Hausmittel Fasten

Das Jammern nimmt kein Ende, das Dickerwerden auch nicht. X Diäten durchprobiert, Magenverkleinerung auch schon erwogen, Selbsthilfegruppen besucht - alles nichts genützt. Von Jahr zu Jahr bestätigt uns die Waage: Und wieder zugelegt. Kein Wunder, daß das Thema "Fasten" rund ums Jahr von großem Interesse ist. Dabei müssen wir aber immer darauf achten, daß wir gesund fasten, daß wir keine Diäten machen, die uns in Mangelzustände führen. Und genau dafür gibt es wirklich gesunde Hausmittel, mit denen Sie gesund schlank werden können. Fassten sollte immer auch Heilfasten sein. Am geeignetsten ist - nach Rücksprache mit dem Arzt - eine fünftägige Null-Diät.

  1. Sie müssen zuerst einmal den Darm gründlich entleeren und entgiften: Z.b mit Bullrichsalz.
  2. Keinerlei Genußgifte wie Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten, Kaffee in der Fastenzeit.
  3. Trinken so viel wie Sie können, essen so wenig, wie Sie ertragen.
  4. Trinken Sie bevorzugt: Wasser, Säfte, Kräutertees, ungesalzene Gemüsebrühe, Molke.
  5. Wenn Sie sich bewegen wollen, dann tun Sie das, so viel Sie können.
  6. Sie sollten jeden Tag mindestens acht Stunden schlafen.
  7. Halten Sie in dieser Zeit Stress von sich fern.
  8. Sobald während des Fastens Hungergefühle aufkommen, trinken Sie in kleinen Schlucken lauwarmes Wasser oder ungesüssten Kräutertee.
  9. Denken Sie daran: Es ist leichter für eine bestimmte Zeit total auf feste Nahrung zu verzichten, als die Nahrung drastisch zu reduzieren.
  10. Das Rezept für eine klassische Fastensuppe: Ein Kilo Kartoffeln, ein Kilo Gemüse (Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, gewürzt mit Kümmel, Muskat, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Ingwerpulver und drei Esslöffeln geschroteten Dinkel mit Wasser ansetzen und ca. eine halbe Stunde lang kochen. Abseihen, nicht salzen. Diese Suppe ist basisch und baut Übersäuerung ab. Davon täglich mittags einen Teller schlürfen.
  11. Machen Sie zu Ihrer Nulldiät unbedingt ein leichtes Sportprogramm: Tiefes Durchatmen bei geöffnetem Fenster und frischer Luft, Gymnastikübungen, Trockenbürstenmassage, kalte Waschungen.
  12. Beispiel für einen täglichen "Speiseplan":
    • Morgens drei Tassen Tee (Melisse, Pfefferminze oder ähnliches).
    • Mittags trinken Sie einen Tee, der die Aussscheidung von Harn anregt, dazu den Saft einer halben Zitrone.
    • Am Nachmittag drei Tassen Holunderblütentee, dazu einen Teelöffel Honig.
    • Am Abend drei Tassen Kräutertee nach Belieben.
  13. Zwischen durch dürfen Sie Wasser (Leistung oder Flasche) nach Belieben trinken.
  14. Während der Fastenkur sollten Sie auf die Sauna verzichten, denn die belastet den Kreislauf zu sehr.
  15. Sorgen Sie aber während der gesamten Fastenkur für kreislauffördernde Bewegung: Treppensteigen, schnelles Gehen, leichte Gymnastik.
  16. Während der Fastenkur baut die Leber Schadstoffe ab. Unterstützen Sie das durch einen täglichen Leberwickel: Sie liegen bequem auf dem Rücken und legen sich eine heiße Wärmflasche, die mit einem feuchten Tuch umwickelt wird, auf den rechten Oberbauch kurz unterhalb des rechten Rippenbogens. Als Abdeckung verwenden Sie ein warmes trockenes Handtuch.
  17. Nehmen Sie als zusätzliche Darmreinigung immer mal wieder einen kräftigen Schluck Sauerkrautsaft zu sich.
  18. Zur Stärkung der während des Fastens stark geforderten Leber eignet sich der Mariendisteltee: Übergießen Sie 1 gehäuften TL frisch gequetschte Mariendistel-Früchte mit 1/4 1 kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen, bevor Sie ihn abselhen. Durch Hinzufügen einiger getrockneter Pfefferminzblätter können Sie die leberstärkende und entgiftende Wirkung dieses Tees noch steigern. Trinken Sie 3-mal täglich 1 Tasse frischen Tee kurmäßig über 6 Wochen. Den Tee gibt es auch fertig in der Apotheke.
  19. Auch eine Kartoffelbrühe eignet sich sehr gut zur Unterstützung des Fastens: Eine halbe kleine Kartoffel mit 1/2 Möhre und 1/4 Stange Lauch putzen und zerkleinern. Mit 300 Milliliter Wasser zum Kochen bringen. Etwa 30 Minuten köcheln lassen. Nach 10 Minuten 1/2 Messerspitze Kümmel zugeben. Gemüse durch ein Sieb seihen, Brühe mit gehackter Petersilie abschmecken.
  20. Beobachten Sie während der Fastentage genau, was Sie auch nach dem Ende beibehalten wollen. Denn wenn Sie nach der Fastenkur sofort wieder in Ihre alten Lebens- und Essgewohnheiten zurückfallen, dann ist das alte Gewicht bald wieder da.





    
        
    
gesundheit