Kategorien
Haare Hausmittel Haut & Nägel

Apfelessig

Abnehmen ohne Apfelessig ist so gut wie undenkbar. Wie heißt es so schön im Volksmund “Sauer macht lustig”. Stimmt. Apfelessig aber ist auch gesund und macht Sie fit. Er reguliert Ihre Cholesterinwerte, er sorgt für eine flotte Verdauung und er hilft bei Diabetes weil er den Blutzuckerspiegel senkt. Damit reduziert Apfelessig auch die Gefahren durch die Diabetes-Folgekrankheiten. Und nun die grösste Überraschung: Apfelessig ist sauer – aber er hat eine basische Wirkung. Lesen Sie jetzt, warum Apfelessig Sie fit und gesund macht.

Apfelessig vor dem Frühstück trinken

Fangen wir mit “Wann” und “Wie” an. Ihre tägliche Ration Apfelessig nehmen Sie bitte jeden Morgen v o r dem Frühstück ein. Verdünnen Sie zweieinhalb TL naturtrüben Apfelessig mit einem Viertelliter lauwarmem stillen Mineralwasser oder gereinigtem Leitungswasser. Sie können auch noch einen halben TL Honig zusetzen. Das Gemisch zügig leeren. Eine Viertelstunde nach der Einnahme können Sie dann in aller Ruhe gemütlich frühstücken. Dieses Ritual wird schnell zu einer Gewohnheit, die Sie nicht mehr missen möchten.

Ihre Verdauung kommt schnell in Schwung

Die schnellste Wirkung – die Sie auch täglich merken werden – zeigt der Apfelessig-Drink bei der Verdauung. Die wird nämlich durch den Apfelessig angeregt. Er fördert die Bildung von Verdauungsflüssigkeit. Der Verdauungstrakt ist sehr aktiv und reagiert schnell auf die Inhaltsstoffe des Apfelessigs. Er macht auch schwere und fette Speisen leicht verdaulich. Wenn Sie unter Sodbrennen leiden hilft dieser tägliche Drink Ihnen auch: Er beruhigt den Säure-Basen-Haushalt, das Brennen verschwindet. Wenn Sie den täglichen Stuhlgang nach dem Apfelessig-Drink schon am Vormittag erledigen, dann sind Sie fit und unbelastet für denn ganzen Tag.

Hier das Rezept für den Apfelessig-Drink tagsüber

Für einen halben Liter (500 ml) benötigen Sie 250 ml stilles Wasser, drei EL naturtrüben Bio-Apfelessig, 180 ml Bio-Apfelsaft und den Saft einer Bio-Limette. Dieses Getränk ist stark basisch und reguliert den Blutzuckerspiegel. Trinken Sie zwischendurch immer wieder einen Schluck vor oder nach den Mahlzeiten, das kann Heißhungerattacken abmildern und verhindert, dass Sie zu schnell und zu viel essen. Die Zubereitung ist simpel: Alle Zutaten mischen, kühl halten und tagsüber schluckweise trinken. Der Drink hält sich mehrere Tage.

Mit Apfelessig besiegen Sie Juckreiz, Sonnenbrand und Schweißgeruch

Apfelessig hat eine starke antibakterielle Wirkung. Die verhindert, das Bakterien übel riechenden Schweiß an bestimmten Körperstellen (Achseln, Nacken, Füsse, Intimbereich) bilden. Ein großes Problem für sehr viele Menschen. Das immer häufiger auftritt, weil die Naturstoffe bei Unterwäsche, Socken und Hemden durch synthetische Materialien ersetzt werden. Schweißflecken in der Wäsche verschwinden, wenn Sie diese einen Tag in Essig einweichen. Bei juckenden Insektenstichen oder Hautausschlag tropfen Sie unverdünnten Apfelessig auf die juckenden Hautstellen und verreiben ihn vorsichtig. Auch wenn eine offene Wunde juckt kann Apfelessig helfen: Er lindert den Juckreiz, desinfiziert die Wunde und fördert ihre Heilung. Bei Sonnenbrand nehmen Sie ein mit Apfelessig getränktes sauberes Tuch und bedecken damit die verbrannten Stellen. So geht der Sonnenbrand schnell zurück.

Nehmen Sie Apfelessig ein und Sie haben weniger Hunger

Apfelessig ist nicht nur gut für die Verdauung, er ist auch ein wichtiger Diät-Begleiter wenn Sie abnehmen wollen. Seine Inhaltsstoffe sorgen dafür, das die Nährstoffe Ihrer Nahrungsmittel vom Körper besser verwertet werden. Dadurch sind Sie länger satt und brauchen weniger Nachschub an Nährstoffen. Die Folge: Sie essen weniger. Noch eine wichtige Hilfe: Da der Apfelessig auch Ihren Blutzuckerspiegel reguliert, haben Sie weniger Heisshungerattacken weil Sie in einen Zustand der Unterzuckerumg verfallen. Wegen dieser Eigenschaft kann Apfelessig auch eine bestehende Diabetesbehandlung unterstützen.

Apfelessig schützt auch vor Blasenentzündung

Der zu Essig vergorene Apfelwein hat eine starke antibakterielle Wirkung und kann Pilze aller Art vernichten. Bevor Sie zum Beispiel bei einer Blasenentzündung zu Antibiotika greifen, sollten Sie es mit Apfelessig versuchen. Dadurch wird die Vermehrung der Bakterien in der erkrankten Harnröhre vermindert, das schmerzhafte Brennen wird gelindert. Vorbeugend kann er sogar vor einer Lebensmittelvergiftung schützen. Deshalb wurde Apfelessig früher auch zum Haltbarmachen bei Lebensmitteln eingesetzt (Fleisch). Wenn Sie Fleisch vor der Zubereitung mit Apfelessig marinieren, dann töten Sie giftige Keime auf der Lebensmitteloberfläche ab.

Apfelessig für die Mund- und Zahnpflege

Rauer Rachen, entzündetes Zahnfleisch und die Zähne sehen auch nicht mehr so richtig strahlend weiß aus: An ihnen hat der Gilb gewütet und sie sind unansehnlich geworden. Und eine Stelle im Mundraum die Sie sich aufgebissen haben, die will und will nicht heilen. Nehmen Sie einfach mehrmals am Tag ein Glas Wassert, gießen einen halben TL Essig dazu und spülen Sie mit dieser Mischung gründlich Ihren Mund aus. Durch seine antibakterielle Eigenschaft lässt der Apfelessig die Entzündungen verschwinden – und mit seinen Säureverbindungen ist ein natürliches und zahnschmelzschonendes Bleaching möglich.

Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel: Gürtelrose selbst behandeln

Die Gürtelrose ist sehr oft mit einem nahezu unerträglichen Juckreiz verbunden. Um diesen zu verhindern griffen Sie zu einem bewährten Hausmittel: Der Pflanze Aloe vera. Schneiden Sie diese in kleine Stücke, so dass ihr Saft austritt. Um die Gürtelrose selbst zu behandeln geht auch ein 100%iges Aloe vera-Gel, das keine Duftstoffe enthalten sollte. Während der akuten Phase ist es auch schmerzlindernd, wenn Sie dreimal pro Tag 1000 Milligramm Lysin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Der Wirkstoff beschlkeunigtb die Heilung, weil er Viren an der Vermehrung behindert.

Capsain, das ist der Wirkstoff der Chilischoten, blockiert in unseren Nervenzellen die Weitergabe von Schmerzsignalen. Deshalb sollten Sie ruhig hin und wieder extrem scharf essen. Noch ein altes Hausmittel: Tränken Sie ein sauberes Leintuch mit kalter Milch und legen Sie es auf die von dere Gürtelrose betroffenen Hautstellen. Sie können auch Eiswürfel einsetzen. Diese dürfen aber auf keinen Fall mit der Haut direkt in Kontakt kommen.

Wenn Sie die Gürtelrose selbst behandeln wollen, dann können Sie auch Pasten einsetzen. Stellen Sie aus Honig uns Essig eine Paste her – die lindert den Juckreiz. Oder Sie stellen aus Wasser und Backpulver einen Brei her, den Sie auf die Haut auftragen. Diese Paste trocknet die Bläschen aus, so wird der Juckreiz abgeschwächt. Austrocknend und entzündungshemmend ist auch eine Paste aus Wasser und Bittersalz. Damit die Haut einmal täglich einreiben, einwirken lassen. Eines unserer älteren und bewährtesten Hausmittel ist die Melisse. Wegen ihrer antiviralen Eigenschaften kann man Sie auch zur Selbstbehandlung bei Gürtelrose einsetzen.

Übergießen Sie 6 TL mit Melissenblätter mit einem Achtelliter kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, dann abkühlen. Tränken Sie mit dem Auf ein sauberes Tuch und tupfen Sie damit die juckenden Stellen ab. Sie müssen während der Behandlungszeit Ihrer Gürtelrose viel Vitamine zu sich nehmen. Wicht sind vor allem die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Vermeiden sollten Sie die Sonne, Stress jeglicher Art und körperliche Anstrengungen.

Noch ein paar bewährte Hausmittel, um Gürtelrose selbst zu behandeln:

  • Mischen Sie naturtrüben Apfelessig mit Wasser zu gleichen Teilen. Diese Mischung tupfen Sie mit einem sterilen Wattebausch auf die betroffenen Hautpartien und lassen sie antrocknen. Mehrmals täglich anwenden.
    Es ist auch hilfreich, wenn Sie dreimal am Tag eine Mischung aus einem TL Apfelessig, einem TL Honig und einem Glas warmen Wassers trinken.
    Stellen Sie aus Süßholz nach Anleitung der Packungsbeilage einen Sud her, denn Sie jeden Tag auftragen, bis die Gürtelrose weg ist.n Sie können daraus auch einen Tee herstellen und zwei Tassen am Tag trinken.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Nesselsucht

Da hat sich schon seit Omas Zeiten das Backpulver bewährt. Denn es enthält Natron, das bei einer akuten Nesselsucht den Juckreiz lindert, ihn oft sogar verschwinden lässt. Verrühren Sie das Pulver mit Wasser zu einer steifen Paste, die Sie auf die betroffenen Hautstellen auftragen und dort einwirken lassen. Sie können das Backpulver aber auch als Zusatz im Badewasser verwenden. Genau so gut hat sie der Essigwickel bewährt. Mischen Sie Essig mit Wasser im Verhältnis 1 : 2 und tränken Sie damit ein sauberes Tuch. Das können Sie auf die juckende Haut legen.

Es gibt auch zwei Kräuter, die hilfreich sind. Das ist erstens die Zaubernuss (Hamamelis). Sie ist entzündungshemmend und lindert den Juckreiz. Auch eine Kur mit Ringelblumensalbe ist ein gutes Mittel gegen die Hautkrankheit Nesselsucht. Die verwendete Salbe oder creme sollte möglichst hochwertig sein (Apotheke).

Auch eine Kältebehandlung linderte die Leiden der Nesselsucht. Wickeln Sie kalte Kompressen oder die Kühlakku aus dem Gefrierfach in ein Tuch und legen es auf die juckenden Stellen. Schon nach 20 Minuten stellt sich Linderung ein. Auch ein kurzes, kaltes Bad ist hilfreich. Besonders, wenn Sie ihm Backpulver zufügen. Ganz wichtig ist für Menschen die unter der Nesselsucht eine hochdosierte Versorgung mit Vitamin C. Dabei sollten sie jedoch die Menge von 1 000 Milligramm nicht überschreiten, da es sonst zu Durchfall kommen kann.

Vielleicht hilft Ohne auch dieses alte chinesische Rezept: Nehmen Sie 200 ml Essig, 60 g braunen Zucker, 30 g frisch geriebenen Ingwer und kochen sie die Mischung fünf Minuten auf. Danach 150 ml Wasser dazugeben, abkühlen lassen und auf die juckende Haut auftragen. Es helfen auch Brennnessel-Kapseln aus der Apotheke, täglich ca. 400 mg einnehmen.

Was Ihnen bei einer Nesselsucht noch hilft:

  • Machen Sie Basilikumblätter über Dampf weich und geschmeidig und legen Sie die Blätter für einige Minuten auf die betroffenen Hautstellen.
  • Schneiden Sie Aloe vera in Stück und bestreichen Sie mit dem aus den Schnittstellen austretenden Saft die juckenden Stellen.
  • Die ätherischen Öle von Pfefferminze oder Sandelholzöl mit etwas Wasser mischen und alle zwei bis drei Stunden auf die Haut streichen.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Hautkrebs

Das wichtigste ist der Sonnenschutz. Denn die Sonne entwickle im Sommer eine gewaltige UV-Strahlung, und damit steigt auch die Gefahr für einen Hautkrebs. Ihr Körper spürt die UV-Strahlung nicht, es gibt also keine Warnungen, wenn die Dosis zu hoch wird. Bedenken Sie: Immer wenn Sie schön braun werden kann auch die Haut geschädigt werden. Deshalb: Meiden Sie unbedingt die Sonne zwischen 11.00 und 16.00 Uhr und tragen Sie Kleidung, die zwar leicht und luftig ist, die aber viel Haut bedeckt. Das entspannte Brutzeln im Liegestuhl, das Gesicht der Sonne zugewandt – das sollten Sie bleiben lassen.

