die verhindert, das trockene Haut rissig wird. Im Hafer stecken wertvolle Spurenelemente und Mineralien, die verhindern, das Ihre Haut austrocknet. Gegen raue und trockene Haut hilft: Eine Handvoll Haferflocken mit kochendem Wasser übergießen, fünf bis sieben Minuten ziehen lassen, dann auftragen und trocknen lassen.

Melkfett für die Ellenbogen

Wenn Sie eine ehr trockene Haut haben, dann sollten Sie täglich eine gründliche Einreibung mit Hautsalböl vornehmen. Für besonders empfindlichen Stellen – wie die Ellenbogen zum Beispiel – ist Melkfett oder Hirschtalg ein bewährtes Hausmittel. Quark hat einen sehr positiven Einfluss auf die Haut. Stellen Sie eine Mischung aus Quark, Sahne und pürierten Gurken her und tragen Sie die auf die Haut auf. Eine halbe Stunde wirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser abspülen.

Weitere Hausmittel bei trockener Haut

  • Mischen Sie Honig mit Zitronensaft und etwas Eiweiß. Etwa 20 Minuten wirken lassen, dann sorgfältig abwaschen.
  • Schneiden Sie Aloe Vera klein und pressen Sie den Schleim aus. Den tragen Sie auf die Haut auf und lassen ihn einziehen.
  • Greifen Sie zu geprüften Babyölen. Die sind sanft und ziehen leicht ein.
  • Bestreichen Sie die Haut mit einem dünnen Film aus Olivenöl. Einziehen und einmassieren, bis die Haut nicht mehr fettet, erst dann die Kleidung überziehen.
  • Sehen Sie zu, dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen in denen Sie leben, schlafen und arbeiten nicht unter 55 bis 60% fällt.
  • Geben Sie Ihrer Haut Feuchtigkeit von innen: Sehr viel trinken, am besten kohlensäurearmes Mineralwasser
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Hausmittel gegen müde Augen

16 Tipps gegen Müde Augen

  1. Baden Sie überanstrengte Augen in einer lauwarmen Mischung aus Wasser und Fencheltee.
  2. Klimpern Sie so oft wie möglich mit den Wimpern, oder zwinkern Sie mit den Augenlidern.
  3. Setzen Sie sich locker hin und gähnen Sie mächtig. Das ist gut zur Stärkung der Augenmuskulatur, die Produktion von Tränenflüssigkeit wird angeregt.
  4. Beim Fernsehen und der Arbeit am Computer sollten Sie grundsätzlich jede Stunde zehn Minuten Pause machen und weit hinaus ins Grüne schauen.
  5. kann: Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl und lehnen sich zurück. Nun schließen Sie die Augen. Stellen Sie sich vor, Sie haben in der Luft vor sich eine liegende Acht gezeichnet. Und nun zeichnen Sie diese liegende Acht mit rollenden Augen nach. Stellen Sie sich das eine Mal vor, die Acht ist riesenroß, das andere Mal wieder ganz klein. Und immer zeichnen Sie sie mit rollenden Augen nach.
  6. Stänken Sie einen Wattebausch mit warmer Milch und legen Sie ihn für zehn Minuten auf die Augenlider.
  7. Bei ständiger Arbeit am Computer sollten Sie immer wieder einen Punkt in der Ferne fixieren oder mit weit aufgerissenen Augen abwechselnd nach oben, unten links und rechts schauen.
  8. Das Augenbrauen-Training gibt Ihren Augen neue Kraft: Halten Sie die Augen geschlossen. Ziehen Sie nun deutlich die Augenbrauen hoch. Legen Sie die Hände über die Augen, so daß Ihre Fingerspitzen die Brauen abstützen. Die Daumen müssen dabei unterhalb des linken und des rechten Backen-Knochens liegen. Schauen Sie hinter den geschlossenen Lidern zu den Brauen hoch. Lassen Sie die Augen nach links und rechts rollen. Danach öffnen Sie die Augen langsam wieder.
  9. Essen Sie so oft wie möglich Karotten und/oder Spinat. In diesen Gemüsen sind gross Mengen an Karotinoiden enthalten. Deren Pflanzenfarbstoffe sind für die Bildung des Sehpurpurs wichtig.
  10. Halten Sie die Handflächen vor beide geöffnete Augen. Das strengt an, tut aber danach besonders gut.
  11. Das hilft: regelmäßige Kompressen mit Augentrost-Tee. 1 Teelöffel Augentrost (Apotheke) wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten ziehen lassen, durchseihen. In den lauwarmem Tee einen Wattebauschen eintauchen und für 10 Minuten auf die geschlossenen Augen auflegen.
  12. Wenn Sie Ihre Augen pflegen, keinen Kamillentee verwenden – der trocknet die Augen aus.
  13. Setzen Sie sich stets so hin, dass die Augen keine Zugluft aus Klimaanlagen abbekommen.
  14. Nehmen Sie Fischöl-Kapseln, das verbessert und vermehrt die Bildung der Tränenflüssigkeit.
  15. Vermeiden Sie einen stetigen und schnelle Wechsel von Nah- zu Ferneinstellung der Augen bei der Arbeit.
  16. Künstliche Tränenflüssigkeit nicht im Kühlschrank aufbewahren: Sie wird sonst zu zähflüssig und schmiert das Auge nicht gut.
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Hausmittel Körperpflege

