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Die besten Kräutertees im Frühling

Wenn Sie zu frischen Kräuter für Ihren Tee greifen, dann sollten Sie beachten:

  • Entweder pflücken Sie selbst (nicht an Straßenrändern oder in der Nähe von Industrieanlagen), oder Sie kaufen die Kräuter im Bio-Laden. Das Beste ist: Bauen Sie die Kräuter selbst im eigenen Garten an.
  • Gleich nach dem Pflücken die Blätter der Frühlingskräuter waschen und klein schneiden.
  • Für eine Tasse Tee brauchen Sie einen gehäuften TL des jeweiligen Krauts. Mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und nur etwa zwei Minuten ziehen lassen. Danach durchseihen, mit Honig süßen und in kleinen Schlucken langsam trinken.

Löwenzahn für die Verdauungsorgane

Beginnen wir mit dem Löwenzahn, denn das ist einer der besten Kräutertees im Frühling. Sie haben Probleme mit der Verdauung, Ihre Leber macht Ihnen Sorgen und um die Galle steht es auch nicht zum Besten – Sie sollten sich einen Tee aus frischem Löwenzahn brauen. der Kräutertee hilft Ihnen mit seinen wertvollen Wirkstoffen. Glykolside, Bitterstoffe (z.B. Taraxizin) Asparagin, Cholin für die Verdauung. Dazu kommen Kalium, Carotinoide, Kalium und Eisen und zusätzlich Vitamin A und C. Seine Enzyme sind für den Stoffwechsel gut.

Brennnesselblätter bei rheumatischen Schmerzen

Ein hervorragender Kräutertee im Frühling ist der Brennnesseltee. Sie können die frischen Brennnesselblätter fast überall finden. Wenn Sie eine Kur zur allgemeinen Entschlackung und zur Blutreinigung machen wollen, sollten Sie drei Wochen lang täglich drei Tassen von diesem Tee trinken. Generell hilft er gegen rheumatische Schmerzen, regt den Stoffwechsel an, wirkt harntreibend und reinigt das Blut. Auch Gichtschmerzen können damit gelindert werden. Das bewirken diese Inhaltsstoffe: Acetylcholin, Chlorophyll, Eisen, Kalium, Gerbstoffe, Kieselsäure, Calcium, Vitamin C und Serotonin.

Pfefferminze gegen schädliche Darmbakterien

Pfefferminze hat oft einen scharfen und bitteren Geschmack, den können Sie vermeiden, wenn sie frische Pfefferminze zunächst 20 Sekunden aufbrühen und dann diesen ersten Sud wegschütten. Frischer Pfefferminztee ist gut, weil er die Speichelbildung und die Produktion von Magensäure anregt. Er fördert die Verdauung und den Gallenfluss, wirkt gegen Blähungen, krampflösend und gegen schädliche Bakterien im Darm. Seine wichtigen Inhaltsstoffe sind: Die ätherischen Öle Menthol, Menthon, Methofuran, Eucalyptol, Limonen, Caryophyllen, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Gerbstoffe und Kaffeesäure.

Melissentee bei Magenkrämpfen

Besonders gut ist der Kräutertee aus der frischen Melisse gegen Kopfschmerzen, innere Unruhe, Stress und schlechten Schlaf. Er wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem. Der Melissentee hat starke antibakterielle Eigenschaften und wirkt auch bei Erkältungen lindernd und schleimlösend. Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff ist das ätherische Öl Cineol. Dazu kommen Bitter- und Gerbstoffe, sowie Rosmarinsäure, Phenolcarbonsäuren und Terpenoide.

Salbei gegen starkes Schwitzen

Unter unseren Heilkräutern ist der Salbei eines der stärksten. Ein Tee aus frischen Kräutern des Salben hilft vor allem bei Erkrankungen des Hals- und Rachenraums. Also bei Halsweh und Heiserkeit. Er wirkt auch antibakteriell, ist entzündungshemmend und regt die Verdauung an. Vor allem die frischen zarten, samtigen Blätter geben dem Tee seinen typischen aromatischen, schwach bitteren, aber sehr würzigen Geschmack. Wenn Sie unter starkem Schwitzen leiden, dann hilft er als Getränk, Sie können aber damit auch Waschungen der schwitzenden Körperteile vornehmen. Diese vielfältige und großartige Heilwirkungen kommen von diesen Vitalstoffen: Ätherisches Öl mit Thujon, Kampfer und Eucalyptol, Harzen, Gerbstoffen, Bitterstoffen, vor allem Carnosol, und Flavonoiden.

Petersilie ist ein Vitamin C-Gigant

Hätten Sie geglaubt, das unsere schlichte Küchenpetersilie ein ganz grosser Vitamin C-Träger ist? Ein Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilo Orangen. Darum ist der Petersilientee sehr gut bei Erkältungen. Er kann Sie auch vor Stress bewahren, gibt Ihnen Kraft und Ruhe. Petersilie wirkt stark harntreibend und unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit. Er regt die Verdauung an und verhindert Blähungen. Das sind seine wichtigsten Inhaltsstoffe: Vitamin C, Betacarotin, Apiin, Mangan, und Calcium.

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Hausmittel für den Frühling

Hausmittel bei Erkältungen

Mal warm, mal kalt, mal schwitzen, mal frieren – und schon schlagen die Erkältungsviren zu. Sehr gut hilft Ihnen da ein Holunderblütentee. Sehr heiß und mit Honig gesüßt am Abend trinken – und schon schwitzen Sie. Ab ins Bett und gut zudecken. Dann die Bettwäsche wechseln und schlafen. Vor dieser Prozedur sollten Sie noch ein Fußbad in heißem Salzwasser nehmen. Salzwasser sollten Sie auch zu einer Nasenspülung verwenden. Sehr gut eignet sich dafür das “Emser Salz”. Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger werden von den Schleimhäuten gespült, die Nase wird befreit und Sekret kann abfließen. Das beugt dem Schnupfen und den Nebenhöhlenentzündungen vor. Auch mit ätherischen Ölen können Sie die Frühjahrserkältungen los werden oder ihnen vorbeugen. Diese Öle – vor allem die der Minze und des Eukalyptus – lösen den Schleim auf den Bronchien und im Mund-Rachenraum. Das hilft, den Schnupfen und den Husten zu besiegen.

Heilender Zwiebelsaft bei Husten

Sehr oft haben wir im Frühling auch einen hartnäckigen Husten. Da hilft uns Omas Zwiebelsirup. Schneiden Sie eine mittelgroße Gemüsezwiebel in sehr kleine Stücke. Die bedecken Sie mit Zucker und lassen das Ganze eine gute Stunde zugedeckt stehen. Es bildet sich ein dicker Saft, den Sie in kleinen Portionen (ein Teelöffel) immer wieder einnehmen. Die ätherischen Öle der Zwiebel lösen den hartnäckigen Husten und ihr hoher Gehalt an Vitamin C stärkt das Immunsystem.
Ist aus dem Husten eine Bronchitis geworden, dann greifen Sie zu einem Brustwickel. Wickeln Sie den ganzen Oberkörper des Kranken in ein mit kaltem Wasser getränktes Leintuch, das Sie gut ausgewrungen haben. Darüber kommt ein Frotteetuch und dann eine warme Wolldecke. Dann ab ins Bett.

Kartoffelkompresse gegen Ohrenschmerzen

Ganz schlimm ist es, wenn der schnelle Wetterwechsel im Frühling bei Ihnen zu einer Entzündung der Ohren geführt hat, denn die ist sehr schmerzhaft. Aber fauch dagegen gibt es ein altes, bewährtes Hausmittel: Die Kartoffelauflage. Kochen Sie zwei kleine Kartoffeln, bis sie ganz weich sind. Dann werden sie zerdrückt und auf ein Leintuch gestrichen. Diese Kompresse mit dem warmen Kartoffelbrei legen Sie auf das schmerzende Ohr. Eine solche Kartoffelkompresse kann auch bei Nebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündungen eingesetzt werden. Sie wirkt schmerzlindernd und löst festsitzenden Schleim. Für eine Ohrenauflage können Sie auch fein gehackte Zwiebeln verwenden. Die ätherischen Öle lassen den Schmerz verschwinden und wirken entzündungshemmend.

Drei Hausmittel gegen Heuschnupfen

Rote Augen, geschwollene Schleimhäute, eine laufende Nase – im Frühjahr leiden Millionen Menschen unter Heuschnupfen. Aber auch da helfen bewährte Hausmittel:

Wenn die Pollen zu Milliarden fliegen, wenn Birke, Erle und Haselnuss blühen, der Frühling auf den Wiesen die Blumen blühen lässt – dann sollten Sie zur Vorbeugung oder zur Linderung bei einem Heuschnupfen eine tägliche Nasenspülung mit einer Salzlösung vornehmen. Lösen Sie einen TL normales Kochsalz in 1/4 Liter lauwarmen Wasser auf. Die Lösung in der Nase hochziehen. Damit spülen Sie bereits festsitzende Pollen aus den Schleimhäuten und es wirkt desinfizierend.

Sehr oft verschleimt der hartnäckige Heuschnupfen die Bronchien. Dann hilft Ihnen eine Inhalation mit Dill- oder Fenchelöl. Bringen Sie drei Liter Wasser zum Sieden. In das kochende Wasser sechs Tropfen der ätherischen Öle träufeln, die aufsteigenden Dämpfe acht bis zehn Minuten durch Mund und Nasse einatmen. Mehrmals am Tag anwenden.

Trockene Schleimhäute können die Pollen nicht mehr auffangen oder abwehren. Da hilft es, wenn Sie täglich dreimal eine Nasensalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol einreiben.

Kampf der Frühjahrsmüdigkeit

Die Frühjahrsmüdigkeit befällt fast jeden Menschen. Der Organismus ist durch den Winter ausgelaugt, im Körper haben sich Schlacken und Schadstoffe angesammelt – wir sind schlapp, antriebslos und oft sehr müde. Ersetzen Sie den Morgenkaffee für zwei bis drei Wochen durch einen mit Honig gesüßten Zitronentee. Den Honig erst einrühren, wenn der Tee weniger als 50 Grad hat, sonst verliert der Honig seine Wirkung. Folgende Tees vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit: Brennnessel- und Birkenblättertee. Kochen Sie Rosmarin- oder Fichtennadeln aus und gießen Sie den Sud in Ihr Badewasser, das bringt den Organismus auf Trab. Essen Sie viel frisches Obst, Sauerkraut und die Frühlingskräuter Bärlauch und Kresse – die Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem und helfen, Schadstoffe auszuscheiden. Spaziergänge, frische Luft und die Frühlingssonne, tun ihr Übriges, damit der Körper schnell wieder in Schwung kommt.

So bannen Sie die Migräne

Leider geht der Frühling bei vielen Menschen mit Migräne anfallen einher. Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Zum Beispiel mehrere Tassen Rotbuschtee, angereichert mit Gewürznelken. Der wehrt die Migräne schon im Vorfeld ab. Auch Tee aus Weidenrinde oder Pestwurz sollte getrunken werden bevor die Migräne einsetzt. Zerreiben Sie ein Stück geschälten Ingwer und mischen sie ihn mit einem frischen Obstsaft, das kann einen Migräneanfall verhindern. Ist der Migräneanfall akut, lindern kühle Auflagen mit Heilerdepaste, vermischt mit ein paar Tropfen ätherischem Pfefferminzöl, die auf Stirn und/oder Nacken aufgebracht werden, die Schmerzen. Machen Sie jetzt im Frühling ein paar Entschlackungstage mit viel Obst und frischen Obstsäften. An einigen Tagen sollten Sie nur Obst oder blanchiertes Gemüse essen. Das fördert die Ausscheidung von Schadstoffen. Versuchen Sie es mit diesem Hausmittel: Ein TL reines Vanilleextrakt mit 200 ml Tee oder Wasser mischen und schluckweise trinken.

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Die besten Hausmittel im Herbst

Das Hauptproblem im Herbst sind Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Da helfen zum Beispiel Halswickel mit Quark. Die darin enthaltenen Enzyme kühlen und wirken entzündungshemmend. Eine große Packung Quark in ein Tuch einwickeln, dieses dann um den Hals legen. Einwirken lassen, bis der Quark trocken und bröckelig geworden ist.

Die Nase ist zu, Sie bekommen kaum Luft, die Nächte sind eine Qual: Machen Sie ein mit Pfefferminz- oder Thymianöl. Einige Tropfen Öl in einen Topf mit sehr heißem Wasser geben, den Kopf darüber halten, mit einem Handtuch abdecken und die aufsteigenden Dämpfe tief ein- und wieder ausatmen. Das löst festsitzenden Schleim, Sie können wieder frei atmen. Sehr hilfreich bei geschwollenen Nasenschleimhäuten sind Nasenspülungen. Besorgen sie sich eine Nasendusche, lösen Sie Kochsalz oder Emsersalz in lauwarmem Wasser auf und lassen Sie die Mischung von einem Nasenloch ein- und zum anderen herauslaufen. Morgens und abends anwenden.

Kochen Sie sich einmal in der Woche die gute alte Hühnersuppe nach Omas Rezept: Ein Suppenhuhn (ca. 2 Kilo). Salz, Suppengrün, eine Knoblauchzehe, fünf Pfefferkörner, eine Zwiebel, Petersilienwurzel. Dazu vier mittelgroße Karotten, ein halbes Bund glatte Petersilie, 250 g Tiefkühlerbsen, 200 g Fadennudeln und frisch gemahlenen Pfeffer. Wenn die Suppe im Teller ist, mit frischem Zitronensaft würzen. Diese Suppe blockiert mit ihren Inhaltsstoffen weiße Blutkörperchen die Entzündungen und Schwellungen der Nasenschleimhäute auslösen können. Die wichtigsten Inhaltsstoffre: Vitamine, Eisen – und vor allem Zink. Das ist ein Kraftstoß für das Immunstem.

