Gerötete Augen, Husten, aufgequollene Nasenschleimhäute, eine verschleimter Rachen - und das alles schon beim morgendlichen Aufwachen. "Wer diese Probleme hat, der muss mit einer Hausstauballergie rechnen," sagt Professor Torsten Zuberbier vom Allergie-Centrum der Charité in Berlin. Eine üble Sache, und Millionen sind davon betroffen. Aber auch gegen diese ungebetenen Besucher unserer Betten gibt es bewährte und gesunde Hausmittel.
12 Tipps gegen Hausstauballergie
- Besorgen Sie sich einen TÜV-geprüften milbendichten und atmungsaktiven Bezug für Ihre Matratze.
- Waschen Sie das Bettzeug in relativ kurzen Abständen bei 60 Grad - das halten die Milben nicht aus.
- Benutzen Sie einen Staubsauger mit einem hohen Hepa-Filter. Einmal die Woche gründlich absaugen.
- Kuscheltiere und Bezüge sollten Sie regelmässig für mehrere Stunden ins Gefrierfach legen.
- Wenn Sie bei der Wahl Ihrer Sitzmöbel zwischen Leder- oder Stoffbezügen wählen können, dann entscheiden Sie sich für Leder.
- Bücher in einem Bücherschrank sind ein schöner Anblick - aber die Bücher sollten hinter Glas stehen.
- Besonders milbenfeindlich sind glatte Böden - aber nur, wenn sie alle drei bis vier Tage gründlich feucht abgewischt werden.
- Milben lieben einen Lebensraum mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 25 Grad. Deshalb sollten Sie kühl und trocken schlafen.
- Machen Sie eine Kur mit dem Öl des Neembaums. Nasch Einreibungen damit schmeckt den Milben Ihre Haut nicht mehr, sie verhungern.
- Machen Sie eine Kur mit Schwarzkümmelöl, täglich ein TL, zwei Wochen lang.
- Vitaminreiche Kost ist ein absolutes Muss, wenn Sie gegen Ihre Allergie ankämpfen wollen. Besonders Vitamin C muss in verstärktem Maße zugeführt werden. Nehmen Sie unbedingt rohes Sauerkraut, Paprika, Tomaten und Grapefruit in Ihr Nahrungsprogramm auf.
- Geben Sie einen Tropfen Eukalyptusöl in in 10 Milliliter Speiseöl. Tunken Sie ein Wattestäbchen hinein und benetzen Sie die Innenseiten Ihrer Nase bevor Sie ins Bett gehen.