Hausmittel gegen Körpergeruch

 Das hilft gegen unangenehmen Körpergeruch

  1. Gründliche Reinigung der “anfälligen” Stellen: Achselhöhlen, Anal- und Genitalbereich, Kopfhaut. Mehrmals am Tag waschen.
  2. Deodorants sind nur nützlich, wenn die betreffenden Körperstellen vorher gründlich gereinigt wurden.
  3. Kommt der Geruch von den Füssen – dann helfen oft abendliche Fußbäder mit einem Backpulver-Zusatz.
  4. Mischen Sie Ihrem Vollbad einen halben Liter Tomatensaft bei.
  5. Setzen Sie Ihrem Waschwasser normalen Zitronensaft zu.
  6. Trinken Sie täglich zwei Tassen Salbeitee
  7. Wenn Ihre Kleidung vom Körpergeruch “durchtränkt” ist, dann hilft: Etwa 12 Gramm/Liter Zitronensäure in heißem Wasser auflösen, die Kleidung eine Stunde lang drin einweichen, dann normal waschen.
  8. 40 g Eichenrinde, 30 g Walnussblätter und 20 g Thymian zehn Minuten in einem Liter Wasser kochen. Damit täglich die die stark schwitzenden Körperpartien waschen.
  9. Abreibungen der betreffenden Körperstellen mit Franzbranntwein.
  10. Kein Alkohol, kein Nikotin, kein Kaffee.
  11. Eine möglichst fettarme Ernährung, das senkt die Talgbildung
  12. Tragen Sie ausschließlich locker sitzende Kleidung aus natürlichen Materialien (Leinen, Baumwolle).
  13. Vermeiden Sie auf jeden Fall stark gewürzte Speisen (Chili, Cayenne.Pfeffer).
  14. Lassen Sie sich in der Apotheke 50 Gramm Brennnesselblätter, 50 Gramm Brennnesselsamen, 50 Gramm Salbeiblätter und 30 Gramm Zitronenmelisse mischen. Davon geben Sie 1 Teelöffel voll in 1 Tasse und übergießen dies mit kochendem Wasser, 7 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen. Lauwarm trinken. Sie können 3 Wochen lang jeden Tag 3 Tassen trinken.
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Hausmittel gegen Tränensäcke

Auch die Bezeichnung Tränensäcke ist eigentlich falsch, denn diese Erschlaffungen des Bindegewebes unter den Augen haben mit Tränen nichts zu tun. Sollten Sie aber ständig vorhanden sein und auch größer werden, dann ist der Gang zum Arzt angeraten, denn es kann – zum Beispiel – eine Erkrankung der Leber dahinter stecken. Man kann solche lästigen und unschönen Tränensäcke wegoperieren lassen – man kann aber auch mit gesunden Hausmitteln dagegen angehen.

17 Tipps gegen Tränensäcke

  • Bestreichen Sie die Hautpartien unter dem Auge mit einer schwach harnstoffhaltigen Salbe (Apotheke).
  • Machen Sie sich eine Quarkmaske unter den Augenpartien, ca. eine halbe Stunde einwirken lassen, dann sorgfältig abwaschen.
  • Legen Sie einen benutzten Teebeutel (Grün- oder Schwarztee) in den Kühlschrank, richtig kalt werden lassen, dann auf die Tränensäcke legen und einwirken lassen.
  • Massieren Sie mehrmals am Tag die Haut rund um die Augen mit Sesamöl oder mit einer hochdosierten Vitamin-E-Salbe – und zwar 25 Prozent – aus der Apotheke.
  • Wer regelmäßig steppt, sich im Seilspringen oder Hüpfen am Zimmer- Trampolin übt, der kann damit der Bildung von Tränensäcken vorbeugen, weil dabei eine Wasseransammlung im Gewebe verhindert wird.
  • Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.
  • Mischen Sie in einem Schälchen 2 Teile Aloe vera Saft, 1 Teil Nussöl und 1 Teil Weizenkeimöl. Tauchen Sie zwei Wattebausche ein und legen Sie diese für 15 Minuten auf die geschlossenen Augen.
  • Machen Sie eine kalte Kompresse mit Meersalz und legen Sie sich diese auf die Augen.
  • Cremen Sie die Tränensäcke mit Kamillencreme ein.
  • Machen Sie Umschläge mit Augentrost-Tee (Apotheke).
  • Machen Sie abends eine sanfte Lymphdrainage oder Hautmassage unter den Augen.
  • Weniger Alkohol, weniger Nikotin.
  • Sie können die Tränensäcke mit Hämorrhodialcreme behandeln: Die darf kein Kortison enthalten und Sie darf nicht in die Augen gelangen.
  • Über Nacht mit Melkfett leicht eincremen.
  • Gleich am Morgen die Partie unter dem Auge mit einem kalten Teelöffel (Kühlschrank) kühlen.
  • Jeden Abend für 15 Minuten die berühmten Gurkenscheiben auflegen.
  • Kurz nach dem Aufstehen und kurz vor dem Schlafen mit einer Eispackung behandeln.
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Hausmittel Augenringe entfernen

