Frauenwurzel

Die Pflanze stammt aus Asien und aus Nordamerika und spielte bei den Indianern bei der Geburtshilfe eine grosse Rolle: Die Frauenwurzel. Im Volksmund wird sie bei uns “Blauer Hahnenfuss” genannt. Sie spielt inzwischen in der europäischen Physiotherapie eine grosse Rolle, zu medizinischen Zwecken werden ihre Wurzeln verwendet.

Frauenwurzel hilft in und nach den Wechseljahren

Um bei der Wahrheit zu bleiben müsste diese Heilpflanzen eigentlich “Indianische Frauenwurzel” heissen, denn sie spielte in der Schamanenmedizin der nordamerikanischen und kanadischen Indianer schon vor Jahrhunderten eine grosse Rolle. Dorr heisst sie “Squaroot” – eben Frauenwurzel. Die Wirkstoffe dieser unscheinbarer Pflanze greifen in die Steuerfunktion des weiblichen Hormonhaushalts ein und hilft nachweislich bei allen Östrogen-Mangelzuständen (und und vor allem nach den Wechseljahren). Die Pflanzen wurde auch bei Schlangenbissen und zur Hautpflege eingesetzt.

Darüber hinaus heilt und wirkt Frauenwurzel noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Sie stärkt die Gebärmutter
  • Sie fördert den Rhythmus der Wehen
  • Sie hat eine krampflösende Wirkung
  • Sie fördert die Monatsblutung
  • Sie hilft bei Menstruationsschmerzen und Migräne
  • Sie beseitigt Stauungen im Venenbereich

Die heilenden Wirkstoffe der Frauenwurzel:

  • Saponine
  • Glykoside
  • Organische Säuren
  • Harze
  • Fermente
  • Methylcytisin
  • Benzylisochinolalkaloide

Als Medizin sollte sie nur unter Aufsicht eines Arztes verwendet werden. Man nimmt sie als Tee, Tinktur oder als Pulver.