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Herzstolpern Hausmittel

Eine natürliche Ursache für Herzstolpern sind Blähungen. Die können sogar Herzschmerzen hervorrufen. Der Grund: Durch eine gestörte Verdauung kommt es zum einer Gasansammlung im Bauchraum. Diese drückt das Zwerchfell nach oben, es kommt zu einer Beengung des Herzens, der Herzschlag gerät ins stolpern. Vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln oder Rohkost. Setzen Sie Ihrem Essen Kümmel zu. Mischen Sie Fenchel, Kümmel, Anis und Koriander zu gleichen Teilen und bereiten Sie sich aus der Mischung einen Tee zu, den Sie nach jeder Mahlzeit trinken sollten (Ein TL der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen).

Hilfreich sind natürlich auch Bitterstoffe, die bei der Fettverdauung Blähungen verhindern. Die finden Sie in Rucola, Chicorée, Endivien und Radicchio. Die sollten Sie vor der Mahlzeit genießen. Oder Sie trinken danach ein Gläschen Artischocken- oder Löwenzahnsaft.

Magnesiummangel löste nicht nur Muskelkrämpfe aus, sondern ist auch die Ursache für Herzstolpern. Auch gegen den Magnesiummangel können Sie Nahrungsmittel einsetzen. Reichlich Magnesium finden Sie in Kürbis- und Sonnenblumenkernen, im Kakao (Bitterschokolade), in Bananen, in Amaranth und Sesam. Auch Hülsenfrüchte enthalten Magnesium. Um Blähungen zu vermeiden sollten Sie solche Gerichte mit Kümmel, Ingwer, Koriander und Kurkuma würzen.

Sport als Mittel gegen Herzstolpern ist ebenfalls zu empfehlen. Da helfen am besten Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Laufen und Nordic walking. Fangen Sie mit 20 Minuten an und steigern Sie sich langsam – zwei bis dreimal in der Woche.Das ist gut für Ihr Herz.

Bei Tees die als Naturarznei gegen das Herzstolpern eingesetzt werden können, sind vor allem Hopfen-, Lavendel- und Melissentee wichtig. Da ist das Rezept: Ein TL des gewähltes Tees mit einem Viertelliter kochendem Weser übergiessen und acht bis zehn Minuten ziehen lassen. Sie können mit Honig süßen. Und auch beim Herzrasen und Herzrhythmusstörungen spielen die Schüssler-Salze eine wichtige Rolle: Das sind Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum und Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum.

Alle diese Mittel tragen zur Entspannung bei. Und die ist ebenfalls ein gutes Mittel gegen Herzstolpern. Also vermeiden Sie Stress, gönnen Sie sich tagsüber alle Stunde fünf bis zehn Minuten „Auszeit“, machen Sie Waldspaziergänge und Meditationsübungen. Ein ruhiger und gleichmäßiger Herzschlag ist lebenswichtig für Sie.

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Augenflimmern

Das Flimmern vor den Augen kann auch ein Vorbote des Grünen Stars sein. Es ist also Vorsicht und ein Besuch beim Augenarzt geboten. Aber auch mit Hausmitteln kann man dieser Sehschwäche zu Leibe rücken. Denn Probleme mit den Augen sind ein wichtiges Thema, weil sie unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Augenflimmern tritt durch Durchblutungsstörung des Gehirns halb- oder beidseitig auf. Augenflimmern entsteht meist bei langen Bildschirmarbeiten, kann aber auch durch starke psychische und physische Belastung und/oder durch Medikamente hervorgerufen werden. Vor allem aber bei älteren Menschen kann Augenflimmern der Vorbote einer Migräne sein. Unter Umständen sogar ein Frühsymptom für einen Grünen Star. Oft ist Augenflimmern auch mit starken Kopfschmerzen verbunden.

Welche Sehstörungen treten nun beim Flimmern im Auge vor allem auf? Die Augen ermüden, tränen, erröten, brennen oder flimmern, die Nah- oder Fernsicht verschwimmt, Doppelbilder entstehen, der Nacken ist verspannt, Kopf- und Rückenschmerzen treten auf.