Lindenblüten- und Holundertee gehören auf jeden Fall zu den besten Hausmitteln im Herbst. Lindenblütentee wirkt lindernd bei Infektionen der Atemwege, hilft bei Halsschmerzen und Hustenreiz. Auch bei Fieber ist er gut und er fördert das gesunde Ausschwitzen. Man weiss, das er eine krampflösende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung hat. Drei Tassen am Tag sind gute Helfer gegen die klassischen Herbstkrankeiten, Erkältung, Grippe und Halsschmerzen. Der Holundertee ist ein uraltes Hausmittel gegen die Krankheiten des Herbstes. Er wirkt stark schweisstreibend und Sie sollten ihn bei einer beginnenden Erkältung einsetzen. Der Tee aus Blüten enthält ätherische Öle, Schleimstoffe, schweisstreibende Glykoside, Quercetin und Flavonoide. Die stärken das Immunstem gegen grippale Infekte. Das Rezept ist simpel: Zwei TL Holunderblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen, etwa acht Minuten ziehen lassen, abseihen und warm trinken.

Das herbstliche Wetter ist auch gefährlich für alle Menschen, die Gelenkprobleme haben. Zwiebelgemüse kann da helfen und dämpfen. Bauen Sie also Zwiebeln, Lauch und Knoblauch in Ihren Herbstspeiseplan ein. Denn deren Inhaltsstoffe bekämpfen schädliche Enzyme im Knorpelgewebe der Gelenke. Dazu gehör auch, dass Sie mehr Omega 3-Fettsäuren zu sich nehmen. Denn die Entzündungsreaktionen in den Gelenken, die im Herbst stärker werden. Diese Fettsäuren finden Sie in Fischen wie Sardine, Hering, Makrele oder Lachs. Auch in Vollkornprodukten, Raps- und Leinöl und in Walnüssen.

Der Herbst ist die klassische Jahreszeit des Trübsinns und der Depressionen. Darum gehört auch der stimmungsaufhellende Tee aus Johanniskraut zu den besten Hausmitteln im Herbst. Trinken Sie davon täglich eine Tasse, wenn Sie die Schwermut überkommt. Das gilt auch für den bereits erwähnten Lindenblütentee. Davon können Sie sich auch “Frohsinns-Bad” machen: Drei Handvoll Lindenblüten in einem Liter Wasser 20 Minuten kochen, den Sud abseihen und ins Badewaser giessen. Eine halbe Stunde einwirken lassen, dann ab ins Bett. Jetzt kommen wir zu einem der besten Hausmittel im Herbst überhaupt: Dem Salbei. Der hilft nicht nur bei Erkältungen und Halsschmerzen. Wenden Sie folgendes Rezept an: In einem halben Liter Wasser drei Handvoll Salbeiblätter aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Den Sud abseihen und in eine dunkle Flasche mit einer Messerspitze Zimt, drei Scheiben Ingwer, zwei Nelken und einem Stück Aniswurzeln geben. Mit 100 ml Portwein übergiessen. Kühl aufbewahren. Wenn Sie depressive Gedanken hegen, dann am Morgen und am Abend je ein Schnapsglas 20 ml davon trinken.

Es wird spät hell und früh dunkel, es ist feucht, es ist nebelig, es wird immer kälter. Am liebsten würden Sie sich inter dem Ofen verkriechen. Falsch. Raus an die Luft, so oft wie möglich, eine stunde am Tag sollte es schon sein. Und dabei tief ein- und ausatmen. Ziehen Sie sich warm und regensicher an, dann brauchen sie auch keine Angst vor schlechtem Wetter zu haben. Spüren Sie den Regen auf Ihrem Gesicht? Das ist gut, denn dadurch wird die Haut besser durchblutet und gut befeuchtet. Und Sie härten sich ab.

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Schnupfenzeit: Vorbeugen mit Hausmitteln

Probiotische Lebensmittel schützen

Für unsere Gesundheit generell und die Vorbeugung in der Schnupfenzeit speziell, ist ein gesunder Darm wichtig. Der braucht das richtige Milieu und eine Besiedlung durch die richtigen Darmbakterien. Da sind probiotische Lebensmittel wie Bio-Joghurt, Kefir, Dickmilch usw. wichtig, Denn die Bakterienstämme dieser Lebensmittel stärken die Darmflora. Ihn Studien wurde nachgewiesen, das der Genuss probiotischer Mittel den Infektionen im Mund- und Rachenbereich während der Schnupfenzeit vorbeugen können. Die Teilnehmer an diesen Studien waren seltener krank und brauchten weniger Antibiotika. Vor allem Kinder lassen sich durch den täglichen Genuss eines probiotischen Lebensmittels besser schützen. Dazu genügt schon ein normaler Joghurt.

Wichtige Vitamine in der Schnupfenzeit

Da steht an erster Stelle natürlich das Vitamin C. Einen Schnupfen oder eine Erkältung kann es nicht verhindern – aber es hilft bei einer schnellen Genesung. Die Dauer der Erkältung verringert sich bei der Einnahme von hochdosierten Vitamin C erheblich. Und wenn Sie in der Schnupfenzeit hohen Belastungen ausgesetzt sind – dann wirkt Vitamin C auch vorbeugend. Sehr hilfreich bist natürlich die Stärkung des Immunsystems durch Vitamin C insgesamt. Als Hausmittel sind bekannt: Zitrusfrüchte, Paprika, Sauerkraut, Hagebutten (Tee oder Marmelade) und Sanddorn. Wenn Sie das täglich geniessen, dann können Sie in der Schnupfenzeit der Erkältung vorbeugen.

Der helfende Schlaf

Gerade wenn die Jahreszeiten wechseln ist das Immunstem grossen Belastungen ausgesetzt. Um es zu stärken und zu regenerieren braucht der Körper ausreichend Schlaf. Sie sollten all sicher stellen, das Sie in dieser Zeit mindestens acht Stunden schlafen. Vermeiden Sie also spätes schweres Essen am Abend, zu viel Alkohol, und aufregende Fernsehprogramme. Spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen sollten Sie Ihr abendliches Fernsehprogramm beenden und die Probleme des Tages vergessen. Denn das Vermeiden oder die Bewältigung von Stress ist sehr wichtig. Denn wer darunter leidet, bekommt eher eine Erkältung.

Immuntraining und Abhärtung

Der Sommer hat unser Abwehrsystem verwöhnt, wir müssen uns jetzt abhärten. Fangen wir mit der Sauna an. Regelmässiger Saunabesuch senkt erwiesenermaßen das Risiko sich zu erkälten. Hier sollten Sie den Körper langsam an die hohen Temperaturen und die kalten Tauchbäder gewöhnen. Fangen Sie auf den unteren Stufen der Sauna an und arbeiten Sie sich langsam nach oben – denn da wird es immer heißer. Auch die Dauer sollten Sie nur langsam steigern: Anfang etwa sieben bis acht Minuten pro Saunagang, bis Sie etwa 12 bis 15 Minuten auf der höchsten Stufe ausharren können. Abkühlen mit der lauwarmen Dusche beginnen, dann das Wasser immer kälter stellen, bis Sie problemlos im eiskalten Abkühlbecken untertauchen können. Morgens machen Sie Wechselduschen: Warm – lauwarm – kalt – warm. Nach dem letzten Duschgang nicht trocken rubbeln, sonder die Haut an der Luft trocknen lassen. Sehr gut auch: Morgens am offenen Fenster zehn bis 15 mal tief ein- und ausatmen.

Die salzige Nasendusche

Ein sehr bewährtes Hausmittel ist eine morgendliche und abendliche Dusche mit einem Salzwasser. Das Wasser läuft aus einem Trichter zum einen Nasenloch hinein und zum anderen wieder hinaus. Sie können dazu normale Kochsalz nehmen, besser ist aber das “Emser Salz”, mit Duschsatz in der Apotheke oder im Reformhaus erhältlich.

Mehr Hygiene ist wichtig

Wenn Sie eine gründliche Handhygiene während der Schnupfenzeit betreiben, verringert sich die Gefahr einer Ansteckung um über zwanzig Prozent. Nach Händeschütteln, dem Besuch von öffentlichen Toiletten, der Fahrt in einem öffentlichen Verkehrsmittel müssen Sie sich die Hände waschen. Gründliches Händewaschen mit normaler Seife ist besser als eine schnelle Desinfektion mit alkoholhaltigen Mitteln. In der Übergangszeit ist es schwierig die richtige Kleidung zum wählen. Tagsüber ist es noch angenehm warm, am späten Nachmittag wird es schon kühl. Es sollten also immer ein Pullover oder eine warme Jacke bereit sein.

Die schützenden Beeren

Jetzt beginnt die Schnupfenzeit, aber auch die Beerenzeit. Unsere heimischen Beeren sind mit die besten Hausmittel zur Vorbeugung. Brombeeren, Himbeeren, Sanddorn, Hagebutten sind enorm starke Helfer gegen Erkältungen. Wenn Sie jeden Tag eine Handvoll Beeren essen, dann bauen Sie einen starken Schutz gegen Erkältungen auf.

Vor einem Irrtum müssen Sie sich hüten: Die Grippeimpfung schützt nicht vor einer bakteriellen Erkältung, sondern nur vor einer viralen Influenza (Grippe).

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Beeren für die Gesundheit im Herbst

Der Herbst bringt uns die Beeren für die Gesundheit. Jetzt sind sie reif, jetzt sind ihr Inhaltsstoffe voll entwickelt, jetzt sind sie für unsere Gesundheit am wichtigsten. Ob Brombeeren, Himbeeren, Sanddorn, Hagebutte, Aronja und auch die Trauben – sie stecken voller Sonnenkraft . Und sind wunderbare Hausmittel gegen viele gesundheitlichen Probleme. Vor allem die Kerne der Beeren enthalten ätherische Öle welche gegen Freie Radikale wirken, die Regeneration der Zellen fördern, unser Immunsystem stärken und unseren Vitaminhaushalt für die kommende schlechte Jahreszeit stärken. Beeren für die Gesundheit im Herbst – wir stellen sie vor.

Fangen wir mit dem Sanddorn an. Unter den Beeren für die Gesundheit hat er eine Doppelfunktion: Er ist außerordentlich gesund und er pflegt die Haut. Sein Saft und das Mark der kleinen Beeren sowie das aus den Kernen gepresste ätherische Öl enthalten große Mengen Vitamin C, sowie Vitamin A, E, K und Karotin. das alles regeneriert die Zellen, stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Im Sanddorn finden wir ein Fettsäurengemisch, das unserer Hautstruktur ähnelt, es enthält Palmitolein- und Palminsäuren, das gut in die Haut einziehen kann. Die Öle sind wichtig für alternde und unreine Haut – besonders nach einem langen und heißen Sommer.

Hagebutten sind nicht nur ein Juckpulver für Kinder, sondern es sind Beeren für die Gesundheit im Herbst. Ob als Tee, als Marmelade oder in Kapseln, die Wirkstoffe der Hagebutte sind gut bei schmerzenden Gelenken und bei Rheuma. Vor allem aber ist diese Beere unglaublich reich an Vitamin C. Ein Tee oder Hagebuttenmus sind gerade im Herbst eine hervorragende Prophylaxe gegen Erkältungen. Das in ihr enthaltene Lycopin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, das schützt die Zellen vor freien Radikalen. Ihre Gerbstoffe wirken harntreibend, das unterstützt die Entsäuerung des Körpers.

Im Herbst erleben wir die Reife der Weintrauben – auch das sind Beeren für die Gesundheit. In den Schalen der Trauben befinden sich wertvolle Pflanzenfarbstoffe wie das Resveratrol. Dieser schützt unsere Arterien vor der Verkalkung. Es behindert die Oxidation des schlechten LDL-Cholesterins, das nur in diesem Zustand in die Gefässwände eingelagert wird und zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Das Traubenkernöl hat einen hohen Gehalt an Vitamin E und es vermag, diese tief in die Haut einzubringen. Das ist vor allem für alternde Haut wichtig.

Jetzt im Herbst wird die Aronia-Beere geerntet. Auch eine Beere, die für die Gesundheit sehr wichtig ist. Sie hat viel Folsäure (wichtig in der Schwangerschaft), sie hilft der durch UV-Strahlung geschädigten Haut, sie hilft, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Die Wirkstoffe der Aronia-Beere können Sie im Frischsaft (sehr herb) oder in einer Marmelade zu sich nehmen. Die helfen auch gegen Arterienverkalkung und gegen Freie Radikale, die das Immunstem schädigen.

Jetzt hängen sie schwarzblau an den Sträuchern, die Brombeeren. Ihr hoher Anteil an Provitamin A wird im Körper in das Vitamin A umgewandelt, das ist lebenswichtig für unsere Augen und Sehkraft. Deshalb sollten Sie Brombeeren essen, wenn Sie eine Sehschwäche haben oder an Nachtblindheit leiden. Da die Brombeeren einen hohen Ballaststoffanteil haben, sind auch sehr gesund für den Darm und regeln die Verdauung.

 

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Hausmittel gegen Krankheiten im Sommer

Durchfall

Sei es der Reisedurchfall, seien es verdorbene Lebensmittel oder eine virale Ansteckung: Der Durchfall gehört im Sommer zu den häufigsten typischen Erkrankungen. Diese Hausmittel helfen schnell:
Nehmen Sie einen leicht säuerlichen Bio-Apfel, reiben Sie ihn und lassen Sie den Brei an der Luft oxidieren. In kleinen Bissen essen. Die Masse enthält Piktin, das schützt die Darmwände, Bakteriengift können nicht mehr in die Darmwände eindringen. Gleichzeitig bindet es diese Gifte, so dass sie ausgeschieden werden können.
Durchfall bedeutet einen großen Verlust an Körperflüssigkeit und damit an Mineralien. Trinken Sie gesalzenen schwarzen Tee, essen Sie Zweiback oder ein kleines Stück dunkle Schokolade mit hohem Kakaogehalt. Sie können auch Nahrungsmittel als Hausmittel einsetzen. Kochen Sie einen Reisschleim (nur mit Wasser), ihn kräftig salzen und in kleinen Portionen mehrmals am Tag essen. Verrühren Sie einen EL Heilerde in einem Viertelliter Mineralwasser (ohne Kohlensäure) und trinken Sie die Lösung ganz schnell. Nehmen Sie natürliche Hefe, aus der Apotheke. Der Hefepilz Saccharomyces cerevisiae bindet Durchfallerreger und hilft beim Abtransport.

