Früher wurde einmal in der Woche gebadet, ansonsten genügte die "Katzenwäsche" am Waschbecken. Und eigentlich nur die Hände wurden mehrmals am Tag gereinigt. Nach dem Motto: "Nach dem Stuhlgang, vor dem Essen: Händewaschen nicht vergessen." Wie hat sich die Hautpflege im Laufe der Zeit verändert? Heute wird ein bis zweimal am Tag geduscht, wir salben und cremen, unsere Seifen duften - und unsere Haut wird immer kränker: Ekzeme und Allergien nehmen zu. Warum greifen wir da nicht auf unsere guten alten Hausmittel zurück? Die gibt es nämlich reichlich.
15 Tipps zur richtigen Hautpflege
- Verwenden Sie Seifen mit einem neutralen ph-Wert.
- Kurz Duschen ist besser als lang Baden.
- Regelmäßig waschen verhindert, dass Schweiss und Talg Ihre Poren verstopfen.
- Bei trockener Haut nie alkoholhaltiges Gesichtswasser verwenden.
- Für ältere Haut Reinigungscremes mit den Ölen von Jojoba, Soja oder Süßmandel verwenden.
- Reinigungsmilch am besten mit den Fingerspitzen oder einem Schwämmchen einmassieren und kurz einwirken lassen und dann mit reichlich warmem Wasser abspülen.
- Einen sauren Apfel reiben, mit Honig mischen, auftragen, ca. 20 Min. einwirken lassen und abwaschen.
- Gesichtswasser baut den Säureschutzmantel schnell auf. Außerdem entfernt Gesichtswasser die Kalkablagerungen des Leitungswassers und Reinigungsrückstände, die auf Dauer die Poren verstopfen und so für Unreinheiten sorgen könnten.
- Wenn Sie Cremes oder Lotionen benutzen unbedingt auf die Haltbarkeit achten.
- Wenn Sie Cremes selbst herstellen und keine Konservierungsmittel verwenden, dann entweder sofort verbrauchen oder einfrieren.
- Sie können die Kollagenbildung der Haut durch Vitamin C-Gaben anregen.
- Teebaumöl wirkt in der 5%igen Lösung desinfizierend und Pickel bekämpfend.
- Wenn Sie eine fettige Haut haben, dann sollten Sie Ihrer Haut viel Feuchtigkeit und kein Fett spenden. Verwenden Sie ein ölfreies Fluid.
- Wenn Sie zu Besenreisern neigen, dann sollten Sie Sauna, Solarium und klimatisierte Räume mit ihrer trockenen Luft meiden. Auch auf Alkohol, Nikotin und scharfe Gewürze sollten Sie verzichten.
- Chronisch trockene Lippen sollten mit einem Pflegestift auf Naturölbasis (z.B. Rizinus-, Mandel- oder Jojobaöl) oder einem Klecks Honig behandelt werden. Oft haben farbige Lippenstifte mit Lanolin den gleichen Effekt.