Wenn es soweit gekommen ist, müssen Sie Ihre Augen entlasten. Um das Augenflimmern gar nicht erst aufkommen zu lassen oder es zu lindern, können Sie folgende bewährte Hausmittel anwenden.

Die grösste Belastung für unsere Augen ist die Bildschirmarbeit. Wer stundenlang in den Computer starrt, muss darein die Ursache für sein Augenflimmern suchen. Deshalb: Nach etwa zwei Stunden Bildschirmarbeit, empfiehlt sich eine kleine Pause von etwa 15 Minuten. Stehen Sie auf und geben Sie dem Augen einen Ruhepunkt – am Besten ist der Blick ins Grüne. Genau so simpel sind folgende Hausmittel: Erfrischen Sie die Augen mit kaltem Wasser, die Kühle regt den Tränenfluss an.

Übung gegen das Augenflimmern

Decken Sie das linke Auge mit der rechten Hand ab. Dann halten Sie die linke Hand mit ausgestrecktem Arm vor das rechte Auge. Betrachten Sie die Handfläche. Bewegen Sie die Hand langsam auf das Auge zu und wieder weg. Versuchen Sie dabei immer, das Auge scharf auf die Hand einzustellen. Danach trainieren Sie mit der anderen Hand und dem anderen Auge.
Bei vielen Patienten die mit Augenflimmern zum Arzt gehen wird festgestellt: Die Sehstörungen kommen ganz einfach von der falschen Brille. Also lassen Sie auf jeden Fall Ihre Augen überprüfen. Noch eine Übung, die Ihre Augen stärkt und gegen Augenflimmern hilfreich ist: Stellen Sie sich mit gegrätschten Beinen hin. Drehen Sie den Oberkörper mehrmals langsam in den Hüften hin und her. Lassen Sie Ihren Blick diese Bewegung verfolgen. Betrachten Sie dabei die Gegenstände rund um sich genau. Nach 2 Minuten halten Sie an und schließen die Augen. Versuchen Sie gleichmäßig zu atmen. Wiederholen Sie die Übung mehrmals täglich. Diese Augen-Körpergymnastik ist generell gut für Ihre Gesundheit.

Noch einige Hausmittel, mit denen Sie gegen Augenflimmern angehen können:

  • Legen Sie kalte Kompressen auf die Augen und den Nacken. Das lindert die Beschwerden.
  • Starker Alkoholkonsum kann ebenfalls der Grund für flimmernde Augen sein. Reduzieren Sie diesen.
  • Lassen Sie vom Arzt feststellen, ob Sie genügend Tränenflüssigkeit produzieren. Wenn nicht, dann nehmen Sie Augentropfen.
  • Wenn Sie sich in klimatisierten Räumen aufhalten, dann müssen Sie immer mal wieder für zehn Minuten raus und Ihren Augen eine “Frischluftdusche” gönnen. Dass verringert die Gefahr, dass Sie an Augenflimmern leiden.
  • Kühlen Sie Ihre Augen mit Aloe vera-Gel oder mit Rosenwasser.
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Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck

Kneipp-Güsse gegen niedrigen Blutdruck

Als absolut einfaches und sehr gutes Hausmittel gegen niedrigen Blutdruck haben sich kalte Güsse nach Pfarrer Kneipp bewährt. Sie steigern den Blutdruck, indem sie das sympathische Nervensystem anregen. Gegen Morgenmüdigkeit hilft (kurzes) kaltes Abduschen. Eine Massagebürste beim Duschen verbessert die Durchblutung zusätzlich. Führen Sie den kalten Wasserstrahl langsam und mit kreisenden Bewegungen von den Füssen nach oben und von den Handgelenken zur Schulter – also immer zum Herzen hin. Das mehrmals wiederholen. Sie heben dadurch nicht nur den Blutdruck an, Sie stärken auch Ihre Abwehrkraft und das Immunsystem.