Um Augenringe zu entfernen ist es wichtig, den Lymphfluss anzuregen. Klopfen Sie morgens mit den Fingerspitzen sehr sanft von der Nasenwurzel über da Jochbein bis zu den Schläfen. Das etwa 20 bis 25 mal. Oder: Massieren Sie die Hautpartien unter dem Auge abends sehr sanft mit kreisenden Bewegungen. Noch ein erprobtes Hausmittel um Augenringe zu entfernen: Legen Sie einen Teelöffel über Nacht ins Kühlfach. Nach dem Aufstehen pressen Sie den kalten Löffel etwa acht bis zehn Minuten gegen Ihre Augenlider. Noch ein Hausmittel, bei dem Kälte eine Rolle spielt: Legen Sie morgens zwei Eiswürfel auf die Augen. Die Kälte so lange einwirken lassen, wie Sie es aushalten.

Um die Haut um die Augen herum richtig zu pflegen mixen Sie aus einem Esslöffel Eiweiß und drei Esslöffel Magerquark einen Brei, den Sie auf die Augenringe und die Lider streichen. Einwirken lassen, bis der Brei angetrocknet ist. Danach gut abwaschen. Sie können auch Tee einsetzen: Nehmen Sie zwei Teebeutel mit schwarzem Tee, lassen Sie die in heißem Wasser durchziehen, legen Sie sie dann ins Kühlfach bis sie schön kalt sind, dann für etwa zehn Minuten auf die geschlossenen Augen legen. Auch das ist ein altes Hausmittel: Bedecken Sie die Augenlider und die Haut rund um die Augen mit Scheiben frisch geschnittener Gurke. Ungefähr acht bis zehn Minuten einwirken lassen. Morgens und abends anwenden.

Hyaluronsäure hat sich als Hausmittel zum Entfernen von Augenringen ebenfalls bewährt: Pflegen Sie die Haut unter den Augen mit einer hyaluronsäurehaltigen Creme. Oder machen Sie eine 14tägige Kur mit dem Schüßler Salz Nummer 3, Ferrum phosphoricum. Es hat auch eine positive Wirkung, wenn Sie eine Salbe mit einem Harnsäureanteil verwenden.

Weitere Hausmittel zum Entfernen von Augenringen

  • Ihre Augenringe verschwinden kurzfristig sehr schnell, wenn sie Hämorrhoidensalbe auftragen.
  • Benutzen Sie für die haut um die Augen regelmäßig Feuchtcremes.
  • Sorgen Sie für ausreichenden und guten Schlaf.
  • Legen Sie sich für zehn Minuten eine Augen-Kühlbrille auf die Augen.
  • Ernährern Sie sich basisch: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte.
  • Cremen Sie die Haut unter den Augen abends mit den Extrakten der Rosskastanie ein.
  • Geben Sie ungewürzten, lauwarmen Kartoffelbrei auf die Lider und die Augenpartie, antrocknen lassen, dann abspülen.
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Hausmittel gegen raue Hände

