Rheuma - das ist eine echte Volkskrankheit, unter der in Deutschland fast 12 Millionen Menschen leiden. Darunter immer mehr Kinder. Immer dann, wenn es bei uns kalt, feucht und ungemütlich wird, verschlimmert sich das Leiden. Früher entstand das Leiden vorwiegend wegen der falschen Ernährung und den feucht-kalten Lebensbedingungen zwischen Oktober und April. Heute sind Ernährung, Umweltstress und Freie Radikale die Hauptursachen. Dazu kommt eine genetische Vorbelastung als Krankheitsauslöser. Bei einer Rheumaerkrankung ist es ein Muss, einen Arzt aufzusuchen. Aber Sie können auch mit vielen gesunden Hausmitteln helfend, lindernd und vorbeugend ein greifen.
- Lassen Sie sich Rotlichtbestrahlungen und Wärmemassagen verschreiben.
- Unterziehen Sie sich einer Behandlung mit Fangopackungen.
- Kochen Sie einen halben Liter Wasser bis es sprudelt, abkühlen lassen, mit 200 g Lavendelblüten-Spiritus und 300 g Apfelessig vermischen. Damit die schmerzenden Stellen morgens und abends und morgens einreiben. Nicht zu kräftig einmassieren.
- Schneiden Sie am frühen Morgen frische Brennesseln direkt über der Wurzel ab. Geben Sie sich mit den Brennesseln dreimal je sieben sanfte Schläge auf die schmerzenden Stellen. Das machen Sie an drei Tagen hintereinander jeden Morgen. Danach setzen Sie für eine Woche aus. Insgesamt sollten Sie das siebenmal wiederholen.
- Machen Sie eine sechswöchige Kur mit dem hochdosierten Extrakt der Teufelskralle (Apotheke). Vorsicht, wenn Sie Magen- oder Darmgeschwüre haben oder zu Gallensteinen neigen.
- Machen Sie eine Trinkkur mit Tee aus grünem Haferklee (Apotheke oder Reformhaus) gegen zu viel Harnsäure.
- Trinken Sie fünf Wochen lang dreimal am Tag eine Tasse mit folgendem Tee: 50 g Brennnesselblätter, 30 g Löwenzahnkraut mit Wurzeln, 30 g Melissenblätter, 20 g Birkenblätter und 20 g Goldrutenkraut mischen.
- Nehmen Sie zweimal in der Woche eine Mahlzeit aus folgenden Meeresfischen zu sich: Hering, Lachs, Makrele, Steinbutt.
- Verwenden Sie zum Kochen, Braten, Grillen folgende Öle: Leinöl, Rapsöl, Walnussöl, Sojaöl, Weizenkeimöl.
- Machen Sie eine fünftägige Fastenkur (nach Rücksprache mit Ihrem Arzt) bei der Sie sehr viel trinken: Mineralwasser, Molke, ungesüßte Kräutertees, Gemüsesäfte.
- Mischen Sie Fett mit frisch geriebenem Meerrettich und bestreichen Sie damit die schmerzenden Stellen.
- Kochen Sie 15 g Eschenblätter mit einem Liter Wasser auf, drei Minuten kochen lassen, abseihen und abkühlen lassen. Von diesem Sud mehrmals am Tag einen Schluck trinken.
- Sammeln Sie Triebe einer jungen Fichte (hellgrün), füllen Sie damit eine Flasche aus weißem Glas zur Hälfte. Füllen Sie mit Franzbranntwein oder Alkohol (70%) auf und lassen Sie das Gebräu drei Wochen lang an einem sonnigen Platz stehen. Danach können Sie die betroffenen Stellen mehrmals am Tag mit der Flüssigkeit einreiben.
- Besorgen Sie sich in der Aptheke eine Fango-Moor-Packung: Im Backofen erhitzen, auf die schmerzende Stelle legen.
- Bei chronischen Schmerzen: Kartoffeln mit der Schale weich kochen, zerdrücken und in ein Tuch geben. Das Tuch samt Inhalt mehrer Stunden auflegen.
- Machen Sie täglich Einreibungen mit Kamille- oder Johanniskrautöl.
- Besonders bewährt gegen Rheuma und zur Blutreinigung hat sich der Tee aus der Klettenwurzel. 1 Eßlöffel zerkleinerte Klettenwurzel aus der Apotheke wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergossen und muß 8 Stunden stehen. Dann guterwärmen, aber nicht kochen. Danach 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen und in kleinen Schlucken trinken. 1 Tasse am Tag.
- Verrühren Sie 3 Tropfen Zimt-Öl ( Apotheke ) mit 1 Eßlöffel Olivenöl und reiben Sie damit die schmerzenden Stellen abends vor dem Zubettgehen ein. Zusätzlich sollten Sie Zimt-Öl auch innerlich einnehmen. Verrühren Sie 3 Tropfen Zimt-Öl mit 1 Eßlöffel Honig. Nehmen Sie diese Mischung zweimal am Tag ein: morgens und abends.
- Mischen Sie 100 ml Sesamöl und je 30 Tropfen Lavendel- und Cajeputöl. Damit reiben Sie die schmerzenden Gelenke ein.


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