Hausmittel gegen Depressionen

Wie ein Krebsgeschwür fressen sich Depressionen in unser Leben. Sie verdüstern es, nehmen uns den Lebensmut, machen uns mürrisch – und einsam. Oft aber entstehen Depressionen auch aus Einsamkeit: Man bekommt Depressionen, weil man einsam ist – und diese Depressionen machen noch einsamer: Ein Teufelskreis. Natürlich hat die moderne Medizinforschung schon längst die Zusammenhänge zwischen Botenstoffen, gestörtem Hormonhaushalt und betroffenem Stoffwechsel im Gehirn erkannt und aus diesen Erkenntnissen hochwirksame Medikamente gegen Depressionen geschaffen. Aber fast alle diese Medikamente haben einen Beipackzettel mit ein er ellenlangen Auflistung von teilweise sehr unangenehmen Nebenwirkungen. Die es bei den guten alten Hausmitteln eben nicht gibt. Da Depressionen keine Erfindung der Neuzeit sind, haben auch unsere Ahnen schon gewusst, was man dagegen tun kann:

 

11 Tipps gegen Depressionen

  1. „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“ Der Spruch ist uralt – und eine tolle Lebensweisheit. Denn Eifersucht gleitet sehr schnell ab in Aggression – oder Depression. Also lassen Sie Eifersucht gar nicht erst aufkommen, suchen Sie bei Zweifeln am Partner sofort die klärende Aussprache.
  2. Dass Johanniskraut ein Stimmungsaufheller ist, das weiß man schon seit Jahrhunderten, wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Johanniskraut-Tee (Apotheke).
  3. Sie fühlen sich mies, traurig und niedergeschlagen? Dann gönnen Sie sich doch ein Lindenblütenbad. Kochen Sie drei Handvoll Lindenblüten in einem Liter Wasser etwa 20 Minuten auf. Seihen Sie den Sud durch und gießen Sie ihn ohne die Lindenblüten in Ihr Badewasser. Dieses Bad etwa eine halbe Stunde lang genießen, dann ins Bett gehen. Am nächsten Morgen lacht auch Ihrem Gemüt wieder die Sonne.
  4. Bei Sport und Ausdauerbewegung (Radfahren, Laufen, Schwimmen) werden im Gehirn glücklich machende Botenstoffe und Hormone frei gesetzt – so werden Sie depressive Gedanken los.
  5. Bei Depressionen spielt das autonome Nervensystem eine große Rolle. Ein wichtiger Strang verläuft auf der Fußsohle. Machen Sie sich ein Fußbad, massieren Sie dann Ihre Füße. Besonders den Punkt in der Mitte der Fußballen.
  6. Alkohol löst traurige Gedanken auf, macht die Welt rosiger. Aber Vorsicht: Belassen Sie es bei max. einem halben Liter Bier oder zwei Glas Wein. Ein richtiger Alkoholrausch kann Sie noch tiefer in die Depression stürzen.
  7. „Allein ist es auch im Paradies langweilig,“ sagt der Volksmund. Recht hat er. Denn Langeweile führt zum Grübeln, und das führt in die Depression. Also rein in die Gesellschaft, gehen Sie unter Menschen, sprechen Sie über die Dinge, die Sie bedrücken.
  8. Nehmen Sie täglich einmal eine Messerspitze pulverisierte Kalmuswurzel, aufgelöst in etwa 250 ml Wasser als Getränk ein.
  9. Mischen Sie folgende Kräuter zu gleichen Teilen: Brennnessel, Schafgarbe, Helmkraut, Birkenblätter und Ackerschachtelhalm. Eine Tasse Wasser mit einem gehäuften Teelöffel dieser Mischung aufkochen, abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen. Vor jeder Mahlzeit trinken. Wenn Sie süßen wollen, dann mit Honig.
  10. Kochen Sie eine Handvoll frische Salbeiblätter in 0,5 Liter Wasser auf und lassen Sie die Mischung ca, 20 Minuten ziehen. Dann ab gießen und abkühlen lassen. Diesen See füllen Sie in eine Flasche aus dunklem Glas und geben je eine Prise Zimt, Ingwer, Nelken und ein kleines Stück Angelikawurzel dazu. Dann geben Sie 100ml Portwein dazu. Die Mischung an einem kühlen Platz aufbewahren. Wenn Sie sich depressiv fühlen ein Schnapsglas davon Morgens und am Abend trinken.
  11. Essen Sie zwischendurch eine Banane. Durch deren Inhaltsstoffe werden Glückshormone freigesetzt, die trüben Gedanken verschwinden.