Rein wissenschaftlich gesehen ist Hungergefühl eine unangenehme Wahrnehmung, die uns veranlasst Nahrung aufzunehmen. Es hat eine wichtige biologische Aufgabe: Über diesen Reiz wird unser Organismus mit ausreichend Nahrung und damit mit Energie versorgt. Was aber ist, wenn wir gar keine Energie brauchen, oder jedenfalls nicht so viel, wie uns das Hungergefühl vermittelt? Dann nehmen wir zu. Weil wir mehr essen und mehr Energie zu uns nehmen, als wir brauchen. Das ist besonders ärgerlich, wenn wir uns zu einer Diät durchgerungen haben. Und das nagende Hungergefühl uns dann vor den Kühlschrank treibt. Das Hungergefühl kann man entweder beherrschen, mit Medikamenten niederkämpfen - oder aber es mit gesunden Hausmitteln austricksen.
- Vor dem Essen ein großes Glas Leitungswasser oder stilles Mineralwasser trinken.
- Halten Sie durch viele kleine Mahlzeiten Ihren Zuckerspiegel konstant.
- Bekämpfen Sie eine Heißhungerattacke durch die schnelle Einnahme von Traubenzucker.
- Essen Sie gegen das Hungergefühl eine Banane.
- Senken Sie die Energiedichte Ihrer Nahrung: Obst und Gemüse statt Fett und Kohlehydrate.
- Füllen Sie den Magen mit Flüssigkeit (kohlensäurearmes Mineralwasser oder ungesüßte Tees).
- Trinken Sie ein Glas Milch, mit einem Schuß Maggi gewürzt.
- Gewöhnen Sie Ihren Magen so nach und nach an kleine Mengen Essen. Vorwiegend Obst und Gemüse.
- Trinken Sie abends Mate-Tee, der dämpft das Hungergefühl.
- Kauen Sie tagsüber immer mal getrocknete Salbei_Blätter.
- Essen Sie bei Hunger einen großen, saftigen Apfel.
- Greifen Sie zu Vollwertkost. Die erzeugt ein anhaltendes Sättigungsgefühl, obwohl Sie gar nicht so viel gegessen haben.
- Nehmen Sie eine basische Mahlzeit zu sich: Magerquark mit Banane.
- Meiden Sie glutamatreiche Kost, z. B. asiatisch gewürztes Essen.
- Bekämpfen Sie aufkommenden Hunger mit Sauerkraut, roh oder gekocht.
- Ballaststoffreiche Nahrung dämpft das Hungergefühl, z. B. Rohkost.
- Machen Sie keine Diät bei der Sie nur einmal am tag essen: Sie können sich vor Heißhungerattacken kaum retten. Lieber viele kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt.
- Essen Sie zwischendurch immer ein bis zwei Pellkartoffeln: Die erzeugen ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
- Schneiden Sie Paprikaschoten und Möhren in schmale Stücke und knabbern Sie sich damit satt. Das Gemüse enthält Vitamine und Mineralstoffe. Essen Sie einen Apfel.
- Jedes mal, wenn Sie Sehnsucht nach etwas Süßem bekommen, putzen Sie die Zähne mit Zahnpasta. Sofort ist der Heißhunger auf Süßes weg. Zusätzlich kneifen Sie sich mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ins rechte Ohrläppchen .
- Trinken Sie zu jeder vollen Stunde einen Viertelliter Wasser, das füllt den Magen.
- Riechen Sie intensiv an den Speisen, bevor Sie mit dem Essen beginnen. Die Gerüche vertreiben den Heißhunger.
- Kresse macht schnell satt und nimmt damit den Appetit auf nachfolgende, kalorienreiche Speisen. Sie sollten einige Monate lang vor jeder Mahlzeit eine Handvoll Kresse mit ertwas Marinade essen.
- Eine jüngste Studie an der Tufts Universität in Boston, USA, hat ergeben: Tomaten-Salat als Vorspeise hilft abnehmen. Wer die Mahlzeit
- mit Tomaten beginnt, hat viel weniger Hunger und kann dann nicht mehr soviel essen.
- Auch mit Akupressur können Sie gegen Hunger-Attacken vorgehen: Drücken Sie mit dem Zeigefinger jeweils 30 Sekunden die Hautoberfläche an der Furche zwischen Nase und Obelrippe, mit Druck zur Oberlippe. Oder am Wangenknochen direkt unter dem Auge. Oder unterhalb der Lippe, dort wo der Kinn-Ansatz beginnt. Oder am Ansatz der Augenbraue neben der Nasenwurzel. Drücken Sie jeweils 30 Sekunden, machen Pause und drücken dann wieder, bis der Hungeranfall vorbei ist.


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