Niedriger Blutdruck: Ohnmacht vermeiden

Zu niedriger Blutdruck bewirkt ein Absinken der Versorgung des Gehirns mit Blut. Es kommt zu einem Mangel an Sauerstoff und Nährmitteln. Das führt irgendwann zu einem Ohnmachtsanfall – Sie fallen einfach um. Es ist deshalb sehr wichtig – wenn Sie an niedrigem Blutdruck leiden – auf die Vorboten einer solchen Ohnmacht zu achten. Achten Sie auf Körpersignale wie plötzlicher Schwindel, grundloses Herzrasen oder einen unverhofften Schweißausbruch. Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, dann müssen Sie sich ganz schnell, setzen, oder sich hinhocken oder – das ist immer gut – sich flach hinlegen. Dabei sollten Sie die Beine hochlagern. Das sollten Sie machen, bevor der Blutdruck völlig in den Keller sackt und ihnen schwarz vor Augen wird.

Ausdauersport hebt niedrigen Blutdruck an

Eines der besten und simpelsten Hausmittel gegen zu niedrigen Blutdruck) ist regelmäßiger Sport. Dabei kommt es ausschließlich auf die Ausdauer und nicht auf die Höchstleistung an. Also nicht eine Viertelstunde auf dem Fahrrad strampeln bis die Puste ausgeht, sondern lieber eine Stunde gemächlich und in einem gleichmäßigen Tempo (etwa 20 km/h) auf ebenem Gelände dahinrollen. Das gilt auch für andere Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Wandern. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, dann steigt Ihr Blutdruck zwar nicht plötzlich und ruckartig an – aber Ihr Körper lernt, mit den Blutdruckschwankungen umzugehen und niedrigen Blutdruck zu vermeiden.

Weitere bewährte und gesunde Hausmittel gegen zu niedrigen Blutdruck:

  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe. Die verhindern ein Absacken des Blutes in die Beine, halten so den Blutdruck hoch. Die Strümpfe müssen eng sitzen, dürfen aber nicht einschnüren.
  • Wenn Sie unter niedrigem Blutdruck leiden , dann sollten Sie morgens langsam aufstehen: Aufrichten, die Füsse auf den Boden stellen und so ein bis zwei Minuten verharren. Erst dann aufrecht hinstellen.
  • Niedriger Blutdruck macht sich nach dem Essen am stärksten bemerkbar, große Mahlzeiten binden das Blut im Verdauungstrakt. Essen Sie lieber mehrere kleine Portionen, über den Tag verteilt.
  • Oft hilft auch ein Espresso oder eine kleine Süßigkeit, um den Blutdruck wieder anzukurbeln.
  • Sie müssen viel trinken, um Ihr Blutvolumen zu erhöhen. Zwei bis drei Liter Mineralwasser oder Tees sind Pflicht.
  • Wenn Ihr Blutdruck schnell zu niedrig ist, dann hilft es, wenn Sie Salzstangen knabbern.
  • Generell sollten Sie bei zu niedrigem Blutdruck (im Gegensatz zu Bluthochdruck) mit Salz nicht sparen und gut gewürzt essen.
  • Essen Sie bei niedrigem Blutdruck ein Stück Lakritze.
  • Das berühmte Glas Sekt hilft nur bedingt und kurzfristig. Außerdem enthält es Alkohol.
  • Mischen Sie je 10 g Besenginster und Weißdorn. Davon einen TL mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, eine Viertelstunde ziehen lassen, abseihen, ungesüßt trinken. Drei Tassen täglich.
  • Stellen Sie aus diesen Kräutern eine Mischung her: 10 g Nelken, 10 g Lindenblüten, 10 g Schellkraut, 10 g Zitwer, 10 g Koriander, 20 g Lindenblüten, 5 g Rainfarn, 5 g Cascarillrinde, 20 g Isländisch Moos. Alle Kräuter mit Weißwein im Verhältnis 1 : 10 ansetzen, zwei Wochen lang im Warmen ziehen lassen. Davon täglich fünfmal je einen EL einnehmen.
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Hausmittel gegen Kreislaufprobleme

