Hirtentäschel

Aus dem Mittelmeerraum kommend, hat das Hirtentäschel inzwischen ganz Europa erobert. Die Pflanze wird vom Frühjahr bis zum Herbst geerntet, dabei wird sie ganz aus dem Boden gezogen. Ihren Namen hat sie von den kleinen Fruchtkörpern, die herzförmigen Taschen gleichen, wie sie früher von Hirten verendet wurden. Hirtentäschel sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden weil es Wehen fördert.

Hirtentäschel hat eine große Bedeutung in der Frauenheilkunde

Einer unscheinbare Pflanze mit großer Heilwirkung: Vor allem für Frauen ist das Heilkraut von großer Bedeutung. Schon in der Erfahrungsmedizin der Antike wurde es vor allem gegen Blutungen und zum Spülen der Gebärmutter angewendet. Die Wirkstoffe von Hirtentäschel gibt es als Tropfen, Tabletten, Tinkturen und Dragees. Mit einem Aufguss können auch Umschläge zur äußeren Anwendung verabreicht werden. Da gibt man etwa 5 Gramm des Krauts auf 150 ml Wasser. Man kann mit Hirtentäschel auch die Herzfrequenz steigern.

Darüber hinaus heilt und wirkt Hirtentäschel noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Gebärmutterblutungen
  • Starken Menstruationsblutungen
  • Fieber
  • Blutdruckproblemen
  • Krampfadern
  • Hämorrhoiden
  • Nierenproblemen
  • Krampfadern
  • Gicht
  • Wunden
  • Ekzemen
  • Nasenbluten
  • Entzündungen der Harnwege

Die heilenden Inhaltsstoffe des Hirtentäschel sind

:

  • Ätherische Öle
  • Kalium
  • Gerbstoff
  • Saponin
  • Cholin
  • Tyramin
  • Brusasäure
  • Acethylcholin

Hirtentäscheltee

Zutaten:
2 gehäufte TLHirtentäschelkraut, ein Viertelliter Wasser.

Zubereitung:
Das Wasser zum Kochen bringen und das Kraut siedend übergiessen. Zehn Minuten ziehen lassen, zweimal täglich eine Tasse trinken.
Bei äusseren Blutungen kann man von diesem Tee auch Umschläge machen.