Koriander

Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort Koreas (Wanze) her, deshalb heißt der Koriander auch manchmal Wanzenkraut. Das soll aber nicht stören, denn er ist ein wunderbares Gewürz und ein noch besseres Heilkraut. Die alten Chinesen nutzten ihn schon vor 3000 Jahren als Heilpflanze, in Ägypten bekamen ihn die Pharaonen ins Grab gelegt. Koriander gehört zu den Doldengewächsen und ist verwandt mit Anis, Kümmel, Dill und Fenchel. Das Kraut ist anspruchslos, es braucht nur einen sonnigen Platz und lockeren Boden.

Koriander-Tee hilft bei Darm- und Magenproblemen

Die mexikanische, indische und thailändische Küche ist ohne Koriander nicht denkbar. Der Samen der „Chinesischen Petersilie“ – so wird Koriander auch genannt – wird gemahlen und daraus ein starker Tee gegen Magen- und Darmprobleme gebraut. Aus der Heilpflanze wird auch ein Öl gewonnen, das vor Salmonellen und Kolibakterien schützen soll. Seine Wirkstoffe werden oft mit anderen Mitteln kombiniert und vorwiegend als Tropfen verabreicht. Die mittlere Tagesdosis sollt 3 g nicht übersteigen. Zu seinen vielfältigen Wirkstoffen gehört Linalool, von dem man weiß, dass es das Wachstum von schädlichen Bakterien hemmt.

Darüber hinaus heilt und wirkt Koriander noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Reizdarm
  • Magenkrämpfen
  • Appetitlosigkeit
  • Blähungen und Völlegefühl

Seine heilenden Wirkstoffe sind

  • Ätherische Öle
  • Mineralien
  • Borneol
  • Linolensäure
  • Proteine
  • Flaconoide

Zwei Rezepte mit Koriander

Koriandertee

Zutaten:
Zwei TL getrocknete Korianderfrüchte, eine Tasse Wasser.

Zubereitung:
Die Früchte zerstoßen, das Wasser zum Kochen bringen, den Koriander damit übergiessen. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zwischen den Mahlzeiten trinken.

Kräuterbitter mit Koriander

Zutaten:
Sechs g Koriandersamen, je 2 g Angelikawurzel, Melissenkraut, Süßholzwurzel, eine Nelke, ein g Zimt und Kardamom, eine Vanillestange, 300 g Rosinen, anderthalb Liter 40%igen Korn oder Wodka.

Zubereitung:
Alle Zutaten in ein Gefäss geben und mit dem Schnaps übergiessen. Fest verschliessen und drei Wochen lang stehen lassen. Dann filtern und in eine neue Flasche umfüllen. Bei Verdauungsbeschwerden ein Gläschen trinken.