19 Hausmittel gegen raue Hände

  • Besorgen Sie sich neutrales, also nichtfärbendes Henna Pulver. Rühren Sie es gemeinsam mit etwas Jojoba-Öl zu einem cremigen Brei an. Streichen Sie die Paste auf die Hände und ziehen Sie Plastik-Handschuhe an. Eine Stunde einwirken lassen, dann die Paste mit warmem Wasser abspülen.
  • Zwei Teelöffel frisch gepresster Zitronensaft werden mit 2 Esslöffel flüssigem Honig verrührt. Mit dieser Mischung muss man mehrmals täglich die Hände und Nägel großzügig abreiben. Die Zitronen-Honig-Mischung sollte man 5 Minuten auf die Haut einwirken lassen. Dann erst kann man die Hände mit Wasser waschen.
  • Reiben Sie zwei große Möhren und mischen Sie 3 Esslöffel Quark und 1 Teelöffel
  • Weizenkeimöl dazu. Reinigen Sie die Hände und tragen Sie den Brei auf. 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen.
  • 1/2 Liter Kur-Molke wird mit 5 Tropfen Mandelöl, 6 Teelöffel Weizenkleie, 4 Esslöffel Honig und ein paar Tropfen Lavendelöl vermischt. Dann gießen Sie diese Mixtur in eine große Schüssel. Das Wasser sollte etwa 37 Grad Celsius haben. Baden Sie die Hände darin 15 Minuten. Dann gut abtrocknen und eincremen.
  • Gegen raue Haut hat sich die Ringelblumensalbe bewährt. Vor allem dann, wenn sie mit dem Mineralstoff Zinkoxyd und Vitamin E aufgewertet wird. Sie können aber auch einige Vitamin- E- Kapseln zu je 200 internationalen Einheiten aus der Apotheke mit einer Nadel aufstechen, das flüssige Vitamin E herausdrücken und damit die Haut fest einreiben.
  • Zerdrücken Sie eine reife Banane und verrühren Sie sie mit 1 Teelöffel geschlagener Schlagsahne und 1 Esslöffel Joghurt zu einem festen Brei. Diesen tragen Sie gleichmäßig auf die Hände auf. Nach 20 Minuten mit lauwarmem Kamillentee abwaschen.
  • Besorgen Sie sich Kürbiskern-Öl, massieren Sie es zwei mal die Woche in die Haut ein und lassen sie es ein bis zwei Stunden einwirken. Das Vitamin E im Kürbiskern-Öl verzögert die Hautalterung, das Vitamin A verhilft der Haut zu mehr Elastizität. Und die Linolsäure aktiviert in der Haut hormonähnliche Substanzen, die das Zellwachstum in der Haut günstig beeinflussen: Aus rau wird glatt.
  • Bevor Sie in der kalten Jahreszeit ins Freie gehen, tragen Sie eine Lotion aus der Apotheke auf, die sowohl Honig als auch Salbei-Extrakt enthält. Honig enthält antibiotische Substanzen und pflanzliche Hormonstoffe, welche die Haut stark machen. Die ätherischen Öle vom Salbeiblatt bilden in der Haut einen Schutzschirm gegen Kälteeinwirkung. Kleine Risse in der Haut werden keimfrei und können sich daher nicht so leicht entzünden.
  • Benutzen Sie Handcreme mit Aloe vera und möglichst wenig Duftstoffen.
  • Machen Sie einmal am Tag ein zehnminütiges Bad in einer Olivenöl-Zitronensaft-Mischung.
  • Reiben Sie Ihre Hände täglich mit einer Mischung aus Glyzerin und Zitronensaft ein.
  • Benutzen Sie nach dem Putzen oder dem Abwasch Melkfett als Handcreme.
  • Schütten Sie das Wasser in dem Sie Kartoffeln gekocht haben nicht weg. Lassen Sie es abkühlen und baden Sie Ihre Hände sieben bis zehn Minuten darin. Danach die Hände nicht abtrocknen.
  • Wenn Sie Ihre Hände abends gut eingecremt haben, dann ziehen Sie für die Nacht dünne Baumwollhandschuhe darüber.
  • Machen Sie aus drei Esslöffeln Salz und Buttermilch eine dicke Paste mit der Sie die Hände kräftig abrubbeln. Einwirken lassen, dann gut abspülen.
  • Schleifen Sie abends die rauen Hände mit Bimsstein glatt und cremen Sie mit einer Mischung aus Glycerin und Zitrone oder Lanolin ein.
  • Reiben Sie die Hände mit Hühnerfett (Haut vom Huhn) ein, eine halbe Stunde wirken lassen, gut abspülen.
  • Setzen Sie dem Waschwasser immer einen Schuss Milch zu.
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Körperpflege

Gesichtsfalten

Hirse für die schöne Haut

Schönheit kommt von innen – so sagt man. Also spielt beim Kampf gegen die Gesichtsfalten die Ernährung eine große Rolle. Ein klassisches Hausmittel gegen Gesichtsfalten ist die Hirsesuppe. Hirse liefert reichlich Kieselsäure. Damit baut sie den Säure-Schutz-Mantel der Haut auf, fördert Wachstum und Gesundheit von Haaren und Nägeln. Man kann Hirseflocken in die Suppe einkochen. Das klassische Hirse-Rezept: 1 Tasse Hirse 5 Stunden in 5 Tassen kalten Wasser einweichen,damit die Hirse aufquellen kann. Nun wird dieser Hirsebrei erhitzt. Man mischt klein gehackte Suppenkräuter dazu und würzt mit einer Prise Salz. Man kann auch etwas saure Sahne dazu rühren. Vermeiden Sie einfach zu fettes, zu süßes und zu scharfes Essen.