Der beste Schutz ist: Eincremen, eincremen und nochmals eincremen. Benutzen Sie keine Bräunungscreme, sondern eine Schutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktur. Der sollte bei starker Sonneneinstrahlung und langem Aufenthalt im Freien mindesten den Faktor 30 haben. Wenn die Sonne vom Himmel knallt, ist der Schatten zwar kühl – aber er schützt nicht vor den UV-Strahlen: Die Gefahr einen Hautkrebs zu bekommen steigt. Also auch hier cremen oder sich bedecken.

In Australien ist das Thema Hautkrebs besonders relevant. Dort entdeckten Forscher aus Brisbane durch Versuche an Patienten, das der Saft der Garten-Wolfsmilch sehr gut gegen nicht-melanomatöse Hautkrebsarten (z.B. weißer Hautkrebs) wirkt. Das liegt offenbar an einem in der Garten-Wolfsmilch enthaltenen Stoff namens Ingenol-Mebutat. Dieser Saft ist in der Garten-Wolfsmilch enthalten und zerstört eindeutig Krebszellen.

Extrakte und Salben der Ringelblume haben bei den Vorstufen von Veränderungen der Hautoberfläche eine positive Wirkung gezeigt. Die Inhaltsstoffe dieses Heilkrauts gelten schon seit Jahrhunderten als hautfreundlich und werden bei verschiednen Hauterkrankungen eingesetzt. Desgleichen haben die Pflanzenfarbstoffe bestimmter Obst- und Gemüsesorten eine vorbeugende Wirkung auf die Entstehung von Hautkrebs. Dazu gehören Tomaten, Brokkoli, Weintrauben, roter Paprika und Papaya. Es gibt da aber keine Erkenntnisse, wie viel und wie oft diese Früchte gegessen werden müssen um eine Wirkung zu erzielen.

Vorstufen des Weißen Hautkrebses können sehr gut ärztlich mit der Photodynamischen Therapie behandelt werden. Dabei wird eine Substanz auf die betroffenen Stellen aufgetragen und mit rotem oder manchmal blauem Licht bestrahlt. Es gibt aber auch die Möglichkeit gegen diese Vorstufe (aktinische Keratose) mit speziellen Cremes vorzugehen oder sie mit einem Kältespray zu vereisen. Auch eine Laserbehandlung ist möglich. Auch kann der Arzt die verhornten Stellen mit einem Skalpell abschälen.

Kategorien
Haut & Nägel

Bluterguss Hausmittel

Ist der Bluterguss sehr groß und breitet sich schnell aus, sollte er ärztlich versorgt werden, da hier die Möglichkeit besteht, dass eines der größeren Blutgefäße verletzt wurde. Unerkannt und unbehandelt können solche Gefäßeinrisse zu lebensbedrohlichen Schockzuständen durch den hohen Blutverlust führen. Bei sehr großen Hämatomen oder bei Blutergüssen in unmittelbarer Gelenknähe kann ein chirurgischer Eingriff nötig sein.

Man unterscheidet in der Medizin drei Arten von Hämatomen:

  1. Subkutaner Bluterguss: direkt unter der Haut
  2. Intramuskulärer Bluterguss: innerhalb des Muskelgewebes
  3. Periostealer Bluterguss: in der Knochenhaut

So verläuft der Abbau eines Hämatoms

Wenn das Hämatom von außen gut sichtbar ist, kommt es innerhalb von 24 Stunden nach der Verletzung zu einer roten bis rot-blauen Hautverfärbung. Durch den biochemischen Abbau des Bluts ändert sich die Farbe nach ein bis vier Tagen zu einem tiefen Dunkelblau, um etwa nach weiteren drei Tagen in eine grünliche Farbe überzugehen. Beginnend mit dem siebten Tag verfärbt sich das Hämatom erst in einen gelblich-bräunlichen Farbton, nach spätestens zwei bis drei Wochen ist es dann in der Regel völlig verschwunden.

Bei einem Bluterguss ohne Begleitverletzungen (Platzwunde, Knochenbrüche) genügt eigentlich ein Besuch beim Arzt um den genauen Verletzungsstand festzustellen. Danach können Sie den blauen Fleck selbst behandeln. Auch mit guten und bewährten Hausmitteln.

Ganz wichtig ist die sofortige Kühlung der betroffenen Körperstelle. Eisbrocken in eine Serviette packen und auf die verletzte Stelle drücken. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Haut nicht unmittelbar mit dem Eis in Berührung kommt.

Die verletzte Körperstelle unbedingt hochlagern. Dadurch wird der Blutfluss zum verletzten Gebiet verringert. Durch Hochlagern tritt weniger Blut aus, so dass sich das Hämatom langsamer oder sogar nicht weiter ausbreitet. Aufgrund der Kälte ziehen sich die zuführenden Blutgefäße zusammen und weniger Blut tritt in das Gewebe aus. Wenig bewegen, da die Muskulatur weiterhin gut durchblutet wird und sich der Bluterguss verstärken kann.

Auf ein Hämatom sollten auf keinen Fall warme Kompressen gelegt werden. Die Wärme erweitert die Blutgefässe, die Blutung wird nicht gestoppt, die Schwellung wächst und der Bluterguss erweitert sich und wird noch größer.

Noch zwei Dinge müssen Sie beachten, wenn Sie ein Hämatom schnell wieder in den Griff bekommen wollen: Massagen sind absolut kontraproduktiv und Alkohol ist strikt verboten. Der erweitert die Gefäße und verdünnt das Blut – die Blutung verstärkt sich. So geht ein blauer Fleck durch einen Bluterguss nur sehr langsam weg.

Der von einem Bluterguss betroffene Körperteil sollte unbedingt geschont werden, um eine neue Einblutung ins Gewebe zu verhindern und weitere Gefäßverletzungen zu vermeiden.

Bei der Behandlung von einem Bluterguss spielen Hausmittel eine große Rolle. Sie wirken an Ort und Stelle, lassen blaue Flecken verschwinden und lindern Schmerzen. So dass Sie oft auf Medikamente verzichten können. Bei der Behandlung wird oft auf Arnika zurück gegriffen.

Hausmittel zur Bekämpfung von einem Bluterguss:

  • Machen Sie Essigumschläge. Dazu vermischen Sie Essig mit Wasser und tränken ein Tuch damit. Legen Sie dieses auf die betroffene Stelle.
  • Arnika hat eine abschwellende Wirkung. Entweder legen Sie frische Arnikablätter auf Stelle, diese müssen Sie dann aber erst mit einem Mörser ein wenig zermatschen, oder Sie geben eine Arnikasalbe auf den Bluterguss.
  • Schmieren Sie ganz schnell Butter auf den Bluterguss. Die Säuren der Butter lösen ihn rasch auf.
  • Schneiden Sie eine Zwiebele in zwei Teile und legen Sie eine Zwiebelhäfte auf den Bluterguss. Nicht auf auf offene Wunden.
  • Je 10 g Arnika, Beinwurz, Johanniskraut, Königskerze und Ringelblume mischen, in einem halben Liter Wasser aufkochen, 10 Min. köcheln lassen, etwas abkühlen lassen, ein Tuch einweichen und als Kompresse verwenden.
  • 15 g Lanolin, 4 g Bienenwachs und 30 ml Olivenöl im Wasserbad erwärmen, 30 ml Rosskastanientinkur aus der Apotheke, sowie 20 Tropfen Wacholderöl zugeben und ziehen lassen. In ein Behältnis füllen und erkalten lassen. Einreiben oder als Kompresse auflegen.
  • Zerreiben Sie eine Handvoll Petersilie und verteilen Sie den Beie auf dem Bluterguss. Mit einer elastischen Binde sichern.
  • Bestreichen Sie den Bluterguss mehrmals am Tag mit Arnikagelee (Apotheke).
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Schwangerschaftsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen auch bei Wachstumsschüben oder bei Übergewicht. Dagegen können Sie vor und nach der Geburt mit bewährten alten Hausmittel viel tun.

  1. Mischen Sie 5 Tropfen Neroliöl, 10 Tropfen Lavendelöl und 50 ml Weizenkeimöl und massieren Sie dieses Gemisch sanft in die Haut ein.
  2. Machen Sie täglich eine Zupfmassage: Massageöl auf die Haut auftragen, dann kleine Hautstücke zwischen Daumen und Zeigefinger leicht nach oben ziehen.
  3. Gönnen Sie den betroffenen Hautstellen schon vor der Geburt eine täglich Massage mit einem Massageöl.
  4. 100 g Blätter vom Frauenmantel in einem Liter Wasser fünf Minuten kochen, dann zehn Minuten ziehen lassen. Damit eine Kompresse tränken und zweimal täglich auftragen.
  5. 40 g getrocknetem Ackerschachtelhalm in einem Liter Wasser drei Minuten kochen, abkühlen lassen, erst dann abseihen. Tränken Sie ein Leintuch mit dem Absud und legen Sie diese für eine Viertelstunde auf die betroffenen Hautstellen.
  6. Folgende Schüssler Salze können – innerlich genommen – helfen:
    • Nr. 1 Calcium fluoratum D12
    • Nr. Kalium sulfuricum D6
    • Nr. 11 Silicea
  7. Die Salze Nr 1 und Silicea können Sie auch als Salbe verwenden.
  8. Machen Sie an Ihren Dehnungstreifen regelmässig Massagen mit Kokosöl.
  9. Machen Sie eine Kur mit einer Mixtur aus Bergtannenöl und Ziegenbutter.
  10. Machen Sie täglich Übungen zur Kräftigung und Straffung des Bindegewebes.
  11. Kochen Sie Blätter vom Efeu 15 Minuten in ganz wenig Wasser. Danach die Blätter zu einem Brei zerdrücken, diesen in ein Tuch einschlagen, dieses nach dem Abkühlen für eine Viertelstunde auf die betroffenen Stellen legen.
  12. Machen Sie täglich Wechselduschen an Bauch, Hüften und Po.
  13. Schneiden Sie Orangen in zwei Hälften und reiben Sie mit den Schnittflächen Ihre Dehnungsstreifen ab.
Kategorien
Haut & Nägel

Hitzepickel Hausmittel

Das hilft gegen Hitzepickel

  1. Leichte lockere Kleidung tragen. Gut sind Leinen und Baumwolle. Nichts, was eng anliegt und kneift.
  2. Tragen Sie so genannte “atmungsaktive” Kleidung.
  3. Um Hitzepickel abheilen zu lassen, sollten Sie die Haut mit lauwarmem Wasser gut waschen und danach sanft abtrocknen.
  4. Führen Sie dem Körper mehr Vitamin C zu (Tabletten, Brausekapseln, Zitrusfrüchte, frische Sommerfrüchte.
  5. Wenn nötig greifen Sie zu medizinischem Puder mit antibiotischer Wirkung (Apotheke).
  6. Benutzen Sie einen speziellen Sonnenschutz ohne Konservierungs- und Duftstoffe.
  7. Nehmen Sie keine Präparate mit Johanneskrautöl.
  8. Verwenden Sie eine Mischung aus Olivenöl mit viel Zitronensaft.
  9. Nehmen Sie mehr Kalzium zu sich als sonst.
  10. Mineralwasser mit Apfelessig (1:1) mischen und damit morgens und abends die betroffenen Stellen reinigen.
  11. Heilerde mit warmem Wasser oder Kamillentee zu Brei mischen, auftragen und 30 Minuten einwirken lassen.
  12. Mischen Sie 15 Tropfen Bergamotte-Öl, 10 Tropfen Wacholder-Öl und 6 Tropfen Zypressen-Öl mit 50 Milliliter Jojoba-Öl. Dieser Öl-Cocktail wird mit einem Wattebausch 3 mal am Tag auf die Haut aufgetragen.
  13. Mischen Sie einen Esslöffel Bienenhonig und Weizenkeimöl und tragen Sie die Mischung auf die Haut auf. Einwirken lassen und nach zehn Minuten mit warmem Wasser und einem weichen Tuch abwischen.
  14. Pressen Sie Spitzwegerich aus (Entsafter) und tragen Sie den Saft auf die betroffenen Stellen auf.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel bei Neurodermitis

15 Behandlungs-Tipps gegen Neurodermitis

  1. Einmal täglich ein Teelöffel Borretsch-Öl. Es kann auch unter das Essen gemischt werden (für Kinder).
  2. Nehmen Sie das Öl der Nachtkerze ein.
  3. Mischen Sie Lavendelöl mit Mandeöl im Verhältnis 1 : 1 und reiben Sie die entzündete Haut damit ein.
  4. Übergießen Sie zehn g geschnittene Eichenrinde mit einem Viertelliter kaltem Wasser, dann aufkochen und 15 min. ziehen lassen. Abkühlen und abseihen. Mit der Flüssigkeit ein Tuch tränken und auf die juckenden Stellen legen.
  5. Mischen Sie zu gleichen Teilen Brennnessel, Birkenblätter, Schafgarbe und Ackerschachtelhalm. Davon einen TL mit einem Viertelliter Wasser aufkochen. Zugedeckt 15 min. ziehen lassen. Vor dem Essen ungesüßt und langsam trinken.
  6. Reiben Sie die entzündete Haut regelmäßig mit Johanniskraut ein.
  7. Machen Sie einen Tee aus Labkraut, Tausendgüldenkraut, Hanfnesselkraut, Karlsdistelwurzel zu gleichen Teilen. Davon zwei Tassen am Tag über einen längeren Zeitraum trinken.
  8. Baden Sie zweimal in der Woche mit Salz aus dem Toten Meer.
  9. UV-Licht ist hilfreich. Unbedingt darauf achten, dass Sie keinen Sonnen Brand kriegen.
  10. Pflegen Sie die betroffenen Stellen mit Ringelblumensalbe.
  11. Würzen Sie Ihr Frühstück mit Brunnenkresse.
  12. Machen Sie Umschläge mit Rote Bete-Saft.
  13. Geben Sie einen Esslöffel Olivenöl und einen Viertel Liter Vollmilch in das Badewasser. Bei 37°C nicht länger als zehn Minuten baden, danach die Haut nur abtupfen und nicht vollständig abtrocknen. Anschließend können Sie sich mit Ringelblumensalbe oder Johanniskrautöl einreiben.
  14. Verzichten Sie auf Wolle direkt auf der Haut.
  15. Gegen sehr starken Juckreiz hilft kurzfristig eine Kühlung mit zerstoßenem Eis in einem Plastikbeutel.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Abszess

Dessen ungeachtet gibt es natürlich auch gegen Abszesse viele gute und gesunde Hausmittel mit denen Sie diese Hauterkrankung behandeln können.

