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Hausmittel gegen Reizhusten

Wenn Sie vom Reizhusten geplagt werden, dann müssen Sie zusehen, das sie ihn schnell wieder loswerden, bevor er chronisch wird. Deshalb: Die besten Tipps und Hausmittel gegen den andauernden Reizhusten, der besonders schlimm ist, wenn es sich um einen trockenen Husten handelt.

Inhalieren hilft den Bronchien

Eines der besten und bewährtesten Hausmittel gegen den Reizhusten ist das Inhalieren. Die wohltuenden Dämpfe der verwendeten Kräuter und ätherischen Öle befeuchten Ihre Atemwege, die Inhaltsstoffe können direkt vor Ort wirken, bis hinein in die Bronchien. Außerdem werden bei trockenem Husten auch die Atemwege und Schleimhäute befeuchtet, das steigert deren Abwehrkraft. Besonders wirksam sind Kamille, Thymian, Salbei, Eukalyptus und Melisse. Es gibt fertige Inhalationslösungen aus der Drogerie oder Apotheke, die Sie ganz einfach anwenden können. So inhalieren Sie: Einen Topf Wasser zum Sieden bringen, so dass Dampf aufsteigt, jetzt die Kräuter oder ätherischen Öle hineingeben, den Kopf über den dampfenden Topf halten und mit einem Handtuch abdecken. Tief durch Nasen und Mund einatmen.

Ingwertee ist ein guter Helfer gegen Reizhusten

Bei einem durch eine Erkältung verursachten trockenen Reizhusten ist der Genuss von Kräutertees ein altbewährtes Hausmittel. Trinken Sie täglich drei Tassen (eine unbedingt vor dem Schlafengehen), dann haben Sie den Husten und die Erkältung bald im Griff. Als Hausmittel sind diese Tees geeignet: Spitzwegerich-Tee, Tee von Anis oder Thymian und der Melissentee. Seit einiger Zeit ist zu diesen uralten Hausmitteln auch der südostasiatische Ingwertee hinzugekommen. Alle Tees können Sie mit Honig süßen, am besten ist Fenchelhonig. Warme Milch mit Honig ist weniger zu empfehlen, weil die Milch die Atemwege verschleimt.

Hausmittel Knoblauch und Zwiebel gegen trockenen Husten

Was wären Hausmittel ohne das Wundergemüse Zwiebel und Knoblauch? Auch bei Reizhusten und trockenem Husten haben sie sich sehr bewährt. Auch wenn man nach ihrem Einsatz unangenehm riecht – sie helfen seht gut gegen den Reizhusten. Zum Beispiel der Zwiebelsirup: Schneiden Sie Zwiebeln in dicke Scheiben und bestreuen sie mit viel Zucker. Dann stehen und ziehen lassen, bis sich ein zäher Sirup gebildet hat. Von diesem Sirup nehmen Sie jeden Tag einen bis zwei Teelöffel. Dazu sollten Sie viel trinken. Jetzt zum Knoblauch als Hausmittel gegen Husten und Erkältung. Zerdrücken Sie ungeschälte Knoblauchzehen (fünf bis sieben Stück) und kochen Sie den Brei mit einem Viertel Liter Wasser auf. Damit es nicht zu grausam schmeckt, geben Sie den Saft einer Zitrone und drei Esslöffel Honig dazu. Diese Mischung erneut aufkochen, abseihen und jeden Tag drei Teelöffel einnehmen.

Bad mit ätherischen Ölen

Erkältung und Reizhusten kommen oft zusammen. Gegen beide Krankheiten helfen stärkende Bäder mit den ätherischen Ölen heilender Kräuter. Deren Wirkstoffe gelangen über die Haut in den Körper oder werden als vom Badewasser aufsteigende Dämpfe eingeatmet und können so ihre heilende Wirkung in den Atemwegen und Bronchien ausüben. Bleiben Sie etwa 20 Minuten im Badewasser, das Sie auf konstant 37 bis 38 Grad halten. Besonders geeignet als heilende Badezusätze sind: Eukalyptus-, Thymian-, Rosmarin- und Mentholöl.

Der heilende Kartoffelwickel

Bei den Hausmitteln haben sich Wickel vielen Jahrhunderten bewährt. Das gilt auch für den Reizhusten. Sehr gut ist ein sehr warmer Kartoffel-Wickel. Der löst den Schleim und mindert den Hustenreiz, das entlastet die Atemwege und heilt. So machen Sie den Wickel: Fünf mittelgroße Kartoffeln mit der Schale kochen, zerdrücken und in ein Leintuch wickeln. Auf Rücken, Brust oder Hals legen und einwirken lassen, bis das Kartoffelpaket kalt geworden ist. Die Hitze so dosieren, das der Kartoffelwickel nicht schmerzt oder zu Verbrennungen führt.

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Hausmittel gegen Keuchhusten

 

16 Tipps gegen Keuchhusten

  1. Sie müssen so viel trinken wie Sie nur können.
  2. Oft hilft Hochgebirgsluft: Also rauf auf über 2 000 Meter.
  3. Mischen Sie Spitzwegerich, Huflattich, Fenchel und Thymian zu gleichen Teilen. Davon zwei TL mit kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen. Über den Tag fünf Tassen trinken.
  4. Kochen Sie einen halben Liter dunkles Bier am Abend auf, geben Sie etwas Honig dazu und trinken Sie das Bier, so lange es noch warm ist.
  5. Nehmen Sie dazu je 30g schwarze Johannisbeere, Kamille und Salbei.
  6. Ein Teelöffel der Kräutermischung auf 250 ml kochendes Wasser geben, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen. Mehrmals täglich langsam trinken.
  7. Höhlen Sie einen Rettich aus, füllen Sie ihn mit Kandiszucker. Über Nacht stehen lassen, vom entstandenen Sirup drei TL pro Tag zu sich nehmen.
  8. Nehmen Sie 2 Tl. Ysop-Kraut, die Sie mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, dann zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Jede Stunde einen Esslöffel davon nehmen.
  9. Hilfreich ist ein Fettkraut-Wegerich Tee. 20 g Fettkraut, 5 g Ehrenpreis mitsamt Blüten, 5 g Wegerichblätternund 15 g Bertramwurzel. Von dieser Mischung zwei gehäufte Esslöffel mit 1/2 L kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Über den Tag verteilt trinken.
  10. Brust und Rücken mit Leinöl einreiben und unter einem Wickel einwirken lassen.
  11. 1 Esslöffel Butter, 1 Esslöffel Wasser und 1 Esslöffel Honig, zusammen aufgekocht und anschließend mit 1 Esslöffel Obstler vermengt, vor dem Schlafengehen einnehmen.
  12. Gegen Husten mengt man Rosinen, dunklen Kandiszucker, Kamille und Huflattich und kocht das ganze in Wasser auf. Stündlich etwas von dem Trunk einnehmen.
  13. Sauren Apfelmost mit Zucker und Fenchel aufkochen und schluckweise einnehmen.
  14. Machen Sie eine Kur mit dem Saft von schwarzen Johannisbeeren. Löffelweise einnehmen.
  15. Halten Sie Ihre Atemwege feucht, ein bewährtes Mittel dafür ist Kamillendampf: 1 Handvoll Kamillenblüten mit siedendem Wasser übergießen, großes Handtuch über den Kopf ziehen, Kamillendampf 5 Minuten lang einatmen.
  16. Halten Sie die Raumluft mit einem Luftbefeuchter feucht.
  17. Krampflösend wirkt bei Keuchhusten folgender Anisaufguss: 15 g Körner auf 1 Liter siedendes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf trinken.
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Hustensaft selber machen