Hausmittel gegen Gesichtsfalten selber machen

Und dann gibt es unzählige Hausmittel gegen Gesichtsfalten, die Sie selbst herstellen können und dann auftragen. So bekommen Sie zum Beispiel eine reine und klare Haut, wenn Sie die in regelmäßigen Abständen mit warmem Kartoffelwasser reinigen. Besonders gut gegen die Augenfalten: Die mit einer Mischung aus Avocado- und Mandelöl einreiben und diese unter sanftem Klopfen einmassieren. Sehr wichtig für die Erhaltung der Schönheit Ihrer Haut ist die Aloe vera-Pflanze. Besorgen Sie sich aus der Apotheke den Saft der Aloe-vera-Pflanze. Sie können auch ein Gel verwenden. Und pflegen Sie 2 mal täglich Ihr Gesicht damit. Im Aloe-vera- Saft kann man Amiosäuren, Vitamine und Enzyme nachweisen, die jede einzelne gestresste Hautzelle vor zu schnellem Altern und Austrocknen retten. Die beste Qualität hat die Aloe-vera aus Santa Verde im sonnigen Andalusien.

Hautpflege aus dem Küchengarten

Auch der Küchengarten kann zur Schönheitspflege und im Kampf gegen Gesichtsfalten beitragen. Probieren Sie mal dieses alte Hausrezept aus:  Bereiten Sie sich ein Gesichtswasser aus Tee, Gurkensaft, Karottensaft oder aus Tomatensaft mit einigen Tropfen Glyzerin. Mit einem Wattebausch auftragen, eine Viertelstunde einwirken lassen, gut abreiben. Noch einfacher: Reiben Sie einen sauren Apfel und vermengen Sie ihn mit Honig. Auftragen und 20 Minuten wirken lassen. Sorgfältig abwaschen. Wein ist ein Genussmittel, aber auch hilfreich bei der Hautpflege: Fettige Haut mit Rotwein (auf einem Wattebausch) abreiben und den Wein kurz wirken lasen, dann abwaschen. Bei trockener Haut empfiehlt sich Weißwein.

Von den ätherischen Ölen hat sich das Lavendelöl sehr gut bewährt: Machen Sie einige Zeit jeden Abend vor dem Zubettgehen eine Lavendel-Kompresse. Gießen Sie in eine Schüssel 1/2 Liter heißes Wasser und geben Sie 20 Tropfen Lavendelöl dazu. Tauchen Sie ein flauschiges Leinentuch ein, wringen Sie es aus und legen Sie es 10 Minuten lang auf Ihr Gesicht. Eine schlechte Durchblutung fördert die Bildung von Gesichtsfalten. Computerarbeit führt zu Durchblutungsstörungen der Haut. Das beste Rezept: Machen Sie jede Stunde eine kurze Pause vor dem Computer. Schließen Sie die Augen und klopfen Sie mit den Fingerspitzen die Gesichtshaut ab. Das lockert und entspannt die Muskulatur und aktiviert wieder die gestörte Durchblutung.

Natürlich gibt es noch weit mehr bewährte Hausmittel gegen Gesichtsfalten:

  • Mischen Sie Honig mit einem Teelöffel Zitronensaft, geben Sie das Eiweiß von einem Ei dazu und tragen Sie diese Mischung auf Ihre Haut auf. Eine Viertelstunde bis 20 Minute einwirken lassen, dann abspülen.
  • Pürieren Sie eine halbe Avocado und rühren Sie etwas kaltgepresstes Olivenöl dazu. Tragen Sie die Masse auf das Gesicht auf und lassen Sie sie dort 15 Minuten einwirken. Sie werden über den Erfolg dieser einfachen Maßnahme erstaunt sein., Grundsätzlich tut Olivenöl Ihrer Haut sehr gut.
  • Massieren Sie jeden Abend etwas Ingwer-Öl in die Haut rund um die Augen. Klopfen Sie mehrmals am Tag mit den Fingerspitzen zart die Haut unter den Augen.
  • Schneiden Sie von einem Apfel eine Scheibe ab und legen Sie diese 15 Minuten lang auf die geschlossen Augen. Die Fruchtsäure des Apfels strafft das Gewebe. Und trinken Sie täglich 2 1/2 Liter stilles Mineralwasser.
  • Verrühren Sie 2 Esslöffel Weizen-Vollkornmehl, 1 Teelöffel Weizenkeimöl, 1 Teelöffel Honig und 1/2 Tasse Milch. Massieren Sie diesen Brei ins Gesicht und lassen Sie ihn dann 15 Minuten auf die Haut einwirken. Danach abwaschen.
  • Machen Sie jeden Abend ein Gesichtsdampfbad mit Kamille und Lindenblüten. Auch Salbei und Schafgarbe sind gut. Während des Dampfbades die Haut massieren.
  • Mischen Sie Eigelb, Zitronensaft, Mandelöl und ein Schuss Sahne bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Den tragen Sie auf und lassen ihn ca. 20 Minuten einwirken, dann abwaschen.
  • Drei Teelöffel Lindenblüten in einem Viertelliter Wasser aufkochen und ziehen lassen. Danach abseihen. Mit dem Sud jeden Morgen und jeden Abend das Gesicht reinigen. Ein Tuch mit dem lauwarmen Sud tränken und eine Viertelstunde aufs Gesicht legen.
  • Verzichten Sie komplett auf Alkohol und Nikotin.
  • Trinken Sie 3 Wochen lang morgens und abends 1 Tasse Birkenblätter-Tee (Apotheke). Das hilft vor allem bei geplatzten Äderchen.
  • Trinken Sie 3 Wochen lang jeden Tag 1 Tasse Milch, in der Sie 2 abgeschälte Knoblauchzehen erhitzt haben. Äußerlich massieren Sie die betroffenen Hautstellen sanft mit einer Rosskastanien-Salbe (Apotheke, Reformhaus).
  • Nehmen Sie einmal in der Woche folgendes Bad: 60 Gramm Ringelblumen-Blüten ( Apotheke, Reformhaus ) werden mit 1 Liter kochendem Wasser übergossen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen, 5 Esslöffel Bienenhonig dazurühren und dem Badewasser beifügen, das eine Temperatur von 35 Grad Celsius haben sollte. Nicht länger als 20 Minuten baden.
  • Eine Handvoll Fenchelsamen zerkleinern, mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Zwei Esslöffel Joghurt und einen Esslöffel Honig unterrühren, auf die Haut auftragen, 30 Minuten einwirken lassen und lauwarm gut abwaschen.
  • Reiben Sie die haut zweimal die Woche mit dem Inneren einer Zitronenschale ab.
  • Machen Sie eine Lotion aus dem Saft einer Zitrone, einer mittelgroßen Gurke und einem Eigelb. Damit können Sie empfindliche Haut gut reinigen.
  • Sie können die Haut und Kopfhaut mit einem Sud von Kleie reinigen: Einen Leinbeutel mit Kleie füllen, in ein Gefäß legen und kochendes Wasser darüber gießen. Das ganze 15 Minuten ziehen lassen und den Beutel gut ausdrücken.
  • Mischen Sie Salz mit Milch, bis eine breiige Substanz entsteht. Damit reinigen Sie rauhe Hautstellen. Danach müssen Sie die Haut gut abspülen und sie mit einer Pflegecreme behandeln.
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Körperpflege

Mit Hausmittel Hornhaut entfernen

Wenn Sie eine übertrieben Hornhaut-Bildung an den Füßen haben, dann ist Ihnen schnell geholfen. Das Allerwichtigste zuerst: Tragen Sie niemals zu enge Schuhe. Denn dagegen wehrte sich die Haut, indem sie verstärkt Hornhaut bildet. Deshalb sollten Sie neue Schuhe immer erst am späte Nachmittag kaufen, denn da sind die Füße am grössten. Wenn Sie im Tagesverlauf sehr lange stehen müssen, dann müssen Sie die Füße abends eincremen. Sie sollten Ihre Füße auch einmal im Jahr auf Verformungen beim Orthopäden untersuchen lasen. Auch ein uraltes und bewährtes Hausmittel: Reiben Sie die Füße abends mit Melkfett ein, dann Socken drüber und schlafen. Wenn sich an bestimmten Stellen immer wieder eine dicke Hornhautschicht bildet, diese nie abschneiden, sondern mit einer Raspel entfernen.

Um die Hornhautbildung zu vermeiden, ist eine gute Fußpflege absolut nötig. Eine altes Hausmittel ist Hirschtalg (Apotheke). Keine Angst, der wird heute nicht mehr aus Hirschen gewonnen, es ist eine Mischung aus Schmierseife und Rindertalg. Waschen sie die Füsse und trocknen Sie diese dann gut ab. Die Salbe kräftig einmassieren, dann einziehen lassen, dann ins Bett gehen. Sehr hilfreich ist auch eine tägliche Behandlung mit Harnsalbe aus der Apotheke. Wenn die Hornhaut sehr dick und fest ist, dann lässt sie sich durch tägliche Einreibung mit 100%igem Aloe Vera Saft gut aufweichen.

