Kalmus

Kalmus ist eine schilfähnliche Sumpfpflanze, die vom Himalaya und aus Indien stammt. Unser Kalmus kommt vorwiegend aus Südosteuropa. Seine Wurzeln werden im Juni/Juli ausgegraben, gereinigt und in ca. 5 cm lange Stücke geschnitten. Danach spaltet man die Stücke und trocknet sie. In China wird Kalmus auch Ch´ang Pu genannt, was "Lebensverlängerer" heisst. Schon die Indianer verwendeten die Wurzel als Arznei.
Die Wirkung des Kalmus
- Kalmus renkt einen verdorbenen Magen wieder ein
- Nach einem fetten Essen genossen regt er den Gallenfluss an
- Er wirkt bei Appetitlosigkeit
- Kalmus hilft bei vielen Problemen im Magen- Darmbereich
- Als Schnaps vertreibt er Knochenschmerzen durch Einreiben
- Durch Einreiben verhindert man das Wundliegen bei Bettlägerigen
Die heilenden Inhaltsstoffe des Kalums
- Ätherische Öle mit besänftigender und antibakterieller Wirkung
- Bitterstoffe, die Galle und Leber anregen
- Schleimstoffe, die dem Stoffwechsel helfen
- Ballaststoffe, die Darm entlasten
Zwei Rezepte mit Kalmus
Kalmusschnaps
Zutaten:
150 g fein geschnittene Kalmuswurzel, ein Liter Weinbrand oder klarer Obstschnaps
Zubereitung:
Die Kalmuswurzln mit einem Liter Schnaps ansetzen und sechs Wochen lang an einem sonnigen warmen Ort stehen lassen. Die Flasche täglich aufschütteln. Dann abseihen, auf keinen Fall zuckern. Bei Bedarf ein Gläschen trinken.
Kalmustee
Zutaten:
Zwei gehäufte Teelöffel geschälte und geschnittene Wurzel mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergiessen.. Eine Viertelstunde ziehen lassen, abseihen und zweimal täglich eine Tasse lauwarm vor den Hauptmahlzeiten trinken.