14 Tipps gegen einen Abszess

  1. Übergießen Sie einen Teelöffel Brennesselblätter mit einer Tasse kochendem Wasser, etwa zehn Minuten ziehen lassen, dreimal täglich eine Tasse trinken.
  2. Machen Sie sich in regelmäßigen Abständen eine Kompresse aus heisser Milch.
  3. Legen Sie erwärmte Zwiebelscheiben auf die betroffene Stelle.
  4. Verrühren Sie einen Esslöffel Bockshornsamen mit heißem Wasser zu einem dicken Brei. Den streichen Sie auf eine Mullbinde, die Sie für etwa eine halbe Stunde auf den Abszess legen.
  5. Stärken Sie Ihr Immunsystem mit der richtigen Nahrung: Viel Obst und Gemüse.
  6. Verzichten Sie auf stark gewürztes Schweinefleisch
  7. Stärken Sie Ihre Darmflora mit Bio-Joghurt, Dickmilch etc.
  8. Entfernen Sie von einem Blatt Weißkohl die große Rippe und walken Sie es, bis Saft austritt. Dann erwärmen und auf den Abszess legen. Immer wieder erneuern, wenn es sich verfärbt.
  9. Schneiden Sie Knoblauch in Scheiben und platzieren Sie diese auf der entzündeten Stelle. Mit einer Kompresse abdecken.
  10. Kochen Sie drei Esslöffel Gänseblümchenblätter und – blüten in einem Liter Wasser acht Minuten lang. Tränken Sie dann eine Kompresse mit der Flüssigkeit und legen Sie diese auf den Abszess.
  11. Tropfen Sie einige Tropfen Propolistinktur auf die betroffene Stelle.
  12. Füllen Sie einen heißen Brei aus Leinsamen in ein Säckchen und legen Sie dieses auf den Abszess (Vorsicht: Verbrennungsgefahr). Danach sollte der Abszess aufbrechen – und Sie zum Arzt gehen.
  13. Machen Sie Kompressen aus Arnika- oder Echinaceatinktur. 12 bis 29 Tropfen auf eine Tasse Wasser.
  14. Versuchen Sie es mit Zugsalben aus der Apotheke.
Kategorien
Hausmittel Haut & Nägel

Hausmittel gegen Schuppenflechte (Psoriasis)

Wegen ihres manchmal ekelhaften Aussehens haben Schuppenflechte einen sehr hohen Leidensdruck. Vor allem im Herbst und im Winter kann durch den langen Aufenthalt in trockener Heizungsluft ein Schub ausgelöst werden. Psoriasis bedarf auf jeden Fall der Behandlung durch den Arzt – aber dennoch gibt es gesunde Hausmittel, die sehr hilfreich sind.

20 Hausmittel-Tipps gegen Schuppenflechte

  1. Tägliche Waschungen mit lauwarmem Kamillentee.
  2. Behandlung der befallenen Hautstellen mit parfümfreiem Aloe vera gel.
  3. Verwenden Sie zur Hautpflege nur rückfettende Produkte.
  4. Verwenden Sie Salben, Öl und Cremes mit einem Anteil an Urea pura (Harnsäure).
  5. Zur Ablösung der Schuppen eignet sich Salicylsäure in niedriger Konzentration.
  6. Nehmen Sie Wannenbäder angereichert mit dem Salz aus dem Toten Meer.
  7. Verzichten Sie auf sehr scharf gewürzte Speisen: Salz, Chili, Knoblauch reduzieren, auf glutenhaltige Nahrungsmittel verzichten.
  8. Tragen Sie synthetische Fasern nicht direkt auf der Haut.
  9. Die positive Wirkung von Omega 3-Fettsäuren ist gesichert. Also: Makrele, Hering, Lachs und Sojaprodukte in die Ernährung einbauen.
  10. Versuchen Sie es mit ein einer Behandlung mit Laserstrahlen (Lichtimpfung).
  11. Machen Sie eine Kur Urvital-Milch (Kapseln oder Creme).
  12. Behandeln Sie die betroffenen Stellen über mehrere Wochen hinweg mit Heilerde.
  13. Reduzieren Sie den Stress in Ihrem Leben.
  14. Verzichten Sie für zwei bis drei Wochen auf tierisches Eiweiss (Milch, Butter, Schalentiere, Käse).
  15. Versuchen Sie es mit einer Behandlung mit Teersalbe.
  16. Kurze, regelmäßige Sonnenbäder, auch die Sonnenbank kann helfen.
  17. Bestreichen Sie die betroffenen Stellen mit einer Lösung aus Teebaumöl.
  18. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen.
  19. Immer gut abtrocknen, vor allem zwischen den Zehen, an den Gelenkfalten und der Analfalte.
  20. Versuchen Sie es mit einer Badekur in den Quellen von Kangal (Türkei). Das Wasser ist angereichert mit Kalzium, Magnesium, Sulfat, Selen und Hydrokarbonat. Und es schwimmen darin Fische, die Ihnen die Schuppen wegknabbern.
Kategorien
Haut & Nägel

Ausschlag

Mit pH-neutralen Seifen waschen

Natürlich gibt es gegen einen solchen Ausschlag viele probate Hausmittel. Sehr gut geeignet ist Aloe-vera. Bestreichen Sie einfach die betroffenen Stellen mit einem parfümfreien Aloe-vera-Gel. Wenn Sie dieses Problem haben, dann sollten Sie sich prinzipiell nur mit pH-neutralen Seifen waschen. Haben Sie juckende Stellen am Körper, dann ragten Sie nur locker sitzende Kleidung aus Leinen oder Baumwolle. Wie bei vielen Hauptproblemen hilft auch Salz bei Ausschlag: Stellen Sie ein 2%ige Salzlösung her (ein Kilo Meersalz auf 50 Liter Wasser). Darin zweimal in der Woche ca. eine Viertelstunde baden. Danach in ein Badetuch wickeln (nicht abtrocknen).

Heilerde ist bei vielen gesundheitlichen Problemen ein bewährtes Hausmittel. Geben Sie Heilerde auf ein Tuch, Wasser dazu, bis ein dicker Brei entsteht. Das Tuch mit dem Brei auf die juckende Stelle legen und mit einem trockenen Handtuch bedecken. Über Nacht einwirken lassen. Aber auch ein Tee kann helfen. Einen Tee aus Stiefmütterchenkraut (Apotheke) kochen und damit entweder einen Umschlag zubereiten (Anwendung 1/4 Stunde) oder das Ekzem mehrmals täglich damit betupfen (zum Beispiel im Gesicht). Zubereitung: Zwei Esslöffel Kraut mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Weitere bewährte Hausmittel gegen Ausschlag:

  • Waschungen mit kaltem Kamillentee.
  • Stellen Sie einen Brennnessel-Sud her., mit dem Sie ein absolut sauberes Leintuch tränken. Dieses auf die juckenden Stellen legen und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen. Das sollten Sie alle zwei Stunden wiederholen.
  • Bestreichen Sie die Stelle mit einer Fettcreme ohne Duft- oder Konservierungsstoffe.
  • Machen Sie Umschläge mit kaltem Joghurt.
  • Bestreichen Sie die Stellen mit Lavendelöl.
  • Nehmen Sie ein lauwarmes Bad, dem Sie Lavendelöl zugesetzt haben.
  • Legen Sie frisch zerriebene Korianderblätter auf die juckenden Stellen.
  • Reiben Sie den Ausschlag mit Oliven- oder Sonnenblumenöl ein.
  • Mischen Sie Wasser mit Obstessig 1 : 1. Damit die juckenden Stellen einreiben.
  • Sehr oft helfen harnstoffhaltige Cremes.
  • Umschläge mit alkoholgetränkten Tüchern kühlen und lindern (nicht bei offenen Stellen anwenden).
  • Geben Sie Weizenkleie ins Badewasser.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel bei Wunden

So heilen Sie Wunden

  • Die Blutung bei einer kleineren Wunde können Sie stoppen, wenn Sie ein in kochendem Wasser sterilisiertes und heißes Tuch auf die Wunde legen.
  • Eine kleine blutende Schnittwunde oder offene Verletzung unter laufendes kaltes Wasser halten. Das Wasser und die Blutung spült eventuellen Schmutz aus der Wunde.
  • Mischen Sie Honig und frisch geriebenen Meerrettich im Verhältnis 9 : 1 (Neun Esslöffel Honig auf einen Esslöffel Meerrettich) und bestreichen Sie damit die Wunde.
  • Hat sich Schorf gebildet. diesen auf keinen Fall abreißen. Auf der Wunde belassen, bis er von selbst abfällt. Dann hat sich neue haut über der Wunde gebildet.
  • Wenn Sie nichts anderes haben, dann können Sie als Erste Hilfe mit Schnaps desinfizieren. Zwei Bedingungen: Er muß hochprozentig sein (mind. 40%) und weiß).
  • Machen Sie Umschläge mit Honig auf die Wunden. Honig wirkt antibakteriell. Es muß naturbelassener Honig sein. Behandelter oder erhitzter Honig verliert die Wirkung.
  • Gegen eine offene Wunde nach dem Ausdrücken eines Pickels hilft das mehrmalige Auftragen von Schwedenbitter.
  • Es hilft oft auch, wenn Sie solche Mini-Wunden mit Zahnpasta abdecken.
  • Bestreichen Sie saubere Schürfwunden mit Aloe vera gel (unparfümiert).
  • Tragen Sie einen dünnen Film Propolistinktur oder Propoliscreme auf die Wunde auf.
  • Auf kleine Wunden können Sie Teebaumöl direkt auftrage n, bei größeren den Verband damit beträufeln oder es in die Wundsalbe mischen.
  • Quetschen Sie Wirsingblätter, bis der Saft austritt. Diesen über Wasserdampf sanfte erhitzen, ein steriles Tuch damit tränken und zweimal am Tag auf die Wunde legen.
  • Lösen Sie Vollkornbrot in Wasser auf, zerdrücken oder zerkauen Sie es und geben Sie diesen Brei mit kleingewürfelten Zwiebeln auf eine eiternde Wunde.
  • Halten Sie den verletzten Körperteil in die Höhe, bis die Blutung zum Stehen kommt.
  • Geben Sie fünf Tropfen Johanniskrautöl auf ein steriles Tuch und decken Sie damit die Wunde ab.
  • Wenn sich die Wunde geschlossen hat, können Sie durch tägliches Einreiben mit Johanniskrautöl die Narbenbildung positiv beeinflussen.
  • Bestreichen Sie kleine Wunden zur Förderung der Abheilung mit Ringelblumensalbe.
  • Nach etwa einer Woche hat sich die Wunde so weit geschlossen, daß jetzt frische Luft daran darf. Das beschleunigt den weiteren Heilungsprozeß.
  • Manche Verletzte können keine Blut sehen und drohen zu kollabieren: Etwas Bouillon oder Tee trinken lassen.
  • Bevor Sie an eine Verletzung rangehen, unbedingt die Hände waschen.
  • Wenn eine Wunde schlecht heilt, dann können Sie es mit Perubalsam (Apotheke) versuchen. Vorsiht bei Allergikern.
  • Bei Kratzwunden durch Tier oder Bisswunden die Verletzungen mit 3%iger Wasserstoffperoxidlösung auswaschen (hohe Infektionsgefahr).
  • Wenn der Verband schnell durchgeblutet ist, müssen Sie einen Druckverband anlegen. Wenn es geht, die Wunde über Herzhöhe ruhig lagern.
  • Wenn das Pflaster auf der Wunde festklebt, dann erwärmen Sie einen Liter Wasser, geben einen Teelöffel Salz dazu, lassen Sie darin Pflaster und Wunde aufweichen. Dann sanft von der Wunde ablösen.
  • Heilungsfördernd wirkt verdünnter Kamillentee oder Kamillentinktur.
  • Gießen Sie 20 g Echten Thymian mit einem Liter siedendem Wasser auf, zehn Minuten ziehen lassen, abkühlen und dann die Wunde beim Verbandswechsel damit waschen.
Kategorien
Haut & Nägel

Nagelpilz: Die besten Hausmittel

So behandeln sie mit Hausmittel den Nagelpilz

Man holt ihn sich Nagelpilz bevorzugt in Schwimmbädern, in Saunen, in den Umkleideräumen von Fitness-Studios und Turnhallen – überall dort, wo viele Menschen barfuß sind. Die Skala der medizinischen Behandlungen reicht von äußerlicher über innerliche bis hin zur operativen Behandlung (Nagelentfernung). Aber bevor es so weit kommt, sollten Sie es mal mit guten Hausmitteln versuchen.  Nagelpilzbefall ist oft die Folge eines schwachen Immunsystems: Stärken Sie dieses durch die richtige Ernährung (viel Vitamine). Pflegen Sie Ihre Nagelhaut gut, denn die verhindert das Eindringen der Pilze. Zur Pflege gehört: Schneiden Sie die Nägel kurz uns bestreichen Sie die Ränder mit desinfizierenden Salben. Besorgen Sie sich ozonisiertes Olivenöl (Apotheke). Legen Sie es in den Kühlschrank bis es zu einer Paste geliert. Damit abends den infizierten Nagel bestreichen, mit Plastikfolie abdecken, Socken drüber, nachts einwirken lassen.