Die Zutaten sind überall frei erhältlich, als “Labor” genügt die heimische Küche, und Probleme mit der Vorratshaltung oder der Entsorgung gibt es auch nicht. Hier einige Hustensäfte, die in der viele hundert Jahre Alken Erfahrungsmedizin schon ausprobiert wurden:

So machen Sie Hustensaft selber

  • Schälen Sie mehrere Zitronen, schneiden Sie diese dann in dünne Scheiben. Die legen Sie Lage für Lage in in Schüssel, wobei Sie jede Lage dick mit Zucker bestreuen. Zwölf bis 14 Stunden stehen lassen. Von der Masse aus Saft, Fruchtfleisch und Zucker dreimal täglich je einen Esslöffel nehmen. Den Rest im Kühlschrank aufbewahren.
  • Nehmen Sie zwei gehäufte Teelöffel Isländisch Moos (Apotheke), übergiessen Sie die mit kaltem Wasser, langsam zum Sieden bringen, durchseihen. Davon 2 bis 3 Tassen am Tag lauwarm trinken. Sie können mit Honig süßen.
  • Besorgen Sie sich einen schwarzen Rettich (gutes Wintergemüse). Den halbieren Sie und höhlen ihn aus. Füllen Sie beide Hälften mit Honig und lassen Sie das Ganze zwölf Stunden ziehen. Von dem entstehenden Saft nehmen Sie täglich je einen Esslöffel vor den Mahlzeiten ein. Den Hustensaft können Sie im Kühlschrank aufbewahren.
  • Kochen Sie Thymian, Pfefferminze, Salbei und Spitzwegerich (je eine Handvoll) in einem Liter Wasser auf. Dann abseihen, den Sud mit viel Honig süßen und den Tag über schluckweise trinken.
  • Hacken Sie 100 g Zwiebel sehr fein. Geben Sie die gleiche Menge Kandiszucker dazu und kochen sie das Gemenge auf, bis sich der Kandiszucker aufgelöst hat. Den entstandenen Saft sorgfältig durchseihen und davon drei Esslöffel am Tag einnehmen. Den Saft im Kühlschrank aufbewahren.
  • Schneiden Sie eine grosse saftige Zwiebel in dünne Scheiben, die Sie in eine Schüssel legen. Die Zwiebeln mit einer dicken Zuckerschicht (zwei Zentimeter) bestreuen und für fünf Stunden bei 50 Grad in den Backofen stellen. Zucker und Zwiebelsaft vermischen sich, die antibakteriellen Wirkungen der Zwiebel gehen in diesen Saft über. Alle zwei Stunden einen Esslöffel nehmen.
  • Übergießen Sie drei Teelöffel gestoßenen Anis und drei Teelöffel Thymian mit einem halben Liter kochendem Wasser, zudecken und ca. vier bis fünf Minuten ziehen lassen. Dazu den Saft einer Zitrone geben und mit Honig süßen.
  • Zum Lösen von Husten mengt man Rosinen, dunklen Kandiszucker, Kamille und Huflattich und kocht das ganze in Wasser auf. Stündlich etwas von dem Trunk einnehmen.
  • Nehmen Sie einen halben Liter Naturapfelmost, geben Sie 100 g Zucker und große Stücke Fenchel dazu. Alles aufkochen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Diesen Saft innerhalb von zwei Stunden löffelweise einnehmen.
  • Hustensaft aus Spitzwegerich und Waldhonig. Zutaten: 25 g Spitzwegerich-Blätter, ein halber Liter Wasser, 175 ml Waldhonig. Zubereitung: Die Spitzwegerichblätter mit dem Wassern kurz aufkochen, eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann abseihen und in einen anderen Topf umfüllen. Den Sud wieder aufkochen und auf die Hälfte einköcheln lassen. Abkühlen lassen bis auf etwa 40 Grad, dann den Honig dazu geben. Umrühren, bis sich der Honig gelöst hat. Dann abkühlen lassen, in eine Flasche geben, gut verschließen. Dreimal täglich ein Teelöffel mit dem Saft nehmen.
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Hausmittel gegen Heiserkeit

Diese Hausmittel helfen gegen Heiserkeit

  1. Trinken Sie sehr langsam immer wieder 1/8 Liter Brombeersaft.
  2. Man muss ein, zwei Tage absolut schweigen und den Stimmbändern Schonung gewähren. Teilen Sie alles schriftlich mit, auf Zetteln.
  3. Trinken Sie nichts Kaltes, aber auch nichts Heißes. Nur lauwarmen Tee oder handwarmes, stilles Mineralwasser.
  4. Ganz schlecht ist es, leise zu sprechen. Das kann jeder HNO-Mediziner bestätigen: Beim Flüstern werden die Stimmbänder noch mehr beansprucht. Die Heiserkeit verstärkt sich.
  5. Bloß keine heiße Milch mit Honig trinken. Die angeschlagenen Stimmbänder werden durch die Milch total verschleimt.
  6. Tragen Sie auf ein feuchtes Tuch ganz dick zimmerwarmen oder kalten Quark auf. Dann drücken Sie mit dem Tuch den Quark an den Hals,wickeln ein weiteres trockenes Leinentuch und extra noch ein Wolltuch darüber. Über Nacht einwirken lassen.
  7. Drei im Backrohr erwärmte Zwiebeln schälen und hacken. Dann fingerdick auf einem Leintuch verteilen. Schlagen Sie das Tuch ein und legen es nun um den Hals. Darüber kommt wieder ein zweites Tuch. Sie sollten den Zwiebel-Wickel so lange tragen, bis die Zwiebelstückchen kalt geworden sind. Drei mal täglich.
  8. Äpfel schälen, in der Pfanne heiß anbraten, mit viel Zucker essen.
  9. Mixen Sie zwei rohe Eier mit einem Glas Gognac, gut verquirlen, schluckweise trinken.
  10. 100 g schwarze Johannisbeerblätter in einem Liter Wasser kochen, abseihen, einen Esslöffel mit einem 1/4 L Wasser mischen und damit gurgeln.
  11. Abends warmen Hollersaft trinken.
  12. Eine Handvoll getrocknete Salbeiblätter ( Apotheke ) werden in 1/2 Liter Wasser zum Kochen gebracht. Dann muss der Sud noch 5 Minuten zugedeckt ziehen. Dann durchseihen, 1 Eßlöffel Honig und 1 Teelöffel Essig dazurühren. Mit dieser Mischung sollten Sie mehrmals am Tag gurgeln.
  13. Eine Handvoll Hopfendolden mit einem Liter Wasser aufkochen lassen, abstellen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen, abkühlen lassen und zum Gurgeln verwenden.
  14. 100 g Blätter der Schwarzen Johannisbeere in einem Liter Wasser kochen, abseihen, einen Esslöffel mit einem 1/4 L Wasser mischen und damit gurgeln.
  15. Geben Sie mehrmals am Tag 10 Tropfen Teebaum-Öl in ein Glas lauwarmes Wasser und gurgeln Sie damit. Oder hacken Sie eine Zwiebel in kleine Stücke, legen Sie diese in einer dicken Schichte auf ein Leinentuch und legen Sie das Tuch mit der Zwiebelmasse direkt an den Hals. Lassen Sie die Säfte der Zwiebel über Nacht einwirken.
  16. Morgens und abends verrühren Sie in 1/4 Liter lauwarmem Wasser jeweils 2 Teelöffel Honig und gurgeln damit.
  17. Essen Sie viel Schnittlauch, der stärkt die Atemwege und die Stimmbänder.
  18. Machen Sie ein Gesichtsdampfbad mit Salzwasser.
  19. Sorgen Sie für genügend Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Schlafzimmer.
  20. Lutschen Sie Pastillen mit Isländisch Moos.
  21. Vermeiden Sie vollgequalmte Räume.
  22. Geben Sie einen Teelöffel Emser Salz auf ein großes Glas lauwarmes Wasser, gut auflösen, dann damit gurgeln.
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Hausmittel gegen Schnupfen

