Kümmel

Der Kümmel – ob Schwarz- oder Kreuzkümmel – gehört in die Gewürzschublade jeder Küche. genau so wie in jede Hausapotheke. Er ist ein absolutes Universalmittel, gesund, bekömmlich, ein tolles Würzkraut. Und früher war ein “Kümmel” der klassische Kutscherschnaps – gut gegen die Kälte und für die Gesundheit. Kümmel wächst frei auf Wiesen, es ist aber besser, wenn Sie Ihren Küchenkümmel aus dem Kräutergarten holen. Für die medizinische Verwendung wird Kümmel professionell auf großen Feldern angebaut. Der Schwarzkümmel kam früher aus Ägypten und der Türkei, daher der Ausdruck “Kümmeltürke”. Gesammelt werden im Hochsommer die reifen Früchte und Samen.

Die Wirkung des Kümmel hilft bei

  • Blähungen
  • Völlegfühl
  • Mundgeruch
  • Magenkrämpfe
  • Nervöser Magen
  • Gallen- und Leberprobleme
  • Verdorbener Magen
  • Angegriffene Schleimhäute werden gestärkt
  • Zahn-, Ohren- und Kopfschmerzen

Die medizinischen Inhaltsstoffe des Kümmel

  • Flavonoide
  • Ätherische Öle
  • Carveol
  • Fettsäuren
  • Gerbstoffe
  • Vitamin C
  • Carvon
  • Limonen

Zwei Rezepte mit Kümmel

Kümmeltee

Zutaten:
Ein Esslöffel Kümmel, ein Viertelliter Wasser.

Zubereitung:
Den Kümmel in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergiessen. 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durchseihen und in kleinen Schlucken gut warm trinken. Sie werden sich schon ach einer Viertelstunde besser fühlen.

Kümmelschnaps

Zutaten:
90 g Kümmel, 150 g Zucker, ein Liter Obstler.

Zubereitung:
Kümmel und Zucker in eine Gefäss geben und mit dem Schnaps übergiessen. An einem warmen und sonnigen Platz vier Wochen lang ruhen lassen. Jeden tag schütteln, damit sich der Zucker auflöst. Nach vier Wochen filtrieren und umfüllen. Dann nochmal zwei Wochen ruhen lassen. Fördert die Verdauung, löst Blähungen.