Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

"Immer fest schneuzen", so haben wir es gelernt, wenn wir Schnupfen hatten. Ist ja auch richtig - aber eben nicht immer. Denn sehr oft drücken wir den Nasenschleim in die Nebenhöhlen. Das sind Hohlräume in den Gesichtsknochen, die über winzige Kanäle mit dem Nasenraum verbunden sind. In diesen Hohlräumen ruft der mit Keimen hoch belastete Nasenschleim böse Entzündungen hervor, die sogar chronisch werden können und zu gefährlichen Vereiterungen der Stirnhöhle führen können. Es ist auf jeden Fall ein Besuch beim Arzt anzuraten. Aber Sie können die Behandlung von Sinusitis, der Nasennebenhöhlenentzündung, selbst durch gesunde Hausmittel unterstützen, ihr vorbeugen.



21 Tipps die gegen Sinusitis helfen

  1. Ob Sie eine Sinusitis haben, können Sie durch einen ganz einfachen Selbsttest feststellen: Beugen Sie den Kopf nach vorne. Entsteht dabei ein Druck- oder Schmerzgefühl im vorderen Kopfbereich, dann haben Sie wahrscheinlich eine Nasennebenhöhlenentzündung.
  2. Machen Sie eine mit dem Arzt abgesprochene Wärmebehandlung mit einer Rotlichtlampe.
  3. Trinken Sie täglich mehrere Tassen Thymiantee.
  4. Gegen die akuten Druckbeschwerden machen Sie kalte Quarkauflagen auf Stirne und/oder Wangen.
  5. Lassen Sie akuten Druckbeschwerden nach, dann machen Sie warme Auflagen, zum Beispiel mit warmem Zitronenwasser (den Saft einer Zitrone auf einen Viertelliter heißes Wasser).
  6. Machen Sie bei der akuten Erkrankung zweimal am Tag ei n Dampfbad für das Gesicht: Inhalieren Sie tief mit Kamillenextrakt oder getrockneten Kamillenblüten.
  7. Machen Sie Inhalationen mit einem Salz-Dampfbad: Ein Esslöffel Meersalz auf einen Liter kochendes Wasser.
  8. Auch Inhalationen mit den Dämpfen von Eukalyptusöl sind zu empfehlen.
  9. Machen Sie mehrmals am Tag Spülungen mit der Emser Salz-Lösung (Apotheke).
  10. Inhalieren Sie täglich mehrmals folgende Lösung: Zehn Tropfen Minzöl und drei Esslöffel Holundersaft ein einem Liter Wasser zum Dampfen bringen.
  11. Versuchen Sie, täglich drei Esslöffel frisch geriebenen Meerrettich zu essen. Die Dämpfe der im Meerrettisch enthaltenen Senföle lösen den Schleim im Nasenraum. Zu Vorbeugung sehr zu empfehlen.
  12. Schneiden Sie eine Zitrone in Scheiben und legen Sie diese an die Fußsohlen. Dort mit einer Wollsocke fixieren und mehrere Stunden einwirken lassen.
  13. Diese Prozedur können Sie auch mit frischem Knoblauch machen.
  14. Lassen Sie drei Esslöffel geriebenen Meerrettich mit einem halben Liter Wasser und dem Saft einer Zitrone mindestens acht Stunden ziehen, dann ab seihen und über den Tag verteilt immer wieder einen Schluck trinken.
  15. Pellkartoffeln zerdrücken, in ein Tuch wickeln und so heiß wie möglich links und rechts der Nase auflegen.
  16. Gegen eine Nasennebenhöhlenentzündung können Sie auch Schüßler Salze einsetzen: Beratung durch den Apotheker oder Arzt.
  17. Dampfbad mit einer Kräutermischung aus Kamille, Pfefferminze und Salbei, Sie können auch einige Tropfen Minzeöl oder Teebaumöl zusetzen.
  18. Dreimal am tag einen Esslöffel Fenchelhonig essen.
  19. So viel wie möglich trinken, damit der Schleim flüssig bleibt.
  20. Beim Schneuzen einseitig schneuzen, immer ein Nasenlich zuhalten. Und nicht zuviel Druck ausüben, sonst drücken Sie den Schleim nach oben in die Nasennebenhöhlen.
  21. Rauchen und Alkohol sind absolute verboten.
  22. Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke, geben Sie die in eine Schale und stellen Sie die Schale nachts neben sich auf den Nachttisch.
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