Weitere Hausmittel um Hornhaut an den Füßen zu entfernen:

  • Die Hornhaut täglich mit Apfelessig behandeln.
  • Zweimal täglich mit Schrundensalbe (Apotheke) einreiben.
  • Nehmen Sie ein Fußbad und behandeln Sie die Füße danach mit Ringelblumensalbe.
  • Dieses Mittel hat sich schon seit Jahrhunderten bewährt: 1 EL Kamillenblüten ( Apotheke) werden in einem Stück Leinenstoff eingeschlagen, dann mit etwa 3 EL kochendem Wasser übergossen, so dass das Päckchen vollgetränkt ist. Dann legt man es auf die Hornhautstelle auf und drückt es mit den Fingern an. Alle 15 Minuten muss man nun eine neue, heiße Kamillen-Packung auflegen. Nach ein paar Tagen, wenn man die Prozedur täglich durchführt, kann man die Hornhautstellen mit einem Bimsstein entfernen.
  • Halbieren Sie eine Zitrone und reiben Sie mit den Schnittflächen die Hornhautstellen kräftig ein.
  • Reiben Sie Ihre Hornhautstellen mehrmals am Tag mit australischem Teebaumöl ein.
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Körperpflege

Hausmittel gegen Mundgeruch

Ungepflegte Zähne gehören zu den Ursachen für schlechten Atem

Viele Menschen haben dieses Problem – aber es wird verschwiegen, ist mit Scham und Ängstlichkeit behaftet: Mundgeruch. Nun muss ich da mal grundsätzlich feststellen: Jeder Mensch hat Mundgeruch. Er ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. Und er muss nicht immer unangenehm sein. Im Gegenteil: Intensives Küssen kann die Zuneigung und das Begehren steigern – wenn man den anderen „riechen“ kann. Es kann aber auch beides zum Erliegen bringen. Nämlich dann, wenn der Partner einen schlechten Atem hat. Wenn einem jemand, wie der Volksmund sagt „nicht schmeckt.“ Hier die wichtigsten Ursachen: Natürlich hat Mundgeruch sehr viel mit den Essgewohnheiten zu tun. Wer stark würzt, viel Zwiebeln oder gar Knoblauch verwendet, der hat nun mal einen strengen Atem, der oft als unangenehm empfunden wird. Noch schlimmer ist es, wenn er durch Krankheiten im Mund-, Rachen-, Zahn- oder Verdauungsbereich entsteht. Denn der hat immer etwas Fauliges an sich.

Einen Gegenüber zu haben, der aus dem Mund riecht, kann eine qualvolle Belästigung sein. Noch schlimmer ist es, wenn uns das selbst das passiert. Und das Allerschlimmste ist: Wir merken das gar nicht. Und es sagt uns auch niemand, weil Mundgeruch ein Tabu-Thema ist. Dabei ist das Blödsinn, weil jeder fünfte Deutsche das Problem hat. Für unseren persönlichen Mundgeruch gibt es mehrere normale Ursachen – und Hausmittel, die uns helfen:

  • Die chemische Zusammensetzung unseres Speichels (kann sich immer wieder verändern).
  • Die Bakterien auf der Mundschleimhaut und vor allem auf der Zunge.
  • Die Ausdünstungen aus der Speiseröhre und aus den Atemwegen.
  • Die Speisen, die wir am Vortag zu uns genommen haben.
  • Die Getränke, die wir getrunken haben.
  • Große Zwischenräume der Zähne, in denen Essensreste hängen bleiben und zersetzt werden.

Alle diese Komponenten ergeben unseren normalen und natürlichen Atem. Zu diesen Ursachen kommt aber noch der Geruch, der aus Krankheiten im Mund-Rachenraum und in der Speiseröhre und im Magen entstehen kann. Auch dagegen helfen Hausmittel.

Selbst den Mundgeruch feststellen

Testen Sie selbst, wie es um Ihren Atem steht. Halten Sie jeden Morgen und jeden Abend die hohle Hand vor den Mund, hauchen Sie hinein, halten Sie die Hand vor die Nase und riechen Sie blitzschnell an dieser ausgeatmeten Luft. So kontrollieren Sie, wie es um Ihren Atem steht. Ist natürlich sinnlos, wenn Sie sich kurz vorher die Zähne geputzt haben. Wenn es riecht, müssen Sie Ihre Mundhygiene verbessern, und bewährte Hausmittel einsetzen.

Zu den Ursachen des Mundgeruchs gehört auch Rauchen

Wussten Sie, das Rauchen üblen Mundgeruch erzeugen kann? Vielleicht haben Sie selbst schon gemerkt, dass Sie nach dem Genuss vieler Zigaretten (schlimmer noch Pfeife oder gar Zigarren) scharf und stechend aus dem Mund riechen. Der Grund ist einfach. Die geruchserzeugenden Partikel des Tabaks setzen sich in den Schleimhäuten des Mundes und der Zunge fest, werden dort von Flüssigkeiten zersetzt und verströmen diesen scharfen Geruch. Sehr gesundheitsschädlich.