Tipps gegen Kreislaufprobleme

  1. Im Sommer die Faustregel beachten: Mehr Schatten als Sonne.
  2. Nehmen Sie vorbeugend Wechselfußbäder: Die Füße fünf bis acht Minuten in etwa 40 Grad warmem Wasser baden, dann kurz in normale kaltes Leitungswasser tauchen (höchstens zwei Minuten). Danach eine Ruhepause einlegen.
  3. Trinken Sie zum Frühstück eine Tasse heissen Kaffee mit viel Zucker.
  4. Tagsüber immer wieder mal eine Tasse Grünen oder Schwarzen Tee (kalt oder warm) trinken.
  5. Bereiten Sie sich eine Pfefferminzmilch zu: Trockene Pfefferminzblätter mit kochender Milch übergiessen, fünf bis acht Minuten ziehen lassen, lauwarm trinken.
  6. Bauen Sie den Genuss von täglich etwa fünf Walnüssen in Ihr Ernährungsprogramm ein. Die kräftigen und stabilisieren den Kreislauf.
  7. Auch ein Gläschen Sekt am Morgen bringt den Kreislauf in Schwung.
  8. Machen Sie den Kreislauf fit für den Tag durch sportliche Betätigung: Joggen, Radfahren, Nordic walking. Am Anfang genügen 20 bis 30 Minuten, dann langsam steigern. Schwimmen ist auch gut, aber auf keinem Fall in Thermalwasser. Das kann den Kreislauf eher belasten.
  9. Geben Sie einen Esslöffel Senf in ein Glas kaltes Wasser und vermischen es mit einem bis zwei TL Kochsalz. Diese zugegebenermaßen bittere Medizin auf einmal runterschlucken.
  10. Pressen Sie sich einen EL Zwiebelsaft und mischen Sie ihn mit einem TL Honig. Zweimal täglich zu sich nehmen.
  11. 35 g Baldrianwurzel, 35 g Hopfenzapfen, 25 g Johanniskraut, 25 g Melisse und 50 g Passionsblume in eine gut verschließbaren Behälter oder in eine Flasche geben und mit einem Liter hochprozentigen Schnaps übergießen. Zwei Wochen an einem kühlen und dunklen Ort ziehen lassen. Wenn Sie merken, dass Ihr Kreislauf schlapp macht, ein Gläschen trinken.
  12. Folgende Kur wird auch empfohlen: Morgens einen EL Sanddorn- und einen EL Mistelsaft einnehmen. Am Abend dann zwei EL Melissensaft einnehmen. Das sechs Wochen lang durchhalten, Ihr Kreislauf läuft wieder rund.
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Blutarmut Hausmittel

Gefährdet sind vor allem Heranwachsende, Ausdauersportler, menstruierende Frauen, Schwangere, Vegetarier, ältere Menschen, Patienten die regelmäßig Acetylsalicylsäure zu sich nehmen.
Man kann Blutarmut mit Medikamenten bekämpfen (besonders wichtig, wenn sie schon sehr ausgeprägt ist), man kann aber auch mit gesunden Hausmitteln dagegen angehen.