Sommererkältung

Grippe im Sommer kommt viel häufiger vor als Sie glauben: Zugluft, Klimaanlagen, zu viel Sonne sind die Ursachen. Auch hier können Hausmittel gut helfen:
Baden sollten Sie nur in Bädern, die gesundheitlich überwacht werden. Das gilt auch für Flüsse und Seen. Hat es Sie erwischt, dann trinken Sie zweimal am Tag einen halben Liter entfettete gut gewürzte Hühnerbrühe. Essen Sie viel Obst und Gemüse mit einem hohen Vitamin C-Anteil: Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Äpfel. Fahren Sie niemals mit nackten Oberkörper in der prallen Sonne Fahrrad. Würzen Sie Ihr Essen kräftig mit Rosmarin, Petersilie und Thymian. Nach dem Baden müssen Sie sofort raus aus der nassen Kleidung. Bevor Sie zu Tabletten greifen bekämpfen Sie leichtes Fieber mit Wadenwickeln.

Sonnenallergie

Ganz ärgerlich, wenn die im Urlaub kommt. Gegen diese für den Sommer typische Krankheit hilft es, wenn Sie die ersten drei Urlaubstage nicht länger als insgesamt zwei Stunden in der Sonne sind. Und eine Sonnenschutzcreme benutzen, deren Lichtschutzfaktor nicht unter 30 liegen darf. Die verwendeten Cremes sollten ölfrei sein. Hat es Sie erwischt, dann hilft das Auftragen von Zinksalbe.

Dicke Beine

Bei Sommerhitze schwellen sehr oft die Beine an. Das ist unschön und ungesund und rührt meist von einem Blutstau her, der wegen Bewegungsmangel entstanden ist. Dagegen hilft Bewegung jeder Art: Radeln, Laufen, Nordic walking, Treppen steigen und Schwimmen. Sehr gut ist: Fünf Minuten kräftig Wassertreten am Strand, in einem Becken, im Bad. Das kühlt und bringt die Venenpumpe wider in Schwung. Auch Laufen auf den Zehenspitzen ist gut. Sie können tagsüber Stützstrümpfe tragen und abends einen Quarkwickel machen. Massieren Sie abends Ihre Füße und reiben Sie diese dann mit Kampfer ein. Gönnen Sie Ihren Füßen eine Dusch mit kaltem Wasser und fahren Sie mit dem Strahl vom Rist bis hinauf zur Leiste. Gegen diese Krankheit hilft es, wenn Sie so oft wie möglich barfuss gehen. Trinken Sie immer mal wieder einen harntreibenden Tee.

Rote, brennende Augen

Verunreinigtes Badewasser, Zugluft, zu hohe UV-Strahlung und starker Wind reizen die empfindliche Bindehaut. Tragen Sie prinzipiell eine gute Sonnenbrille mit geprüftem UV-Filter (CE-Zeichen) und im Wasser eine Schwimmbrille. Tränken Sie ein Tuch mit frisch gebrühtem Salbeitee und legen Sie dieses auf die Augen. Es hilft auch, wenn Sie gekühlte Gurkenscheiben auf die Augen legen. Falls Sie feststellen, das Ihre Augen trocken sind weil Ihnen Tränenflüssigkeit fehlt, dann greifen Sie zu künstlicher Tränenflüssigkeit (ohne Konservierungsstoffe). Sorgen Sie dafür, das Ihr Schlafzimmer genügend Luftfeuchtigkeit hat (55 bis 60%). Schlafen Sie nicht mit eingeschalteter Klimaanlage.

Sonnenbrand

Der kann Ihnen im Sommer etliche Urlaubstage versauen. Schnelle erste Hilfe bringt es, wenn Sie die geröteten Hautstellen mit Joghurt oder Zitronensaft bestreichen – das entspannt. Oder Sie tränken Leintücher mit einer isotonischen Kochsalzlösung und legen Sie auf die brennende Haut. Was auch hilft: Mischen Sie Essig und Wasser im Verhältnis 1 : 2, tränken Sie damit ein sauberes Tuch und legen Sie es auf. Ein sehr bewährtes Hausmittel ist Aloe vera-Saft, der aber keine Duftstoffe enthalten darf. Auch die gute alte Petersilie hilft Ihnen bei Sonnenbrand: Waschen, in Stücke schneiden so das Saft austritt, dann die Haut mit den Pflanzenteilen bedecken. Schütten Sie acht EL Molkepulver in Ihr lauwarmes Badewasser, verrühren es und bleiben 20 Minuten im Wasser liegen. Nicht abtrocknen, sonder an der Luft trocknen lassen. Sie können die verbrannte Haut auch mit Ringelblumensalbe bestreichen.

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Sommer: Die gesunden Beeren als Hausmittel

Von Juni bis November stellt uns die Natur ganz wunderbare Hausmittel zur Verfügung: Die Beeren. Ob Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Goji-Beeren, Erdbeeren, Brombeeren usw. – sie alle sind überaus gesund und mit das Beste, was wir für unsere Gesundheit tun können. Denn in diesen Beeren, stecken Vitamine, Mineralien, und vor allem die Pflanzenfarbstoffe, die unser Immunsystem und unseren Stoffwechsel gesund halten. Jeden Tag eine Handvoll Beeren – ein besseres Hausmittel gibt es nicht im Sommer. Und sie machen garantiert nicht dick: Beeren haben so gut wie kein Fett und sind absolut diätgeeignet. Der Genuss von Beeren wirkt vor allem vorbeugend: Sie sind Hausmittel, mit denen man Krankheiten vorbeugen kann.

Erdbeeren: Schützen vor Osteoporose

Leuchtend rot, prall und saftig – es ist Erdbeerzeit. Essen Sie davon, so viel Sie können, denn Erdbeeren bestehen zu fast 90 Prozent aus Wasser und haben ganze 32 kcal auf 100 Gramm. Schauen wir mal, was dieses gesunde Hausmittel noch kann: Erdbeeren haben mehr Vitamin C als die gleiche Menge Orangen. Sie hat sehr viel Folsäure und Eisen und wird seit uralten Zeiten als Hausmittel gegen Blutarmut eingesetzt. Ihr hoher Kalziumgehalt ist für die Frauen wichtig, denn er schützt vor Osteoporose. Auch für das Herz sind Erdbeeren gut: Dafür sorgen Kalium und Magnesium. Besonders wichtig aber sind ihre sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren: Sie beugen sowohl Krebs wie auch der Arteriosklerose vor. Essen Sie die Erdbeeren pur oder mit einer Soße aus Joghurt und Honig. Und lagern Sie die Früchte nicht länger als ein bis zwei Tage: Sie sind leicht verderblich und verlieren ihr Aroma.

Stachelbeere: Die klassische Sommerbeere

Die kennen wir vorwiegend als Konfitüre oder als Belag eines Kuchens. Auch als selbst gemachter Schnaps ist sie beliebt. Was die wenigsten wissen: Die Stachelbeere ist ein sehr gesundes Hausmittel und führend unter den Beeren. Sie hat sehr viele Ballaststoffe, die satt machen und den Darm anregen und außerdem den Cholesterinspiegeln senken. Sie können Stachelbeeren essen so viel Sie mögen: 100 g Fürchte hangen gerade mal 40 kcal. Ihre B-Vitamine stärken die Haare und die Haut. Kaum zu glauben: Wenn Sie 150 g Stachelbeeren essen, dann haben Sie den Tagesbedarf an Vitamin C gedeckt. Es wird höchste Zeit, dass die Stachelbeere wieder mehr Beachtung findet.

Johannisbeere: Die Vitamin C-Meister

Die kennen wir in den Variationen rot, weiß oder schwarz. Egal welche Sie bevorzugen: Mit der Johannisbeere essen Sie eines der gesündesten Hausmittel überhaupt. Alle Johannisbeeren enthalten eine hohe Menge an Antioxidantien, stärken das Immunsystem und schützen vor Krebs. Schwarze Johannisbeeren helfen Leberkrebs zu vermeiden. Die manchmal ziemlich sauren Beeren (das sind vor allem die roten Johannisbeeren) enthalten viel Vitamin C, Kalium, Pektine und Gerbstoffe. Unglaublich: 100 g rote Johannisbeeren haben mehr Vitamin C als vier Zitronen. Da sie auf 100 g fast acht Gramm Ballaststoffe enthalten, wirken Johannisbeeren sättigend und sind gut für die Verdauung. Ihre Kerne enthalten die Gamma-Linolensäure, die ist gut für die Haut. Wenn Sie Johannisbeeren nicht gleich essen, dann lassen Sie die Früchte lieber am Stiel, sonst gehen wichtige Vitamine verloren. Johannisbeeren gibt es weit bis in den September hinein.

Brombeere: Sie versüßt uns noch den Herbst

Die fast blauschwarzen Früchte wachsen bis in den November hinein an geschützten Stellen (Hauswänden). Sie sollten sie frisch nach dem Pflücken essen, dann ist ihr wertvoller Vitamin C-Gehalt am höchsten. Brombeeren enthalten sehr viel Carotine, sie sind deshalb gut für die Augen. Das Vitamin C und E ist wichtig für den Zellschutz und das Immunsystem. Für ihre blauschwarze Färbung sorgen Anthocyane, das sind Polyphenole. Sie haben eine stark schützende Wirkung vor der Zellalterung und der Entartung geschädigter Zellen (Krebs). Sie können mit dieser Funktion zellschädigende Radikale (entstehen meist durch Umweltschädigung) in Schacht halten. Aus ihren Blättern wird als Hausmittel ein Tee gemacht. Blaubeeren sind sehr empfindlich, länger als höchstens zwei Tage sollten sie nicht gelagert werden. Vor dem Essen unter fließendem kalten Wasser waschen. Mit Joggurt oder Quark sind sie eine hervorragende Sommerspeise.

Goji-Beere: Ihr Lutein stärkt die Sehkraft

Sie stammt aus China, ist aber schon seit Jahrhunderte auch bei uns heimisch und zu einem bewährten Hausmittel geworden. Man kann guten Gewissens sagen, das die Goji-Beere eines der gesündesten Lebensmittel der Welt ist. Nur 50 Gramm dieser Frucht decken zum Beispiel unseren Eisenbedarf für den ganzen Tag. Sie enthalten die wichtigen Aminosäuren für den Eiweisstoffwechsel, sehr wichtige Spurenelemente. Ganz besonders wichtig ist ihr Anteil von Lutein und Zeaxanthin – dadurch sind sie ein Hausmittel, mit dem Sie der gefährlichen Makuladegeneration vorbeugen können. Mit ihren Polysacchariden aktiviert die Goji-Beere unsere T-Limphozytenn die den Kampf gegen Krebszellen und Viren aufnehmen. Ihre Wirkstoffe sind hilfreich bei Entzündungen und der Regenration einer geschädigten Darmflora (oft durch Antibiotika hervorgerufen). Sie können die Früchte getrocknet den Tag über knabbern, Sie können sie als Pulver in Getränke mischen oder als Saft zu sich nehmen.

Himbeere: Ein Hausmitteln für die Frauen

Eine süße Sommerverführung ist die Himbeere, ihre Beeren können bis weit in den Herbst geerntet werden. Man kann aus ihr einen Tee zubereiten (Blätter) oder einen Sirup. Am weitesten verbreitet ist die Himbeermarmelade. Am besten aber schmeckt sie frisch und roh. Die Himbeere ist seilt denn Altertum als gesundes Hausmittel bekannt. Vor allem ihr hoher Gehalt an den Vitaminen. A, B, C ist wichtig für den Menschen. Darüber hinaus verfügt sie über Gerbstoffe, Biotin und die Mineralien Magnesium, Kalium, Phosphor und Kalzium. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen.- und Nierenleiden, sie entwässert und hat eine antibiotische Wirkung. Ihre Blätter sind reich an Kalzium und helfen als Tee Frauen in den Wechseljahren die Osteoporose zu vermeiden. Himbeeren können Sie unbegrenzt essen, denn 100 Gramm haben nur 34 kcal.

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Haut im Sommer: Das tut ihr gut

Wir genießen die Sommerwärme – und wir schwitzen mehr. Der Schweiß und eine stärkere Talgbildung führen oft zu einer Verstopfung unserer Poren – es entwickeln sich die so genannten Hitze- oder Sommerpickel. Deshalb müssen wir an heißen Tagen abends die Haut gründlich reinigen. Dazu benutzen Sie am besten Mittel, die Eukalyptus oder Mentholextrakte enthalten. Im Sommer sollten Ihre Cremes weniger Fett und dafür einen Feuchtigkeitsgrad haben. Einmal in der Woche ist eine tiefenreinigende Maske fällig.

Im Sommer erleidet die Haut einen starken Flüssigkeitsverlust. Den müssen Sie ausgleichen. Auch von innen her. Da gilt die Faustregel: Zwei bis drei Liter Mineralwasser oder ungesüßte Fruchtsäfte oder Tees pro Tag müssen sein. Alkoholhaltige Getränke sind nicht gut, denn die weiten die Poren und Sie verlieren noch mehr Flüssigkeit. Nach dem Schwimmen müssen Sie unbedingt duschen, um Chlor und andere chemische Substanzen (Freibad) oder Salz (Meer) von der Haut zu entfernen. Um der Haut Feuchtigkeit zurück zu geben ist es sinnvoll danach ein After sun-Produkt oder eine sanfte Körperlotion einzusetzen. Vermeiden Sie heißes duschen, denn das erhöht den Feuchtigkeitsverlust Ihrer Haut. Verwenden Sie beim Duschen eine Bodymilk oder Duschcreme.

Besonders die Haut des Gesichts ist im Sommer der Sonne ausgesetzt. Benutzen Sie nach zwei bis drei Stunden Aufenthalt in der Sonne einen Gesichtsspray. Der kühlt, zieht in die Haut ein – das tut ihr gut. Wenn Sie Ihr Gesicht mit Reinigungstüchern behandeln, dann sollten diese feuchtigkeitsspendend und ohne Duftstoffe sein. Nach wie vor eines der besten Hausmittel für die Haut im Sommer ist die Gurkenmaske.

Die Aloe vera gehört zu den natürlichen Hausmitteln, welche der Haut im Sommer besonders gut tun. Sie können Ihre Haut mit Aloe vera-Frischsaft behandeln, es tut ihr auch gut, wenn Sie ihn trinken. Oder Sie schneiden die Frucht in Scheiben, die Sie als Maske auf die Haut auflegen. Wenn Sie merken, das Ihre Haut wegen zu viel Sinnenbestrahlung anfängt zu spannen, dann sollten schnell Aloe vera-Frischsaft auftragen. Hier eine sehr gute Gute Gesichtsmaske,. die Sie selber herstellen können: 100 g Joghurt mit einem EL Honig mischen, zwei EL kleingeraspelte Gurke dazugeben. Für eine Viertelstunde auftragen, dann mit warmem Wasser abwaschen.

