Sommer: Die gesunden Beeren als Hausmittel

Von Juni bis November stellt uns die Natur ganz wunderbare Hausmittel zur Verfügung: Die Beeren. Ob Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Goji-Beeren, Erdbeeren, Brombeeren usw. – sie alle sind überaus gesund und mit das Beste, was wir für unsere Gesundheit tun können. Denn in diesen Beeren, stecken Vitamine, Mineralien, und vor allem die Pflanzenfarbstoffe, die unser Immunsystem und unseren Stoffwechsel gesund halten. Jeden Tag eine Handvoll Beeren – ein besseres Hausmittel gibt es nicht im Sommer. Und sie machen garantiert nicht dick: Beeren haben so gut wie kein Fett und sind absolut diätgeeignet. Der Genuss von Beeren wirkt vor allem vorbeugend: Sie sind Hausmittel, mit denen man Krankheiten vorbeugen kann.

Erdbeeren: Schützen vor Osteoporose

Leuchtend rot, prall und saftig – es ist Erdbeerzeit. Essen Sie davon, so viel Sie können, denn Erdbeeren bestehen zu fast 90 Prozent aus Wasser und haben ganze 32 kcal auf 100 Gramm. Schauen wir mal, was dieses gesunde Hausmittel noch kann: Erdbeeren haben mehr Vitamin C als die gleiche Menge Orangen. Sie hat sehr viel Folsäure und Eisen und wird seit uralten Zeiten als Hausmittel gegen Blutarmut eingesetzt. Ihr hoher Kalziumgehalt ist für die Frauen wichtig, denn er schützt vor Osteoporose. Auch für das Herz sind Erdbeeren gut: Dafür sorgen Kalium und Magnesium. Besonders wichtig aber sind ihre sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren: Sie beugen sowohl Krebs wie auch der Arteriosklerose vor. Essen Sie die Erdbeeren pur oder mit einer Soße aus Joghurt und Honig. Und lagern Sie die Früchte nicht länger als ein bis zwei Tage: Sie sind leicht verderblich und verlieren ihr Aroma.

Stachelbeere: Die klassische Sommerbeere

Die kennen wir vorwiegend als Konfitüre oder als Belag eines Kuchens. Auch als selbst gemachter Schnaps ist sie beliebt. Was die wenigsten wissen: Die Stachelbeere ist ein sehr gesundes Hausmittel und führend unter den Beeren. Sie hat sehr viele Ballaststoffe, die satt machen und den Darm anregen und außerdem den Cholesterinspiegeln senken. Sie können Stachelbeeren essen so viel Sie mögen: 100 g Fürchte hangen gerade mal 40 kcal. Ihre B-Vitamine stärken die Haare und die Haut. Kaum zu glauben: Wenn Sie 150 g Stachelbeeren essen, dann haben Sie den Tagesbedarf an Vitamin C gedeckt. Es wird höchste Zeit, dass die Stachelbeere wieder mehr Beachtung findet.

Johannisbeere: Die Vitamin C-Meister

Die kennen wir in den Variationen rot, weiß oder schwarz. Egal welche Sie bevorzugen: Mit der Johannisbeere essen Sie eines der gesündesten Hausmittel überhaupt. Alle Johannisbeeren enthalten eine hohe Menge an Antioxidantien, stärken das Immunsystem und schützen vor Krebs. Schwarze Johannisbeeren helfen Leberkrebs zu vermeiden. Die manchmal ziemlich sauren Beeren (das sind vor allem die roten Johannisbeeren) enthalten viel Vitamin C, Kalium, Pektine und Gerbstoffe. Unglaublich: 100 g rote Johannisbeeren haben mehr Vitamin C als vier Zitronen. Da sie auf 100 g fast acht Gramm Ballaststoffe enthalten, wirken Johannisbeeren sättigend und sind gut für die Verdauung. Ihre Kerne enthalten die Gamma-Linolensäure, die ist gut für die Haut. Wenn Sie Johannisbeeren nicht gleich essen, dann lassen Sie die Früchte lieber am Stiel, sonst gehen wichtige Vitamine verloren. Johannisbeeren gibt es weit bis in den September hinein.

Brombeere: Sie versüßt uns noch den Herbst

Die fast blauschwarzen Früchte wachsen bis in den November hinein an geschützten Stellen (Hauswänden). Sie sollten sie frisch nach dem Pflücken essen, dann ist ihr wertvoller Vitamin C-Gehalt am höchsten. Brombeeren enthalten sehr viel Carotine, sie sind deshalb gut für die Augen. Das Vitamin C und E ist wichtig für den Zellschutz und das Immunsystem. Für ihre blauschwarze Färbung sorgen Anthocyane, das sind Polyphenole. Sie haben eine stark schützende Wirkung vor der Zellalterung und der Entartung geschädigter Zellen (Krebs). Sie können mit dieser Funktion zellschädigende Radikale (entstehen meist durch Umweltschädigung) in Schacht halten. Aus ihren Blättern wird als Hausmittel ein Tee gemacht. Blaubeeren sind sehr empfindlich, länger als höchstens zwei Tage sollten sie nicht gelagert werden. Vor dem Essen unter fließendem kalten Wasser waschen. Mit Joggurt oder Quark sind sie eine hervorragende Sommerspeise.

Goji-Beere: Ihr Lutein stärkt die Sehkraft

Sie stammt aus China, ist aber schon seit Jahrhunderte auch bei uns heimisch und zu einem bewährten Hausmittel geworden. Man kann guten Gewissens sagen, das die Goji-Beere eines der gesündesten Lebensmittel der Welt ist. Nur 50 Gramm dieser Frucht decken zum Beispiel unseren Eisenbedarf für den ganzen Tag. Sie enthalten die wichtigen Aminosäuren für den Eiweisstoffwechsel, sehr wichtige Spurenelemente. Ganz besonders wichtig ist ihr Anteil von Lutein und Zeaxanthin – dadurch sind sie ein Hausmittel, mit dem Sie der gefährlichen Makuladegeneration vorbeugen können. Mit ihren Polysacchariden aktiviert die Goji-Beere unsere T-Limphozytenn die den Kampf gegen Krebszellen und Viren aufnehmen. Ihre Wirkstoffe sind hilfreich bei Entzündungen und der Regenration einer geschädigten Darmflora (oft durch Antibiotika hervorgerufen). Sie können die Früchte getrocknet den Tag über knabbern, Sie können sie als Pulver in Getränke mischen oder als Saft zu sich nehmen.

Himbeere: Ein Hausmitteln für die Frauen

Eine süße Sommerverführung ist die Himbeere, ihre Beeren können bis weit in den Herbst geerntet werden. Man kann aus ihr einen Tee zubereiten (Blätter) oder einen Sirup. Am weitesten verbreitet ist die Himbeermarmelade. Am besten aber schmeckt sie frisch und roh. Die Himbeere ist seilt denn Altertum als gesundes Hausmittel bekannt. Vor allem ihr hoher Gehalt an den Vitaminen. A, B, C ist wichtig für den Menschen. Darüber hinaus verfügt sie über Gerbstoffe, Biotin und die Mineralien Magnesium, Kalium, Phosphor und Kalzium. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen.- und Nierenleiden, sie entwässert und hat eine antibiotische Wirkung. Ihre Blätter sind reich an Kalzium und helfen als Tee Frauen in den Wechseljahren die Osteoporose zu vermeiden. Himbeeren können Sie unbegrenzt essen, denn 100 Gramm haben nur 34 kcal.