22 Tipps die gegen Blutarmut helfen

  1. Sie sollten zu den Mahlzeiten immer ein Glas Orangensaft oder ein Glas Apfelsaft trinken. Das Vitamin C in der Orange sowie die Apfelsäure im Apfelsaft helfen, das Eisen in der Nahrung besser und schneller vom Körper aufgenommen werden kann.
  2. Essen Sie zweimal in der Woche Maronen. Maronen enthalten hochwertiges Eiweiß. Sie haben weniger Fett als Nüsse. Und sie sind reich an den Mineralstoffen und Spurenelementen Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan. Maronen enthalten aber auch die Vitamine E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin.
  3. Nehmen Sie das Schüßler Salz Nr.17: Manganum sulfuricum. Es wird bei Blutarmut (es fördert die Aufnahme von Eisen), Osteoporose und Arthrose angewendet.
  4. Bewegen Sie sich so viel wie möglich im Freien, vermeiden Sie aber Sonnenbäder.
  5. Essen Sie morgens ein bis zwei rote oder gelbe Rüben. Die müssen Sie sehr gut kauen.
  6. Trinken Sie täglich ca. einen Viertelliter Rote-Bete-Saft.
  7. Essen Sie öfter mal eine Blutwurst. Die enthält viel Eisen und Lecithin.
  8. Trinken Sie täglich ca. einen Drittelliter warme Milch mit Honig gesüßt.
  9. Mischen Sie einen Viertelliter Rotwein mit einem Esslöffel Traubenzucker und einem Eigelb. Anwärmen und abends trinken. Etwa einen Monat lang.
  10. Wassertreten, Fuß-, Arm- und Halsbäder nach Pfarrer Kneipp. Morgens kühl duschen.
  11. Bauen Sie in Ihren Wochenspeiseplan ein: Rettich, Vollkornroggenbrot, Mohrrüben, Spinat, Mangold und Erdbeeren.
  12. Essen Sie hin und wieder kurz gebratene Leber mit Zwiebeln.
  13. Essen Sie dreimal in der Woche rotes Muskelfleisch.
  14. Benutzen Sie Zitronensaft zum Würzen und geben Sie Apfelscheiben als Beilage zum Essen: Das beugt der Anämie vor.
  15. Einen Esslöffel Johannisbeeren und Hagebutten mit einer Tasse Wasser kurz aufkochen und ziehen lassen. Dann mit Honig gesüßt tagsüber trinken.
  16. Brennessel und Wermut im Verhältnis 3:1 mischen, etwas Tausendguldenkraut, Wachholderbeeren und Pfefferminze hinzu geben. Dreimal täglich einen Esslöffel mit einer Tasse heißen Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und trinken.
  17. Ein altes Rezept von der Küste: 500 g Rote Beete schälen und in einem Kochtopf in Salzwasser und mit einer kräftigen Priese Kümmel gar kochen. Eine Zwiebel und einen Apfel schälen und würfeln sowie sowie zwei Filets vom Salzhering in ca 1cm große Stücke schneiden und zusammen mit der nach dem Kochen ebenfalls in 1cm große Würfel geschnittenen Rote Beete vermengen. Nun in einem Kochtopf 200 ml Apfelessig erhitzen , etwas Lorbeer und Piment dazugeben und in diesem Sud zwei bis 3 EL Zucker auflösen – je nach Geschmack. Den Sud dann über die Rote Beete, den Apfel und die Zwiebel geben und alles zusammen über Nacht gut durchziehen lassen. Den Salat am anderen Tag essen.
  18. Hülsenfrüchte sind gut bei Blutarmut.
  19. Dreimal täglich einen Esslöffel Brennesselsaft mit Wasser nach dem Essen einnehmen.
  20. Lösen Sie 100 g Eisenzucker in einem Liter Rotwein auf und trinken Sie davon morgens und abends je ein Schnapsglas voll.
  21. Machen Sie eine 14tägige Kur mit Schwarzkümmelöl.
  22. Essen Sie regelmäßig Weizenkeime, Sonnenblumenkerne und getrocknete Früchte.
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Blutdruck natürlich senken

Bluthochdruck (Hypertonie) ist in Deutschland eine Volkskrankheit. Ab dem 50. Lebensjahr hat fast jeder Zweite in der Bevölkerung zu hohen Blutdruck. Und das ist ein ganz gewaltiger und gefährlicher Risikofaktor für Gefäßerkrankungen, Nieren- und Herzschwäche. Mehr als 400.000 Todesfälle sind auf die Folgen von langjährigem Bluthochdruck zurück zu führen.

Wenn Ihr Blutdruck längere Zeit bei 140/90 mmHg oder sogar noch höher liegt, dann müssen Sie sich in ärztliche Behandlung begeben. Eine Umstellung der Ernährung und auf jeden Fall mehr und intensivere Bewegung (Sport) helfen ganz bestimmt. Damit es gar nicht erst soweit kommt, oder damit Sie wieder vom Hochdruck runter kommen, hier eine Auswahl von gesunden Hausmitteln.