Wenn Sie nicht schnell etwas gegen den Schnupfen unternehmen, dann kann daraus auch leicht eine Bronchitis oder eine Nebenhöhlenentzündung bis hin zur Stirnhöhlenvereiterung werden. Also sollten Sie zu gesunden Hausmitteln greifen.

Eine kräftige Hühnersuppe gegen den Schnupfen

Gegen einen beginnenden – oder auch gegen einen ausgewachsenen – Schnupfen gibt es ein sehr probates und auch noch gut schmeckendes Hausmittel: Eine kräftige Hühnersuppe. Hier das Rezept: Kochen Sie ein Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren anderthalb Stunden in Gemüsebrühe. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen. Noch hilfreicher, wenn Sie mit Ingwer, Zitronensaft und Knoblauch würzen. Hühnerfleisch hat einen hohen Zink-Anteil, der wiederum stärkt die Abwehrkraft bei Schnupfen. Ebenfalls gut gegen den Schnupfen sind die Vitamin der Karotten und des Zitronensafts. Da Sie während eines Schnupfens einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf haben, ist die Suppe da ebenfalls hilfreich.

Den Schnupfen im Kräuterbad ertränken

Wenn Sie einen Schnupfen haben, die Nase rinnt, Sie aber kein Fieber haben, dann hilft ein heißes Bad mit folgenden Kräuterzusätzen: Fichtennadel, Thymian, Menthol, Eukalyptus, Lavendelöl. Die Temperatur sollte nicht höher als 39/40 Grad haben und Sie sollten etwa 20 Minuten im Wasser bleiben. Um die aufsteigenden Dämpfe gegen Ihren Schnupfen aufzunehmen, sollten Sie stark durch die Nase einatmen. Da ein Schnupfen empfindlich gegen nasse Kühle macht, müssen Sie sich sehr gut abtrocknen und nach dem Bad sofort ins Bett gehen. Wenn Sie nachschwitzen, dann den Schweiß gut abtrocknen und die Bettkleidung wechseln. Die inhalierten Kräuterdämpfe wirken über die Atmungsorgane und über die Haut gegen den Schnupfen.

Bei Schnupfen: Die Nasenschleimhäute pflegen

Während eines Schnupfens ist es immens wichtig, die Nasenschleimhäute richtig zu pflegen und zu behandeln. Meist sind sie geschwollen, sehr oft trocknen sie auch aus und verlieren so ihre Schutzfunktion gegen eindringende Bakterien und Viren – der Schnupfen weitet sich aus. Sie können sich da ganz einfach selbst helfen und den Schnupfen bannen: Verrühren Sie eine Messerspitze Salz in einem Glas mit warmem Wasser. Davon ein wenig in die hohle Hand gießen, den Kopf auf die rechte Seite neigen, das Wasser in der Nase hochziehen. Danach die linke Seite behandeln. Während des anhaltenden Schnupfens mehrmals am Tag diese Spülung machen.

Meerrettich: Scharfe Waffe gegen Schnupfen

Das beißt und treibt Ihnen die Tränen in die Augen – aber es hilft: Reiben Sie 2 Esslöffel voll Meerrettich und mischen Sie etwas Zwiebelsaft und 1 Esslöffel Honig dazu. Gut verrühren.Alle 2 bis 3 Stunden 1 Esslöffel davon einnehmen. Meerrettich wirkt als natürliches Antibiotikum und bekämpft die Bakterien und Viren, die den Schnupfen auslösen. Außerdem wirkt Meerrettich schleimlösend, so dass Sie den Schnupfen schnell wieder los werden. Seine starke Heilwirkung bei Schnupfen bekommt der Meerrettich durch seine Senföle. Die scharfen Senföle blockieren nicht nur die Vermehrung von Bakterien, sondern reizen auch den vegetativen Vagusnerv, der eine vermehrte Flüssigkeitsproduktion in den Schleimhautzellen der Bronchien veranlasst: Wichtig bei Schnupfen. Auf diese Weise können z.B. aus Schnupfen entstandener akuter oder chronischer Bronchitis der Eiter besser abgehustet und unerwünschte Bakterien zumindest teilweise gehemmt werden.

Hier noch mehr bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen den Schnupfen angehen können:

  • Bei stark verstopften Nasen während des Schnupfens hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Unterstützend wirkt das Zufügen von einigen Tropfen Teebaum- oder Kamillenöl in das heiße Wasser.
  • Sie müssen sehr viel trinken, Mineralwasser oder Kräutertees.
  • Legen Sie feuchte Tücher über die Heizung um die Feuchtigkeit der Raumluft zu erhöhen.
  • Schneuzen Sie sich einseitig: Ein Nasenloch zuhalten und aus dem anderen den Schleim rauspusten.
  • Nasentropfen sollten Sie nicht länger als zwei Tage verwenden.
  • Eine Hand voll Kamillenblüten in einem Topf mit heißem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Mit einem Handtuch über dem Kopf möglichst nah an den Topf und tief durch den Mund einatmen und wieder ausatmen.
  • Füllen Sie das Waschbecken mit warmem Wasser, legen beide Arme tief hinein und lassen heißes Wasser zufließen. Die Armbadedauer sollte etwa 15 bis 20 Minuten betragen. Danach mit Honig gesüßten Lindenblütentee heiß trinken.
  • Machen Sie sich ein Fußbad, das immer wärmer wird, bis sie es nicht mehr aushalten. Dann ab ins Bett und den Schnupfen wegschlafen.
  • Stellen Sie über Nacht eine Duftlampe mit ätherischen Ölen (Pfefferminze, Lavendel, Nelken, Zimtrinde, Rosmarin) ins Zimmer.
  • Machen Sie einen Umschlag mit zerriebenem Meerrettich, den Sie im oberen Nackenbereich anlegen.
  • 5 g Mentholkristalle in 50 ml heißes Wasser geben, umrühren, bis diese aufgelöst sind, zwei Spritzer Anisöl dazumischen. Lösung auf Watte tropfen und den Tag über immer wieder an dem Watteknäuel schnuppern.
  • Fädeln Sie abwechselnd Zwiebel- und Knoblauchstücke auf einen Faden und binden Sie sich den über Nacht um den Hals.
  • Reiben Sie sich mit der Fingerspitze Honig in die Nase.
  • Lösen Sie zwei gehäufte Teelöffel Traubenzucker in 50 ml Kamillentee oder verdünnter Kamillentinktur auf. Dann die Flüssigkeit alle zwei Stunden mit einer Pipette in die Nase träufeln. Gekühlt halten sich die Tropfen etwa eine Woche lang, dann sollte der Schnupfen vorbei sein.
  • Eine Zitrone auspressen und in ein Glas mit warmem Wasser geben. Mit Traubenzucker oder Honig süßen und heiß trinken.
  • “Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er” – sagt der Volksmund über den Schnupfen. Sollte dieser Zeitraum überschritten werden, dann müssen Sie zum Arzt.
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Bronchitis: Diese Hausmittel helfen natürlich

