Dill
(Anethum graveolens)

Aal in Dillsoße, welch ein Wohlgeschmack. Dill wird auch Gurkenkraut oder "Blähkraut" genannt. Das Heilkraut kommt aus dem Nahen Osten, ist aber heute auf der ganzen Welt verbreitet. Wir kennen es vor allem vom Gurkensalat und Fischgerichten. Aber Dill ist auch ein starkes Heilkraut. Die Ägypter setzten es gegen Kopfschmerzen ein, sogar in der Bibel wird sie erwähnt. Dill braucht einen sonnigen, trockenen Platz im Garten. Verwendet werden vor allem die Spitzen ihrer Blätter.
Die Wirkung des Dill
- Wasseransammlungen im Körper, sie ist harntreibend
- Sie löst Magenkrämpfe
- Sie verhindert Blähungen
- Man setzt sie gegen Kopfschmerzen ein
- Sie fördert die Milchbildung bei Stillenden
- Menstruationsproblemen (Sitzbad)
- Als Ölkompresse bei Geschwüren
Die heilenden Inhaltsstoffe des Dill
- Äthrisches Öl
- Gerbsäuren
- Pflanzenfarbstoffe
- Enzyme
Zwei Rezepte mit Dill
Dill-Tee
Zutaten:
Zwei Teelöffel mit gtrockneten Dillspitzen, eine Tasse Wasser.
Zubereitung:
Die Dillspitzen mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, dann fünf Minuten ziehen lassen. Gut durchseihen und zwei bis drei Tassen am Tag trinken.
Dill-Öl
Zutaten:
Zwei Handvoll getrocknetes Dillkraut, ein halber Liter reines Olivenöl.
Zubereitung:
Das Dillkraut in einem weithalsigen Gefäss mit dem Öl übergiessen. Das Gefäss gut verschliessen und an einen warmen Ort stellen. Nach zwei Wochen abseihen, kühl und dunkel lagern. Das Dill-Öl zu Einreibungen bei Kopfschmerzen verwenden. Oder ein paar Tropfen auf ein Stück Würfelzucker träufeln, bei Magenproblemen einnehmen.



