Das Frühjahr kommt, die Sonne steigt höher und höher, die Vögel zwitschern und an den südlichen Waldrändern regt sich das neue Leben - und wir gähnen und gähnen und schlappen müde und verdrossen in den heranziehenden Frühling: Die Frühjahrsmüdigkeit hat uns in den Krallen. Lassen Sie uns die gemeinsam abschütteln - am besten mit gesunden Hausmitteln, denn die ersparen uns in diesem Fall eine Behandlung mit Medikamenten. Hausmittel und Naturarzneien, die gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen.
- Raus in die Natur, suchen Sie frischen Bärlauch. Den auf einem Butterbrot oder mit Quark essen.
- Jeden Morgen ein Glas Wasser mit 3 Esslöffeln naturtrübem Apfelessig und einem Löffel Honig trinken.
- Vitamin C, Vitamin C, Vitamin C: Erhöhen Sie die Zufuhr dieses Vitamins drastisch. Beste Lieferanten: Paprika, Zitrusfrüchte, frisches Sauerkraut aus dem Fass, Kiwis, Hagebuttenmus.
- Alle Wildkräuter stecken jetzt voller Frühlingskraft: Sauerampfer, Brunnemresse, Schnittlauch, Petersilie etc.
- Befreien Sie sich von den abgelagerten giftigen Winterschlacken in den Zellen: Eine Null-Diät von drei Tagen hilft schon sehr. In dieser Zeit viel Wasser oder Tee trinken. Einmal am Tag eine Tasse durchpassierte Gemüsebrühe zu sich nehmen.
- Trinken Sie drei Wochen lang täglich zwei bis drei Tassen Brennesseltee.
- Morgens nach dem Duschen: Dreimal an der Innenseite des Beines den kalten Duschstrahl von unten bis hoch zur Leiste führen. Danach den Guß auf der Außenseite wiederholen. Das selbe an den Armen wiederholen.
- 15 g Knabenkrautwurzel, 40 g Ginseng, 10 g Habichtkraut und je 25 g Thymian und Frauenmantel mischen und öfters eine heiße Tasse Tee davon trinken.
- Ihr Körper braucht jetzt auch verstärkt Vitamin E. Das finden Sie in Nüssen, Weizenkeimen und - öl, Eiern und in Vollkornprodukten.
- Holen Sie sich jungen Löwenzahn von den Wiesen. Blätter und Stengel klein schneiden, als Salat oder als Auflage für Quark essen.
- Würzen Sie Suppen oder Salat mit Sauerampfer. Der reinigt das Blut, regt Nieren- und Lebertätigkeit an.
- Pflücken Sie Gänseblümchen, schneiden Sie die ganz klein und mischen Sie diesen Aufschnitt unter den Salat.
- Hier das Rezept für einen Tee der Heilerin Hildegard von Bingen:
Zu gleichen Teilen Hollerblüten, Gänseblümchen, Salbei, Scharfgarben, Quendel, Brombeerblätter und Schlüsselblumenblüten mischen, mit kochendem Wasser übergiessen. Diesen Sud lässt man fünf Minuten zugedeckt ziehen, damit die ätherischen Öle nicht entweichen. - Machen Sie sich folgenden Energietee: Äpfel- und Brombeerstücke, Hagebutten. Himbeerblätter, Melisse und Pfefferminze zu gleichen Teilen mischen. Für eine Tasse Tee einen Esslöffel dieser Mischung mit heißem Wasser übergießen und sieben Minuten ziehen lassen. Ungesüßt trinken.
- Gießen Sie kochende Milch auf Pfefferminzblätter,, fünf bis sieben Minuten ziehen lassen, abkühlen und langsam trinken.
- Am Ende des Winter leiden wir oft an Eisenmangel. Dagegen helfen: Bitterstoffe (Artischocke, Radiccio-Salat), Brennnesseltee, Sonnenblumenkerne, Rote Bete, Hühnersuppen.
- Viel Sauerstoff. Verlegen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten an die frische Luft.
- Ein Entschlackungswochenende: Jeden Tag ein Kilo Pellkartoffeln mit gekochtem Apfel, Frühlingskräutern aber ohne Butter und Quark verzehren. Dazu nur Wasser trinken. Am Besten etwa 3 Liter am Tag.
- Trinken Sie dreimal täglich einen Esslöffel Löwenzahn-Frischsaft (Apotheke-Reformhaus), verdünnt mit Wasser, Apfelsaft oder Buttermilch. Drei Wochen lang.
- Trinken Sie morgens 200 ml frischen Orangensaft, gemischt mit zwei Teelöffeln Kokosnuss-Sirup.
- Täglich zum oder statt Mittagessen ein großes Glas (drittel Liter) gemischt aus frischem Karotten- und Apfelsaft, dem Saft einer halben Zitrone und zwei Teelöffeln Olivenöl.
- Ihre Augen sind wintermüde. Da helfen: Spinat, Broccoli, Karotten, Bohnen und Mais, Milch- und Milchprodukte, Eigelb, Fisch, Aprikosen und Pfirsiche sowie alle roten Obst- und Gemüsesorten.
- Der Hammermix gegen Frühjahrsmüdigkeit: 1 Handvoll junger Löwenzahnblätter, eine Orange, ein Apfel, 1/8 l Buttermilch oder Kefir, ein Teelöffel Blütenpollen, ein Teelöffel Honig. Alles pürieren und verdünnt mit Apfel- oder Orangensaft trinken. Eine Woche lang jeden Morgen trinken.


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