Zur richtigen Pflege der Haut im Sommer gehört natürlich der Schutz vor einem Sonnenbrand. Wenn Sie einen Tag in der Sonne verbleiben, dann müssen Sie alle zwei bis drei Stunden nachcremen. Mit einem Sonnenschutz, der mindestens den Lichtschutzfaktor 20 hat. Spätestens nach 20 Minuten direkter Sonnenstrahlung müssen Sie für eine halbe bis eine Stunde in den Schatten. Und Sie müssen immer eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille tragen. Bedenken Sie: Sonnenbrand ist einer der Hauptfaktoren für eine schnelle Hautalterung.

Hier noch einige Hausmittel, die Ihrer Haut im Sommer gut tun:

  • Besonders die Mundpartie ist sehr empfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Da hilft ein Fettstift mit Pflegestoffen wie Jojoba oder Aloe vera.
  • Sonne und Meer können Juckreiz und Allergieschübe auslösen. Benutzen Sie Schutzmittel, welche die Pflanzenwirkstoffe des Mönchsköpfchens (Apotheke) enthalten.
  • Im Sommer braucht die Haut verstärkt bestimmte Vitamine., die schützen vor Entzündungen und für eine schnelle Erneuerung der Hautzellen. Dazu gehören Haferprodukte, Walnüsse, Lachs, Paprika, Beeren und frisches Obst.
  • Nutzen Sie auch im Sommer die Kraft der Sauna. Der Heiß- Kalteffekt führt zu einer starken Durchblutung der Oberhaut. Das förderte die Regeneration, macht die Prall und schön. Allerdings verdunstet die Feuchtigkeit schneller. Deshalb: Nach der Sauna gut eincremen. Haben sie eine fettige Haut, dann gut reinigen. Die produziert nämlich bei der Hitze Talg.

Um die zarte Lippenhaut zu schützen, ist eine Honigmaske am Abend gut. Die Lippen dick mit Honig einreiben und etwa 20 Minuten wirken lassen. Im Honig sind Vitamine, Mineralien, Eiweiß und Feuchthaltestoffe, die mithelfen, die oberen besonders angegriffenen Hautschichten zu regenerieren. Hilft aber nur, wenn Sie den Honig nicht ablecken.

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Wichtige Vitamine für den Frühling

Das Vitamin A und seine Vorstufen sind ganz besonders wichtig für unsere vom Winter ausgelaugte Haut. Wenn die jetzt an die sehr starke Frühlingssonne kommt, dann braucht sie einen starken Schutz gegen die UV-Strahlen: Das ist Vitamin A. Auch wenn es um das Thema Nachblindheit oder Sehen in der Dämmerung geht, sind Vitamin A und die Vorstufen im Frühling wichtig. Wir benötigen etwa ein Milligramm pro Tag. Diese Menge finden wir in jeweils 100 Karotten, Hühner- oder Rinderleber. Vitamin A-Mangel führt zu trockener Haut, Haarausfall, Sehstörungen oder Abgeschlagenheit.

Im Frühling wollen wir schön sein, so wie die aufblühende Natur. Da ist das Vitamin Biotin wichtig für unsere Haut und unsere Haare. Wir benötigen davon etwa 60 Mikrogramm pro Tag. Haben wir zu wenig Botin, dann führt dieser Mangel Appetitlosigkeit, Haarausfall, Übelkeit und Entzündungen der Haut. Botin finden wir in Haferflocken, Eigelb, Leber, gerösteten Erdnüssen und Karotten.

Im Frühling ist das Vitamin B1 (Thiamin) besonders wichtig. Denn es bringt uns Power, kurbelt den Stoffwechsel an. Das Vitamin B1 wirkt sich positiv auf die Blutbildung und die Nerven aus. Um genügend von diesem Vitamin zu haben, sollten wir im Frühling Sojabohnen, Hefe, Sonneblumenkerne und Weizenkeime zu uns nehmen. Haben wir zu wenig Vitamin B1, dann gibt es Probleme im Zuckerstoffwechsel,. Ausserdem gibt es Herzschwäche, Blutarmut, Nervenstörungen und Reizbarkeit. Kann man alles im Frühling nicht gebrauchen.

Ein ganz besonders wichtige Vitamin im Frühling ist B6 (Pyridoxin). Das brauchen wir für die Blutbildung, das hilft beim Aufbau von Eiweißen und beim Zuckerstoffwechsel. Etwa anderthalb Milligramm müssen wir pro Tag zu uns nehmen. In jeweils 100 g sind enthalten: Kartoffeln (0.3 mg), Sardinen (ein mg), Makrele (0.6 mg), Weizenkeimen (4 mg). Fehlt uns dieses Vitamin, dann kommt es Blutarmut, Hautentzündungen, Erbrechen und Durchfall.

Ein typisches Vitamin für den Frühling ist B12 (Cobalmin). Davon brauchen wir etwa 3 Mikrogramm am Tag, damit Zellteilung und Blutbildung richtig funktionieren. Vitamin B12 finden wir in nennenswerten Mengen in Quark, fetten Meeresfischen, Schweineleber und Käse mit hohem Fettanteil.

Unvermeidlich und besonders wichtig iim Frühling ist das Vitamin C. Es enthält Ascorbinsäure, die beste Stärkung für unser Immunsystem. Ausserdem fördert es die Eisenaufnahme, ist wichtig für das Bindegewebe und den Cholesterinstoffwechsel. Wir brauchen am Tag etwa 150 bis 200 Milligramm. In 100 Gramm stecken: Petersilie (150 mg), Zitrone (50 mg), Kalbsleder (40 mg), Paprika (100 mg). Weltmeister ist die Hagebutte mit 1 200 mg). Ausreichend Vitamin C verhindert Gelenkentzündungen, Infektionen, Zahnbluten und -ausfall, ein schwaches Bindegewebe.

Ein Vitamin, das auf den Frühling förmlich wartet, ist das Vitamin D. Denn um es zu bilden braucht der Körper Sonnenlicht. Wir brauchen davon am Tag etwa 20 Mikrogramm. Hier einige gute Vitamin D-Lieferanten, jeweils pro 100 Gramm: Schmelzkäse (3 Mikrogramm), Hühnerei (5 Mikrogramm) Aal (25 Mikrogramm) und der unbeliebte Lebertran (etwa 3000 Mikrogramm). Haben wir zuwenig Vitamin D, dann sind Muskelschwäche, Knochenschwund und Infektanfälligkeit die Folge.

Im Frühling sind wir nach dem Winter besonders infektanfällig. Und unsere Haut braucht dringend eine Erneuerung. Da ist im Frühling das Vitamin E besonders gefragt. Wir benötigen etwa 15 Milligramm pro Tag. In 100 g folgender Lebensmittel stecken: Erdnuss (9 mg), Sonnenblumenkerne (40 mg), Olivenöl (200 mg) und Weizenkeimöl (ca. 2 000 mg). Haben wir zuwenig Vitamin E, dann wird die Haut faltig, wir werden schnell müde, Wunden heilen schlecht das Risiko für Arteriosklerose wächst.

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Gesundheit: Die Gefahren im Frühling

Auch kleine Verletzungen desinfizieren

Jetzt wird der Garten auf Vordermann gebracht. Oder sie pflücken in der freien Natur die ersten Blumen und Kräuter. Das ist prima, aber da lauert einen böse Gefahr. Gerade im Frühling: Das Bakterium Clostridium tetani – das ist der Wundstarrkrampferreger. Er befindet sich in der Erde und kann schon bei kleinsten Verletzungen in die Blutbahn gelangen. Eine Erkrankung ist äusserst schmerzhaft und kann tödlich enden. Auch Verletzungen an Dornen und Sträuchern können zu bösen Entzündungen führen. Deshalb gilt: Immer Handschuhe tragen. Und weil die auch nicht hundertprozentig vor Infektionen schützen, sollten Sie auch ein Desinfektionsmittel bei der Hand haben.

Frühlingsgefahr: Die Zecken

Das ist aber nicht die einzige Gefahr, die im Garten lauert.Denn kaum ist der Frühling da, werden die Zecken wach. In Bayern wurden bereits die ersten Fälle gemeldet. Zecken sind oft mit Bakterien infiziert, welche Krankheiten auslösen können:

  • Eine lokale Entzündung an der Biss-Stelle
  • die gefährliche Borreliose-Erkrankung
  • Die sogenannte Frühjahrs- oder Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt als Hirnhautentzündung.

Wenn Sie von einer Zecken gebissen werden, muss die Zecke sofort total entfernt werden. Mit einer Zuckerzange oder eine Pinzette die Zecke packen, leicht na links drehen und rausziehen. Unbedingt darauf achten, dass auch Rückstände des Zeckenkörpers nicht in Ihrem Körper verbleiben. Wenn sich um die Bisswunde ein roter Ausschlag bildet oder wenn Sie an Kopfweh leiden, sofort zum Arzt gehen. Der beste Schutz ist immer eine Zeckenschutzimpfung. Die sollte alle drei Jahre aufgefrischt werden. Hausmittel bei Zeckenbiss:

  • Die Wunde sofort mit einem Antiseptikum gründlich reinigen
  • Zerschneiden Sie eine Zwiebel und legen Sie die Schnittflächen auf die Bissstelle
  • Reiben Sie vor der Arbeit in zeckenbefallenen Gebieten die freien Haustellen mit Knoblauch oder Teebaumöl ein.
  • Zerstoßen Sie die Blätter von frischem Spitzwegerich und legen Sie diese auf die juckenden Stellen auf. Es kann auch Spitzwegerichsaft aus dem Reformhaus sein.

Gartenarbeit erleichtern

Der Winter hat uns faul und schlapp gemacht. Wer sich jetzt in den Frühling stürzt mit einem doppelten Fitnessprogramm, mit grossen Kraftanstrengungen bei der Gartenarbeit, der unterschätzt die Gefahren für die Gesundheit, denn Ihr Rücken ist schwach und untrainiert. Deshalb: Für schwere Gegenstände eine Schubkarre benutzen, die Giesskanne nur halb füllen und niederknien statt in gebückter Haltung arbeiten.

Hausmittel gegen Pollen und Allergien

Eine der grossen Gefahren für Ihre Gesundheit sind im Frühling die Allergien. Da gibt es die jetzt zu Millirden herumfliegenden Pollen. Da gibt es aber ich die schwere Allergien hervorrufende Ambrosia-Pflanze, die sich immer mehr ausbreitet. Wenn Sie im Garten welche entdecken, dann gut geschützt mit den Wiurzelnn ausreissen, in Tüten stecken und mit dem Hausmülls entsorgen – oder verbrennen. Hier einige Hausmittel beim Pollenflug:

  • Wenn der Pollenflug bei Ihnen zu Kopfschmerzen führt, dann bringt ein Gesichtsguss mit eiskaltem Wasser sehr oft eine schnelle Linderung.
  • Pollenflug kann auch zu allergischem Asthma führen. Dagegen helfen Pestwurztabletten.
  • Eine grosse Gefahr für Ihre Gesundheit sind im Frühling in der Tat die Pollenallergien. Vorbeugen können Sie mit Taigawurzelkapseln und Echinacea
  • Verschaffen Sie sich Erleichterung und Hilfe durch Ginseng. Legen Sie etw 3 Gramm Ginsengwurzel in einen Liter abgekochtes Wasser und lassen Sie ihn etwa zwei bis drei Stunden ziehen. Dann den Sud über den Tag verteilt trinken.

Hilfe bei Frühjahrsmüdigkeit

Mit dem Frühling kommt auch unweigerlich die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit. Die ist eine besondere Gefahr für Ihre Gesundheit, weil Konzentration und Leistungsfähigkeit stark nachlassen. Sie leiden unter Schlaflosigkeit, Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen und haben starke Stimmungsschwankungen. Diese Hausmittel helfen:

  • Starten Sie in den Tag mit Wechselduschen und drei bis fünf Minuten Atemgymnastik am offenen Fenster.
  • Leben Sie mit der Sonnen: Früh auf und früh rein ins Bett. Das Tageslicht erzeugt das stimmungsaufhellende Hormon Serotonin und bremst die Produktion des Schlafhormons Melantonin.
  • Der Frühling ist bunt, nicht grau. So sollten Sie sich auch kleiden – das hebt die Stimmung.
  • Trinken Sie drei Wochen lang am Morgen ein Glas Wasser, gemischt mit drei EL naturtrübem Apfelessig und einem Löffel Honig.
  • Nutzen Sie im Frühjahr die Kraft der jungen Brennnessel: Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen Brennnessel.Tee.
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Mit Hausmittel gesund durch den Karneval

Von Weiberfastnacht bis zum Aschermittwoch: Sechs tolle Tage und sechs lange Nächte. Das schaffen Sie nur, wenn Sie zwischendurch Erholungspausen einlegen. Um gesund im Karneval zu bleiben, brauchen Sie einfach auch Schlaf. Sie können eine Nacht durchfeiern mit einer nur kurzen Schlafpause von vielleicht fünf Stunden – die zweite durchfeierte Nacht wird gesundheitlich schon kritisch: Das Immunsystem ist geschwächt, es kommt zu Störungen im Stoffwechsel, Sie sind auf einmal nicht mehr Herr Ihrer Sinne. Jetzt können Viren und Bakterien angreifen – und sie haben kaum Widerstandskraft. Also: Und wenn das lustige Treiben noch so lockt: Sehen Sie zu, dass Sie über den Daumen gepeilt auf mindestens sieben Stunden Schlaf innerhalb von 24 Stunden kommen. Übrigens: Der Mensch kann nicht auf Vorrat schlafen, aber versäumten Schlaf sehr wohl nachholen.

In den tollen Tang sind Sie viel in Bewegung: Sie ziehen beim Umzug mit, Sie tanzen auf den Strassen oder auf den Bällen, Sie schunkeln – sie schwitzen viel. Da verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit, viele Mineralien, Vitamine und Vitalstoffe. Außerdem räubert Alkohol in den Vitamin- und Mineralienvorrräten Ihres Körpers. Um gesund im Karneval zu bleiben, müssen Sie die in verstärktem Masse zuführen.

