Wer in der Öffentlichkeit einen krachen lässt, der hat schlechte Karten: Pupsen (volkstümlich furzen) ist nun mal nicht salonfähig. Jedenfalls nicht bei uns. In anderen Kulturen denkt man über diese körperliche Äußerung anders. Denn Eines steht fest: Ein kräftiger Pups kann ungemein erleichternd sein. Er ist eigentlich auch kein medizinisches, sondern eher ein gesellschaftliches Problem. Dennoch: Wer ständig von Blähungen mit donnernden Entladungen geplagt wird, der sollte zum Arzt gehen - oder er sollte mit gesunden Hausmitteln dagegen angehen.
- Sprechen Sie beim Essen nicht ständig ohne Pause oder Komma. Sie schlucken Luft, es bilden sich Pupse.
- Meiden Sie Konservennahrung, Tiefkühlkost wird dagegen gut vertragen.
- Warmes Brot führt zu Blähungen und zur Gasbildung in den Därmen.
- Essen Sie nach 19.00 Uhr keinen Salat und keine Rohkost mehr. Das wird nicht mehr verdaut, beginnt über Nacht im Darm zu gären und entwickelt so Unmengen von Gas.
- Gut kauen hilft der Verdauung, es können sch weniger Gase bilden.
- Massieren Sie im Uhrzeigersinn Ihren Bauch, wenn Sie merken, daß sich dort Gas ansammelt.
- Essen Sie Kümmel zum oder nach den Mahlzeiten.
- Anis, gekaut, als Tee oder als Schnaps, ist hilfreich, wenn Sie Pupse verhindern wollen.
- Eine Viertelstunde Bewegung (Verdauungsspaziergang) nach einem großen Essen ist hilfreich.
- Nehmen Sie zwischen den Mahlzeiten immer mal wieder einen gestrichenen Teelöffel Heilerde zu sich.
- Trainieren Sie Ihren Schließmuskel mehrmals am Tag durch kräftiges Zusammenziehen. So können Sie es wenigsten schaffen, daß Ihnen der Pups nicht in Gegenwart anderer oder in geschlossenen Räumen auskommt.
- Trinken Sie ein Glas warme Milch mit Anis oder Kümmel.
- Etwa 10 mal Gas ablassen am Tag ist normal. Ab 20 mal sollten Sie zum Arzt gehen.
- Vor Theater- oder Kinobesuchen oder vor großen Festen sollten Sie keine Hülsenfrüchte verzehren.
- Eine gesunde Darmflora hemmt die Gasentwicklung im Bauch: Täglich ein Joghurt oder Kefir auf nüchternen Magen.
- Keine rohen Zwiebeln am Abend.
- Fettes Schweinefleisch unbedingt mit Kümmel würzen.


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