Eisenkraut

Der Sage nach macht es unwiderstehlich: Das Eisenkraut, auch Wunschkraut genannt. Schon im Altertum wurden ihm magische Kräfte zugeschrieben, es war ein Zauberkraut, half gegen Geister und Dämonen und bewahrte das Haus vor Schäden. Kelten und Germanen nutzten die Pflanze als Wundheilmittel. Dieses wunderbare Heilkraut blüht von Juli bis September, wächst auf Schutt und an Wegen, bevorzugt an der Sonne oder im Halbschatten. In Südfrankreich wird aus dem Kraut ein sehr wohlriechendes Öl hergestellt. Getrocknetes Eisenkraut gibt es in der Apotheke.

Eisenkraut als Tee, Tropfen und Dragees

Schon vor vielen Jahrhunderten hat de Erfahrungsmedizin die Bedeutung dieses Heilkrauts als entzündungshemmendes und harntreibendes Mittel erkannt. Bei Frauen soll die Pflanze einen positiven Effekt bei Wechseljahresbeschwerden, unregelmäßiger Periode und Problemen beim Stillen haben. Schließlich wird das Kraut äußerlich auch bei schlecht heilenden Wunden, Brandwunden und Geschwüren eingesetzt. Eisenkraut gibt es in Tees, aber auch als Tropfen und Dragees. Die normale Dosis pro Tag: vier bis fünf Gramm.

Darüber hinaus heilt und wirkt Eisenkraut noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Bronchitis
  • Keuchhusten
  • Gallenschwäche
  • Leberschwäche
  • Halsschmerzen
  • Fieber
  • Mandelentzündung
  • Krämpfen
  • Blasensteine, Nierensteine
  • Rheuma
  • Sodbrennen
  • Geschwüren
  • Ekzemen

Das sind die heilenden Wirkstoffe des Eisenkraut

  • Kieselsäure
  • Schleime
  • Ätherische Öle
  • Verbenalin
  • Alkaloid
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Gerbsäure
  • Glykoside
  • Alpha-Sitosterol

Eisenkrauttee

Zutaten:
Zwei Teelöffel gtrocknetes Eisenkraut, eine Tasse Wasser.

Zubereitung:
Wasser zum Kochen bringen, das Eisenkraut etwa zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen, pro Tag einige Tassen trinken.

Für die äusserliche Anwendung gibt es Eisenkrauttinktur.