Koriander
(Coriandrum sativum)

Der Name leitet sich aus dem griechischen Wort Koreas (Wanze) her, deshalb heisst der Koriander auch manchmal Wanzenkraut. Das soll aber nicht stören, denn er ist ein wunderbares Gewürz und ein noch besseres Heilkraut. Die alten Chinesen nutzten ihn schon vor 3000 Jahren als Heilpflanze, in Ägypten bekamen ihn die Pharaonen ins Grab gelegt. Koriander gehört zu den Doldengewächsen und ist verwandt mit Anis, Kümmel, Dill und Fenchel. Das Kraut ist anspruchslos, es braucht nur einen sonnigen Platz und lockeren Boden.
Koriander hilft uns bei
- Reizdarm
- Magenkrämpfen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen und Völlegefühl
Seine heilenden Wirkstoffe sind
- Ätherische Öle
- Mineralien
- Borneol
- Linolensäure
- Proteine
- Flaconoide
Zwei Rezepte mit Koriander
Koriandertee
Zutaten:
Zwei TL getrocknete Korianderfrüchte, eine Tasse Wasser.
Zubereitung:
Die Früchte zerstoßen, das Wasser zum Kochen bringen, den Koriander damit übergiessen. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zwischen den Mahlzeiten trinken.
Kräuterbitter mit Koriander
Zutaten:
Sechs g Koriandersamen, je 2 g Angelikawurzel, Melissenkraut, Süßholzwurzel, eine Nelke, ein g Zimt und Kardamom, eine Vanillestange, 300 g Rosinen, anderthalb Liter 40%igen Korn oder Wodka.
Zubereitung:
Alle Zutaten in ein Gefäss geben und mit dem Schnaps übergiessen. Fest verschliessen und drei Wochen lang stehen lassen. Dann filtern und in eine neue Flasche umfüllen. Bei Verdauungsbeschwerden ein Gläschen trinken.



