Blutarmut Hausmittel

Blutarmut (Anämie) – das hört sich nach einer Krankheit an, die es eigentlich gar nicht mehr gibt. Das ist ein Irrtum, denn Anämie ist viel verbreiteter, als man annimmt. Die Ursachen sind: Unzureichende Bildung roter Blutkörperchen im Knochenmark. Defektes Hämoglobin oder chronische – und meist unbemerkte – Blutungen im Körper. Dadurch kommt es zu einem gravierenden Eisenmangel mit schwerwiegenden Folgen.

Gefährdet sind vor allem Heranwachsende, Ausdauersportler, menstruierende Frauen, Schwangere, Vegetarier, ältere Menschen, Patienten die regelmäßig Acetylsalicylsäure zu sich nehmen.
Man kann Blutarmut mit Medikamenten bekämpfen (besonders wichtig, wenn sie schon sehr ausgeprägt ist), man kann aber auch mit gesunden Hausmitteln dagegen angehen.

22 Tipps die gegen Blutarmut helfen

  1. Sie sollten zu den Mahlzeiten immer ein Glas Orangensaft oder ein Glas Apfelsaft trinken. Das Vitamin C in der Orange sowie die Apfelsäure im Apfelsaft helfen, das Eisen in der Nahrung besser und schneller vom Körper aufgenommen werden kann.
  2. Essen Sie zweimal in der Woche Maronen. Maronen enthalten hochwertiges Eiweiß. Sie haben weniger Fett als Nüsse. Und sie sind reich an den Mineralstoffen und Spurenelementen Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan. Maronen enthalten aber auch die Vitamine E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin.
  3. Nehmen Sie das Schüßler Salz Nr.17: Manganum sulfuricum. Es wird bei Blutarmut (es fördert die Aufnahme von Eisen), Osteoporose und Arthrose angewendet.
  4. Bewegen Sie sich so viel wie möglich im Freien, vermeiden Sie aber Sonnenbäder.
  5. Essen Sie morgens ein bis zwei rote oder gelbe Rüben. Die müssen Sie sehr gut kauen.
  6. Trinken Sie täglich ca. einen Viertelliter Rote-Bete-Saft.
  7. Essen Sie öfter mal eine Blutwurst. Die enthält viel Eisen und Lecithin.
  8. Trinken Sie täglich ca. einen Drittelliter warme Milch mit Honig gesüßt.
  9. Mischen Sie einen Viertelliter Rotwein mit einem Esslöffel Traubenzucker und einem Eigelb. Anwärmen und abends trinken. Etwa einen Monat lang.
  10. Wassertreten, Fuß-, Arm- und Halsbäder nach Pfarrer Kneipp. Morgens kühl duschen.
  11. Bauen Sie in Ihren Wochenspeiseplan ein: Rettich, Vollkornroggenbrot, Mohrrüben, Spinat, Mangold und Erdbeeren.
  12. Essen Sie hin und wieder kurz gebratene Leber mit Zwiebeln.
  13. Essen Sie dreimal in der Woche rotes Muskelfleisch.
  14. Benutzen Sie Zitronensaft zum Würzen und geben Sie Apfelscheiben als Beilage zum Essen: Das beugt der Anämie vor.
  15. Einen Esslöffel Johannisbeeren und Hagebutten mit einer Tasse Wasser kurz aufkochen und ziehen lassen. Dann mit Honig gesüßt tagsüber trinken.
  16. Brennessel und Wermut im Verhältnis 3:1 mischen, etwas Tausendguldenkraut, Wachholderbeeren und Pfefferminze hinzu geben. Dreimal täglich einen Esslöffel mit einer Tasse heißen Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und trinken.
  17. Ein altes Rezept von der Küste: 500 g Rote Beete schälen und in einem Kochtopf in Salzwasser und mit einer kräftigen Priese Kümmel gar kochen. Eine Zwiebel und einen Apfel schälen und würfeln sowie sowie zwei Filets vom Salzhering in ca 1cm große Stücke schneiden und zusammen mit der nach dem Kochen ebenfalls in 1cm große Würfel geschnittenen Rote Beete vermengen. Nun in einem Kochtopf 200 ml Apfelessig erhitzen , etwas Lorbeer und Piment dazugeben und in diesem Sud zwei bis 3 EL Zucker auflösen – je nach Geschmack. Den Sud dann über die Rote Beete, den Apfel und die Zwiebel geben und alles zusammen über Nacht gut durchziehen lassen. Den Salat am anderen Tag essen.
  18. Hülsenfrüchte sind gut bei Blutarmut.
  19. Dreimal täglich einen Esslöffel Brennesselsaft mit Wasser nach dem Essen einnehmen.
  20. Lösen Sie 100 g Eisenzucker in einem Liter Rotwein auf und trinken Sie davon morgens und abends je ein Schnapsglas voll.
  21. Machen Sie eine 14tägige Kur mit Schwarzkümmelöl.
  22. Essen Sie regelmäßig Weizenkeime, Sonnenblumenkerne und getrocknete Früchte.