Das Gras wächst, die Temperaturen steigen, wir sind wider draußen auf den Wiesen und im Wald - und damit wächst die Gefahr: Der Zeckenbiss. Der Verseuchungsgrad der Zecken wächst und damit die Gefahr einer Ansteckung von Menschen. Und Zecken breiten sich wegen des Klimawandels immer mehr aus, treten auch dort auf, wo sie früher unbekannt waren. Bei einem erkannten Zeckenbiss gibt es nur Eines: Ab zum Arzt. Aber man kann sich mit gesunden Hausmitteln gegen den Biss schützen und die Behandlung durch den Arzt unterstützen.
- Zecken leben nicht auf Bäumen oder Sträuchern, sondern im Gras und in Büschen, werden dort von Menschen abgestreift und suchen sich eine geeignete Bißstelle auf der Haut. Also: Tragen Sie auf Spaziegrängen über Wiesen und Felder immer lange Hosen und Socken.
- Insektensprays helfen bei Zecken nicht sicher. Also: nach einem längeren Aufenthalt im Grünen den Körper abtasten und nach festgebissenen Zecken suchen.
- Da Zecken auch unter der Kleidung auf der Haut weiterwandern müssen vor allem Hautfalten abgesucht werden.
- Entdeckte Zecken so schnell wie möglich entfernen. Je länger sie saugen, desto stärker ist die Gefahr, dass Krankheitserreger in unser Blut kommen.
- So entfernen Sie die Zecke: Den Kopf mit einer Pinzette fassen und den Saugrüssel aus dem Körper ziehen.
- Den Leib der Zecke ja nicht quetschen, sonst drücken Sie vorhandene Krankheitserreger ins Blut.
- Ein beträufeln der Zecke mit Öl oder Klebstoff ist Unfug. Die Zecke verkrampft sich, es gelangt Speichel oder Kot ins Blut des gebissenen Menschen, die Gefahr einer Ansteckung erhöht sich.
- Der Saugrüssel der Zecke hat kein Gewinde, Sie müssen die Zecke also weder nach rechts noch nach links drehen.
- Wenn die Zecke und der Rüssel aus dem Körper entfernt sind, die haut unbedingt mit einem Desinfektionsmittel behandeln.
- Vorsicht beim Streicheln von Tieren, die auf Wiesen oder Feldern waren: Sie haben fast immer Zecken im Fell.
- Frische Spitzwegerich-Blätter zerstoßen (oder zwischen den Fingern zerreiben) und auf die juckenden Stellen legen oder einreiben. Auch der Spitzwegerich-Frischsaft kann verwendet werden. Das lindert den Juckreiz nach einem Biss.
- Schneiden Sie eine Zwiebel in zwei Hälften und legen Sie die Schnittstelle auf die betreffende Hautstelle.
- Machen Sie sofort Umschläge mit essigsaurer Tonerde.
- Auch Umschläge mit Essigwasser helfen nach einem Biss.
- Reiben Sie sich notfalls mit Knoblauch ab, denn Zecken sind geruchsempfindlich.
- Teebaumöl hält Zecken fern.
- Sind Teile der Zecke nach dem Entfernen in der Wunde zurückgeblieben müssen Sie unbedingt zum Arzt.
- Wenn Sie in zeckengefährdeten Gebieten wohnen ist eine Impfung ganz wichtig.
- Es gibt in Apotheken einen Spray der die Zecken vereist, so dass man sie dann gefahrlos entfernen kann.


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