Die Nase rinnt, die Schleimhäute sind geschwollen und entzündet, Sie werden von Atemnot geplagt, die Nächte sind die Hölle - der Schnupfen ist da. Meist ist er Vorbote einer ausgewachsenen Erkältung mit all ihren üblen Folgen. Sie fühlen sich schlapp und elend, Ihre Leistungsfähigkeit ist nahe Null und meistens kommen auch noch Kopfschmerzen dazu. Wenn Sie nicht schnell etwas gegen den Schnupfen unternehmen, dann kann daraus auch leicht eine Bronchitis oder eine Nebenhöhlenentzündung bis hin zur Stirnhöhlenvereiterung werden. Also sollten Sie zu gesunden Hausmitteln greifen.
- Reiben Sie 2 Eßlöffel voll Meerrettich und mischen Sie etwas Zwiebelsaft und 1 Eßlöffel Honig dazu. Gut verrühren.Alle 2 bis 3 Stunden 1 Eßlöffel davon einnehmen. Meerrettich wirkt als natürliches Antibiotikum.
- Bei stark verstopften Nasen hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Unterstützend wirkt das Zufügen von einigen Tropfen Teebaum- oder Kamillenöl in das heiße Wasser.
- Sie müssen sehr viel trinken, Mineralwasser oder Kräutertees.
- Legen Sie feuchte Tücher über die Heizung um die Feuchtigkeit der Raumluft zu erhöhen.
- Schneuzen Sie sich einseitig: Ein Nasenloch zuhalten und aus dem anderen den Schleim rauspusten.
- Nasentropfen sollten Sie nicht länger als zwei Tage verwenden.
- Eine Hand voll Kamillenblüten in einem Topf mit heißem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen. Mit einem Handtuch über dem Kopf möglichst nah an den Topf und tief durch den Mund einatmen und wieder ausatmen.
- Füllen Sie das Waschbecken mit warmem Wasser, legen beide Arme tief hinein und lassen heisses Wasser zufließen. Die Armbadedauer sollte etwa 15 bis 20 Minuten betragen. Danach mit Honig gesüßten Lindenblütentee heiß trinken.
- Machen Sie sich ein Fußbad, das immer wärmer wird, bis sie es nicht mehr aushalten. Dann ab ins Bett.
- Kochen Sie ein Suppenhuhn mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie), Lorbeerblättern und Wacholderbeeren anderthalb Stunden in Gemüsebrühe. Suppennudeln abkochen, mit klein geschnittenem Hühnerfleisch in der Brühe servieren. Mindestens zwei Teller am Tag essen. Noch hilfreicher, wenn Sie mit Ingwer würzen.
- Verrühren Sie eine Messerspitze Salz in einem Glas mit warmem Wasser. Davon ein wenig in die hohle Hand gießen, den Kopf auf die rechte Seite neigen, das Wasser in der Nase hochziehen. Danach die linke Seite behandeln. Mehrmals am Tag.
- Atmen Sie den Dampf über sehr heißem Salzwasser ein.
- Wenn die Nase rinnt, Sie aber kein Fieber haben, dann hilft ein heißes Bad mit folgenden Kräuterzusätzen: Fichtennadel, Thymian, Menthol, Eukalyptus, Lavendelöl.
- Stellen Sie über Nacht eine Duftlampe mit ätherischen Ölen (Pfefferminze, Lavendel, Nelken, Zimtrinde, Rosmarin) ins Zimmer.
- Machen Sie einen Umschlag mit zerriebenem Meerrettich, den Sie im oberen Nackenbereich anlegen.
- 5 g Mentholkristalle in 50 ml heißes Wasser geben, umrühren, bis diese aufgelöst sind, zwei Spritzer Anisöl dazumischen. Lösung auf Watte tropfen und den Tag über immer wieder an dem Watteknäuel schnuppern.
- Fädeln Sie abwechselnd Zwiebel- und Knoblauchstücke auf einen Faden und binden Sie sich den über Nacht um den Hals.
- Reiben Sie sich mit der Fingerspitze Honig in die Nase.
- Lösen Sie zwei gehäufte Teelöffel Traubenzucker in 50 ml Kamillentee oder verdünnter Kamillentinktur auf. Dann die Flüssigkeit alle zwei Stunden mit einer Pipette in die Nase träufeln. Gekühlt halten sich die Tropfen etwa eine Woche lang.
- Eine Zitrone auspressen und in ein Glas mit warmem Wasser geben. Mit Traubenzucker oder Honig süßen und heiß trinken.
- "Drei tage kommt er, drei tage bleibt er, drei Tage geht er" - sagt der Volksmund über den Schnupfen. Sollte dieser Zeitraum überschritten werden, dann müssen Sie zum Arzt.


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