Bluthochdruck senkende Hausmittel

  • Gehen Sie an sonnigen Tagen hinaus ins Freie und lassen Sie die Sonnenstrahlen auf Gesicht und Arme einwirken. Zur sonnenlosen Zeit sollten Sie ins Solarium gehen. Neueste Studien an der Freien Universität Berlin haben ergeben: Innerhalb von 6 Wochen konnte man durch den Einfluss von UVB-Strahlen erhöhter Blutdruck senken. UVA-Licht brachte keinen Erfolg. Die Erklärung: Vitamin D, welches der menschliche Körper durch Licht- und Sonnen-Einfluss bilden kann, hält den Blutdruck unter Kontrolle. Vitamin-D-Mangel lässt den Blutdruck steigen.
  • Senken Sie ihren Salz- und Fettkonsum.
  • Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Pfefferminztee, drei Wochen lang.
  • Die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmel-Öl in Form von flüssigem Öl oder von Kapseln ( Apotheke, Drogerie, Reformhaus) kann erhöhten Blutdruck senken. Nehmen Sie 3 mal täglich 2 Kapseln. Oder geben Sie 3 mal am Tag in 1 Tasse Tee ein paar Tropfen des Öls.
  • Aus der mediterranen Volksmedizin kommt folgendes Hausmittel: 2 gehäufte Teelöffel klein gehackte, getrocknete Olivenblätter ( Apotheke ) werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 10 Minute zugedeckt ziehen lassen. Durchseihen. Den Saft von 3 ausgepressten Knoblauchzehen und 1 Teelöffel Honig dazu rühren.
  • Atmen Sie dreimal täglich langsam und tief durch die Nase ein und durch den Mund sehr langsam wieder aus. Nach zwei Wochen diese Übung auf fünfmal am Tag steigern.
  • Lassen Sie sich in der Apotheke 4 Teile Pfefferminze-Blätter, 3 Teile Mistelkraut, 2 Teile Steinklee und 1 Teil Kamillenblüten mischen. 2 Teile davon werden mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. 3 mal täglich 1 Tasse trinken.
  • Essen Sie zwei bis dreimal in der Woche je 250 g Makrele.
  • Sanfter Ausdauersport (Radfahren, Laufen, Schwimmen etc.) senkt den Blutdruck auf Dauer.
  • Knoblauch und Zwiebeln sind Blutdrucksenker.
  • Stellen Sie sich ein Kräuterkissen zusammen: Eine Handvoll Basilikum, ein Viertelkilo Liebstöckel, ein Pfund Chrysantemenblüten und Angelikawurzel in einen Baumwollbeutel füllen und den nachts unter den Kopf legen.
  • Trinken Sie täglich ein Glas frischen Ananassaft.
  • Je zwei Knoblauchzehen, Zwiebeln und Zitronen mit der Schale schneiden und in einem Liter Wasser acht Minuten kochen lassen. Morgens und abends davon trinken.
  • Mischen Sie je 20 g Misteln und Weißdornblüten. Einen Esslöffel mi heißem Wasser (eine Tasse)übergießen, ziehen lassen, durchseihen und jeden Tag ein bis zwei Tassen davon trinken.
  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine obst- und gemüsereiche Kost um.
  • Wenn Sie es schaffen, am Tag mit 3 g Kochsalz auszukommen, senkt das Ihren Bluthochdruck entscheidend.
  • Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein.
  • Stellen Sie das Rauchen total ein.
  • Autogenes Training und Meditationstechniken helfen Bluthochdruck zu vermeiden.
  • Schneiden Sie die Wurzeln des Rotsalbei (Apotheke) klein, geben Sie diese in eine durchsichtige Flasche und füllen Sie mit Rotwein auf. An einem warmen Ort (Ofen, sonnige Fensterbank) einen Monat ziehen lassen, abseihen und in eine dunkle Flasche umfüllen. Täglich am Morgen und am Abend ca. die Menge eines doppelten Schnapses davon trinken.
  • Eine hervorragende nicht medikamentöse Therapie gegen Bluthochdruck ist ein sehr warmes Wannenbad. Zweimal die Woche ein Vollbad – und das 3 Wochen lang – kann den zu hohen Blutdruck erstaunlich senken.

Schüssler Salze senken Blutdruck

Auch Schüssler-Salze können helfen den Bluthochdruck zu senken:

Das Schüssler Salz Nr. 3. Ferrum phosphoricum hat sich bei Kreislaufproblemen bewährt. Ergänzen kann man die Behandlung mit dem Salz Nr. 5. Kalium phosphoricum, welches gute Wirkung bei Erschöpfung und Herzschwäche zeigt.
Außerdem kann man noch das Salz Nr. 7. Magnesium phosphoricum einnehmen, welche besonders krampflösend und schmerzstillend wirkt. Das Salz Nr. 8. Natrium chloratum unterstützt die negativen Folgen eines zu hohen Kochsalzkonsums zu reduzieren. Das der Kochsalzkonsum bei Bluthochdruck reduziert werden sollte, wurde schon erwähnt.