Trinken Sie nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas Mineralwasser. Das bringt Natrium, Magnesium und Kalzium. Essen Sie sauer und salzig. Nicht umsonst steht auf den Festsitzungen im Rheinland fast immer der traditionelle “Käseigel” auf dem Tisch. Und bevor Sie ins Bett sinken – wenn Sie das noch schaffen – sollten Sie immer Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel (Pulver oder Kapsel) zu sich nehmen. Das erspart Ihnen schmerzhafte Muskelkrämpfe in der Nacht und ein Erwachen ohne Kopfweh.

Wenn Sie gesund im Karneval bleiben wollen, dann brauchen Sie besonders viel Vitamin C und D. Also: Rotes Gemüse (Paprika, Tomaten Rote Bete) für Vitamin C. Und weil der Körper Vitamin D nur bei UV-Strahlen auf der Haut bildet, hin und wieder auf die Sonnenbank. Das verbinden Sie sehr sinnvoll mit zwei, drei Saunagängen. Danach aber auf keinen Fall in den Karnevalstrubel stürzen – Pappnase abschnallen, Pause ist angesagt.

Karneval ohne “Prösterchen” – das geht ja nun gar nicht. Der gute Rat “wenig trinken” ist also sinnlos. Aber das können Sie: Mischen Sie den genossenen Alkohol nicht. Bleiben Sie bei einer Sorte Getränk: Also nicht Bier, Schnaps, Wein, Sekt und Mischgetränke wahllos in sich reinschütten. Besonders gefährlich sind Cocktails oder Süßweine. Die Süße übertönt den Alkoholgehalt, Sie merken gar nicht, wie Sie Ihren Promilleanteil im Blut nach oben schrauben. Und kohlensäurehaltige Getränke wie Sekt oder Weissbier drücken den Alkohol schneller ins Blut, schon nach wenigen Stunden geben Sie den “Dr. Lall” und taumeln durch Abend – um dann irgendwo einzuschlafen.

Gesund im Karneval – das geht nur mit einem starken Immunsystem. Ein fettes Eisbein bremst zwar die Aufnahme des Alkohols im Blut, hilft aber nicht dem Immunsystem. Walnüsse zwischendurch, fetter Meeresfisch, Avocados – das alles schon viel besser. Und Sauerstoff. Sauerstoff ist das A und O um im Karneval gesund zu bleiben. Alkohol bremst die Aufnahme von Sauerstoff durch das Blut, Muskeln, Organe und Gehirn bekommen zuwenig Sauerstoff. Die Folgen kennen wir alle am taumelnden Narren: Die Kontrolle über die Muskeln geht verloren, wir verlieren die Balance, das Gehirn funktioniert nicht mehr richtig , die Konzentration geht flöten, wir reden Blödsinn und machen Unsinn. Also: Immer wieder raus aus den stickigen und überhitzten Räumen an die Frische Luft, tief durchatmen.

Da aber lauert die nächste Gefahr: Sie sind erhitzt, Sie sind leicht gekleidet, der Alkohol heizt Sie auf – Sie merken zu spät, das Sie eigentlich frieren. Und schon schlagen Bakterien und Viren zu. Also, Im Freien immer schön warm anziehen. Sonst haben Sie am Aschermittwoch nicht nur einen leeren Geldbeutel, sonder auch eine böse Erkältung.

So, die Nacht war toll, Sie waren selig. Aber am Morgen kommt der Kater: Wackelige Knie, flauer Magen, schmerzender Kopf. Jetzt bloß keinen schwarzen Kaffee oder frischen Orangensaft – das reizt den Magen noch mehr. Trinken Sie stilles Mineralwasser, nicht kalt. Keine Spiegeleier mit Speck oder fette Rühreier. Rollmops, saure Gurken, milder Schinken, Magerkäse. Eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse, das Sie mit Schnittlauch oder Brunnenkresse bestreuen. Sehr gut ist auch: Stark gewürzte Fleischbrühe, oder die klassische Münchner Weißwurst mit einer Salzbrezel. Und vor allem: Luft, viel frische Luft. Machen Sie eine “Alkoholverdunstungsstunde” mit energischer Bewegung – ein schneller Spaziergang zum Beispiel.

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Winter: So schützen Sie die Atemwege

Ein kalter Wintertag – und dennoch Sport im Freien treiben, die Atemwege der kalten Winterluft aussetzen? Kein Problem, sagen die Sportmediziner. Bis minus zehn Grad droht so gut wie keine Gefahr. Weder beim laufen, noch beim alpinen Skifahren oder beim Skilanglauf. Erst wenn die Temperaturen noch tiefer sinken wird es kritisch. Zeigt das Thermometer unter 20 Grad ist jeder Wintersport, bei dem ja die Atemwege extrem belastet werden, absolut verboten. Radfahren im Winter just viel kritischer zu beurteilen. Denn da hab en wir es mit dem so genannten Windchill-Effekt zu tun. Durch den fühlt sich die Lufttemperatur deutlich kälter an,. als sie in Wirklichkeit ist. Wenn Sie Tempo 30 fahren, dann wirken zehn Grad minus auf den Körper wie minus 27 Grad. Das kann sogar zu direkten Erfrieren gen auf der Haut führen.

Am meisten sind beim Sport im Winter Ihre Atemwege gefährdet. Das kann zum Husten führen, zu einer ausgewachsenen Bronchitis bis hin zum Kälteasthma. Das wird durch die eisige Kluft ausgelöst, die tief in die Atemwege eindringt. Deshalb müssen Sie die Atemwege im Winter gut schützen. Da hilft ein dünnes Tuch vor der unteren Gesichtshälfte. Sie müssen unbedingt darauf achten, dass Sie dich die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Denn in der Nase wird die eingeatmete Kaltluft vorgewärmt, bevor sie in die Bronchien kommt. Laufen Sie deshalb im Winter langsam. Denn beim schnellen Laufen brauchen Sie mehr Sauerstoff und asten automatisch durch den Mund ein. Es gibt – nach skandinavischem Vorbild – spezielle Wärmemasken für Sportler. Die sollten Sie sich besorgen.

Die kalte trockene Luft im Winter schädigt die Atemwege, denn sie trocknet die Schleimhäute in Nase, Mund, Rachen und den Bronchien aus. Die verlieren ihre Schutzfunktion, Bakterien und Viren können leicht eindringen. Deswegen müssen Sie in kurzen Abständen immer wieder etwas trinken. Am besten einen Tee. Besonders geeignet sind: Holundertee, Lindenblütentee, Fencheltee, Melissen- und Hagebuttentee. Ganz schlecht ist Kamillentee, denn der trocknete die Schleimhäute aus.

Besonders der Hals muss gut gegen die Kälte geschützt werden. Denn durch einen kalten Hals werden die Atemwege in Mitleidenschaft gezogen, Sie bekommen Halsweh. Um den Hals zu schützen sollten Sie bei sportlicher Betätigung einen Schutz aus Material wählen,. das Feuchtigkeit nach aussen transportier. Bei einem dicken Wollschal sammelt sich die ausgeatmete Flüssigkeit, die gefriert, es bildet sich ein Eispanzer – ganz ungesund.

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Gesund durch den Winter 2015

Unbedingt Impfen lassen

Eine Erkältung erwischt uns zwei- bis dreimal im Jahr. Am meisten aber im Winter. Wir können vorbeugen, aber nicht hundertprozentig. Wenn Sie eine Ansteckung vermeiden und gesund durch den Winter kommen wollen, dann müssen Sie zwei Dinge unbedingt beachten: Machen Sie eine Schutzimpfung und meiden Sie große Menschenansammlungen. Auch müssen Sie sich öfter die Hände waschen. Generell sollten Sie Händeschütteln vermeiden und auch nicht aus den Gefäßen anderer Menschen trinken.

Vorbeugen ist sehr gut – wenn Sie es machen bevor Sie sich angesteckt haben. Zur Vorbeugung gehören gesunde Ernährung mit viel Vitaminen und ausreichende Bewegung. Regelmäßige Saunagänge machen Ihre Immunabwehr stark, das hilft Ihnen, gesund durch den Winter 2015 zukommen. Auf keinen Fall aber, wenn Sie sich bereits angesteckt haben, wenn Ihnen sozusagen die Erkältung oder Grippe schon in den Knochen steckt. Dann verstärkt der Saunagang die Erkältung.

Sie brauchen viel Schlaf

Wenn aber Grippe oder Erkältung Sie schon in den Klauen haben, dann sollte Sie sich schonen, viel schlafen und die Vitaminzufuhr erhöhen. Auch Zink ist in dieser Situation sehr nützlich. Kochen Sie sich eine Hühnersuppe mit viel Knoblauch, Zitronengras, Chili und Ingwer. Machen Sie Inhalationen mit dem Dampf von Kamille oder Salbei. Wenn der Hals kratzt, dann helfen warme Halswickel, gefüllt mit gehackten Zwiebeln. Eine geschälte Zwiebel auf dem Nachttisch lindert ebenfalls die Erkältung. Für die Inhalationen können Sie auch Teebaum- oder Pfefferminzöl benutzen.

Tees bringen Sie gesund durch den Winter

Eine große Hilfe um gesund durch den Winter zu kommen sind die richtigen Tees. Die gehören mit zu den besten Hausmitteln, die uns die Natur bieten kann.

Zur Stärkung des Immunsystems brauchen wir viel Vitamin C. Da trinken wir einen Hagebuttentee. Die Hagebutte ist einer unserer stärksten Vitamin C-Träger der in unserer Gegend wild wächst, viele stärker als Zitrone oder Sauerkraut. Kochen Sie zwei TL Hagebuttenschalen in einem Viertelliter Wasser auf, eine Viertelstunde ziehen lassen, dann trinken.

Der gute alte Holundertee darf beim Kampf gegen Erkältung und Grippe nicht fehlen. Der treibt den Schweiß, hebt den Kreislauf an und stärkt das Immunsytem. Zwei TL Holunderblüten in einen Viertelliter kochendes Wasser geben, fünf Minute ziehen lassen, trinken – und ab ins Bett.

Schon die Oma kam mit einem Lindenblütentee ans Krankenbett. Zwei gehäufte TL mit einem Viertelliter kochendem Wasser aufgießen, Zeh Minuten ziehen lassen, so heiß wie möglich trinken. Damit senken Sie Fieber, geraten schnell ins Schwitzen und stärken ihre Abwehrkräfte.

Auch ein Tee von Brombeerblättern hilft, das Sie gesund durch den Winter kommen. Seine Gerbstoffe lösen vor allem Verschleimungen bei Halsentzündungen und Bronchitis. Auch hier: Zwei Tl in einen Viertelliter kochendes Wasser geben und zehn Minuten ziehen lassen.

Wenn Sie erkältet sind, dann frösteln Sie leicht. Dagegen hilft wunderbar ein heißer Ingwertee. Reiben Sie frischen Ingwer oder schneiden Sie ihn in sehr kleine Stücke. Mit heißem Wasser aufgiessen und mit Honig süssen. Auch der Saft einer halben Zitrone passt gut dazu.

Unverzichtbar ist der Salbeitee, wenn Sie gesund durch den Winter kommen wollen. Vor allem dann, wenn Ihr Rachen und die Mandeln schon entzündet sind. Die Inhaltsstoffe des Salbeitee sind entzündungshemmend und bekämpfen Keime. Den können sie fertig im Teebeutel kaufen, oder sich getrockneten Salbei in der Apotheke geben lassen. Sie können ihn auch sehr stark kochen und dann damit gurgeln.

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Die schlimmsten Immunkiller im Winter

Gerade jetzt im Winter greifen wir gerne zu einem der schlimmsten Immunkiller überhaupt: Dem Alkohol. Ein Glühwein, ein Schnäpschen zum Aufwärmen – da sind wir gerne dabei. Aber damit schädigen wir unser Immunsystem sehr schwer. Studien haben nachgewiesen, das Viren und Bakterien sich unter Alkoholeinfluss sehr leicht im Körper vermehren können. Wichtige Abwehrzellen wie die Monozyten verlieren durch den Immunkiller Alkohol ihre gesunden Eigenschaften. Grippeviren, Erkältungen aber auch schwere Viruserkrankungen wie Hepatitis C können nicht mehr so gut abgewehrt werden. Und wenn wir dann glauben, Alkohol hilft gegen bereits bestehende Erkrankungen, dann wird es besonders übel. Erwärmen Sie sich alkoholfrei: Mit Ingwertee oder mit heissem Apfelpunsch.

Rauchen ist eine Geselligkeitssucht. An den langen Winterabenden mit dem Freunden beisammen sein und gemütlich eine Rauchen, das haben wir gerne. Aber der Nikotingenuss ist einer der übelsten Immunkiller im Winter überhaupt. Denn gerade jetzt brauchen wir funktionierende Schleimhäute und Flimmerhärchen auf den Bronchien, die eingedrungene Schädlinge wieder nach draußen befördern. Die werden durch den schädlichen Zigarettenrauch schwer behindert. Sie können Krankheitserreger und Schmutzpartikel nicht mehr nach aussen transportieren, es kommt zur Bronchitis. Noch schlimmer ist es, wenn Sie rauchen, obwohl Sie bereits erkältet sind. Die Lösung: Absolutes Rauchverbot

Das Weihnachtsfest, der Jahresabschluss, die Neujahrsfeiern, der Jahresstart – das alles bringt vielen Menschen grossen Stress. Stress löst aber im Körper zwei Reaktionen aus: Kurzfristig befähigt er zu Höchstleistungen, gleichzeitig unterdrückt er aber das Immunsystem. Und deshalb ist Stress einer der größten Immunkiller zur Winterzeit. Er ist Gift für unser Immunstem – und dadurch werden wir anfällig für Viren und Bakterien, denn unsere Widerstandskraft ist geschwächt.

Sport ist gesund und machte uns stark. Stimmt. Aber im Winter kann er auch zum Immunkiller werden. Denn beim Sport wird Leistung abgerufen und das Immunsystem geschwächt. Ein anstrengender Dauerlauf ist gefährlich, weil in der Winterzeit viele Keime und Erreger unterwegs sind. Die treffen dann auf das geschwächte Immunsystem – und wir haben eine Erkältung am Hals. Treiben Sie leichten Sport mit gesunder Bewegung – aber nicht im Freien, wenn Kälte und feuchtkalte Luft auf Sie lauern.