Das beste Hausmittel ist die Vorbeugung

Die grössten Brutstätte für Fußpilz sind öffentliche Bäder, Saunen und Turnhallen. Dort sollten Sie niemals barfuß herumlaufen, sondern prinzipiell Badelatschen oder Turnschuhe tragen. Nach dem Duschen müssen Sie die Füße und vor allem die Zwischenräume an den Zehen sehr gut abtrocknen. Nehmen Sie einen Föhn dazu. Gut ist es auch, wenn Sie Ihre Schuhe und Socken regelmäßig desinfizieren. Feuchte Schuhe und Socken sollten Sie sofort wechseln. Tragen Sie Baumwollsocken, die Sie mit 90 Grad waschen können – das tötet den Pilz. Sorgen Sie durch Bewegung Gymnastik für eine gute Durchblutung Ihrer unteren Gliedmaßen. Tragen Sie keine engen Schuhe und laufen Sie so oft wie möglich auf trockenem Boden barfuß. Nicht auf den Wiesen in öffentlichen Bädern.

Um die Nägel richtig zu pflegen uns so den Befall durch Nagelpilz zu verhindern brauchen Sie gute Zangen und Feilen. Desinfizieren Sie die Feilen und sonstige Werkzeuge nach jeder Berührung mit einem befallenen Nagel mit Alkohol. Werfen Sie benutzte Sandblattfeilen weg. Wenn Sie Lacke oder Salben auftragen, den Nagel vorher mit einer Feile aufrauen.

Weitere bewährte Nagelpilz Hausmittel:

  • Bestreichen Sie die befallenen Nägel regelmäßig mit der “Calcium fluoratum Salbe (Schüßler-Salze).
  • Tragen Sie regelmäßig einen Antipilz-Nagellack (Apotheke) auf.
  • Vermeiden Sie ein feuchtwarmes Klima in den Schuhen.
  • Tragen Sie keine engen Schuhe.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen und Zehen so oft wie möglich ein Sonnenbad.
  • Pflegen Sie Ihre Nagelhaut gut, denn die verhindert das Eindringen der Pilze.
  • Bestreichen Sie den Nagel abends mit Propolis-Tinktur.
  • Schneiden Sie die Nägel kurz uns bestreichen Sie die Ränder mit desinfizierenden Salben.
  • Regelmäßige Waschungen (am besten täglich) mit Essigverdünnung (25%).
  • Ist der Pilz ins Nagelbett eingedrungen, muss der Arzt eine “innerliche” Behandlung vornehmen.
  • Entfernen Sie regelmäßig so viel vom befallenen Nagel, wie möglich.
  • Die Nägel feilen, nicht schneiden, sonst könnten Sie die Nagelhaut verletzen, der Pilz kann in die Blutbahn gelangen.

Ganz wichtig: Wenn Sie Diabetiker sind und bemerken das Auftreten von Nagelpilz – sofort zum Arzt.

Kategorien
Haut & Nägel

Krätze Hausmittel

Das Ansteckungsrisiko ist sehr hoch, mit einer Krätze müssen Sie zum Arzt, die Krankheit ist auch meldepflichtig. Bei uns tritt die Krätze meistens im Herbst und im Winter auf. Aber zum Glück hat uns die Natur auch gesunde Hausmittel geschenkt.

Eines der obersten Gebote gegen oder auch bei einer Krätze ist die Sauberkeit. Sie müssen Ihre Bettwäsche öfter wechseln, die Unterwäsche täglich und die andere Kleidung mindestens nach drei Tagen. Die Hände müssen ebenfalls öfter gewaschen werden. Da Krätze durch Berührungen übertragen wird sollten Sie jeden Hautkontakt mit Menschen vermeiden, die an der Krankheit erkrankt sind. Die von Ihnen benutzten Handtücher sollten Sie sehr heiß waschen, besser ist es, wenn Sie diese auskochen, das tötet die Krätzmilben mit Sicherheit.

Genauso hilfreich wie die Hitze ist auch die Kälte. Deshalb sollten Sie Ihre körpernahe Kleidung und die Kuscheltiere der Kinder einen Tag lang im Gefrierfach einfrieren. Das tötet die Krätze-Erreger hundertprozentig. Zu Sauberkeit gehört auch, dass Sie Ihre Polstermöbel und den Fußbodenbelag zweimal täglich gründlich mit dem Staubsauger behandeln. Eines müden Sie unbedingt beachten: Auch wenn es sehr juckt, die befallenen Stellen niemals kratzen. Denn dann könnten Keime in die Haut übertragen werden, es kommt zu Entzündungen.

Weitere Tipps gegen Krätze:

  • Waschen oder bestäuben Sie die befallenen Stellen mit 5%igem Essig.
  • Behandlungen mit Lavendelöl sind ebenfalls nützlich.
  • Hängen Sie das Bettzeug und die Kleidung täglich (wenn es geht) an die frische und kalte Luft, da sterben die Erreger ab.
  • Reiben Sie die betroffenen Hautstellen mit 5%igem Teebaumöl ein.
  • Nehmen Sie Bäder, denen Rosmarinöl zugesetzt wurde.
  • Machen Sie ansteigende Arm- und Fußbäder und setzten Sie dem Wasser Kampfer zu.
Kategorien
Haut & Nägel

Frostbeulen

20 Tipps gegen Frostbeulen

  1. Erwärmen Sie die betroffene Stelle mit warmem (nicht heißem) Wasser.
  2. Auf keinen Fall mit Schnee einreiben.
  3. Trinken Sie heißen Tee, notfalls auch heißes Wasser.
  4. Keinen Alkohol trinken, die betroffene Stelle auch nicht damit einreiben.
  5. Bestreichen Sie die Stellen mit durchblutungsfördernden Salben.
  6. Nehmen Sie ein Vollbad, das mit lauwarmem Wasser beginnt, die Temperatur sehr langsam steigern.
  7. Machen Sie Umschläge mit einer warmen Kamillelösung.
  8. Mischen Sie Zinnkraut und Eichenrinde, übergießen Sie 50 Gramm mit einem halben Liter heißem Wasser. Ziehen lassen, abkühlen, einen Umschlag machen.
  9. Machen Sie aus Heilerde und lauwarmem Wasser einen Brei, den Sie auftragen und abdecken.
  10. Zwiebeln mit der Schale zerkleinern, mit kochendem Wasser überbrühen, etwas abkühlen lassen und dann die erfrorenen Stellen sehr heiß waschen.
  11. Legen Sie rohe Kartoffelscheiben auf die erfrorenen Stellen, abdecken und einwirken lassen. Mehrmals wiederholen.
  12. Für ein Vollbad: Kochen Sie 500 g Eichenrinde mit drei Litern Wasser zehn Minuten lang. Dann dem Badewasser zusetzen.
  13. Besteichen Sie die Erfrierungen mit einer 20%igen Teebaumöllösung.
  14. Bestreichen Sie über einen längeren Zeitraum die erfrorenen Stellen mit Lavendelöl.
  15. Geben Sie in ein Fläschchen Glyzerin-Öl ( Apotheke ) eine Prise Salz und reiben Sie damit abends die Frostbeulen ein. Am nächsten Morgen waschen Sie den Fuß mit kaltem Kartoffelwasser und reiben die Haut danach mit Leinöl ein. Die Kur dauert etwa 3 Wochen.
  16. Schneiden Sie eine Zitrone in Scheiben und reiben Sie damit die schmerzenden Stellen mehrmals am Tag ein.
  17. Kochen Sie 5 Kartoffel 30 Minuten in zwei Liter Wasser, und nehmen Sie dann in dem Wasser, sobald es nur mehr lauwarm ist, 15 Minuten lang ein Fußbad.
  18. Bereiten Sie einen Tee aus Kalmuswurzeln oder aus Eichenrinde aus der Apotheke und gönnen Sie darin den Füßen 15 Minuten ein lauwarmes Bad. Danach 30 Sekunden in kaltes Wasser tauchen, abtrocknen , warme Wollsocken überziehen. Zusätzlich mit Ringelblumen-Salbe einreiben.
  19. Schälen Sie eine Zwiebel, pressen Sie sie, tränken Sie mit dem Saft Wattebäusche und legen Sie diese für 3 Stunden auf die Frostbeulen.
  20. Gegen Frostbeulen hilft Meerrettich. Zwei Esslöffel geriebenen Meerrettich mit 1/2 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, dann in eine Fußbad gießen, die Füße eine Viertelstunde darin baden.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel bei Nagelbettentzündung

Hausmittel gegen Nagelbettentzündungen sind fast immer flüssig. Ganz simpel ist folgendes Hausmittel: Lösen Sie zwei Esslöffel Kernseifenflocken in einem Liter handwarmem Wasser auf. Darin baden Sie den entzündeten Nagel dreimal täglich für 10 Minuten. Auch Arnika ist hilfreich: Tränken Sie eine Kompresse mit Arnika- oder Kamillentee, auflegen und eine halbe Stunde einwirken lassen. Wenn es um Entzündungen geht, dann hilft fast immer Teebaumöl: Geben Sie 15 Tropfen Teebaumöl in einen Liter warmes Wasser. Darin den Nagel zweimal täglich jeweils zehn Minuten baden.

Sie können Ihre Nägel aber auch so schützen: Bereiten Sie eine Paste aus einem Teil frisch geriebenem Meerrettich und neun Teilen Honig. Mit dieser Paste bestreichen Sie den Nagel dreimal täglich. Eine Viertelstunde einwirken lassen. Noch ein Hausmittel auf Gemüsebasis: Walken Sie ein frisches Kohlblatt mit dem Nudelholz weich und wickeln Sie es um den entzündeten Nagel. Über Nacht dran lassen. Und natürlich darf Knoblauch nicht fehlen. Da gibt es dieses Hausmittel: Eine geschälte Knoblauchzehe in einer Tasse Milch aufkochen, abseihen, den Nagel in diesem Sud baden.

Die Kraft der Ringelblume wird in der Erfahrungsmedizin vielfach genutzt. Auch, wenn es um eine Nagelbettentzündung geht. Dieses Hausmittel können Sie selbst herstellen. Einen Esslöffel Schmierseife in einem Viertelliter warmem Wasser auflösen. Dann mit zwei gehäuften Teelöffeln Ringelblumenblüten (Apotheke) vermischen, aufkochen und drei bis fünf Minuten köcheln lassen, abseihen. Der entzündete Nagel wird darin zehn Minuten lang gebadet, am besten zweimal pro Tag.

Weitere Hausmittel gegen Nagelbettentuzündung

  • Bestreichen Sie die entzündete Stelle abends mit Nelkenöl.
  • Bereiten Sie ein heißes Bad mit 2 bis 3 EL Kochsalz. 15 Minuten ein wirken lassen, dann gut abtrocknen und eincremen.
  • Morgens und abends ein Bad mit Eichenrindentinktur (Apotheke).
  • Bestreichen Sie die entzündete Stelle mehrmals am Tag mit Aloe vera-Gel.
  • Legen Sie eine Kompresse mit schwarzer Zugsalbe an (Apotheke).
  • Baden Sie den entzündeten Nagel in einem Glas mit „Schwedenbitter“ (Apotheke), oder machen Sie damit Umschläge.
  • Baden Sie den Nagel in Rivanol-Lösung (Apotheke).
  • Baden Sie den Nagel abends in warmem Rosmarin-Tee.
  • Legen Sie Heilerde auf und lassen Sie die über Nacht einwirken.
  • Machen Sie Umschläge mit kaltem Lehmwasser.
  • Eitert der Finger bereits, legt man einen Leinsamenbrei als Umschlag auf. Sollte der Eiter abfließen, den Finger in Kamillentee baden. Dieser wirkt auch desinfizierend.
Kategorien
Haut & Nägel

Milchschorf Hausmittel

Milchschorf ist sehr oft eine genetisch bedingte überschießende Reaktion des Immunsystems, also eine Allergie. Milchschorf selbst ist zwar unangenehm, aber meist harmlos. Allerdings können sich auf der betroffenen Haut Keime ansiedeln, die zu Entzündungen und Schorf führen. Ein Besuch beim Kinderarzt ist da Pflicht. Aber es gibt natürlich auch gesunde Hausmittel, mit denen Sie Milchschorf verhindern oder lindern können.

