Wetterfühligkeit oder Meteoropathie bedeutet eine Überempfindlichkeit gegenüber Witterungserscheinungen wie z. B. Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, wechselnde Luftfeuchtigkeit, drückende Luft oder Gewittern. Sie wirkt sich auf Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. So die wissenschaftliche Erklärung das Auf und Ab unserer Gesundheit bei schnell wechselnden Wetterlagen. Und dieses Phänomen haben wir wegen des Klimawandels immer öfter. Das bedeutet Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Schwindel, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Depressionen, Schlafstörungen und, und und... Das geht bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Sie können gegen Wetterfühligkeit mit Medikamenten angehen, Sie können zur Behandlung aber auch auf gesunde Hausmittel zurückgreifen.
22 Tipps gegen Wetterfühligkeit
- Essen Sie schnell eine Portion Salz- oder Senfgurken.
- Trinken Sie täglich drei Tassen Melissentee.
- Massieren Sie mit kreisenden Bewegungen die Kopfhaut, bei den Schläfen beginnend.
- Wird das Übel durch Föhn hervorgerufen, dann hilft schwarzer Kaffee mit Zitrone.
- Nehmen Sie ein Entspannungsbad mit Rosmarinöl oder Baldrian.
- Essen Sie einen halben Salzhering auf Vollkornbrot.
- Mischen Sie jeweils einen Esslöffel geriebenes Meersalz, getrocknete Salbeiblätter, Rosmarin, geriebenen Parmesan und ein Esslöffel Bierhefe. Streuen Sie jeden Tag eine Messerspitze von dieser Mischung auf eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter.
- Kaufen Sie im Reformhaus ein Einmachglas, gefüllt mit Kristallsalzsteinen. Füllen Sie es mit kaltem Wasser auf. Nach 1 bis 2 Stunden hat sich aus dem Wasser eine 26prozentige Solelösung gebildet. Anschließend müssen Sie die Solelösung in eine Flasche gießen. Im Kühlschrank ist sie dann unbegrenzt haltbar. Von dieser Lösung rühren Sie nur einen Teelöffel täglich in einen viertel Liter Wasser und trinken diese Flüssigkeit langsam in kleinen Schlucken."
- Trinken Sie zwei Teelöffel Melissengeist in einer Tasse Lindenblütentee.
- 20 Milliliter Sonnenblumenöl, 4 Tropfen Pfefferminzeöl, 2 Tropfen Basilikumöl, 1Tropfen Angelikaöl und 1Tropfen Zypressenöl. Alles gut durchschütteln, in ein dunkles Glasfläschchen füllen und bei Wetterumschwüngen so oft wie möglich daran schnuppern.
- Rühren Sie 30 Gramm Senfmehl ( Apotheke, Reformhaus ) in 10 Liter warmes Wasser und baden Sie darin Ihre Füße 5 bis 8 Minuten.
- Kaufen Sie sich ein Zimmer-Fahrrad und treten Sie gleich nach dem Aufstehen eifrig in die Pedale. Medizinische Messungen haben ergeben: Radfahren fördert die Produktion von natürlichen, schmerzlindernden Substanzen. Außerdem: Trinken Sie statt Kaffee Melissen-Tee oder Hibiskusblüten-Tee.
- Das Wetter macht Ihnen Kopfschmerzen - dann halbieren Sie eine rohe Kartoffel und reiben Sie mit den Schnittflächen einige Male über Stirn und Schläfen. Die Wirkstoffe im Kartoffelsaft wirken schmerzlindernd und blockieren die Schmerz-Impulse in den Nerven-Bahnen.
- Zwei Teelöffel Dillesamen werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen , schluckweise trinken.
- Nehmen Sie ein hochdosiertes Heidelbeer-Spezial-Konzentrat (Apotheke) zu, das mit den Vitaminen B 1, B 2, B 6, B 12, Folsäure, Magnesium und Nachtkerzenöl kombiniert ist.
- Lassen Sie in der Apotheke 4 Teile Gundelrebe, je 2 Teile Salbeiblätter sowie Melissenblätter , je 1 Teil Anis- und Fenchelsamen mischen. 2 Teelöffel dieser Mischung werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen. An Föhn-Tagen 3 Tassen täglich trinken, am besten lauwarm und mit ganz wenig Honig gemischt.
- Trinken Sie - wenn möglich - am Vormittag ein Weißbier.
- Viel Bewegung an frischer Luft.
- Einen Teelöffel Wacholderbeeren zerkleinern und in einer Tasse mit kochendem Wasser aufbrühen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen und trinken.
- Machen Sie abwechselnd lauwarme und kühle Duschen im Nackenbereich.
- Reiben Sie Schläfen und Nasenwurzeln mit Pfefferminzöl ein.
- Legen Sie sich ganz flach auf den Boden in einem ab gedunkelten Zimmer. Eine halbe Stunde ruhen.



Weitere Tipps
Ich selbst leide bei Wetterschwankungen immer unter starker Migräne. Hab aber noch Tipps:
1. Abgedunkelt hinlegen und mit einem kalten Lappen die Stirn kühlen.
2. Basilikum-Aufguss trinken. Basilikum hat eine schmwerzlinderne Wirkung.
3. Chili ins Essen. Die Schärfe blockiert das Schmerzzentrum und der Schmerz lässt nach.