Da hat die Schulmedizin inzwischen sehr gute Medikamente entwickelt. In der Naturheilkunde musste nichts entwickelt werden: Gegen Bronchitis gibt es schon seit vielen Jahrhunderten gute und gesunde Hausmittel.

Kur mit Salbeitee gegen Bronchitis

Wenn der Husten zur Bronchitis wird, dann kostete das Kraft und Lebensqualität. Und eine Bronchitis kann zur Schädigung weiterer Organe führen. Aber wie heißt es so schön: Gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Versuchen Sie folgendes Hausmittel: Machen Sie eine 10-Tage-Kur mit Salbei-Tee. Kochen Sie jeden Morgen 1 Liter Wasser mit 3 gehäuften Esslöffeln Salbei ( Apotheke ) 3 Minuten. Durchseihen, in eine Thermoskanne füllen und über den Tag verteilt trinken. Die Bitterstoffe des Salbei bauen die Immunkraft in den Atemwegen auf. Aber auch die Heilkraft der Zwiebel können Sie nutzen: Schneiden Sie eine große Gemüsezwiebel in dicke Scheiben. Legen Sie die Scheiben in ein Glas, bestreuen Sie jede dick mit Zucker bevor Sie die nächste darauf schichten. Dann verschließen Sie das Glas und stellen es in die warme Backröhre. Es bildet sich Saft, den Sie teelöffelweise über den Tag verteilt trinken.

Ingwer-Auflage als Hausmittel

Ingwer wird immer mehr zu einem universalen Hausmittel. Machen Sie bei Bronchitis mehrmals die Woche eine Ingwer-Auflage: 3 Esslöffel Ingwer-Pulver ( Apotheke ) werden in 1/2 Liter heißes, aber nicht kochendes Wasser eingerührt. Dann weichen Sie darin ein mehrfach gefaltetes Baumwolltuch ein, drücken es aus und legen es auf die Brust. Darüber decken Sie ein trockenes Baumwolltuch. Darauf legen Sie eine Gummi-Wärmeflasche. 45 Minuten einwirken lassen.

Aber auch unser einheimischer Holunder ist ein gutes Hausmittel gegen Bronchitis: Holen Sie aus der Apotheke getrocknete Holunderblüten. 4 gehäufte Teelöffel werden mit 1 Liter kochendem Wasser übergossen, 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen. Mit etwas Honig süßen und schluckweise über den Tag verteilt trinken.

Helfende Wickel bei Bronchitis

Wenn es um Halswickel gegen Bronchitis geht, dann spielen auch Wickel eine große Rolle. Verteilen Sie 250 g Quark gleichmäßig auf eine Mullbinde, wickeln Sie diese kreuzweise um Brust und Rücken und lassen Sie den Quark über Nacht einwirken. Oder: Nehmen Sie ein halbes Pfund heiße Pellkartoffeln, zerdrücken Sie diese zu einem Brei. Den geben Sie auf ein sauberes Leinentuch, machen Sie daraus einen Brustwickel, den Sie mit einem Wolltuch festbinden. Eine gute Stunde einwirken lassen. Was unsere Großmütter immer gerne machten: Tränken Sie ein Tuch mit warmem Schweineschmalz und machen Sie daraus einen Brustwickel, den Sie über Nacht einwirken lassen. Drücken Sie mehrere Zitronen aus und tränken Sie damit ein weiches Tuch, das Sie sich auf die Brust legen. Mehrere Stunden einwirken lassen.

Darüber hinaus kann ich noch weitere bewährte Hausmittel empfehlen:

  • Pressen Sie einen Kopf Weißkohl aus (Entsafter), machen Sie den Saft warm (nicht kochen), geben Sie etwas Honig dazu, Geben Sie davon mehrmals am Tag fünf Esslöffel in warmes Wasser, vor den Mahlzeiten trinken.
  • Kochen Sie eine gute Handvoll Salbeiblätter in einem Liter Holundersaft auf, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Davon mehrmals am Tag ein Glas trinken.
  • Massieren Sie sich am Abend behutsam und mit kreisenden Bewegungen Sesamöl auf dem Brustkorb ein.
  • Geben Sie vier bis fünf Tropfen Propolis-Tinktur in ein halbes Glas Wasser und gurgeln Sie damit .
  • Lassen Sie vier Teelöffel Seifenkrautwurzel (Apotheke) in zwei Tassen Wasser über Nacht kalt ziehen. Morgens eine erwärmte Tasse davon auf nüchternen Magen trinken, die andere Abends. Fördert das Abhusten.
  • Mörsern Sie 10 g Fenschelsamen, mit 100 g Honig mischen, zehn Tage ziehen lassen. Täglich einen Teelöffel essen.
  • Kochen Sie eine gute Handvoll Salbeiblätter in einem Liter Holundersaft auf, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Davon mehrmals am Tag ein Glas trinken.am Abend.
  • Einen großen schwarzen Rettich aushöhlen und mit Kandiszucker auffüllen. 24 Stunden im Warmen stehen lassen. Den sich bildenden Saft löffelweise trinken.
  • Zwiebeln sehr klein schneiden und in klarem Schnaps zwei bis drei Tage ziehen lassen. Davon dann mehrmals täglich einen Teelöffel nehmen.
  • Schälen Sie drei bis vier Zitronen, in Scheiben schneiden und in einer Schüssel dick mit Zucker bestreuen. Etwa zwölf Stunden stehen lassen. Dreimal täglich je einen Esslöffel vom Saft nehmen.
  • Besorgen Sie sich in der Apotheke den Extrakt von Efeu oder Schlüsselblumen. Das fördert das Abhusten des Schleims.
  • Zerstoßen Sie drei Teelöffel Anis im Mörser, mischen Sie ihn mit drei Teelöffeln Thymian und übergießen Sie die Kräuter mit kochendem Wasser. Zudecken, fünf Minuten ziehen lassen, mit Naturzucker süßen. Vielleicht den Saft einer halben Zitrone zugeben.
  • Machen Sie ein Glas Holundersaft heiß, würzen Sie es mit Honig, geben Sie einen Teelöffel Zitronensaft dazu, in kleinen Schlucken trinken.
  • Ein Tee aus frischen Fichtennadelspitzen hilft beim Abhusten des Schleims auf den Bronchien.
  • Zwei Teelöffel zerkleinerte Blüten und Blätter vom Eibisch-Kraut ( Apotheke ) werden mit 1/ 4 Liter kochendem Wasser übergossen. 8 Minuten ziehen lassen. Durchseihen. 2 Tassen am Tag trinken.
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Hausmittel gegen Fieber

Eigentlich ist Fieber ja eine positive Sache: Der Körper zeigt an, dass er mit voller Kraft gegen eine Erkrankung kämpft. Andererseits ist Fieber natürlich eine Krankheit – oder die Begleitung einer Krankheit – die es zu bekämpfen gilt. Denn Fieber schwächt den Organismus, die Abwehrkraft des Immunsystems sinkt, es greift den Kreislauf und das Herz an, es kann lebensbedrohend werden. Deshalb sollten Erwachsene bei Temperaturen über 39 Grad unbedingt ärztlichen Rat einholen. Bei Kindern etwa ab 39,5 Grad. Aber, Sie sollten auch gesunde Hausmittel anwenden. Denn die haben – gerade bei der Fieberbekämpfung – keine Nebenwirkungen. Wie zum Beispiel Wadenwickel und kräftig schwitzen bei einer Schwitzkur.