Diese Hausmittel helfen gegen Milchschorf

Die Behandlung des Milchschorfs bei Babies hängt stark von der Ernährung ab. Füttern Sie das Kind möglichst erst ab dem zweiten Lebensjahr mit Eiern, Fisch oder Kuhmilch und deren Produkten. Verzichten Sie dafür auf Nahrungsmittel mit Soja. Stillen Sie das Kind so lange wie möglich um es vor der Neurodermitis zu bewahren. Wenn Ihr Baby unter Kopfgneis leidet, dann sollten Sie die Kopfhaut und alle anderen verschorften Stellen die Krusten bilden nur mit unparfümierten Präparaten behandeln. Kühle, feuchte Umschläge mindern den Juckreiz auch, alle zwei bis drei Stunden wechseln.

Um die Symptome oder auch die Erkrankung Milchschorf mit der richtigen Behandlung bekämpfen zu können, lohnt es sich, verschiedene Kräuter auf die Kopfhaut zu bringen. Übergießen Sie einen Esslöffel Stiefmütterchenkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und auskühlen. Die Schuppen mit dem lauwarmen Sud aufweichen, Krusten vorsichtig entfernen und nochmals mit dem Tee betupfen. Eventuell vorher eine Ölpackung mit Babyöl machen.
Betupfen Sie die erkrankten und verschorften Stellen mit Johanniskrautöl. Auch das kann den Juckreiz lindern: Eine Behandlung mit Teebaumöl (Arzt befragen).

Ekzeme nicht aufkratzen

Eltern müssen darauf achten, dass Ihr Baby über Nacht Fäustlinge aus Baumwolle trägt. Das Schlafzimmer eines Kindes mit Milchschorf sollte nicht zu warm sein. Um zu verhindern, dass ein Ekzem aufgekratzt wird schneiden Sie dem Kind – auch wenn es protestiert – die Nägel sehr kurz.
Ersetzen Sie Kleidung aus Schafwolle oder Kunstfasern durch Baumwollsachen. Waschen Sie alle neuen Anziehsachen der Kinder vor dem ersten Tragen. Aber verwenden Sie so wenig Waschpulver wie möglich. Die Haut des Kindes sollte nicht mit Metall (Druckknöpfe) in Berührung kommen. Machen Sie eine Behandlung mit Nachtkerzenöl (Apotheke). Haarwäsche bei Kopfgneis nur dann, wenn es unbedingt nötig ist.

Schuppen mit Tee auflösen

Machen Sie einen Stiefmütterchentee zum Einreiben und zum Ablösen der Schuppen. Machen Sie Umschläge mit folgender Teemischung:
Stiefmütterchenkraut 30 g, Zauberstrauchblätter 30 g, Odermennigkraut 20g, Taubnesselblüten 20 g. Einen Esslöffel der Teemischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Tränken Sie ein Taschentuch mit dem körperwarmen Tee (Temperatur mit Badethermometer prüfen!), legen Sie es auf die betroffene Stelle und ziehen Sie Ihrem Baby ein Mützchen darüber, damit der Kopf nicht so rasch auskühlt. Belassen Sie den Umschlag für 10 bis 15 Minuten. Sie können ihn zwei- bis dreimal täglich anwenden.

Kategorien
Haut & Nägel

Besenreiser entfernen

Die Sprache ist von Couperose, im Volksmund „Besenreiser“ genannt. Sie entstehen durch Stauungen in den winzigen Blutgefäßen, den Kapillaren. Diese Stauungen können zu einer bleibenden Gefäßerweiterung führen, es kann sogar zur Neubildung von Gefäßen kommen.

Die Rötung nimmt zu, das Gefäßnetz wird ausgeweitet, es kann sogar Blut ins umlegende Gewebe sickern. Sind Arterien betroffen, dann wird die Hautverfärbung rot, sind Venen betroffen wird sie eher dunkelblau. Couperose – oder Besenreiser – kann unangenehm werden, auf jeden Fall sehen die betroffenen Hautstellen hässlich aus. Es gibt Medikamente, es gibt Laser-Behandlungen – auf jeden Fall aber gibt es da sehr gute und gesunde Hausmittel.

Alkohol und Kaffee meiden

Die beiden Genussmittel Alkohol und Kaffee schädigen die Haut und führen zu Besenreisern. Ständiger Alkoholmissbrauch führt zu schweren Formen von Couperose/Besenreiser. Das ist dann die blaurote „Säufernase“. Ebenfalls schädlich: Viel Kaffee und schwarzer Tee. Vermeiden Sie auf jeden Fall schnelle und sehr starke Temperaturschwankungen (Sauna mit anschließendem Sprung ins Kaltbecken).

Im Sommer müssen Sie die pralle Sonne meiden und sich mit Sonnenschutzcreme einkremen, im Winter brauchen Sie Vaseline gegen die Kälte. Waschen Sie das Gesicht und die betroffenen Stellen mit seifenfreien, ph-Wert sauren Waschlotionen und vermeiden Sie sehr scharf gewürzte Speisen. Verwenden Sie prinzipiell eine nicht fettende Tagescreme.

Weitere Hausmittel gegen Besenreiser

  • Wenn Sie durchblutungsfördernde Mittel nehmen, sollten Sie mit dem Arzt reden.
  • Machen Sie Umschläge mit grünem oder schwarzem Tee.
  • Bewegen Sie Ihre Wadenmuskeln, so dass die „Blut-Pumpe“ in Gang gesetzt wird.
  • Legen Sie im Sommer öfters Ihre Beine hoch.
  • Nehmen Sie kühlende Wadenduschen.
  • Verwenden Sie Venensprays mit Arnika- oder Rosskastanienextrakt.
  • Ersetzen Sie hochhackige Schuhe so oft wie möglich durch flache Treter.
  • Trainieren Sie Ihre Beinmuskeln durch Ausdauersportarten.
  • Nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen. Am Arbeitsplatz jede Stunde fünf Minuten auf der Stelle laufen.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Juckreiz

Vor allem die schieben sich in letzter Zeit immer mehr in den Vordergrund. Die Ursachen dieses lästigen Reizes zu erkunden ist oft sehr schwer, die Bekämpfung oft noch schwieriger. Aber – wie oft in solchen Fällen – auch dagegen gib t es bewährte und gesunde Hausmittel.

Das hilft gegen Juckreiz

  1. Reiben Sie morgens und abends die betroffenen Hautstellen mit Wacholderbeer-Öl ( Apotheke, Drogerie ) kräftig ein. Und verwenden Sie tagsüber zum Eincremen ausschließlich Salben und Cremes, die hochdosiertes, natürliches Vitamin E ( Apotheke ) enthalten.
  2. Zinnkraut enthält Kieselsäure. Die fördert de Zellerneuerung und bindet Feuchtigkeit in der Haut. Kochen Sie zwei Handvoll Zinnkraut in zwei Liter Wasser zehn Minuten lang. Dann abseihen, den Sud in den Kühlschrank stellen bis er zwischen zehn und 15 Grad kalt ist. Tränken Sie eine Mullbinde mit dem Sud und umwickeln Sie damit die juckenden Stellen.
  3. Bis zu dreimal am Tag mit Halicar-Salbe und den darin enthaltenen Wirkstoffen der Ballonrebe eincremen. Das stoppt den allergischen Juckreiz.
  4. Auch Umschläge mit Essigzusatz (ein Esslöffel auf einen Liter Wasser) lindern den Juckreiz. Täglich anwenden.
  5. Vermeiden Sie histaminhaltige Nahrungsmittel wie Käse, Salami, Nüsse, Thunfisch und Weisswein.
  6. Zerdrücken Sie eine reife Banane und verrühren Sie sie mit 1 Teelöffel geschlagener Schlagahne und 1Eßlöffel Joghurt zu einem festen Brei. Diesen tragen Sie gleichmäßig auf die betroffenen Stellen auf. Die Augenpartie muß freibleiben. Nach 20 Minuten mit lauwarmem Kamillentee abwaschen.
  7. Ein Leinentuch gleichmässig mit kaltem Quark oder Joghurt bestreichen und auf die juckende Stelle geben. Eventuell mehrmals wechseln.
  8. Halbieren Sie eine Zitrone und reiben Sie sich mit der Schnittstelle ab.
  9. Wenn es am Kopf juckt: Drei Tropfen Rosmarinöl in 30 ml hochprozentigem Alkohol lösen und mit einem Esslöffel Wasser verdünnen. Zwei bis drei mal täglich in die Kopfhaut einmassieren.
  10. Bereiten Sie sich eine Waschlauge mit Schmierseife. Damit die juckende Haut abwaschen.
  11. Belegen Sie die Haut mit den Scheiben einer rohen Kartoffel. Tuch drum binden und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen.
  12. Vermeiden Sie Duschgels oder Seifen mit starken Düften.
  13. Baden Sie die betroffenen Stellen in Salzwasser, gut abtrocknen, dann mit Johanniskrautöl bestreichen.
  14. Mischen Sie je 20 g Faulbaumrinde, Holunderblüten, Stiefmütterchenkraut, Eichenrinde, Birkenblätter und Fenchel (Apotheke). Einen Esslöffel in einer Tasse Wasser aufkochen, fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und langsam trinken. Dreimal am Tag.
  15. Baden Sie zweimal in der Woche in einer Lösung mit Salz aus dem Toten Meer (Apotheke).
  16. Cremen Sie sich mit einer rückfettenden Hautcreme ein.
  17. Schweiß kann den Juckreiz verstärken: Haben Sie geschwitzt, die feuchte Kleidung wechseln.
  18. Wenn Sie sich nachts im Schlaf kratzen, sollten Sie Baumwollhandschuhe tragen.
  19. Tragen Sie Nachtkerzensamenöl auf die Haut auf (Apotheke).
  20. Vermeiden Sie bei gereizter Haut Alkohol, Nikotin und sehr scharf gewürzte Speisen.
  21. Manchmal hilft Sonnenbestrahlung. Aber das sollten Sie vorher mit dem Arzt besprechen.
  22. Aufregung und Stress können die Auslöser von Juckreiz sein. Versuchen Sie, beides zu meiden.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Hühneraugen

Mit Aspirin die Hühneraugen loswerden

Aspirin ist irgendwie ein Wundermittel. Wir setzen es bei Kopfschmerzen ein, es soll das Krebsrisiko mindern, es hilft Blut dünnflüssig zu halten und so einen Infarkt zu verhindern. Und es dient als Hausmittel, wenn es darum geht, ein Hühnerauge los zu werden. Fünf Aspirin Tabletten (keine Brausetabletten) in einem Mörser zerreiben. Dazu 1/2 Teelöffel Zitronensaft und 1/2 Teelöffel Wasser geben. Alles gut vermischen. Die Paste auf das Hühnerauge auftragen. Danach den Fuss mit einem warmen Handtuch umwickeln und alles noch mal mit einer Plastiktüte umhüllen. Nach einer Viertelstunde alles wieder auspacken, den Fuß und das Hühnerauge sorgfältig säubern. Jetzt kann das Hühnerauge vorsichtig und mühelos abgetragen werden.

Zwiebel, Salz und Zitrone zerstören das Hühnerauge

Im Kampf gegen die Hühneraugen wird auch gerne noch eine andere “Wunderwaffe” aus der Naturmedizin genutzt: Die Zwiebel. Das geht so: Zwiebelscheibchen mit einem Pflaster auf das Hühnerauge kleben. Besser noch, man gibt auf die Zwiebelscheibe einige Spritzer Zitronensaft und etwas Salz. Jetzt dieses Hühneraugen-Pflaster 8 Nächte mit den “marinierten” Zwiebelscheiben auf das Hühnerauge kleben, danach lässt sich das Hühnerauge mühelos herauslösen. Wenn Sie Hühneraugen nach einer solchen Behandlung wegnehmen, dann immer darauf achten, dass Sie das Hühnerauge nicht verletzen und das keine Wunde entsteht. Hühneraugen können sich nämlich leicht entzünden.

Drei probate Hausmittel gegen Hühneraugen

Wenn Sie von einem oder mehreren Hühneraugen geplagt werden, dann nehmen Sie ein warmes in Seifenwasser (Kernseife). Nach etwa 20 Minuten ist das Hühnerauge aufgeweicht, so dass sie Ihr Hühnerauge problemlos mit Bimsstein vorsichtig abreiben können. Auch damit werden Sie ein Hühnerauge los: Eine halbe Rosine mit einem Pflaster auf dem Hühnerauge befestigen. Täglich erneuern bis das Hühnerauge verschwindet. Wenn Sie das Hühnerauge mit einem Bad mit Teebaumöl aufweichen, dann können Sie es nach einigen Tagen vorsichtig mit Bimsstein entfernen.