Sie können alle genannten Salze gegen Bluthochdruck einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

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Durchblutungsstörungen Hausmittel

Weil das Problem so groß ist, sollten Sie vor allem vorbeugend dagegen angehen. Dabei helfen Ihnen Medikamente und viele gute Hausmittel.

Dennoch: Bei Durchblutungsstörung ist unbedingt der Arzt aufzusuchen. Sehr oft treten im Alter Durchblutungsstörungen der Netzhaut auf. Mehrere Studien haben ergeben: Hier kann der Ginkgo-Baum – der älteste Baum der Welt – helfen. Der hochdosierte Craton-Extrakt aus dem Ginkgo- Baum baut die Durchblutung wieder auf, indem er die Gefäße regeneriert. Es gibt den Ginkgo-Extrakt in Tablettenform in der Apotheke.

Da schauen wir uns doch mal im Kräutergarten der Natur um, was wir das gegen Durchblutungsstörungen finden. Zum Beispiel diesen Waldmeister-Tee: Einen TL Waldmeister mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. Abkühlen, Schluck für Schluck langsam trinken.

Oder: Mischen Sie getrocknete Ringelblumen, Gänseblümchen und Stiefmütterchen-Kraut zu gleichen Teilen. Einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufkochen und fünf Minuten lang ziehen lassen, dann absieben. Langsam trinken. Das unterstützt die Therapie bei einer Durchblutungsstörung. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen empfahl vor vielen hundert Jahren bei Durchblutungsstörungen Fenchel, Gundelrebenkraut und Habichtskraut.

Gegen Durchblutungsstörungen sind auch Einreibungen ein bewährtes Hausmittel. Durch Einreibungen mit Rosmarinöl kann man die Durchblutungsstörungen und damit die Leistung der Muskeln verbessern. Arterielle Probleme werde dadurch auch behoben, Herzinfarkt und Arteriosklerose positiv beeinflusst. Machen Sie Einreibungen mit Latschenkieferöl. Das gilt vor allem für die Beine. Auch Kampfer-Destillat ist gut zum Einreiben. Das hilft den Arterien und verhindert Durchblutungsstörungen.

Weitere bewährte Hausmittel bei Durchblutungsstörungen:

  • Hören Sie sofort mit dem Rauchen auf. Nikotin verengt die Gefäße, die Durchblutung wird behindert.
  • Nehmen Sie das Schüßler Salz Nummer 3: Fördert die Durchblutung, stärkt damit das Immunsystem und hilft bei der Wundheilung.
    Mischen Sie getrocknete Ringelblumen, Gänseblümchen und Stiefmütterchen-Kraut zu gleichen Teilen. Einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufkochen und fünf Minuten lang ziehen lassen, dann absieben. Langsam trinken. Das unterstützt die Therapie bei einer Durchblutungsstörung.
  • Vom Knoblauch wissen wir unter anderem, dass er enorm die Durchblutung fördert und unsere Gefäße jung, elastisch und gesund erhält. Ein bis zwei Zehen am Tag wirken Wunder. Oder Knoblauchpulver aus der Apotheke. Das sollten Sie beginnen, sobald bei Ihnen Symptome einer Durchblutungsstörung festgestellt wurden.
  • Massagen fördern die Durchblutung und beheben arterielle Probleme.
  • Machen Sie an jedem Morgen in der Dusche ein Wechselbad: Kühl-lauwarm, heiß. So beugen Sie einem Gefäßverschluss vor.
  • Die Haut kräftig mit einer Massagebürste rubbeln., das wirkt auch bei Bluthochdruck.
  • Das Koffein im Bohnenkaffee verengt die Gefäße und behindert die Durchblutung. Dann droht ein Schlaganfall.
  • Sie müssen viel trinken, um das Blut flüssig zu erhalten.
  • Weder ihre Schuhe, noch Handschuhe oder Kleidung dürfen eng sein. Das behindert den Blutfluss.
  • Das einfachste Hausmittel bei einer Durchblutungsstörung: Ballaststoffreich und fettarm essen.