Die schlimmsten Immunkiller im Winter

Im Winter muss dass Immunstem richtig ran, denn da wird es auch am stärksten angegriffen. Deshalb ist es wichtig, die schlimmsten Immunkiller im Winter zu kennen. Denn was wir kennen, das können wir vermeiden. Das ist in vielen Fällen sogar sehr einfach, denn gegen die schlimmsten Immunkiller im Winter helfen oft sehr einfache und bewährte Hausmittel. Wie wir das Immunstem generell mit Hausmitteln am besten unterstützen können, lesen Sie jetzt.

Gerade jetzt im Winter greifen wir gerne zu einem der schlimmsten Immunkiller überhaupt: Dem Alkohol. Ein Glühwein, ein Schnäpschen zum Aufwärmen – da sind wir gerne dabei. Aber damit schädigen wir unser Immunsystem sehr schwer. Studien haben nachgewiesen, das Viren und Bakterien sich unter Alkoholeinfluss sehr leicht im Körper vermehren können. Wichtige Abwehrzellen wie die Monozyten verlieren durch den Immunkiller Alkohol ihre gesunden Eigenschaften. Grippeviren, Erkältungen aber auch schwere Viruserkrankungen wie Hepatitis C können nicht mehr so gut abgewehrt werden. Und wenn wir dann glauben, Alkohol hilft gegen bereits bestehende Erkrankungen, dann wird es besonders übel. Erwärmen Sie sich alkoholfrei: Mit Ingwertee oder mit heissem Apfelpunsch.

Rauchen ist eine Geselligkeitssucht. An den langen Winterabenden mit dem Freunden beisammen sein und gemütlich eine Rauchen, das haben wir gerne. Aber der Nikotingenuss ist einer der übelsten Immunkiller im Winter überhaupt. Denn gerade jetzt brauchen wir funktionierende Schleimhäute und Flimmerhärchen auf den Bronchien, die eingedrungene Schädlinge wieder nach draußen befördern. Die werden durch den schädlichen Zigarettenrauch schwer behindert. Sie können Krankheitserreger und Schmutzpartikel nicht mehr nach aussen transportieren, es kommt zur Bronchitis. Noch schlimmer ist es, wenn Sie rauchen, obwohl Sie bereits erkältet sind. Die Lösung: Absolutes Rauchverbot

Das Weihnachtsfest, der Jahresabschluss, die Neujahrsfeiern, der Jahresstart – das alles bringt vielen Menschen grossen Stress. Stress löst aber im Körper zwei Reaktionen aus: Kurzfristig befähigt er zu Höchstleistungen, gleichzeitig unterdrückt er aber das Immunsystem. Und deshalb ist Stress einer der größten Immunkiller zur Winterzeit. Er ist Gift für unser Immunstem – und dadurch werden wir anfällig für Viren und Bakterien, denn unsere Widerstandskraft ist geschwächt.

Sport ist gesund und machte uns stark. Stimmt. Aber im Winter kann er auch zum Immunkiller werden. Denn beim Sport wird Leistung abgerufen und das Immunsystem geschwächt. Ein anstrengender Dauerlauf ist gefährlich, weil in der Winterzeit viele Keime und Erreger unterwegs sind. Die treffen dann auf das geschwächte Immunsystem – und wir haben eine Erkältung am Hals. Treiben Sie leichten Sport mit gesunder Bewegung – aber nicht im Freien, wenn Kälte und feuchtkalte Luft auf Sie lauern.

Mit einer der übelsten Immunkiller im Winter sind kalte Füße. Wenn die auskühlen, dann schlägt das körpereigene Warnsystem Alarm und verengt die Blutgefäße in der Haut und den Schleimhäuten. Durch die verringerte Durchblutung kommt es dort zu einer Auskühlung, die Schleimhäute schwächeln. Viren und Bakterien können nur noch vermindert abgewehrt werden – die Erkältung ist da. Allerbestes Hausmittel: Immer schön warme Füsse behalten. Zum Beispiel durch grobe Schafwollsocken, auch wenn die am Anfang kratzen.

Es ist kalt, der Körper verbrennt mehr Kalorien, also fordert der Körper eine eher fette, energiedichte Nahrung. Wenn wir diesem Drang nachgeben, dann öffnen wir dem Immunkiller Vitamin- und Mineralienmangel Tür und Tor. Sorgen Sie dafür dass auch im Winter Obst und Gemüse auf den Tisch kommt. Essen Sie zu jeder Hauptmahlzeit einen Salat. Gerade unsere Wintergemüse (Sauerkraut, Kohl, Karotten usw.) sind sehr vitaminreich, die müssen jetzt auf den Tisch.

Und nun kommen wir zu einem wirklich sehr preiswerten Hausmittel für unser Immunsystem: Den Schlaf. Schlafmangel ist im Winter ein absoluter Immunkiller. Wer weniger als sechs Stunden täglich schläft, der ist viel schneller erkältet, als jemand, der seine acht Stunden Schlaf jeden Tag hat. Denn im Schlaf erholt sich das Immunstem, baut neue Abwehrkräfte auf. Fehlt der Schlaf, dann wird es ausgepowert, kann Infektionen nicht mehr abwehren.