Mit einer der übelsten Immunkiller im Winter sind kalte Füße. Wenn die auskühlen, dann schlägt das körpereigene Warnsystem Alarm und verengt die Blutgefäße in der Haut und den Schleimhäuten. Durch die verringerte Durchblutung kommt es dort zu einer Auskühlung, die Schleimhäute schwächeln. Viren und Bakterien können nur noch vermindert abgewehrt werden – die Erkältung ist da. Allerbestes Hausmittel: Immer schön warme Füsse behalten. Zum Beispiel durch grobe Schafwollsocken, auch wenn die am Anfang kratzen.

Es ist kalt, der Körper verbrennt mehr Kalorien, also fordert der Körper eine eher fette, energiedichte Nahrung. Wenn wir diesem Drang nachgeben, dann öffnen wir dem Immunkiller Vitamin- und Mineralienmangel Tür und Tor. Sorgen Sie dafür dass auch im Winter Obst und Gemüse auf den Tisch kommt. Essen Sie zu jeder Hauptmahlzeit einen Salat. Gerade unsere Wintergemüse (Sauerkraut, Kohl, Karotten usw.) sind sehr vitaminreich, die müssen jetzt auf den Tisch.

Und nun kommen wir zu einem wirklich sehr preiswerten Hausmittel für unser Immunsystem: Den Schlaf. Schlafmangel ist im Winter ein absoluter Immunkiller. Wer weniger als sechs Stunden täglich schläft, der ist viel schneller erkältet, als jemand, der seine acht Stunden Schlaf jeden Tag hat. Denn im Schlaf erholt sich das Immunstem, baut neue Abwehrkräfte auf. Fehlt der Schlaf, dann wird es ausgepowert, kann Infektionen nicht mehr abwehren.

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Diese Gewürze helfen gegen Kälte

Eines der besten Gewürze gegen die Kälte habe wir erst in den letzten Jahren entdeckt: Den Ingwer. Der würzt uns das Essen (Hühnersuppe), wir trinken ihn aber auch gerne als Tee oder essen mit Ingwer gewürzte Plätzchen. Der Grund: Warum Ingwer als Gewürz gegen Kälte hilft: Er steckt voller Scharfstoffe, die aktivieren unsere körpereigenen Wärmerezeptoren – es wird uns von innen her herrlich warm. Diese wärmende Wirkung hilft bei Erkältungen, Husten und sogar bei einer richtigen Grippe. Besonders getrockneter Ingwer erwärmt uns von innen heraus.

Anis: Dieses Gewürz gegen die Kälte kennen wir aus Plätzchen, es gibt Anisbrot und viele anderen mit Anis gewürzte Backwaren, Liköre und Schnäpse. Anis entwickelt ein wohliges Wärmegefühl und er hilft bei Erkältungserkrankungen, weil er schleimlösend wirkt. Wichtig sind seine ätherischen Öle, Thymiol, Acetylcholin und die Flavonoide.

Eines der wichtigsten Gewürze gegen die Kälte ist Chili. Da denkt jeder sofort an scharf gewürztes Essen, von dem man einen Schweißausbruch bekommt, so sehr heizt Chili ein. Das ist richtig. Denn seine Inhaltsstoffe feuern die Kalorienverbrennung nach dem Essen an – es wird uns sehr schnell wärmer. Chili wird in Plätzchen verbacken, man soll damit das Essen würzen. Inzwischen gibt es sogar schon Bitterschokolade mit Chilizusätzen. Einer der Gründe, wurm Chiki ein Gewürz gegen die Kälte ist: Es regt die Mitochondrien (das sind unsere Kraftwerke in den Zellen) zu einer verstärkten Arbeit an – und das macht warm. Ähnlich wie beim Chili verhält sich der Körper beim Genuss von Curry. Auch das Würzen mit Paprika wärmt Sie von innen her.

Was Ihnen auch schnell hilft ist Gebäck, das mit Zimt gewürzt ist. Wenn der zusammen mit Ingwer verbacken wird, dann wird die Durchblutung angeregt und der Körper bekommt einen Hitzeschub. Das ist vor allem nötig, wenn Sie an den Fingern oder Zehen frieren. Den gleichen Effekt erzielen Sie übrigens, wenn sie Ihrem Essen oder Gebäck Rosmarin oder Thymian zusetzen. Oder sich aus diesen Gewürzen einen Tee zubereiten. Rosmarin oder auch Thymian können Sie auch einem Bad zusetzen – sie werden sofort eine wohlige Wärme verspüren, die auch nach dem Bad anhält.

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Feuchte Kälte: Hilfe bei Gelenkschmerzen

Kurkuma, Bromelin und Ingwer: Drei wichtige Helfer

Die durch feuchte Kälte hervorgerufenen Gelenkschmerzen gehen meist einher mit Arthritis, Gicht und Rheuma. Da wirkt die feuchte Kälte wie ein Turbolader. Was aber können selbst dagegen tun?
Da gibt es bei den Naturmitteln eine sehr wirksame Dreier-Spitze. Nämlich Kurkuma, Bromelin und Ingwer. Werden Sie als Dreierpack eingesetzt, dann stärkt jedes dieser Naturmittel die Wirkung des anderen. Untersuchungen haben ergeben, dass zum Beispiel die Wirkstoffe von Kurkuma bei Gelenkschmerzen ähnlich wirksam sind wie Schmerzmittel gegen Gelenkentzündungen. Das auch Ingwer diese Wirkung hat ist der Erfahrungsmedizin schon seit Jahrhunderten bekannt. Und Bromelin ist ein Enzym, das aus der Ananas gewonnen wird. Es hilft gegen Schmerzen, die bei feuchter Kälte inn entzündeten Gelenken, Sehnen und Muskeln verstärkt auftreten. Wenn Sie bei feuchter Kälte leicht Gelenkschmerzen bekommen, dann sollten Sie alle drei Wirkstoffe dreimal täglich auf leeren Magen einnehmen.

Machen Sie sich selbst aus frischen oder getrockneten Brennnesseln eine Tee. Übergießen Sie zwei TL Brennnesselbläter mit einer Tasse kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, durchseihen. Drei Wochen lang täglich bis zu sechs Tassen davon trinken.

Gelenkschmerzen wegen Verspannungen

Halten Sie bei dieser Witterung Ihre Gelenke stets warm. Da helfen wollenen Gelenkwärmer und warme Unterhosen für die Knie. Achte Sie vor allem darauf dass Sie keinen Zug bekommen. Wenn Sie die Schmerzen vor allem in den Fingergelenken bekommen, dann hilft folgender Trick: Legen Sie in eine Schüssel mit warmem Wasser eine Schwamm oder ein Handtuch. Das müssen Sie greifen und dann mehrere Minuten lang kräftig durchkneten.

Einer der Gründe, warum Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte auftreten sind Verspannungen. Sie nehmen bei dieser Witterung im Freuen unwillkürlich eine Schonhaltung ein, die zu Gelenkschmerzen führt. Diese können auch die Begleiterscheinung einer Grippe sein. Da ist es falsch, die Gelenke zu sehr zu schonen. Sie müssen sie bewegen, damit sie besser durchblutet werden und Entzündungs- und Schadstoffe abtransportiert werden können.

Kalter Quark für die Gelenke

Bei feuchter Kälte nehmen die Gelenkknorpel weiter Nährstoffe auf, Entzündungen entstehen und die sind schmerzhaft. Wenn Sie an einer solchen leiden, dann sind Ihre Gelenke heiss und geschwollen. Da dürfen Sie auf keinen Fall mit Wärme ran. Was aber sehr hilfreich ist, das ist ein kalter kühlender Quarkwickel. Verrühren Sie Magerquark mit etwa Olivenöl und kühlen Sie den Brei im Kühlschrank. Dann eiskalt etwa einen Zentimeter dick auf das schmerzende Gelenk auftragen, mit einem Wolltuch abdecken und eine Viertelstunde ziehen lassen.

Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Gelenkschmerzen bei feuchter Kälte lindern. Generell: Weniger Fleisch, mehr Fisch. Und da eignen sich besonders fette Meeresfische wie Makrele, Hering oder Lachs. Den die haben einen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Diese wiederum können schmerzende Entzündungen in den Gelenken stoppen.

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Die besten Hausmittel für Weihnachten

Was tun, wenn die Festtage zu Fett-Tagen werden? Halten Sie eines der besten Hausmittel für die Weihnachtszeit bereit: Artischockensaft. Die Artischocke verfügt über die Inhaltsstoffe Cynarin und Cynaridin. Dazu kommen noch Flavonoide, die ebenfalls der schwer kämpfenden Leber helfen. Artischocken verstärken den Gallenfluss, sie reparieren lädierte Leberzellen, sind starke Helfer bei der Fettverdauung. Wenn der Festtagsbrate auf den Tisch kommt, dann sollten Artischocken als Beilage dabei sein. Noch besser: Nehmen Sie über Weihnachten drei mal täglich zwei EL Artischockenfrischsaft aus dem Reformhaus, den Sie mit etwas Wasser verdünnen.

Auch der Salbei zählt zu den besten Hausmittel an Weihnachten. Er enthält Bitterstoffe, die der Leber bei der Fettverdauung helfen. Trinken Sie jeden Tag einen halben Liter von diesem selbst zubereiteten Tee: Bringen Sie anderthalb EL getrocknete Salbeiblätter in einem halben Liter kaltem Wasser zum Kochen. Lassen Sie das Wasser drei Minuten brodeln, den Sud durchseihen, über den Tag verteilt lauwarm trinken.

Das Überangebot an fetten und süssen Speisen mit einem hohen Kaloriengehalt über Weihnachten müssen Sie mit Hausmitteln in den Griff kriegen. Dazu gehört zum Beispiel Stutenmilch. Die hilft auch bei zu grossem Alkoholgenuss. Drei Kräuter gehören ebenfalls zu den helfenden Hausmitteln an Weihnachten: Löwenzahn,. Gelbwurz oder Schöllkraut (Tee aus der Apotheke). Die sorgen für einen guten Gallenfluss für die Fettverdauung und verhindern Gallenkoliken. Besonders hilfreich ist der Löwenzahn. Halten Sie Löwenzahn-Frischsaft (Reformhaus) bereit. Davon nehmen Sie drei mal am Tag zwei EL mit Wasser verdünnt. Löwenzahn enthält den Wirkstoff Taraxacin für eine schnelle Fettverdauung.

Magenberuhigend und verdauungsfördernd sind an Weihnachten auch diese Nahrungsmittel: Radieschen, Sellerie (als Salat zum Gänsebraten ein Muss), der Saft von Rote Bete, fettarmer Joghurt, Karotten (als frischer Saft mit etwas Öl), Gurken und Holundersaft. Jetzt werden Sie staunen: Verzichten Sie auf keinen Fall total auf Butter: Ihre Leberzellen lieben und brauchen Butter. etwa 30 Gramm am Tag sind ok.

Es ist schwer, dem Alkohol an Weihnachten auszukommen: Glühwein, ein schönes kühles Bier, Rotwein zum Braten, Weisswein zum Fisch, Sekt zum Anstossen, und zum Abschluss des Essens ein Verdauungsschnaps. So wird es über die Weihnachtszeit gehen. Da brauchen wir gute Hausmittel, um über die Runden zu kommen. Erst mal ein ganz einfaches: Trinken Sie zwischendurch immer wieder ein Glas Wasser. Das verhindert, das Sie zu viel Flüssigkeit verlieren – denn Alkohol entwässert.

Dadurch werden dem Körper wichtige Mineralien entzogen. Dazu gehören vor allem Magnesium und Kalzium. Den Magnesiummangel merken Sie sehr schnell: Sie bekommen nachts Wadenkrämpfe. Aber Magnesiummangel führt auch zu Depressionen und begünstigt Diabetes. Als Hausmittel gerade an Weihnachten zu empfehlen: Stellen Sie Schälchen mit Kürbiskernen oder Mandeln auf. Auch Walnüsse sind gut. Oder essen Sie einen Riegel Bitterschokolade mit hohem Kakao-Anteil – hat viel Magnesium. Ein tolles Hausmittel gegen die Folgen von zuviel Alkohol ist folgender Mix:
Über Nacht eingeweichte Kürbiskerne mit frischen Tomaten, roter Paprika, Orangen, Walnüssen, Sesamsamen und einem rohen Ei pürieren und pro Tag dreimal zwei EL zum sich nehmen. Kalzium können Sie nach Alkoholmissbrauch durch Käse zuführen.

Über Weihnachten bleiben Sie ist zuhause, sitzen viel. Das kostenlose Hausmittel: Jeden Tag mindestens anderthalb Stunden raus an die frische Luft – egal, wie das Wetter ist. Sie brauchen mehr Sauerstoff, um die Folgen des all zu guten Lebens über die Feiertage wieder los zu werden.

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Zitrusfrüchte: Gesund im Winter

Wie gesagt: Sie haben eines gemeinsam: das starke Vitamin C. Speziell im Winter müssen wir unsere Immunkraft stärken, damit wir uns vor schweren Erkältungen schützen können. Dabei spielt die Versorgung mit Vitamin C eine wichtige Rolle. Doch es schützt uns nicht nur vor Erkältungen. Es kann viel mehr.

Das Vitamin C in den Zitrusfrüchten ist ganz allgemein der Sprit für einen Teil unserer Abwehrzellen. Wenn wir zu wenig davon im Körper haben, können sie gar nicht aktiv werden. Damit wird Vitamin C eine wertvolle Waffe gegen alle Krankheitserreger: gegen Parasiten, Mikroben,Viren, Bakterien und sogenannte freie Radikale, die uns schneller alt und krank werden lassen. Vitamin C ist aber auch am Aufbau von Hormonen, Nervenbotenstoffen, Nervenreizstoffen und Gehirnfunktionen beteiligt.