Schwitzen und Schwitzkur: Runter mit dem Fieber

Uralt und bestens bewährt bei Fieber hat sich der Wadenwickel. Ein Wickel, getränkt mit kaltem Wasser an den Unterschenkeln anlegen, das führt zu einem Wärmeverlust im Körper, das Fieber sinkt. Außerdem wird durch den Kältereiz das vegetative Nervensystem angeregt, der Stoffwechsel wird aktiviert, der Blutdruck steigt, die Atmung wird verbessert. Für den Wadenwickel sollten Sie Leitungswasser mit einer Temperatur von etwa 16 Grad verwenden.
Bei Fieber mit Schüttelfrost ist eine Schwitzkur sehr hilfreich. Dazu trinken Sie eine schweißtreibenden Tee (Lindenblüteten- oder Holunderblütentee) so heiß Sie können, nehmen ein heißes Ertkältungsbad, und gehen (warm eingepackt) für mindestens zwei Stunden ins Bett.

Mit diesen Tee kommen Sie ins Schwitzen

Bei Fieber ist es wichtig, das Sie viel trinken. Stilles Wasser, besser noch Tees. Diesen Tee können Sie sich selbst zubereiten: 30 Gramm Holunderblüten, 30 Gramm Lindenblüten und 20 Gramm Hagebuttenschalen (alles Apotheke) mischen. 1 Esslöffel voll davon mit 1/4 Liter heißem Wasser – nicht kochend – übergießen, acht Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann durchseihen. Mehrmals eine Tasse trinken. Der Tee wirkt schweißtreibend und hilft, das Fieber schneller zu besiegen. Er ist auch gut bei einer Schwitzkur anzuwenden.

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Wadenwickel senken das Fieber

Diese Ratschläge aus Omas Hausapotheke helfen auch: Mischen Sie Essig mit Wasser im Verhältnis 1 : 5. Mit dieser Mischung durchtränken Sie zwei Handtücher und umwickeln damit die Waden des Fieberkranken. Alle acht Minuten wiederholen. Gerade bei Kindern haben sich Wadenwickel bewährt.

Oder: Rohe Kartoffeln reiben, den Brei in ein Leinentuch wickeln und auf Stirn und Brust auflegen. Wenn die Kartoffelmasse zu trocknen beginnt, muss der Wickel erneuert werden. Schneiden Sie einen Esslöffel Petersilie klein, mit einer Tasse Wasser aufkochen, abseihen und so heiß wie möglich trinken. Hat oft einen verblüffenden Erfolg: Binden Sie sich über Nacht eine Kette Rettichscheiben um den Hals.

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Hausmittel gegen Grippe

Heiße Hühnerbrühe gegen Grippe

Die besten und bewährtesten Hausmittel gegen die Grippe sind viele unserer Nahrungsmittel. Mit den richtigen können Sie vorbeugen und den Heilungsprozess unterstützen. Hervorragend bewährt als Hausmittel hat sich die Hühnerbrühe. Hier das Rezept: Trinken Sie heiße Hühnerbrühe, die Sie aus Hühnerklein oder einem ganzen Huhn gekocht haben. Würzen Sie die Brühe mit Knoblauch, Chili, Salz und Zitronengras. Es ist vor allem der hohen Zinkgehalt, der hilft. Essen Sie täglich rohes Sauerkraut, der hohe Vitamin C-Gehalt unterstützt den Abwehrkampf des Immunsystems. Oder: Trinken Sie täglich einen Viertelliter Rote Bete-Saft, essen Sie zwei Kiwis und 2 Orangen. Wenn Sie während einer Grippe starke Halsschmerzen bekommen, dann hilft Speiseeis. Kein Milcheis nehmen.

 Die heilkräftigen Tees

Vor und während einer Grippe haben heilende Tees Hochsaison als Hausmittel. In vielen stecken ungeahnte Heilkräfte. Trinken Sie Rotbusch-Tee. Der enthält das Flavonoid Asphalatin, das stärkt das geschwächte Immunsystem. Versuchen Sie es mit Lindenblütentee: Einen Teelöffel Lindenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen, abseihen. Sie können mit Honig süßen und davon bis zu fünf Tassen täglich trinken. Auch das Inhalieren ist bei Grippe ein bewährtes Hausmittel. Das können Sie mit: Eukalyptus, Thymian, Teebaumöl, Pfefferminzeöl und Japanisches Minzöl.

Darüber hinaus empfehle ich Ihnen noch weiter bewährte Hausmittel:

  • Tauchen Sie Handtücher in lauwarmes Wasser und wickeln Sie die nassen Tücher um die Waden. Kühlen Sie so die Waden ca. 15 bis 18 Minuten. Zwei bis dreimal wiederholen, senkt das Fieber.
  • Sex erhöht die Zahl der Abwehrzellen im Körper. Im Speichel können größere Mengen des Antikörpers Imunglobolin A nachgewiesen werden. Das schützt vor Infektionen.
  • Spülen Sie Ihre Nase regelmäßig mit lauwarmer Salzlösung.
  • Tauchen Sie jeden Tag ein Stück getrocknete Kalmus-Wurzel ( Apotheke ) in Zitronensaft und kauen Sie diese lange Zeit. Den Rest spucken Sie aus.
  • Nehmen Sie eine Schüssel mit ca. 4 Grad warmem Wasser, füllen Sie etwa acht Tropfen Fichtennadelöl dazu. Darin die Füße eine Viertelstunde baden – dann ab ins Bett.
  • Rühren Sie täglich Sanddorn-Vollfrucht-Saft in warmen Tee oder Milch, dann trinken.
  • Meiden Sie in der Grippezeit Menschenansammlungen und Händeschütteln. Waschen Sie sich alle zwei Stunden und nach jeder Begrüßung die Hände.
  • Legen Sie über Nacht die Hälften einer aufgeschnittenen Zwiebel neben sich ans Bett. Schlafen Sie so viel, wie Ihnen möglich ist. Immer gut zu decken, notfalls eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen. Die Temperatur im Schlafzimmer nicht unter 17 bis 18 Grad fallen lassen.
  • Kein Sport, keine heißen Vollbäder und keine Sauna.

