Gesundheit: Die Gefahren im Frühling

Endlich ist er da der Frühling. In den folgenden Wochen wird die Natur immer mehr erwachen. Aber bei aller Freude ist Vorsicht angesagt: Denn der Frühling bringt auch Gefahren für die Gesundheit mit sich. Bedeutet doch die Umstellung unseres Körpers vom Winter auf den Frühling den grössten Stress im Wandel der Jahreszeiten. Welche Gefahren für Ihre Gesundheit im Frühling es gibt, wie man ihnen mit Hausmitteln begegnen kann.

Auch kleine Verletzungen desinfizieren

Jetzt wird der Garten auf Vordermann gebracht. Oder sie pflücken in der freien Natur die ersten Blumen und Kräuter. Das ist prima, aber da lauert einen böse Gefahr. Gerade im Frühling: Das Bakterium Clostridium tetani – das ist der Wundstarrkrampferreger. Er befindet sich in der Erde und kann schon bei kleinsten Verletzungen in die Blutbahn gelangen. Eine Erkrankung ist äusserst schmerzhaft und kann tödlich enden. Auch Verletzungen an Dornen und Sträuchern können zu bösen Entzündungen führen. Deshalb gilt: Immer Handschuhe tragen. Und weil die auch nicht hundertprozentig vor Infektionen schützen, sollten Sie auch ein Desinfektionsmittel bei der Hand haben.

Frühlingsgefahr: Die Zecken

Das ist aber nicht die einzige Gefahr, die im Garten lauert.Denn kaum ist der Frühling da, werden die Zecken wach. In Bayern wurden bereits die ersten Fälle gemeldet. Zecken sind oft mit Bakterien infiziert, welche Krankheiten auslösen können:

  • Eine lokale Entzündung an der Biss-Stelle
  • die gefährliche Borreliose-Erkrankung
  • Die sogenannte Frühjahrs- oder Frühsommer-Meningoenzephalitis, besser bekannt als Hirnhautentzündung.

Wenn Sie von einer Zecken gebissen werden, muss die Zecke sofort total entfernt werden. Mit einer Zuckerzange oder eine Pinzette die Zecke packen, leicht na links drehen und rausziehen. Unbedingt darauf achten, dass auch Rückstände des Zeckenkörpers nicht in Ihrem Körper verbleiben. Wenn sich um die Bisswunde ein roter Ausschlag bildet oder wenn Sie an Kopfweh leiden, sofort zum Arzt gehen. Der beste Schutz ist immer eine Zeckenschutzimpfung. Die sollte alle drei Jahre aufgefrischt werden. Hausmittel bei Zeckenbiss:

  • Die Wunde sofort mit einem Antiseptikum gründlich reinigen
  • Zerschneiden Sie eine Zwiebel und legen Sie die Schnittflächen auf die Bissstelle
  • Reiben Sie vor der Arbeit in zeckenbefallenen Gebieten die freien Haustellen mit Knoblauch oder Teebaumöl ein.
  • Zerstoßen Sie die Blätter von frischem Spitzwegerich und legen Sie diese auf die juckenden Stellen auf. Es kann auch Spitzwegerichsaft aus dem Reformhaus sein.

Gartenarbeit erleichtern

Der Winter hat uns faul und schlapp gemacht. Wer sich jetzt in den Frühling stürzt mit einem doppelten Fitnessprogramm, mit grossen Kraftanstrengungen bei der Gartenarbeit, der unterschätzt die Gefahren für die Gesundheit, denn Ihr Rücken ist schwach und untrainiert. Deshalb: Für schwere Gegenstände eine Schubkarre benutzen, die Giesskanne nur halb füllen und niederknien statt in gebückter Haltung arbeiten.

Hausmittel gegen Pollen und Allergien

Eine der grossen Gefahren für Ihre Gesundheit sind im Frühling die Allergien. Da gibt es die jetzt zu Millirden herumfliegenden Pollen. Da gibt es aber ich die schwere Allergien hervorrufende Ambrosia-Pflanze, die sich immer mehr ausbreitet. Wenn Sie im Garten welche entdecken, dann gut geschützt mit den Wiurzelnn ausreissen, in Tüten stecken und mit dem Hausmülls entsorgen – oder verbrennen. Hier einige Hausmittel beim Pollenflug:

  • Wenn der Pollenflug bei Ihnen zu Kopfschmerzen führt, dann bringt ein Gesichtsguss mit eiskaltem Wasser sehr oft eine schnelle Linderung.
  • Pollenflug kann auch zu allergischem Asthma führen. Dagegen helfen Pestwurztabletten.
  • Eine grosse Gefahr für Ihre Gesundheit sind im Frühling in der Tat die Pollenallergien. Vorbeugen können Sie mit Taigawurzelkapseln und Echinacea
  • Verschaffen Sie sich Erleichterung und Hilfe durch Ginseng. Legen Sie etw 3 Gramm Ginsengwurzel in einen Liter abgekochtes Wasser und lassen Sie ihn etwa zwei bis drei Stunden ziehen. Dann den Sud über den Tag verteilt trinken.

Hilfe bei Frühjahrsmüdigkeit

Mit dem Frühling kommt auch unweigerlich die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit. Die ist eine besondere Gefahr für Ihre Gesundheit, weil Konzentration und Leistungsfähigkeit stark nachlassen. Sie leiden unter Schlaflosigkeit, Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen und haben starke Stimmungsschwankungen. Diese Hausmittel helfen:

  • Starten Sie in den Tag mit Wechselduschen und drei bis fünf Minuten Atemgymnastik am offenen Fenster.
  • Leben Sie mit der Sonnen: Früh auf und früh rein ins Bett. Das Tageslicht erzeugt das stimmungsaufhellende Hormon Serotonin und bremst die Produktion des Schlafhormons Melantonin.
  • Der Frühling ist bunt, nicht grau. So sollten Sie sich auch kleiden – das hebt die Stimmung.
  • Trinken Sie drei Wochen lang am Morgen ein Glas Wasser, gemischt mit drei EL naturtrübem Apfelessig und einem Löffel Honig.
  • Nutzen Sie im Frühjahr die Kraft der jungen Brennnessel: Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen Brennnessel.Tee.