Da schützt uns Vitamin C

  • Vitamin C festigt das Bindegewebe. Man kann damit Krampfadern und Hämorrhoiden vorbeugen. Es bremst das Altern der Haut. Es ist am Aufbau von Collagen beteiligt. Und Collagen ist für die Elastizitität unserer Haut verantwortlich. Vitamin C spielt auch bei der Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch eine große Rolle. Vitamin C ist die beste Arznei gegen Zahnfleischbluten. Es tötet im Mund auch Karies-Bakterien ab. Manche Zahnärzte sagen: Ebenso wichtig wie Zähne putzen ist die Aufnahme von Vitamin C.
  • Nur wenn wir genügend Vitamin C in uns haben, wird aufgenommenes Eisen aus der Nahrung verwertet.
  • Auch für unsere Knochen ist Vitamin C wichtig. Das aufgenommene Calcium ist ohne Vitamin C nur halb so wertvoll und stabil.
  • Vitamin C ist wichtig gegen Müdigkeit, für unsere tägliche Fitness.
  • Man kann mit dem Vitamin C aus den Zitrusfrüchten der Arteriosklerose vorbeugen, weil es die Gefäßwände elastisch und fest erhält. Gleichzeitig fördert Vitamin C das gute, schützende HDL-Cholesterin. Das hat man an der Universität von Kalifornien in San Francisco entdeckt.
  • Wer sich über den Genuss von Zitrusfrüchten regelmäßig mit Vitamin C versorgt, kann Stress besser verkraften. Bei Stress verbrauchen wir nämlich enorm viel Vitamin C. Ein Beispiel: Wer sich 15 Minuten sehr ärgern muss oder kränkt, der verliert in diesen 15 Minuten 300 bis 350 Milligramm Vitamin C. Das bedeutet eine starke Schwächung des Immunsystems. Daher bekommt man nach Kränkungen und Ärger sehr leicht eine Erkältung, weil die Abwehrkräfte nicht mehr so aktiv sind. Vitamin C ist auch am Aufbau von Glückshormonen beteiligt und steuert damit die gute Laune.
  • Eine beginnende, leichte Erkältung bekommt man mit Vitamin C besonders rasch wieder in den Griff.
  • Wichtig ist, dass man mehrmals im Laufe des Tages Zitrusfrüchte konsumiert, weil sich das Vitamin C schnell wieder abbaut und daher an den Organismus immer wieder neu angeliefert werden muss.

Die sieben Zitrusfrüchte für den Winter

Das ist ja das Faszinierende. Jede der sieben Zitrusfrucht-Arten ist eine Naturarznei für sich.
Zu den beliebtesten Früchten bei uns im Winter zählt die Orange. Sie hilft bei Übelkeit. Und Sie fördert das Einschlafen. Dazu gibt man ein paar Tropfen Orangenblüten-Öl auf ein Stück Würfelzucker und lässt es langsam im Mund zergehen. Mit einem Glas frisch gepresstem Orangensaft stärkt man ganz allgemein die körpereigenen Abwehrkräfte. Übrigens. Es gibt ein altes, ungewöhnliches Orangen- Hausmittel, das in Vergessenheit geraten ist. Drücken Sie die Schale einer Bio-Orange mit dem Daumen und dem Zeigefinger fest zusammen und reiben Sie das ätherische Öl, das dabei versprüht, in schmerzende Finger-Gelenke. Sie werden staunen, wie das wirkt. Wenn Sie immer wieder an Lippen-Herpes leiden: Trinken Sie zwei bis drei Mal am Tag ein Glas frisch gepressten Orangensaft.

Die Mandarine stoppt Übelkeit

Die Mandarine, die Lieblings-Zitrusfrucht der Frauen, beruhigt bei Magenbeschwerden und stärkt die Atemwege. Wichtig zu wissen: Während die Orange im Organismus kühlend wirkt, macht die Mandarine von innen her warm. Die Mandarine ist übrigens eine der ältesten Zitrusfrüchte.

Die Grapefruit hilft beim Abnehmen, weil sie die Fettverbrennung fördert. Sie kann Rheumabeschwerden lindern, Übelkeit stoppen. Grapefruitkern-Öl wird bei Pilzerkrankungen eingesetzt.Jeden Tag zwei Gläser Grapefruitsaft: Das stärkt die Abwehrkraft. Dafür kann man auch ein Grapefruit-Bad nehmen: Gießen Sie den Saft einer ganzen Frucht in die Badewanne in ein Wasser mit 35 bis 38 Grad Celsius. Gut verrühren, 20 Minuten darin baden.

Zitronen wirken basisch

Was kann die Zitrone außer, dass sie sauer ist? Wogegen hilft sie? Die Zitrone hat mehrere interessante Wirkungen: Die Säure der Zitrone schafft im Organismus ein basisches Milieu hat einen positiven Einfluss auf den Säure-Basen- Haushalt. Sie fördert die Durchblutung und aktiviert den Lymph-Fluss. Bläschen im Mund betupft man purem Zitronensaft. Der wirkt nämlich entzündungshemmend. Gegen Cellulite nimmt man jede Woche ein Zitronen-Vollbad: Geben Sie den Saft von fünf Zitronen ins Badewasser, gut verrühren, 15 Minuten darin baden.

Limettensaft macht fröhlich

Ein kleines Glas Limettensaft am Morgen verbessert depressive Stimmungen und mach Mut. Ein gutes Rezept gegen Müdigkeit am Morgen: Man nimmt einen Esslöffel Mandelöl mit 5 Tropfen Limetten-Öl ein.

Pomelo gegen Allergien

Immer beliebter wird bei uns die Pomelo. Jeden Tag ein Glas Pomelo-Saft macht stark gegen Allergien. Lauter interessante Wirkungen, an die man meist gar nicht denkt, wenn man so eine Zitrusfrucht genießt.

Pampelmuse liefert Energie

Die Pampelmuse ist die größte Zitrusfrucht. Sie stammt aus Thailand und Malaysia. Sie liefert uns außer dem Vitamin C den Mineralstoff Magnesium und nahe alle B-Vitamine. Sie liefert neue Energie bei Erschöpfung. Und sie überwacht das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper.

Sie sehen: All diese sieben Zitrusfrüchte sind kleine medizinische Wunderwaffen. Denken Sie daran, wenn Sie so eine Frucht genießen.

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Gesunde Tees im Winter

Und wenn der dann auch noch gesund ist, dann lässt sich der Winter um so leichter ertragen. Und gerade Tees sind es, die im Winter ganz viel zu unserer Gesundheit beitragen. Und davon gibt s viele. Hier die wichtigsten, die als Hausmittel mithelfen, den Winter gesund zu überstehen. Denn Tees schmecken nicht nur gut uns manchen warm, sie enthalten auch sehr viele gesunde Wirkstoffe.

Früchtetee

Mit am bekanntesten ist der Früchtetee. Den gibt es in vielen Variationen, Sie können ihn auch selbst herstellen. Trocknen Sie einfach die Früchte, die Ihnen am besten schmecken (Äpfel, Pflaumen, Birnen) und übergiessen Sie dann die getrockneten Früchte mit heissem Wasser. Ziehen lassen und dann trinken. Früchtetees sind gut für die Haut, die wertvollen Inhaltsstoffe wie die Pflanzenfarbstoffe werden nicht zerstört, sondern vom Körper aufgenommen.

Grüner Tee

Wenn wir von gesunden Tees im Winter reden, dann dürfen wir auf keinen Fall den Grünen Tee vergessen. Er hat sehr viele Antioxidantien, also Wirkstoffe, die unser Immunstem stärken. Wenn man ihm einen Spritzer Zitrone beimischt, dann verbessert das die Fähigkeit des Körper, die im Grünen Tee enthaltenen Antioxidantien aufzunehmen. Forschungen haben ergeben, dass Grüner Tee – regelmässig getrunken – die Antioxidantien stärkt, die besonders gut gegen Krebs und Herzinfarkt helfen.

Ingwer-Tee

Ingwer ist nicht nur ein wunderbares Gewürz, sondern auch ein gesunder Tee im Winter. Er fördert die Durchblutung, schützt so vor Kälte und macht warm. Er bringt die Mitochondrien – Heizkraftwerke unserer Zellen – auf Trab und bewahrt uns vor Erkältungen. Wenn Sie am Morgen trinken werden Sie schnell wach und sind fit für den Tag. Da Ingwer aber auch wehenfördernd wirkt, sollten ihn Hochschwangere nicht trinken.

Kamillentee

Wenn es um Blähungen, Magenschmerzen oder auch Durchfall geht, dann greifen wir gerne zum Kamillentee. Dieser Kräutertee wirkt auch krampfstillend und beruhigend. Die Inhaltsstoffe der Kamille wirken entzündungshemmend, deswegen hilft er auch bei der Behandlung von Entzündungen im Mund-Rachenraum. Auch Spülungen oder Waschungen bei Ekzemen oder Akne können mit Kamillentee gemacht werden. Sogar bei Magengeschwüren ist eine Kur mit Kamillentee angezeigt.

Mate-Tee

Inzwischen hat der aus Südamerika stammende Mate-Tee bei uns einen festen Platz gefunden. Er hilft bei der Entwässerung, beruhigt die Nerven, regt den Stoffwechsel und die Durchblutung der Muskeln an. Wenn Sie an Verstopfung leiden, dann hat er die Wirkung eines leichten Abführmittels und er hilft bei der Verdauung. Da er zudem auch hungerstillend wirkt ist er ein idealer Begleiter einer Diät zum Abnehmen. Mate-Tee ist koffeinhaltig, er stärkt den Kreislauf und aktiviert den Körper und den Geist.

Pfefferminz-Tee

Mit dem Genuss von Pfefferminz-Tee erweisen wir unserem Verdauungstrakt einen grossen Gefallen. Er hilft auch wenn Sie an Reiseübelkeit leiden oder mit Brechreiz zu kämpfen haben. Insgesamt hat er eine beruhigende Wirkung und ist darüber hinaus auch krampflösend und schmerzstillend. Wenn Sie an Appetitlosigkeit leiden, dann sollten Sie vor dem Essen eine Tasse Pfefferminztee trinken.

Melissentee

Die Melisse gilt schon seit vielen Jahrhunderten in der Erfahrungs- und Volksmedizin als ein wunderbares Mittel, wenn es um Schlafstörungen geht. Ein Melissentee am Abend sorgt für einen ruhigen Schlaf. Die Inhaltsstoffe dieses Tees beruhigen die Nerven, er hilft bei Angstzuständen und er hat eine antibakterielle Wirkung, die beim Teegenuss im Mund-Rachenraum zur Entfaltung kommt und so gegen Erkältungen hilft. Der Tee aus der Melisse hilft auch bei Appetitlosigkeit und Blähungen. Unter den gesunden Tees ist er sicherlich einer der wichtigsten.

Pu-Erh-Tee

Pu-Erh-Tee wird erst nach vielen Jahre Lagerung in Kellerräumen genossen. Er stärkt ganz besonders die Leber und die Milz. Auch auf die Bauchspeicheldrüse hat er eine positive Wirkung. Bei Diabetikern hilft er, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und die Gier nach Süssigkeiten zu unterdrücken.

Rotbusch-Tee

Jetzt kommen wir zu einem besonders wichtigen gesunden Tee: Dem Rotbuschtee. Er hat kein Koffein und nur wenig Gerbstoffe. Deswegen ist sich Menschen mit Bluthochdruck zu empfehlen. Seine Flavonoide wirken krampflösend bei Darmproblemen. Da er eine starke antibakterielle Wirkung hat, ist er gut gegen Aphten oder Zahnfleischentzündungen einzusetzen. Der Tee hat einen sehr hohen Eisengehalt und ist gut für Schwangere. Sehr wichtig: Wenn sie diesen Tee regelmässig trinken sind Sie weniger anfällig für Allergien wie Heuschnupfen. Die Wirkstoffe des Rotbuschtees können bei Magenproblemen, Erkältungskrankheiten und Druchblutungsstörungen helfen. Durch die Inhaltsstoffe Querzitin und Querzitrin wird das Glückshormon Serotin positiv beeinflusst, dadurch wird Rotbuschtee auch bei Depressionen, Schlafstörungen und Kopfschmerzen verordnet.

Salbei-Tee

Salbeitee hat vielfältige Heilwirkungen und Anwendungsmöglichkeiten. Das fängt mit Halsschmerzen an (trinken und/oder gurgeln), er beruhigt den Magen, hilft bei der Fettverdauung, und kann übermässiges Schwitzen abbremsen. Da wird der Tee nicht nur getrunken, sondern man verwendet ihn ich zu Waschungen der besonders stark schwitzenden Körperstellen.

Schafgarbentee

Unsere Lebensweise fordert vor allem die Galle, die Leber, den Magen und die Bauchspeicheldrüse. Deshalb sollten Sie zweimal im Jahr über zwei Wochen hinweg eine Kur mit Schafgarbentee (täglich drei Tassen) machen. Da helfen die Bitterstoffe, die in der Schafgarbe enthalten sind. Der Tee von der Schafgarbe hilf auch gegen Blähungen und bei Bauchschmerzen.

Schwarzer Tee

Kommen wir zum Schwarzen Tee, der ja bei keiner gemütlichen Teerunde fehlen darf. Der entspannt, denn er baut Stress ab, weil er das Stresshormon Kortison im Körper abbaut. Das schaffen Sie mit vier Tassen Tee am Tag. Wenn Sie ihn lange ziehen lassen, so dass er sehr dunkel wird, dann hilft er auch, Durchfall zu stoppen.
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Die beliebtesten Haumittel der Deutschen

Der Südwestdeutsche Rundfunk hat nun ermittelt, was die beliebtesten Hausmittel der Deutschen sind – und wogegen oder wofür sie genommen werden. Sind Sie mit dieser Liste der beliebtesten Hausmittel einverstanden? Es handelt dicht hier nicht um eine Ranglisten, sondern die Hausmittel wurden vom SWR alphabetisch eingeordnet. Die beliebtesten Hausmittel von A bis Z.

Apfelessig gegen Heißhunger und zur Unterstützung von Diäten. Da sollten Sie zum naturtrüben Apfelessig greifen und den morgens verdünnt mit Wasser vor dem Frühstück zu sich nehmen.

Der Saft von frisch ausgepressten Zitronen gegen Erkältung. Hier wird vor auf das Vitamin C zur Stärkung der Immunkraft gebaut. Denn Vitamin C greift schädliche Freie Radikale ein. Auch den sollten Sie nie unverdünnt zu sich nehmen.

Ganz normaler Dreck für die Gesundheit. Hier vertraut man vor allem, dass die im Dreck enthaltenen Bakterien das Immunstem fordern und helfen Abwehrkräfte aufzubauen. Er gilt auch als Hausmittel gegen Allergien. Es ist erwiesen, das Landkinder vielem weniger Allergien bekommen als Stadtkinder. Der Grund: Sie kommen öfter mit Dreck in Berührung, leben nicht in einer so klinisch sauberen Welt wie ihre Altersgenossen in den Städten.

