Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

Eine Nacht durchmachen, duschen, frühstücken und dann sich in den normalen Tagesablauf stürzen – das geht schon hin und wieder mal. Denn diese Art von Schlafmangel kann man nachholen. Das sind keine gesundheitlichen Schäden zu befürchten. Anders sieht es schon mit einer länger währenden Schlaflosigkeit, hervorgerufen durch Schlafstörungen, aus.

Das führt unweigerlich zu einer Schwächung des Immunsystems, zu innerer Unruhe, zu Antriebslosigkeit. Und letzten Endes zu schweren gesundheitlichen Störungen. Sie können nun zu Schlafmitteln greifen – mit oft schweren Nebenwirkungen. Oder wir erinnern uns an die guten gesunden Hausmittel zur Behandlung der Schlaflosigkeit.

14 Hausmittel-Tipps gegen Schlaflosigkeit

  1. Spätestens um 18.00 die letzte Mahlzeit einnehmen.
  2. Alkohol in Mengen ist kein Schlafmittel, sondern verursacht Schlaflosigkeit.
  3. Wenn Sie immer kurz vor Sonnenaufgang von Schlaflosigkeit geplagt werden, dann kann der Grundsein, dass Sie mit dem Kopf nach Osten schlafen.
  4. Nehmen Sie am Abend ein warmes Bad mit Rosmarin-, Lavendel- oder Veilchenöl.
  5. Stehen Sie wieder auf, wenn Sie nach einer halben Stunde immer noch wach im Bett liegen und meinen dass Sie in den nächsten Minuten wohl doch nicht einschlafen werden.
  6. Geben Sie folgende Kräuter in ein kleines Leinensäckchen: Kamille, Melisse, Lavendel, Minze, Thymian und Anis. Legen Sie zum Schlafen das Säckchen auf Ihr Kopfkissen neben Ihren Kopf.
  7. Träufeln Sie fünf Tropfen Rosenöl auf ein Taschentuch und legen Sie dieses auf Ihr Kopfkissen.
  8. Die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer sollte nicht niedriger als 16 Grad und nicht höher als 18 Grad sin.
  9. Alles, was Sie an Elektronik im Schlafzimmer haben, sollten Sie nachts ausschalten. Das gilt vor allem für Radio, Handy und schnurloses Telefon.
  10. Mischen Sie 40g Baldrianwurzel und 10g Johanniskraut (Apotheke). 2-3 Teelöffel davon in 1/4 Liter kaltem Wasser ansetzen, 12 Stunden stehen lassen, abseihen und vor dem Schlafengehen trinken.
  11. Verzichten Sie auf einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Er reduziert das nächtliche Schlafbedürfnis.
  12. Im Bett sollten Sie nicht lesen und nicht fernsehen. Das hindert am Einschlafen.
  13. Sportliche Aktivitäten am Abend sind nicht förderlich.
  14. Stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf. Stellen Sie sich einen Wecker und stehen Sie möglichst schnell auf, ungeachtet, ob Sie spät ins Bett gegangen, schlecht eingeschlafen sind oder ob Sie nur schwer aufwachen. Sie werden am Abend rechtzeitig und schnell müde werden. Ihre eingebaute Schlafuhr reguliert sich auf diese Weise von allein