Mangelnde Zahnhygiene

Der häufigste Grund für schlechten Mundgeruch ist mangelnde Zahn- und Mundhygiene. Nach dem Essen sitzen Essensreste in den Zahnlücken und Zahntaschen. Sie werden sofort von Bakterien angegriffen, zersetzt und beginnen im wahrsten Sinn des Wortes zu faulen und zu gären. Sie verbreiten sehr schnell einen üblen Geruch. Deshalb müssen Sie sich nach jedem Essen die Zähne putzen. Nur Wasser durch die Zähne ziehen genügt nicht. Oft langt das aber nicht, weil die Zahnbürste die Essensreste zwischen den Zähnen nicht rauskriegt. Deshalb sollten Sie – vor allem nach dem Genuss von Fleisch – die Zahnzwischenräume Ihrer Zähne nach dem Essen mit Zahnseide reinigen. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe:

So beseitigen Sie diese Quelle des üblen Geruchs durch Hausmittel.

Sie helfen Ihren Zähnen. Denn bei dem Faul- und Gärungsprozess der zersetzten Essensreste entstehen scharfe Substanzen, die Ihre Zähne angreifen können.
Ganz wichtig: Sie sollten Ihre Zahnbürste nicht länger als drei Monate benutzen, denn dann verlieren die Borsten ihre Reinigungskraft und sie können den schlechten Geruch nicht mehr beseitigen. Sie pflegen Ihre Zähne, Sie putzen sie dreimal täglich – und trotzdem haben Sie Mundgeruch – dann gibt es noch folgende Möglichkeiten die Ursachen zu bekämpfen:
Sie halten sich sehr oft in beheizten Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit auf. Das trocknet Ihre Schleimhäute aus, ebenso wie Schnarchen mit offenem Mund. Auf trockenen Schleimhäuten setzen sich Bakterien fest – es entsteht ein übler Geruch. Da hilft: Mehrmals am Tag ein Glas Wasser trinken.

Stress löst schlechten Mundgeruch aus

Auch Stress kann Mundgeruch auslösen. Vor allem, wenn er mit persönlichen Kränkungen verbunden ist. Er kann aber auch durch nervöse Verdauungsstörungen entstehen. Weitere Ursachen sind: Eine gestörte Darmflora, ein krankes Darmmilieu, eine Magenschleimhautentzündung, vereiterte Mandeln, eine Darmgrippe oder Pilze in der Mundhöhle und auf der Zunge. In allen diesen Fällen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Mundgeruch kann aber auch durch bestimmte ärztliche Behandlungen entstehen: Wenn zum Beispiel ein Spray verwendet wird. Da sollten Sie sofort nach jeder Behandlung mit einem Glas Wasser gurgeln.

Diabetes am Mundgeruch erkennen

Jetzt wird es richtig ernst: Wenn Sie feststellen, dass Sie einen süßlichen oder ammoniumartig riechenden Atem haben, obwohl Ihre Mundhygiene gut ist und Sie Ihre Zähne regelmäßig mit frischem Wasser putzen, dann sollten Sie sofort zum Arzt gehen. Im ersten Fall deutet das auf Diabetes hin, im zweiten Fall besteht die Gefahr einer Nierenerkrankung. Üblen Mundgeruch können Sie aber auch durch Essen bekommen, es müssen nicht immer die Zähne sei. Da steht an erster Stelle natürlich der Knoblauch. Aber auch rohe Zwiebeln, Lauch in allen Variationen, Käse mit sehr deftigem Geschmack, Bier, Rotwein oder Schnaps machen schlechten Atem. Dagegen helfen altbewährte Hausmittel:

  • Kauen Sie ein Bündel frische Petersilie gegen Knoblauchgeruch.
  • Kauen Sie getrocknete Salbeiblätter, gehackte Minze oder gurgeln Sie mit Pfefferminztee.
  • Ein sehr gutes Hausmittel: Essen Sie einen Apfel, der nimmt viel vom üblen Atem.
  • Natürlich hilft es auch, wenn Sie ganz einfach einen Kaugummi kauen.

Hausmittel gegen Mundgeruch

  • Gurgeln Sie mit einem Mundwasser aus der Apotheke. Wenn Sie es natürlicher haben wollen: Verrühren Sie einen Teelöffel naturtrüben Apfelessig in 1/8 Liter lauwarmem Wasser. Trinken und gurgeln.
  • Spülen Sie den Mund regelmäßig mit lauwarmem Salbeitee aus.
  • Spülen Sie den Mund regelmäßig mit sieben Tropfen Myrrhetinktur in 1/4 Liter Wasser.
  • Machen Sie eine Kur mit Propolis aus dem Bienenstock. Ist nur sinnvoll, wenn Geruch vom Magen her kommt.
  • Gurgeln Sie mit zehn Tropfen australischem Teebaumöl, aufgelöst in 1/4 Liter Wasser.
  • Lutschen Sie Pastillen mit Eukalyptus.
  • Kauen Sie folgende Kräuter oder Gewächse: Thymian, Majoran, Fenchel, Anis, kleingehackte Petersilie, Kaffeebohnen, geriebener Apfel oder Dill.