Und nun noch ein ganz spezielles Hausmittel von meiner Großmutter: Rühren Sie Pfeffer oder Chili in einen großen weißen Schnaps (Korn, Wodka, Obstler), heiß machen, trinken ab ins Bett und schwitzen.

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Die besten Hausmittel gegen Husten

Gegen Husten gibt es sehr viele gute Medikamente – aber noch mehr wirksame, gesunde Hausmittel. Das kennen wir doch alle: Eine Erkältung kündigt sich sehr oft mit einem hartnäckigen, bellendem Reizhusten an, wenn sie dann geht, bleibt der quälende Husten zurück – wir bellen weiter und die Brust tut weh. Der Grund: Die Schleimhäute sind gereizt, Rezeptoren melden dem Gehirn Fremdkörper in den Atemwegen (Staub, Schleim, Gase, Kälte, Viren und/oder Bakterien – wir wollen uns “frei” husten.

Eukalyptusöl, damit der Husten nicht chronisch wird

Sie husten, Sie röcheln. Mund, Nase, Rachen – alles ist verschleimt und verstopft – der Husten hat Sie voll im Griff. In so einem Fall griffen unsere Großmütter gerne zu verschiedenen Kräuterölen. Sie gossen zehn Tropfen davon in einen Topf mit heißem Wasser, dann wurden die aufsteigenden heißen Dämpfe eingeatmet. Besonders beliebt und geeignet sind Lavendel-, Teebaum-, Thymian- und Majoranöl. Den allerersten Spitzenplatz aber belegt im Kampf gegen Husten das Eukalyptusöl. Und da ist es vor allem dessen Hauptwirkstoff Soledum-Cineol aus dem Eukalyptusblatt. Das stoppt Entzündungen, löst selbst schwere Verschleimungen und stärkt die Atemwege. Reines Cineol (Cineol Kapseln) wirkt in den Atemwegen entzündungshemmend, entkrampfend und schleimlösend zugleich. Dadurch wird ein Sekretstau verhindert und dem Risiko einer Ausbreitung und Festsetzung der Erreger in den Atemwegen entgegengewirkt. Es verhindert auch, dass ein Husten chronisch wird, was zu einer schweren Beeinträchtigung der Lungenfunktion führen kann.

Zwiebel: Das einfachste Hausmittel

Das die Zwiebel ein gesundes Gemüse ist, das ist ein uralter Hut. Und auch bei der Bekämpfung von hartnäckigem Husten spielt sie schon seit vielen Jahrhunderten eine große Rolle. Da gibt es zum Beispiel folgendes Rezept: Hacken Sie 1 bis 2 Zwiebeln klein. Dann streuen Sie 150 Gramm braunen Rohrohrzucker darüber, verrühren das Ganze in einer Schüssel und lassen Sie es dann 5 Stunden stehen. Jetzt pressen Sie die Masse durch ein Tuch. Den Saft füllen Sie in eine Flasche und nehmen davon zu jeder vollen Stunde 1 Teelöffel. Lassen Sie ihn langsam im Mund zergehen. Schon nach wenigen Tagen stellt sich eine grundlegende Besserung ein. Der Grund dafür sind die autark antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffe der Zwiebel. Das sind ihre ätherischen Öle, das Vitamin C, das Alicen, ihre Pflanzenhormone, die Linolsäure, der Schwefel und der Zink. Eine solche Zwiebellösung ist einfach herzustellen und bei Husten schnell zur Hand, auch wenn die Apotheke geschlossen hat. Und es gibt garantiert keine Nebenwirkungen.

Dieser Tee vertreibt den Husten

Sehr bewährt bei Husten haben sich verschiedene Tees. Einen besonders wirksamen Tee können Sie selbst aus folgenden Kräuter herstellen. Bereiten Sie folgende Mischung zu (Apotheke): 10 g Süßholzwurzel, 10 g zerstoßene Fenchelfrüchte, 10 g Isländisch Moos, 25 g Eibischwurzel, 30 g Thymianblätter, 15 g Spitzwegerichkraut gut durcheinander mengen. Davon einen Esslöffel mit 150 ml siedendem Wasser übergießen und abseihen. Mehrmals am Tag vom frisch bereiteten Tee eine Tasse trinken. Bei dieser Kräuterkombination spielen vor allem die Thymianblätter eine große Rolle im Kampf gegen den Husten. Das Thymianöl hat eine starke antibakterielle und anti virale Wirkung. Das ist wichtig, damit aus dem Husten nicht eine Bronchitis wird. Die Wirkstoffe des Thymians werden auch gegen Keuchhusten und Asthma eingesetzt.

Trockene Raumluft: Da droht Husten

Eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Husten spielt die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den Räumen, in denen Sie wohnen, arbeiten und schlafen. Das gilt vor allem für die Herbst- und Winterzeit. Tagsüber sollten Sie sich in Räumen aufhalten, in denen die Temperatur zwischen 20 und 22 Grad gehalten wird. Das Schlafzimmer sollte kühler sein, halten Sie die Temperatur auf 17 bis 18 Grad. Sehr wichtig ist die Luftfeuchtigkeit. Die sollte in allen Räumen zwischen 45 und 60 Prozent betragen. Vor allem in klimatisierten Räumen besteht die Gefahr, dass die Luft viel zu trocken ist. Das führt zu einem Austrocknen der Schleimhäute in Mund, Nase und Rachen. Trockene Schleimhäute aber verlieren ihre Abwehrkraft gegen eindringende Bakterien und Viren. Erkältungen und Husten sind die Folge. Unter Umständen müssen Sie sich mit Luftbefeuchtern behelfen.

Hier noch einige bewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen den Husten angehen können:

  • Im Anfangsstadium des Hustens können Hustenbonbons auf Kräuterbasis helfen, weil Sie die Austrocknung der Schleimhäute verhindern.
  • Achten Sie bei Husten unbedingt auf warme Füße. Kalte Füße bewirken ein Absinken der Temperatur in den Rachen- und Mundschleimhäuten um etwa zwei Grad. Dadurch werden die Schleimhäute schlecht durchblutet, sie trocknen aus, Bakterien und Viren können sich ansiedeln.
  • Kochen Sie Thymian, Pfefferminze, Salbei und Spitzwegerich (je eine Handvoll) in einem Liter Wasser auf. Dann abseihen, den Sud mit viel Honig süßen und den Tag über schluckweise trinken.
  • Reiben Sie Brust und Rücken über Nacht mit warmem Gänseschmalz ein.
  • Trinken Sie Sanddornsirup (Apotheke), Reformhaus) im Verhältnis 1 : 6 mit warmem Wasser verdünnt.
  • Nehmen Sie zwei gehäufte Teelöffel Isländisch Moos (Apotheke), übergießen Sie die mit kaltem Wasser, langsam zum Sieden bringen, durchseihen. Davon 2 bis 3 Tassen am Tag lauwarm trinken. Sie können mit Honig süßen.
  • Tauchen Sie ein Handtuch in puren Zitronensaft. Legen Sie sich das auf die Brust und lassen es mindestens eine Stunde wirken. Achten Sie auf Hautausschläge, dann die Kur sofort beenden.
  • Lassen Sie sich in der Apotheke 4 Teile Lungenkraut, 3 Teile Spitzwegerich, je 1 Teil Brennesselblätter und Kamillenblüten mischen. Davon übergießen Sie 2 Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser, 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Trinken Sie 6 Wochen lang jeden Tag morgens und abends je eine Tasse langsam in kleinen Schlucken.
  • Falls Sie noch Rauchen, jetzt sofort aufhören. Das fördert den Husten.
  • Bestreichen Sie ein Leintuch dick mit Quark und binden Sie es sich während der Nacht um Brust und Rücken.
  • Geben Sie den Saft einer großen Zwiebel in ein Glas sehr warme Milch, dazu einen Teelöffel Honig. Gut umrühren und so heiß wie möglich trinken.
  • 2 Esslöffel geriebenen Meerrettich mit Zwiebelsaft und Honig verrühren und einige Stunden stehen lassen. Von dieser Mischung alle 3 Stunden 1 Teelöffel einnehmen.
  • Übergießen Sie drei Teelöffel gestoßenen Anis und drei Teelöffel Thymian mit einem halben Liter kochendem Wasser, zudecken und ca. vier bis fünf Minuten ziehen lassen. Dazu den Saft einer Zitrone geben und mit Honig süßen.
  • Brühen Sie Kirschstiele mit kochendem Wasser auf, dreimal am Tag eine Tasse trinken.
  • Zwiebeln sehr klein schneiden, eine Wochen in Schnaps ziehen lassen. Davon mehrmals am Tag einen kleinen Löffel voll nehmen.
  • Zwei Teelöffel getrocknete Spitzwegerichblätter in einem Viertelliter Wasser leicht kochen und dann fünf Minuten ziehen lassen. Mit wenig Honig süßen, täglich 3 mal eine Tasse trinken.
  • Stellen Sie eine Duftlampe mit ätherischen Ölen ins Zimmer.
  • Sehr viel trinken, das löst den Schleim.
  • Höhlen Sie einen schwarzen Winterrettich aus und füllen Sie ihn mit Kandiszucker. Den Zucker 24 Stunden ziehen lassen, es bildet sich Saft. davon immer wieder einen Löffel einnehmen.
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Hausmittel gegen Halsschmerzen

Gute Wickel gegen Halsschmerzen

Im Kampf gegen Halsschmerzen spielen Quark-Wickel eine große Rolle. Sie können problemlos in dem Haushalt selber gemacht und angewendet werden – so, wie es unsere Omas auch schon gemacht haben wenn ein Familienmitglied über Halsschmerzen klagte. Ein Rezept: Streichen Sie 250 g lauwarmen Quark fingerdick auf ein Leinentuch auf und legen Sie das Tuch mit der Quarkseite an den Hals. Darüber binden Sie ein trockenes zweites Tuch. Lassen Sie den Quark über Nacht einwirken. Er wird am nächsten Morgen trocken, fest und gelb bis bräunlich verfärbt sein. Ein Zeichen, dass durch die Wärme der Auflage über die Haut Giftstoffe ausgeschieden wurden.

Tees vertreiben Halsschmerzen

Natürlich hatten unsere Großmütter gegen Halsschmerzen auch Tees in ihrer Hausapotheke. Wie zum Beispiel den Wilde Malve Tee. Er darf nicht gekocht und nicht heiß überbrüht werden, weil sonst die wertvollen Schleimstoffe kaputtgehen und der Tee gegen Halsschmerzen wirkungslos bleibt. 2 gehäufte Teelöffel Wilde Malve werden mit 1/4 Liter kaltem Wasser 8 Stunden angesetzt. Dann durchseihen, leicht erwärmen und schluckweise trinken.

Der bekannteste Tee ist natürlich der Salbeitee. Bereiten Sie Salbeitee zu und gurgeln Sie jede Stunde mit 1/4 Liter. Und so bereiten Sie den Tee zu: 1 Esslöffel getrocknete Salbeiblätter ( Apotheke, Reformhaus) wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen, lauwarm und ungesüßt verwenden. Nach einigen Anwendungen lassen die Halsschmerzen in der Regel nach.

Aloe Vera Saft als Hausmittel

Die Heilkräfte der Aloe-Vera-Pflanzen spielen in der Naturmedizin eine immer grössere Rolle. Auch gegen Halsschmerzen wird sie als Saft eingesetzt. Gurgeln Sie jede Stunde mit 100prozentigem Aloe Vera-Saft aus dem Reformhaus. Der Hauptwirkstoff Acemannan im Gel des Aloe Vera Blattes bekämpft die Entzündungen im Rachenraum, beruhigt die Schleimhäute und vertreibt die Halsschmerzen. Acemannan wird in alle Zellmembrane des gesamten Körpers eingelagert und bewirkt dort die Immunstärkung des ganzen Organismus gegen krankmachende Parasiten, Viren und Bakterien.

Heißes Schweineschmalz lindert die Halsschmerzen

Uralt ist auch ein Hausmittel, das bei Ihnen als Kind vielleicht noch selbst angewendet wurde: Erhitzen Sie Schweineschmalz in der Pfanne, tränken Sie mit der flüssigen Masse ein Leintuch und wickeln Sie es sich so heiß wie möglich um den Hals. Aufpassen, dass der Wickel nicht zu heiß ist, denn dann kann es zu Verbrennungen kommen. Mit einem wollenen Schal abdecken und über Nacht einwirken lassen, damit vertreiben Sie Halsschmerzen mit Sicherheit. Da das erhitzte Schmalz die Hitze sehr lange hält, wirkt diese andauernde Wärme sehr gut gegen Ihre Halsschmerzen.

Weiter altbewährte Hausmittel, mit denen Sie gegen Halsschmerzen angehen können:

  • Gurgeln Sie jeden Tag morgens und abends mit einem Glas lauwarmem Wasser, in das Sie 15 Tropfen Propolis-Tinktur gegeben haben. Das wirkt auch vorbeugend.
  • Bei akuten Halsschmerzen sollten Sie dreimal täglich mit einem Glas warmem Wasser gurgeln, in dem Sie jeweils acht Tropfen australisches Teebaumöl aufgelöst haben.
  • Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen die viel pfeifen seltener Halsschmerzen haben als andere. Also: Immer wieder pfeifen.
  • Lassen Sie Holunderblüten in einer Tasse mit heißem Wasser ziehen, süßen Sie mit Honig und trinken Sie das heiße Getränk in kleinen Schlucken.
  • Verrühren Sie drei Esslöffel Heilerde (Apotheke) mit Wasser zu einem dicken Brei, verteilen Sie den auf einem Tuch und wickeln Sie sich das um den Hals. Mit einem Tuch abdecken, wenn die Heilerde getrocknet ist, abnehmen und erneuern.
  • Ein altbewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen: Binden Sie sich einen getragenen Socken über Nacht um den Hals.
  • Sie sind erkältet und schwitzen stark. Binden Sie ich ein schweißgetränktes Unterhemd um den Hals und decken Sie es mit einem Handtuch ab. Über Nacht einwirken lassen.
  • Verrühren Sie in 1/4 Liter lauwarmes Wasser 2 Esslöffel naturtrüben Apfelessig und spülen Sie jede Stunde damit den Mund- und Rachenraum aus. Damit werden viele Krankheitskeime die Halsschmerzen verursachen abtransportiert.

