Hausmittel Haarpflege

Wenn Sie Morgens nach dem Kämmen eine Handvoll Haare aus Bürste oder Kamm holen, wenn die Stirn immer höher wird oder sich am Hinterkopf eine sich immer stärker lichtende kreisrunde Stelle bildet - dann haben Sie ein Haarproblem. Unsere Haare sind rund um die Uhr einer großen Belastung ausgesetzt: Regen, Kälte, Wind, sengende Sonne - das alles strapaziert das Haar. Doch auch von innen wird es bedroht: Zu starke Talgbildung, Erkrankungen der Haut, schlechter werdende Durchblutung der Kopfhaut, mangelnde Versorgung der Haarwurzeln - das alles fordert seinen Tribut. So lange es sich nicht um eine böse Schuppenflechte handelt ist der Gang zum Arzt eigentlich nicht erforderlich. Da können wir uns in den meisten Fällen mit guten gesunden Hausmitteln behelfen.

  1. Mischen Sie Glyzerin und Zitronensaft im Verhältnis 1 : 1 reiben Sie sich damit mehrmals in der Woche die Kopfhaut ein.
  2. Nach der Haarwäsche sorgfältig ausspülen. Bleiben Reste des Waschmittels zurück kann das zu vermehrter Talgproduktion oder zu Schuppen führen. Faustregel: Fünfmal so lange spülen wie waschen.
  3. Hacken Sie eine Zwiebel sehr fein und mischen Sie sie mit Honig. Diesen Brei am Abend auf die Kopfhaut auftragen, gut abdecken und über Nacht einwirken lassen. Am Morgen sehr sorgfältig ausspülen.
  4. Es ist oft falsch, wenn Sie das Haar täglich waschen. Ein Abstand von drei bis vier Tagen ist besser.
  5. Kämmen Sie vor dem Waschen die Haare durch und machen Sie es vor der Wäsche mit lauwarmem Wassere sehr nass. Das gilt auch für die Kopfhaut.
  6. Für Ihre Kopfhaut und für Ihr Haar ist das Föhnen eine große Belastung. Drücken Sie nach dem Waschen mit einem weichen Frottee-Handtuch das Wasser sanft aus dem Haar, kein wildes Rubbeln. Dann machen Sie aus einem sehr saugstarken Handtuch einen Turban, den Sie zehn Minuten auf dem Kopf lassen.
  7. Auf keinen Fall normale Seife für die Haarwäsche verwenden.
  8. Waschen Sie das Haar mit Bier aus, lassen Sie das Bier auf dem Kopf halb trocken werden, nach etwa 20 Minuten sehr gründlich ausspülen.
  9. Wenn Sie föhnen, dann nur bei niedriger Temperatur und mit einem Abstand von mindestens 15 Zentimetern.
  10. Binden Sie Ihr Haar nicht für längere Zeit mit Gummiringen zusammen. Das macht das Haar brüchig.
  11. Bereiten Sie aus frischem Hühnerei und Weizenkeimöl eine eigene Haartinktur zu.
  12. Lassen Sie bei auftretenden großen Problemen Ihr Haar beim Arzt auf Pilzbefall untersuchen.
  13. Haarprobleme haben sehr oft ihre Ursachen in einem Mangel an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Stellen Sie Ihre Ernährung so um, daß Sie genügend Vitalstoffe bekommen (Obst, Gemüse, Fisch, Eiweißprodukte in der Magerstufe).
  14. Kochen Sie ein Pfund Brennnesseln mit einem halben Liter Wasser auf, seihen Sie den Sud durch und reiben sich nach dem Abkühlen damit die Kopfhaut ein.
  15. Benutzen Sie zum Kämmen nur Bürsten oder Kämme aus Hartgummi oder Horn.
  16. Reinigen Sie Bürsten und Kämme regelmäßig mit Shampoo.
  17. Pflegen Sie fettiges Haar mit Shampoos, die Zinnkraut oder Panama-Rinde enthalten.
  18. Haare mit Dauerwellen pflegen Sie am besten mit Avocado- oder Kamille-Shampoos.
  19. Das hilft auch, wenn Ihr Haar durch Färben sehr stark strapaziert wurde.
  20. Schuppen gehen Sie am Besten mit Klettenwurzel- oder Huflattichwaschmitteln an.
  21. Mischen Sie einige Tropfen Teebaumöl in Ihr Shampoo.
  22. Regelmäßige Waschungen mit Lindenblütentee geben Glanz und Frische.
  23. Nehmen Sie einen halben Liter Essig auf einen Liter Wasser und kochen Sie damit 200 g Brennesseln etwa eine halbe Stunde auf. Damit dreimal in der Woche die Kopfhaut einreiben und massieren.
  24. Hören Sie das Rauchen auf. Nikotin verengt die Gefäße, die hauchdünnen Äderchen in der Kopfhaut können die Haarwurzeln nicht mehr mit Nährstoffen versorgen, die Haare sterben ab.
  25. Schneiden Sie eine große Zwiebel in Würfel, geben Sie 100 ml Franzbranntwein dazu, in einer verschlossenen Flasche zwei Wochen stehen lassen, dann durchseihen und mit zwei Tassen Wasser verdünnen. Damit massieren Sie täglich die Kopfhaut.





    
        
    
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