Alant vertreibt Würmer und regt die Leber an

Goldgelb blüht Alant an feuchten Standorten, an Waldrändern oder unter Hecken. Das Kraut heisst auch "Helenenkraut", angeblich hatte die schöne Helena diese Pflanzen in den Händen, als sie von Paris auserwählt wurde. Im Garten sieht er aus wie eine kleine Sonnenblume mit einem leuchtend gelben Blütenkopf. Das Wichtigste aber an ihm sind seine Wurzeln. Die werden im Herbst ausgegraben, gesäubert und getrocknet. Schon im alten Rom wurde Alant als Heilmittel und als Gewürz in der Küche verwendet. Hildegard von Bingen empfahl die Alantwurzel bei Lungenproblemen und Asthma.
Alant ist gut für die Leber, schlecht für Würmer
In seinen Wurzeln enthält Alant starke Bitterstoffe, die auf die Arbeit der Leber bei der Fettverdauung positiv wirken. Sie verstärken auch den Gallenfluss. Im Darm dient der Wirkstoff Inulin den nützlichen Milchsäurerbakterien als Nahrung, wirkt Darminfektionen entgegen und vertreibt Würmer.
Darüber hinaus wirkt und heilt Alant noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:
- Husten und Bronchitis
- Krampflösend
- Appetitlosigkit
- Menstruationsprobleme
- Wechseljahrsbeschwerden
- Asthma
Die heilenden Wirkstoffe des Alant:
- Inulin
- ätherische Öle,
- Alantsäure,
- Kampfer
- Harze
- Pektin
- Bitterstoffe
- Kampfer
Zwei Rezepte mit Alant
Alant-Tee
Zutaten:
Ein TL getrocknete Alantwurzel, eine Tasse Wasser.
Zubereitung:
Das kochende Wasser über die Alantwurzeln schütten, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Vor oder zu den Mahlzeiten trinken, ist harntreibend und appetitanregend. Vorsicht: Der Tee ist sehr bitter.
Alantwein
Zutaten:
30 g frische Alantwurzel, 30 g 80%iger Weingeist, ein Liter trockener Weißwein.
Zubereitung:
Die Wurzeln in dünne Scheiben schneiden, den Weingeist drüber giessen und gut mischen. Dann den Weißwein dazugiessen und bei 25 bis 30 Grad zwei Tage stehen lassen. Die Flüssigkeit abseihen, die Wurzel darin auspressen.
Bild Alant: © Adamus - Fotolia.com