Weitere altbewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Hühneraugen angehen können:

  • Besorgen Sie sich in der Apotheke Druckschutzpolster oder -ringe, speziell gegen Hühneraugen.
  • Gehen Sie so oft wie möglich barfuß.
  • Massieren Sie das Hühnerauge mit Oliven- oder Mandelöl, dem Sie ein paar Spritzer Zitronensaft beigemengt haben.
  • Es gibt seit einiger Zeit in der Apotheke ein neues Pflaster. Damit
  • decken Sie das Hühnerauge ab. Im feuchten Klima unter dem Pflaster wird
  • die verhornte Haut aufgeweicht, dass es bald von einem Fachmann entfernt
  • werden kann.
  • Abends Propolistinktur auf das Hühnerauge auftragen, und über Nacht einwirken lassen.
  • Legen Sie eine Zwiebelscheibe in Essig ein und befestigen Sie die Scheibe über Nacht auf dem Hühnerauge. Mehrmals wiederholen.
  • Mischen Sie einen Teelöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Kamillentee und eine zerdrückte Knoblauchzehe und reiben Sie mit der Mischung das Hühnerauge ein.
Kategorien
Haut & Nägel

Pigmentflecken entfernen mit Hausmitteln

Die Pigmentflecken sind Anzeichen für das heranrückende Alter, Anzeichen für Probleme mit der Haut. Es sind gutartige Hautveränderungen, denen man durch konsequenten Schutz vor Sonnenbestrahlung entgegenwirken kann. Außerdem sollte man unbedingt alles meiden, was die freien Radikalen bildet: Also Alkohol und Nikotin. Natürlich hat die Medikamentenmedizin und die Kosmetikindustrie gegen Pigmentflecken etliche Mittel – aber die hat die Naturmedizin auch: Viele gesunde Hausmittel. Die am besten in der Vorbeugung gegen die Pigmentflecken eingesetzt werden.

Behandlung mit Labkrautpulver

Sie leiden unter Pigmentsflecken und wären die gerne los? Nun, gegen diese Alterserscheinung gibt es ein altbewährtes Hausmittel: Mischen Sie 10 g Ingwerpulver, 10 g Rosenblütenblätter und 80 g Labkrautpulver (Apotheke). Davon verrühren Sie zwei Teelöffel mit warmem Wasser zu Brei, den Sie auf die Flecken auftragen und abgedeckt etwa eine halbe Stunde einwirken lassen. Seine Inhaltsstoffe sind Saponine, Zitronensäure, Rubichlorsäure und wichtige Spurenelemente. Vor allem die Säuren wirken gegen verschiedene Hauterkrankungen, vor allem aber gegen Pigmentflecken.
Dieser Brei hellt die Flecken wieder auf

Ein anderes Rezept geht so: Mischen Sie zwei schaumig gerührte Eier mit einem Esslöffel Sahne, einem Teelöffel Magnesiumsulfat zu einem Brei. Damit reiben Sie die Flecken ein und lassen den Brei etwa eine Viertelstunde einwirken. Danach gut abwaschen. Öfters wiederholen. Das hellt die dunklen Flecken nach und nach wieder auf.

Drei Naturmittel entfernen Pigmentflecken

Um die hässlichen Flecken wieder verschwinden zu lassen, gibt es viele Rezepte und Naturmittel. Drei möchte ich herausheben. Tränken Sie ein saugfähiges Tuch mit Gurkensaft und legen Sie es auf die von Pigmentflecken betroffenen Stelle mindestens für 20 Minuten. Das müssen Sie oft wiederholen, denn Pigmentflecken sind beharrlich. Legen Sie frisch geriebenen Meerrettich auf ein Tuch und binden Sie es auf die betroffenen Hautstellen. Mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen, dann gut abwaschen. Reiben Sie die betroffenen Stellen mit dem Fruchtfleisch einer reifen Papaya ein. Das Enzym Papain wirkt bei Altersflecken aufhellend und hautregenerierend.

Weitere altbewährte Hausmittel, mit denen Sie Pigmentflecken entfernen können:

  • Betupfen Sie die Flecken dreimal täglich mit der Schnittfläche einer frisch aufgeschnittenen Zitrone.
  • Versorgen Sie sich ausreichend mit Vitamin C (Obst, Zitronen, Paprika).
  • Um Pigmentflecken los zu werden, müssen Sie die Zufuhr von Zink und Selen über die Nahrung verstärken.
  • Reiben Sie den Pickmentfleck abends mit der Schnittfläche einer frischen Knoblauchzehe ein.
  • Zerdrücken Sie Petersilie bis Saft austritt. Den tragen Sie auf den Altersfleck auf.
  • Nehmen Sie morgens und mittags jeweils 1 Kapsel Terra Syn Med Anti Aging mit Vitamin C, E, mit dem B-Vitaminen B1, B 2, B 6, B12, Folsäure,mit Biotin, Niacin, Pantothensäure und Phispholiden (Apotheke).

Dieses spezielle Anti-Aging-Programm zum entfernen von Pigmentflecken wurde von deutschen und österreichischen Wissenschaftlern entwickelt.

Kategorien
Haut & Nägel

Fußpilz Hausmittel

Überall dort, wo Menschen barfuß laufen, besteht die Gefahr, dass man sich mit dem hochinfektösen Fußpilz ansteckt. Diese Gefahr besteht generell überall da, wo die Füße in feucht warmem Klima ohne den Schutz von Schuhen mit dem Boden in Berührung kommen. Die moderne Medizinforschung hat sehr gute chemische Mittel gegen dieses Übel entwickelt, aber die Naturmedizin kennt auch eine Menge gesunde Hausmittel. Mit denen Sie Ihren Arzt bei der Behandlung unterstützen können.

Fußpilz: Vorbeugen und behandeln

Fußpilz ist sehr ansteckend. Deshalb sollten Sie Hausmittel anwenden, um eine Infektion zu verhindern. Steigen Sie niemals, auch nicht bei Bekannten und schon gar nicht bei Betroffenen, in geliehene Schuhe. Benutzen Sie nie einen Waschlappen oder ein Handtuch, das vor Ihnen jemand anderer benutzt hat.Tragen Sie im Schwimmbad, in der Sauna in den Umkleideräumen Ihres Fitness-Studios Ihre persönlichen Schlappen oder Sportschuhe. Sie müssen Ihre Füße immer gut abtrocknen. Das gilt auch für Haarbürsten oder Nagelscheren: Niemals fremde benutzen. Und vergessen Sie nie: Fußpilz ist keine harmlose Krankheit.

Hausmittel Nr. 1: Teebaumöl

Bei so vielen vom Fußpilz Betroffenen ist es wichtig, wenn Sie eine Therapie vom Arzt mit Hausmitteln unterstützen. Ein ganz wichtiger Helfer ist das Teebaumöl: Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und baden Sie täglich die befallenen Füße eine Viertelstunde darin. Sie können Teebaumöl aber auch direkt verwenden und die befallenen Stellen dreimal täglich damit einreiben. Tragen Sie keine Strümpfe oder Socken aus synthetischem Material (Nylon etc.). Wenn sich die ersten Symptome zeigen, machen Sie jeden Morgen eine Anwendung mit Apfelessig. Bestreuen Sie betroffenen Stellen täglich mit Heilerde.

Auch Backpulver kann helfen

Reiben Sie die Zwischenräume der befallenen Zehen mit aufgeschnittenem Knoblauch ein. Ein altes Hausmittel aus der Küche: Streuen Sie Speisenatron oder Backpulver in Ihre Strümpfe oder Socken. Geben Sie Curcuma in Wasser und streichen Sie die Mischung auf die betroffenen Stellen. Fußpilze entwickeln sich sehr schnell in einem feuchtwarmen Hautklima. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer trockene Füße haben. Pflegen Sie den Säureschutzmantel Ihrer Haut an den Füßen mit ph-neutralen und rückfettenden Waschmitteln.

Einfache aber gute Hausmittel gegen den Fußpilz

  • Waschen Sie täglich Ihre Füße morgens und abends. Die Zwischenräume der Zehen besonders sorgfältig abtrocknen.
  • Vermeiden Sie die Desinfektionsspender in Saunen und Schwimmbädern. Dort ist der Boden besonders stark mit Fußpilz infiziert. Nehmen Sie Ihr eigenes Desinfektions-Spray mit.
  • Sorgen Sie für eine gute Durchblutung der Füße (Wandern, Gymnastik).
  • Schneiden Sie Ihre Fußnägel sehr kurz.
  • Verwenden Sie für Ihre Fußbäder einen Gerbstoffzusatz.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit frischer Molke und legen Sie ihn über Nacht auf die vom Pilz befallenen Stellen.
  • Reiben Sie die befallene Haut mit Johanniskrautöl ein.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel bei Verbrennungen

Eiweiss wirkt wie ein natürliches Pflaster

Früher galt es als schnelles Hausmittel bei kleineren Verbrennungen: Die verbrannte Hauptstelle mit Butter, Öl oder Fett bestreichen und dann darüber Mehl streuen. Lassen Sie die Finger davon, denn das ist grober Unsinn und kann obendrein auch noch Entzündungen hervorrufen. Was Ihnen hilft ist folgendes bewährtes Hausmittel: Schlagen Sie schnell ein frisches Ei auf, nehmen Sie das Eiweiss und bestreichen Sie damit die verbrannte Stelle. Das wirkt wie ein natürliches Pflaster, Infektionen werden verhindert, es kann sich neue Haut bilden. Noch eine schnelle Hilfe bei Verbrennungen: Halten Sie die verbrannte Stelle sofort unter kaltes, fliessenden Wasser. Auf keinen Fall aber dürfen Sie Eiswasser verwenden.

Aloe vera-Saft verhindert Entzündungen

Die Inhaltsstoffe der Aloe vera-Pflanze werden in der Schönheits- und Hautpflege in vielfältiger Weise angewendet. Sie liefert aber auch eine gute Hilfe bei Verbrennungen: Nehmen Sie ein sauberes Leintuch, tränken Sie dieses mit 100%igem Aloe vera-Saft (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) und bedecken Sie damit vorsichtig die verbrannte Hautstelle. Im Aloe vera-Saft ist der Wirkstoff Acemannan enthalten. Der verhindert eine hässliche Narbenbildung und fördert die Heilung. Acemannan hat eine starke antibakterielle und antivirale Wirkung und verhindert deshalb Infektionen der Brandwunde.

Noch mehr Hausmittel gegen Verbrennungen

  • Bestreichen Sie die Brandblase mit Quark oder Joghurt (nicht, wenn die Stelle schon offen ist).
  • Lassen Sie kleine Verbrennungen (keine Blasenbildung) an der Luft heilen. Stechen Sie Brandblasen nicht auf.
  • Bei einer Verbrühung die Kleidung sofort entfernen.
  • Bei einer Verbrennung die Kleider nur dann entfernen, wenn Sie nicht an der Haut oder der Wunde kleben. Da muss der Arzt ran.
  • Decken Sie die Verbrennung sofort mit einem sterilen Tuch ab.
  • Sehr oft finden sich im Verbandskasten eine sterile Alufolie: Damit die Verbrennung abdecken.
  • Legen Sie eine Scheibe frisch geschnittener Zwiebel auf die verletzte Stelle.
  • Wenn Sie sich die Zunge verbrannt haben, nehmen Sie einen kleinen Schluck Sahne zur Kühlung.
  • Tränken Sie ein sauberes, nicht fusselndes Tuch mit Sauerkrautsaft und legen Sie es auf die Wunde.
  • Halten Sie für alle Fälle im Gefrierfach eine biegsame Eiskompresse bereit.
  • Bedecken Sie die Brandstelle mit Scheiben von roher Kartoffel.
  • Berühren Sie eine Brandwunde niemals mit den Fingern.
  • Verwenden Sie keine Salben mit Fettanteil – dien halten die Hitze in der Verbrennung.

 

Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Warzen

Da spielt natürlich eine Behandlung von außen eine große Rolle. Bepinseln Sie Ihre Warze regelmäßig mit Ameisensäure. Allerdings sollten Sie das nicht selbst tun, sondern sollten einen erfahrenen Mediziner diese Behandlung an sich durchführen lassen. Er weiß genau, wie er mit der Ameisensäure umgehen muss. oder Sie mischen Essig oder Zitronensaft mit Salz und schmieren sich diesen Brei morgens auf die Warze. Lassen Sie Ringelblumenblätter zehn Tage in Essig ziehen und bestreichen Sie dann mit der Tinktur Ihre Warzen.

Sehr erfolgreich als Hausmittel gegen Warzen ist auch dieses Naturrezept: Nehmen Sie ein Stück Bananenschale, legen Sie es mit der Innenseite auf die Warze und befestigen Sie es für einen tag mit einem Pflaster. Danach kleben Sie ein neues Bananenpflaster auf. Das sich bei dieser Behandlung von selbst lösende Warzengewebe immer wieder entfernen. So kann man eine Warze in knapp zwei Wochen los werden. Es gibt aber auch medizinische Kombinationen von Salicyl- und Milchsäure, die Sie gegen Warzen einsetzen können (Apotheke).

Weitere Hausmittel gegen Warzen

  • Mischen Sie 50 ml Thujen -Tinktur mit 10 Tropfen Teebaumöl und 5 Tropfen Organo-Öl. Pinseln Sie die Warzen damit regelmäßig ein.
  • Legen Sie eine Scheibe frischen Knoblauch auf die Warze und befestigen Sie sie mit einem Heftpflaster. Vier Tage bis eine Woche drauf lassen.
  • Verrühren Sie Apfelessig und Bittersalz im Verhältnis 4 : 1 und tupfen Sie die Warze mit einem sauberen Wattebausch täglich mehrmals ab.
  • Tragen Sie den Saft des gelb blühenden Schöllkrauts mehrmals am Tag auf.
  • Machen Sie Auflagen mit Holundersaft.
  • Auch eine Behandlung mit regelmäßigen Einreibungen mit Leinöl soll helfen.
  • Betupfen Sie die Warze drei Wochen lang täglich zwei- bis dreimal mit Rhizinusöl.
  • Sie können die Warze mit einem Höllensteinstift (Apotheke) verätzen.
  • Bestreichen Sie Ihre Warzen mit dem weißen Saft des Löwenzahns.
  • Ecklig, aber es solle helfen: Reiben Sie die Warze mit dem Schleim einer Nassschnecke ein.
  • Tragen Sie regelmäßig eine Tinktur der Thuja (Lebensbaum) auf die Warzen auf.

