Die besten Kräutertees im Frühling

Jetzt können Sie die besten Kräutertees im Frühling genießen – und damit sehr viel für Ihre Gesundheit tun. Diese Tees sind alle gute und bewährte Hausmittel, gebraut aus frischen und nicht aus getrockneten Kräutern. Das Beste: Sie wachsen jetzt in der freien Natur oder im Garten. Sie können sie selbst pflücken und die Kräutertees selbst zubereiten. Kräutertees im Frühling, sie schmecken und sie sind sehr gesund.

Wenn Sie zu frischen Kräuter für Ihren Tee greifen, dann sollten Sie beachten:

  • Entweder pflücken Sie selbst (nicht an Straßenrändern oder in der Nähe von Industrieanlagen), oder Sie kaufen die Kräuter im Bio-Laden. Das Beste ist: Bauen Sie die Kräuter selbst im eigenen Garten an.
  • Gleich nach dem Pflücken die Blätter der Frühlingskräuter waschen und klein schneiden.
  • Für eine Tasse Tee brauchen Sie einen gehäuften TL des jeweiligen Krauts. Mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und nur etwa zwei Minuten ziehen lassen. Danach durchseihen, mit Honig süßen und in kleinen Schlucken langsam trinken.

Löwenzahn für die Verdauungsorgane

Beginnen wir mit dem Löwenzahn, denn das ist einer der besten Kräutertees im Frühling. Sie haben Probleme mit der Verdauung, Ihre Leber macht Ihnen Sorgen und um die Galle steht es auch nicht zum Besten – Sie sollten sich einen Tee aus frischem Löwenzahn brauen. der Kräutertee hilft Ihnen mit seinen wertvollen Wirkstoffen. Glykolside, Bitterstoffe (z.B. Taraxizin) Asparagin, Cholin für die Verdauung. Dazu kommen Kalium, Carotinoide, Kalium und Eisen und zusätzlich Vitamin A und C. Seine Enzyme sind für den Stoffwechsel gut.

Brennnesselblätter bei rheumatischen Schmerzen

Ein hervorragender Kräutertee im Frühling ist der Brennnesseltee. Sie können die frischen Brennnesselblätter fast überall finden. Wenn Sie eine Kur zur allgemeinen Entschlackung und zur Blutreinigung machen wollen, sollten Sie drei Wochen lang täglich drei Tassen von diesem Tee trinken. Generell hilft er gegen rheumatische Schmerzen, regt den Stoffwechsel an, wirkt harntreibend und reinigt das Blut. Auch Gichtschmerzen können damit gelindert werden. Das bewirken diese Inhaltsstoffe: Acetylcholin, Chlorophyll, Eisen, Kalium, Gerbstoffe, Kieselsäure, Calcium, Vitamin C und Serotonin.

Pfefferminze gegen schädliche Darmbakterien

Pfefferminze hat oft einen scharfen und bitteren Geschmack, den können Sie vermeiden, wenn sie frische Pfefferminze zunächst 20 Sekunden aufbrühen und dann diesen ersten Sud wegschütten. Frischer Pfefferminztee ist gut, weil er die Speichelbildung und die Produktion von Magensäure anregt. Er fördert die Verdauung und den Gallenfluss, wirkt gegen Blähungen, krampflösend und gegen schädliche Bakterien im Darm. Seine wichtigen Inhaltsstoffe sind: Die ätherischen Öle Menthol, Menthon, Methofuran, Eucalyptol, Limonen, Caryophyllen, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Gerbstoffe und Kaffeesäure.

Melissentee bei Magenkrämpfen

Besonders gut ist der Kräutertee aus der frischen Melisse gegen Kopfschmerzen, innere Unruhe, Stress und schlechten Schlaf. Er wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem. Der Melissentee hat starke antibakterielle Eigenschaften und wirkt auch bei Erkältungen lindernd und schleimlösend. Ein besonders wichtiger Inhaltsstoff ist das ätherische Öl Cineol. Dazu kommen Bitter- und Gerbstoffe, sowie Rosmarinsäure, Phenolcarbonsäuren und Terpenoide.

Salbei gegen starkes Schwitzen

Unter unseren Heilkräutern ist der Salbei eines der stärksten. Ein Tee aus frischen Kräutern des Salben hilft vor allem bei Erkrankungen des Hals- und Rachenraums. Also bei Halsweh und Heiserkeit. Er wirkt auch antibakteriell, ist entzündungshemmend und regt die Verdauung an. Vor allem die frischen zarten, samtigen Blätter geben dem Tee seinen typischen aromatischen, schwach bitteren, aber sehr würzigen Geschmack. Wenn Sie unter starkem Schwitzen leiden, dann hilft er als Getränk, Sie können aber damit auch Waschungen der schwitzenden Körperteile vornehmen. Diese vielfältige und großartige Heilwirkungen kommen von diesen Vitalstoffen: Ätherisches Öl mit Thujon, Kampfer und Eucalyptol, Harzen, Gerbstoffen, Bitterstoffen, vor allem Carnosol, und Flavonoiden.

Petersilie ist ein Vitamin C-Gigant

Hätten Sie geglaubt, das unsere schlichte Küchenpetersilie ein ganz grosser Vitamin C-Träger ist? Ein Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilo Orangen. Darum ist der Petersilientee sehr gut bei Erkältungen. Er kann Sie auch vor Stress bewahren, gibt Ihnen Kraft und Ruhe. Petersilie wirkt stark harntreibend und unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit. Er regt die Verdauung an und verhindert Blähungen. Das sind seine wichtigsten Inhaltsstoffe: Vitamin C, Betacarotin, Apiin, Mangan, und Calcium.