Ein Apfel am Tag als allgemeines Hausmittel für die Gesundheit. Äpfel sind sehr vitaminreich und sie enthalten gesunde Ballaststoffe, die den Darm reinigen. Zum Beispiel das Pektin. Wenn geriebener Apfel an der Luft oxidiert, dann hilft er bei Magen- und Darmproblemen. Auch im Rahmen von Diäten sind Äpfel sehr gut einzusetzen.

Ein Glas Rotwein am Tag verlängert das Leben. Das stimmt, wenn das Glas nicht mehr als einen Viertelliter fasst. Rottweil erhält pflanzliche Farbstoffe, welche unsere Adern gesund und geschmeidig halten. Diese Farbstoffe verhindern, dass sich an den inneren Wänden der Blutgefässe Ablagerungen von Blutfetten bilden können. Diese führen zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Da wirkt der Rotwein in der Tat als Hausmittel.

Erkältungen kann man rausschwitzen. Auch das ist richtig und ein seit Jahrtausenden angewendetes Hausmittel. Das Schwitzen wirkt wie ein leichtes Fieber, Abwehrzellen bilden sich, die Erkältung wird vom Immunstem bekämpft, Schlacken werden vom Schweiz aus dem Körper transportiert. Das Schwitzen könne wir durch Holunder oder Lindenblütentee verstärken. Ganz wichtig ist es, nach dem Schwitzen lauwarm abwaschen, die Kleidung wechseln und sofort ab ins Bett.

Hühnersuppe stärkt das Immunsystem. Ein ebenfalls uraltes Hausmittel: Bei Erkältung kochte Oma eine Hühnersuppe, die musste heiss gegessen werden. Wichtig sind die Gewürze: Viel Knoblauch, viel Chili und der Saft einer frischen Zitrone. Auch Zitronengras sollte mitgemocht werden. Wichtigster Bestandteil der Hühnersuppe: Zink aus dem Hühnerfleisch.

Ingwer gilt als beliebtes Hausmittel gegen Reiseübelkeit. Die Inhaltsstoffe des Ingwer beruhigen Magen und Darm und bringen den Kreislauf in Schwung. Deshalb ist es gut, wenn Sie vor Antritt der Reise eine Tasse heißes Ingwerwasser trinken.

Joghurt ist für viele Menschen nicht nur ein Nahrungs-, sondern auch ein Hausmittel. Nach einer Krankheit nach einer Behandlung mit Antibiotika reguliert Joghurt den Aufbau der geschädigten oder gar zerstörte Darmflora. Er enthält Milchsäurebakterien, die das bewirken. Das wusste unsere ländliche Bevölkerung schon seit hunderten von Jahren.

Kalte Duschen sind ein Hausmittel aus dem Wasserhahn. Sie regen die Durchblutung an, jagen den Kreislauf hoch und härten den Körper gegen Infektionen durch Bakterien und Viren ab. Das ist besonders in der Winterszeit wichtig.

Die Kartoffel ist immer noch unser wichtigstes Nahrungsmittel und auch ein vielseitiges Hausmittel. Besonders beliebt sind die Halswickel mit zerstampften Kartoffel bei Halsscherzen.

Der Meerrettich würzt fettes Essen, sein Saft wird bei Magen- und Darmproblemen eingesetzt. Da die Inhaltsstoffe des Meerrettich antibakteriell wirken ist er auch beliebtes Hausmittel gegen Huste. Einen Meerrettich aushöhlen, ihn mit Kandiszucker füllen, über Nacht stehen lassen und vom entstehenden Sirup tagsüber drei TL einnehmen.

Rollmops, Salzgurken und Co. gegen einen Kater. Das ist ein bewährtes Hausmittel, denn durch den Alkoholgenuss hat der Körper viele Salze und Mineralien verloren. Helfen tut auch frische Luft, frischer Obstsaft und viel Mineralwasser. Spezialdrink: Frischer Kaffee mit Zitronensaft. Aber nur für harte Gemüter.

Salzwasser zum Gurgeln bei Halsschmerzen. Das stimmt, denn das Salzwasser wirkt antibakteriell und tötet Erkältungsviren ab. Das hilft auch als Nasenspülung gegen Schnupfen und geschwollene Schleimhäute.

Schokolade als Hausmittel, um den Trübsinn zu vertreiben. Das kennen wir ja von den Menschen die gegen Frust und Enttäuschungen Schokolade futtern. Ds stimmt, macht aber leider dick, denn Vollmilchschokolade hat unendlich viele Kalorien. Besser ist Bitterschokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil. Die setzt Glückshormone frei und ist keine Kalorienbombe.

Wadenwickel, als Hausmittel gegen Fieber. Die haben sich seit Jahrhunderten bewährt. Leintücher mit kaltem Wasser tränken, um die Waden des Patienten wickeln bis sie Körperwärme haben. Dann wechseln und die Prozedur so lange wiederholen, bis die Temperatur gesunken ist.

Zwiebeln lindern die Schmerzen nach einem Bienenstich und lassen die Schwellung zurück gehen. Auch dieses Hausmittel ist mit Recht sehr beliebt. Halbieren Sie eine Zwiebel, und bestreichen Sie mit den saftenden Schnittstellen den Einstich. Der Saft wirk schmerzstillend und verhindert Entzündungen.

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Zeitumstellung auf Winterzeit: Mit natürlichen Mitteln Leistungsfähig bleiben

Das wirft uns ganz schön aus der Bahn. Zweimal im Jahr wird so unser Lebensrhythmus geändert – und zweimal im Jahr leiden Millionen Menschen untern dieser Umstellung. Schlafstörungen, Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Unlust, das Nachlassen der Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Unter denen viele der Betroffenen bis zu einem Monat leiden müssen – bevor sich unsere Körpersysteme wieder an den neuen Biorhythmus gewöhnt haben. Wir haben sozusagen ein zeitlich begrenztes Burn out-Syndrom. Das können Sie vermeiden – mit bewährten Hausmitteln.

Der Körper braucht zur Bildung vieler wichtiger Hormone Tageslicht. Mit der Winterzeit bricht aber der Abend sehr früh herein. Sie müssen sich also am Tag so oft wie möglich im Freien und im Tageslicht aufhalten. Kunstlicht in der Wohnung oder im Büro ist wenig hilfreich. Auch wenn der Himmel bedeckt ist – raus ans Licht und an die frische Luft. Beide hilft, die Hormonproduktion anzukurbeln und das Immunsystem zu stärken. Wenn Sie berufstätig sind, dann sollten Sie die Mittagspause zu einem kleinen Spaziergang im Freien nutzen.

Sie können Ihren Biorhythmus auch langsam an die Umstellung gewöhnen. Gehen Sie etwas später ins Bett, weil die Uhren ja zurückgestellt werden. Deshalb wird die Nacht eine Stunde länger, der Tag theoretisch eine Stunde kürzer. Also können Sie Tag für Tag etwas später ins Bett gehen, damit Sie nicht zu früh aufwachen. Denn wenn die normale Aufstehzeit um 7.00 Uhr ist, dann zeigt Ihre “innere Uhr” erst 6.00 Uhr an. Damit haben viele menschen Probleme: Sie haben Konzentrations- und Leitungsschwächen, sind noch abgeschlagen und schlaftrunken. Das ist gefährlich, denn diese “Schlaftrunkenheit” hält etwa eine Stunde an. Da sind Sie sich nicht sehr reaktionsschnell. Deshalb erhöhen sich in den ersten Wochen nach dem Beginn der Winterzeit die Unfallzahlen. Aber auch die Zahl der Herzinfarkte steigt drastisch an.

Essen Sie am Abend nur leiht und bescheiden. Gedämpftes Gemüse, Fisch, kleine Fleischportionen. Und dämpfenen Sie beim Essen alle Lichter ein – es soll richtig hell ein. Verlegen Sie einen gewohnten Abendspaziergang auf den Morgen – da brauchen Sie frische Luft und mehr Wachhormone. Wenn Sie immer schon ein Morgenmuffel waren, dann wird es jetzt noch schlimmer. Also, lassen Sie sich Zeit beim Aufstehen, räkeln Sie sich, strecken und dehnen Sie sich. Zehn tiefe Atemzüge am offenen Fenster sind auch gut.

Durch die Umstellung auf die Winterzeit wird auch das Immunsystem beeinträchtigt. Um es zu stärken sollten Sie am Abend statt Kaffee oder Schwarzem Tee, eine Salbei-, Melissen- oder Kamillentee trinken. Während der Anpassungsphase an die neue Zeit sollten Sie entweder völlig oder zumindest weitgehend auf Alkohol verzichten. Ein Bier am Abend – das iss ok. Versuchen Sie, auf jeden Fall ein Schlafminimum von sieben bis acht Stunden zu erreichen. Und verzichte Sie für einige Tage auf das gewohnte wohltuende Mittagsschläfchen.,

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Bewährte Hausmittel im Herbst

Verstopfte Nase wird wieder frei

Ganz typisch ist die verstopfte Nase. Sie kriegen kaum Luft, die Nächte sind die Hölle, der Kopf brummt, Sie haben das Gefühl als wäre aus Ihrer Nase eine riesige Knolle geworden durch die Sie nicht mehr atmen können. Dagegen helfen als Hausmittel Salz oder Kamillenblüten. Kochen Sie drei gehäufte EL Salz in zwei Liter Wasser, in eine Schüssel umfüllen, den Kopf darüber halten und mit einem Tuch abdecken. Den aufsteigenden Dampf zehn Minuten tief durch die Nasen einatmen und durch den Mund ausatmen. Sie können statt Salz auch eine Handvoll Kamillenblüten nehmen.

Der Schleim muss raus

Ihre Rachen-, Nasen- und Mundschleimhäute produzieren Schleim, den Sie trotz Hustens nicht los werden. Da gibt es drei sehr hilfreiche Kräuter: Eukalyptus, Thymian und Pfefferminze. Ob als Tee, als Lutschtablette, als Kapsel oder als Badezusatz (Thymian) – sie helfen, den Schleim aus den Bronchien heraus abzutransportieren. Das ist sehr wichtig. Denn wenn sich der Schleim festsetzt, dann ist er ein wunderbarer Nährboden für bösartige Keime, und dann haben Sie eine ausgewachsene Bronchitis am Hals.

Gurgeln gegen Halsweh

Bei sehr vielen Menschen löst das nasskalte Herbstwetter arges Halsweh aus. Da gibt es als Hausmittel die Gurgeltherapie. Ihre Hauptbestandteile: die ätherischen Öle von Salbei und Kamille. Kochen Sie Salbeiblätter oder Kamillenblüten in 1/2 Liter Wasser bis dieses brodelt. Dann 15 bis 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit dem lauwarmen Sud fünf bis zehn Minuten kräftig gurgeln, die Flüssigkeit immer wieder ausspucken. Statt der Kräuter können Sie auch Salz verwenden, denn das Salzwasser hemmt Entzündungen.

Kartoffelwickel bei Husten

Wickel sind uralte Hausmittel und sehr hilfreich gegen Herbsterkrankungen. Vor allem, wenn es um Husten und Heiserkeit geht. Kochen Sie Pellkartoffeln, die Sie zu einem Brei zerdrücken, wenn sie noch ganz heiss sind. Geben Sie den dampfenden Kartoffelbrei in eine Mullbinde, wickeln Sie ein  Handtuch darum und lasen Sie den Wickel eine gute Stunde lang auf Ihre Brust einwirken. Oder Sie machen einen Quarkwickel. Dafür streichen Sie handwarmen Quark gut fingerdick auf eine Mullbinde. Diese wickeln Sie um Rücken und Brust und sichern Sie mit einem warmen Tuch oder einem Schal ab. Den Quarkwickel über Nacht einwirken lassen. Bei Heiserkeit machen Sie den Quarkwickel um den Hals.

Teemischung für die Bronchien

Die Zwiebel ist nicht nur unser beliebtestes Gemüse – sondern auch ein ganz tolles natürliches Hausmittel. Sie husten und Sie sind verschleimt. Dann schneiden Sie eine Zwiebel in Scheiben und geben Sie sie für fünf Minuten in einen halben Liter kochendes Wasser: Abseien und heiss trinken. Der Erkältungsschleim sitzt sehr tief in den Bronchien und Sie werden ihn  nicht los, obwohl Sie sich fast die Lunge aus dem Hals husten. Mischen Sie Wollblume, Huflattich und Süßholz zu gleichen Teilen, einen TL mit einer Tasse kochendem Wasser aufgiessen, zehn Minuten ziehen lassen und heiss trinken. Eine Woche lang drei Tassen am Tag.

Der Kräutermix gegen Reizhusten

Sie haben sich einen Reizhusten eingefangen. Der ist hartnäckig und raubt Ihnen den Schlaf. Als Hausmittel hat sich folgende Mixtur bewährt: Besorgen Sie sich (Apotheke) 20 g Isländisch Moos, 20 g Fenchel- und Anisfrüchte, 25 g Eibischwurzel und 15 g Lindenblüten. Bringen Sie die Wassermenge von drei Tassen zum Kochen und übergiessen Sie sechs TL der Mischung damit. Dann zehn  Minuten abgedeckt ziehen lassen, am Tag drei Tassen mimt Honig gesüsst trinken.

Hausmittel bei Schnupfen

Die meistverbreitete Herbstkrankheit ist der Schnupfen. Da nutzen wir die Heilkraft zweier bewährter Hausmittel: Der Zwiebel und des Meerrettichs. Nehmen Sie frischen Meerrettich und reiben Zier zwei EL davon. Dazu geben Sie den Saft einer Zwiebel und einen  EL Honig. Das mischen Sie gut und nehmen alle drei Stunden einen Esslöffel. Meerrettich bekämpft die Bakterien und löst den Schleim, die Zwiebel wirkt ebenfalls antibakteriell. Noch ein gutes und bewährtes Hausmittel: Legen Sie beide Arme im Waschbecken in warmes Wasser, dem ständig heisses Wasser zuläuft. Höchstens 20 Minuten. Danach kochen Sie sich einen Lindenblütentee, denn Sie mit Honig süßen und heiss trinken.