Es gibt auch Heilungen durch “Besprechungen” der Warzen. Wenn diese spirituelle Methode hilft – warum nicht?

Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Ödeme

Aber zum Glück gibt es dagegen sehr viele Hausmittel – die alle nebenwirkungsfrei sind. Was Sie alles tun können, wenn Sie nach dem Drücken der Haut über den Fersen feststellen: “Ich kann tief eindrücken, danach bleibt eine Delle zurück.”

Wie sie Ödeme behandeln können

  1. Machen Sie eine 3-Wochen-Kur mit Birkenblätter-Tee: 2 Teelöffel getrocknete, zerkleinerte Birkenblätter ( Apotheke ) werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durchseihen. Trinken Sie jeden Tag 3 Tassen , am besten zwischen den Mahlzeiten. Und kauen Sie vorher langsam 1 Wacholderbeere. Außerdem: Ihr Arzt muß in nächster Zeit Ihr Herz untersuchen.
  2. Zerstoßen Sie in einem Mörser 2 Teelöffel getrocknete Wacholderbeeren ( Apotheke ). Übergießen Sie diese mit 1/2 Liter kaltem Trinkwasser und lassen Sie das Ganze über Nacht in einem warmen Raum stehen. Dann Abseihen und in den Kühlschrank stellen. Davon trinken Sie 3 Wochen lange vor jeder Mahlzeit ein Schnapsgläschen voll in kleinen Schlucken.
  3. Pürieren Sie 10 Zwiebeln, durchsieben, 80 g Honig und 1/2 L Weißwein dazugeben, einen tag ziehen lassen und täglich ca. 150 g davon einnehmen.
  4. Wenn Sie nach Hause kommen, nehmen Sie ein Fußbad in lauwarmem Wasser mit 1 Handvoll Salz aus dem Toten Meer ( Apotheke ). Danach die Füße gut abtrocknen und mit Rosmarin-Tinktur oder Rosmarin-Öl ( Apotheke, Reformhaus ) intensiv einmassieren.
  5. Gewöhnen Sie es sich an, jeden Abend im Wechsel die Füße warm und kalt zu baden. Am Morgen sollten Sie Ihren Füßen ein kaltes Bad mit Wassertreten gönnen.
  6. Trinken Sie täglich drei Tassen Johannisbeerentee. Dazu nehmen Sie pro Tasse zwei Esslöffel getrocknete Beeren, die Sie mit 150 ml Liter Wasser aufkochen, 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und dann trinken.
  7. Tragen Sie Stütztrümpfe. Die machen den Venen-Durchmesser enger. Dadurch kann das Blut schneller fließen und versackt nicht im Bindegewebe. Sie sollten jedoch Strützstrümpfe tragen,die aus sogenanntem Varilind-Gewebe hergestellt sind,weil dieses für einen funktionsgerechten Druckverlauf garantiert.
  8. Erlernen Sie die Techniken einer einfachen Form der Lymphdrainage. Damit können Sie sich teilweise selbst helfen.
  9. Machen Sie eine Kur mit einer entwässernden Diät. Drei Tage nur Reis pur oder gekochte Kartoffeln essen. Auf keinen Fall salzen. Dazu pro tag eine halbe rohe Gurke oder drei mittelgroße Tomaten.
  10. Kauen Sie vor jeder Mahlzeit getrocknete Wacholderbeeren.
  11. Wo immer es geht, würzen Sie mit Wacholderbeeren (Sauerkraut, Wildgerichte). Wacholderbeeren enthalten Inhaltsstoffe die entwässernd wirken.
  12. Lassen Sie zwei Esslöffel Wacholderbeeren ca. 10 Minuten in Wasser köcheln. Dann in ein Fußbad geben und darin die Füße eine Viertelstunde lang baden.
  13. Obwohl sich in Ihrem Körper Wasser ansammelt, viel trinken. Das bringt die Nieren wieder in Schwung, die Wasserausscheidung wird angeregt.
  14. Stärken Sie die Pumpfunktion der Waden- und Fumuskeln durch gymnastische Übungen (auf den Zehen gehen, Zeihen einrollen und strecken, die Beine hochlagern und auf dem Rücken “radfahren” usw.)
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Pickel

Deshalb ist es unerlässlich, dass sich bei ausgeprägter Akne ein Arzt um das Übel kümmert. Aber den können wir unterstützen: Oft hilft eine Akne Behandlung mit guten alten Hausmitteln, mit denen schon unsere Großmütter für eine reine Haut sorgten.

Sauerampfer gegen Pickel

Auf unseren Wiesen wächst ein Kraut, das sehr gut gegen Hautprobleme hilft: Der Sauerampfer. Wenn Sie Sauerampfer als Tee zubereiten, eignet er sich hervorragend für den Einsatz gegen Hautunreinheiten wie Akne. Den Tee können Sie selbst zubereiten: Vier Esslöffel frische, kleingehackte Sauerampferblätter mit einem Liter Wasser einmal aufkochen und fünf Minuten ziehen lassen. Durchseihen, die Flüssigkeit abkühlen lassen. Einen Wattebausch oder -stäbchen eintauchen und die Haut im Gesicht damit reinigen. Die betroffenen Stellen besonders gut abtupfen. Übrigens: Das Bestreichen der Pickel mit Zahnpasta ist nicht unbedingt gut, denn die Zahnpasta trocknet die Haut aus.

Mit Heilkräuter gegen Pickel

Hier noch ein gutes Hausmittel, das sich schon seit langem bewährt hat. Lassen Sie sich gegen Pickel und fettige Haut in der Apotheke zu gleichen Teilen Salbeiblätter, Thymian und Ringelblumenblüten mischen. 1 Esslöffel von dieser Heilkräuter-Mischung wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durchseihen. In den warmen Tee ein Leinentuch eintauchen, etwas auswringen und auf die betroffenen Hautstellen mehrere Minuten auflegen. Der Vorgang muss einige Zeit täglich wiederholt werden. Danach die Pickel mit einem Wattebausch reinigen, auf den Sie zuvor australisches Teebaumöl geträufelt haben. Generell ist sehr wichtig, dass Sie der Hut von innen her viel Flüssigkeit zuführen: Also sollten Sie reichlich trinken, am besten Wasser. Auch sollte Sie regelmäßig Ihre Poren von Mitessern säubern. Und bei der Ernährung darauf achten, dass Sie ausreichend mit Zink versorgt sind (Weizenkleie, Edamer, Kalbsleber, Haferflocken).

Teebaumöl gegen Pickel

Auch australisches Teebaumöl hilft gegen Akne. Sie sollten aber vorher prüfen, ob Ihre Haut dieses Öl verträgt. Wenn ja, dann sollten Sie es mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen. Für die Haut ist es ein wahres Wundermittel: Teebaumöl hat eine antiseptische, bakterizide und pilztötende Wirkung. Es hemmt Entzündungen und Wunden der Haut. Deshalb ist es ein bewährtes Hausmittel bei Akne und bei Pickeln. Wenn Sie generell Hautprobleme haben, dann sollten Sie in Ihr Bad jedesmal etwa 20 Tropfen Teebaumöl einträufeln. Für die Gesichtsreinigung und bei unreiner Haut: Zweimal die Woche Wattestäbchen in Teebaumöl eintauchen und damit die Akne-Stellen betupfen. Die Augen dabei geschlossen halten.

Honig gegen Pickel

Nehmen Sie 3 Esslöffel Sahne und 1 Esslöffel Honig und 10 Tropfen frisch gepressten Zitronensaft. Gut mischen. Tragen Sie das Ganze aufs Gesicht auf und lassen Sie es 20 Minuten einwirken. Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das Vitamin E der Sahne, das Vitamin C der Zitrone und die pflanzlichen Hormonstoffe im Honig beleben die Haut und geben ihr ein junges Aussehen.

Mischen Sie einen Esslöffel Honig und Weizenkeimöl und tragen Sie die Mischung auf die Haut auf. Einwirken lassen und nach zehn Minuten mit warmem Wasser und einem weichen Tuch abwischen.

Was Sie noch gegen Pickel tun können:

  • Mischen Sie 15 Tropfen Bergamotte-Öl, 10 Tropfen Wacholder-Öl und 6 Tropfen Zypressen-Öl mit 50 Milliliter Jojoba-Öl. Dieser Öl-Cocktail wird mit einem Wattebausch 3 mal am Tag auf die Haut aufgetragen.
  • Zwei Esslöffel Hafermehl mit einem Esslöffel Apfelessig zu einem Brei verrühren und über das Gesicht (nicht die Augen) verteilen. Nach zehn Minuten Einwirkzeit gründlich mit warmem Wasser abwaschen.
  • Heilerde aus der Apotheke mit Kamillentee zu einem Brei anrühren, auflegen und 15 Minuten auf die Haut einwirken lassen. Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.
  • Reinigen Sie das Gesicht gründlich und tragen Sie anschließend drei Esslöffel Vollmilchjoghurt auf. Wenn der Joghurt eingetrocknet ist, diesen erst mit Vollmilch, dann mit kaltem Wasser abwaschen. Gründlich abwaschen, damit aus etwaigen Milchresten kein Kasein gebildet werden kann.
  • Die Pickel zweimal in der Woche mit Rotlicht behandeln (über die Dauer mit dem Arzt reden).
  • Besorgen Sie sich Kieselsäure-Gel (Apotheke, Reformhaus), tragen Sie dieses mehrmals täglich und lassen Sie es ca. eine Viertelstunde einwirken. Danach die Stellen mit Ringelblumentinktur (Apotheke) betupfen.
  • Gut hilft auch eine Kur mit Stutenmilch-Kapseln ( Apotheke ). Die über 40 Wirkstoffe der Stutenmilch entgiften und entschlacken den ganzen Körper, und somit auch das Blut und die Haut. Der Stutenmilch-Facharzt Dr. Gustav Skreiner empfiehlt zur inneren Hautreinigung einige Wochen 5 mal täglich 1 Stutenmilch-Kapsel.
  • Aloe Vera pürieren, mit Olivenöl mischen und auftragen. 20 Minuten einwirken lassen, dann gründlich abwaschen.
  • 5 g Kakaobutter in einem Wasserbad schmelzen, 10 g Ringelblumenöl, 10 g Spitzwegerichöl unterrühren, abkühlen lassen, 3 Tropfen Immortelleöl untermischen und abfüllen. Mit einem Wattestäbchen auf die Haut auftragen.
  • Je 20 g Leinsamen und Kamille und 70 g Hefe mischen. Einen Teelöffel in einem Glas Milch auflösen und täglich ein Glas trinken.
  • Schälen Sie eine Knoblauchzehe, dann halbieren, ca. fünf Minuten warten, dann mit der Schnittfläche die betroffene Hautstelle abreiben. Geht auch mit Zwiebel. Nach dem Einwirken gut abwaschen.
  • Pressen Sie Spitzwegerich aus (Entsafter) und tragen Sie den Saft auf die betroffenen Stellen auf.
  • Nehmen Sie 50 g Hirtentäschelkraut, 40 g Waldmeister, 30 g Johanniskraut und 20 g Himbeerblätter (Apotheke) und mischen Sie die Kräuter gut durch. Dreimal täglich zwei Teelöffel mit heißem Wasser übergießen, abseihen und trinken.
  • Verwenden Sie keine fetthaltige Kosmetika.
  • Vermeiden Sie sehr fettes, sehr süßes und sehr scharfes Essen.
  • Machen Sie vor dem Schlafengehen ein Gesichtsdampfbad. Besonders gut eignet sich ein Dampfbad mit Apfelessig. Der Essigdampf ist antibakteriell, öffnet die Poren und fördert die Durchblutung. Gut eignet sich auch ein Dampfbad mit Kamille (frische Pflanzen oder Teebeutel).
  • Mischen Sie aus Heilerde (Apotheke, Reformhaus) und warmem Wasser oder Kamillentee eine Paste, die Sie auf die betroffenen Pickel auftragen und bis zu einer Stunde einwirken lassen. Danach sehr gut abspülen.
  • Machen Sie einige Zeit jeden Abend vor dem Zubettgehen eine Lavendel-Kompresse. Gießen Sie in eine Schüssel 1/2 Liter heißes Wasser und geben Sie 20 Tropfen Lavendelöl dazu. Tauchen Sie ein flauschiges Leinentuch ein, wringen Sie es aus und legen Sie es 10 Minuten lang auf Ihr Gesicht.
  • Ringelblumentinktur (Apotheke) im Verhältnis 1:3 mit Wasser mischen und die Hautstellen damit dreimal täglich betupfen.
Kategorien
Hausmittel Haut & Nägel

Hausmittel gegen Sonnenbrand

Sonnenbrand – der kann uns das ganze Jahr über erwischen, nicht nur im Sommer. Wenn Sie beim Wintersport in Höhen über 1 000 Meter die Sonne ungeschützt auf Ihre Haut nieder prasseln lassen, dann holen Sie sich auch im Januar/Februar 100%ig einen Sonnenbrand. Der ist medizinisch gesehen eine entzündliche Rötung der Haut (UV-Erythem, Dermatitis solaris oder Erythema solare im medizinischen Sprachgebrauch) und durch die kurzwellige UV-Strahlung hervorgerufen.