Schüssler Salze

Gegen Halsschmerzen ist das Salz Nr. 4 Kalium chloratum zu empfehlen. Dieses hat sich bei entzündlichen Erkrankungen wie Halsschmerzen bewährt.

Dazu können die Ergänzungssalze angewendet werden:

  • Nr. 21. Zincum chloratum
  • Nr. 22. Calcium carbonicum
  • Nr. 27. Kalium bichromicum

Nehmen Sie gleich zu Beginn die genannten Salze ein, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz nehmen. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

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Erkältungskrankheiten

Hausmittel gegen Erkältung

Kein Wunder, dass bei einer solchen Volkskrankheit das Angebot an alten und gesunden Hausmitteln besonders groß ist. Wir sollten es nutzen, denn diese Hausmittel gegen Erkältung aus Omas Zeiten sind allemal billiger als der Gang in die Apotheke oder zum Apotheker.

Die Majoran-Salbe gegen Schnupfen

Ein gutes Hausmittel gegen Erkältung können Sie selbst herstellen, eine Majoran-Salbe: Getrocknete Majoran-Blätter( Apotheke ) werden zerrieben und durch ein feines Sieb geschüttelt. 3 Teelöffel von diesem Majoran-Pulver werden mit 1 Esslöffel hochprozentigem Alkohol übergossen. Dazu 2 Esslöffel frische, ungesalzene Butter geben, alles 5 Minuten im Wasserbad erhitzen. Danach durch ein Tuch seihen und kalt werden lassen. Kühl in einem Gefäß lagern. Gegen Schnupfen reibt man mehrmals am Tag die Nasenlöcher damit ein.

Meerrettich und Zwiebel helfen Ihnen

Reiben Sie 2 Esslöffel voll Meerrettich und mischen Sie etwas Zwiebelsaft und 1 Esslöffel Honig dazu. Gut verrühren.Alle 2 bis 3 Stunden 1 Esslöffel davon einnehmen. Meerrettich wirkt als natürliches Antibiotikum. Schneiden Sie eine große Zwiebel in kleine Stücke, geben Sie die Stücke in eine Schale, die Sie in Kopfhöhe möglichst nahe an Ihr Bett stellen. Die Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen, Sie atmen leichter, Schleim kann abfließen. Schneiden Sie Knoblauch und eine Zwiebel in gleich große Stücke, fädeln Sie diese auf eine Schnur auf und binden Sie sich die so bestückte Schnur um den Hals. Das löst den Nasenschleim, Sie können freier atmen.

Schüssler Salze gegen Erkältung

Aber es gibt auch Schüsslersalze, die bei Erkältungen hilfreich sein können. Bewährt haben sich die Salze Nr. 3. Ferrum phosphoricum, Nr. 5. Kalium phosphoricum und Nr. 10. Natrium sulfuricum.

Dazu kommen folgende Ergänzungssalze:

Nr. 17. Manganum sulfuricum, Nr. 22. Calcium carbonicum, Nr. 23. Natrium bicarbonicum und Nr. 27. Kalium bichromicum

Sie können alle passenden Salze gegen Erkältung einnehmen, maximal drei Salze zur gleichen Zeit, oder aber nur ein einzelnes Salz. Dosierung: Drei bis sechs mal täglich eine bis drei Tabletten. Nehmen Sie die Tabletten nacheinander einzeln und lassen Sie diese im Mund zergehen.

Mit Tees gegen die Erkältung angehen

Trinken Sie mehr als sonst. Sie sollten es auf drei bis vier Liter bringen. Gute Hausmittel gegen Erkältung sind diese Tees:

  • Mischen Sie Hagebutten und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Einen Esslöffel davon mit einem Viertelliter Wasser übergießen, aufkochen, ziehen lassen, abseihen und trinken. Mindestens drei Tassen am Tag.
  • Lassen Sie sich in der Apotheke 30 Gramm Holunderblüten, 20 Gramm Lindenblüten, 25 Gramm Thymiankraut, 25 Gramm Hagebuttenschalen mischen. Davon übergießen Sie 1 gehäuften Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit etwas Honig süßen. 2 Tassen pro Tag trinken.
  • Braunen Kandiszucker, Zwiebelstücke und frische oder getrocknete Brombeerblätter in 1/4 Liter kurz kochen. Zirka acht Minuten ziehen lassen, danach durchsieben und heiß trinken.

Energiepunkte aktivieren

Es gibt gleich mehrere Energie-Punkte, die man im Rahmen der Akupressur gegen eine Erkältung aktivieren sollte. Diese Punkte, die eine Selbstheilung des Körpers einleiten, sitzen am kleinen Finger, am Ringfinger, am Mittel- und am Zeigefinger. Massieren Sie zuerst mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand alle Finger der linken Hand. Und zwar in kreisenden, festen Bewegungen immer von unten nach oben. Dann wiederholen Sie die Übung mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand an den Fingern der rechten Hand.

Weitere gute Hausmittel gegen Erkältung

  • Sehr häufig gehen Kopfschmerzen mit einer Erkältung einher. Tun Sie folgendes: Zerdrücken Sie ein Pfund heißer Pellkartoffel mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. So eine Kartoffel-Packung legen Sie 3 bis 4 Mal am Tag auf die Stirn. Schließen Sie dabei die Augen und legen Sie sich hin.
  • Sie können Ihre Abwehrkräfte mit Sanddorn stärken. Morgens und abends zwei Esslöffel Saft (Apotheke, Reformhaus) in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und trinken.
  • Kartoffeln weich kochen, zerdrücken und den Brei (so heiß wie möglich) in einem Tuch auf den Brustkorb legen. Über Nacht einwirken lassen.
    Abends und morgen mit Salzwasser eine Nasenspülung machen. Das Salzwasser aus der hohlen Hand in die Nase hochziehen, es durch den Mund wieder ausspucken. Unangenehm aber wirksam.
  • Verrühren Sie einen Teelöffel Salz und einen Teelöffel Natron in einer Tasse mit lauwarmem Wasser. Ein Q-Tip eintauchen und die Nasenwände von innen mit der Flüssigkeit betupfen. Die Flüssigkeit kräftig hochziehen. Dann ein neues Q-Tip in Mandelöl tauchen und die Nasenwände von innen betupfen.
  • Inhalieren mit ätherischen Ölen stoppt die Erkältung, wirkt antibakteriell, lässt die Schleimhäute abschwellen, stärkt das Immunsystem. Nicht länger als zehn Minuten inhalieren.
  • Hühnersuppe enthält viel Zink, das stärkt das Immunsystem. Würzen Sie die Suppe mit Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, dann stoppt sie die Erkältung noch besser.
  • Ein uraltes Bauernrezept: Holundersaft mit Wasser mischen (1 : 3), heiß machen und dann trinken., Ab ins Bett und schwitzen.
  • Viel rotes Gemüse und Obst essen: Karotten, Paprika, Tomaten, Rote Bete – das bringt Vitamin C für die Immunabwehr.
  • Halten Sie Ihr Zimmer trotz Erkältung kühl und lüften Sie mehrmals täglich.

Noch ein Rat für härtere Naturen: Erhitzen Sie einen sehr großen (50 ml) weißen Schnaps (Korn, Wodka, Obstler), geben Sie eine große Prise Pfeffer dazu. Schnell austrinken und ab ins Bett.