Natürliche Hausmittel gegen Muskelschmerzen

Muskelschmerzen sind für die Betroffenen eine üble Sache. Wir dürfen Sie nicht mit dem Muskelkater nach einer muskulären Überanstrengung verwechseln – der vergeht meist nach einigen Tagen. Muskelschmerzen aber sind eine langwierige, teilweise sogar unheilbare Beeinträchtigung unserer Gesundheit. Sehr oft sind sie genetischen Ursprungs, aber auch eine Reihe von Erkrankungen gehören zu den typischen Auslösern von Muskelschmerzen. Gegen die Muskelschmerzen können Sie mit Medikamenten vorgehen, es gibt aber auch Hilfe aus der Natur, gute und bewährte Hausmittel.

Muskelschmerzen werden sehr oft durch Entzündungen ausgelöst, die von Bakterien und Viren ausgehen. Das bedeutet, das wir auf eine starkes Immunsystem angewiesen sind. Immunstärkend sind zum Beispiel Kräuter und Gewürze mit starken antibakteriellen Wirkstoffen. Zu diesen Hausmitteln zählen Knoblauch, Meerrettich und Senföle. Die können wir über unsere Nahrung zu uns nehmen. Auch Tees mit den Wirkstoffen von Rosmarin, Thymian und Kamille stärken das Immunsystem. Muskelschmerzen können auch durch Osteoporose ausgelöst werden. Um diese zu bekämpfen ist es sinnvoll, Naturjoghurt mit Kräutern ( Dill und Petersilie) in die Ernährung einzubauen.

Sie können die Muskelschmerzen auch äusserlich durch die Anwendung von natürlichen Hausmitteln angehen. Nehmen Sie eine Moorbad (höchstens eine Viertelstunde), danach gut ausruhen. Auch Einreibungen sind bewährte Hausmittel geben Muskelschmerzen: Verwenden Sie Saft aus rohen Kartoffeln (Reformhaus), Arnika- oder Johanniskrautöl. Sehr hilfreich ist es auch, wenn Sie 100 g Oreganokraut in einem Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen und dann den Sud Ihrem Badewasser beimischen. Sie können aber auch gegen Ihre Muskelschmerzen die seit langem bewährte Latschenkiefertinktur einsetzen. Die schmerzenden Körperteile damit einreiben und einziehen lassen – das lindert die Schmerzen.

Manchmal kommt es auch zu krampfartigen Muskelschmerzen. Das rührt oft von einer Übersäuerung der Muskulatur her. Streichen Sie sofort den Genuss von Schweinefleisch, ernähren Sie sich mehr basisch (Gemüse und Obst). Greifen Zier zu einem Basenpulver (Apotheke) und würzen Sie wo es geht mit Zitrone – die ist nämlich basisch. In diesem Zusammenhang ist es ganz wichtig, das Sie mehr trinken als sonst: Das Minimum sollten zweieinhalb Liter pro Tag sein. Ein ganz altes Mittel aus Omas Zeiten: Erhitzen Sie Reis oder Bohnen, dann in eine Socke geben, diese auf die schmerzenden Muskeln legen – das hilft schnell.

Garantiert hilfreich ist es, wenn Sie Ihrem Körper Ruhe gönnen. Zum Beispiel mit einem heißen Bad, dem Sie durchblutungsanregende Wirkstoffe wie Brennnessel oder Fichtennadelextrakten zugefügt haben. Das hilft besonders, wenn Ihre Muskelschmerzen durch eine Erkältung hervorgerufen wurden. Sehr oft werden Muskelschmerzen durch Schadstoffe hervorgerufen, die vom Lymphfluss nicht abtransportiert wurden. Um den anzuregen greifen Sie zum Hausmittel der Lymphdrainage. Da helfen auch grüner Blattsalat und Grüner Tee.