Aloe-Vera entspannt bei Sonnenbrand

Bei einem Sonnenbrand wird die Haut sehr angespannt. Also brauchen wir etwas, um die Haut zu entspannen. Bestreichen Sie die betroffenen Stellen mit Joghurt. Das entspannt die Haut und mildert die Schmerzen. Oder legen Sie frische Gurken-, Tomaten oder Kartoffelscheiben auf die brennenden und geröteten Hautstellen. Auch Kühlung tut der Haut bei Sonnenbrand gut. Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit sauberen Leintüchern, die Sie vorher mit einer isotonischen Kochsalzlösung getränkt haben. Genau so gut: Bestreichen Sie die betroffenen Stellen mit After-Sun-Lotionen. Wenn Sie das alles nicht haben, dann mischen Sie kaltes Wasser und Essig im Verhältnis 2 : 1, tränken Sie ein sauberes Tuch mit dieser Lösung und legen Sie dieses auf die verbrannte Haut.

Aloe-vera ist sehr hilfreich. Bestreichen Sie Ihre Haut mit Aloe-vera-Saft, der keine Duftstoffe enthalten sollte. Den gibt es auch als Gel. Schneiden Sie von einer Aloe vera-Pflanze ein Stück ab, halbieren Sie es und reiben Sie mit dem austretenden dickflüssigen Saft Ihre Brandstellen ein. Die Gerbstoffe der Eichenrinde können Ihrer Haut auch gut helfen – tragen Sie einen Sud oder eine Tinktur von Eichenrinde auf.

Kühlender Quarkwickel gegen Sonnenbrand

Ganz einfache Hausmittel gegen Sonnenbrand sind Zitronen- oder Limettensaft: Die Früchte auspressen und den Saft auf der verbrannten Haut verteilen. Dieses entspannende und schmerzlindernde Ergebnis können Sie auch mit Joghurt erzielen, mit dem Sie beschädigte Hautstellen bestreichen. Auch Quark ist hilfreich: Bedecken Sie die verbrannten Hautstellen mit ganz normalem Speisequark und lassen Sie diesen ca. 30 bis 45 Minuten einwirken, danach sehr gründlich mit lauwarmem Wasser abwaschen. Wichtig wegen der Infektionsgefahr.

Wenn Sie für Ihren Sonnenbrand kühlende Gels verwenden, dann dürfen das keine Fettcremes sein. Bestreichen Sie zum Beispiel Ihre betroffenen Hautstellen sanft mit Ringelblumensalbe und lassen Sie diese einwirken. Dieses Bad wird Ihrer Haut auch gut tun: Geben Sie acht Esslöffel Molkepulver in Ihr handwarmes Badewasser, gut verrühren und darin etwa 20 Minuten liegen bleiben. Danach nicht abtrocknen, sondern die Lösung auf der Haut trocknen lassen. Ganz wichtig ist es, das Sie viel trinken: Am Besten ein Gemisch aus Apfelsaft und Mineralwasser.

Noch drei einfache Hausmittel gegen Sonnenbrand:

  • Sie können den Schmerz auch mit Zinköl oder Beinwell- Salben lindern.
  • Nehmen Sie Petersilie, waschen Sie diese gründlich ab, zerschneiden Sie die Pflanzen in größere Stücke, so dass Saft austreten kann und belegen Sie damit Ihre Haut.
  • Nehmen Sie Sanddornöl (Apotheke). tränken Sie damit ein Tuch und legen Sie dieses auf die geröteten Hautstellen.
Kategorien
Hausmittel Haut & Nägel

Hausmittel gegen Bindegewebsschwäche

Die Gründe sind sehr oft genetisch bedingt. Bindegewebsschwäche  kommt aber auch von falscher Ernährung und von zu wenig Bewegung. Sie ist für Frauen sehr belastend und kann zu Depressionen führen. Deshalb ist es wichtig, die Hausmittel bei Bindegewebsschwäche  zu kennen und sie anzuwenden.

Mit Ausdauersport eine Bindegewebsschwäche bekämpfen

Die Bindegewebsschwäche können Sie auch von außen bekämpfen. Mit täglichen Wechselduschen und Bürstenmassagen können Sie die Blut- und Lymphzirkulation ankurbeln und so eventuell die Wasseransammlung in der Haut verhindern oder reduzieren. Ein sehr gutes Mittel ist Ausdauersport, der die Muskeln der betroffenen Körperpartien stärkt: Schwimmen, laufen, radfahren. Einreibungen mit Meersalz zeigen ebenfalls Erfolge. Mischen Sie das Salz am besten mit Ihrer Bodylotion, einreiben und normal einziehen lassen. Auch Einreibungen mit Algenextrakten sind ebenfalls hilfreich um das Bindegewebe zu stärken.

Bei Bindegewebsschwäche gehören Kräuteranwendungen ebenfalls zu den bewährten Hausmitteln. Hacken Sie Petersilie klein, übergießen Sie einen Esslöffel mit einer Tasse kochendem Wasser, 5 Minuten lang ziehen lassen. Vom Sud höchstens 2 Wochen lang je eine Tasse täglich trinken. Nicht geeignet für Nierenkranke und Schwangere. So straffen Sie das Zellgewebe der Unterhaut: Drei Esslöffel Efeublätter (Apotheke) in zwei Liter Wasser geben, zwei Minuten kochen lassen, dann abseihen. Feuchten Sie Kompressen mit dem Sud an und legen Sie die ca. 20 Minuten auf die betroffenen Stellen (täglich wiederholen).

Mit diesem Hautwickel können Sie Ihr Bindegewebe stärken und Cellulite bekämpfen:  Eine Handvoll getrockneter Schachtelhalme mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Dann ein halbes Päckchen Agar-Agar einrühren, noch einmal aufkochen. Die Masse an den Cellulite-Stellen auftragen, mit einer Plastikfolie abdecken. Zehn Minuten wirken lassen, dann abduschen.

Weitere Hausmittel um Bindegewebe zu stärken

  • Einreibungen mit Algenextrakten sind ebenfalls hilfreich.
  • Heben Sie kleine Hautpartien an den befallenen Stellen mit zwei Fingern leicht an und lassen Sie die dann wieder fallen. Das regt den Stoffwechsel an, Schadstoffe werden abtransportiert.
  • Schneiden Sie – je nach Bedarf – eine oder zwei rohe Kartoffeln in dünne Scheiben. Die verteilen Sie auf den betroffenen Körperstellen. Halten Sie die Scheiben mit einem Baumwolltuch fest und lassen Sie sie etwa eine Viertelstunde einwirken. Danach die Scheiben abnehmen und kalt duschen. Das regt zusätzlich den Stoffwechsel an.
  • Regelmäßige Massagen mit einer festen Hautbürste regen die Durchblutung an.
  • Einreibungen mit Meersalz zeigen ebenfalls Erfolge. Mischen Sie das Salz am besten mit Ihrer Bodylotion, einreiben und normal einziehen lassen.
  • Einreibungen mit Algenextrakten sind ebenfalls hilfreich.
  • Machen Sie eine vierwöchige Kur, in deren Verlauf Sie Ihren Verbrauch an tierischen Fetten um ca. 40% verringern.
Kategorien
Haut & Nägel

Hausmittel gegen Herpes

Die Folgen dieser Belastung: Die Lippen werden spröde, sie trocknen aus – und dann bilden sich Risse, die Herpesviren können eindringen. Die sich entzünden können. Hier nun gute Hausmittel gegen Herpes an den Lippen.

Genug Feuchtigkeit ist wichtig bei Herpes

Feuchtigkeit ist wichtig, wenn Sie die Lippen vor Herpes schützen wollen. Befeuchten Sie deshalb – vor allem in klimatisierten Arbeitsräumen oder bei langen Autofahrten – Ihre Lippen immer wieder mit der Zunge. Nachhaltiger ist es, Sie verwenden eine für die Lippen geeignete Feuchtigkeitscreme.
Trinken Sie bei Hitze, Sonneneinstrahlung und warmen, austrocknenden Winden – vor allem Ostwind – mehr Wasser als sonst. Das hält dune Haut der Lippen von innen feucht.

Wenn Sie jedoch bereits an Herpesbläschen leiden, dann ist es sinnvoll, einen Wattebausch mit Melissenöl zu tränken und die Bläschen in regelmäßigen Abständen damit zu betupfen. Das hilft vor allem, wenn die Bläschen zu jucken beginnen. Ein gutes Hausmittel gegen Herpes an den Lippen geht so: Lösen Sie Melissenblätter in Alkohol, der mindestens 70% hat. Auf zehn Gramm Melissenblätter müssen 100 ml Alkohol kommen. Mit dieser Tinktur die Lippen regelmäßig einreiben.

Einreibungen mit Teebaumöl helfen

Ein bewährtes Hausmittel gegen Herpes an den Lippen sind auch regelmäßige Einreibungen mit Teebaumöl. Wenn Ihre Lippen besonders spröde sind, dann bestreichen Sie diese jeden Abend mit einer Mischung aus Eiweiß und Honig. Auch frischer Karottensaft hat sich als Hausmittel gegen Herpes an den Lippen bewährt: Die Lippen damit einstreichen und den Saft trinken. Auf langen Flugreisen die Lippen immer wieder mit einer Flüssigkeitsmischung (es genügt auch reines Wasser) besprühen. Haut-Spannungen auf den Lippen durch zu starke Sonneneinstrahlung können Sie mit Beträufeln der Lippen mit Zitronen- oder Limettensaft lindern.

Und dann gibt es noch diese zwei altbewährten Hausmitte, das Sie selbst herstellen können: Thymian, Weidenrinde und Kamille mit kochendem Wasser übergießen. Im Sud ein steriles Tuch einweichen und auf die betroffenen Stellen legen. Mischen Sie Quark und Honig und tragen Sie die Masse auf die Lippen auf. 15 Minuten einwirken lasen, dann sorgfältig entfernen.

Karottensaft bei spröden Lippen

Bei rissigen Lippen durch äußere Einflüsse zählt eine gute Pflege zu den besten Hausmitteln. Eine nachhaltige Hilfe ist es, wenn Sie die Lippen regelmäßig mit einer Flüssigkeitscreme bestreichen. Am Abend sollten Sie die Lippen mit einer Mischung aus Eiweiß und Honig bestreichen. Das verhindert, das sie austrocknen. Noch ein bewährtes Hausmittel: Frischer Karottensaft hilft gegen trockene und spröde Lippen: Trinken und einreiben. Wenn Sie eine lange Flugreise machen, dann sollten Sie wegen der extrem trockenen Luft die Lippen immer mit einer Flüssigkeitslösung besprühen. Da ist schon reines Wasser sehr hilfreich.

Weitere bewährte Hausmittel gegen Lippenherpes:

  • Befeuchten Sie – vor allem in klimatisierten Arbeitsräumen oder bei langen Autofahrten – Ihre Lippen immer wieder mit der Zunge.
  • Trinken Sie bei Hitze, Sonneneinstrahlung und warmen, austrocknenden Winden – vor allem Ostwind – mehr Wasser als sonst.
  • Ein altbewährtes Hausmittel, das Sie selbst herstellen können: Thymian, Weidenrinde und Kamille mit kochendem Wasser übergießen. Im Sud ein steriles Tuch einweichen und auf die betroffenen Stellen legen.
  • Mischen Sie Quark und Honig und tragen Sie die Masse auf die Lippen auf. 15 Minuten einwirken lasen, dann sorgfältig entfernen.
  • Haut-Spannungen durch zu starke Sonneneinstrahlung können Sie durch Beträufeln der Lippen mit Zitronen- oder Limettensaft lindern.
Kategorien
Haut & Nägel

Blaue Flecken Hausmittel

Das hilft bei blauen Flecken

  1. Wickeln Sie Eiswürfel aus dem Kühlschrank in ein Handtuch und legen Sie dieses provisorischen Eisbeutel auf die betroffene Stelle, Auf Knochen und Gelenke etwa 30 Minuten, auf Muskeln eine Viertelstunde länger.
  2. Beulen am Kopf vermeiden Sie, wenn Sie die kalte Klinge eines großen Messers mit der Breitseite gegen die angeschlagene Stelle drücken.
  3. Halbieren Sie eine Zwiebel, legen Sie diese mit der flachen Seite auf die Schwellung (nicht bei einer offenen Wunde).
  4. Machen Sie einen kalten Essigumschlag: Zwei Esslöffel Essig in ein Glas Wasser gegen, ein Tuch damit tränken, auf die geschädigte Stelle legen und dort das Essigwasser langsam verdunsten lassen.
  5. Kochen Sie Beinwurz, Arnika, Johanniskraut, Königskerze und Ringelblumen (jeweils 10 g aus der Apotheke) in einem halben Liter Wasser auf, lassen Sie die Mischung zehn Minuten köcheln, abkühlen, ein Tuch im Sud einweichen und als Kompresse auf die verletzte Stelle legen (keine offene Wunde).
  6. Nehmen Sie einen hochprozentigen Schnaps, mischen Sie ihn 50 : 50 mit kaltem Wasser, tränken Sie Wattebäusche damit und befestigen Sie diese mit einem Tuch fest auf der verletzten Stelle.
  7. Einen Viertelliter Wasser mit zwei Teelöffel Arnika mischen, ein Tuch damit befeuchten und auf die betroffene Stelle legen.